Warum du trotz Kursen immer feststeckst
Du weißt ganz genau, was du willst…
Schließlich holst du dir das seit Jahren…
In Seminaren, die dich interessieren, Workshops, Ausbildungen und wer weiß was noch und trotzdem hast du das Gefühl, immer wieder festzustecken.
Das ist erst einmal wunderbar und zeigt, dass du dich gut um dich kümmerst und dich auch ernst nimmst.
Klingt erst mal widersprüchlich, ist es aber nicht.
Nämlich irgendwann kommt dieser Punkt, wo du entweder erkennst, dass sich scheinbar alles wiederholt oder du massiv feststeckt, haben wir gerade festgestellt. (Achte auf das Wortspiel ;-))
Oh ja, das kenne ich auch ganz genau.
Diese Enttäuschung und auch die Müdigkeit, die in dir hochkriecht, dieses „ich hab kein Bock mehr“ und „warum mache ich das überhaupt noch?“
Pumps oder Wanderschuhe?
Was du wirklich brauchst und was du willst, klafft manchmal ganz schön auseinander.
Jupp, das war auch bei mir so und nicht nur mal vorübergehend, sondern für eine lange Zeit steckte ich fest.
Und dann, 1999 hatte ich das große Glück, meinen ersten ENGEL AUF PFÖTCHEN (im wahrsten Sinne des Wortes) bekommen, meine Lucy.
Durch sie habe ich damals erkannt, dass das was ich wollte und das was wir brauchten völlig verschiedene Schuhe sind.
Das eine waren Pumps, das andere Wanderschuhe 😉
Ja, wer so viel innere Arbeit hat, darf auch über sich lachen, weil es, sobald du dahintergestiegen bist und dein blinden Flecken den Erkenntnissen Platz machen, so einfach wird.
Ich sage nicht, dass es immer über Nacht zum großen Durchbruch kommt, aber ich weiß, dass es oft so war.
Manchmal wurden aber auch durch dieses loslösen von meinen eigenen Vorstellungen viele neue Wege freigelegt, die ich vorher nicht sah.
Meine besten Lehrer hatten Pfötchen
Warum ich meine ENGEL AUF PFÖTCHEN mit reinbringt?
Weil so viele Menschen (ich war auch einer davon) bereit sind für ihre Tiere andere Wege zu gehen und das wirkt sich indirekt auch auf sie aus.
Bei Lucy und mir waren es herkömmliche Hundetrainingsansätze.
Auf dem Hundeplatz – perfekt und im Alltag – reden wir nicht drüber…
Jedenfalls war klar, so ging es nicht weiter und da es niemanden gab, der ebenso anders war, fing ich an uns zu beobachten und entwickelte neue Ansätze.
Kurze Zeit später konnte ich meine Prüfungsangst deutlich verringern und ich hatte gelernt NEIN zu sagen und Grenzen zu setzten.
Nein, nicht zu meinem Hund…
Aber eine winzige Kleinigkeit, ließ mich immer noch im Außen suchen, mein mangelndes Selbstvertrauen und Lucy ließ es mich weiterhin spüren.
Nicht mehr so wie vorher aber sie zeigte mir, wo noch Luft nach oben war.
Und so fing ich an die ganze Welt aus einer anderen Perspektive zu ergründen.
Ganz vorsichtig fing ich an mutiger zu werden und meinem Hund fiel das natürlich viel früher auf als mir.
Dann passierte etwas, ich fing an alles zu hinterfragen und das nicht nur im stillen Kämmerlein.
Der Punkt, an dem du niemanden mehr fragen kannst
Sei ganz ehrlich zu dir selbst.
Du hast bisher alles mitgenommen, was sich für dich gut angefühlt hat.
Du hast viele andere Menschen gefragt und du hast immer deine Wünsche erfüllt bekommen.
Und jetzt stelle ich dir eine Frage:
Was wäre, wenn du jetzt an einem Punkt angekommen bist, an dem du niemanden mehr fragen kannst.
Nicht, weil du vermeintlich weiter bist oder mehr weißt als andere, sondern, weil es an der Zeit etwas zu machen, dass nicht auf deiner Wunschliste steht und du jetzt wählen musst, ob du zurück in die Bubble gehst oder ob du bereit bist das anzusehen, was du jetzt brauchst.
Lauf nicht weg.
Es tut nicht weh, versprochen.
Du musst keine Pflaster abreißen, alte Wunden aufreißen oder sonst was.
Jetzt passiert nämlich erst mal was ganz anderes, nämlich den Kopf freizukriegen.
Raus aus der Bubble
Kopffreiheit braucht keine Anleitung , nur den Mut auf sich selbst zu vertrauen.
Raus, mit den ganzen Geschichten über dich, deinen Weg, deine Vergangenheit und vor allem, was dir andere Schlaumeier über dich erzählt haben.
Nein, das ist keine Schritt für Schritt Anleitung in 3 Tagen zum klaren Kopf, sondern etwas, dass du dir selbst immer dann geben kannst, wenn du spürst, dass du wieder fremdgesteuert bist.
Wie fühlt sich das für dich an?
Kannst du dir vorstellen, wie sich das anfühlt?
Wenn die eigene innere Stimme wieder durchkommt
Ich erinnere mich noch an den Tag, als ich zum ersten Mal Vakuum im Kopf hatte.
Keine Gedanken oder irgendwas, nur luftleerer Raum.
Mein Güte hab ich mich erschrocken als ich das realisiert hatte.
Jetzt ist es soweit „Demenz“.
Oha, schade.
Ich bin doch noch so jung…
Dann hörte ich meine innere Stimme.
Mein Seelchen sagte: „Hey, bleib locker.
Darauf hast du doch die Jahre hingearbeitet oder? So fühlt es sich an. Bitteschön.“
Tatsächlich, eine kleine Offenbarung und dennoch war der erste Impuls „ich bin kaputt“.
Ab da ging alles deutlich schneller und Impulse flogen mir nur so zu.
Botschaften, Zeichen, mein Seelchen, alles ständig verfügbar, weil ich gleichzeitig viel achtsamer geworden bin.
Was meinst du?
Willst du weiterhin das, was dich am Laufen hält?
Oder etwas, das sich zu dir bringt?
Wir sind immer nur eine Entscheidung entfernt…

