Zeitlinienwechsel: Wenn sich dein Seelenweg plötzlich verschiebt

Zeitlinienwechsel: Wenn sich dein Seelenweg plötzlich verschiebt

Ich saß mit 140 auf der Autobahn, als es passierte. Nicht lustig.

Aber so ist das mit einem Zeitlinienwechsel auf dem Seelenweg, er kündigt sich nicht an.

Mir war schwindelig und das war wirklich unangenehm. Dieser unvorbereitete und überraschende Zeitlinienwechsel passierte und ich war nicht alleine auf der Straße.

Was hätte ich tun können? Es geht so schnell vorbei, wie es kommt, da ist keine Gelegenheit, den nächsten Parkplatz oder Rasthof anzusteuern. Aber diese paar Sekunden können heftig sein.

Wie sich ein Zeitlinienwechsel anfühlt

Für mich fühlt es sich an, als würden verschiedene Ebenen übereinandergeschoben werden. Manchmal, wenn ich in der Natur unterwegs war, konnte ich es sogar sehen.

Manchmal schwankt der Boden so sehr, dass es mir fast die Beine weggehauen hat. Körperlich spürte ich vor allem Schwindel. Von leicht bis Erdbeben. Alles dabei. Planbar war es nie.

Irgendwann hat es sich einfach so ergeben und sie passierten, wie oben beschrieben, plötzlich. In einer meine Ausbildungen haben wir das Zeitsprünge genannt und eine Übung dazu gemacht.

Bei mir ist damals gar nichts passiert. Erst Jahre später wurde es quasi ein Selbstläufer, jedes Mal, wenn ich einen großen Entwicklungsschub hatte, haben sich auch die Zeitlinien verschoben.

Was er für mich nicht ist

Er ist kein Sprung auf Kommando. Ich kann mir nicht vornehmen: so, ich hüpfe jetzt mal rüber. Meiner Erfahrung nach muss eine Ebene wirklich abgeschlossen sein, bevor sich die nächste öffnet. Das passiert nicht durch Vorsatz.

Früher habe ich gedacht, es ist wirklich so, dass ich mir mein Ziel nehme, da hinspringe und aus die Maus. Aber so ist es nicht, die Wege müssen trotzdem gegangen werden.

Ich bin aber überzeugt, dass wir sie ankurbeln können, wenn wir bereit sind, die Konsequenzen für unsere Entscheidungen zu tragen.

Arbeit ja — Kontrolle nein

Die Arbeit selbst — an Gedanken, Entscheidungen, Mustern, Schatten — die ist real und notwendig. Das ist nicht das Problem. Das Problem entsteht, wenn aus der Arbeit ein Hebel wird.

Wenn du sagst: ich tue das, damit X passiert. Dann ist es keine Entwicklung mehr, dann ist es Kontrolle mit spirituellem Anstrich.

Der Zeitlinienwechsel passiert nicht durch Ansteuern. Er ist kein Ergebnis von Arbeit, er ist ein Nebeneffekt von Reife.

Er passiert, weil du aufgehört hast, ihn zu wollen.

Manifestieren funktioniert auf dem Seelenweg nicht so

Wenn ich versucht habe, etwas zu manifestieren, saß mein Seelchen mit Zettel und Stift neben mir und hat einen Lehrplan gestrickt.

Daraufhin bekam ich Prüfungen ohne Ende und habe erkannt, dass Manifestieren etwas mit Kontrolle zu tun hat.

Auf dem Seelenweg funktioniert das nicht, weil es um die Erfahrungen auf dem Seelenweg geht und nicht in fünf Schritten zum Traumleben.

Die Spirale dreht sich — nicht die Welle

Du kennst diese Phasen. Es geht hoch und runter und das ist völlig ok, denn so funktionieren Lernkurven nun mal. Dennoch sind wir im Kopf mit Linien und Abschlüssen beschäftigt und enttäuscht, wenn es zu vermeintlichen Rückfällen kommt.

So ist es aber nicht, denn wir sind spiralförmig auf unserem ENTwicklungsweg unterwegs. Statt zu lernen die Wellen zu reiten, rutschen wir auf den Ebenen in Spiralen. Es geht immer noch hoch und runter. Aber halt anders. Tiefer. Weiter.

Und genau deshalb ist die Arbeit auf jeder Ebene dieselbe und doch eine andere. Du arbeitest nicht, um zur nächsten Ebene zu kommen. Du arbeitest, weil du auf dieser Ebene bist. Die nächste öffnet sich, wenn du hier wirklich fertig bist. Nicht früher.

Kein Rückfall. Eine tiefere Ebene.

Und was du vor Jahren schon mal bearbeitet hast, zeigt sich auf einer tieferen Ebene wieder, nicht weil du nicht fertig bist, sondern weil es jetzt eine andere Dimension hat. Es gibt kein „schon weiter“. Jeder ist genau da, wo er sein soll.

Die Spiralen sind vielleicht sogar die Zeitlinien und können sich schneller drehen. Nicht durch mehr Anstrengung, sondern durch weniger Verkrampfen und vor allem dem Loslassen von Kontrolle und Erwartungen.

Dieselbe Spirale — andere Stelle

Vielleicht fühlst du dich deshalb falsch und unverstanden, weil du auf einer anderen Ebene bist. Du hast schon eine lange Reise in Richtung deiner eigenen Wahrheit hinter dir und hast dich immer wieder gefragt, warum andere das nicht sehen, hören, spüren oder wissen, was du wahrnimmst.

Sie sind vielleicht nicht auf deiner Spur. Das ist völlig ok und ist absolut kein Wettbewerb, obwohl es sich in der Bubble oft so anfühlt. Deine Worte haben einfach eine andere Bedeutung, eine andere Tiefe.

So viele Jahre habe ich mich zurückgenommen, weil es mir genau so ging. Mir hat man immer wieder gesagt, ich muss mich zurücknehmen, weil mich keiner versteht und ich habe mich damit selbst in einen Käfig gesperrt, in eine Schublade gesteckt, in die ich gar nicht gehörte.

Wenn dir das bekannt vorkommt: es ist genau der Grund, warum du dich manchmal so alleine fühlst auf dem Weg. Nicht weil du falsch bist. Sondern weil du gerade woanders bist.

Der Weg muss gegangen werden

Du weißt, dass du hochsensibel bist und kennst vielleicht auch das goldene Cape, das dich vor Triggern schützt.

Wenn du aber deinen Seelenweg gehen willst, musst du es ablegen. Du musst bereit sein, dich triggern zu lassen, damit sich deine Schatten zeigen und du dich damit aussöhnen kannst.

Seine Schattenanteile zu integrieren, sie zu akzeptieren und mit ihnen zu leben, ist eines der wichtigsten Dinge auf deiner Heimreise.

So sah mein Seelenweg aus

Zwischen meinen zig Ausbildungen und dem Timeline-Selbstläufer ist mein Leben einfach weitergegangen.

Ich habe die Entscheidungen für mich getroffen und alles durfte sich zeigen, wenn ich bereit dafür war. Nicht nach einem Zeitplan, sondern weil es soweit war.

Manchmal war es fließend, manchmal hat sich etwas nach Jahren noch mal gezeigt, weil Erinnerungen noch im Energiefeld festklebten.

Es ist nicht so, dass eine Sache abgegessen ist und dann: ok, next level.

Bist du bereit für Veränderungen, die dich dir näher bringen? Dann wirst du auch deine Schatten nicht verdrängen, sondern dich ihnen stellen.

Was deine Heimreise beschleunigt

Nicht mehr krampfhaft versuchen, etwas zu erreichen. Im Vertrauen sein, dass alles für dich ist. Die Zeichen wahrnehmen, den Impulsen folgen, dann kommst du auch auf deinem Seelenweg schneller voran.

Warum wir es erst rückwirkend sehen

Wir erkennen erst rückwirkend, wozu die Learnings wichtig waren und genau das ist oft der Struggle, der uns immer wieder zweifeln lässt. Du kennst das: alles läuft und plötzlich — bähm, vermeintlicher Rückfall oder komplett am Ziel vorbei.

Aber irgendwann, wenn du anfängst dein Leben zu reflektieren, erkennst du, wo sich eine Tür geöffnet hat, die du vorher gar nicht gesehen hast.

Solange wir noch suchen, sind wir abgelenkt. Solange wir noch andere fragen, hören wir nicht auf unsere eigene Weisheit und können die Impulse nicht wahrnehmen, die uns erreichen. Bleib im Vertrauen darauf, dass sich deine innere Welt zuerst verändert.

Ein Zeitlinienwechsel passiert, wenn das aufhört.

Was das für dich bedeutet

Die Fragen, die du heute stellst, sind vielleicht dieselben wie vor zwei Jahren. Aber die Worte haben eine andere Bedeutung. Das ist kein Zeichen, dass du nicht weiterkommst, es ist ein Zeichen, dass du tiefer bist.

Und vielleicht ist das der einfachste Satz, den ich dir mitgeben kann: Der Zeitlinienwechsel passiert nicht, weil du ihn ansteuerst. Er passiert, weil du aufgehört hast, ihn zu wollen.

Wenn du noch nicht weißt, wo du gerade auf der Spirale stehst, schau mal in den Seelenkompass. Vielleicht erkennst du dich. Und wenn du spürst, dass sich gerade etwas verschiebt und du damit nicht alleine sein willst — meld dich.

Vertrauen ist der Weg zu deiner Wahrheit auf deinem Seelenweg

Vertrauen ist der Weg zu deiner Wahrheit auf deinem Seelenweg

Es geht nicht ums Tempo auf deinem Seelenweg,

sonderm um Vertrauen auf dem Weg zu deiner Wahrheit. 

Deine Seelenreise ist ein Abenteuer für deine Seele.

Wenn Vertrauen das einzige ist, was du wirklich brauchst

Du arbeitest schon so lange an dir und eigentlich dachte ich, dir heute mit meinem Blog über Zeitsprünge oder Zeitlinienwechsel die spannenden Phasen deiner ENTwicklung zu beschleuigen.

Aber während des Schreibens über diese Beschleunigung ist mir aber noch mal bewusst geworden, worum es auf unserem Seelenweg wirklich geht…

Es geht nicht um Tempo. Du hast dich nicht für diese Reise (bewusst oder unbewusst) entschieden, um schnell irgendwo anzukommen, sondern um deiner Seele ein Abenteuer zu bieten.

Das Portal des Vergessens

Das eigentliche Problem daran ist, dass wir es bei unserer Geburt oder sogar schon vorher meist vergessen, was wir hier auf diesem Planeten eigentlich wollten.

Im Laufe der Zeit hast du vielleicht schon eine Idee bekommen, dass du anders tickst, und genau ab da fängt deine Seelenreise, dein Seelenweg zu deiner Wahrheit an.

Aber auch das ist noch eine ziemlich undurchsichtige Brühe. 

Bist du anfängst, dich an dich selbst zu erinnern und dir zu vertrauen, nimmt das seine Zeit in Anspruch. 

Du wirst suchen, meist sehr lange und vor allem im Außen. Du wirst transformieren, synchronisieren und letztendlich so weit sein zu verkörpern, was du auf deinem Seelenweg gelernt hast. 

Und du wirst dich erinnern, immer öfter und es wird sich gut anfühlen, deine Wahrheit endlich zu entdecken. 

 

Worum es auf deinem Seelenweg wirklich geht

Im Grunde geht es immer um diese Punkte, egal auf welcher Ebene du dich auch befindest. 

Die Fragen, die du dir stellst werden die gleichen sein, die Antworten jedoch kommen aus einer anderen Quelle und oft, verstehst du die Botschaften erst deutlich später. Denn du brauchst diese Zeit um bei dir selbst anzukommen. 

 

  • Entscheidungen: Die Entscheigungen, die du triffst kommen dir mitunter nicht so klug vor aber letztendlich werden sie immer Sinn ergeben.
  • Konsequenzen: Die Konsequenzen, die deine Entscheidungen mit sich bringen musst du akzeptieren und annehmen.
  • Vertrauen: Das Vertrauen, dass alles zu deinem Seelenweg gehört und deshalb kein Grund besteht mit deinen Entscheidungen zu hadern.
  • Eigenverantwortung: Übernimm die Verantwortung für dein Leben, deine Entscheidungen und glaub mir, es fällt leichter, wenn du aus der Opferrolle ausbrichst und deine Wahrheit anfängst zu spüren.
  • Loslassen: Über nichts wird so oft gesprochen, wie über das loslassen. Oft wird es mit Ritualen eingeleitet und salbungsvolle Worte folgen. Aber letztendlich ist es nur die Kontrolle abzugeben, etwas erzwingen zu wollen. Das Vertrauen entsteht genau daraus.

Wenn blinde Flecke auftauchen

Ab einem bestimmten Punkt auf deinem Seelenweg, geht es dann nur noch darum:

Blinde Flecke aufzudecken und dir Unterstützung zu erlauben, wenn Zweifel aufkommen.

Spätesten jetzt weißt du, dass es niemanden mehr gibt, den du nach dem Weg fragen kannst, weil du bereits weißt, dass jeder Seelenweg einzigartig ist.

Auch du wirst auch noch blinde Flecke haben.

Dinge, die uns so vertraut sind, liegen wie Fleischtomaten auf unseren Augen.

Ich glauben, dass genau das als einziges Sinn macht, jemanden an seiner Seite zu haben, der genau dann den Raum für dich hält.

Nicht um dir zu sagen, wer und wie du bist, sondern um dich zu erinnern, innezuhalten, Stille auszuhalten, langsamer zu werden und das abzuschmeißen, was dir den Blick versperrt. 

Multidimentsional leben

Vielleicht werden Zweifel auftauchen. Nein, sie werden auftauchen, weil du auf einem ganz neuen Terrain unterwegs bist. 

Multidimensional zu leben ist vielleicht inzwischen schon normal für dich . 

Aber es gibt nicht viele, die auf dieser Ebene angekommen sind und deshalb wirst du zweifeln, ob das, was du wahrnimmst wirklich stimmen kann. 

Deshalb wird es einfach guttun, sich auszutauschen oder die Zweifel gemeinsam als nutzlose ERinnerung zu verabschieden.

Wer macht dich eigentlich glücklich?

Wer macht dich eigentlich glücklich?

Ein viraler Post. Zig Likes.

Und eine Frage die niemand stellt:

Was wenn die eine Person die du glücklich machen solltest — du selbst bist?

Wer macht dich eigentlich glücklich? Die Wahrheit die niemand liken will

Neulich habe ich einen Post gelesen: „Wenn jeder Mensch nur einen anderen glücklich machen würde, was wäre das für eine bessere Welt…“ Das klingt toll oder?

Und genau da sind auch zig andere Leser von überzeugt gewesen und haben fleißig kommentiert und geliked was das Zeug hält.

Normalerweise denken wir sofort daran jemand anderes glücklich zu machen. Aber was, wenn du nur eine Person glücklich machen müsstest und das wärst du selbst?

Als ich zum Staatsfeind wurde

Als ich beschlossen hatte mir selbst näher zu kommen, gab es einige Menschen in meinem Umfeld, die noch nicht bereit waren, diesen Schritt sich selbst zuzugestehen. Für diese Menschen wurde ich zum Staatsfeind Nr. 1 auserkoren.

Obwohl sie meinen Weg kannten, wurde ich ausgegrenzt, weil ich mich entschieden habe anders zu leben und glücklich zu werden. Was steckte dahinter?

Ich bin sicher sie haben nicht bewusst gewählt in ihrem Drama zu bleiben. Ich habe sie erinnert, wie es sein könnte, mutig andere Wege zu gehen und Entscheidungen zu treffen, die nicht kontrollierbar waren.

Letztendlich habe ich sie mit ihren Schatten unbewusst konfrontiert und das war für sie alles andere als angenehm.

Aber wir haben dieses Leben und bestimmt ist es nicht gedacht uns für andere aufzuopfern und uns selbst zu vergessen und immer wieder zu vertrösten.

→ Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Wenn ein Spruch gut klingt — aber nicht gut ist

Ist es nicht so, dass dieser Spruch auf den ersten Blick wirklich gut klingt aber in Wirklichkeit gar nicht ist. Ist es nicht so, dass dahinter eine Abhängigkeit, Kontrolle und sogar Bedürftigkeit stecken? Was, wenn du jemanden einen Gefallen tust, einfach weil du gebraucht werden willst?

Wenn Helfen eine Strategie ist

Wie oft funktionieren wir genau nach diesem Plan oder? Wir wollen gemocht und akzeptiert werden und passen uns an. Wir wollen andere glücklich machen und nehmen uns selbst dabei vollkommen raus.

Stell dir nur mal vor, du hast jemanden, den du wirklich sehr gerne magst, vielleicht sogar vermeintlich liebst. Du nimmst dir vor, diese Person wird jetzt zu deiner Herausforderung und soll glücklich gemacht werden. Diese Person ist aber noch gar nicht bereit dazu.

Stopp. Ja, das gibt es wirklich. Und ja, ich kenne so unfassbar viele, dass ich fast schon behaupten würde, dass es in unserer Gesellschaft normal ist unglücklich zu sein.

Vielleicht nicht bewusst. Aber andere Entscheidungen zu treffen, die aus dem unglücklich Sein rausführen, werden nicht gegangen.

Vielleicht aus Gewohnheit, vielleicht weil das unglücklich sein so vertraut ist und sogar einen Nutzen hat.

→ Wir werden in der Kindheit VERwickelt, damit wir uns später ENTwickeln müssen

→ Kontrolle loslassen — warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Was wenn das was wir Liebe nennen in Wahrheit Angst ist

Stell dir nur mal vor, wie es wäre, wenn du dich selbst glücklich machen würdest, ohne etwas oder jemanden von Außen dazu zu gebrauchen. Was müsstest du dafür ändern?

Vielleicht ist das, was wir als Liebe benennen, in Wahrheit Angst. Angst vor dem Alleine sein, keine Ablenkung mehr zu haben, uns selbst zu begegnen…

In der zweiten Reihe ist es bequemer

Wenn wir uns auf andere fokussieren, können wir uns in die 2. Reihe stellen und müssten nicht an unsere Schatten gehen oder unsere Masken ablegen. Andere glücklich zu machen, scheint da einfacher zu sein.

→ Wenn Fühlen alles ist — Trigger, Worte und dein Seelenweg

Dein inneres Kind braucht keine 30 Liebesbriefe

Was, wenn hinter dieser ganzen Kontrolle und Abhängigkeit dein inneres Kind sitzt und endlich gesehen und gefühlt werden will? Ich bin sicher, dass du die Klassiker kennst und auch schon 30 Liebesbriefe an dein inneres Kind geschrieben hast. Keine Frage, diese Ansätze sind gut und hilfreich ABER, haben sie dich zum Glück geführt?

→ Wann nimmst du dein inneres Kind endlich in den Arm?

→ Dein inneres Kind — warum klassische Arbeit oft scheitert

Auf meinem Weg habe ich festgestellt, dass die Fragen die gleichen bleiben aber auf unterschiedlichen Ebenen eine andere Antwort an die Oberfläche kommt. Dann brauchst du auch nicht jahrelang an deinem inneren Kind zu arbeiten, sondern ihm einmal zeigen, dass du die Verantwortung jetzt für dich übernimmst und gut.

Wenn der innere Teenager auftaucht

Vielleicht schaut dann irgendwann auch dein innerer Teenager vorbei und macht sich bemerkbar. In einer Phase, wo du gegen alles im Widerstand bist, könnte es sein, dass er dich erinnert, wie lange du schon im System festhängst. Deine Chance endlich Klarheit für dich zu schaffen.

Erlaube dir dich aus den Abhängigkeiten zu lösen und für dich selbst einzustehen. Du wirst es erleben, wie frei dich das macht und das sich dein glücklich Sein fast von selbst einstellt.

Werden das alle gut finden? Bestimmt nicht. Aber es wird dir leichter fallen, die Entscheidungen für dich zu treffen und damit ziehst du Menschen an, die du wählst und sie dich und nicht aus einer Bedürftigkeit heraus.

Eine Entscheidung. Deine.

Eigentlich ist alles immer nur eine Frage der Entscheidungen. Nur ein Schritt und den dann auch halten können. Was wäre, wenn du dieser einen Person die Entscheidung schenkst und sagst: „ich wähle mich um glücklich zu sein und damit ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein, weil mein glücklich Sein ansteckend ist.“

Wenn du vertraust, was soll dann schief gehen? Wenn etwas schief geht, willst du den Prozess kontrollieren und bist alles andere als im Vertrauen. Es kann anders sein, als du es dir vorstellst — aber das ist noch lange kein schief gehen.

→ Impulsgespräch

Warum dein Seelenweg sich manchmal wie Stillstand anfühlt

Warum dein Seelenweg sich manchmal wie Stillstand anfühlt

Du hast so vieles versucht. Und trotzdem ist da wieder diese Unruhe.

Was wenn das kein Stillstand auf deinem Seelenweg ist, sondern dein nächstes Level? 

Für eine lange Zeit hast du dich wohl gefühlt mit dem, was du für dich erarbeitet hast. Glaubenssätze transformiert, Konditionierungen aufgelöst. Das Gefühl gehabt, endlich angekommen zu sein.

Und dann, dieses innere Drängen. Wieder.
Also bist du wieder auf die Suche gegangen. Die nächsten Seminare, Workshops, Kurse. Aber der Kick von früher blieb aus.

Das liegt nicht daran, dass die Inhalte schlechter geworden sind. Es liegt daran, dass du dein nächstes Level erreicht hast. Nur hat dir das niemand gesagt.

Was die Bubble dir verspricht und warum sie irgendwann aufhört zu wirken

Du kennst sie alle. Du warst dabei und hast gehofft, diesmal wird es anders. Wurde es auch — solange du ein Teil der Gruppe warst, wurdest du von der Energie mitgetragen. Endlich ein Teil von etwas zu sein, fühlte sich gut an.

Aber was war, wenn du wieder alleine warst? Nach Tagen, Wochen, Monaten ebbte dieses Gefühl immer mehr ab.

Also hast du dich selbst motiviert. Es hat dich Kraft gekostet, aber du hast es geschafft. Immer und immer wieder. Und du hast geglaubt, das ist nur eine kleine Phase — die gehört dazu.

Und das ist auch so. Eine Lernkurve ist nie linear. Ups und downs gehören dazu.

Aber jetzt stellst du fest: es bringt dich nicht weiter. Die Zeit der Pflaster ist vorbei. Und vielleicht sogar die Zeit, wo du andere fragen kannst, wie du funktionierst.

Die leise Stimme

Wie lange du sie schon ignorierst, das weißt nur du.

Aber die Unruhe in dir — dieses Verlangen nach mehr als das, was du bisher gelernt hast — die wird immer stärker. Diese Unruhe fühlt sich anders an. Sie hat eher etwas von Vermissen an sich.

Und weißt du was? Das ist es auch.

Was du vermisst, ist die ganz tiefe Verbindung zu dir selbst.

Warte — klick nicht weg. Ich weiß, dass du schon viel gemacht hast und jetzt möglicherweise getriggert bist, was mir einfällt, dir das zu unterstellen.

Setz dich einen Moment hin. Atme. Und spür mal rein, wenn du das liest: ist da nicht eine ganz zarte Stimme, die dir sagt — ja, du bist schon lange auf dem Weg. Du bist mir schon ein Stück näher gekommen. Jetzt geh weiter.

Du vermisst nicht das, was du lernen kannst. Du vermisst das, was du in dir trägst. Deine eigene Weisheit. Das Vertrauen, das endlich gelebt werden darf.

Spiralen — nicht Kreise

Wenn du dir jetzt vorstellst, dass deine Entwicklungsphasen in Spiralen verlaufen, wirst du auch verstehen, warum es immer wieder diese Momente gibt. Du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst. Mehr dazu findest du hier.

Je tiefer du kommst, desto näher kommst du deinem wahren Kern. Der Version von dir, die du ohne die Verletzungen geworden wärst.

Auf deinem Weg hast du viele Verletzungen erlebt. Manches konnte schnell heilen, anderes hat Jahre gebraucht, um überhaupt erkannt zu werden. Manches hat Narben hinterlassen — und die sind unterschiedlich geprägt.

Jetzt fragst du dich, warum du wieder steckst. Ich verrate es dir.

Du steckst nicht fest im herkömmlichen Sinne. Du bist jetzt an einem Punkt, an dem die Narben tiefer oder wulstiger sind. Du bist schon lange nicht mehr die Person, die angefangen hat zu suchen. Du bist die, die vermisst. Und vielleicht nicht mal weiß was genau.

Das ist die Bruchstelle in der Spirale. Nicht Rückschritt. Übergang.

Die Ungeduld die dich antreibt

Diese Ungeduld die du gerade spürst — obwohl es dir eigentlich gut gehen müsste — die ist kein Zeichen dass etwas falsch ist. Sie ist das Zeichen dass die nächste Ebene ruft. Dass die Spirale sich weiterdreht. Falls du das kennst, lies auch das hier.

Fototapete oder Seelenweg

Jetzt wird es interessant. Weil du dich jetzt entscheiden musst.

All in gehen und dich mit deinen Schatten auseinandersetzen. Oder zurück zur Fototapete der alten Welt.

Ich weiß, dass du zögerst. Und ich verstehe das sehr gut. Denn die Übergänge sind kein Spaziergang. Nur erzählt dir das niemand.

Warum ich diesen Teil übernehme? Weil ich es nur fair finde, dich darauf vorzubereiten. Dich nicht rein stolpern zu lassen, damit du wieder an dir zweifelst. Diese Zeiten sollten für dich vorbei sein. Du darfst wissen und bewusst diese Entscheidung treffen. Denn nur dann hast du auch genug Kraft das durchzuziehen.

Ich kenne so viele tolle Menschen, die die gleichen Fragen immer wieder gestellt haben und sich gewundert haben, warum die Antworten die gleichen bleiben. Nicht weil sie nicht tief genug gegangen sind. Sondern weil sie noch linear gesucht haben. Auf der gleichen Ebene, auf der die Frage entstanden ist. Ich fühle dich. Und ich weiß, dass du dich damit nicht mehr zufrieden geben willst.

Vielleicht fragst du dich gerade auch, ob das Selbstsabotage ist oder einfach dein Weg. Dieser Blog könnte dir Antworten geben.

Wenn du bis hierher gelesen hast

Dann spürst du, dass du nie falsch warst.

Wenn du durch die Phasen durch bist oder die nächsten erreichst, wirst du feststellen: die Fragen sind die gleichen — aber sie fühlen sich ganz anders an. Sie haben eine andere Frequenz. Eine die sich still anfühlt.

Die Fragen, die dich früher aufgewühlt haben, lassen dich innehalten und beobachten. Eine innere Gelassenheit und tiefe Ruhe füllen dich aus. Die Antworten, die du suchst, sind auf einmal da. Kein Suchen mehr. Du hinterfragst dich nicht mehr und kannst alles annehmen wie es ist — ohne dich erklären zu müssen.

Was dich in diesen Phasen erwartet, habe ich hier beschrieben.

Du bist nicht zufällig hier

Das du vielleicht anders tickst als viele in deinem Umfeld ist dir ja nicht neu. Aber dieses Vermissen — das könnte dein eigener innerer Ruf deines Seelenweges sein.

Du spürst es. Du musst nicht zu irgendetwas überredet oder überzeugt werden. Du weißt es, wenn du es liest.

Vielleicht hast du blinde Flecken, die das Offensichtliche für deinen nächsten Schritt gerade verhindern. Ich hatte vor ein paar Tagen selbst einen. Mein Retreat war gerade entstanden und sofort war die Vergleichsmaschine an. Jemand anderes macht etwas Ähnliches, mit allem Zip und Zapp. Und auf einmal meldete sich die alte Narbe: wer bist du, dass du das anbietest?

Verheilt. Und trotzdem noch da.

Egal wo du auf deinem Weg stehst — die Narben erinnern sich manchmal noch. Auch wenn sie längst verblasst und glatt sind. Das macht dich nicht schwach. Das macht dich echt.

Dann bin ich gerne da und halte den Raum, damit du deine wahre Stärke und deinen Weg erkennst.

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden.

Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben.

Auf der Stelle treten — oder doch nicht?

Du verstehst nicht warum bei allen die persönliche Entwicklung vermeintlich so schnell voranschreitet und du gefühlt immer noch auf der Stelle trittst.

Das Problem ist nicht, dass du denkst du wiederholst deine Geschichte, sondern dass du in geraden Linien denkst. Die Prozesse verlaufen aber in Spiralen. Das bedeutet: jedes Mal wenn du mit deinem Thema konfrontiert wirst, bist du nicht mehr da wo du beim letzten Mal warst.

Das Energiefeld trägt die Erinnerung noch — auch wenn der Gedanke längst weg ist. Das ist der Grund warum du glaubst auf der Stelle zu treten und nichts bewegt sich. Warum sich alte Glaubenssätze so hartnäckig halten

Kopf und Herz ins gleiche Tempo

Ist es nicht so, dass unser Kopf uns oft im Wege ist? Ich habe so viele Menschen kennengelernt die behauptet haben sie wären Kopf-Menschen. Dabei waren sie alles andere als das — sie haben es aber gelernt und wurden davon überzeugt.

Wäre es tatsächlich so, würden sie nicht auf der Suche sein und auch nicht „so komische“ Gedanken haben. Ihr Herz weiß genau was eigentlich Sache ist. Aber einfach aussteigen? Bekanntes hinterfragen? Oh nein. Das Risiko ist doch zu groß.

Aber was wäre wenn du bereit wärst dich zu öffnen? Lass deinen Kopf ruhig an. Er muss noch wissen was du vorhast — also nimm ihn mit ins Boot. Viele versuchen an der Stelle ins Gegenteil zu switchen aber das ist keine gute Idee.

Menschen sind Gewohnheitstiere und deshalb müssen wir Kopf und Herz ins gleiche Tempo bringen, damit wir aus unseren gewohnten Mustern aussteigen können. Und: solange das noch nicht bereit ist, greift keine Technik in der Tiefe. Das ist keine Schuld. Das ist Reihenfolge. Warum Herzwände bleiben auch nach dem Workshop

Wenn Meer die Lösung ist

Bei mir war es so. Ich hatte etwas Neues entwickelt. War fertig. Glücklich. Und dann entdeckte ich dass es etwas Ähnliches schon gibt. Zack — altes Programm an der Oberfläche. Andere können das alles viel besser. Ich bin nicht genug. Ich darf das gar nicht machen.

Ich musste lachen. Weil ich genau wusste was da gerade passiert. Nicht weil es nicht wehtut — sondern weil ich es kenne. Und weil ich weiß was zu tun ist.

Rosi geschnappt. Bus. Südstrand. Wasser.

Wasser ist ein Lösungsmittel — auch für das was im Energiefeld gespeichert ist. Fließendes Wasser, Meer, See. Oder wenn du sowas gar nicht in der Nähe hast — setz dich einfach an den Wasserhahn. Lass ihn ein bisschen tröpfeln, sanft fließen, für die Zeit die du brauchst.

Und dann: Bing. Alles klar.

Nicht weil ich so hart gearbeitet habe. Sondern weil ich hingeschaut habe, angenommen habe — und dann losgelassen habe. Eine Erinnerung. Mehr nicht.

In meinem Beispiel wurde das Selbstsabotage-Muster nicht durch meine innere Arbeit neutralisiert. Es wurde durch Erkennen, Annehmen, die ganze Vorarbeit — und meinen Ausflug zum Wasser neutralisiert.

Was hinter dem Trigger wirklich wartet

Weißt du was? Die Angst vor Triggern ist völlig unbegründet. Ich glaube das ist einfach ein Konstrukt das von Menschen errichtet wurde die selbst nicht den Mut hatten weiterzugehen. Aber hinter allem wartet nicht der Schmerz. Es ist Liebe. Bedingungslose Liebe — die die ganze Zeit da war. Unter eingeschlossenen Emotionen vergraben.

Kannst du dir vorstellen wie sich das anfühlt? Kannst du dir vorstellen warum es sich lohnt den Weg zu gehen und auch mal einen Schmerz auszuhalten? Du hast schon Schlimmeres erlebt, das weiß ich. Dieser Schmerz ist anders. Er ist ein Geburtsschmerz.

Dein Körper weiß es längst

Emotionen sind gespeicherte Ladungen. Wenn etwas nicht ausgedrückt werden durfte setzt es sich fest. Im Laufe unseres Lebens sogar eine ganze Menge davon. Überall in deinem Körper machen sie sich bemerkbar. Manche sind sichtbar, andere spürst du — oder sie werden irgendwann eine Diagnose die dir bestätigt dass da was nicht rund läuft.

Schau genau hin. Lass dich ärztlich begleiten wenn es erforderlich ist — aber lass auch diesen Teil deines ganzen Seins nicht außer acht. Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen

Gefühle sind keine Feinde

Gefühle sind Wellen und deshalb kommen und gehen sie. Wir wollen sie aber pachten — und vor allem die sogenannten positiven Gefühle nicht weiterziehen lassen. Genau das ist der Grund dafür dass wir uns selbst im Weg stehen. Würden wir uns erlauben auf diesen Wellen zu reiten wäre es das Selbstverständlichste der Welt dass alles sein darf.

Stell dir nur mal vor wenn sie einfach fließen. Klar gibt es auch mal kurze heftige Gefühlsausbrüche aus dem Moment heraus. Alles gut. Beobachte. Atme. Und lass sie einfach weiterziehen. Und ja — es ist wirklich so einfach und nur eine Entscheidung weit entfernt. Kindheitssätze die unser Leben prägen — und dazu mein Video: Die Spirale der Entwicklung

Wenn Leichtigkeit unspektakulär wird

Was passiert wenn die Vergangenheit wirklich keine Rolle mehr in deinem Leben spielen würde? Stell dir vor du hast deine Hausaufgaben erledigt. Deine Glaubenssätze und Konditionierungen wurden entkoppelt, deine Emotionen befreit.

Es ist wirklich unspektakulärer als du glaubst. Ein echter Abschied hat keinen Namen mehr danach. Keine Energie. Keinen großen Einfluss auf deine künftigen Entscheidungen. Du bist nicht mal stolz drauf. Es ist einfach kein Thema mehr.

Ich glaube wenn wir das begriffen haben hat alles was jemals passiert ist so wenig Macht über uns dass wir gar nicht mehr verstehen können wie es uns jemals so viel Kummer bereiten konnte.

Drama oder Leichtigkeit — was kennst du besser?

Wir sind es gewohnt mehr auf Drama zu reagieren als auf Leichtigkeit — und genau da ist das Problem. Stell dir vor wie es wäre wenn du dich über nichts mehr ärgern müsstest, nichts deine Aufregung wert ist und du einfach den Tag genießen könntest.

Langweilig ist die neue Freiheit

Das klingt erst mal sehr unwahrscheinlich oder? Aber genau das passiert wenn du deine Hausaufgaben machst und dich entschließt diesen Weg weiterzugehen. Der Alltag fühlt sich zu Anfang sehr langweilig an. Keine Herausforderungen die gelöst werden müssen. Nichts das uns an Grenzen bringt die wir vorher nicht mal als Gefängnis betrachtet haben.

Die Freiheit worüber in der Bubble erzählt wird ist erst mal nicht im Außen — sondern in dir. Und ist es nicht das was es ausmacht? Diese Gefühle der Freiheit und Dankbarkeit in uns zu fühlen? Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Und dann: Stille.

Ich habe keinen Bedarf mehr an Drama.

Es ist wie es ist — und es wird wofür ich mich entscheide.

Nicht mehr und nicht weniger.


Wenn du spürst dass du bereit bist loszulassen, ist das Retreat für die Sinne genau dein Raum. Mehr dazu hier.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.

Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.

Übergänge auf dem Seelenweg fühlen sich selten nach Fortschritt an.

Du bist erschöpft, du suchst, du denkst du drehst dich im Kreis.

Aber das stimmt nicht.

Heute möchte ich mit dir etwas teilen, das dir vielleicht klar macht, warum du dich so erschöpft fühlst. Du suchst schon so lange und vielleicht ist dir gar nicht bewusst, dass du in Übergängen feststeckst.

Du denkst vielleicht, du kommst nicht vorwärts. Aber das stimmt nicht. Meine Geschichte zeigt dir, was uns wirklich aufhält. Wir suchen nach dem Offensichtlichen, dabei liegt es oft ganz woanders, als wir denken.

Was ich als Kind sah und warum ich aufhörte zu fragen

Ich erinnerte mich und sah mich, wie ich als kleines Mädchen auf einer Wiese lag und in den Himmel schaute. Ich sah Energiefäden, wie sie sich bewegten und ich stellte die Frage, was das ist. Geantwortet hat eine mir sehr vertraute Stimme, die ich heute „mein Seelchen“ nenne.

„Das ist Energie. Energiefelder. Sie fließen, sie sind überall. Strick deine Hand aus und schau sie an. Halte sie in die Luft. Siehst du es?“

Wow.

Ich kam nach Hause und fing an zu fragen. Aber niemand sprach darüber. Meine Oma war Heilerin, mein Opa hatte diese besondere Beziehung zu Tieren, mein Vater zu Jenseitskontakten und trotzdem: alles unterm Tisch. Ein gehütetes Familiengeheimnis. Meine Oma kam aus einer Zeit, in der Hexen verbrannt wurden.

Irgendwann hörte ich auf zu fragen.

Was passiert, wenn du alles in dir zum Schweigen bringst

Was passiert, wenn man alles deckelt, was in einem schlummert? Man wird krank. Ewig suchend. Man vergisst, wer man ist.

Wenn du das Gefühl kennst, dich selbst irgendwo verloren zu haben, dann lies gern weiter: Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

Übergänge sind kein Zusammenbruch — sie sind ein Geburtskanal

So viele Male in meinem Leben habe ich bereits darüber geschrieben, dass es sich anfühlte, als wäre etwas gestorben und gleichzeitig geboren. Das klingt dramatisch, ist es aber eigentlich gar nicht. Denn es waren Übergänge. Abschnitte und Phasen, die zu Ende gingen, um eine neue Version von mir freizulassen, wie ein Schmetterling.

Auch die Reanimationsphase mit dem kompletten Identitätsverlust war nichts anderes, obwohl ich es zunächst als kompletten Zusammenbruch wahrgenommen hatte.

Letztendlich war das ein tiefer Prozess, der gleichzeitig vorbei war und sich aus dem Geburtskanal geschoben hat. Jede Frau, die schon ein Kind geboren hat, weiß, dass es selten im Vorbeigehen passiert und genau so ist es mit den Übergängen. Manche sind sanft, andere eben nicht.

Was Übergänge wirklich brauchen und warum Methoden dabei oft nicht weiterhelfen, darum geht es hier: Übergänge verstehen — wenn Energiearbeit Raum braucht statt Methoden

Die neue Frequenz braucht erst Übung

Nach großen Übergängen fühlte es sich für mich an, als wäre ich ein Frischling. Die neue Energie, die Frequenz, musste sich erstmal einordnen, sortieren und ich durfte lernen, damit umzugehen. Beschreiben würde ich es so: Du wechselst von einem Kleinstwagen auf einen Sportwagen. Das braucht erst mal Übung.

Und in dieser Übungsphase tauchen sie auf.

Du siehst das Offensichtliche nicht, weil es so normal für dich ist wie Atmen. Diese blinden Flecke machen uns die Übergänge oft sehr schwer und halten uns auf, weil wir ringsherum kreisen wie Adler. Das ist kein Makel. Das ist der nächste Schritt zur eigenen Wahrheit.

Mein Selbstvertrauen war lange unterirdisch. Ich habe mich entschieden und es wurde trotzdem ein Prozess. Beides gleichzeitig. Meine eigene Reise dient als Beispiel. Die Welt braucht keine Klone. Lemminge gibt es schon genug.

Blinde Flecke: was dich wirklich aufhält

Vielleicht bist du gerade erschöpft vom Suchen. Vielleicht glaubst du, du drehst dich im Kreis.

Aber hier ist der erste blinde Fleck: Das Beschäftigtsein liegt meistens nicht am Zeitmangel. Es liegt daran, dass wir uns noch nicht ganz trauen, allein mit uns zu sein, mit dem, was da ist. Was das kostet, und wie du es erkennst: Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Und der zweite: Die Phasen wiederholen sich, aber spiralförmig, nicht im Kreis. Jedes Mal auf einer anderen Ebene, mit mehr Tiefe. Was sich wie Stillstand anfühlt, ist meistens eine neue Runde auf einer höheren Frequenz. Du bist nicht da, wo du warst. Auch wenn es sich so anfühlt.

Wenn du spürst, dass du gerade in einem Übergang bist und nicht weißt, wo du stehst, dann lass uns sprechen. Das Impulsgespräch ist genau für dich da.

In diesem Video siehst du meinen Impuls, aus dem der Blog entstanden ist. Ich würde mich über einen Kommentar von dir freuen und auch, wenn du meinen Youtube Kanal abonnierst.

Vielen Dank für dein Interesse.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

„Kein Kind weiß, dass es gerade verwickelt wird. Du hast dich nicht verloren du hast dich überlagert. Es weiß nur, dass es sich anpassen muss.“

Und irgendwann ist das so normal geworden, dass du gar nicht mehr merkst, du suchst dich.

Dabei bist du die ganze Zeit da gewesen.

Was kein Kind sich fragt

Kein Kind fragt sich, ob es funktioniert oder nicht. Es weiß nur, dass es so, wie es da ist, nicht gewünscht ist. Dass es sich anpassen muss, um dazuzugehören und akzeptiert zu werden. Es fühlt sich falsch in dem, wie es Dinge wahrnimmt. Es fühlt sich unverstanden. Vielleicht stellt es Fragen, die nicht beantwortet werden — und wird als irgendwie komisch hingestellt.

So wird ein Kind im Laufe seiner Entwicklung verwickelt, statt zu einem selbstbewussten, authentischen Erwachsenen zu werden.

Es fängt an, sich mit anderen zu vergleichen. Fragt sich, was mit ihm nicht stimmt. Dabei kommt es nicht auf die Idee zu hinterfragen, ob es nicht die anderen sind, die vielleicht nicht stimmen. Der Fehler steckt immer im Selbst — vermeintlich. Denn alle anderen funktionieren ja.

Wir werden VERwickelt, damit wir uns später ENTwickeln müssen

Die scheinbar endlose Suche

Das Problem ist nicht, dass wir plötzlich wissen: ich bin vollkommen ok, die anderen stimmen nicht. Vielmehr ist es ein Reifungsprozess. Eine scheinbar endlose Suche nach der eigenen Wahrheit — von der wir noch gar keine Ahnung haben, wonach wir eigentlich suchen.

Das ist wohl auch der Grund, warum wir x Seminare, Ausbildungen und Workshops besuchen. Warum wir Gleichgesinnte suchen und uns Antworten auf Fragen erwarten, die uns niemand beantworten kann.

Das ist eine große Falle.

Manchmal fühlt sich etwas stimmig an — aber eigentlich ist es zwar etwas, das in uns vorhanden ist, nur noch nicht weit genug in uns vordringt, um unseren inneren Kern freizulegen. Das freizulegen, was ursprünglich verwickelt wurde.

Mitgespielt. Obwohl nichts stimmte.

Ich kenne das. Ich war in einem Seminar zum Thema Vergebung. Es gab Rituale, alles ganz huuuuh und haaaaah. Als ich nach dem dritten Durchgang immer noch nichts spürte, wurde die Veranstalterin ungeduldig. Was machte ich? „Ah ja, jetzt ist es durch und weg.“ Weil ich einfach mitgespielt hatte. War es die Wahrheit? Nein.

Wir alle spielen viel zu lange ein Spiel mit — weil wir keine Ahnung haben, was wir stattdessen machen sollten. Uns fehlen die Anker. Das, was wirklich zu uns gehört und uns stärkt. Wer kennt es nicht, gegen seine Natur zu arbeiten und es sich schönzureden, damit man einigermaßen damit zurecht kommt.

Das Funktionieren ist unser Normal.

Warum Herzwände bleiben — auch nach dem Workshop

Schätzelein, wach auf

Und dann meldet sich der Körper. Oder die Seele. Meistens beide. Nicht laut, erst leise — und dann immer klarer: da stimmt was nicht. Du solltest jetzt wirklich mal den Kurs ändern.

Es ist ja nicht so, dass wir plötzlich aufwachen und rufen: Yeahaw, endlich kann ich alles loslassen, was nicht zu mir gehört. Weg damit. Tschüss.

Nein.

Es sind Prozesse, die ablaufen. Wir können nur hinterfragen, ob das, was gerade los ist, uns gut tut oder eben nicht. Dann brauchen wir eine Prise Mut, Gewohnheiten zu ändern. Vor allem, wenn andere uns nicht mehr wohlgesonnen sind, weil wir anfangen Nein zu sagen, Grenzen zu setzen und andere Perspektiven zu entwickeln.

Mainstream ist dann vorbei.

Aber im Ernst — dazugehört hast du doch eh nicht. Warum dann nicht gleich den eigenen Weg gehen.

Blinde Flecke — Gedanken die nicht deine sind

Du hast dich überlagert und jetzt erinnerst du dich

Nach und nach fällt dir auf, was wirklich zu dir gehört und was du von anderen übernommen hast. Du lernst zu hinterfragen und lässt alles erst mal wie durch einen Körperfilter laufen. Du wirst spüren, was deins ist und was nicht.

Du brauchst niemanden, dessen Gefühle du dir einredest. Es darf sich für dich anders anfühlen, weil du jemand anders bist. Wir haben nicht den gleichen Ausgangspunkt gehabt, nicht die gleichen Erfahrungen gemacht und andere Lernaufgaben als Seele auf diesem Planeten.

Die Seele macht keinen 5-Schritte-Plan

Deine Seele lernt nicht durch Visualisierung. Sie lernt durch Erfahrung. Durch Durchgehen. Durch Verkörpern.

Und das Loslassen — das klingt immer einfach und harmlos. Aber eigentlich ist es auch immer ein bisschen wie, wenn etwas stirbt. Etwas, das sowieso nie zu dir gehört hat. Fühlt sich das immer gleich toll an? Nicht immer. Aber nie wie Verlust.

Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Du erinnerst dich

Das ist dann auch der Moment, wo du nicht mehr nach links und rechts guckst und dich fragst, warum es für dich nicht funktioniert. Du akzeptierst dich — voll und ganz. Das ist wohl das größte Geschenk, das du dir selbst machen kannst.

Dann sind deine Grenzen auch nicht mehr etwas, das von anderen in Frage gestellt wird, sondern ein: so ist es. Du bist klar und souverän. Und das in einer Stille, die du nie in dir vermutet hättest.

Das Offensichtlichste siehst du zuletzt

Letztendlich ist dein Weg eine Erinnerung. Vielleicht entdeckst du, dass das, was du jetzt wahrnimmst, schon immer da war. Du hast es nur vergessen. Oder du hattest blinde Flecken, die dir das Offensichtliche versperrt haben.

Du findest dich nicht. Du erinnerst dich.

Suchen setzt voraus, dass du etwas verloren hast. Aber du hast dich nicht verloren. Du hast dich überlagert. Mit Erwartungen. Mit Rollen. Mit dem, was man dir gesagt hat, wer du sein sollst.

Diese Gewissheit macht etwas mit dir. Du bist einfach nur noch — ohne zu erklären oder dich anzupassen. Es ist, wie es ist. Und das ist Klarheit und innerer Frieden.

Kannst du es schon fühlen?

Wie kann ich ich sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin?

Wenn du spürst, dass jetzt der Moment ist an dem dich etwas erinnern möchte— ruf mich an.

Oder schreib mir. Wir schauen gemeinsam, was bei dir gerade sichtbar werden will.

Impulsgespräch

 

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Distanz schafft Nähe – Verbindung Hund Mensch ohne Kontrolle

Distanz schafft Nähe – Verbindung Hund Mensch ohne Kontrolle

Im letzten Blog ging es ums Fühlen — darum, dass wir Fühlwesen sind und dass Frequenz mehr sagt als jedes Wort.

Heute wird es konkreter.

Denn das beste Beispiel dafür läuft bei vielen von euch gerade durch die Wohnung.

Was in Hundeschulen seit Ewigkeiten beigebracht wird

Der Hund ist auf einer bestimmten Seite zu führen, er darf nicht selbstständig entscheiden — ok, das wurde schon gelockert, aber wohl nicht vermittelt wie. Die Leine ist ein Kontrollwerkzeug, wird aber so nicht genannt. Der Hund soll möglichst dicht am Fuß laufen.

Und das in einer Zeit, wo immer mehr Menschen ihre Feinfühligkeit entdecken.

Ich bin erschrocken darüber, dass trotz Hundeführerschein viele Hundehalter nicht wissen, wen sie da eigentlich an der Leine haben. Es geht nicht darum, den Hund zu kontrollieren, Situationen zu beherrschen oder irgendetwas zu erzwingen, was gerade überhaupt nicht angebracht ist. Dem Hund wird ein „Sitz“ in Situationen abverlangt, wo er lieber Abstand bräuchte. Oder ihm wird in die Flanke gekickt, damit er den Artgenossen nicht ankläfft.

Lucy hat mir das beigebracht

Mein erster Stadthund, meine Lucy, hat mir gezeigt, dass das so nicht funktioniert. Irgendwann fing ich an, auf sie zu hören. Mir blieb nichts anderes übrig, als andere Wege für meinen hochsensiblen Hund zu finden.

Also fing ich an zu experimentieren und aus meinem kleinen Monster wurde eine entspannte Stadthündin, die mich letztendlich vertrauensvoll fast überall mit hinbegleiten durfte.

Die Art, die Leine zu halten, brachte uns schon ein ganzes Stück weiter. Auch die Art und Weise, wie ich anfing mit ihr zu atmen, den Blickkontakt herstellte und sie ihn mir von sich aus schenkte, wenn sie unsicher war. Ich gab ihr die Möglichkeit selbst zu entscheiden, auf welcher Seite sie laufen möchte, wenn uns jemand entgegenkam, der ihr nicht geheuer war.

Meine Aufgabe bestand darin, sie wahrzunehmen, zu spüren, wie sie sich fühlte. Anfangs mit meinen Augen, aber das nahm nach und nach ab und ich fing an, mich mit ihr mental auszutauschen. Das, was ich mein Leben lang gemacht hatte, erwachte ganz langsam aus dem Winterschlaf. Ich hatte es viel zu lange unterdrückt.

Sensible Hunde – Engel auf Pfötchen 

Die Leine ist ein Stimmungsüberträger

Nicht nur physisch, je nachdem, wie sie gehalten wird, kann der Hund eher nach vorne gehen, weil ihm etwas anderes vermittelt wird als die Worte, die verwendet werden. Körpersprache ist auch ein Kommunikationsmittel. So oft widersprechen sich die Menschen, weil ihre Körpersprache einfach nicht zum gesprochenen Wort passt.

Aber was viele komplett vergessen: Der Mensch hat ein Energiefeld und der Hund nimmt uns ganzheitlich wahr.

Abstand lässt sehen

So eng bei uns ist sein Fokus auf uns sehr eingeschränkt. Er nimmt unsere Stimmung wahr, aber er kann uns nicht wirklich ganzheitlich erkennen, wenn er so dicht dran ist.

Das kennt doch jeder: Wenn wir uns etwas ansehen, das größer ist als wir, brauchen wir Abstand, um alles erfassen zu können. Stehen wir direkt davor, bekommen wir nicht viel mit.

Wenn der Hund lernt, dass er uns vertrauen kann, Abstand halten darf und die Leine locker ist, wird er fast automatisch deutlich mehr Kontakt aufnehmen. Das ist dann unsere große Chance, ihm mitzuteilen, was wir von ihm möchten.

Als Worte aufhörten, nötig zu sein

Damals fing ich an, gar nicht mehr mit Lucy zu sprechen, außer zum Loben. Aber auch das machte ich nicht in einer quietschigen Stimme, sondern in einem tiefen Ton. Sehr ruhig, sehr langsam. Und mein Hund wurde alleine dadurch schon deutlich entspannter. Ich auch.

Richtungswechsel über Augenbrauen

Mittels Körpersprache fing ich an, sie zu führen und die wurde immer subtiler. Zum Schluss konnte ich ihr Richtungswechsel über meine Augenbrauen mitteilen. Die Grundkommandos übermittelte ich über so feine Körperschwerpunktverschiebungen, dass es niemand mitbekam.

Selbst Abrufen brauchte ich nicht mehr verbal, sondern gab ihr Handsignale, die sie zuverlässig ausführte, egal wie groß die Ablenkung war. Das hat richtig Spaß gemacht.

Wenn die Sinne nachlassen

Unsere Hunde werden älter. Der Gehörsinn lässt nach, auch die Augen. Also fing ich mit all meinen Hunden an, taktile Kommunikation einzuführen. Der Vorteil: Der alte Hund muss es nicht mehr lernen. Er kann im Vertrauen bleiben, auch wenn ihm seine natürlichen Sinne nach und nach abhanden kommen.

Meine Tiere sind quasi mehrsprachig aufgewachsen, ohne Druck, sondern über Spaß und einfach machen.

Dieser Perspektivenwechsel, vor 25 Jahren, machte nicht nur aus meinem Hund und mir ein Team. Er machte auch viele andere Hundehalter deutlich entspannter im Umgang mit ihrem Tier. Im Laufe der folgenden Jahre wurde immer weniger Training nötig. Wir spielten, hatten einfach Spaß und das scheint vollkommen vergessen worden zu sein.

Verbindung Hund Mensch — was das mit Fühlen zu tun hat

So geht es unserem Hund und auch Pferden, wenn sie mit uns unterwegs sind. Die Energie, die wir ausstrahlen, ist mehr wert als das, was wir konditionieren und verbalisieren. Das gilt übrigens nicht nur für Tiere.

Das gegenseitige Spüren schafft Vertrauen, weil es keinen Missbrauch über vermeintliche Hilfsmittel mehr gibt.

Ein Hund der funktioniert, ist wie ein Mensch der funktioniert. Mehr oder weniger kommt man durch den Alltag, aber etwas ganz Entscheidendes bleibt auf der Strecke.

Sind wir mit uns selbst verbunden und auch mit unserem Tier, ist das eine ganz andere Qualität, den Alltag zu meistern und durch herausfordernde Situationen zu kommen.

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Engel auf Pfötchen

Fühlen, wie es meinem Tier geht. Wahrnehmen, wann es Unterstützung braucht. Und was, wenn es mal nicht geklappt hat? Dann habe ich mich zurückgezogen und die Situation reflektiert. Eine ähnliche noch mal herbeigeführt und bin achtsamer gewesen, damit ich nicht den gleichen Fehler mache.

Für mich sind unsere tierischen Begleiter sichtbar gewordene Engel auf Pfötchen. Gerade die sensiblen kommen oft dann zu uns als Helfer, wenn wir bereit sind, uns auf den Seelenweg zu machen. Durch sie sind wir meist erst bereit, uns zu verändern. Das würden wir ohne sie wahrscheinlich erst viel später tun. Für sich selbst verändern? Schwer. Für unseren Fellträger — ja.

Engel auf Pfötchen – dein tierischer Begleiter auf dem Weg zu dir selbst

Vielleicht erkennst du dich gerade. Vielleicht merkst du, dass dein Hund dir schon längst zeigt, was du für dich selbst noch lernst.

Wenn du spürst, dass da mehr ist und du einen Impuls brauchst, um den nächsten Schritt zu gehen, dann bin ich da.

Impulsgespräch

Cecilia geht nach Hause - Botschaften aus dem Jenseits

Disclaimer: Dieser Blog ersetzt keine tierärztliche oder therapeutische Begleitung. Die Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind als Impulse gedacht — nicht als Anleitung.

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Trigger meiden, Worte auf die Goldwaage legen — das kennt fast jeder.

Aber irgendwann auf deinem Weg dreht sich das komplett um.

Hier erfährst du warum.

Wenn Fühlen alles ist — dann sind Worte nur noch das Echo davon.

Du kennst die Menschen, die jedes Wort auseinander pflücken und auf die Goldwaage legen. Je nachdem wo auf deinem Weg du dich befindest, ist es wichtig dir bewusst zu sein, welche Worte du verwendest. → Energiearbeit und die Macht der Worte

Aber irgendwann auf deiner Reise wirst du spüren, dass es nicht mehr um die Worte selbst geht, sondern nur noch um die Energie, die Frequenz in der gesprochen oder geschrieben wird.

Du kannst es nennen wie du willst, es kommt BEI DEN RICHTIGEN genau so an, wie du es meinst. Und meist ist das dann auch der Punkt, an dem Worte überflüssig werden, weil das Fühlen auf tiefster Ebene so viel wertvoller ist.

Stille ist dann nicht mehr erdrückend, sondern gibt Luft, lässt Raum zum Atmen.

Und weißt du was, dein Hund ist vielleicht derjenige, der dir dabei hilft, diesen Zustand zu erreichen. Denn er sieht dich so, wie du bist. Ohne Worte. → Sensible Hunde – Engel auf Pfötchen

Trigger gehören dazu wie Essen und Trinken

Sie werden weniger — aber vor allem machen sie nichts mehr. Das heißt, sie lösen nicht mehr dasselbe in dir aus wie früher. Es darf einfach da sein und geht auch wieder, ohne viel Beachtung zu bekommen.

Das Schöne ist, dass du irgendwann auch keinen Auslösern mehr aus dem Weg gehst. Du nimmst es einfach wahr und hinterfragst, welches Thema in dir noch schlummert. Das ist alles. Du hast gar kein Bedürfnis mehr danach zu flüchten oder zu verdrängen. → innere Freiheit

Aber erst, wenn du bereit bist hinzuschauen

Wenn du dich auf den Heimweg zu deinem Inneren machst, fang nicht dann an, wenn du schon down bist. Stabilisier dich erst. Tiefe Phasen sind kein Spaziergang. → Seelenweg Phasen

Annehmen ist das Zauberwort. Dann bewegt sich wieder was. Das geht natürlich nur, wenn du bereit bist, deinen Weg zu gehen. Von alleine passiert selten etwas. → Loslassen oder Annehmen – und warum das nicht dasselbe ist

Stell dir vor, du stehst neben dir

Nein, nicht die Version, die nach einer Feier komplett neben sich steht. Ich spreche von einem Double, das dich beobachtet, während du dein Leben lebst.

Das hat mir geholfen, mich selbst zu reflektieren und zu erkennen, wo ich gerade stehe und wo es noch Heilpotential gibt oder noch was loszulassen ist. Das Beobachten ist quasi wie ein Blick in den Spiegel.

Dein Körper weiß es zuerst

Er reagiert, bevor dein Kopf auch nur einen Gedanken formuliert hat. Wenn ich mit Klienten im Impulsgespräch sitze — egal ob online oder direkt — reagiere ich körperlich, wenn sich bei ihnen etwas löst.

Früher hatte ich Angst davor. Heute bin ich dankbar, weil es mir die Sicherheit gibt, dass ich wirklich verbunden bin. → was es mich gekostet hat nicht zu fühlen

Lerne dich und deine körperlichen Reaktionen kennen. Dann weißt du schneller, was gerade dran ist — und was nicht.

Das Seil auf der Brücke

Stell dir vor, alles in dir ist ruhig, friedlich. Hier und da kommt eine Erinnerung an die Oberfläche und du schaust sie einfach nur an. Du nimmst sie wahr und lässt sie wieder gehen, nachdem du dich eingefühlt hast. Kein Drama. Es fließt einfach.

Vertrauen kommt nicht aus dem Kopf

Stell dir vor, dass es dir völlig egal sein kann, was morgen passiert. Du bist nur noch im Moment. Kannst du dir vorstellen, wie entspannt das ist?

Du bist im tiefen Vertrauen, dass alles was geschieht immer für dich ist. Nichts passiert einfach so — und wenn du das erkannt hast, brauchst du dich über nichts mehr aufzuregen. Du wirst Beobachter und handelst, weil du einfach weißt, was du willst und was sich für dich stimmig anfühlt.

Der wichtigste Schritt, um dieses tiefe Vertrauen aufzubauen, ist das Loslassen der Kontrolle. Denn wenn du nichts mehr kontrollieren willst und dich deinem Fluss des Lebens hingibst, kommt das Vertrauen ganz automatisch. → Kontrolle loslassen

Worte hören nicht auf zu wirken — sie fühlen sich nur anders an

Sie werden oft überflüssig, weil es ums Fühlen geht, um Frequenzen.

Ich erinnere mich an Zeiten, da wurde ich ständig verbessert, was ich wann und wie zu sagen habe. Das war in Phasen, als ich noch in der Heilung war wichtig und da war ich auch sehr achtsam mit meinen Worten. Die verzweifelten Versuche das zu erklären, was ich eigentlich damit gemeint hatte, sind verpufft, weil es nicht verstanden wurde.

Heute mache ich mir die Mühe nicht mehr und lasse es einfach sein, wie es ist.

In einer bestimmten Phase ist es wichtig, genau darauf zu achten, was du sagst, wie du es sagst — und was du dabei empfindest. Irgendwann verschiebt sich das. Das passiert — das wird nicht gemacht.

Wenn Pflaster nicht mehr wirken, wird es Zeit, auf die innere Stimme zu hören. → Herzwände

Du kannst auf dieser Ebene niemanden mehr fragen, wie es dir geht, was du tun sollst.

Ab hier geht der Weg nur noch über dein Fühlen

Das kann dir niemand abnehmen. Wie fühlst du was? Was nimmst DU wahr? Wie reagiert dein Körper? Das ist so individuell wie jeder Mensch auf diesem Planeten. → hochsensibel

You Name It

Wenn du es nicht mehr erklären kannst, bleibt nur noch das Fühlen.

Es ist schon witzig, wie wir etwas sagen und dennoch etwas völlig anderes damit meinen.

Seit einigen Monaten oder sogar Jahren kommt immer wieder der Impuls YOU NAME IT, wenn ich etwas erklären wollte. Jetzt verstehe ich in der Tiefe, was damit gemeint war.

Je nachdem, auf welcher Ebene wir uns befinden, haben Begriffe eine andere Bedeutung. Was bedeutet Freiheit? Die Definition geht so in Richtung: du entscheidest. Keiner hat mehr Macht über dich. Du kannst dir alles leisten.

Die meisten meinen damit finanzielle Freiheit — und ich habe das auch lange geglaubt. Bis ich dahinter kam, dass innere Freiheit ein Zustand ist, der durch Prozesse entsteht. Ein Weg und ein Gefühl. Dieses Gefühl ist für keinen Preis der Welt zu erreichen.

Das, wie du die Dinge siehst und wahrnimmst, ist deine persönliche momentane Wahrheit, die meist durch deine Vergangenheit geprägt wurde. Schaffst du es, die hinter dir zu lassen, öffnen sich ganz andere Dimensionen.

Die Verpackung spielt keine Rolle mehr

YOU NAME IT ist dann etwas völlig anderes, weil du dann anfängst zu fühlen, tiefer und ganz anders wahrzunehmen. Und das ist oft so, dass es dafür weder Begriffe noch Erklärungen gibt.

Ich bin vor kurzem über Videos gestolpert — KI-generiert, fake, das war nicht zu übersehen. Der Inhalt hat trotzdem zu fast hundert Prozent meinen Seelenweg beschrieben.

Einiges wurde anders benannt, aber die Übereinstimmung war da. Das war wirklich erstaunlich. Und der Beweis, dass es irgendwann nicht mehr um die Verpackung geht. Nur noch um das, was dahinter steckt.

„Oh guck mal ein Schmetterling. Lass ihn sanft auf deiner Haut landen und wenn er pinkelt ist das dein Aufstieg.“ Am Arsch. So ist es nun mal nicht.

Wenn Menschen mich jetzt nicht verstehen… lächeln und winken.

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht]

Wo stehst du gerade?

Ich weiß nicht, wo du gerade stehst — aber das ist auch völlig egal. Es geht nur darum, den nächsten Schritt zu gehen. Step by Step in Richtung deiner eigenen Wahrheit. Dem Kern, der du wirklich bist.

Überlege dir, aus welcher Schublade du als erstes steigen möchtest. Es können Kleinigkeiten sein, mit denen du dich nicht mehr identifizieren möchtest. Und dann machst du Erfahrungen und wirst immer mutiger. Ohne deine Masken wirst du dich bald besser fühlen. Stärker, souveräner und dich selbst.

Wegweiser 

Vielleicht weißt du gerade gar nicht wo du stehst. Fühlst du schon? Selbstverständlich. Aber vielleicht fühlst du dich noch unsicher, weil dir noch das Vertrauen fehlt.

Möglicherweise hast du noch blinde Flecken oder dir fehlt einfach ein Impuls für deine nächsten Schritte. Ich sehe dich und ich spüre dich, ohne deine Geschichte.

Erlaube dir ein Impulsgespräch. Ich helfe dir gerne dabei dich zu erinnern, wer du wirklich bist. → Kontakt

Disclaimer: Dieser Blog ersetzt keine therapeutische oder medizinische Begleitung. Die Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind als Impulse gedacht — nicht als Anleitung. Wenn du dich in einer Krise befindest, wende dich bitte an eine Fachkraft deines Vertrauens.

Bewusst entscheiden – auch wenn es sich nach „nicht meins“ anfühlt

Bewusst entscheiden – auch wenn es sich nach „nicht meins“ anfühlt

Es gibt einen Moment, wo du weißt: Das hier bin eigentlich nicht ich.

Und du machst es trotzdem. Nicht weil du musst. Sondern weil du dich dafür entschieden hast.

Genau da fängt echte Freiheit an.

Die Gitarre, die ich nie gelernt habe zu spielen

Es gab Zeiten in meinem Leben, da hatte ich extreme Angst vor Sichtbarkeit. Das ist natürlich richtig blöd, wenn man selbstständig ist. Irgendwann wollte ich einfach meine Ketten sprengen und kaufte mir eine Gitarre. Spoiler: ich kann bis heute nicht spielen.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl — du stehst kurz davor, etwas zu tun, und weißt gleichzeitig, dass es nicht perfekt wird. Dass du dich blamieren könntest. Dass es sich irgendwie falsch anfühlt. Und trotzdem zieht dich was dahin.

Es hat so einen Spaß gemacht mich auszuprobieren — und was habe ich gemacht? Handykamera an und auf Facebook hochgeladen. Ich musste so lachen, wie bescheuert das war. Aber genau diese Leichtigkeit und der Mut haben mir so einen Schub gegeben, dass danach alles möglich war.

Falls du sehen willst, wie das wirklich aussah: → Hier bin ich. Unperfekt. Echt.

Darum geht es heute. Nicht um Perfektion. Nicht um deine Natur. Sondern um das, was passiert, wenn du dich bewusst dafür entscheidest, etwas zu tun — auch wenn es sich nach „eigentlich nicht meins“ anfühlt.

Komfortzone oder Selbstvertrauen — was wächst da wirklich?

Wenn wir immer nur das tun, was wir besonders gut können, pushen wir unseren Selbstwert künstlich. Wir nisten uns tiefer in der Komfortzone ein. Echtes Selbstvertrauen entsteht nicht dort. Es entsteht, wenn du dich ausprobierst. Nicht weil du es irgendwann perfekt kannst — sondern weil du es tust.

Zwei Arten von Müde — kennst du den Unterschied?

Kennst du dieses Müde, wo du weißt, du hast was getan? Das ist ein anderes Müde als das, wo du einfach funktioniert hast. Wenn du funktionierst — vielleicht sogar aus einer Not heraus — kommt diese erschöpfte Dauermüdigkeit, nachts nicht schlafen können, Frustration. Wenn du dich aber bewusst auf etwas einlässt, das dich herausfordert, bist du danach auch müde. Aber du kannst schlafen. Du fühlst dich erholt. Du hast nicht gekämpft. Du hast entschieden.

Wenn du spürst, dass da noch was dahinter steckt, warum du nicht sagst was du wirklich fühlst: → Warum du nicht sagst, was du wirklich spürst

Was passiert, wenn du aufhörst zu bewerten

Letztendlich geht es immer darum, ob du noch bewertest. Wenn du anfängst neutral hinzusehen — nicht gleichgültig, sondern im Frieden — ist das, was du gegen deine eigentliche Natur tust, kein Drama mehr. Ich z.B. brauche die Extreme. In meiner Welt ist alles still und friedlich. Aber in der anderen Welt kann ich genau so sein wie ich bin, obwohl ich ein komplett anderes Umfeld habe. Keine Masken mehr. Das war ein langer Weg — ich habe ihn nicht immer genossen, dafür jetzt umso mehr.

Sensibel sein ist keine Entschuldigung

Du weißt vielleicht, dass du sensibler bist als andere. Und vielleicht wirst du dafür gehänselt. Aber weißt du, dass es deine Superkraft ist, wenn du gelernt hast sie anzuwenden? Ich habe auch eine Zeitlang entschieden, lieber nichts mehr zu fühlen als so viel. Ich war überfordert und hatte niemanden zum Austauschen. Was hat es mir gebracht? Schmerzen. Körperlich und seelisch. Die Depression. Erst als ich mich zu 100% darauf eingelassen habe, mich selbst kennenzulernen und diese Fähigkeit anzunehmen — konnte auch die Depression gehen.

Das Cape schützt dich nicht. Es hält dich nur da, wo du gerade bist. → Hochsensibel? Das goldene Cape macht dich nicht stark

Das ist meine Geschichte. Meine Entscheidungen, mein Weg, meine Erfahrungen — nichts davon ist eine Anleitung und schon gar kein Versprechen. Wenn du gerade mittendrin bist und professionelle Unterstützung brauchst, hol sie dir. Beides schließt sich nicht aus.

Innere Freiheit gehört dir — nicht deiner Komfortzone

Was du eigentlich suchst, bist du selbst. Dafür ist es nötig, alle deine Teile zu akzeptieren. Du triffst die Entscheidungen, wie sich was in dir entwickelt — und so kommst du zu deiner eigenen Wahrheit, die keine Konditionierungen mehr enthält. Niemand kann dir sagen, was deine Wahrheit ist. Die ist individuell. Du wirst sie spüren.

Innere Freiheit ist das, wo niemand dich beeinflusst, wenn du es nicht willst. Der Moment, wo du dich immer für dich entscheidest. Dein Leben gehört dir. Nur du kannst den Weg für dich wählen.

Und falls du merkst, dass du noch nicht weißt, wer du ohne deine Geschichten bist: → Du bist nicht für Spezialisten gemacht