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Spirituelle Sprüche: Was die Bubble sagt und was ich erlebt habe

Spirituelle Sprüche: Was die Bubble sagt und was ich erlebt habe

Spirituelle Sprüche klingen nach Befreiung. Bunt, mit Sonnenuntergang dahinter.

Ich habe lange gedacht, ich mache alles falsch.

Heute weiß ich: Wenn ich im Vertrauen bin und die Kontrolle abgebe, muss ich mich gar nicht mit solchen Sprüchen abgeben.

In diesem Blog zeige ich dir, was sie mit mir gemacht haben und was auf meinem Seelenweg stattdessen passiert ist.

Alles nur Sprüche? Was die Bubble sagt und was es mit mir gemacht hat

Spirituelle Sprüche, Kalendersprüche und Co. gibt es auf bunten Bildern zuhauf. Für viele sind sie nett. Für mich waren sie das nicht. Mein Unterbewusstsein hat sie anders verarbeitet, und ich habe „das Dahinter” als Manifestation erlebt.

Mir wurde immer wieder eingeredet, ich sei noch nicht so weit. Heute weiß ich: Das hat rein gar nichts damit zu tun, wie weit man ist. Ich bin davon überzeugt, dass jede Seele mit einem Köfferchen in ihren geliehenen Körper einzieht und nach und nach ihre To-do-Liste abarbeitet.

Ich zeige dir, was gesagt wird, was dahintersteckt und was ich erlebt habe. Es geht nicht darum, was wahr ist, sondern um Wahrnehmung auf deinem persönlichen Weg.

Für mich ist es ein Unterschied, ob jemand einem Seelenweg folgt oder ein bisschen Selbstoptimierung betreibt. Weder das Universum noch das Schicksal bestimmen dein Leben. Du tust es.

Der Weg liegt vielleicht schon da, aber gehen musst du ihn selbst.

Sei einfach positiv.

Damals hatte ich noch mit Depressionen zu tun. Affirmationen und Co. wurden meine Begleiter. Ich habe versucht, mir die Dunkelheit etwas heller zu gestalten und alles positiv zu beschreiben. Ja, ich konnte mir alles wunderschön zurechtreden, und das ging eine gewisse Zeit auch gut. Ich habe es als Werkzeug benutzt, um überhaupt aus den Gedankenschleifen zu kommen.

Der Dampfkochtopf

Aber nur dabei zu bleiben und die innere Arbeit nicht zu machen, verläuft im Sande. Trauer, Wut und Erschöpfung sollen weg, also versteckt man sie. Stell dir einen Dampfkochtopf vor. Was passiert, wenn der nicht entlüftet wird?

Und wenn das System im Inneren hört „Verarsch dich weiter selbst“, fällt das Kartenhaus irgendwann in sich zusammen.

Was die Bubble dazu sagt

Die Bubble vermittelt, dass sogenannte dunkle Gefühle unerwünscht sind. Du bist noch nicht so weit, wenn du nicht die ganze Zeit High Vibes versprühst und dich permanent zum Löffel machst. Nur so bist du immer gut drauf und dir ist es egal, was andere von dir denken.

Eins vorweg: Eine positive Grundeinstellung ist natürlich immer ein wichtiger Baustein für das Gelingen. Aber diese Emotionen werden eingekapselt und permanent unterdrückt. Dann kommt zum Schmerz noch das Gefühl dazu, man fühlt das Falsche und unterdrückt immer mehr.

Annehmen und Beobachterrolle

Ich selbst habe früh gelernt: Echte Emotionen sind unerwünscht. Geholfen hat mir das Annehmen und der Wechsel in die Beobachterrolle. Mich ein Stück rausnehmen, neben mich stellen und sagen: „Okay, lass uns mal gemeinsam draufgucken, was da jetzt wirklich los ist.“ Ich musste nichts positiv einfärben, sondern konnte es einfach lassen, wie es war. Den Fokus und die Perspektive zu wechseln hat mich aus diesem Schmerz geholt.

Du musst nur loslassen, dann kommt das Richtige zu dir.

Loslassen wird wie eine Technik hingestellt, und es wirkt, als müsste man etwas aktiv tun. Was aber, wenn dahinter noch weitere Learnings stecken und es deshalb noch gar nicht an der Zeit ist loszulassen? Was dann passiert? Wenn das Richtige nicht kommt, bleibt der Gedanke: Dann habe ich wohl wieder etwas nicht richtig gemacht. Es geht einem noch schlechter. Wir fühlen uns als Versager. Dabei bist du NUR auf deinem Weg und der ist ein Prozess.

Annehmen statt Loslassen

Ja, wie soll ich denn loslassen? „Lass los“, na klar. Für mich war damals das Annehmen viel wichtiger, vor allem in den Phasen der Schattenarbeit. Es ging nie ums Loslassen, sondern um die Auseinandersetzung mit dem, was wahr ist, und darum, damit in Frieden zu gehen.

Ich habe die Situationen so genommen, wie sie waren, und nicht mehr bewertet. Nicht verdrehen, nicht hochspulen. Angucken, bedanken, sagen: „Ich nehme dich wahr. Du kannst bleiben, wenn du willst, aber wenn nicht, dann geh halt.“ Ich halte nicht daran fest, ich lasse es fließen. Das ist für mich der erste Schritt ins Hier und Jetzt.

Sei einfach im Hier und Jetzt.

Als wäre es ein Schalter, den man einfach umlegt. Auch hier kommt es darauf an, auf welcher Ebene du dich befindest. Denke dran: Es geht nicht darum, weiter zu sein als andere, sondern darum, welchen Weg du eingeschlagen hast.

Wer noch Sorgen um Miete oder Zukunft hat, hört: Deine Sorgen sind falsch. Du musst nur richtig manifestieren und die Vergangenheit loslassen. Du schaffst es nicht, also fühlst du dich wieder falsch.

Für mich fühlt es sich so an, diese spirituelle Maschinerie doch nur darauf ausgelegt, dich lang genug unsicher zu halten oder? Sobald du diesen Braten nicht nur gerochen hast, sondern dein eigenes Rezept kennst, sind diese Sprüche schlicht unnötig, weil du keine Kontrolle mehr brauchst, wenn du im Vertrauen bist. 

Ein Archiv, in das man mal reinguckt

Im Hier und Jetzt zu sein ist ein Prozess. Wenn die Vergangenheit nur noch eine Erinnerung ist und keinen Schmerz mehr verursacht, ist es normal. Das Leben findet jetzt statt. Aber auch dazu muss man die Stufen vorher genommen haben. Ohne Schattenarbeit wird das schwer, denn die Vergangenheit triggert und will gesehen werden.

Ich nehme das so wahr, dass das die Learnings sind, die unser Seelchen im Gepäck hat. Wenn wir durch die Schatten durch sind, ist die Vergangenheit einfach eine Erinnerung. Ein Archiv, in das man mal reinguckt.

Alles passiert genau zum richtigen Zeitpunkt.

Meist ist es ein Trostpflaster, wenn jemand am Boden liegt. Wenn es dir gerade schlecht geht, nimmt der Satz den Schmerz nicht ernst. Er klingt wie: Stell dich nicht so an.

Wenn die Zahnräder ineinandergreifen

Der Satz stimmt tatsächlich irgendwann wieder, für Menschen, die auf dem Seelenweg sind und die Schattenarbeit gemacht haben. Aber ich spreche hier nur aus meiner Erfahrung.

Ich habe mein ganzes Leben reflektiert, die Bausteine aneinandergereiht und die Puzzleteile an die richtigen Stellen eingefügt. Wenn ich zurückschaue und sehe, wie die Zahnräder ineinandergegriffen haben, ist es keine Floskel mehr.

Spirale und Welle

Es fühlt sich an, als würden wir feststecken und nicht weiterkommen. Aber eine Lernkurve ist keine Linie, sondern folgt dem Gesetz einer Spirale. Je weiter du in deinen ENTwicklungsstufen kommst, desto mehr gleichen diese dann einer Welle.

Diesen Spruch kennst du: „Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber lernen zu surfen.“ Die Fragen sehen gleich aus, aber die Antworten fallen unterschiedlich aus, weil wir sie auf einer anderen Ebene wahrnehmen.

Verlasse deine Komfortzone.

Du musst dich ständig überfordern, sonst passiert nichts. Man kommt nie an. Man hat das Gefühl, immer zu wenig getan zu haben, vor allem, wenn die sichtbaren Erfolge im Außen noch nicht angekommen sind. Einfach mal einen Gang zurückschalten und beobachten ist verpönt.

Nicht den Planeten sprengen

Ich finde den Ansatz wirklich gut, aber die Komfortzone sollte am Anfang sanft gestretcht werden. Wenn man sich immer nur darin wohlfühlt, passiert auch nichts. Die Bereitschaft, Grenzen zu überschreiten und Neues auszuprobieren, ist ganz wichtig.

Nur nicht nach dem Motto „Ich sprenge jetzt mal den Planeten und gucke, wo ich lande“.

Hier das Tempo für echtes Wachstum zu entwickeln ist eine kleine Herausforderung, weil es in unterschiedlichen Phasen auch unterschiedlich stark werden darf.

Und unter uns… ich habe so einige Grenzen gesprengt, die ich mir nie zugetraut hätte. Allerdings hatte ich auch für ein starkes Fundament gesort und es zuvor aufgebaut. Ich liebte es und kann nur davor warnen: Es könnte süchtig machen 😉 

Spirituelle Sprüche oder Seelenweg: Wo ist der Unterschied?

Viele Wege führen nach Rom. Der Spruch ist so alt, aber auf dem Seelenweg ist er der Wahrhaftigste überhaupt. Bei mir waren so viele Wege schon vorgegeben, dass ich strampeln konnte, wie ich wollte. Wenn ich meinem Seelenweg nicht folgte, driftete ich tiefer rein und bekam so lange Lektionen, bis ich es gelernt hatte.

Viele Menschen setzen sich unter Druck, weil sie denken, sie machen alles falsch. Ich nehme mich, beziehungsweise meine früheren Versionen, da nicht aus. 

Ich bin so müde von dem ganzen Druck, der einem eingeredet wird. Deshalb dieser Blog.

Welcher dieser Sätze hat dich schon mal müde gemacht? Schreib es gerne in die Kommentare. Ich freue mich von dir zu lesen.

Am Ende der Sinnsuche: Nicht noch mehr Zertifikate

Am Ende der Sinnsuche: Nicht noch mehr Zertifikate

Du suchst dir nen Wolf. Rennst von einem Seminar zum nächsten und trotzdem fühlt es sich an, an würdest du deiner Sinnsuche immer noch nicht näher kommen. 

In diesem Beitrag erkennst du vielleicht, dass du nur den hungrigen Wolf fütterst, statt da anzukommen, wo du eigentlich hin willst.

Die endlose Sinnsuche

Oh man, mein Weg war lang, sehr lang. Grob geschätzt war ich ein dreiviertel meines Lebens auf der Suche. Wonach? Gute Frage und lange hatte ich wirklich keine Antwort darauf.

Ich rannte von einem Seminar zum nächsten, in der Hoffnung meine Antworten zu bekommen. Ich machte Ausbildungen ohne Ende, um Worte für das zu finden, was ich eigentlich tat.

Bekommen habe ich immer mehr Fragen. War es der berühmte Sinn des Lebens den ich suchte? Macht all das überhaupt einen Sinn? Wann hört diese verflixte Sinnsuche endlich auf?

Kleine Ergänzung: Es geht nicht darum, dass das, was wir auf unserer Sinnsuche ausprobieren in die Tonne kloppen und denken, das ist alles umsonst gewesen. Ist es nicht aber dazu später mehr.

Wo bin ich eigentlich in diesem Theater?

Tja, da war ich nun. Suchte immer noch verzweifelt, fasste kurz Hoffnung und war wieder enttäuscht. Immer wieder, denn was ich eigentlich suchte war ich. Aber woher zum Kuckuck sollte ich das denn wissen.

Man redete mir ein, wer ich sein sollte, wie ich zu sein habe, wie ich angepasst reagiere, damit man mich akzeptieren würde. Aber wurde ich akzeptiert? Natürlich nicht. Stattdessen, wurde ich immer mehr geschliffen und verarbeitet und verlor mich immer mehr.

Aber weißt du was? Wenn du ganz ehrlich bist, ist es nicht viel schöner mit Ecken und Kanten, mit kleinen und größeren Macken glücklich und erfüllt zu sein als etwas, das erschaffen wurde aus Erwartungen und keinen Sinn im Leben sieht?

Was ist der Sinn von Fehlersuche und Bewertungen?

Gucken wir uns also mal an, was da so passiert ist. Da gehen wir fröhlich und voller Erwartung auf den ersten langersehnten Schultag zu. Endlich. Viele Kinder freuen sich doch schon lange bevor es losgeht oder?

Dann ist es endlich soweit und dann… böse Falle. Erinnerst du dich daran, wie du zum ersten Mal ausgelacht wurdest, weil du etwas falsch ausgesprochen hast?

Wie du etwas nicht verstanden hast und dich nicht trautest nachzufragen, weil dich alle für dumm hielten.

Dass jeder noch so kleine Makel mit rotem Stift quittiert wurde? Erinnerst du dich, wie du es nicht erwarten konntest, dass dieser Alptraum endlich zu Ende gehen würde…

Dieses ständige Vergleichen. Es hat so müde gemacht. Weißt du was? Vielleicht hast du dich nur nicht dafür interessiert, weil es für dich keinen Sinn ergeben hat. 

Als ich mein Leben reflektiert habe und in jede noch so kleine Ecke geschaut habe, hatte ich das erkannt. Ich hatte schon ein gewisses Interesse aber schnell habe ich festgestellt, dass das gar nicht sinnvoll erschien. 

Wie war das für dich? Erkennst du dich? Schreib es gerne in die Kommentare.

Auf zur großen Sinnsuche: oh, ein Seminar

…und noch eins, ein Workshop, eine von zig weiteren Ausbildungen und unzähligen Zertifikaten. Hurra! Irgendwo muss es doch etwas geben das der Sinnsuche ein Ende bereitet.

Statt Tapete hängen die ganzen Auszeichnungen an den Wänden. Und der Wolf im Bauch knurrt trotzdem weiter. Kann man machen aber woran erinnern die uns letztendlich wirklich? Doch nur daran, dass wir uns als Versager fühlen, weil wir nicht so ticken wie andere oder? 

Tja und jetzt? Aufgeben? Nein, das ist einfach keine Option. Dafür war der Weg einfach zu lang. Ein zurück gibt es nicht mehr. Du bist so weit gekommen, wen willst du jetzt noch fragen? Alle da draußen haben dir die große Erleuchtung versprochen. 

Du sitzt in deinem Kämmerlein und vergießt die eine oder andere Träne und dann spürst du es. Ganz leise ist da diese sanfte Stimme die dich anschreit: „ERINNERE DICH!„

Du erschrickst vielleicht, weil man dir gesagt hat, dass dieser ganze Spiri-Kram so soft und weichgespült ist. Und jetzt sitzt du da und dein Seelchen grinst breit: „Hey, schön dass du mich endlch gehört hast. Die, die sich nen Wolf sucht, kann jetzt Feierabend machen.“

 

Ab jetzt übernehme ich!

So, jetzt ist es also soweit. Deine Sinnsuche wird von deiner inneren Weisheit geführt. Hi hi, der ist gut oder?

Du sitzt da, weißt, dass andere dir nicht mehr sagen können wer du bist… Spoiler, hast du dir das denn nicht gewünscht? Schließlich wurdest du doch dein ganzes Leben lang in Formen und Schubladen gestopft. Jetzt kannst du da raus und was ist? Du traust dir nicht.

Verflixt. Irgendwas ist ja immer oder? Die Sinnsuche ist also immer noch nicht beendet, hat aber eine andere Qualität bekommen. Du fängst an dir selbst öfter zuzuhören. Dein Körper ist ein Barometer geworden und Bäm… Vorsicht Falle.

Denn, hat man dir in den diversen Ausbildungen nicht gesagt, dass du dich vor Triggern in Acht nehmen sollst? Dass du immer drauf achten sollst, dass es sich cosy anfühlt, wenn es für dich bestimmt ist?

Ha, falsch gedacht Schätzelchen. Was, wenn genau diese Trigger dich aufmerksam machen wollen? 

Überall unterdrückte Emotionen und wenn die frei gelassen werden…

Mein ganzes Leben besteht quasi aus forschen, reflektieren, hinterfragen und alles auf den Kopf stellen. Nichts, was von der Stange war, schien für mich zu funktionieren. Nicht weil ich besonders war, sondern weil ich mich nicht zufrieden gegeben habe. Nur wusste ich es damals noch nicht.

Dann fing ich bewusst an den kleinen Rebellen in mir rauszulassen. Und ganz ehrlich, das fühlte sich nicht wie ein Befreiungsschlag an, denn diese kleine Caroli wurde von klein auf eingestampft.

Eine eigene Meinung? Dinge aus einer anderen Brille betrachten? Ach, jetzt wollen wir auch noch aufmüpfig werden? Ab in die Ecke…

Dann hat sich gezeigt, dass ich voller unterdrückter Wut steckte. Ich habe sie nie gespürt aber sie war da und jetzt wollte die raus. Jahre in Depressionen, die von Angst, Einsamkeit und tiefer Traurigkeit geprägt waren, haben Spuren hinterlassen und waren eigentlich Wächter, dieser unterdrückten Wut.

Wer hätte das gedacht? Also ich habe mich selbst überrascht. Noch ein Spoiler: nicht zum letzten Mal.

Welche Gefühle hast du unterdrückt? Was hat dich auf deiner Sinnsuche überrascht?

Rebellen an die Front

Jo, jetzt ist es raus. Du bist ein Rebell. Willkommen. Aber du weißt noch gar nicht, was du damit anstellen sollst. Also erstmal alles blöd finden.

Und andere finden, du bist ganz schön zickig geworden. Aber was, wenn das endlich mal ein Fleißbienchen für dich ist und überhaupt vielleicht sogar eine kleine Tapferkeitsmedaille.

Die anderen stellen doch lediglich fest, dass du dich verändert hast. Klar, du hast sogar gelernt NEIN zu sagen und das auch so zu meinen. Du hast gelernt Grenzen zu setzen und dich ernst zu nehmen. Findest du dich zickig?

Aus der, die sich nen Wolf sucht, ist eine Persönlichkeit geworden. Du solltest stolz auf dich sein.

Auf der anderen Seite, könnte es sein, dass sich einige von dir entfernen. Du bist schließlich eine Gefahr geworden. Jemand, der sich auflehnt? Geht ja gar nicht.

Aber weißt du was wirklich dahinter steckt? Du erinnerst sie. Du zeigst ihnen, was sie sich unbewusst wünschen aber sich nicht trauen.

Na klar fühlt sich das zunächst an als würde man ausgestoßen. Aber das kennst du doch. Vielleicht ist jetzt die Zeit gekommen, dich allein auszuhalten. Du musst dich ja auch erst mal kennenlernen. Das ist keine Einsamkeit. Dieser Rückzug, kann deine Heilung werden. 

Darf ich vorstellen: Der kleine Arschengel

Wer hätte das gedacht. Du bist ein Aussteiger. Hast die Suche nicht aufgegeben aber jagst ihr auch im Außen nicht mehr nach. Du kommst gut mit dir alleine klar und magst dich sogar.

Wat für Meilensteine oder? 

Und dann kommt der kleine Arschengel um die Ecke und fängt an zu stänkern. „Hey, guck mal, die anderen sind viel weiter, schöner, cleverer als du. Irgendwas machst du falsch. Du bist einfach nicht gut genug. GIB AUF!“

Aber das machst du natürlich nicht. Erinnere dich: Aufgeben ist immer noch keine Option. Jetzt erst recht nicht. Was jetzt wichtig ist. NICHT KÄMPFEN!!! Lass doch den Arschengel reden. Hör zu oder nicht und lass den Giftzwerg sein Ding machen. Ist halt sein Job. Der hungrige Wolf sitzt derweil daneben und kaut auf seinem letzten Zertifikat rum.

Du hast doch inzwischen ganz andere Stärken oder? Du weißt doch längst, dass du auf dem Weg zu deinem eigenen Ursprung bist. Da kann der randalieren wie er will. Gönn dir eine Pause. Ich geb einen aus. Das muss schließlich gefeiert werden.

 

Das Ende der Sinnsuche: Wenn Stille langweilig wird

Klingt komisch oder? Als ich an diesem Punkt angekommen war, dachte ich wieder mal, ich sei irgendwie kaputt gegangen. Ich hatte es mir irgendwie spektakulärer vorgestellt. Die Engel spielen auf der Posaune, ein himmlischer Chor, mein Seelchen mit Pon-Pons oder so. Konfetti vielleicht. Nüscht. Der Wolf liegt satt auf der Couch und gähnt. Satt geworden ist er, als du bei dir angekommen bist.

Wieder meldet sich der kleine Arschengel: „Boah, das ist so langweilig hier. Wollen wir was unternehmen? Zurück in alte Muster? Die alten Kumpels anrufen? Ein bisschen Schattenarbeit?“

Du stellst fest, dass er zwar bemüht ist aber die Luft ist raus. Klar musst du dich an dieses Gefühl erstmal gewöhnen. Lass dir Zeit und möglicherweise kannst du es sogar schon genießen. 

Solltest du noch den einen oder anderen blinden Fleck bemerken, melde dich gerne. Gemeinsam durchleuchten wir die hintersten Ecken, wo sich noch kleine Arschengel eingenistet haben. 

Die Sinnsuche ist vorbei. Deine Vergangenheit eine Erinnerung. Genieße dein neues Leben. Ich freue mich für dich und bin stolz auf dich.

Du müsstest dich mit meinen Augen sehen…

Du müsstest dich mit meinen Augen sehen…

Ich glaube, du bist sensibler, als dir bewusst ist und irgendwann hast du gelernt, dich  hinter Masken zu verstecken.

Was, wenn du anfängst, deine Masken abzulegen? Bist du bereit dir selbst zu begegnen?

Ich glaube das ist einer der Sprüche, die ich im Laufe der Zeit am meisten verwendet habe, wenn ich mit Menschen Impuls-Gespräche geführt habe.

Immer dann, wenn ich merkte, dass jemand seine Masken ablegen möchte, aber nicht weiß, wo er anfangen soll.

Wie alles begann: meine Engel auf Pfötchen

Als ich mit meiner Berufung anfing, waren es meine eigenen ENGEL AUF PFÖTCHEN, die mir geholfen haben hinter die Masken zu blicken.

Meine Schäferhündin Lucy, die mich beschützen wollte, weil ich diesen Job noch nicht übernehmen konnte. Meine Unsicherheiten zeigte sie durch vermeintlich aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen.

Sie half mir durch meine Ängste und so erkannte ich, was wirklich hinter ihrem Verhalten steckte.

Nach und nach wurde ich selbstsicherer und konnte sie befreien. Sie zu beschützen war meine Aufgabe und sie lernte mir zu vertrauen.

Später, als ich immer mehr mit den Hundehaltern arbeitete, erkannte ich genau ihre Themen, die ihr Hund spiegelte.

Der o.g. Spruch „du müsstest dich mit meinen Augen sehen“, war fast schon wie ein Mantra, dass in mir immer lauter wurde. Die Hunde spürten schnell, dass ich sie sah, nicht ihr Verhalten.

Die Menschen, die sich darauf eingelassen hatten, wurden zu souveränen Leitfiguren für ihr Hunde, ohne sich verbiegen zu müssen.

Nach einigen Jahren war es nicht mehr nötig die Hunde zu sehen.

Ich fing an zu forschen, an mir selbst. Welche Masken trug ich im Laufe meines Lebens?

Und genau daraus entstand SOUL2SOUL, ohne das es mir bewusst war.

Wenn Rollen zur Identität werden

Wir alle haben unterschiedliche Herausforderungen im Leben und das hat uns geprägt. Na klar. Wir wurden erzogen, gingen zur Schule, hatten ein soziales Umfeld und das alles macht was mit uns.

Sogar die Befindlichkeit anderer Menschen hat Einfluss auf unser Wohlbefinden.

Die Hintergründe warum etwas ist, wie es ist, sind dabei gar nicht von Bedeutung. Die Frage ist lediglich, bin ich wirklich ich selbst, oder spiele ich immer noch Rollen?

Das, was wir ein Leben lang mit uns herumschleppen, ist zu einer Identität geworden.

Aber Hand aufs Herz. Bist du wirklich glücklich als der Mensch, den du im Spiegel siehst?

Oder gibt es etwas, wo du das Gefühl hast jemand anderes schaut dich an?

Viele von uns teilen ganz typische Grundmuster:

Schwächen und Makel:

Es geht gar nicht darum perfekt zu werden. Wir sind es. In unserem inneren Universum. Bemalte Steine können nicht mehr atmen genau wie wir, sobald wir uns glattschleifen, um zu gefallen. Wir kämpfen mit alltäglichen Problemen wie Geldsorgen, Beziehungsproblemen, Zweifel oder Identitätskrisen.

Manche erlebten ein prägendes Trauma oder Verlust:

Bei vielen ist etwas geschehen, sehr oft ein Verlust oder ein anderes Schicksal, das einen erst mal die Beine weggerissen hat. Das hinterlässt Narben auf der Seele und diese Wunden heilen sehr langsam.

Verantwortungsgefühl:

Hier zeigt es sich nicht selten als Helfersyndrom oder jemand, der versucht anderen die Probleme anzunehmen. Sich selbst stellt man immer weiter in den Hintergrund. Irgendwann ist man selbst gar nicht mehr da. Vielleicht kennst du den Spruch: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung.“ Aber wer macht eigentlich dich glücklich, wenn du permanent für alle anderen sorgst?

Wenn du dich darin wiedererkennst, gibt es gute Nachrichten. Es gibt einen Weg zu sich selbst und ich habe nicht selten erlebt, dass die Kunden sagten: „Aber ich kenne es nicht anders. Ich bin halt so.“

Wenn es so ist, alles OK. Wenn du aber sagst: „ich fühle, dass da irgendwas in mir ist, das gesehen werden will und ich komme nicht dran.“ Dann ist es vielleicht etwas, dass du übernommen hast.

Zeit, deine Masken abzulegen

Ich erinnere mich an die Faschingszeit in der Schule. Alle waren aus dem Häuschen, ich fand es nur gruselig und wusste nicht, warum. Meine Lehrerin sagte damals: „Das ist doch toll, du kannst sein, wer du willst.“ Beruhigt hat mich das nicht. Bei mir blieben nur Fragezeichen. Warum sollte ich mich verkleiden, um jemand zu sein, der ich sein möchte?

Genau da liegt der Unterschied zwischen einer Maske, die man sich aufsetzt, und dem, wer man wirklich ist. Manche spüren diesen Unterschied schon als Kind, bevor sie ein Wort dafür haben. Bei mir war es genau dieses Fühlen, das mich schon damals anders gemacht hat.

Ich lehne mich mal ein bisschen aus dem Fenster und glaube, dass du sehr sensibel bist. Ob du das Sensibilität nennst, Hochsensibilität oder sonst wie, ich will das hier nicht in Schubladen packen. Du spürst einfach mehr als andere und das ist deine Superkraft, wenn du dich nicht mehr hinter deinen Masken versteckst.

Die Schattenseiten der Hochsensibilität

Und damit sind wir bei dem, was diese Sensibilität im Alltag mit dir macht:

Die Schattenseite der Hochsensibilität:

Diese Fähigkeiten sind oft Fluch und Segen zugleich. Sie isolieren dich noch von „normalen“ Menschen, weil sie dich nicht verstehen oder du dich nicht verstanden fühlst. Für andere bist du zu sensibel und nimmst alles persönlich. Du kennst diese Vorwürfe. Du fühlst dich oft allein, weil du es leid bist, dich erklären zu müssen.

Doppelleben:

Du hast gelernt dich in verschiedenen Welten zu balancieren. Du spielst die Rollen perfekt. Du funktionierst, wie man es von dir gewohnt ist und bist angepasst. Irgendwann weißt du selbst nicht mehr, was davon du bist und was du nur übernommen hast. Wenn du alleine bist, probierst du dich vielleicht aus, stellst dir vor, wie es wäre einfach mal NEIN zu sagen, Grenzen zu setzen und stolz darauf zu sein, dass du ruhig und bestimmt, dich selbst ernst nimmst.

Ein gemeinsames Universum:

Wenn du dich gerade ertappt hast, vielleicht ein körperliches Signal wahrnimmst oder sanft nickst, existieren wir im selben Universum. Wir begegnen uns nicht zufällig. Heute ist es mehr denn je wichtig, nicht mehr wegen unterschiedlicher Weltanschauungen aneinander zu geraten.

Dein nächster Schritt

Im Laufe der letzten 2 Jahrzehnte habe ich viel Erfahrungen gesammelt, ausprobiert, hinterfragt, geforscht, alles auf den Kopf gestellt und alles überflüssige rausgeschmissen.

Eigene Identitäten haben sich mehr als einmal gewandelt, habe verschiedene ENTwicklungsstufen durchlaufen und bin meinem inneren Universum immer näher gekommen.

Daraus entstanden ist meine Philosophie, die ich in meinen Blog-Beiträgen geteilt habe und in den YouTube Videos sind sie auch festgehalten.

Meine Aufgabe ist es jetzt, dich darin zu unterstützen, deine blinden Flecke zur Seite zu schieben, damit du Klarheit gewinnst für das, wer du wirklich bist.

Ob du den sanften Weg wählst oder irgendwann sagst, du möchtest tiefer gehen, es ist immer deine Entscheidung.

Es zeigt sich immer das in unseren Impuls-Gesprächen, was JETZT für dich bestimmt ist. Lass uns den Stein ins Rollen bringen.

Warum Loslassen funktioniert oder eben doch nur ein Pflaster ist

Warum Loslassen funktioniert oder eben doch nur ein Pflaster ist

Überall heißt es „du musst loslassen“.

Was, wenn genau das dich in Bewegung hält, dich beschäftigt, nur ein weiteres Pflaster ist, statt dich ans Ziel zu bringen?

Schicht für Schicht erkennen, was wirklich dahinter steckt.

Loslassen: Schicht für Schicht

Stell dir eine Ausgrabung vor. Ein Dinosaurier liegt da, schon lange.

Aber niemand hackt einfach drauflos und versucht das Fossil mal schnell von dem ganzen Ballast zu befreien.

Ganz vorsichtig müssen die Schichten drumherum abgetragen werden, bis sichtbar wird, was wirklich darunter liegt.

Archäologie: Schicht für Schicht zum Kern

Genauso ist es auch mit der Persönlichkeitsentwicklung, mit deinem Seelenweg oder wie auch immer du das nennen magst.

Im Lauf unseres Lebens wissen wir ja gar nicht, was zu einem Trauma wird.

Irgendwann stellen wir einfach fest: wir sind dicht bis oben hin und können gar nicht mehr atmen, weil so viel Müll passiert ist im Laufe unseres Lebens.

Genau das müssen wir dann Schicht für Schicht abtragen.

Aber Stopp, darin liegt oft eine Falle. 

Wie oft wird empfohlen „mach langsam“, „sei achtsam und liebevoll mit dir“.

Die Falle sind nicht die Empfehlungen, sondern das Umsetzen. 

Denn oft genug nutzen wir es als Freibrief nicht tief genug zu tauchen aber genau da müssen wir ankommen. 

Natürlich bedeutet es nicht mit der Brechstange, die Schichten freizulegen oder das schon loszulassen, was noch gar nicht erreichbar ist. 

Wenn wir rückwärts gehen und abarbeiten, legen wir frei, wer wir wirklich sind, unser inneres Atlantis, so wie ich das nenne.

Du erkennst nur, was du weißt

Wir wissen nur, was uns bereits bewusst ist, aber oft ist das dieses berühmte Dino Foto, von dem wir glauben zu wissen, dass es unter den Schichten liegen müsste.

Lass los. Hmmm, leider funktioniert das nur, wenn wir schon können aber was ist, wenn da noch eine Sicherheitsleine dranhängt?

Ein doppelter Boden und wir unbewusst deshalb noch daran festhalten, was uns eigentlich stört und wir „weghaben“ wollen.?

Das wäre, als würden wir den Ast absägen, auf dem wir sitzen oder?

Die Schichten fließen ineinander und liegen übereinander.

Es ist ja nicht so, dass wir nur diese eine Verletzung, Trauma oder Ängste mit uns herumschleppen.

Sie vermehren sich im Laufe unseres Lebens und das, was wir eigentlich nicht mehr wollen, ist das Symptom davon.

Vieles, das wir so gerne loslassen wollen, ist aber verankert oder steckt in Hohlräumen, von denen wir keine Ahnung haben.

Würden wir nur daran arbeiten, wäre es unfassbar mühsam und langatmig.

Und glaub mir, ich weiß genau wovon ich spreche.

Was schon im Bewusstsein ist, ist nicht zwingend das, was Arbeit braucht. Das, was darunter liegt und die Entstehung mit beeinflusst hat, kommt uns oft gar nicht in den Sinn, weil es uns so normal vorkommt.

Das Pflaster-Problem

Meistens packt man irgendwas Weiches drauf. Ein Pflaster, einen Verband. Bloß nicht tief gehen, dass die Wunde nicht wieder aufreißt.

Aber wenn’s darunter modert und sich entzündet, muss die Wunde, die Verletzung an die Luft und Atmen.

Hier setzen die Warnhinweise an: bloß nicht triggern lassen. Aber wenn wir dem aus dem Weg gehen, wie sollen wir dann an die Ursache kommen? Finde den Fehler…

Und hier kommt der Satz, für den ich mir grad selbst auf die Füße trete: „du musst loslassen“ und „du musst dich schützen“ sind auch nur Pflaster. Ich sag nicht, dass sie falsch sind.

Aber schau mal genauer hin: könnte es sein, dass sie dich in Bewegung und beschäftigt halten, deine Geduld testen?

Du machst weiter, weil dahinter in dir Hoffnung geschürt werden. Hoffnung ist schön. Aber Hoffnung ist noch keine Lösung.

Was ich jahrelang nicht erklären konnte

Betriebsblind für mich selbst

Ich hab lange genug für mich einen Weg gesucht und mich drauf eingelassen, hinterfragt und verworfen. Gehofft. Weitergesucht. Gezweifelt, vor allem an mir selbst.

Gleichzeitig bin ich zur Forscherin geworden.

Für meine Kunden (und ihren Hunden) war es glasklar, wie ich sie einfach von hier nach da bringe.

Um die Ecke zu denken und neue Perspektiven schaffen, waren selbstverständlich.

Für mich selbst war ich betriebsblind. Man kann eben auch mit offenen Augen an sich vorbeischauen.

Man könnte fast behaupten, das ich die blinden Flecken gepachtet hätte.

Loslassen hat funktioniert. Fast.

Irgendwann hat’s dann geklickt: Loslassen. Und ja, es hat teilweise funktioniert. War aber unglaublich anstrengend und hat ewig gedauert.

Was ich mit meinen Kunden, meinen Soulis machte, war für mich so selbstverständlich, dass ich es nicht erklären konnte.

Nicht weil ich nicht wusste, was ich tat, sondern weil es so einfach war, dass ich keine Worte dafür fand.

Also hab ich weiter im Außen gesucht. Und weiterhin nicht das passende für mich gefunden.

Wie Schuppen aus den Haaren

Dann bin ich auf Schattenarbeit gestoßen. Bin da durchgegangen, klar. Aber das Wie blieb ein Geheimnis. Jahrelang.

Bis es mir wie Schuppen aus den Haaren fiel: das Geheimnis war gelüftet. Es war nicht Loslassen.

Das war’s. So einfach. 

Dann ging alles rasend schnell. Meine eigene Entwicklung genauso.

Blinde Flecken zeigten sich. Bähm.

3D, 4D, 5D und dann die eigene Wahrheit

Was hatte ich für Vorstellungen im Kopf, nur weil andere davon erzählt hatten. Wie es wohl in der neuen Welt sein würde…

Was so alles anders ist, wenn wir in 5D unterwegs sind und wow – Schlaraffenland.

Dann, als ich selbst durch diese Stufen durch war, wurde klar: es ging nie um irgendein System.

Es ging immer nur um die eigene Wahrheit.

Wie fühlt es sich an, wenn die Vergangenheit nur noch eine Erinnerung ist, ohne Einfluss auf die Gegenwart?

In dem Moment war mir auch klar, warum es bei meinen Soulis immer so schnell ging mit dem Augen-öffnen. Sie mussten nichts loslassen. Sie mussten sich nur erinnern und hinter die blinden Flecke blicken.

Wahrnehmen ist schon die Handlung

Die Impulse, die ich in den Gesprächen bekam, öffneten meinen Soulis die Augen und irgendwann mir selbst auch. 

Mehr nicht.

Das haben meine Impulsgespräche mit Rolling Stones gemeinsam.

Sie bringen was ins Rollen.

Das, was bisher verdeckt war, konnte sich zeigen und vieles, woran eigentlich „gearbeitet“ werden sollte, erledigte sich von selbst.

Nicht, weil es auf magische Weise weg war, sondern weil sich die Perspektiven verschoben haben.

Im Laufe der Zeit konnten sie immer mal wieder hinterfragen: Muss ich damit was machen, oder genügt es einfach nur wahrzunehmen?

Bei mir selbst ist es inzwischen so, dass ich es in dem Moment, wo ich’s wahrnehme, auch schon loslassen kann.

Schönen Gruß an die Rolling Stones 😉 

Während ich den Blog schrieb, haben sie mir diese Botschaft geschickt. 

In dem Moment, wo etwas an die Oberfläche gekommen ist, wo es gesehen wurde, war es weder bedrohlich noch machte es mir Angst, es war einfach da.

Irgendwann nur noch eine Erinnerung. Ohne dass ich bewusst dran rumgewerkelt hatte.

Es war einfach in meinem Bewusst SEIN.

Vertrauen ist das Zauberwort

Vor ein paar Wochen, während einer Fahrradtour am Südstrand entlang, hatte ich einen Impuls: ach, da würd ich sogar mal meine Füße reinhalten.

Diesen Impuls hatte ich aber nicht umgesetzt.

Statt dessen hatte ich mich zu einer geführten Wattwanderung angemeldet.

Das Meer wollte mich schon oft haben und deshalb habe ich mir selbst erstmal mit einem Guide ein Fundament geschaffen.

Ja, ich hatte Vertrauen aufgebaut aber die Traumata meiner Vergangenheit hielten mich noch davon ab, diesen Schritt allein zu machen.

Dann war es soweit meinem Endgegner alleine entgegen zu treten.

Alles war da: Vertrauen, Sicherheit, ein dickes Fundament, eine Kiste voll Mut und dann, obwohl nicht bewusst beabsichtigt, stand ich schon Barfuß im Watt. 

So baut sich das über Jahre auf, wie in dieser Geschichte. Und manchmal steht man noch Wochen am Rand und tut’s trotzdem nicht, auch das war mal meine Realität.

Dieselbe Bewegung, andere Bühne

Das Meer war die letzte große Prüfung, genauso wie einige andere Dinge, die ich vorher „loslassen“ musste. 

Manchmal sind vermeintliche Umwege sogar Abkürzungen.

Das direkte Herangehen an Themen die man loswerden will, ist meiner Erfahrung nach ein Umweg, weil’s immer nur das zeigt, was wir schon kennen und nicht das, was dahinterliegt.

Wir müssen uns erlauben auch mal um die Ecke zu denken, zum Beispiel über Fragen statt fertige Antworten, so wie hier.

An welchen Rolling Stone darf ich dich erinnern?

Ebbe und Flut: wenn dein Leben sich wie Gezeiten anfühlt

Ebbe und Flut: wenn dein Leben sich wie Gezeiten anfühlt

Neun Monate an der Nordsee,

ein Umzug der den Ort bis zuletzt ein Geheimnis war,

ein Abschied, der alles verändert hat

und die Erkenntnis, dass Ebbe und Flut mehr mit unserem Leben zu tun haben, als wir denken.

Kennst du das, wenn dein Leben eine Richtung nimmt, die du dir nie ausgesucht hättest?

Ebbe und Flut 

…zwei Worte, die mein Leben der letzten neun Monate treffender beschreiben, als ich am Anfang ahnen konnte.

Neun Monate sind schnell vergangen. Wilhelmshaven hat mich gefunden und ich kann gar nicht beschreiben, wie rasend schnell sich alles in mir sortiert hat.

Ich habe etwas geschrieben und im nächsten Moment, war es schon wieder überholt und gefühlt veraltet.

Gefühlt ist alles neu und dennoch haben sich nur die Puzzleteile an die richtigen Stellen angeordnet. Während ich noch versuchte das ganze in Worte zu fassen, hat sich mein neues Leben komplett verwandelt.

Obwohl ich hier meinen größten Schatz und Anker gehen lassen musste, meine Hündin Rosi, die 11 Jahre an meiner Seite war, durfte ich gleichzeitig erleben, wie stark mein eigenes Fundament auch für mich selbst geworden ist.

Meine innere Kraft und Stärke, die ich sonst nur in meiner Arbeit mit Soulis gespürt habe, durfte ich nun auch bewusst erleben.

Pustekuchen, Wilhelmshaven

Noch vor 2 Jahren, hätte ich mich mit Händen und Füßen gewehrt, an die Nordsee zu ziehen.

Wenn ich schon am Meer bin, sollte es auch da sein, wenn ich es besuchen will.

Als sich dann mein Umzug durch innere Impulse ankündigte, saß ich erstmal ein halbes Jahr auf gepackten Kisten und Koffern, ohne zu wissen wohin. Ich dachte, es geht in den Harz. Dann dachte ich, es geht endlich an die Ostsee, und war guter Hoffnung, dass es nun doch nach Rügen oder den Darß gehen würde.

Pustekuchen.

Wilhelmshaven hatte ich weder gesucht noch gefunden. Ich bekam einfach eine Einladung zu einer Wohnungsbesichtigung, ohne dass ich danach gesucht hätte. Es hat mich gefunden.

Wilhelmshaven, sagte mir gar nichts ABER, mein Vertrauen in meine Intuition war so groß, dass ich mich einfach darauf einließ.

Auch der Umzugstermin für mich wurde mir als der 24.12. ganz deutlich mitgeteilt, obwohl ich schon viel früher hätte mit meinen Utensilien mitziehen können.

Mein Vertrauen ist unerschütterlich, auch wenn ich keine Ahnung hatte, wo ich landen werde.

Das ist nun 9 Monate her und inzwischen liebe ich sogar das Watt.

Obwohl ich mir nie vorstellen konnte an die Nordsee zu ziehen, bin ich inzwischen ein Fan und liebe sogar Ebbe und Flut.

Ebbe und Flut: das Leben selbst besteht aus diesen Gezeiten

Warum ich hier gelandet bin, konnte ich mir bis vor kurzem noch gar nicht beantworten, doch jetzt erkenne ich die tieferen Botschaften dahinter immer deutlicher.

Ist es nicht so, dass das Leben selbst aus diesen Gezeiten besteht?

Das Kommen und Gehen, das Wellenreiten und sich mitnehmen lassen, das Schwimmen gegen oder mit dem Strom, sind doch alte Bekannte nicht wahr?

Das Annehmen und sich auf Veränderungen einlassen und aus allem das zu erkennen, was es ist, einfach das Leben selbst.

Nicht gut, nicht schlecht. Weder richtig, noch falsch.

Selbst aus dem größten Schmerz kann etwas neues entstehen, wenn wir erlauben, dass alles fließt. Transformation auf verschiedenen im Schnelldurchlauf.

Ebbe und Flut hat für mich auch mit meinem Leben zu tun, denn immer wieder habe ich alles vermeintlich verloren und wieder aufgebaut.

In WHV habe ich mich sofort wohl gefühlt und „sich dem Fluß des Lebens hinzugeben“, „mit den Wellen zu reiten“ und „kreativ und spontan auf Situationen zu reagieren“, hat für mich nochmal eine ganz neue Bedeutung und Tiefe bekommen.

Blinde Flecken im Schnelldurchlauf

In den ersten 6 Monaten ist nochmal mein ganzes Leben an mir im Schnelldurchlauf durch mich gerauscht und blinde Flecken wurden sichtbar gemacht, vorhandene Erkenntnisse haben an Tiefe gewonnen und Puzzleteile haben sich nochmal umgesetzt.

Auch wenn sie zuvor schon passten, sind sie noch passender geworden.

Wir erkennen immer erst hinterher, wie das große Bild sich zusammensetzt.

Ich habe mich unbewusst vor sehr langer Zeit entschlossen, meinen Weg aufzuzeichnen und wusste damals nicht warum.

Heute blicke ich darauf zurück und weiß, warum was auf meinem Seelenweg passiert ist und konnte dadurch viel schnell vergeben und annehmen, sodass meine Vergangenheit nur noch eine Erinnerung sein kann, ohne den ganzen Schmerz und Druck, der damals herrschte.

Die Qualität meiner Aufzeichnungen hat sich im Laufe der Jahre natürlich verändert, sowie auch meine Wahrnehmung.

Von der, die es erlebt hat, zu der, die beobachtet

Von der Frau, die es erlebt hat, wurde die, die beobachtet und keine Bewertungen mehr drauf legt.

Eine Frau, die wieder fühlen kann, wo früher alles dunkel und schwer war.

Es darf alles da sein und sogar binnen Sekunden sich wechseln, ohne Schmerz zu verursachen.

Der Weg, der persönlichen Entwicklung, wurde eine Reise der Befreiung. Aus dem Weg der Befreiung erkannte ich, dass mein Seelenweg von klein auf eine Richtung und einen roten Faden hatte.

Heute blicke ich auf diesen Weg mit Dankbarkeit, obwohl er mir viele Verluste eingebracht hat, mit denen ich lange gehadert hatte.

Aber auch das MUSSTE sein für die Erfahrungen auf dem Seelenweg und meinen Überzeugungen, die sich immer stärker herauskristallisiert haben.

Die Aufzeichnungen, die ich hier in WHV gemacht habe und die Beobachtungen dazu, haben nochmal eine ganz neue Qualität entwickelt.

Ich konnte meinen Bewusstseinsstufen Namen geben und sie somit besser beschreiben.

So, wie ich sie erlebt habe.

Vielleicht bist du in der Spiralphase angekommen

Damit möchte ich anderen Menschen auf einer neuen Ebene zeigen, dass sie den Mut nicht verlieren sollten auch, wenn gerade alles andere als Rund läuft und sie das Gefühl haben, alles läuft eher rückwärts oder wiederholt sich permanent.

Vielleicht bist du einfach in der Spiralphase angekommen.

Genau dafür passt mein Seelenkompass – die Fragen wiederholen sich, aber die Antworten sind auf jeder Ebene anders. Diese Veränderungen nehmen wir oft gar nicht wahr und sie fühlen sich oft wie Stillstand an. Vielleicht ist gerade eine der zehn Fragen bei dir dran.

Halte durch, sei achtsam und vertraue.

Meine 6 Infinity-Steine

Das ist meine Übersetzung für das, was ich in den Übergängen selbst beobachtet habe. Jede Phase hat für mich einen eigenen Ton, eine eigene Farbe, ein eigenes Gewicht. Da ich meine Zeichen und Botschaften immer auf unterschiedliche Weise bekomme, hat sich hier Marvel in mein Leben gebracht. Infinity-War war hier Parte. Das ist meine vollständige Übersicht der 6 Infinity-Steine, genau so zusammengefasst, wie ich sie erlebt und zugeordnet habe:

Gedankenstein Die reine 3D-Welt, in der das Suchen und ständige Anpassen linear vollzogen wird. Ausbildungen und Tools als Pflaster und Fototapete, die von anderen übernommen werden, statt der eigenen Intuition und inneren Weisheit zu folgen.

Realitätsstein Stellt sich in Phasen des Übergangs und Durchbruchs ein, wenn Bewusstseinsstufen ineinanderfließen und sich dadurch die eigene Wahrheit verändert. Die Realität wird anders wahrgenommen.

Machtstein Stück für Stück die eigene Macht zurückholen, Grenzen setzen und Nein sagen lernen. Sich selbst als wichtig und wertvoll erlauben, die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen und die Opferhaltung beenden.

Zeitstein Phasen der Synchronisation. Die innere Welt ist längst da, während die 3D-Welt extrem langsam nachzieht, während man selbst immer schneller wird. Das Kämpfen hört auf, das Fließen übernimmt und das Vertrauen in sich und den Seelenweg wird unerschütterlich.

Raumstein Die kritische Reanimationsphase. Der komplette Crash mit Identitätsverlust und luftleerem Raum – kein Ich, kein gar nichts mehr. Danach die unfassbare Ruhe, in der plötzlich alles gleichzeitig da ist: Erkenntnisse, Sinnhaftigkeit, Vertrauen, Dankbarkeit, bedingungslose Liebe und Sein im Hier und Jetzt.

Seelenstein Das, was einfach ist: Dein inneres Atlantis. Das, was übrig bleibt, wenn die Vergangenheit keinen Einfluss mehr hat und nur noch eine Erinnerung ist.

Ist bei dir gerade Ebbe?

Dann sag ich dir das, was ich mir selbst am meisten wünschte, während meine Ebbe kam: es kommt wieder Flut. Nicht weil du es erzwingst, sondern weil es sich sowieso nicht anders verhalten kann.

Vertrau deinem eigenen Rhythmus. Auch wenn du grad noch nicht siehst, wohin er dich trägt.

Vielleicht darf ich dich erinnern, wer du wirklich bist, als Kanal, damit du dich selbst wieder erkennst…

Warum du trotz Kursen immer feststeckst

Warum du trotz Kursen immer feststeckst

Du weißt ganz genau, was du willst…

Schließlich holst du dir das seit Jahren…

In Seminaren, die dich interessieren, Workshops, Ausbildungen und wer weiß was noch und trotzdem hast du das Gefühl, immer wieder festzustecken.

Das ist erst einmal wunderbar und zeigt, dass du dich gut um dich kümmerst und dich auch ernst nimmst.

Klingt erst mal widersprüchlich, ist es aber nicht.

Nämlich irgendwann kommt dieser Punkt, wo du entweder erkennst, dass sich scheinbar alles wiederholt oder du massiv feststeckt, haben wir gerade festgestellt. (Achte auf das Wortspiel ;-))

Oh ja, das kenne ich auch ganz genau.

Diese Enttäuschung und auch die Müdigkeit, die in dir hochkriecht, dieses „ich hab kein Bock mehr“ und „warum mache ich das überhaupt noch?“

Pumps oder Wanderschuhe?

Was du wirklich brauchst und was du willst, klafft manchmal ganz schön auseinander.

Jupp, das war auch bei mir so und nicht nur mal vorübergehend, sondern für eine lange Zeit steckte ich fest.

Und dann, 1999 hatte ich das große Glück, meinen ersten ENGEL AUF PFÖTCHEN (im wahrsten Sinne des Wortes) bekommen, meine Lucy.

Durch sie habe ich damals erkannt, dass das was ich wollte und das was wir brauchten völlig verschiedene Schuhe sind.

Das eine waren Pumps, das andere Wanderschuhe 😉

Ja, wer so viel innere Arbeit hat, darf auch über sich lachen, weil es, sobald du dahintergestiegen bist und dein blinden Flecken den Erkenntnissen Platz machen, so einfach wird.

Ich sage nicht, dass es immer über Nacht zum großen Durchbruch kommt, aber ich weiß, dass es oft so war.

Manchmal wurden aber auch durch dieses loslösen von meinen eigenen Vorstellungen viele neue Wege freigelegt, die ich vorher nicht sah.

Meine besten Lehrer hatten Pfötchen

Warum ich meine ENGEL AUF PFÖTCHEN mit reinbringt?

Weil so viele Menschen (ich war auch einer davon) bereit sind für ihre Tiere andere Wege zu gehen und das wirkt sich indirekt auch auf sie aus.

Bei Lucy und mir waren es herkömmliche Hundetrainingsansätze.

Auf dem Hundeplatz – perfekt und im Alltag – reden wir nicht drüber…

Jedenfalls war klar, so ging es nicht weiter und da es niemanden gab, der ebenso anders war, fing ich an uns zu beobachten und entwickelte neue Ansätze.

Kurze Zeit später konnte ich meine Prüfungsangst deutlich verringern und ich hatte gelernt NEIN zu sagen und Grenzen zu setzten.

Nein, nicht zu meinem Hund…

Aber eine winzige Kleinigkeit, ließ mich immer noch im Außen suchen, mein mangelndes Selbstvertrauen und Lucy ließ es mich weiterhin spüren.

Nicht mehr so wie vorher aber sie zeigte mir, wo noch Luft nach oben war.

Und so fing ich an die ganze Welt aus einer anderen Perspektive zu ergründen.

Ganz vorsichtig fing ich an mutiger zu werden und meinem Hund fiel das natürlich viel früher auf als mir.

Dann passierte etwas, ich fing an alles zu hinterfragen und das nicht nur im stillen Kämmerlein.

Der Punkt, an dem du niemanden mehr fragen kannst

Sei ganz ehrlich zu dir selbst.

Du hast bisher alles mitgenommen, was sich für dich gut angefühlt hat.

Du hast viele andere Menschen gefragt und du hast immer deine Wünsche erfüllt bekommen.

Und jetzt stelle ich dir eine Frage:

Was wäre, wenn du jetzt an einem Punkt angekommen bist, an dem du niemanden mehr fragen kannst.

Nicht, weil du vermeintlich weiter bist oder mehr weißt als andere, sondern, weil es an der Zeit etwas zu machen, dass nicht auf deiner Wunschliste steht und du jetzt wählen musst, ob du zurück in die Bubble gehst oder ob du bereit bist das anzusehen, was du jetzt brauchst.

Lauf nicht weg.

Es tut nicht weh, versprochen.

Du musst keine Pflaster abreißen, alte Wunden aufreißen oder sonst was.

Jetzt passiert nämlich erst mal was ganz anderes, nämlich den Kopf freizukriegen.

Raus aus der Bubble

Kopffreiheit braucht keine Anleitung , nur den Mut auf sich selbst zu vertrauen.

Raus, mit den ganzen Geschichten über dich, deinen Weg, deine Vergangenheit und vor allem, was dir andere Schlaumeier über dich erzählt haben.

Nein, das ist keine Schritt für Schritt Anleitung in 3 Tagen zum klaren Kopf, sondern etwas, dass du dir selbst immer dann geben kannst, wenn du spürst, dass du wieder fremdgesteuert bist.

Wie fühlt sich das für dich an?

Kannst du dir vorstellen, wie sich das anfühlt?

Wenn die eigene innere Stimme wieder durchkommt

Ich erinnere mich noch an den Tag, als ich zum ersten Mal Vakuum im Kopf hatte.

Keine Gedanken oder irgendwas, nur luftleerer Raum.

Mein Güte hab ich mich erschrocken als ich das realisiert hatte.

Jetzt ist es soweit „Demenz“.

Oha, schade.

Ich bin doch noch so jung…

Dann hörte ich meine innere Stimme.

Mein Seelchen sagte: „Hey, bleib locker.

Darauf hast du doch die Jahre hingearbeitet oder? So fühlt es sich an. Bitteschön.“

Tatsächlich, eine kleine Offenbarung und dennoch war der erste Impuls „ich bin kaputt“.

Ab da ging alles deutlich schneller und Impulse flogen mir nur so zu.

Botschaften, Zeichen, mein Seelchen, alles ständig verfügbar, weil ich gleichzeitig viel achtsamer geworden bin.

Was meinst du?

Willst du weiterhin das, was dich am Laufen hält?

Oder etwas, das sich zu dir bringt?

Wir sind immer nur eine Entscheidung entfernt…

Carola Baum - SOUL2SOUL
Wandersteine, warum sie faszinierend sind

Wandersteine, warum sie faszinierend sind

Jeder Stein ist individuell und schön wie er ist. Und trotzdem greifen wir zur Farbe.

Ein Wanderstein entsteht.

Ein Gedanke, der nicht bei den Steinen aufhört.

Wandersteine, warum wir alles verschönern wollen

Seit einigen Tagen beobachte ich verstärkt, wie begehrt Wandersteine sind. Ich bewundere sie schon viele Jahre und habe selbst schon oft welche gefunden.

Dann kam natürlich der Gedanke auf, dass ich das ja auch mal machen könnte. Findlinge habe ich Kisten voll, das sollte also nicht am fehlenden Material liegen. Auch Farben sind reichlich vorhanden.

Alles klar.

Alles klar. Oder doch nicht?

Dann spüre ich den ersten, den zweiten, den dritten Stein in meiner Hand. Ich sehe ihn an und frage mich, was ich daran verschönern könnte.

Der erste Gedanke war, dass ich nicht kreativ genug sei.

Und dann wurde mir klar: die Steine können dann nicht mehr atmen. Aber was noch schlimmer in mir bohrte, war die Frage: warum sollte ich etwas natürlich Schönes aufmotzen?

Jeder Stein ist individuell

Jeder Stein ist individuell und schön auf seine Art.

Dieser Gedanke ließ mich nicht los. Und ganz ehrlich: schleppen wir uns nicht auch mit diesem Thema durchs Leben?

Und ist es nicht genau das, was ihre Faszination ausmacht?

Vielleicht sehenen wir uns alle danach roher und echter zu sein. Keine Masken mehr zu tragen und vielleicht, haben wir sogar mehr mit Steinen gemein,  als uns lieb ist.

Die Haare zu platt, die Figur zu klein

Die Haare zu platt, zu kraus, zu wenig, zu sonst was. Die Figur zu dick, zu dünn, zu groß, zu klein.

Und was da nicht alles hochkommt, oder?

Statt zufrieden zu sein, perfekt unperfekt, aber glücklich, vergleichen wir uns permanent.

Steine, Blumen, Tiere machen das nicht. Sie sind einfach und gut.

Sollten wir uns nicht daran ein Beispiel nehmen? Das Streben nach Perfektionismus, der perfekten Inszenierung, dem Aufbau von Masken – irgendwann stellen wir hoffentlich fest, dass wir gar nicht mehr da sind.

Wie die Wandersteine. Wunderschön, aber verwandelt in etwas anderes.

Geht es dir nicht auch so? Bist du die Person, die du tief in dir wahrnimmst? Oder vermisst du dich?

Wir fragen andere nach dem Weg

Als ich meinen letzten Post zu Edelsteinen und Wahrnehmung geschrieben habe, kam mir ein Impuls: statt dem Hungrigen einen Fisch zu geben, zeig ihm besser, wie er angelt.

Also ist es nicht nur die Erziehung, die Schule, was uns verwickelt. Auch die Suche nach uns selbst ist ein weiterer Grund.

Statt zu lernen, auf unsere innere Stimme und Weisheit zu hören, fragen wir andere nach dem Weg. Vielleicht kennst du das auch – aus der immer gleichen Schublade.

Wir packen letztendlich immer mehr Fremdmaterial drauf, statt wegzulassen.

Wenn die Fassade fällt

Die Steine sind schön, haben eine Ausstrahlung und Energie. Aber werden sie zugekleistert, verlieren sie genau die.

Eine Fototapete vom Strand ist nett. Aber was wir ersehnen, bekommen wir nicht, nur eine moderne Sehnsucht nach dem Original.

Genauso ist es mit unseren Fassaden, Masken, dem Make-up und allem, was wir irgendwann einfach so von anderen angenommen haben. Wenn das fällt, bleibt genau das: unsere innere Schönheit. Perfekt unperfekt. Du musst nichts davon neu entdecken – du bist es schon.

Was vermisst du wirklich?

Wonach sehnst du dich?

Die Frage, die du dir auch stellen darfst: Suchst du das, was du willst? Oder das, was du wirklich vermisst?

Genau das habe ich für dich entwickelt. Nicht ich sage dir wer du bist, sondern erinnere dich bei:

Schreib mir einfach was dich am meisten anspricht und los gehts. Auf dem Weg zu dir. 

Ih freue mich von dir zu lesen oder zu hören.

SOUL2SOUL – Carola

Erinnere dich wer du wirklich bist
Warum dein Hund so gestresst ist wie du

Warum dein Hund so gestresst ist wie du

Ist dein Hund genauso überfordert wie du?

Vielleicht ist er dein Spiegel und zeigt dir mehr, als du denkst.

Mein Hund war gestresst, weil ich es war.

Für sie habe ich gelernt NEIN zu sagen und Grenzen zu setzen und noch so viel mehr…

Vielleicht stehst du gerade an einem Punkt in deinem Leben, wo du dich komplett überfordert fühlst.

Dein Körper spielt verrückt und du hast das Gefühl vergessen zu haben, was deine wahren Talente und Fähigkeiten sind, weil du irgendwie nur noch funktionierst.

Du erfüllst Tag für Tag Erwartungen, die andere an dich haben.

Dann kommt der Moment, wo du da sitzt und anfängst zu weinen, weil du erkennst, dass es gerade nichts gibt, dass dir Kraft gibt.

Der Druck im Außen, das Gefühl der Überforderung in der Familie oder im Job oder Freunde, die über dich wie selbstverständlich bestimmen, weil du nie NEIN gesagt hast.

Was hat dir mal Spaß gemacht?

Jetzt bist du hier und fragst dich, was hat dir eigentlich zum letzten Mal wirklich Spaß gemacht?

Wann hast du deine Leidenschaft gespürt oder fragst du dich gerade, was ist Leidenschaft überhaupt?

Klingt so banal aber genau das herauszufinden könnte die Lösung für viele deiner Robleme sein.

Stopp! Du brauchst dafür weder tief zu tauchen, noch sonst welche Fähigkeiten oder Talente haben.

Vielleicht ist jetzt der Tag gekommen, an dem du einfach mal zurückruderst, in die Stille gehst und einfach fühlst.

Vielleicht gehörst du zu denen, die sich als Powerfrau outen, nicht still sitzen können und für die Ruhe ein weiteres Fremdwort ist.

Meine Hundekunden

Ich erinnere mich an so viele erste Kontakte damals als ich noch ganzheitliche Hundeerziehungs- und Verhaltensberaterin war.

Die Menschen kamen mit ihrem Hund, beide mega gestresst, der Hund komplett überdreht (lässt sich auch wunderbar auf Kinder übertragen) und unzählige Trainer davor haben immer wieder behauptet, das Tier sei nicht richtig ausgelastet.

Die Wahrheit sah aber ganz anders aus.

Die Überforderung lag auf beiden Seiten der Leine.

Eigentlich wollten die Hundehalter einen entspannten Begleiter.

Einen, der im Alltag integriert ist, maximal positiv auffällt und einfach da ist.

Ganz nebenbei wollte man sich selbst vielleicht durch Bewegung mit seinem 4Beiner wieder fit machen und die Natur genießen.

Nicht selten hörte ich auch, das es eine vage Hoffnung gab, sich in der Natur und durch den Hund wieder selbst zu finden.

Tja, das hätte auch gut geklappt, davon bin ich überzeugt, wenn man auf das weise Tierchen gehört hätte.

Der Trainer-Marathon

Statt dessen ging der Trainer Marathon los und jeder erzählte etwas anders.

Zurück blieben erschöpfte, verzweifelte Hundehalter, die einen kleinen „Chaoten“ an der Leine hatten, der ebenfalls erschöpft und verzweifelt war, weil er versuchte seinem Menschen drauf aufmerksam zu machen, dass er doch er selbst sein sollte.

Die Suche nach dem eigenen Kern wurde überlagert, weil die Suche nach dem richtigen Guru wichtiger wurde.

Statt die Zeit mit dem Hund zu genießen, wurde es ein Kampf, wie denn das sture Tier endlich mal sein unerwünschtes Verhalten sein lassen würde.

Das du eigentlich deine echten Talente und besondere Fähigkeiten wiederfinden wolltest hast du ganz vergessen.

Statt dessen suchst du abgelegene Wege und hoffst auf jeder Gassi Runde niemanden zu begegnen, weil du ja Ruhe brauchst.

Vielleicht empfindest du das sogar so, aber ist es wirklich Ruhe, oder ist es Vermeidung?

Genau das hab ich selbst mit meiner Lucy durchlebt meine ganze Geschichte dazu erzähl ich hier.

Weniger ist mehr

Die Leichtigkeit und Entspannung die du dir wünscht findest du in dir, nicht im Außen und dein Hund könnte dir dabei eine echte Hilfe sein, wenn du deiner inneren Stimme wieder mehr vertrauen würdest.

Wenn du noch tiefer eintauchen willst: In Tiere als Spiegel unserer Themen erzähl ich noch mehr Geschichten aus meiner Praxis dazu.

Weniger ist mehr. Das ist die Devise. Der Schlüssel zur Harmonie, die wir so vermissen.

Stell dir vor, du brauchst keine weiteren Werkzeuge mehr.

Kein was musst du noch alles lernen, sondern ein was kann ich weglassen…

Vielleicht darfst du dich einfach daran erinnern, was dir früher Spaß gemacht hat.

Dafür braucht es Ruhe, vor allem im Kopf.

Wenn du mal reinspürst, fühlst du einen Widerstand oder kommt sofort ein „ja aber“.

Der Schäfer und der Ball

Als ich damals anfing Meditationen für Menschen mit Hund anzubieten lachte man mich nicht nur aus, nein viele meiner Kunden, die zum ersten Mal da waren, waren überzeugt, dass es mit ihrem Hund nicht gehen würde.

Er muss ausgepowert werden!

Ist ein Workaholic!

Ein Hütehund (der Klassiker) oder sonst ein Schwachsinn, den sie anderen geglaubt hatten.

Schließlich haben sie ein Buch gelesen, das genau dieses Problem beschrieben hat und jetzt mussten sie unbedingt einen Schäfer finden, damit ihr Hund seinen angeborenen Trieb ausleben konnte.

Gut, Schäfer sind selten geworden und nicht jeder der verbliebenen, will, dass seine Schafe gejagt werden, von Hunden, die einfach von unerfahrene Haltern drauf losgelassen werden.

Also Alternativen finden. Treibball ist gut. Ein Ball statt eines Schafes.

Die Idee ist gut aber, wenn man seinen Hund nicht mal lesen kann, wird das schnell zu etwas, das man nicht haben will.

Ich wundere mich auch heute noch darüber, was eigentlich in Hundeschulen vermittelt wird…

Die Parallelen

Aber du erkennst die Parallelen oder?

Du suchst eigentlich deine eigenen Talente, Fähigkeiten, suchst Ruhe und Entspannung, bekommst den Hund, der dir genau das spiegelt und du erkennst es nicht…

Diese Erkenntnis kann sich verdammt schwer anfühle.

Es ist verständlich, dass du das Gefühl hast überfordert zu sein aber weißt du was?

Tritt heute einfach auf die Bremse.

Mehr zu diesem Perspektivenwechsel in der Mensch-Hund-Beziehung findest du hier, falls du tiefer eintauchen willst.

Talente als Fundamente

Das, was in dir angelegt ist, verkümmert nicht, es ist nicht weg, nur weil du es lange nicht genutzt hast.

Deine echten Talente sind keine Muskeln, die nach ein paar Wochen Pause einfach schrumpfen und aufgelöst werden.

Sie sind eher wie Fundamente:

  • Fähigkeiten verändern ihre Form, sie verschwinden nicht: Wenn du jahrelang Dinge nicht aktiv im Außen ausleben oder trainieren konntest, sind sie nicht weg, sie sind überdeckt. Überdeckt von Alltag, von Funktionieren, von Anpassung und von Situationen, die dich komplett in Beschlag genommen haben.
  • Das Gefühl von „Nichts mehr haben“: Wenn der eigene Akku durch Überforderung, Unklarheiten im Job oder ständiges Zurückstecken leer ist, hat man schlicht keinen Zugriff auf das, was tief drinnen liegt. Wenn der Kopf voll ist und brummt, fühlt sich die eigene Substanz hohl an. Das ist aber eine Frage der Sichtweite, nicht des tatsächlichen Vorhandenseins.
  • Der Vergleich mit anderen: Zu sehen, wie andere „vorbeischießen“, einen echten Vorzeigehund haben, macht den Blick nur noch enger. Was früher bei dir vielleicht leicht ging und heute alltäglich wirkt, ist nicht wertlos geworden. Du schaust gerade durch die Brille von Erschöpfung und Frust auf dich selbst.

Deine Talente und dein Kern sind nicht gelöscht. Sie warten nur darauf, dass wieder Raum entsteht, in dem sie atmen können.

Manchmal braucht es dafür nur etwas mehr Ruhe in dir, im Retreat „Es darf leicht sein“ schaffst du dir genau diesen Raum. Nicht nur du profitierst davon. Dein Hund spürt es als Erster.

Was ist es genau, das du früher so selbstverständlich aus dem Ärmel geschüttelt hast und das dir heute so weit weg vorkommt?

Erinnerst du dich?

Wenn nicht, unterstütze ich dich gerne.

Warum du dich abschottest, wenn Menschen dich enttäuschen

Warum du dich abschottest, wenn Menschen dich enttäuschen

Hast du dich nach Enttäuschungen unbemerkt verschlossen?

Deine Schutzmauer hat dich beschützt, aber auch von dir selbst entfernt.

Was darfst du daraus lernen, wenn Rückzug keine Option mehr ist?

Wenn sie dich enttäuschen, ist es deine Chance dich Ent-täuschen zu lassen.

Du kennst das.

Du lernst Menschen kennen und findest sie so nett, sympathisch und du entschließt dich Menschen doch wieder in dein Leben zu lassen.

Kennst du diese Sprüche: „Der Hund bleibt dir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“ davon gibt es unzählige und ja, ich glaube sie, aus Erfahrung.

Meine Tiere haben mich nie enttäuscht oder hintergangen.

Sie haben mich nie verraten, na ja, wenn jemand mit einem Würstchen oder Stück Käse gewedelt hat, wurde es schwierig.

Da hätte ich, für den Moment, echt verloren.

Spaß beiseite, sie sind loyal und haben mich nie enttäuscht. 

Aber ist es nicht so, dass du dich hast täuschen lassen, weil du vielleicht eine Erwartungshaltung hattest?

Lass uns mal ein bisschen auf Forschungsreise ins Innere gehen.

Die Enttäuschung, wenn`s auffliegt

Wenn die Fassade der Freundlichkeit bröckelt, ist der Frust groß.

Schon wieder hast du dich geöffnet und schon wieder wurdest du benutzt oder hast schnell gemerkt, dass du absolut keine Rolle spielst, sobald jemand anderes dazukommt.

Was macht das mit dir?

Kratzt die Enttäuschung immer noch an deinem Selbstwert?

Muss es nicht, denn das hat nichts mit dir zu tun.

Der einzige Mensch, dem du zu 100% vertrauen kannst, bist du selbst.

Kannst du das?

Vielleicht ist genau das dein PROblem.

Ein PROblem ist es, weil es FÜR dich ist.

Es erinnert dich, was noch in dir zu heilen ist, etwas, dass vor langer Zeit verletzt wurde und dieses Selbstvertrauen, zerstört hat.

Deine Schutzmauer

Neulich hatte ich ein Impulsgespräch und mein Gegenüber behauptete von sich, dass sie sehr selbstbewusst sei, immer ihre Meinung sagen und ihre Grenzen klar stecken würde.

Sie war wirklich davon überzeugt aber ihre Augen, die Art, wie sie atmete und sich ihre Stimme veränderte (nur Nuancen) verrieten, dass diese vermeintliche Selbstsicherheit nur eine Schauspielerische Leistung war.

Eine Schutzwand,um nicht mehr so schnell verletzt zu werden.

Hast du dir auch eine Schutzmauer erbaut?

In vielen Impulsgesprächen haben sich Soulis erinnert, wann sie aus Frust und Enttäuschung dicht gemacht haben.

Die Devise lieber nichts mehr zu fühlen als zu viel und dann auch wieder aufs Schnäuzchen zu fallen, war ein Selbstschutz.

Dieser Selbstschutz ist vollkommen nachvollziehbar und kenne ich auch nur zu gut.

Aber er sollte kein Dauerzustand bleiben und genau das habe ich auch getan.

Wenn der Körper spricht

Was dadurch entsteht sind nicht selten Krankheiten, körperliche und seelische Symptome zeigen sich und wollen uns erinnern, was da schief läuft.

Ganz wichtig, bevor wir weitergehen: Das hier ersetzt keinen Arztbesuch. Körperliche und seelische Symptome gehören immer auch medizinisch abgeklärt – das eine schließt das andere nicht aus, im Gegenteil.

Was du dir daraus mitnimmst und wie du damit umgehst, bleibt am Ende deine eigene Verantwortung.

Was aber macht der normal sterblich Homosapiens?

Er rennt zum Arzt und lässt sich diagnostizieren und identifiziert sich mit SEINER Krankheit, Medikamente hinzugefügt, die alles erträglicher machen und gut.

So geht es Jahr um Jahr und die Symptome vermehren sich.

Würde man anfangen das ganze zu hinterfragen und die Perspektiven wechseln, würde man bestimmt schneller zum Ursprung finden.

Menschen funktionieren aber leider nicht so.

Sie suchen die ganze Zeit nach jemanden, dass ihnen ein gutes Gefühl verschafft und machen sich damit abhängig.

Das verursacht zwangsläufig neue Enttäuschungen, sobald das Gegenüber nicht so reagiert, wie man es erwartet.

Und du weißt ja schon, dass das gar nichts mit deinem Gegenüber und deiner Erwartungshaltung zu tun hat, sondern mit dir, nicht als Vorwurf, sondern als Einladung, genauer hinzuschauen.

Wer bist du wirklich?

Die unbequeme Wahrheit ist: Du kannst nur bei dir selbst anfangen…

Erinnere dich wer du wirklich bist.

Kleine Fangfrage: Wer bist du ohne deine Vergangenheit?

Ehrlich, diese Frage hat mich lange beschäftigt und ich habe sie anfangs nicht wirklich verstanden.

Wir werden erzogen, die Schule gibt ihren Senf dazu, die Gesellschaft und alle, mit denen wir jemals Kontakt hatten.

Dann herauszufinden, wer du bist ohne diese ganzen Erfahrungen und Erlebnisse, diese ganzen Enttäuschungen…

Das scheint eine unlösbare Aufgabe und haben sie uns nicht zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind?

Die Antwort ist einfach: JA!

Aber bist du wirklich rundum glücklich und zufrieden mit dem, wer du bist und du jeden Morgen im Spiegel begrüßt?

Vielleicht kannst du das sogar bestätigen, vielleicht kommt eher ein im Großen und Ganzen schon aber vielleicht ein zaghaftes „es könnte besser sein“.

Alles Gut.

Du wärst nicht hier und würdest einen Beitrag zum Thema ENTtäuschungen lesen, wenn alles Schicki wäre oder?

Ein Raum für dich

Vielleicht brauchst du nur mal einen Raum, an dem du in Ruhe aussprechen kannst, was wirklich in dir vorgeht, ohne Angst vor BE- oder VERurteilung haben zu müsse.

Vielleicht einfach jemanden, der dich spürt, wer du hinter der Schutzmauer bist, wenn du sie ein kleines bisschen öffnest.

Die Befreiung

Das erinnert mich an ein spontanes Reading.

Eine Kundin gab etwas zu einem bestimmten Thema in Auftrag.

Ich setzte mich hin, war verbunden und bekam auch Bilder und nicht sehr viel Informationen ehrlich gesagt.

Wir waren anschließend zu einem Follow up verabredet, weil sie schon wusste, dass manche Botschaften verschlüsselt ankommen.

Also sagte ich ihr was ich wahrgenommen hatte und sie lachte musste aus ihrer Verzweiflung heraus Erstmal lachen.

Aber das Lachen veränderte sich in eine Befreiung, denn das war die Lösung.

Sie wollte sich nicht mehr verletzen lassen und machte dicht.

Kein Gefühl, kein Schmerz?

Wer keine echten Gefühle zulässt, kann auch nicht mehr verletzt werden oder?

Hmmm, stimmt das wirklich?

Nicht ganz, denn dadurch grenzt man sich auch von sich selbst ab und das ist das Dilemma, das nicht mit einfachen Tools und Techniken allein schönzufärben ist.

Es tut weh, wenn man wieder mal feststellen muss, dass Außenansicht und Innenleben bei vielen Menschen meilenweit auseinanderklappen.

Hol dir noch heute deinen Zugang zu dir selbst Stück für Stück zurück, übernimm die Verantwortung für dich selbst.

Du bist es dir wert, dich an dich selbst zu erinnern.

Bitte warten: Wie du aus der Warteschleife findest

Bitte warten: Wie du aus der Warteschleife findest

Manchmal ist es nicht die Bürokratie, die uns aufhält, sondern das Gefühl, keine Grenzen setzen zu können.

Ein ehrlicher Blick auf Trigger, Konditionierung und den Mut, sich selbst anzunehmen, wie man ist.

Kennst du das Gefühl, festzustecken, in einer Schleife, aus der du einfach nicht rauskommst?

Bei mir fing es ganz banal an.

Lies weiter. Das könnte das Ende deiner Warteschleife sein…

Wenn andere über deinen Kopf hinweg entscheiden

Kennen wir nicht alle diese Momente, wo wir auf andere angewiesen sind?

Wir stecken fest, in einer Warteschleife, weil Behörden langsam sind, oder Informationen fehlen, die wichtig sind, um einen Vorgang abzuschließen, werden vertröstet und und und.

Manchmal habe ich das Gefühl, die Hälfte meines Lebens in dieser Warteschleife gesteckt zu haben.

Mir waren die Hände gebunden, weil es seltsame Vorschriften gab, mit denen ich mich nicht zufrieden geben konnte, weil sie mich einschränkten, persönlich und beruflich.

Der Baum, der nicht fallen durfte

Früher habe ich tatsächlich geglaubt, dass man auf seinem Eigentum tun und lassen kann, was man möchte.

Schließlich gehört einem das Grundstück und das Haus. Rate mal…

Schnell war klar, dass das so nicht stimmte. Bäume die eigentlich schon längst abgestorben waren, durften nicht gefällt werden. Dass das zukünftige Haus um diesen toten Baum herumgebaut werden müsste, schien niemanden besonders zu kratzen.

Oder Anträge, die schon lange vor einen Umzug gestellt wurden, damit anschließend auch die Arbeitsgenehmigung nahtlos erteilt würde und man die Selbstständigkeit nicht unterbrechen müsste, wurde monatelang nicht beantwortet.

Für den Betroffenen ist es eine wichtige Angelegenheit, die nicht nur finanziell ein Ruin darstellst, sondern eine komplette Existenz gefährdet, im wahrsten Sinne des Wortes.

Randnotiz oder Lebensgrundlage

Das, was für uns überlebenswichtig ist, scheint für andere maximal belanglos zu sein.

Alles eine Frage auf welcher Seite der Brücke man steht.

Was für andere eine unwichtige Randnotiz ist, ist für dich eine Lebensgrundlage.

Wann hast du das zum letzten Mal erlebt? Wann wurdest du immer wieder vertröstet und hast es versäumt deine Grenze einzufordern?

Wo Grenzen setzen beginnt

Kurz vor Weihnachten traf ich eine verzweifelte Frau, die frisch verlassen wurde und mit ihren Kindern ohne Unterhalt dastand.

Wie sollte sie ihren kleinen Kindern erklären, dass nicht nur der Weihnachtsmann nicht kommt und das es statt eines leckeren Bratens Toast mit billiger Marmelade gibt, weil das Portemonnaie nicht mehr hergibt?

Gibt es aber auch schlicht diese Warteschleife, in die man rutschen kann, weil man schlicht keine Grenzen setzt?

Da wird über deinen Kopf hinweg etwas entschieden, was mit dir zuvor lange abgesprochen war.

Für dich ist es selbstverständlich, dass du dich an Vereinbarungen hältst, für andere nicht unbedingt, vielleicht, weil die Prioritäten anders sind oder schlicht, weil du immer flexibel bist und das einfach als selbstverständlich vorausgesetzt wird.

Die innere Warteschleife

Egal wo du dich gerade siehst oder eine Situation erkennst, lass nicht zu, dass dich die Gefühle unnötig lange gefangen halten.

Finde Möglichkeiten und Techniken, die dich ins Hier und Jetzt zurückbringen. Wenn du spürst, dass du gerade an einem Übergang stehst, begleite ich dich gerne mit einem Atlantis-Reading auf diesem Stück des Weges.

Fang an, dich um dein Energiesystem zu kümmern, dass sich solche Ereignisse und natürlich viele andere auch, gar nicht mehr festklammern, sondern fließen.

Was deine Aura speichert

Wusstest du, dass deine Aura dein Leben speichert?

Das ist auch der Grund, warum dich immer wieder etwas triggert.

Solange es nicht „geheilt“ ist, wirst du mit Altlasten konfrontiert und dein System, deine Reaktionen, körperlich und seelisch, reagieren bis du bereit bist wirklich hinzusehen.

Nicht selten finden solche Ablagerungen in der Kindheit ihren Weg und wir glauben, dass ist ein Charakterzug von uns.

Dabei sind es Konditionierungen und Geschichten, die uns übergestülpt wurden.

Erkennst du dich?

Was hat wirklich geholfen?

Die Frage ist, wie und was kannst du tun, damit du nicht mehr der vermeintliche Spielball für andere bleibst?

Was hast du schon ausprobiert?

Was hat kurzfristig geholfen und wo bist du wieder „rückfällig“ geworden?

Ich könnte fast wetten, dass du schon viele Techniken und Tools angewandt hast und nach der Veranstaltung oder Anwendung hast du dich auch gut gefühlt.

Aber wie lange?

An welchem Punkt der Situation hast du das erste Mal gemerkt, dass es in die falsche Richtung läuft?

Die Nachhaltigkeit hat gefehlt und vielleicht auch der Mut, den Schmerz kurz anzunehmen und durch die alten Erfahrungen durchzubrechen.

Der Makel, den du überdeckst

Stell dir vor, du hast einen vermeintlichen Makel, der wirklich offensichtlich ist.

Du selbst siehst es, jeden Tag, du hasst es und versuchst es zu überdecken, vielleicht mit Make up oder etwas anderem.

Ist es dann weg?

Natürlich nicht.

Es ist überlagert und wenn du dich abschminkst, ist es wieder da.

Wenn du ihn annimmst

Jetzt stell dir mal vor, du nimmst diesen Makel an, du hast keinen Widerstand mehr und gehst selbstbewusst damit um.

Was meinst du?

Wirst du dafür abgelehnt oder eher sogar genau dafür respektiert und ernst genommen?

Das ist keine Preisfrage, sondern eine logische Konsequenz.

In dem Moment, wo du zu dir stehst, dich selbst voll und ganz annimmst, und dazu gehört es auch Grenzen zu setzen, in dem Moment, sieht niemand mehr den Makel, sondern dich als ganzes.

Natürlich geht das nicht über Nacht, meistens jedenfalls, aber die Entscheidung zu sich selbst zu stehen und alles alte loszulassen, was nicht zu einem gehört, ist ein ganz großer Schritt in die innere Freiheit.

Woher weißt du, was zu dir gehört?

Jetzt kommt die Gretchenfrage, die es ein bisschen kompliziert macht: Woher weißt du, was zu dir gehört und was nicht?

Tja, wenn da so leicht zu beantworten wäre…

Das darfst du selbst herausfinden, indem du dich selbst kennen lernst.

Meine persönliche Erfahrung ist, dass Bodyscans oder energetische Readings schon sehr nützlich sind, um schon mal einen ersten Eindruck zu gewinnen, zum Beispiel über meinen Seelenkompass.

Ein Thema, dass dich immer wieder belastet, kann „gesehen / gelesen“ werden und das ist das überraschende, du erinnerst dich dann und kannst es dann loslassen, wenn es soweit ist.

Meist ist es etwas, dass du schon lange verdrängt hast, was dann sichtbar wird.

Diese blinden Flecken tauchen dann ab und zu wieder auf, aber weil es dir dann schon bewusst ist, kannst du Schicht für Schicht abtragen.

Manchmal sind es Prozesse, die eine längere Zeit in Anspruch nehmen, manchmal reicht alleine dieses Erinnern aus.

Annehmen statt sofort lösen wollen

Ich glaube, das auch hier die Warteschleife ihren Ursprung hat.

Wir wollen alles sofort gelöst haben, vor allem unsere vermeintlichen Makel und die ganzen Trigger, die uns das Leben so schwer machen.

Aber wollen wir einen Unterschied machen zu dem, was wir wirklich nicht beeinflussen können und dem, was uns im persönlichen Leben beeinflusst.

Was wir aber sofort ändern können, ist unsere Einstellung dazu.

Die kleine Kunst des Annehmens

Annehmen, was gerade nicht zu verändern ist, bedeutet nicht es einfach zu ignorieren.

Das Annehmen ist eine kleine Kunst, die alles ein bisschen leichter macht.

Atmen ist schon mal ein guter Anfang.

Tief Atmen, ein weiterer Schritt.

Ja, wirklich. Probier es mal aus und schreib mir gerne deine Erfahrungen.

Wenn du erinnert werden möchtest, bin ich auch gerne für dich da, zum Beispiel in SOUL2SOUL.