Ungeduld auf dem Seelenweg – Warum dein Prozess kein Treibhaus ist

Ungeduld auf dem Seelenweg – Warum dein Prozess kein Treibhaus ist

Dein Seelenweg ist kein Treibhaus. Aber die Bubble verkauft ihn gerne so.

Was wirklich wächst und warum Ungeduld dein größter Feind ist.

Stell dir vor, dein Jahr würde wie ein Garten funktionieren. Es gibt Phasen, wo du etwas sähst, es gibt Phasen des Wachstums, Phasen der Stille und des Ausruhens und des Vorbereitens. Je nachdem, was du für dich erschaffen willst.

Was dabei ganz wichtig ist: den natürlichen Zyklus zu berücksichtigen.

Die Bubble und der Treibhauseffekt

Die Coaching-Bubble nutzt oft einen Treibhauseffekt. Alles muss schnell gehen, wird manipuliert und du wunderst dich vielleicht, warum es sich nicht rund anfühlt. Das liegt daran, dass etwas auf der Strecke bleibt.

Erinnere dich an den Geschmack frisch geernteter Erdbeeren aus dem Garten. Oder frischgezapfter Tomaten vom Strauch. Ich hatte mal einen Garten — und kann dir sagen, die Jahre danach konnte ich kein Obst und Gemüse aus dem Supermarkt essen.

Das ist auch in deinen Prozessen so. Jede Phase braucht gewisse Zutaten, besondere Pflege und die Zeit, die sie braucht um zu reifen.

Die Tücken der Ungeduld zeigen sich übrigens nicht nur auf dem Seelenweg — sie beeinflussen deinen ganzen Alltag.

Wie das mit der Selbsttäuschung zusammenhängt, die dabei entsteht — das habe ich hier beschrieben.

50 Pflänzchen in einem Schuhkarton

Ich erinnere mich, als ich kleine Pflänzchen gekauft hatte für eine Blumeninsel, die in bestimmter Reihenfolge angelegt ein wunderschönes Bild ergeben sollten. Ich bestellte also für — keine Ahnung wieviel Quadratmeter — und bereitete das Feld entsprechend vor.

Dann kamen sie. Ein Karton, noch einer, hä? noch einer… Gefühlt nahm das kein Ende und letztendlich waren ca. 50 Pflänzchen in einem Schuhkarton. Was war ich enttäuscht.

Also Pflänzchen ab in den Rucksack, aufs Fahrrad geschwungen und ab in den Garten. Ich saß fast täglich davor und versuchte zu beobachten, wie sie sich entwickelten. Das ging mir natürlich zu langsam — und ich dachte, vielleicht ist es der falsche Platz. Also mussten die ersten bereits nach ein paar Tagen umziehen.

Du kennst den Spruch: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Er geht noch weiter: „und die ganz Harten überleben bei Carola.“

Viele Köche verderben den Brei

So ist das auch bei dir, wenn du mit diversen unterschiedlichen Methoden, Techniken und Tools arbeitest. Woher willst du wissen, was nun wirklich geholfen hat? War es der letzte Workshop — oder ist der einfach auf den vorbereiteten Boden getroffen, sodass er jetzt wachsen kann?

Oder machst du so viel unterschiedliche Dinge, die sich gegenseitig negativ beeinflussen? Viele Köche verderben den Brei. Auch den Spruch kennst du.

Und falls du dich fragst, ob Spezialisten da wirklich weiterhelfen — das habe ich hier mal genauer angeschaut.

Warum manche Dinge auch nach dem Workshop nicht loslassen — das erkläre ich hier.

Ungeduld aushalten — das Schwerste überhaupt

Wie leicht fällt es dir, dir die Zeit zu geben, die du gerade benötigst?

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, wirst du erkennen, wann du festgesteckt hast. Und jetzt bist du hier und fragst dich vielleicht, warum du die eine oder andere Lektion wiederholen musstest. Vielleicht lag es gar nicht daran, dass du noch etwas lernen solltest — sondern einfach daran, dass du zu schnell sein wolltest.

Weißt du eigentlich wie schön es ist, die einzelnen Prozesse und Phasen bewusst zu erleben? Viele erlauben sich gar nicht hinzusehen — sich dafür wertzuschätzen, was sie da eigentlich gemeistert haben. Auch das gehört unbedingt zum Bewusstseinsprozess dazu.

Vielleicht gibt es diese Momente, wo du von einer MasterClass zur nächsten gehst oder ein Seminar nach dem anderen abarbeitest. Du bist so beschäftigt, dass du gar nicht mitbekommen kannst, ob da jetzt was passiert oder nicht.

Ist es nicht so, dass dir von außen sogar noch zusätzlich Druck gemacht wird? Vielleicht fühlst du dich noch nicht gut genug, nicht weit genug — und weißt du was? Das ist der größte Killer überhaupt.

Du bist soweit, wie du halt bist. Punkt.

Was würde passieren, wenn du einfach sagst: „Stopp. Ich will das nicht mehr.“

Ich sag es dir: Es kehrt Ruhe ein. Tiefe Ruhe. Und dann entscheidest du, was du wirklich willst — weil du anfängst, dich und deine Bedürfnisse zu spüren.

Was Ungeduld mit deinem Körper macht — und warum er oft der erste ist, der Stopp sagt — das habe ich hier beschrieben.

Wie das mit einer echten Entscheidung zusammenhängt — das habe ich hier geschrieben.

Die Phasen — wie sie sich bei mir gezeigt haben

Ich weiß, wie es sich anfühlt. Wie Stillstand. Oder sogar wie Rückschritte. Der Zwang weiterzumachen wird fast unerträglich. Beim Sport würdest du es den inneren Schweinehund nennen, der dich zum Stillstand zwingt und dir beim nächsten Einkauf eine Tüte Chips in den Einkaufswagen schmeißt. Ohne dass du es mitbekommst.

Der Drang sportlich zu werden war bei mir nie so groß, dass ich mich dagegen hätte wehren müssen. In meinen persönlichen Prozessen musste ich mich zur Ruhe anfangs zwingen. Dann habe ich erkannt, dass diese Phasen wichtig sind.

Diese Phasen haben sich bei mir so gezeigt:

— suchen, ausprobieren, verändern — transformieren — verkörpern — synchronisieren — reanimieren — integrieren

Besonders das Verkörpern — Ungeduld, Wurzeln und die Kunst wirklich zu verkörpern — ist eine eigene Geschichte wert.

Deine eigene Wahrheit — sie wartet nicht auf den nächsten Workshop

Vielleicht weißt du gar nicht, warum du dich eigentlich so hetzen lässt. Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, an dem du entscheidest, dich auf deine eigene Wahrheit einzulassen.

Denn ist es nicht so, dass du einfach noch nicht weißt, wer du wirklich bist? Deine eigene Wahrheit zu entdecken gibt dir das, was du vielleicht auch suchst: Freiheit. Und die ist in dir — wenn du dich entdeckst. Nicht wenn du andere danach fragst, wer du bist.

Mach die Augen auf — nicht für die Welt da draußen. Für dich.

Wenn du spürst, dass du bereit bist, deinen eigenen Weg zu navigieren — ohne den nächsten Workshop, ohne fremde Landkarten — dann schau dir den Seelenkompass an. Der zeigt dir, wo du wirklich stehst.

Und wenn du lieber erst im Gespräch spürst, was jetzt dran ist — dann ist ein Impulsgespräch der richtige nächste Schritt.

Wie sind deine Erfahrungen? Schreib es gerne in die Kommentare.

💌 Soul to Soul — Carola

Selbsttäuschung – Eine Anleitung in vier Schritten

Selbsttäuschung – Eine Anleitung in vier Schritten

Selbsttäuschung ist kein Fehler. Sie ist ein Angebot. Und die meisten nehmen es gerne an.

Hier kommt die Anleitung — damit du garantiert auf dem neuesten Stand bleibst.

Du willst das wirklich wissen? Gut. Dann machen wir das richtig.

Du scrollst täglich an Bildern vorbei, die nicht echt sind. Du liest Versprechen, die sich gut anfühlen aber nichts verändern. Und irgendwo weißt du das. Trotzdem machst du weiter. Ich auch — ich habe mir KI-Bilder erstellen lassen und „Wie lange lässt du dich noch verarschen?“ drübergeschrieben. Die Kommentare waren begeistert. Über die Bilder.

Willkommen in der Selbsttäuschung.

Schritt 1: Schau nur hin. Lies nie.

Neulich habe ich ein Experiment gemacht. Ich habe mir KI-Bilder erstellen lassen — schlank, perfekt ausgeleuchtet, toller Blazer. Und fett drübergeschrieben: Wie lange lässt du dich noch verarschen?

Die Kommentare? Wunderschön. Strahlend. Toll siehst du aus.

Niemand hat den Text gelesen.

Ich habe in den Kommentaren geschrieben, dass das nicht echt ist. Dass ich nicht mal in jungen Jahren so aussah. Es hat nichts geändert. Die Bilder wurden trotzdem verteidigt. Weil sie so schön sind.

Das ist nicht mehr Selbsttäuschung. Das ist eine Entscheidung.

Und wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt wenn man aufhört, sich selbst zu belügen — das habe ich hier geschrieben.

Selbsttäuschung funktioniert am besten, wenn man gar nicht erst nachschaut. Das spart Zeit und unbequeme Fragen.

Authentisch oder Fake
Dein Hund als Wegweiser und Spiegel deiner Seele

Schritt 2: Mal alles an.

Jemand findet einen Kieselstein. Schön, glatt, echt. Aber reicht ja nicht. Also Farbe drauf, ein bisschen Glitzer — und schwups, sieht aus wie ein Edelstein.

Alle sind begeistert.

Der Kieselstein ist verwirrt.

Du kannst das auch mit dir machen. Filter, Formeln, Masterclasses. Pssst — streng geheim, nur 1.000 andere wissen das auch. Das Gefängnis sieht danach viel hübscher aus. Verändert hat sich innen nichts, aber es glitzert.

Ich habe das selbst ausprobiert — und in diesem Blog geschrieben, warum es sich trotzdem falsch angefühlt hat.

Schritt 3: Bleib beschäftigt. Immer.

Mit 30 oder 40: Kinder. Job. Keine Zeit. Vielleicht später.

Mit 50: Yoga. Klangschalen. Trommeln. Ich mache so viel für mich. Ja. Stimmt. Nur nicht tief.

Mit 60: Lohnt sich das noch? Und wenn ich mich verändere und mein Mann macht nicht mit?

Mit 70 oder 80 sitzt du dann da. Alleine vielleicht. Und weißt nicht, wer du bist. Weil du dein Leben lang für alle anderen da warst.

Aber du warst schön beschäftigt. Das zählt.

Was dabei wirklich passiert, habe ich in diesem Video erzählt. Schau rein, wenn du magst.

Und falls du gerade merkst, dass du Veränderung willst aber immer wieder Ausreden findest — dann lies das hier.

Schritt 4: Wähle immer das Glitzernde.

Das Echte ist oft unspektakulär. Verwuschelte Haare. Hundeschnauze im Gesicht. Lachen das weh tut und trotzdem rauskommt.

Das Glitzernde verspricht mehr. Fühlt sich besser an. Und solange du das Glitzernde wählst, musst du nie wirklich hinschauen. Nie wirklich fühlen. Nie wirklich du sein.

Blinde Flecken halten dich genau da — im Komfortablen. Das ist keine Schwäche. Das ist menschlich.

Aber irgendwann reicht Glitzern nicht mehr.

Wenn du merkst, dass du aufgehört hast, dich selbst zu täuschen — oder gerade mittendrin bist — dann weißt du, warum du das hier liest.

Du wirst es nicht sehen. Aber du wirst es fühlen.

Vielleicht ist jetzt der Moment für ein Impulsgespräch. Oder du schaust erst noch mal, was Spezialisten übersehen.

Du entscheidest. Jeden Tag neu.

💌 Soul to Soul — Carola

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht

Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht

Du kannst nichts? Falsch. 

Du kannste es schon. Nur nicht so, wie die Bubble es dir beibringen will.

Dein Talent liegt direkt vor deiner Nase

Weißt du eigentlich, dass du ganz viele Verborgene Talente hast, die du täglich anwendest ohne es zu wissen?

Ja, genau. Vielleicht hat dir auch schon jemand mal ein Komliment dafür gemacht, wie du eine bestimmte Sache machst und du hast abgewunken, weil es für dich so selbstverständlich ist.

Oder du beobachtest etwas und denkst sofort „ach, das ist ja einfach“ und andere rudern wie wild und bekommen es nicht hin.

Das lustigeist, du hast nicht mal einen Namen für das, was du da machst, aber ein bestimmtes Thema zieht dich immer wieder magisch an.

Das Korsett, das niemand braucht

Du beschließt es zu lernen und sitzt dann in diesem Kurs, gibst dir alle Mühe der Welt und stellst fest „na toll, bin ich die einzige, die das nicht hinbekommt?“

Bei mir war das die Tierkommunikation.

Ich wollte es unbedingt lernen. Also ab zum Kurs und kam mit einem Fragenkatalog zurück. Lucy guckte mich an und fragte ob das wirklich mein Ernst sei.

„ja klar. ich muss üben.“

„aha…“ sagte sie und ging weg. Ich folgte ihr…

Dann kamen meine Fragen, wie es im Plan stand und bekam natürlich keine Antworten. Stattdessen legte sich Lucy zur Wand aber ich spürte ihren verständnislosen Blick trotzdem.

Irgendwann fing ich an zu heulen, weil alle TK können nur ich nicht.

Lucy schaute mich an und sagte „was meinst du, was wir hier machen?“

„wir unterhalten uns“ — sie schaute mich fragend an — „und?“

Ich heulte noch ne Runde und sagte „ich werde es wohl nie lernen.“

Lucy schüttelte den Kopf. „dir ist echt nicht mehr zu helfen…“

Was meinst du? Hast du dich bereits entdeckt? Kommt dir dieses Gefühl bekannt vor? Dann könnte das ein Hinweis auf dein verborgenes Talent sein.

Liebe ist alles was zählt. Ich wusste es nur noch nicht.

Dann gehst du traurig und frustriert nach Hause und machst genau DAS, was du nicht kannst — nur auf deine Art.

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Kommt dir das bekannt vor?

Wenn du dich in die Beispiele hineinversetzt wirst du erkennen, dass es bei dir vielleicht um andere Themen geht — aber im Grunde ist es das gleiche. Du weißt es schon. Du erkennst vielleicht nur dein besonderes Talent noch nicht an.

Ich hatte eine Kundin, die konnte von den Lippen lesen. Nicht, weil sie es gelernt hatte. Für sie war es so normal, dass sie es gar nicht merkte und schon gar nicht als Talent angesehen hatte.

Andere mehr als sich selbst

Erkennst du dich darin wieder?

Vielleicht ist es bei dir auch so, dass du anderen mehr vertraust als dir selbst. Wusstest du, dass das das meistverbreitete Phänomen überhaupt ist?

Kein Name, kein Schleifchen

Ich war schon immer ein Spätzünder und bis ich eingesehen habe, dass ich das nicht lernen muss, weil es schon immer da war — oh man, das hat gedauert.

Vielleicht lag es aber gar nicht daran, dass ich ein Spätzündi war, sondern eher daran, dass ich mir selbst keine besonderen Fähigkeiten zugestanden habe.

Mich hat viel mehr gewurmt, dass ich keinen Namen hatte für das, was ich da eigentlich mache. Alle hatten schicke Namen, konnten was anbieten mit Schleifchen drum. Und ich?

Ich hatte „keine Ahnung was das ist aber es funktioniert.“

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

Ich meldete mich zum nächsten TK Kurs an. Am 2. Tag durfte Cecilia mit. Ich stellte die Dozentin und Cecilia einander vor.

Cecilia hat es aber so verstanden, dass sie natürlich die Dozentin ist.

Irgendwann guckte sie hoch „und? willst du nicht mal für Ruhe sorgen?“

Ich sagte ihr, dass wir nur Teilnehmer sind.

Sie guckte mich an „seit wann das denn?“

Oh ja, genau so. Du spürst es auch oder? Nicht in meiner Geschichte — aber in deinem System. Vielleicht spricht dein Körper gerade zu dir und erinnert dich daran, was in dir verborgen ist.

Engel auf Pfötchen und Hufe

Auf deine Art

Vielleicht ist dir auch schon mal aufgefallen, dass du etwas lernen wolltest und du das Gefühl hattest „meine Güte, ist das umständlich.“

Es war für dich fast schon körperlich spürbar. Oder du versuchst und machst und tust und dann gibst du auf, weil du dir damit ein Korsett anlegen lässt.

In dem Moment hast du vielleicht verstanden, dass du es die ganze Zeit machst — nur halt auf deine Art.

Rosi war gerade in der Pubertät. Also meldete ich uns zum Anti Giftköder Wochenende ein. Dann ging es los und ich dachte nur „??? hä ???“

Nachdem die aktiven Teilnehmer mit ihren Übungen fertig waren, ging ich mit Rosi den Parcours ab. Es dauerte keine halbe Stunde und Rosi verstand, dass sie mich fragen soll, wenn sie Pizza, Döner oder sonst was leckeres findet…

Ich musste die ganze Zeit lachen.

Ich kann nichts, was von der Stange kommt.

Und weißt du was? Ich habe schon immer mit meinen Tieren gesprochen und auch Seelenkontakte gehabt. Ich wusste es nur nicht.

Dein blinder Fleck macht sich gerade bemerkbar und sagt: „ja genau, sieh mich an…“

Dein blinder Fleck macht sich gerade bemerkbar und sagt: „ja genau, sieh mich an…“

Überall Spiegel und du siehst dich nicht

Genau, überall Spiegel und du siehst dich nicht.

Wenn du dir die Zeit nimmst, atmest und einfach mal ganz ruhig stehst, dabei in den Spiegel siehst, dann erkennst du, wer DU wirklich bist.

Deine Talente und Fähigkeiten. Und dann wird dir auch klar, dass du nur deiner Wahrheit folgen musst und niemanden mehr fragen brauchst, wer du wirklich bist.

Wie kann ich ich sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin?

Nimm den Hörer und ruf an. Nicht, weil du mich brauchst, sondern weil dir vielleicht nur noch jemand fehlt, der dich wirklich fühlt und sieht, wer du wirklich bist.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Wer ist Carola?

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Wieder ein Workshop-Wochenende. Wieder das Gefühl: „Diesmal klappt es.“

Dann nach zwei Wochen: nichts. Was ist los mit dir?

Ich sag’s dir: Mit dir ist alles in Ordnung.

Und wieder hast du ein Wochenende mit MasterClasses, Workshops oder Seminaren verbracht. Und wieder hast du das Gefühl „Yes, diesmal ist es anders. Diesmal habe ich den Durchbruch.“

Dann kommst du nach Hause und langsam flacht die Gruppendynamik ab. Vielleicht hast du jemanden, dem du deine Erfahrungen mitteilen kannst, dann flackern noch mal kurz die jubelnden Emotionen hoch und die Hoffnung dahinter. Vielleicht bist du aber auch allein. Du sitzt da und reflektierst. Hmmm, fühlt sich immer noch unverändert an.

Eine, zwei oder drei Wochen später ist es immer noch so. Du hast es verstanden und du bist ja auch schon so lange damit beschäftigt. Was ist los mit dir?

Mit dir ist alles in Ordnung

Ich sag’s dir. Mit dir ist alles in Ordnung.

Und weißt du was, viele in den ganzen Jahren, die ich in diesen Kursen und Veranstaltungen getroffen habe, haben nur erwartungsgemäß mit dem Kopf genickt, weil sie sich nicht in die Karten schauen lassen wollten. Hat es bei ihnen funktioniert? Genauso wie bei dir.

Es fühlte sich gut an. Die Gruppenenergie ist ansteckend. Und vielleicht wurdest du sogar auserwählt für eine Demonstration. Wer gibt denn da schon zu, dass er oder sie nichts fühlt?

Weil ich einfach mitgespielt hatte

Meine Erfahrung: Ich war in einem Online Seminar zum Thema Vergebung. Ich fand es zunächst gut, wie viele andere Sachen auch. Aber gebracht hat es nichts.

Ich wurde ausgewählt ein Thema loszulassen. Es gab Rituale, alles ganz huuuuh und haaaaah. Dann wurden Formeln aufgesagt und mit einer Feder à la Harry Potter herumgewedelt. Als ich nach dem 3. Durchgang immer noch nichts spürte, wurde die Veranstalterin schon etwas ungeduldig.

Was machte ich? „Ah ja, jetzt ist es durch und weg.“

Warum? Weil ich einfach mitgespielt hatte. War es die Wahrheit? Nein.

Warum hatte es nicht funktioniert? Weil ich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch keinen emotionalen Zugang zu mir hatte. Ich war noch so weit von mir entfernt, der Mond hat dazwischen Platz gehabt.

Mein Kopf hatte verstanden. Aber mein Herz? Das war noch verschlossen. Kopf, Herz, Energiefeld – die laufen nicht im gleichen Tempo. Und bei mir war das Herz einfach noch nicht bereit.

Durch Cecilia – 7 Jahre nach ihrem Tod – bekam ich Bilder. Was Liebe ist, wie sich Liebe anfühlt. Kopf hat begriffen. Herz? Wurde berührt, hab nur geheult – aber fühlen konnte ich es noch nicht. Das dauerte noch.

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Aber was, wenn andere dasselbe machen?

Es ist so frustrierend. Bei allen funktioniert es. Sie machen ihre Vergebung Rituale, sprechen Affirmationen oder meditieren regelmäßig. Ein Glaubenssatz nach dem anderen verabschiedet sich und der Rest wird weggeklopft.

Und bei dir? Du setzt deine Maske auf und nickst brav, weil alle das erwarten.

Aber was, wenn andere dasselbe machen, weil sie sich nicht trauen zuzugeben, dass diese Techniken nur an der Oberfläche etwas bewirken? Ja, im ersten Moment fühlt es sich gut an. Aber wie schnell ist es vorbei? Dann kommt das nächste Pflaster und es nimmt kein Ende.

Weißt du, es geht nicht darum, dass das nicht funktioniert, sondern viel mehr darum, dass es Prozesse sind, die ablaufen und nicht einfach auf Knopfdruck weggehen. Manches ist so tief vergraben, dass es sogar Jahre dauern kann, bis der Kern erreicht ist und die Wurzel entfernt werden kann.

Stell es dir vor wie eine Zwiebelschicht. Nach und nach zeigt sich was noch alles dazugehört. Denn das, was dir schon bewusst ist, ist ja nur die Oberfläche.

Diese ganzen Bubble Sprüche „du bist noch nicht soweit“ sind einfach nur Sprüche, um sich selbst in Schutz zu nehmen. So bleibt die Schuld für das „Versagen“ bei dir. „Musst halt noch an dir arbeiten.“

Es gibt genug Lemminge

Vielleicht geht es gar nicht darum es in einer bestimmten Zeit schaffen zu müssen. Meine Überzeugung ist, dass du dann den Knoten lösen kannst, wenn du bereit bist.

Dabei ist es völlig egal ob du alte Glaubenssätze, Konditionierungen loslassen oder Herzwände auflösen möchtest. Es ist egal ob du dich entscheidest deine Masken nach und nach abzulegen und dich selbst anzunehmen. Es ist egal welche Entscheidungen du wann triffst.

Es geht immer nur darum, ob du schon bereit bist den nächsten Schritt zu gehen. Mehr nicht. Es ist soweit, wenn es soweit ist.

Du kannst es mit dem Kopf verstehen aber wenn dein Herz noch nicht bereit ist zu fühlen, dann sind vielleicht noch blinde Flecken vorhanden, die dir die Sicht auf das Offensichtliche versperren. Vielleicht ist es für dich schon so normal geworden, dass du ringsherum kreist und suchst, was direkt vor dir liegt – und darin bin ich Meisterin 😉

Du brauchst niemanden, dessen Gefühle du vielleicht ähnlich empfindest oder dir einredest, dass es bei dir auch so ist. Es darf sich für dich anders anfühlen, weil du jemand anders bist. Wir haben nicht den gleichen Ausgangspunkt gehabt, nicht die gleichen Erfahrungen gemacht und andere Lernaufgaben als Seele auf diesem Planeten.

Es gibt genug Lemminge. Es wird Zeit für Individuen.

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Du lässt Emotionen einfach fließen

Wenn du soweit bist. Dein Kopf versteht, dein Herz ist bereit Gefühle anzunehmen, dann ist der nächste Schritt deine Traumata und was du so alles in deinem Energiefeld hast zu neutralisieren.

Ab da spielen die Themen deiner Vergangenheit keine Rolle mehr. Sie beeinflussen deine Gegenwart nicht mehr und du wirst innerlich ganz ruhig.

Na klar darf dich auch noch was triggern. Die Erinnerungen sind ja da aber du wirst erkennen, dass sie es nicht mehr wert sind, sich darüber aufzuregen, dich zu ärgern oder sie hochkochen zu lassen. Du lässt Emotionen einfach fließen.

Wenn du bereit bist

Wenn sich das für dich stimmig anfühlt und du eine Erinnerung an dein wahres Ich brauchst stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Vielleicht ist jetzt auch ein Impulsgespräch für dich wichtig, dass wir mal deine blinden Flecke angucken, dass wir vielleicht mal Herzwände lösen oder vielleicht auch mal ein Dlinking machen, wo du deine Knoten noch hast.

Wenn du da Interesse und Lust hast, dann meld dich gerne.

Und ich würde mich auch sehr über eine Nachricht von dir freuen. Wirklich. Was macht das mit dir? Ich würde mich freuen von dir zu hören oder zu lesen.

In diesem Sinne, ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag und mach das Beste draus.

Blinde Flecke – Gedanken die nicht deine sind

Blinde Flecke – Gedanken die nicht deine sind

Blinde Flecke entstehen leise. Du denkst du weißt was du denkst aber woher kommen diese Gedanken eigentlich?

Und was wäre, wenn du anfängst das zu hinterfragen?

Über blinde Flecke, goldene Käfige und die Fragen die dein Leben verändern könnten

Die Gedanken die du denkst — sind sie wirklich deine?

Dir mag es nicht bewusst sein oder vielleicht doch, aber die Gedanken die du denkst sind nicht deine. Sie sind entstanden als du noch klein warst. Dir wurde von Anfang an gesagt was richtig ist und was falsch ist. Diese Bewertungen hast du mitgenommen. Oft laufen sie als stilles Programm weiter — wie bei Schuldgefühlen, die gar nicht deine sind.

Aber hast du dich mal gefragt, was wäre wenn du einfach mal anfängst zu hinterfragen ob es für dich auch so stimmt?

Stell dir nur mal vor wie sich dein Leben verändern würde wenn du dich von all den Konditionierungen lösen würdest. Spür einfach mal in deinen Körper hinein.

Das Verrückte ist ja dass sogar deine Eltern und Großeltern, alle Menschen mit denen du je zu tun hattest, ebenfalls geprägt wurden. Nicht nur die Familie — auch in der Schule wurde dir gesagt wie du dich verhalten sollst und dass du nur gut genug bist wenn du gute Noten schreibst. Ist es nicht so dass es lediglich beweist dass du gut auswendig lernen kannst?

Ich erinnere mich noch gut daran dass ich Dinge machen musste die ich ganz anders fühlte. Es hat auch keinen Spaß gemacht und fühlte sich absolut überflüssig an.

Kennst du das auch? Willkommen im Club. Vermutlich bist du dafür auch gar nicht geschaffen der Herde nachzulaufen und zu funktionieren.

Welcher Gedanke taucht immer wieder auf und fühlt sich nie wirklich wie deiner an?

Was würdest du tun, wenn niemand zuschaut?

Ist dir vielleicht schon mal aufgefallen dass du dich anders verhältst wenn niemand da ist? Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen dass du dich anderen Menschen gegenüber anders gibst oder anders sprichst. Vielleicht sagst du nicht mal was du wirklich denkst.

Und manchmal bist du sogar über dich selbst verärgert weil es dir einfach nicht gelingen will dich so zu zeigen wie du dich wirklich fühlst.

Stell dir nur mal vor du würdest den Mut haben einfach nicht zu funktionieren, sondern dich in den Vordergrund zu stellen. Ich weiß es fühlt sich am Anfang noch nicht gut an. Das liegt aber nicht daran dass es falsch ist, sondern nur dass du es nicht gewohnt bist — und wir klammern uns lieber an das was schon bekannt ist.

Spiel einfach mal mit dem Gedanken. Wer weiß, möglicherweise findest du schon bald Gefallen daran.

Die Version von dir die niemand sieht — die ist nicht falsch. Die ist echt. Und was passiert wenn du anfängst sie zu zeigen? Das habe ich hier aufgeschrieben.

Wo hältst du dich klein und nennst es Vorsicht?

Aber alle anderen sind so viel besser als ich. Sie können besser schreiben, bessere Fotos machen, schönere Canva Bilder zaubern.

Ich kann ein Lied davon singen — aber ich lass das mit dem Singen. 😄

Viele Jahre habe ich sogar darauf verzichtet zu sprechen weil meine Stimme sich für mich nicht gut angehört hat. Kennst du das? Viele Menschen können ihre eigene Stimme nicht ertragen. Was ist es bei dir?

Wo hältst du dich klein und zurück obwohl es schon längst nicht mehr stimmt? Ist es die Angst vor Fehlern oder Zurückweisungen? Davor dass andere dich in Schubladen stecken?

Weißt du was? Hör auf damit. Mach einfach das was sich für dich gut und richtig anfühlt. Du brauchst doch niemanden zu fragen. Du bist kein Kind mehr. Du hast dieses Leben geschenkt bekommen um dich selbst zu finden. Das wird nicht passieren wenn du dich weiterhin anpasst.

Was wäre dein nächster Schritt — wenn du aufhörst zu warten bis du gut genug bist?

Der goldene Käfig

Du hast alles was du dir je gewünscht hast. Eine tolle Familie, ein Haus, Auto, keine Ahnung was. Vielleicht sogar dein Traum-Business. Und trotzdem hast du das Gefühl du sitzt in einem goldenen Käfig.

Mir ging es so mit meiner ALLES IST MÖGLICH WOHNUNG. Sie hatte wirklich alles wovon man nur träumen kann. Alles war perfekt — und ich konnte innerhalb kürzester Zeit das zum Abschluss bringen was noch an Aufgaben unerledigt war.

Eigentlich war das der Zeitpunkt an dem ich meine Zelte abbrechen müsste. Aber ich konnte es nicht. Der Druck wurde immer größer und ich fing natürlich wieder an an mir zu zweifeln. Aber im Vergleich zu früher nur kurz — denn inzwischen wusste ich ja schon längst dass ich auf meinem Seelenweg war.

Ich wollte die Wohnung noch nicht aufgeben und bin weitere 2 Jahre geblieben. Meine Zeit war aber um.

Vielleicht kommt dir das bekannt vor. Du fühlst dich unruhig, du spürst dass sich was verändern will — aber du redest dir ein dass du undankbar bist, nicht einfach die Zelte abbrechen kannst oder was auch immer.

Dann passieren immer öfter Dinge und du denkst dir: immer habe ich Pech. Kann denn nicht mal alles rund laufen?

Es sind Aufbruchsignale. Ich habe gelernt sie ernst zu nehmen. Vielleicht ist es an der Zeit dass du auch anfängst deine Pech-Phasen zu hinterfragen.

Dein goldener Käfig hat eine Tür. Du hast den Schlüssel schon immer gehabt. Manchmal ist das Loslassen selbst die Entscheidung — auch wenn sie sich nicht so anfühlt.

Wenn du die Dinge mit anderen Augen siehst

Out of the Box ist dir vielleicht ein Begriff. Wir haben gelernt geradeaus zu denken, nicht zu hinterfragen, sondern zu machen — fast schon reflexartig.

Aber vielleicht ist es nötig mal den Spiegel auszuwechseln. Vielleicht ist es völlig anders wenn du nicht in Lösungen denkst, sondern in Möglichkeiten.

Stell dir nur mal vor was sich dann alles in deinem Leben entwickeln dürfte.

Du musst noch nicht wissen wohin. Es reicht wenn du anfängst anders hinzuschauen.

Blinde Flecke erkennst du übrigens nicht selbst. Das liegt in der Natur der Sache — sie sind blind. Wenn du das Gefühl hast, dass da noch etwas ist was du selbst nicht siehst — ein Gedanke der sich fremd anfühlt, ein Muster das immer wiederkommt — dann ist vielleicht ein Infinity Reading das was jetzt dran ist. Ich lese zwischen den Zeilen. Du musst mir dafür nicht deine ganze Geschichte erzählen.

Genau das ist ein Infinity Reading.

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

Du versuchst es zu benennen. In Worte zu fassen. Einzuordnen.

Aber was wenn genau das das Problem ist?

Schubladen und Etiketten

Wir suchen für alles Mögliche Namen. Alles muss in Schubladen passen und etikettiert sein. Auf einer Seite ist es wichtig, weil es unsere Sprache ausmacht aber andererseits, sind es nicht die Begriffe, die auch wieder vieles unterschiedlich definieren?

Und, ist es nicht so, dass wir dadurch auch alles viel zu ernst nehmen und auf die Goldwaage legen? Erzeugt es nicht sogar neue Grenzen, wo wir uns doch Freiheit wünschen?

Ich kenne das auch. Dass alle etwas Bestimmtes machen und es augenscheinlich für sie funktioniert. Nur bei dir nicht. Du hast so vieles versucht. Manches hat kurz geholfen. Dann kam es wieder.

Vielleicht liegt es nicht an dir. Vielleicht liegt es daran, dass du versuchst etwas zu benennen, das sich gar nicht benennen lässt.

Holistisches Heilen - Readings

You name it

You Name it. Das ist etwas, das ich seit Jahren zu hören bekomme, wenn ich mit meinem Seelchen kommuniziere oder wer auch immer mit mir in Kontakt steht.

Auch, wenn ich das, was ich eigentlich mache beschreiben bzw. beschriften wollte. Dann begriff ich, dass es gar nicht mehr darum geht Bezeichnungen zu kreieren, weil es ab einem bestimmten Punkt ja nur noch ums Fühlen geht.

Und genau da ist der Knoten geplatzt. Das ist damit gemeint „alles ist Energie“.

Das Problem daran ist, dass es in der 5D Welt wunderbar funktioniert aber in 3D nicht.

Und dann kommen wir auch zu dem Punkt wo wir einander fühlen und kaum noch Worte notwendig sind.

Das ist auch der Grund, warum ich seit Jahren keine Bücher mehr lese oder Videos ansehe, ich fühle, ob das was da ist echt ist oder nicht.

Und wieder habe ich den Fehler zunächst bei mir gesucht und nicht verstanden, was tiefer dahinter sitzt. Meine eigenen blinden Flecken haben mich daran gehindert, solange, bis ich es wirklich verstanden habe.

Der Weg ist zum Gehen da

Wir wollen zu schnell Endergebnisse und Resultate aber den Weg nicht gehen aber so funktioniert das nicht. Der Weg ist ja zum Gehen da und nicht zum Überfliegen.

Dann hätten wir alle Flügelchen und gut. Aber als Seele haben wir uns Erlebnisse ausgesucht. Wir sind hier um zu lernen. Das, was du Fehler nennst ist in Wirklichkeit nichts weiter als Erfahrung, die du auf deinem Weg machst, den du dir vorgenommen hast.

Und manchmal, wenn sich wirklich was bewegt, kommt erstmal mehr hoch als vorher. Du fühlst dich müde, schlapp, irgendwie durch den Wind. Das ist kein schlechtes Zeichen. Das ist dein System, das gerade aufräumt. Entgiftungserscheinungen nach Energiearbeit sind ein Zeichen dafür, dass etwas wirkt – nicht dass es nicht funktioniert.

Gönn dir die Zeit. Trink viel. Lass es sich entwickeln.

Was wenn du einfach annimmst?

Wenn du dir erlaubst das so anzunehmen, wirst du erkennen, wie viel schneller du die Ruhe in dir aufbringst und du fängst an zu beobachten. Deine Reaktionen, das, wie du mit Herausforderungen umgehst und stellst fest, wie du dich veränderst.

Wie gesagt, ab einem bestimmten Punkt ist das so.

Vielleicht bist du gerade an diesem Um- oder Durchbruch, vielleicht aber auch nicht und das ist völlig ok. Es gibt kein richtig oder falsch, weiter oder nicht, es ist so, wie es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Klarheit ist ein Geschenk und tatsächlich fast schon wie eine Belohnung fürs Durchhalten.

Alles aus deiner Vergangenheit wird einfach keinen Einfluss mehr auf deine neue Gegenwart haben, sondern nur noch eine Erinnerung sein, die keinen Schmerz mehr in sich trägt.

Energy Healing

Mit wem habe ich es zu tun?

Das geschieht, wenn du aufhörst, alles was dich stört weghaben zu wollen. Egal was es ist. Bei mir waren es die nahezu lebenslänglichen depressiven Phasen. Erst als ich wusste mit wem ich es zu tun hatte, konnte ich es annehmen und loslassen. Das ist fast schon von alleine passiert. Natürlich nicht über Nacht und achtsam bin ich immer noch.

Nimm das an, was dich gerade belastet. Es ist da und so it is. Dann kümmere dich einfach nicht mehr darum. Das ist alles. Du wirst sehen, nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren ist es gar nicht mehr wichtig oder vorhanden.

Zeit spielt keine Rolle. Weißt du, dass deine Probleme nur so hartnäckig sind, weil du sie mit deiner Aufmerksamkeit fütterst?

Mein Bauchladen ist der Weg in die Freiheit

Wo deine Aufmerksamkeit hingeht

Das funktioniert übrigens überall. Auch bei deinem Hund. Dein Hund kläfft vielleicht jeden an. Artgenossen, wenn es klingelt oder zeigt ein anderes Symptom. Ganz egal. Beobachte dich, wann dein Hund Aufmerksamkeit bekommt. Würdest du den Spieß umdrehen und ihn dabei erwischen, wie er noch das Verhalten zeigt, das du haben willst, wären die Symptome schnell weg.

Deine Aufmerksamkeit füttert das, worauf du schaust. Immer.

Perspektivenwechsel als Meilenstein

Deshalb brauchen wir auch nicht mit deinen Geschichten zu arbeiten. Wir schauen uns an was ist und worauf dein Fokus statt dessen liegen könnte. Ein Perspektivenwechsel ist ein Meilenstein auf deinem Weg.

Du zweifelst vielleicht gerade, ob du hier richtig bist. Ob das hier passt für dich. Aber wenn du das liest und etwas in dir reagiert – dann weißt du es schon. Du musst es nur noch zulassen.

Ich würde mich freuen von dir zu lesen oder mit dir diesen Schritt zu gehen. Deine blinden Flecken zu entfernen, damit du hinter die nächste Biegung schauen kannst.

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Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Sicherer Hafen Seelenweg – Ein Samstag im April

Sicherer Hafen Seelenweg – Ein Samstag im April

Manchmal ist ein ganz normaler Samstag der beste Beweis dafür, dass der Seelenweg kein Konzept ist, sondern gelebter Alltag.

Sicherer Hafen bedeutet für mich nicht Stillstand. Es bedeutet ankommen.

Jogginghose, Tai Chi, Rosi und ein langer Nachmittag mit meinem eigenen Kram und plötzlich war da alles was ich schon längst wusste.

Ein Samstag im April

Ich liebe es immer wieder etwas Neues auszuprobieren.

Heute war ich zu einem Schnupperkurs Tai Chi angemeldet. Da ich mich immer wieder überwinden muss freiwillig meine heiligen Räume zu verlassen, ist mir aufgefallen, dass ich heute morgen Ausreden gesucht habe, doch nicht hinzugehen.

So richtig hat es aber nicht geklappt.

Also ab in die Jogginghose — ich wollte zumindest schon mal sportlich aussehen — und ab zum Bus.

Schublade auf. Carola mit Jogginghose rein.

Erstaunlich wie Menschen auf Äußerlichkeiten reagieren.

Im Bus selbst haben die Menschen mich gesehen, haben gegrüßt und freundlich gelächelt. Die an der Bushaltestelle und die auf dem Weg zur Tai Chi Veranstaltung haben mein Outfit gesehen — nicht mich als Person.

Ich spüre ihre Gedanken und normalerweise nehme ich das gar nicht mehr bewusst wahr.

Aber heute war ein besonderer Tag und er zeigte mir, dass ich immer noch richtig liege und meiner Wahrnehmung trauen kann.

Menschen sortieren. Meistens schnell. Meistens nach außen.

Man hat gar nicht die Chance sich einander bekannt zu machen, weil wenn die Schublade erst mal zu ist, kommt man auch nicht mehr raus — selbst wenn man sich eigentlich sympathisch finden würde, wenn man sich auf einem anderen Weg kennenlernen würde.

Vier Frauen, neu in der Stadt

Tai Chi selbst war dann wirklich gut.

Kalt — aber nach einer Weile waren wir durch die Übungen auf Betriebstemperatur.

Das Schöne: keiner hat schief geschaut auf meine Jogginghose, denn in diesem Kreis war es normal, obwohl die meisten in Jeans vor Ort waren.

Ganz witzig war, dass ich noch drei weitere Frauen sah, die alleine da standen, während andere Grüppchen bildeten. Wir kamen ins Gespräch und siehe da — alle waren frisch zugezogene Wilhelmshavenerinnen.

Vier Frauen, neu in der Stadt und tolle Gespräche.

Rosi gibt das Tempo vor

Auf dem Heimweg bin ich am Rüstringer Hafen vorbeigekommen.

Der Vorteil wenn man mit dem Bus unterwegs ist — man hat Zeit für Sightseeing.

Also dachte ich, wir könnten ja mal versuchen mit dem Fahrrad dorthin zu kommen. Kein Muss dahinter, sondern ein: wir schauen mal ob es klappt — und wenn nicht, auch gut.

Es war einfach wunderbar.

Insgesamt waren wir über 8 km unterwegs. Rosi hatte Spaß und natürlich hat sie das Tempo vorgegeben — und auch wann es Zeit für eine Pause war.

Wir haben eine gute Entscheidung getroffen und fühlen uns rundherum wohl in WHV.

Ein sicherer Hafen – von innen betrachtet

Dazwischen ein langer Nachmittag in dem ich mir SOUL2SOUL angeschaut habe — nicht als Projekt, sondern als das was es geworden ist.

Ein sicherer Hafen. Für die die kommen. Und für mich selbst.

Meine Blogs, meine Videos, mein Malbuch, das Edelstein-Booklet. Cecilia. Der Karneol. Der Hirsch aus dem Harz.

Die Geschichten meines Lebens die ich aufgeschrieben habe bevor ich wusste warum.

Ich lese meine Blogs nicht und schaue meine Videos nicht an. Nicht weil ich gleichgültig bin — sondern weil ich weiß dass sie sich zeigen wenn es soweit ist.

Wenn ich mal wieder Tomaten auf den Augen habe und das Offensichtliche nicht sehe.

Heute habe ich gehört und gelesen was ich damals gesagt und geschrieben habe. Und wieder erkannt: ich wusste es schon. Lange bevor es passiert ist.

Das ist vielleicht das Einzige was zählt. Dass es noch stimmt.

Da es nur darum geht zu vertrauen und nichts mehr zu kontrollieren. Loszulassen, damit sich alles von selbst entwickeln kann — so wie es vorbestimmt ist.

Wie war dein Samstag?

Was hast du wahrgenommen — unterwegs, im Bus, beim Einkaufen, mit deinem Tier?

Ich bin neugierig. Schreib mir einfach in die Kommentare. Ein Satz reicht. Manchmal steckt da mehr drin als wir denken.

Kontrolle loslassen – warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Kontrolle loslassen – warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Vertrauen und Kontrolle.

Irgendwo dazwischen stehst du gerade.

Und weißt genau dass da noch was ist. 

Als ehemaliger Kontrollfreak kann ich dir feierlich versprechen: Der wichtigste Teil auf deinem Weg ist das Loslassen der Kontrolle. Es ist so viel einfacher wenn du lernst zu vertrauen. Aber nicht jedem. Nur dir und deinem Körper.

Du hast alles versucht. Und trotzdem hältst du noch fest.

Ich kenne das. Anfangs vielleicht ein kleiner Funken. Ja, könnte was sein. Aber spätestens nach dem zweiten Mal — vorbei.

Das ist keine Wertung. Gib dir die Schuld dafür einfach mal ab. Die braucht hier niemand.

Vieles da draußen verspricht was es nicht halten kann. Fünf Schritte zum neuen Leben. In zehn Wochen alles transformiert. Du hast es versucht. Du weißt wie es sich anfühlt wenn der Funken nach dem zweiten Mal weg ist.

Wenn wir Techniken und Methoden suchen, wollen wir im Grunde eines: die Kontrolle behalten. Wir wollen wissen was uns erwartet. Wir wollen sicher sein bevor wir loslassen.

Aber genau da liegt das Ding.

Solange du noch suchst, hältst du noch fest. Und das ist okay. Das ist genau der Punkt von dem aus du weitergehen darfst. Nicht müssen. Darfst.

→ Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Warum du immer bis zu einem bestimmten Punkt kommst.

Und dann kommt dieser Satz. Leise aber er sitzt: Ich bin einfach nicht geeignet. Warum geht das bei mir nicht? Bei allen anderen funktioniert das.

Dieser Strudel gehört dir. Aber das Thema dahinter hat nichts mit dir zu tun.

Du kommst bis zu diesem Punkt weil du die Kontrolle noch brauchst. Noch. Das ist okay. Aber wenn du wirklich weiterkommen willst — dann ist Vertrauen das nächste was ansteht. Vertrauen in dich. In deinen Körper. In den Prozess der schon längst läuft.

→ Warum sich bei dir nichts verändert — obwohl du alles richtig machst

Was Energiearbeit wirklich ist.

Wir alle haben nicht nur einen physischen Körper. Wir haben energetische Körper — und die speichern alles. Was du erlebt hast. Was du gefühlt hast. Was du weggesperrt hast weil es damals zu viel war.

Energiearbeit setzt genau dort an. Am Kern. Tief. Und du bekommst das, wofür du schon bereit bist. Dein System entscheidet. Du vertraust.

Was viele dabei erleben klingt erstmal komisch: Entgiftungssymptome. Wie beim Heilfasten. Ein Zeichen dass etwas in Bewegung ist. Etwas das lange gewartet hat.

Das ist echte Arbeit. Kein Abkürzungsprogramm. 😄

Wer wirklich tauchen will entscheidet sich bewusst dafür. Du wirst wissen ob du bereit bist.

→ Seelenweg Phasen — niemand sagt dir wie es wirklich ist

Yay. Party. 🎉

Noch etwas das dir niemand sagt: Wenn dich etwas triggert — wenn du beim Lesen denkst oh nein, das trifft mich gerade — dann ist das dein System das dir zeigt wo noch etwas wartet. Wo noch etwas Aufmerksamkeit braucht.

Yay. Party. Du hast wieder was gefunden wo du dran arbeiten darfst.

Wenn dann irgendwann nichts mehr triggert — dann ist es einfach ausgeheilt. Nur noch eine Erinnerung. Alles gut.

Und wenn da noch was ist — geh tiefer. Schau mal was da bei dir los ist.

→ Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Vertrauen ist kein Schalter den du umlegen kannst.

Es ist eine Entscheidung. Immer wieder. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Und wenn du merkst dass du noch festhältst — das ist der ehrlichste Moment überhaupt.

Dein Körper weiß schon wo es hingeht. Du darfst ihm vertrauen.

Wenn du merkst dass jetzt der richtige Moment ist — ich bin da.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil es schneller geht wenn jemand neben dir steht der dich fühlt bevor du den Mund aufmachst.

Impulsgespräch

Veränderung – warum du die falsche Frage beantwortest

Veränderung – warum du die falsche Frage beantwortest

Du hast alles versucht. Wirklich alles. Und du hast nicht aufgehört — das ist keine Kleinigkeit. Aber irgendetwas stimmt trotzdem nicht. Und du weißt es.

Das bist nicht du. Das ist die Frage.

Du kennst das Gefühl.

Irgendetwas stimmt nicht. Du weißt es.

Also suchst du. Du liest, du buchst, du probierst.

Und ein paar Wochen später bist du wieder da, wo du angefangen hast.

Dann kommt dieser Satz. Leise, aber er sitzt: Bei allen anderen funktioniert es doch auch. Warum bei mir nicht?

Was ist falsch mit mir?

Ich kenne diesen Satz. Und ich sag dir: Gar nichts.

→ Du bist nicht verrückt. Du siehst es nur klarer als du denkst.

Niemand hat dir gesagt was wirklich fehlt.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Ich wollte eine neue Website, weil meine alte nicht gefunden wurde. Ich habe viel Geld ausgegeben, mehrere Profis aufgesucht. Ergebnis: nichts verändert.

Nicht weil sie es nicht konnten. Sondern weil niemand den Mut hatte zu sagen, was wirklich fehlte.

Was ich gebraucht hätte, war SEO-Optimierung. Kein Mensch hat es mir gesagt.

Und genau das passiert auch dir.

Das ist kein Einzelfall. Das passiert überall.

Deshalb machen so viele Hundetrainer-Hopping. Nicht weil die Trainer schlecht sind — sondern weil sie ein Programm abspielen, das einfach nicht passt. Viele geben vor, individuell zu arbeiten. Aber das stimmt so nicht.

Als Verbraucher wissen wir gar nicht, was wir wirklich brauchen. Wir nennen Begriffe, die wir kennen — oder von denen wir gehört haben, dass sie bei xy geholfen haben. Wir kommen mit einer Antwort und suchen jemanden, der diese Antwort liefert.

Aber die Antwort passt nicht zur eigentlichen Frage.

Und die eigentliche Frage? Die kennst du noch nicht. Noch nicht.

Hopping ist nicht deine Schuld.

Du strebst den schnellen Weg an — natürlich. Wer will das nicht?

Aber so funktioniert es nicht, wenn du wirklich in der Tiefe aufräumen willst. Du kannst am Gras ziehen, aber es wird dadurch nicht schneller wachsen. Du kannst es sogar rausziehen, wenn du zu schnell vorwärtsgehst und wichtige Elemente auslässt.

→ Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Deine Tools sind nicht das Problem.

Aber sie reichen jetzt vielleicht nicht mehr.

Das Suchen und Austesten — das hast du vielleicht schon durch. Oder steckst noch mittendrin. Beides ist okay.

Wenn du wirklich weiterkommen willst, ist aufräumen angesagt. Deine Tools dürfen weiterhin unterstützen — nur nicht mehr so wie bisher. Denn jetzt sind sie keine Pflaster mehr.

→ Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Echte Veränderung braucht Phasen. Bereit sein. Aufräumen. Transformieren. Verkörpern. Integrieren.

Jede Phase hat ihre Zeit — nicht deine, sondern die richtige.

→ Autopilot oder Vertrauen, was dich wirklich Kraft kostet

Es geht nicht darum, was du sagst.

Es geht darum, was du nicht sagst.

Im Impulsgespräch spüre ich, was du noch nicht erkennst. Manches ist dir so geläufig, so selbstverständlich — dass du quasi blind dafür bist.

Ich fühle dich ohne deine Geschichten. Und wünschte, du könntest dich mit meinen Augen sehen.

Wenn du also sagst „ich brauche Schattenarbeit“ — dann frage ich: Wer sagt das?

Erzähl mal. Ich fühle, ob das wirklich das Passendste ist für den Prozess, der gerade bei dir ansteht. Oder ob wir etwas finden, das noch Stolpersteine aus dem Weg räumt.

Denn nur weil wir uns etwas wünschen, heißt das nicht, dass unser System schon bereit dafür ist.

→ Der Weg zur inneren Freiheit und dem wirklich bei sich Ankommen

Wenn du auf deiner wackelnden Brücke gerade Halt brauchst — ich bin da.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil du merkst, dass jetzt der richtige Moment ist.

Impulsgespräch

Grenzen setzen und dann doch wieder weich werden

Grenzen setzen und dann doch wieder weich werden

„Du willst bei dir bleiben. Und dann wirst du doch wieder weich.

Ich kenne das.

Und ich weiß auch warum das so ist.“

Die Tür fällt zu. Endlich allein.

Du lehnst dich dagegen. Schließt die Augen. Und merkst wie schwer deine Beine sind.

Wieder.

Du hast Ja gesagt. Schon wieder. Obwohl du dir geschworen hattest diesmal bei dir zu bleiben.

Und jetzt sitzt du da. Mit diesem Gefühl im Magen. Dieser Leere. Und kannst dich selbst nicht aushalten.

Schon wieder.

Du kennst das

Du weißt du solltest Grenzen setzen. Du hast es dir fest vorgenommen. Nie wieder.

Und dann kommt die nächste Gelegenheit. Und du wirst weich. Wieder.

In den letzten Wochen kam das Thema immer wieder hoch in den Impulsgesprächen. Menschen die schon riesen Schritte gemacht haben. Die wirklich viel an sich gearbeitet haben. Und die trotzdem an diese Grenze kommen.

Nein, ich mache jetzt mein Ding. Ich lasse mich nicht mehr reindrücken wo ich nicht will. Nie wieder.

Und bei der nächsten Gelegenheit funktionieren sie trotzdem. Für andere. Auch wenn es ihnen selbst nicht gut geht.

Video: Grenzen setzen — und dann doch wieder weich werden

Dann klappen sie zu Hause zusammen. Heulen vor sich hin. Sind müde und erschöpft und KO und krank.

Ja, klar. Wenn du immer gegen dich arbeitest, rebelliert dein Immunsystem. Das ist so.

Ich war nicht stabil genug

Um zu sich selbst zu stehen, braucht es Selbstvertrauen und einen Selbstwert.

Lange Zeit war beides nicht genug in mir vorhanden.

Ich habe Schuld auf mich genommen obwohl es nicht mal ansatzweise etwas mit mir zu tun hatte. Ich habe verhandelt. Und immer wieder festgestellt dass ich mich dadurch in einer gewissen Opferrolle gehalten habe.

Menschen haben meine „Freundschaft“ gewollt aber nur wenn sie etwas von mir wollten. Und ich habe es geduldet. Nicht weil ich es nicht gespürt habe. Sondern weil ich mich nicht wichtig genug genommen habe.

Meine Bedürfnisse habe ich selbst missachtet. Und deshalb war es kein Wunder dass ich nicht genug Kraft und Stabilität aufbringen konnte klare Grenzen zu ziehen.

Obwohl ich es ändern wollte konnte ich es nicht.

Ich habe immer wieder nachgegeben. Und das war schon so tief in mir verankert dass es wie ein Reflex einfach passiert ist.

Einen Reflex kann man nicht steuern. Er ist der Autopilot der durch ein Signal einfach ausgelöst wird.

Anschließend fühlte ich mich wie ein Regenschirm den man bei Bedarf aus dem Schrank holt.

Die Grenze die wirklich gilt

Diese Klarheit dass sich etwas ändern muss war schon lange da. Nur mit der Umsetzung war es so eine Sache.

Es hat eine kleine Ewigkeit gedauert bis ich mutig genug war meine Grenzen zu setzen. Und noch länger sie auch durchzusetzen.

Dennoch gab es noch die eine oder andere „Ausnahme“. Und heute weiß ich dass das kleine Prüfungen waren.

Diese kleinen und großen Prüfungen kennst du auch. Du hast dir etwas vorgenommen und hast es nicht durchgezogen. Dann hast du immer wieder das in dein Leben gezogen bis du diese Lektion gelernt hast.

Erinnerst du dich an eine?

Ich glaube das Schwerste wenn man auf dem Weg zu sich selbst ist ist es im Frieden damit zu sein dass man nicht mehr den Anspruch hat ein Blumenstrauß zu sein.

Aber hey. Nicht mal ein Blumenstrauß gefällt jedem. Oder?

Das Risiko abgelehnt zu werden solltest du in Kauf nehmen. Denn wer nur bei dir ist oder zu dir findet wenn er etwas von dir will oder weil du funktionierst wie ein Uhrwerk – der meint es nicht ernst mit dir.

Hast du solche Erfahrungen gemacht? Oder zumindest so etwas gespürt?

Hier kannst du weiterlesen wie Kindheitssätze dein Leben prägen und warum du nicht mehr sagst was du wirklich spürst.

Was in der Stille passiert

Hast du mal ausprobiert einfach nur da zu sitzen und nichts zu tun?

Einfach in dich hineinzuspüren ohne etwas finden zu müssen. Nur nach innen horchen und wahrnehmen.

Nichts zu bewerten was du spürst. Es einfach sein zu lassen. Und auch nicht wegzumachen wenn es etwas ist das sich unangenehm oder unbequem anfühlt.

Ich sage dir. Wenn du das ein paar Mal gemacht hast und nicht den Anspruch hattest etwas damit zu machen – dann dürfen die angestauten Emotionen und Energien wieder fließen.

Und dadurch lernst du deine eigene Wahrheit kennen. Dich selbst wieder zu fühlen.

Und dann zeigen sich auch deine Grenzen.

Es wird leichter sie einzuhalten. Und das Durchsetzen wird kein Kampf mehr sondern ist deine natürliche Präsenz die keine Fragen mehr offen lässt.

Was es dich kostet nicht zu fühlen – und was auf der anderen Seite wartet.

Du kannst dich selbst nicht aushalten

Viele lenken sich permanent ab weil sie die Stille für sich zu Hause mit sich allein überhaupt nicht aushalten.

Das ist nicht die Langeweile. Es ist das eigene Aushalten.

Und da mal reinzuspüren warum ist das so. Warum hältst du dich selber gar nicht aus.

Ich glaube wenn wir uns da auch mal so ein bisschen auf die Schliche kommen und da mal hinterblicken – das ist ziemlich faszinierend und spannend.

Es gab auch Zeiten in meinem Leben da fiel es mir sehr schwer mich in der Stille auszuhalten und einfach mal nichts zu tun.

Und ich kann mich dran erinnern. Es gab Zeiten da habe ich keine 2 Minuten ausgehalten.

Okay. Fang mit 2 Minuten an.

Das ist wirklich unglaublich wie schwer das am Anfang fällt einfach nur da zu sein.

Nicht ablenken mit Musik. Nicht ablenken mit Radio. Nicht ablenken mit Fernseh gucken. Nicht anfangen die Möbel zu verstellen. Nicht anfangen irgendwie noch einen Strickkurs mal schnell reinhauen.

Sondern wirklich einfach nichts tun.

Lass es am Anfang 5 Minuten sein. Und du glaubst nicht wie lange 5 Minuten sein können.

Mehr über den Seelenweg und was niemand dir sagt findest du hier.

Zu welchem Preis funktionierst du

Wenn du im Funktionsmodus bist. Zu welchem Preis?

Was ist der Preis den du zahlst wenn du für andere immer nur funktionierst und dich selbst immer hinten anstellst und nicht bei dir bleibst?

Du bist 247 mit dir zusammen. Mit niemanden auf der Welt verbringst du so viel Zeit. Nicht mal mit deinem Hund weil du ja auch zwischendurch mal raus musst mal einkaufen oder sonst was.

Wir haben dieses Leben nicht um für andere zu funktionieren.

Für wen lebst du?

Und das ist auch was in den letzten Wochen immer wieder hochkam. Eigentlich lebe ich für andere.

Und dabei geht es gar nicht darum dass du jetzt ständig irgendwo am Reisen bist oder irgendwie ständig feiern musst. Das ist damit gar nicht gemeint.

Man kann sehr gut mit sich selbst auch in der Stille sein.

Wie ich es geschafft habe? Gar nicht. Ich habe mich entschieden.

Wenn du bei dir bleiben willst

Am Anfang wird sich das natürlich blöd anfühlen wenn du auf einmal anfängst deine eigene Geschichte zu machen und für dich selbst da bist. Weil du es nicht gewöhnt bist.

Aber wenn du deine eigenen Prioritäten auch einhältst und dafür einstehst – dann wird sich ganz viel für dich verändern.

Und ich glaube das solltest du dir auch wert sein.

Das ist erstmal auch die Wertschätzung dir selbst gegenüber. Nicht nur immer den anderen gegenüber. Sondern auch dir selbst gegenüber.

Wenn du spürst dass da mehr ist und du gerade nicht weiterweißt:

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