Die Frau und das Meer: Zeichen und Botschaften
oder: wie konnte das passieren?
Ich glaube nicht an Zufälle, sondern an Zeichen und Botschaften, auch wenn das Universum manchmal einen ziemlich eigenwilligen Sinn für Humor hat, wie du gleich sehen wirst.
Hier erfährst du mehr über eine Hass-Liebe, die ein Leben lang besteht.
Fangen wir am besten mal heute an…
Ich wollte nie an die Nordsee. Aber ans Meer.
Als mein Seelchen, meine innere Stimme, mein Kompass, der Teil von mir, der schon weiß, bevor ich verstehe sagte: „Fang mal vorsichtig an zu packen und trenn dich von allem, was du nicht mehr willst“, fragte ich nicht, sondern tat es.
Ein halbes Jahr später nahm ich Kontakt auf und fragte, wohin es gehen würde. Die Kisten waren schon lange gepackt, entsorgt hatte ich auch fleißig.
Seelchen grinste und sagte: „Egal, fang mal an, dich umzusehen.“ Ich bin überzeugt, dass es keine Zufälle gibt und die Zeichen und Botschaften zeigten sich an den ungewöhnlichsten Stellen.
Auf meine Frage nach dem „Wohin geht es denn?“ wurde das Grinsen noch breiter.
Eine kleine Vorfreude kam auf, denn die Ostsee war ja immer noch ganz oben auf meiner Wunschliste. Italien, Griechenland, Spanien…, damit hätte ich mich auch zufriedengegeben.
Am realistischsten währe natürlich die Ostsee. Schließlich hätte es fast zweimal schon geklappt. Sollte nicht sein.
So kam ich auf die Idee, mal im Harz zu schauen. Das hätte auch geografisch auf den Seelenweg gepasst und so gingen in diese Richtung die Wohnungsbewerbungen raus.
Aber nö, sollte auch nicht sein.
Bevor Seelchen sich totlachte, fragte ich nochmal nach, und als Antwort kam: „Wart’s ab…“
Eine Einladung, für die ich mich nie beworben hatte
Nach ein paar Tagen hatte ich eine E-Mail mit einer Einladung zu einer Wohnungsbesichtigung. Aha, komisch, denn ich hatte mich außer im Harz nirgends beworben.
Aber ich wundere mich auch nicht über solche „Zufälle„, ich vertraue, dass da jemand anderes hintersteckt…
Neugierig rief ich die angegebene Telefonnummer an. Als ich mich erkundigte, wo denn die Wohnung besichtigt werden darf, kam die überraschende Antwort: „Wilhelmshaven.“
Ach herje, das ist doch Nordsee… Wie konnte das denn passieren?
Als ich fragte, wann denn, kam erfreut: „Morgen um 10:00 Uhr habe ich noch einen Termin frei.“ Ein Blick auf meinen Dienstplan verriet, dass ich frei hatte, und ich sagte zu.
Als ich Seelchen fragte: „Warum das? Ich wollte doch an die Ostsee. Da ist das Wasser da, wenn ich es besuchen will“, war Seelchen amüsiert und antwortete trocken wie immer: „Mag sein. Der Zug ist erstmal abgefahren. Du brauchst jetzt was mit Wumms.“
Tja, und jetzt bin ich hier gelandet und muss damit klarkommen, dass das Wasser da ist oder auch nicht, wenn ich es besuchen will.
Über eine Faszination und einer besonderen Hass – Liebe
So weit, so gut. Das sagt aber noch nichts über unsere Hass-Liebe aus, und so richtig weiß ich gar nicht, ob der Begriff überhaupt passt.
Ich erinnere mich, dass ich schon immer vom Wasser angezogen wurde, aber auch schon immer großen Respekt vor der Kraft dahinter hatte.
Gehen wir ein Stück zurück. Na gut, ein weites Stück zurück, denn ich bin überzeugt, dass ich damals meinen Seelenvertrag unterschrieben hatte.
Auch wenn ich lange keine Ahnung hatte was das ist und warum alles so laufen und kommen musste, wie es das letztendlich tat.
Das ist der Grund übrigens, warum ich nicht an Zufälle glaube, sondern an Zeichen und Botschaften auf dem Seelenweg. Wir sehen das ganze Bild erst, wenn wir anfangen die Puzzelteile zusammenzusetzen.
Drei Momente, ein Muster
Als ich etwa anderthalb bis zwei Jahre alt, bin ich fast ertrunken und hatte meine erste außerkörperliche Erfahrung. Eine, die ich nie vergessen hatte. Und ein Tag, an dem ich mich zum ersten Mal entscheiden durfte.
Während ich im Wasser lag und meinen Körper auf dem Boden liegen sah, hörte ich diese besondere Stimme zum ersten Mal. „Willst du wirklich dieses Leben?“
„Jetzt bin ich hier. Jetzt ziehe ich das durch.“ In dem Moment zog mein Vater mich aus dem Wasser und ich schlüpfte in meinen Körper zurück.
Ein Tag am See – überall Schlingpflanzen
Als ich etwa neun, zehn Jahre alt war, waren wir an einem See. Ich paddelte auf der Luftmatratze als man mich runterschubste und sagte: „Jetzt überwinde dich mal. Du kannst doch schwimmen.“ Ja, konnte ich aber ich konnte den Grund nicht sehen. Alles war dunkel und ich hatte Angst.
Da war ich nun mitten drin. Panik kam auf, denn die Schlingpflanzen unter mir drohten mich nach unten zu ziehen. Dann hörte ich wieder diese Stimme: „Atme. Bleib ruhig. Atme.“ Das tat ich und erreichte die Luftmatratze. Viele Jahre später, sollte ich mich genau daran erinnern. Das kannst du in diesem Blog lesen.
Ein Urlaub am Meer, Riptide stellte sich vor
Als ich zwölf, dreizehn Jahre waren wir im Urlaub in Frankreich. Mein Bruder und ich amüsierten uns am Strand, rannten in die Wellen wenn eine kam, nahmen wir den Wettlauf an. Wer kommt wohl zuerst an?
Aber was passiert, wenn ich stehenbleibe? Diesen Gedanken sollte ich noch bereuen, denn obwohl wir nicht mal knietief im Wasser waren, zog mir eine Welle die Beine weg. Ein gewaltiger Sog erwischte mich und drohte mich aufs Meer zu ziehen.
Dieses Gefühl kannte ich. Ich ging unter. Immer und immer wieder. Und in der aufkommenden Panik erinnerte ich mich: „Atme. Bleib ganz ruhig. Atme.“ Dann erreichte ich eine Boje. An den Rest erinnere ich mich nicht mehr. Aber ich bin offensichtlich rausgekommen, sonst wäre ich nicht hier.
Übrigens, Riptide sollte später der Name für eine Bewusstseinsstufe werden. Erst jetzt, wo ich diesen Satz schreibe, erkenne ich den Zusammenhang von damals…
Keinen Bock mehr auf Schwimmen
Obwohl ich meine Schwimmabzeichen in der Schule gemacht hatte, hatte ich keinen Bock mehr zu schwimmen. Schwimmbad ging gerade noch, aber See oder Meer, never ever.
Die Jahre vergingen und ja, ich machte mit meinen ENGELN AUF PFÖTCHEN und meinen SOULIS Urlaube an der Ostsee. Aber reingehen? Auf keinen Fall.
Weitere Jahre vergingen und zwischen Berlin und WHV machte ich einen Zwischenstop in Königslutter. Das war auch die Idee, dass es vielleicht in den Harz gehen könnte, denn dort habe ich als Kind auch gewohnt und es stellte sich heraus, dass Königslutter für mich Ahnenheilung bedeuten sollte.
In dieser extrem herausfordernden Zeit lernte ich die vorhandenen Bachläufe zu schätzen. Sie halfen mir mich selbst zu entdecken und durch die tiefe Schattenarbeit zu tauchen.
Wasser, diese magische Kraft, die mich immer noch anzog wie nichts anderes in meinem Leben.
So flach sie auch waren, hatten sie dennoch so viel Kraft, dass man aufpassen musste, sich nicht wegziehen zu lassen.
Die Sehnsucht zum Meer wurde wieder stärker, und die Hoffnung auf ein Leben am Meer, vorzugsweise Ostsee 😉 wuchs erneut.
Atlantis in Wilhelmshaven
Nun, kommen wir zurück in die Gegenwart und zur Frau am Meer.
Seit ich hier gelandet bin, haben sich die Ereignisse nur so überschlagen. Mein ganzes Leben ist wie im Rollercoaster an mir Everyday vorbeigeschossen. Hihi, sorry, kleiner Insider, denn meine Zeichen und Botschaften, bekomme ich u.a. auch durch Musik. Buddy Holly hat diese Phase eingeläutet.
In einem Tempo, dass mir manchmal fast die Füße wegzog, im wahrsten Sinne des Wortes, erkannte ich diverse Bewusstseinsstufen, bekam Bilder und so konnte ich sie beschreiben und gab ihnen eigene Namen.
Alles, was ich seit meiner Landung hier erlebt habe, welche Erkenntnisse und Zusammenhänge ich entdeckt habe, kannst du in meinen Blog Beiträgen lesen und auf meinen YouTube Kanälen ansehen. Eine fast vollständige Dokumentation, Real Life entstanden, findest du bestimmt Antworten auf deine Fragen.
Hat das schon was mit Atlantis zu tun?
Moment, geht gleich los…
Erinnere dich, Atlantis ist schon da…
Meine Seelenaufgabe hatte schon während meiner Zeit in Königslutter eine neue Richtung eingeschlagen. Ich erkannte es nur nicht, was es sein sollte.
Erst jetzt, viel später, sollte ich mich erinnern. Botschaften und Zeichen, die sich auf meinem Weg in die Vergangenheit erinnern sollten, was meine Bestimmung ist. Eine Seelenaufgabe, die eine unvorhersehbare Richtung eingeschlagen hat…
Ich selbst wurde in Wilhelmshaven zur Erinnerin. Endlich hatte ich einen Namen für das, was ich seit mein Charlie mich in die Selbstständigkeit geschubst hat. Ständig war ich auf der Suche nach einem Namen, für das, was ich tat. Nichts hat wirklich gepasst. Zig Ausbildungen sollten mir helfen mich zu erinnern, wozu ich hier bin. Immer wieder kam ich schnell an die Grenzen.
Wenn Wiederholungen zur Erinnerung an sich selbst werden
Vor kurzem fand ich eine Ausbildung für Atlantis – Delphin – Reiki. Nichts neues, eine Wiederholung, wie so vieles andere. Aber genau hier kommt die Erinnerung ins Spiel. Wir rennen mit Tomaten auf den Augen herum und sehen einfach nicht, was so offensichtlich ist.
Als sich meine blinden Flecke gelöst hatten, hatte Atlantis schon längst die Führung in meinem Inneren übernommen. Wie ich mich fühlte, nachdem die Vergangenheit keinen Einfluss auf mein Leben mehr hatte, war genau das, was ich als Bilder durch eine KI erstellen lies.
Atlantis ist das, was tief in uns ist und schon immer war, wir aber nicht erkennen,
- weil wir die ganzen Konditionierungen aus unserer Kindheit ungefiltert mitschleppen
- all das, was wir uns im Laufe unseres Lebens aneignen, weil man uns einredet, dass es so sein muss
- das was wir tun, nur um dazuzugehören und nicht so anders zu sein…
Für mich persönlich bedeutet es: In WHV habe ich mein Atlantis freigelegt. Die vielen Jahre der Schattenarbeit haben mich hierher gebracht, damit ich mich erinnere.
Von SOUL2SOUL über INFINITY zu ATLANTIS
Mein Weg hat mich zu SOUL2SOUL gebracht. Natürlich durch Zeichen und Botschaften und quasi wie die Jungfrau zum Kind, ohne zu wissen, wie konnte das passieren.
INFINITY hat in Wilhelmshaven für mich auch erst einen Namen bekommen und ja Marvel sei Dank, die Edelsteine, die mich mein Leben lang begleitet haben, spielen auch jetzt wieder eine besondere Rolle.
Jetzt ist es ATLANTIS, drei große und besondere Bewusstseinsstufen, die aufeinander aufbauen, ineinander übergehen und sich verändern, jede für einen anderen Punkt auf dem Seelenweg.
Wenn ich meine Fahrradtouren hier am Meer unternehme, fühlt es sich an wie Zuhause. Natürlich gehe ich immer noch nicht ins Wasser 😉 aber es gab mal ganz kurz einen Moment, in dem ich dachte: „Oh ja, da möchte ich gerade meine Füße reinhalten.“
Ich habe es nicht getan und durfte statt dessen einen Seehund sehen. Belohnung! 😉
Hast du dich schon erkannt?
Was als Nächstes auftaucht, weiß ich natürlich noch nicht. Schließlich bin ich Erinnerin für mich, für dich, wenn du magst. Ich bin nur sicher: es wird sich zeigen, in Zeichen und Botschaften und im entfernen der blinden Flecken.
🌊⚓️🛟🧭🧩⚖️🧬🗼🙏🐬
Über deine Erfahrungen auf deinem Seelenweg würde ich mich freuen zu lesen. Schreib mir auch gerne, wenn dich meine persönliche Reise erinnert hat. Oder natürlich auch, wenn du dich erinnern möchtest, wer du wirklich bist. Was ist dein Atlantis?






