Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden.

Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben.

Auf der Stelle treten — oder doch nicht?

Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden. Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben. Du verstehst nicht warum bei allen die persönliche Entwicklung vermeintlich so schnell voranschreitet und du gefühlt immer noch auf der Stelle trittst.

Das Problem ist nicht, dass du denkst du wiederholst deine Geschichte, sondern dass du in geraden Linien denkst. Die Prozesse verlaufen aber in Spiralen. Das bedeutet: jedes Mal wenn du mit deinem Thema konfrontiert wirst, bist du nicht mehr da wo du beim letzten Mal warst.

Das Energiefeld trägt die Erinnerung noch — auch wenn der Gedanke längst weg ist. Das ist der Grund warum du glaubst auf der Stelle zu treten und nichts bewegt sich. Warum sich alte Glaubenssätze so hartnäckig halten

Kopf und Herz ins gleiche Tempo

Ist es nicht so, dass unser Kopf uns oft im Wege ist? Ich habe so viele Menschen kennengelernt die behauptet haben sie wären Kopf-Menschen. Dabei waren sie alles andere als das — sie haben es aber gelernt und wurden davon überzeugt.

Wäre es tatsächlich so, würden sie nicht auf der Suche sein und auch nicht „so komische“ Gedanken haben. Ihr Herz weiß genau was eigentlich Sache ist. Aber einfach aussteigen? Bekanntes hinterfragen? Oh nein. Das Risiko ist doch zu groß.

Aber was wäre wenn du bereit wärst dich zu öffnen? Lass deinen Kopf ruhig an. Er muss noch wissen was du vorhast — also nimm ihn mit ins Boot. Viele versuchen an der Stelle ins Gegenteil zu switchen aber das ist keine gute Idee.

Menschen sind Gewohnheitstiere und deshalb müssen wir Kopf und Herz ins gleiche Tempo bringen, damit wir aus unseren gewohnten Mustern aussteigen können. Und: solange das noch nicht bereit ist, greift keine Technik in der Tiefe. Das ist keine Schuld. Das ist Reihenfolge. Warum Herzwände bleiben auch nach dem Workshop

Wenn Meer die Lösung ist

Bei mir war es so. Ich hatte etwas Neues entwickelt. War fertig. Glücklich. Und dann entdeckte ich dass es etwas Ähnliches schon gibt. Zack — altes Programm an der Oberfläche. Andere können das alles viel besser. Ich bin nicht genug. Ich darf das gar nicht machen.

Ich musste lachen. Weil ich genau wusste was da gerade passiert. Nicht weil es nicht wehtut — sondern weil ich es kenne. Und weil ich weiß was zu tun ist.

Rosi geschnappt. Bus. Südstrand. Wasser.

Wasser ist ein Lösungsmittel — auch für das was im Energiefeld gespeichert ist. Fließendes Wasser, Meer, See. Oder wenn du sowas gar nicht in der Nähe hast — setz dich einfach an den Wasserhahn. Lass ihn ein bisschen tröpfeln, sanft fließen, für die Zeit die du brauchst.

Und dann: Bing. Alles klar.

Nicht weil ich so hart gearbeitet habe. Sondern weil ich hingeschaut habe, angenommen habe — und dann losgelassen habe. Eine Erinnerung. Mehr nicht.

In meinem Beispiel wurde das Selbstsabotage-Muster nicht durch meine innere Arbeit neutralisiert. Es wurde durch Erkennen, Annehmen, die ganze Vorarbeit — und meinen Ausflug zum Wasser neutralisiert.

Was hinter dem Trigger wirklich wartet

Weißt du was? Die Angst vor Triggern ist völlig unbegründet. Ich glaube das ist einfach ein Konstrukt das von Menschen errichtet wurde die selbst nicht den Mut hatten weiterzugehen. Aber hinter allem wartet nicht der Schmerz. Es ist Liebe. Bedingungslose Liebe — die die ganze Zeit da war. Unter eingeschlossenen Emotionen vergraben.

Kannst du dir vorstellen wie sich das anfühlt? Kannst du dir vorstellen warum es sich lohnt den Weg zu gehen und auch mal einen Schmerz auszuhalten? Du hast schon Schlimmeres erlebt, das weiß ich. Dieser Schmerz ist anders. Er ist ein Geburtsschmerz.

Dein Körper weiß es längst

Emotionen sind gespeicherte Ladungen. Wenn etwas nicht ausgedrückt werden durfte setzt es sich fest. Im Laufe unseres Lebens sogar eine ganze Menge davon. Überall in deinem Körper machen sie sich bemerkbar. Manche sind sichtbar, andere spürst du — oder sie werden irgendwann eine Diagnose die dir bestätigt dass da was nicht rund läuft.

Schau genau hin. Lass dich ärztlich begleiten wenn es erforderlich ist — aber lass auch diesen Teil deines ganzen Seins nicht außer acht. Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen

Gefühle sind keine Feinde

Gefühle sind Wellen und deshalb kommen und gehen sie. Wir wollen sie aber pachten — und vor allem die sogenannten positiven Gefühle nicht weiterziehen lassen. Genau das ist der Grund dafür dass wir uns selbst im Weg stehen. Würden wir uns erlauben auf diesen Wellen zu reiten wäre es das Selbstverständlichste der Welt dass alles sein darf.

Stell dir nur mal vor wenn sie einfach fließen. Klar gibt es auch mal kurze heftige Gefühlsausbrüche aus dem Moment heraus. Alles gut. Beobachte. Atme. Und lass sie einfach weiterziehen. Und ja — es ist wirklich so einfach und nur eine Entscheidung weit entfernt. Kindheitssätze die unser Leben prägen — und dazu mein Video: Die Spirale der Entwicklung

Wenn Leichtigkeit unspektakulär wird

Was passiert wenn die Vergangenheit wirklich keine Rolle mehr in deinem Leben spielen würde? Stell dir vor du hast deine Hausaufgaben erledigt. Deine Glaubenssätze und Konditionierungen wurden entkoppelt, deine Emotionen befreit.

Es ist wirklich unspektakulärer als du glaubst. Ein echter Abschied hat keinen Namen mehr danach. Keine Energie. Keinen großen Einfluss auf deine künftigen Entscheidungen. Du bist nicht mal stolz drauf. Es ist einfach kein Thema mehr.

Ich glaube wenn wir das begriffen haben hat alles was jemals passiert ist so wenig Macht über uns dass wir gar nicht mehr verstehen können wie es uns jemals so viel Kummer bereiten konnte.

Drama oder Leichtigkeit — was kennst du besser?

Wir sind es gewohnt mehr auf Drama zu reagieren als auf Leichtigkeit — und genau da ist das Problem. Stell dir vor wie es wäre wenn du dich über nichts mehr ärgern müsstest, nichts deine Aufregung wert ist und du einfach den Tag genießen könntest.

Langweilig ist die neue Freiheit

Das klingt erst mal sehr unwahrscheinlich oder? Aber genau das passiert wenn du deine Hausaufgaben machst und dich entschließt diesen Weg weiterzugehen. Der Alltag fühlt sich zu Anfang sehr langweilig an. Keine Herausforderungen die gelöst werden müssen. Nichts das uns an Grenzen bringt die wir vorher nicht mal als Gefängnis betrachtet haben.

Die Freiheit worüber in der Bubble erzählt wird ist erst mal nicht im Außen — sondern in dir. Und ist es nicht das was es ausmacht? Diese Gefühle der Freiheit und Dankbarkeit in uns zu fühlen? Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Und dann: Stille.

Ich habe keinen Bedarf mehr an Drama.

Es ist wie es ist — und es wird wofür ich mich entscheide.

Nicht mehr und nicht weniger.


Wenn du spürst dass du bereit bist loszulassen, ist das Retreat für die Sinne genau dein Raum. Mehr dazu hier.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.

Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.

Übergänge auf dem Seelenweg fühlen sich selten nach Fortschritt an.

Du bist erschöpft, du suchst, du denkst du drehst dich im Kreis.

Aber das stimmt nicht.

Heute möchte ich mit dir etwas teilen, das dir vielleicht klar macht, warum du dich so erschöpft fühlst. Du suchst schon so lange und vielleicht ist dir gar nicht bewusst, dass du in Übergängen feststeckst.

Du denkst vielleicht, du kommst nicht vorwärts. Aber das stimmt nicht. Meine Geschichte zeigt dir, was uns wirklich aufhält. Wir suchen nach dem Offensichtlichen, dabei liegt es oft ganz woanders, als wir denken.

Was ich als Kind sah und warum ich aufhörte zu fragen

Ich erinnerte mich und sah mich, wie ich als kleines Mädchen auf einer Wiese lag und in den Himmel schaute. Ich sah Energiefäden, wie sie sich bewegten und ich stellte die Frage, was das ist. Geantwortet hat eine mir sehr vertraute Stimme, die ich heute „mein Seelchen“ nenne.

„Das ist Energie. Energiefelder. Sie fließen, sie sind überall. Strick deine Hand aus und schau sie an. Halte sie in die Luft. Siehst du es?“

Wow.

Ich kam nach Hause und fing an zu fragen. Aber niemand sprach darüber. Meine Oma war Heilerin, mein Opa hatte diese besondere Beziehung zu Tieren, mein Vater zu Jenseitskontakten und trotzdem: alles unterm Tisch. Ein gehütetes Familiengeheimnis. Meine Oma kam aus einer Zeit, in der Hexen verbrannt wurden.

Irgendwann hörte ich auf zu fragen.

Was passiert, wenn du alles in dir zum Schweigen bringst

Was passiert, wenn man alles deckelt, was in einem schlummert? Man wird krank. Ewig suchend. Man vergisst, wer man ist.

Wenn du das Gefühl kennst, dich selbst irgendwo verloren zu haben, dann lies gern weiter: Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

Übergänge sind kein Zusammenbruch — sie sind ein Geburtskanal

So viele Male in meinem Leben habe ich bereits darüber geschrieben, dass es sich anfühlte, als wäre etwas gestorben und gleichzeitig geboren. Das klingt dramatisch, ist es aber eigentlich gar nicht. Denn es waren Übergänge. Abschnitte und Phasen, die zu Ende gingen, um eine neue Version von mir freizulassen, wie ein Schmetterling.

Auch die Reanimationsphase mit dem kompletten Identitätsverlust war nichts anderes, obwohl ich es zunächst als kompletten Zusammenbruch wahrgenommen hatte.

Letztendlich war das ein tiefer Prozess, der gleichzeitig vorbei war und sich aus dem Geburtskanal geschoben hat. Jede Frau, die schon ein Kind geboren hat, weiß, dass es selten im Vorbeigehen passiert und genau so ist es mit den Übergängen. Manche sind sanft, andere eben nicht.

Was Übergänge wirklich brauchen und warum Methoden dabei oft nicht weiterhelfen, darum geht es hier: Übergänge verstehen — wenn Energiearbeit Raum braucht statt Methoden

Die neue Frequenz braucht erst Übung

Nach großen Übergängen fühlte es sich für mich an, als wäre ich ein Frischling. Die neue Energie, die Frequenz, musste sich erstmal einordnen, sortieren und ich durfte lernen, damit umzugehen. Beschreiben würde ich es so: Du wechselst von einem Kleinstwagen auf einen Sportwagen. Das braucht erst mal Übung.

Und in dieser Übungsphase tauchen sie auf.

Du siehst das Offensichtliche nicht, weil es so normal für dich ist wie Atmen. Diese blinden Flecke machen uns die Übergänge oft sehr schwer und halten uns auf, weil wir ringsherum kreisen wie Adler. Das ist kein Makel. Das ist der nächste Schritt zur eigenen Wahrheit.

Mein Selbstvertrauen war lange unterirdisch. Ich habe mich entschieden und es wurde trotzdem ein Prozess. Beides gleichzeitig. Meine eigene Reise dient als Beispiel. Die Welt braucht keine Klone. Lemminge gibt es schon genug.

Blinde Flecke: was dich wirklich aufhält

Vielleicht bist du gerade erschöpft vom Suchen. Vielleicht glaubst du, du drehst dich im Kreis.

Aber hier ist der erste blinde Fleck: Das Beschäftigtsein liegt meistens nicht am Zeitmangel. Es liegt daran, dass wir uns noch nicht ganz trauen, allein mit uns zu sein, mit dem, was da ist. Was das kostet, und wie du es erkennst: Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Und der zweite: Die Phasen wiederholen sich, aber spiralförmig, nicht im Kreis. Jedes Mal auf einer anderen Ebene, mit mehr Tiefe. Was sich wie Stillstand anfühlt, ist meistens eine neue Runde auf einer höheren Frequenz. Du bist nicht da, wo du warst. Auch wenn es sich so anfühlt.

Wenn du spürst, dass du gerade in einem Übergang bist und nicht weißt, wo du stehst, dann lass uns sprechen. Das Impulsgespräch ist genau für dich da.

In diesem Video siehst du meinen Impuls, aus dem der Blog entstanden ist. Ich würde mich über einen Kommentar von dir freuen und auch, wenn du meinen Youtube Kanal abonnierst.

Vielen Dank für dein Interesse.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

„Kein Kind weiß, dass es gerade verwickelt wird. Du hast dich nicht verloren du hast dich überlagert. Es weiß nur, dass es sich anpassen muss.“

Und irgendwann ist das so normal geworden, dass du gar nicht mehr merkst, du suchst dich.

Dabei bist du die ganze Zeit da gewesen.

Was kein Kind sich fragt

Kein Kind fragt sich, ob es funktioniert oder nicht. Es weiß nur, dass es so, wie es da ist, nicht gewünscht ist. Dass es sich anpassen muss, um dazuzugehören und akzeptiert zu werden. Es fühlt sich falsch in dem, wie es Dinge wahrnimmt. Es fühlt sich unverstanden. Vielleicht stellt es Fragen, die nicht beantwortet werden — und wird als irgendwie komisch hingestellt.

So wird ein Kind im Laufe seiner Entwicklung verwickelt, statt zu einem selbstbewussten, authentischen Erwachsenen zu werden.

Es fängt an, sich mit anderen zu vergleichen. Fragt sich, was mit ihm nicht stimmt. Dabei kommt es nicht auf die Idee zu hinterfragen, ob es nicht die anderen sind, die vielleicht nicht stimmen. Der Fehler steckt immer im Selbst — vermeintlich. Denn alle anderen funktionieren ja.

Wir werden VERwickelt, damit wir uns später ENTwickeln müssen

Die scheinbar endlose Suche

Das Problem ist nicht, dass wir plötzlich wissen: ich bin vollkommen ok, die anderen stimmen nicht. Vielmehr ist es ein Reifungsprozess. Eine scheinbar endlose Suche nach der eigenen Wahrheit — von der wir noch gar keine Ahnung haben, wonach wir eigentlich suchen.

Das ist wohl auch der Grund, warum wir x Seminare, Ausbildungen und Workshops besuchen. Warum wir Gleichgesinnte suchen und uns Antworten auf Fragen erwarten, die uns niemand beantworten kann.

Das ist eine große Falle.

Manchmal fühlt sich etwas stimmig an — aber eigentlich ist es zwar etwas, das in uns vorhanden ist, nur noch nicht weit genug in uns vordringt, um unseren inneren Kern freizulegen. Das freizulegen, was ursprünglich verwickelt wurde.

Mitgespielt. Obwohl nichts stimmte.

Ich kenne das. Ich war in einem Seminar zum Thema Vergebung. Es gab Rituale, alles ganz huuuuh und haaaaah. Als ich nach dem dritten Durchgang immer noch nichts spürte, wurde die Veranstalterin ungeduldig. Was machte ich? „Ah ja, jetzt ist es durch und weg.“ Weil ich einfach mitgespielt hatte. War es die Wahrheit? Nein.

Wir alle spielen viel zu lange ein Spiel mit — weil wir keine Ahnung haben, was wir stattdessen machen sollten. Uns fehlen die Anker. Das, was wirklich zu uns gehört und uns stärkt. Wer kennt es nicht, gegen seine Natur zu arbeiten und es sich schönzureden, damit man einigermaßen damit zurecht kommt.

Das Funktionieren ist unser Normal.

Warum Herzwände bleiben — auch nach dem Workshop

Schätzelein, wach auf

Und dann meldet sich der Körper. Oder die Seele. Meistens beide. Nicht laut, erst leise — und dann immer klarer: da stimmt was nicht. Du solltest jetzt wirklich mal den Kurs ändern.

Es ist ja nicht so, dass wir plötzlich aufwachen und rufen: Yeahaw, endlich kann ich alles loslassen, was nicht zu mir gehört. Weg damit. Tschüss.

Nein.

Es sind Prozesse, die ablaufen. Wir können nur hinterfragen, ob das, was gerade los ist, uns gut tut oder eben nicht. Dann brauchen wir eine Prise Mut, Gewohnheiten zu ändern. Vor allem, wenn andere uns nicht mehr wohlgesonnen sind, weil wir anfangen Nein zu sagen, Grenzen zu setzen und andere Perspektiven zu entwickeln.

Mainstream ist dann vorbei.

Aber im Ernst — dazugehört hast du doch eh nicht. Warum dann nicht gleich den eigenen Weg gehen.

Blinde Flecke — Gedanken die nicht deine sind

Du hast dich überlagert und jetzt erinnerst du dich

Nach und nach fällt dir auf, was wirklich zu dir gehört und was du von anderen übernommen hast. Du lernst zu hinterfragen und lässt alles erst mal wie durch einen Körperfilter laufen. Du wirst spüren, was deins ist und was nicht.

Du brauchst niemanden, dessen Gefühle du dir einredest. Es darf sich für dich anders anfühlen, weil du jemand anders bist. Wir haben nicht den gleichen Ausgangspunkt gehabt, nicht die gleichen Erfahrungen gemacht und andere Lernaufgaben als Seele auf diesem Planeten.

Die Seele macht keinen 5-Schritte-Plan

Deine Seele lernt nicht durch Visualisierung. Sie lernt durch Erfahrung. Durch Durchgehen. Durch Verkörpern.

Und das Loslassen — das klingt immer einfach und harmlos. Aber eigentlich ist es auch immer ein bisschen wie, wenn etwas stirbt. Etwas, das sowieso nie zu dir gehört hat. Fühlt sich das immer gleich toll an? Nicht immer. Aber nie wie Verlust.

Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Du erinnerst dich

Das ist dann auch der Moment, wo du nicht mehr nach links und rechts guckst und dich fragst, warum es für dich nicht funktioniert. Du akzeptierst dich — voll und ganz. Das ist wohl das größte Geschenk, das du dir selbst machen kannst.

Dann sind deine Grenzen auch nicht mehr etwas, das von anderen in Frage gestellt wird, sondern ein: so ist es. Du bist klar und souverän. Und das in einer Stille, die du nie in dir vermutet hättest.

Das Offensichtlichste siehst du zuletzt

Letztendlich ist dein Weg eine Erinnerung. Vielleicht entdeckst du, dass das, was du jetzt wahrnimmst, schon immer da war. Du hast es nur vergessen. Oder du hattest blinde Flecken, die dir das Offensichtliche versperrt haben.

Du findest dich nicht. Du erinnerst dich.

Suchen setzt voraus, dass du etwas verloren hast. Aber du hast dich nicht verloren. Du hast dich überlagert. Mit Erwartungen. Mit Rollen. Mit dem, was man dir gesagt hat, wer du sein sollst.

Diese Gewissheit macht etwas mit dir. Du bist einfach nur noch — ohne zu erklären oder dich anzupassen. Es ist, wie es ist. Und das ist Klarheit und innerer Frieden.

Kannst du es schon fühlen?

Wie kann ich ich sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin?

Wenn du spürst, dass jetzt der Moment ist an dem dich etwas erinnern möchte— ruf mich an.

Oder schreib mir. Wir schauen gemeinsam, was bei dir gerade sichtbar werden will.

Impulsgespräch

 

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Distanz schafft Nähe – Verbindung Hund Mensch ohne Kontrolle

Distanz schafft Nähe – Verbindung Hund Mensch ohne Kontrolle

Im letzten Blog ging es ums Fühlen — darum, dass wir Fühlwesen sind und dass Frequenz mehr sagt als jedes Wort.

Heute wird es konkreter.

Denn das beste Beispiel dafür läuft bei vielen von euch gerade durch die Wohnung.

Was in Hundeschulen seit Ewigkeiten beigebracht wird

Der Hund ist auf einer bestimmten Seite zu führen, er darf nicht selbstständig entscheiden — ok, das wurde schon gelockert, aber wohl nicht vermittelt wie. Die Leine ist ein Kontrollwerkzeug, wird aber so nicht genannt. Der Hund soll möglichst dicht am Fuß laufen.

Und das in einer Zeit, wo immer mehr Menschen ihre Feinfühligkeit entdecken.

Ich bin erschrocken darüber, dass trotz Hundeführerschein viele Hundehalter nicht wissen, wen sie da eigentlich an der Leine haben. Es geht nicht darum, den Hund zu kontrollieren, Situationen zu beherrschen oder irgendetwas zu erzwingen, was gerade überhaupt nicht angebracht ist. Dem Hund wird ein „Sitz“ in Situationen abverlangt, wo er lieber Abstand bräuchte. Oder ihm wird in die Flanke gekickt, damit er den Artgenossen nicht ankläfft.

Lucy hat mir das beigebracht

Mein erster Stadthund, meine Lucy, hat mir gezeigt, dass das so nicht funktioniert. Irgendwann fing ich an, auf sie zu hören. Mir blieb nichts anderes übrig, als andere Wege für meinen hochsensiblen Hund zu finden.

Also fing ich an zu experimentieren und aus meinem kleinen Monster wurde eine entspannte Stadthündin, die mich letztendlich vertrauensvoll fast überall mit hinbegleiten durfte.

Die Art, die Leine zu halten, brachte uns schon ein ganzes Stück weiter. Auch die Art und Weise, wie ich anfing mit ihr zu atmen, den Blickkontakt herstellte und sie ihn mir von sich aus schenkte, wenn sie unsicher war. Ich gab ihr die Möglichkeit selbst zu entscheiden, auf welcher Seite sie laufen möchte, wenn uns jemand entgegenkam, der ihr nicht geheuer war.

Meine Aufgabe bestand darin, sie wahrzunehmen, zu spüren, wie sie sich fühlte. Anfangs mit meinen Augen, aber das nahm nach und nach ab und ich fing an, mich mit ihr mental auszutauschen. Das, was ich mein Leben lang gemacht hatte, erwachte ganz langsam aus dem Winterschlaf. Ich hatte es viel zu lange unterdrückt.

Sensible Hunde – Engel auf Pfötchen 

Die Leine ist ein Stimmungsüberträger

Nicht nur physisch, je nachdem, wie sie gehalten wird, kann der Hund eher nach vorne gehen, weil ihm etwas anderes vermittelt wird als die Worte, die verwendet werden. Körpersprache ist auch ein Kommunikationsmittel. So oft widersprechen sich die Menschen, weil ihre Körpersprache einfach nicht zum gesprochenen Wort passt.

Aber was viele komplett vergessen: Der Mensch hat ein Energiefeld und der Hund nimmt uns ganzheitlich wahr.

Abstand lässt sehen

So eng bei uns ist sein Fokus auf uns sehr eingeschränkt. Er nimmt unsere Stimmung wahr, aber er kann uns nicht wirklich ganzheitlich erkennen, wenn er so dicht dran ist.

Das kennt doch jeder: Wenn wir uns etwas ansehen, das größer ist als wir, brauchen wir Abstand, um alles erfassen zu können. Stehen wir direkt davor, bekommen wir nicht viel mit.

Wenn der Hund lernt, dass er uns vertrauen kann, Abstand halten darf und die Leine locker ist, wird er fast automatisch deutlich mehr Kontakt aufnehmen. Das ist dann unsere große Chance, ihm mitzuteilen, was wir von ihm möchten.

Als Worte aufhörten, nötig zu sein

Damals fing ich an, gar nicht mehr mit Lucy zu sprechen, außer zum Loben. Aber auch das machte ich nicht in einer quietschigen Stimme, sondern in einem tiefen Ton. Sehr ruhig, sehr langsam. Und mein Hund wurde alleine dadurch schon deutlich entspannter. Ich auch.

Richtungswechsel über Augenbrauen

Mittels Körpersprache fing ich an, sie zu führen und die wurde immer subtiler. Zum Schluss konnte ich ihr Richtungswechsel über meine Augenbrauen mitteilen. Die Grundkommandos übermittelte ich über so feine Körperschwerpunktverschiebungen, dass es niemand mitbekam.

Selbst Abrufen brauchte ich nicht mehr verbal, sondern gab ihr Handsignale, die sie zuverlässig ausführte, egal wie groß die Ablenkung war. Das hat richtig Spaß gemacht.

Wenn die Sinne nachlassen

Unsere Hunde werden älter. Der Gehörsinn lässt nach, auch die Augen. Also fing ich mit all meinen Hunden an, taktile Kommunikation einzuführen. Der Vorteil: Der alte Hund muss es nicht mehr lernen. Er kann im Vertrauen bleiben, auch wenn ihm seine natürlichen Sinne nach und nach abhanden kommen.

Meine Tiere sind quasi mehrsprachig aufgewachsen, ohne Druck, sondern über Spaß und einfach machen.

Dieser Perspektivenwechsel, vor 25 Jahren, machte nicht nur aus meinem Hund und mir ein Team. Er machte auch viele andere Hundehalter deutlich entspannter im Umgang mit ihrem Tier. Im Laufe der folgenden Jahre wurde immer weniger Training nötig. Wir spielten, hatten einfach Spaß und das scheint vollkommen vergessen worden zu sein.

Verbindung Hund Mensch — was das mit Fühlen zu tun hat

So geht es unserem Hund und auch Pferden, wenn sie mit uns unterwegs sind. Die Energie, die wir ausstrahlen, ist mehr wert als das, was wir konditionieren und verbalisieren. Das gilt übrigens nicht nur für Tiere.

Das gegenseitige Spüren schafft Vertrauen, weil es keinen Missbrauch über vermeintliche Hilfsmittel mehr gibt.

Ein Hund der funktioniert, ist wie ein Mensch der funktioniert. Mehr oder weniger kommt man durch den Alltag, aber etwas ganz Entscheidendes bleibt auf der Strecke.

Sind wir mit uns selbst verbunden und auch mit unserem Tier, ist das eine ganz andere Qualität, den Alltag zu meistern und durch herausfordernde Situationen zu kommen.

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Engel auf Pfötchen

Fühlen, wie es meinem Tier geht. Wahrnehmen, wann es Unterstützung braucht. Und was, wenn es mal nicht geklappt hat? Dann habe ich mich zurückgezogen und die Situation reflektiert. Eine ähnliche noch mal herbeigeführt und bin achtsamer gewesen, damit ich nicht den gleichen Fehler mache.

Für mich sind unsere tierischen Begleiter sichtbar gewordene Engel auf Pfötchen. Gerade die sensiblen kommen oft dann zu uns als Helfer, wenn wir bereit sind, uns auf den Seelenweg zu machen. Durch sie sind wir meist erst bereit, uns zu verändern. Das würden wir ohne sie wahrscheinlich erst viel später tun. Für sich selbst verändern? Schwer. Für unseren Fellträger — ja.

Engel auf Pfötchen – dein tierischer Begleiter auf dem Weg zu dir selbst

Vielleicht erkennst du dich gerade. Vielleicht merkst du, dass dein Hund dir schon längst zeigt, was du für dich selbst noch lernst.

Wenn du spürst, dass da mehr ist und du einen Impuls brauchst, um den nächsten Schritt zu gehen, dann bin ich da.

Impulsgespräch

Cecilia geht nach Hause - Botschaften aus dem Jenseits

Disclaimer: Dieser Blog ersetzt keine tierärztliche oder therapeutische Begleitung. Die Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind als Impulse gedacht — nicht als Anleitung.

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Trigger meiden, Worte auf die Goldwaage legen — das kennt fast jeder.

Aber irgendwann auf deinem Weg dreht sich das komplett um.

Hier erfährst du warum.

Wenn Fühlen alles ist — dann sind Worte nur noch das Echo davon.

Du kennst die Menschen, die jedes Wort auseinander pflücken und auf die Goldwaage legen. Je nachdem wo auf deinem Weg du dich befindest, ist es wichtig dir bewusst zu sein, welche Worte du verwendest. → Energiearbeit und die Macht der Worte

Aber irgendwann auf deiner Reise wirst du spüren, dass es nicht mehr um die Worte selbst geht, sondern nur noch um die Energie, die Frequenz in der gesprochen oder geschrieben wird.

Du kannst es nennen wie du willst, es kommt BEI DEN RICHTIGEN genau so an, wie du es meinst. Und meist ist das dann auch der Punkt, an dem Worte überflüssig werden, weil das Fühlen auf tiefster Ebene so viel wertvoller ist.

Stille ist dann nicht mehr erdrückend, sondern gibt Luft, lässt Raum zum Atmen.

Und weißt du was, dein Hund ist vielleicht derjenige, der dir dabei hilft, diesen Zustand zu erreichen. Denn er sieht dich so, wie du bist. Ohne Worte. → Sensible Hunde – Engel auf Pfötchen

Trigger gehören dazu wie Essen und Trinken

Sie werden weniger — aber vor allem machen sie nichts mehr. Das heißt, sie lösen nicht mehr dasselbe in dir aus wie früher. Es darf einfach da sein und geht auch wieder, ohne viel Beachtung zu bekommen.

Das Schöne ist, dass du irgendwann auch keinen Auslösern mehr aus dem Weg gehst. Du nimmst es einfach wahr und hinterfragst, welches Thema in dir noch schlummert. Das ist alles. Du hast gar kein Bedürfnis mehr danach zu flüchten oder zu verdrängen. → innere Freiheit

Aber erst, wenn du bereit bist hinzuschauen

Wenn du dich auf den Heimweg zu deinem Inneren machst, fang nicht dann an, wenn du schon down bist. Stabilisier dich erst. Tiefe Phasen sind kein Spaziergang. → Seelenweg Phasen

Annehmen ist das Zauberwort. Dann bewegt sich wieder was. Das geht natürlich nur, wenn du bereit bist, deinen Weg zu gehen. Von alleine passiert selten etwas. → Loslassen oder Annehmen – und warum das nicht dasselbe ist

Stell dir vor, du stehst neben dir

Nein, nicht die Version, die nach einer Feier komplett neben sich steht. Ich spreche von einem Double, das dich beobachtet, während du dein Leben lebst.

Das hat mir geholfen, mich selbst zu reflektieren und zu erkennen, wo ich gerade stehe und wo es noch Heilpotential gibt oder noch was loszulassen ist. Das Beobachten ist quasi wie ein Blick in den Spiegel.

Dein Körper weiß es zuerst

Er reagiert, bevor dein Kopf auch nur einen Gedanken formuliert hat. Wenn ich mit Klienten im Impulsgespräch sitze — egal ob online oder direkt — reagiere ich körperlich, wenn sich bei ihnen etwas löst.

Früher hatte ich Angst davor. Heute bin ich dankbar, weil es mir die Sicherheit gibt, dass ich wirklich verbunden bin. → was es mich gekostet hat nicht zu fühlen

Lerne dich und deine körperlichen Reaktionen kennen. Dann weißt du schneller, was gerade dran ist — und was nicht.

Das Seil auf der Brücke

Stell dir vor, alles in dir ist ruhig, friedlich. Hier und da kommt eine Erinnerung an die Oberfläche und du schaust sie einfach nur an. Du nimmst sie wahr und lässt sie wieder gehen, nachdem du dich eingefühlt hast. Kein Drama. Es fließt einfach.

Vertrauen kommt nicht aus dem Kopf

Stell dir vor, dass es dir völlig egal sein kann, was morgen passiert. Du bist nur noch im Moment. Kannst du dir vorstellen, wie entspannt das ist?

Du bist im tiefen Vertrauen, dass alles was geschieht immer für dich ist. Nichts passiert einfach so — und wenn du das erkannt hast, brauchst du dich über nichts mehr aufzuregen. Du wirst Beobachter und handelst, weil du einfach weißt, was du willst und was sich für dich stimmig anfühlt.

Der wichtigste Schritt, um dieses tiefe Vertrauen aufzubauen, ist das Loslassen der Kontrolle. Denn wenn du nichts mehr kontrollieren willst und dich deinem Fluss des Lebens hingibst, kommt das Vertrauen ganz automatisch. → Kontrolle loslassen

Worte hören nicht auf zu wirken — sie fühlen sich nur anders an

Sie werden oft überflüssig, weil es ums Fühlen geht, um Frequenzen.

Ich erinnere mich an Zeiten, da wurde ich ständig verbessert, was ich wann und wie zu sagen habe. Das war in Phasen, als ich noch in der Heilung war wichtig und da war ich auch sehr achtsam mit meinen Worten. Die verzweifelten Versuche das zu erklären, was ich eigentlich damit gemeint hatte, sind verpufft, weil es nicht verstanden wurde.

Heute mache ich mir die Mühe nicht mehr und lasse es einfach sein, wie es ist.

In einer bestimmten Phase ist es wichtig, genau darauf zu achten, was du sagst, wie du es sagst — und was du dabei empfindest. Irgendwann verschiebt sich das. Das passiert — das wird nicht gemacht.

Wenn Pflaster nicht mehr wirken, wird es Zeit, auf die innere Stimme zu hören. → Herzwände

Du kannst auf dieser Ebene niemanden mehr fragen, wie es dir geht, was du tun sollst.

Ab hier geht der Weg nur noch über dein Fühlen

Das kann dir niemand abnehmen. Wie fühlst du was? Was nimmst DU wahr? Wie reagiert dein Körper? Das ist so individuell wie jeder Mensch auf diesem Planeten. → hochsensibel

You Name It

Wenn du es nicht mehr erklären kannst, bleibt nur noch das Fühlen.

Es ist schon witzig, wie wir etwas sagen und dennoch etwas völlig anderes damit meinen.

Seit einigen Monaten oder sogar Jahren kommt immer wieder der Impuls YOU NAME IT, wenn ich etwas erklären wollte. Jetzt verstehe ich in der Tiefe, was damit gemeint war.

Je nachdem, auf welcher Ebene wir uns befinden, haben Begriffe eine andere Bedeutung. Was bedeutet Freiheit? Die Definition geht so in Richtung: du entscheidest. Keiner hat mehr Macht über dich. Du kannst dir alles leisten.

Die meisten meinen damit finanzielle Freiheit — und ich habe das auch lange geglaubt. Bis ich dahinter kam, dass innere Freiheit ein Zustand ist, der durch Prozesse entsteht. Ein Weg und ein Gefühl. Dieses Gefühl ist für keinen Preis der Welt zu erreichen.

Das, wie du die Dinge siehst und wahrnimmst, ist deine persönliche momentane Wahrheit, die meist durch deine Vergangenheit geprägt wurde. Schaffst du es, die hinter dir zu lassen, öffnen sich ganz andere Dimensionen.

Die Verpackung spielt keine Rolle mehr

YOU NAME IT ist dann etwas völlig anderes, weil du dann anfängst zu fühlen, tiefer und ganz anders wahrzunehmen. Und das ist oft so, dass es dafür weder Begriffe noch Erklärungen gibt.

Ich bin vor kurzem über Videos gestolpert — KI-generiert, fake, das war nicht zu übersehen. Der Inhalt hat trotzdem zu fast hundert Prozent meinen Seelenweg beschrieben.

Einiges wurde anders benannt, aber die Übereinstimmung war da. Das war wirklich erstaunlich. Und der Beweis, dass es irgendwann nicht mehr um die Verpackung geht. Nur noch um das, was dahinter steckt.

„Oh guck mal ein Schmetterling. Lass ihn sanft auf deiner Haut landen und wenn er pinkelt ist das dein Aufstieg.“ Am Arsch. So ist es nun mal nicht.

Wenn Menschen mich jetzt nicht verstehen… lächeln und winken.

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht]

Wo stehst du gerade?

Ich weiß nicht, wo du gerade stehst — aber das ist auch völlig egal. Es geht nur darum, den nächsten Schritt zu gehen. Step by Step in Richtung deiner eigenen Wahrheit. Dem Kern, der du wirklich bist.

Überlege dir, aus welcher Schublade du als erstes steigen möchtest. Es können Kleinigkeiten sein, mit denen du dich nicht mehr identifizieren möchtest. Und dann machst du Erfahrungen und wirst immer mutiger. Ohne deine Masken wirst du dich bald besser fühlen. Stärker, souveräner und dich selbst.

Wegweiser 

Vielleicht weißt du gerade gar nicht wo du stehst. Fühlst du schon? Selbstverständlich. Aber vielleicht fühlst du dich noch unsicher, weil dir noch das Vertrauen fehlt.

Möglicherweise hast du noch blinde Flecken oder dir fehlt einfach ein Impuls für deine nächsten Schritte. Ich sehe dich und ich spüre dich, ohne deine Geschichte.

Erlaube dir ein Impulsgespräch. Ich helfe dir gerne dabei dich zu erinnern, wer du wirklich bist. → Kontakt

Disclaimer: Dieser Blog ersetzt keine therapeutische oder medizinische Begleitung. Die Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind als Impulse gedacht — nicht als Anleitung. Wenn du dich in einer Krise befindest, wende dich bitte an eine Fachkraft deines Vertrauens.

Bewusst entscheiden – auch wenn es sich nach „nicht meins“ anfühlt

Bewusst entscheiden – auch wenn es sich nach „nicht meins“ anfühlt

Es gibt einen Moment, wo du weißt: Das hier bin eigentlich nicht ich.

Und du machst es trotzdem. Nicht weil du musst. Sondern weil du dich dafür entschieden hast.

Genau da fängt echte Freiheit an.

Die Gitarre, die ich nie gelernt habe zu spielen

Es gab Zeiten in meinem Leben, da hatte ich extreme Angst vor Sichtbarkeit. Das ist natürlich richtig blöd, wenn man selbstständig ist. Irgendwann wollte ich einfach meine Ketten sprengen und kaufte mir eine Gitarre. Spoiler: ich kann bis heute nicht spielen.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl — du stehst kurz davor, etwas zu tun, und weißt gleichzeitig, dass es nicht perfekt wird. Dass du dich blamieren könntest. Dass es sich irgendwie falsch anfühlt. Und trotzdem zieht dich was dahin.

Es hat so einen Spaß gemacht mich auszuprobieren — und was habe ich gemacht? Handykamera an und auf Facebook hochgeladen. Ich musste so lachen, wie bescheuert das war. Aber genau diese Leichtigkeit und der Mut haben mir so einen Schub gegeben, dass danach alles möglich war.

Falls du sehen willst, wie das wirklich aussah: → Hier bin ich. Unperfekt. Echt.

Darum geht es heute. Nicht um Perfektion. Nicht um deine Natur. Sondern um das, was passiert, wenn du dich bewusst dafür entscheidest, etwas zu tun — auch wenn es sich nach „eigentlich nicht meins“ anfühlt.

Komfortzone oder Selbstvertrauen — was wächst da wirklich?

Wenn wir immer nur das tun, was wir besonders gut können, pushen wir unseren Selbstwert künstlich. Wir nisten uns tiefer in der Komfortzone ein. Echtes Selbstvertrauen entsteht nicht dort. Es entsteht, wenn du dich ausprobierst. Nicht weil du es irgendwann perfekt kannst — sondern weil du es tust.

Zwei Arten von Müde — kennst du den Unterschied?

Kennst du dieses Müde, wo du weißt, du hast was getan? Das ist ein anderes Müde als das, wo du einfach funktioniert hast. Wenn du funktionierst — vielleicht sogar aus einer Not heraus — kommt diese erschöpfte Dauermüdigkeit, nachts nicht schlafen können, Frustration. Wenn du dich aber bewusst auf etwas einlässt, das dich herausfordert, bist du danach auch müde. Aber du kannst schlafen. Du fühlst dich erholt. Du hast nicht gekämpft. Du hast entschieden.

Wenn du spürst, dass da noch was dahinter steckt, warum du nicht sagst was du wirklich fühlst: → Warum du nicht sagst, was du wirklich spürst

Was passiert, wenn du aufhörst zu bewerten

Letztendlich geht es immer darum, ob du noch bewertest. Wenn du anfängst neutral hinzusehen — nicht gleichgültig, sondern im Frieden — ist das, was du gegen deine eigentliche Natur tust, kein Drama mehr. Ich z.B. brauche die Extreme. In meiner Welt ist alles still und friedlich. Aber in der anderen Welt kann ich genau so sein wie ich bin, obwohl ich ein komplett anderes Umfeld habe. Keine Masken mehr. Das war ein langer Weg — ich habe ihn nicht immer genossen, dafür jetzt umso mehr.

Sensibel sein ist keine Entschuldigung

Du weißt vielleicht, dass du sensibler bist als andere. Und vielleicht wirst du dafür gehänselt. Aber weißt du, dass es deine Superkraft ist, wenn du gelernt hast sie anzuwenden? Ich habe auch eine Zeitlang entschieden, lieber nichts mehr zu fühlen als so viel. Ich war überfordert und hatte niemanden zum Austauschen. Was hat es mir gebracht? Schmerzen. Körperlich und seelisch. Die Depression. Erst als ich mich zu 100% darauf eingelassen habe, mich selbst kennenzulernen und diese Fähigkeit anzunehmen — konnte auch die Depression gehen.

Das Cape schützt dich nicht. Es hält dich nur da, wo du gerade bist. → Hochsensibel? Das goldene Cape macht dich nicht stark

Das ist meine Geschichte. Meine Entscheidungen, mein Weg, meine Erfahrungen — nichts davon ist eine Anleitung und schon gar kein Versprechen. Wenn du gerade mittendrin bist und professionelle Unterstützung brauchst, hol sie dir. Beides schließt sich nicht aus.

Innere Freiheit gehört dir — nicht deiner Komfortzone

Was du eigentlich suchst, bist du selbst. Dafür ist es nötig, alle deine Teile zu akzeptieren. Du triffst die Entscheidungen, wie sich was in dir entwickelt — und so kommst du zu deiner eigenen Wahrheit, die keine Konditionierungen mehr enthält. Niemand kann dir sagen, was deine Wahrheit ist. Die ist individuell. Du wirst sie spüren.

Innere Freiheit ist das, wo niemand dich beeinflusst, wenn du es nicht willst. Der Moment, wo du dich immer für dich entscheidest. Dein Leben gehört dir. Nur du kannst den Weg für dich wählen.

Und falls du merkst, dass du noch nicht weißt, wer du ohne deine Geschichten bist: → Du bist nicht für Spezialisten gemacht

Erinnere dich – du hast es schon immer gewusst

Erinnere dich – du hast es schon immer gewusst

Warum ist das, was du so lange gesucht hast, so verdammt nah und trotzdem unsichtbar?

Warum kannst du Schwächen annehmen, aber nicht deine Stärken?

Und was, wenn du gar nichts entdecken musst, weil du es schon bist?

Kürbisse auf den Augen

„Das kann nicht sein. Das ist so einfach.“ — Ja, ist es.

Was, wenn das, was du so lange gesucht hast, einfach dein Normal war und du es deshalb nie gesehen hast?

Alles, was ich damals mit meinen Engeln auf Pfötchen lernen wollte, vor allem die Tierkommunikation, die ich traditionell immer noch nicht kann, und alles, was mit Energiearbeit zu tun hatte, kam mir immer so umständlich vor.

Nicht, weil ich es besser konnte, sondern weil es mein Normal war. Ich wusste es nur noch nicht.

Unsere ureigenen Talente zu entdecken und anzuerkennen ist eine unserer schwersten Aufgaben, weil wir dafür blinde Flecken haben.

Statt Tomaten haben wir ganze Kürbisse auf den Augen und sehen das Offensichtliche nicht.

Erinnere dich, wer du wirklich bist
Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht
Blinde Flecke – Gedanken die nicht deine sind

Stärken zeigen und dafür vorgeführt werden sollen

Und dann ist da noch diese andere Seite — die Stärken, die wir nie zeigen durften.

Ich glaube, wir werden so erzogen. Wir machen uns selbst lieber klein als selbstbewusst zu dem zu stehen, was wir gut können.

Wenn wir rumlaufen und unsere Talente stolz präsentieren würden, kämen doch gleich Sprüche wie „eingebildet, arrogant, abgehoben…“ und viele mehr.

Oder wir werden in Situationen gebracht, wo wir dann vorgeführt werden sollen, wie dressierte Affen. Das ist extrem anstrengend.

Ich erinnere, dass ich vor vielen Jahren mal einen Beitrag gesehen habe, wo eine Tierkommunikatorin eingeladen wurde und dann spontan und ohne vorherige Absprachen ein Tiergespräch „vorführen“ sollte.

Sie hat es abgelehnt, weil es nicht angemessen war. Weder die Situation hat gestimmt, noch das Umfeld. Sie wurde daraufhin als Scharlatanin abgestempelt und die Interviewer hatten wieder mal Recht behalten, dass das ganze Spiri Gedöns nur Humbug ist.

Dabei hat sie das einzig richtige gewählt. Sie hat sich nicht überfordert in der Situation und auch das Tier nicht missbraucht. So eine tiefe Arbeit braucht einen intimen Raum und nicht die große Halle, es sei denn man hat sich für die Bühne und Show entschieden. Aber ob das dann alles auch echt ist… darf jeder selbst fühlen.

Warum du einer Karte mehr vertraust als einem Gefühl

Energiearbeit glauben, wenn man sie nicht anfassen kann, das ist für viele der erste Stolperstein. Und irgendwie verständlich.

Wir Menschen sind so gestrickt, dass wir anderen mehr vertrauen, wenn sie etwas Greifbares anbieten. Etwas, das man anfassen und sehen kann. Das gibt uns eine vermeintliche Sicherheit. Wir glauben nur das, was wir sehen und ehrlich, Energiearbeit ist immer noch nicht greifbar für viele.

So oft habe ich mit Menschen gearbeitet, die nicht an sowas geglaubt haben und hinterher mehr als überrascht waren, was es an die Oberfläche geholt hat. Nach einer Weile schienen sie es aber wieder vergessen zu haben und ihren Erfolg auf etwas geschoben, das sie dann doch auf Rezept bekamen.

Früher hat mich das sehr getroffen, weil ich die Veränderung sofort gesehen habe und ihr Feedback hat es ja auch bestätigt. Ich habe mich immer wieder gefragt, warum das so ist und warum Menschen sich dann doch wieder umentscheiden und die herkömmlichen Wege einschlagen.

Viele haben sich schlicht nicht getraut darüber zu sprechen. Wenn sie auf ihre Veränderung angesprochen wurden, wussten sie nicht, was sie antworten sollten. Also haben sie wieder etwas mit einem Etikett aus der Schublade genommen und konnten dem Ganzen einen Namen geben.

You name it – warum Energiearbeit keinen Namen braucht

Kannst du es annehmen, wenn jemand sagt: du kannst das?

Ja, denn warum sollte ich es anzweifeln. Zum einen steht mir das gar nicht zu, zum anderen ist es nicht meine Aufgabe zu urteilen. ABER, die Frage ist auf welcher Ebene. Es gibt so viele Stufen und die meisten bleiben an der Oberfläche und glauben alles schon zu wissen. Und ja, das ging mir damals nicht anders. Aber meist ist das noch auf der 3D Ebene.

3D, 4D, 5D – persönliche Entwicklung verstehen

Weil ich mich so entschieden habe

Irgendwann kommt die Frage: Wann hörst du auf zu suchen?

Ich wurde ständig gefragt, wie ich es geschafft habe und hatte lange keine Antwort. Ich erwartete etwas Spektakuläres. Dabei war es so einfach: Ich habe mich so entschieden. Nicht weil ich plötzlich alles wusste. Sondern weil ich aufgehört habe, das, was ich schon war, nicht zu glauben.

Du weißt es schon. Du hast dich nur noch nicht getraut, es wirklich anzunehmen.

Wie ich es geschafft habe — gar nicht, ich habe mich entschieden

Der heilige Gral ist eine Erinnerung

Was, wenn du gar nichts entdecken musst, weil du es schon bist?

Letztendlich ist es eine Erinnerung an deine eigene Wahrheit, deine Version, die du im Grunde schon immer warst. Nicht die, zu der du gemacht wurdest.

Erinnere dich – wenn der Seelenweg dich nicht loslässt

Wenn du spürst, dass da etwas in dir antwortet, dann weißt du es schon.

Impulsgespräch anfragen

Loslassen oder Annehmen und warum das nicht dasselbe ist

Loslassen oder Annehmen und warum das nicht dasselbe ist

Du hast es versucht. Mehr als einmal. Und trotzdem bist du hier.

Das ist kein Zufall.

Vielleicht weil Loslassen nie wirklich dein Thema war.

Du bist schon einen weiten Weg gegangen. Hast immer wieder versucht, den Themen deiner Vergangenheit zu entkommen. Und warst vielleicht enttäuscht, dass es bei dir scheinbar nicht klappt wie bei anderen.

Heute habe ich etwas gelesen, das mich nicht losgelassen hat. Nicht weil es alte Wunden aufgerissen hat — die sind geheilt. Aber ich habe mich erinnert.

Es ging um Loslassen. Und darum, dass viele Menschen dabei vergessen was war — und dadurch in die Falle tappen, denselben Fehler wieder zu machen.

Ich sehe was gemeint ist. Aber für mich bedeutet Loslassen oder Annehmen etwas grundlegend anderes.

Loslassen oder Annehmen — das ist nicht dasselbe

Für mich bedeutet Loslassen, dass es keine Macht mehr über mich hat. Wenn es das nicht mehr hat, wird es seltener in meiner Erinnerung sein. Und dann verschwindet es.

Solange du aber versuchst loszulassen, willst du kontrollieren. Und Kontrolle gibt dem, was du loswerden willst, nur mehr Futter.

Was ich dir stattdessen empfehle: Annehmen. Wenn du es annehmen kannst — nicht gut finden, nicht feiern, einfach annehmen — dann hat es keine Macht mehr über dich. Deine Gedanken werden wieder frei. Für schöneres.

Wenn dich das Thema Vermeidung interessiert — ich habe hier bereits darüber geschrieben, was wirklich passiert wenn wir glauben wir lassen los 

Der Morgen, an dem ich es verstanden habe

Ich war mal bei einem Morgenspaziergang mit Rosi. Dichter Nebel, man konnte kaum drei Meter sehen. Irgendwo dahinter wollte die Sonne durch, aber noch nicht.

Die ganze Zeit dieser eine Glaubenssatz. Er ließ mich nicht los. Alles was er mir angetan hatte, was er aus mir gemacht hatte. Es tat weh. Auch körperlich. Ich heulte.

Aber es gab kein Zurück. Weil jetzt der richtige Moment war.

Ich kam an einem Bachlauf an. Fließendes Wasser. In solchen Momenten immer eine Unterstützung.

Und als ich bereit war — kam die Sonne durch.

Klingt kitschig. War aber so.

Danach konnte ich es nicht mal mehr benennen, was losgelassen hatte. Es hatte keinen Namen mehr. Keine Energie mehr. Es war einfach weg.

Es ENTwickelt sich, was irgendwann mal VERwickelt wurde

Nicht nach Zeitplan. Nicht auf Kommando. Ist es nicht so, dass wir versuchen alles zu kontrollieren? Sogar die Ergebnisse? Aber so funktioniert Energiearbeit nicht. Du bekommst das, wofür du jetzt bereit bist.

Bei mir war es immer so, dass ich vorher nicht weiß, was passieren wird. Ich kann ja immer nur nachträglich Rückschlüsse ziehen. Es ist ja auch nicht so, dass ich mich hinsetze und sage: so, jetzt machen wir mal den Glaubenssatz weg.

Es ist ein Prozess. Der entwickelt sich einfach, wenn du bereit bist anzunehmen, was gerade da ist.

Du bist ein Fühlwesen

Weißt du was mich wirklich auf den Keks geht?

Dieses ganze Coaching und Spiri Bubble Gequatsche. Jeder macht es in 5 Schritten und verrät Geheimnisse, die nur die engsten 2000 Menschen kennen.

Du bist ein Fühlwesen. Du weißt das doch schon längst aber warum zweifelst du noch an dir? Das hast du gar nicht nötig. Also fang an dich in das zu fühlen, was gesagt wird.

Was klingt für dich echt? Fühlst du, wenn jemand die Erfahrung gemacht hat — oder wenn er dir was verkaufen will und sein Wissen auch nur erworben ist?

Weißt du, nur weil es im Buch steht muss es nicht stimmen. Nur weil es jemand anders so erlebt hat, muss es für dich nicht genauso sein. Du bist ein Individuum. Erinnerst du dich noch daran? Was ist deine Wahrheit? Atme, schließ deine Augen. Atme, was fühlst du?

Und wenn du magst — hier findest du weitere blinde Flecke, die du vielleicht noch nicht gesehen hast.

Ich weiß, dass du nicht mehr suchst. Dennoch hat dich etwas hierher geführt.

Nein, ich sage dir nicht wie du funktionierst und auch nicht wie es sich für dich anfühlen wird. Aber ich kann dir sagen, was ich spüre und wie ich dich ohne deine Geschichten wahrnehme.

Dich dabei zu unterstützen, dass du dich an deine eigene Wahrheit erinnerst — das ist meine Seelenaufgabe.

Schreib mir — ich freue mich auf dich.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Lies hier gerne weiter und hinterlass gerne einen Kommentar. Vielen Dank für dein Interesse.

Ungeduld auf dem Seelenweg – Warum dein Prozess kein Treibhaus ist

Ungeduld auf dem Seelenweg – Warum dein Prozess kein Treibhaus ist

Dein Seelenweg ist kein Treibhaus. Aber die Bubble verkauft ihn gerne so.

Was wirklich wächst und warum Ungeduld dein größter Feind ist.

Stell dir vor, dein Jahr würde wie ein Garten funktionieren. Es gibt Phasen, wo du etwas sähst, es gibt Phasen des Wachstums, Phasen der Stille und des Ausruhens und des Vorbereitens. Je nachdem, was du für dich erschaffen willst.

Was dabei ganz wichtig ist: den natürlichen Zyklus zu berücksichtigen.

Die Bubble und der Treibhauseffekt

Die Coaching-Bubble nutzt oft einen Treibhauseffekt. Alles muss schnell gehen, wird manipuliert und du wunderst dich vielleicht, warum es sich nicht rund anfühlt. Das liegt daran, dass etwas auf der Strecke bleibt.

Erinnere dich an den Geschmack frisch geernteter Erdbeeren aus dem Garten. Oder frischgezapfter Tomaten vom Strauch. Ich hatte mal einen Garten — und kann dir sagen, die Jahre danach konnte ich kein Obst und Gemüse aus dem Supermarkt essen.

Das ist auch in deinen Prozessen so. Jede Phase braucht gewisse Zutaten, besondere Pflege und die Zeit, die sie braucht um zu reifen.

Die Tücken der Ungeduld zeigen sich übrigens nicht nur auf dem Seelenweg — sie beeinflussen deinen ganzen Alltag.

Wie das mit der Selbsttäuschung zusammenhängt, die dabei entsteht — das habe ich hier beschrieben.

50 Pflänzchen in einem Schuhkarton

Ich erinnere mich, als ich kleine Pflänzchen gekauft hatte für eine Blumeninsel, die in bestimmter Reihenfolge angelegt ein wunderschönes Bild ergeben sollten. Ich bestellte also für — keine Ahnung wieviel Quadratmeter — und bereitete das Feld entsprechend vor.

Dann kamen sie. Ein Karton, noch einer, hä? noch einer… Gefühlt nahm das kein Ende und letztendlich waren ca. 50 Pflänzchen in einem Schuhkarton. Was war ich enttäuscht.

Also Pflänzchen ab in den Rucksack, aufs Fahrrad geschwungen und ab in den Garten. Ich saß fast täglich davor und versuchte zu beobachten, wie sie sich entwickelten. Das ging mir natürlich zu langsam — und ich dachte, vielleicht ist es der falsche Platz. Also mussten die ersten bereits nach ein paar Tagen umziehen.

Du kennst den Spruch: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Er geht noch weiter: „und die ganz Harten überleben bei Carola.“

Viele Köche verderben den Brei

So ist das auch bei dir, wenn du mit diversen unterschiedlichen Methoden, Techniken und Tools arbeitest. Woher willst du wissen, was nun wirklich geholfen hat? War es der letzte Workshop — oder ist der einfach auf den vorbereiteten Boden getroffen, sodass er jetzt wachsen kann?

Oder machst du so viel unterschiedliche Dinge, die sich gegenseitig negativ beeinflussen? Viele Köche verderben den Brei. Auch den Spruch kennst du.

Und falls du dich fragst, ob Spezialisten da wirklich weiterhelfen — das habe ich hier mal genauer angeschaut.

Warum manche Dinge auch nach dem Workshop nicht loslassen — das erkläre ich hier.

Ungeduld aushalten — das Schwerste überhaupt

Wie leicht fällt es dir, dir die Zeit zu geben, die du gerade benötigst?

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, wirst du erkennen, wann du festgesteckt hast. Und jetzt bist du hier und fragst dich vielleicht, warum du die eine oder andere Lektion wiederholen musstest. Vielleicht lag es gar nicht daran, dass du noch etwas lernen solltest — sondern einfach daran, dass du zu schnell sein wolltest.

Weißt du eigentlich wie schön es ist, die einzelnen Prozesse und Phasen bewusst zu erleben? Viele erlauben sich gar nicht hinzusehen — sich dafür wertzuschätzen, was sie da eigentlich gemeistert haben. Auch das gehört unbedingt zum Bewusstseinsprozess dazu.

Vielleicht gibt es diese Momente, wo du von einer MasterClass zur nächsten gehst oder ein Seminar nach dem anderen abarbeitest. Du bist so beschäftigt, dass du gar nicht mitbekommen kannst, ob da jetzt was passiert oder nicht.

Ist es nicht so, dass dir von außen sogar noch zusätzlich Druck gemacht wird? Vielleicht fühlst du dich noch nicht gut genug, nicht weit genug — und weißt du was? Das ist der größte Killer überhaupt.

Du bist soweit, wie du halt bist. Punkt.

Was würde passieren, wenn du einfach sagst: „Stopp. Ich will das nicht mehr.“

Ich sag es dir: Es kehrt Ruhe ein. Tiefe Ruhe. Und dann entscheidest du, was du wirklich willst — weil du anfängst, dich und deine Bedürfnisse zu spüren.

Was Ungeduld mit deinem Körper macht — und warum er oft der erste ist, der Stopp sagt — das habe ich hier beschrieben.

Wie das mit einer echten Entscheidung zusammenhängt — das habe ich hier geschrieben.

Die Phasen — wie sie sich bei mir gezeigt haben

Ich weiß, wie es sich anfühlt. Wie Stillstand. Oder sogar wie Rückschritte. Der Zwang weiterzumachen wird fast unerträglich. Beim Sport würdest du es den inneren Schweinehund nennen, der dich zum Stillstand zwingt und dir beim nächsten Einkauf eine Tüte Chips in den Einkaufswagen schmeißt. Ohne dass du es mitbekommst.

Der Drang sportlich zu werden war bei mir nie so groß, dass ich mich dagegen hätte wehren müssen. In meinen persönlichen Prozessen musste ich mich zur Ruhe anfangs zwingen. Dann habe ich erkannt, dass diese Phasen wichtig sind.

Diese Phasen haben sich bei mir so gezeigt:

— suchen, ausprobieren, verändern — transformieren — verkörpern — synchronisieren — reanimieren — integrieren

Besonders das Verkörpern — Ungeduld, Wurzeln und die Kunst wirklich zu verkörpern — ist eine eigene Geschichte wert.

Deine eigene Wahrheit — sie wartet nicht auf den nächsten Workshop

Vielleicht weißt du gar nicht, warum du dich eigentlich so hetzen lässt. Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, an dem du entscheidest, dich auf deine eigene Wahrheit einzulassen.

Denn ist es nicht so, dass du einfach noch nicht weißt, wer du wirklich bist? Deine eigene Wahrheit zu entdecken gibt dir das, was du vielleicht auch suchst: Freiheit. Und die ist in dir — wenn du dich entdeckst. Nicht wenn du andere danach fragst, wer du bist.

Mach die Augen auf — nicht für die Welt da draußen. Für dich.

Wenn du spürst, dass du bereit bist, deinen eigenen Weg zu navigieren — ohne den nächsten Workshop, ohne fremde Landkarten — dann schau dir den Seelenkompass an. Der zeigt dir, wo du wirklich stehst.

Und wenn du lieber erst im Gespräch spürst, was jetzt dran ist — dann ist ein Impulsgespräch der richtige nächste Schritt.

Wie sind deine Erfahrungen? Schreib es gerne in die Kommentare.

💌 Soul to Soul — Carola

Selbsttäuschung – Eine Anleitung in vier Schritten

Selbsttäuschung – Eine Anleitung in vier Schritten

Selbsttäuschung ist kein Fehler. Sie ist ein Angebot. Und die meisten nehmen es gerne an.

Hier kommt die Anleitung — damit du garantiert auf dem neuesten Stand bleibst.

Du willst das wirklich wissen? Gut. Dann machen wir das richtig.

Du scrollst täglich an Bildern vorbei, die nicht echt sind. Du liest Versprechen, die sich gut anfühlen aber nichts verändern. Und irgendwo weißt du das. Trotzdem machst du weiter. Ich auch — ich habe mir KI-Bilder erstellen lassen und „Wie lange lässt du dich noch verarschen?“ drübergeschrieben. Die Kommentare waren begeistert. Über die Bilder.

Willkommen in der Selbsttäuschung.

Schritt 1: Schau nur hin. Lies nie.

Neulich habe ich ein Experiment gemacht. Ich habe mir KI-Bilder erstellen lassen — schlank, perfekt ausgeleuchtet, toller Blazer. Und fett drübergeschrieben: Wie lange lässt du dich noch verarschen?

Die Kommentare? Wunderschön. Strahlend. Toll siehst du aus.

Niemand hat den Text gelesen.

Ich habe in den Kommentaren geschrieben, dass das nicht echt ist. Dass ich nicht mal in jungen Jahren so aussah. Es hat nichts geändert. Die Bilder wurden trotzdem verteidigt. Weil sie so schön sind.

Das ist nicht mehr Selbsttäuschung. Das ist eine Entscheidung.

Und wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt wenn man aufhört, sich selbst zu belügen — das habe ich hier geschrieben.

Selbsttäuschung funktioniert am besten, wenn man gar nicht erst nachschaut. Das spart Zeit und unbequeme Fragen.

Authentisch oder Fake
Dein Hund als Wegweiser und Spiegel deiner Seele

Schritt 2: Mal alles an.

Jemand findet einen Kieselstein. Schön, glatt, echt. Aber reicht ja nicht. Also Farbe drauf, ein bisschen Glitzer — und schwups, sieht aus wie ein Edelstein.

Alle sind begeistert.

Der Kieselstein ist verwirrt.

Du kannst das auch mit dir machen. Filter, Formeln, Masterclasses. Pssst — streng geheim, nur 1.000 andere wissen das auch. Das Gefängnis sieht danach viel hübscher aus. Verändert hat sich innen nichts, aber es glitzert.

Ich habe das selbst ausprobiert — und in diesem Blog geschrieben, warum es sich trotzdem falsch angefühlt hat.

Schritt 3: Bleib beschäftigt. Immer.

Mit 30 oder 40: Kinder. Job. Keine Zeit. Vielleicht später.

Mit 50: Yoga. Klangschalen. Trommeln. Ich mache so viel für mich. Ja. Stimmt. Nur nicht tief.

Mit 60: Lohnt sich das noch? Und wenn ich mich verändere und mein Mann macht nicht mit?

Mit 70 oder 80 sitzt du dann da. Alleine vielleicht. Und weißt nicht, wer du bist. Weil du dein Leben lang für alle anderen da warst.

Aber du warst schön beschäftigt. Das zählt.

Was dabei wirklich passiert, habe ich in diesem Video erzählt. Schau rein, wenn du magst.

Und falls du gerade merkst, dass du Veränderung willst aber immer wieder Ausreden findest — dann lies das hier.

Schritt 4: Wähle immer das Glitzernde.

Das Echte ist oft unspektakulär. Verwuschelte Haare. Hundeschnauze im Gesicht. Lachen das weh tut und trotzdem rauskommt.

Das Glitzernde verspricht mehr. Fühlt sich besser an. Und solange du das Glitzernde wählst, musst du nie wirklich hinschauen. Nie wirklich fühlen. Nie wirklich du sein.

Blinde Flecken halten dich genau da — im Komfortablen. Das ist keine Schwäche. Das ist menschlich.

Aber irgendwann reicht Glitzern nicht mehr.

Wenn du merkst, dass du aufgehört hast, dich selbst zu täuschen — oder gerade mittendrin bist — dann weißt du, warum du das hier liest.

Du wirst es nicht sehen. Aber du wirst es fühlen.

Vielleicht ist jetzt der Moment für ein Impulsgespräch. Oder du schaust erst noch mal, was Spezialisten übersehen.

Du entscheidest. Jeden Tag neu.

💌 Soul to Soul — Carola

Carola Baum Aufgeben ist keine Option