Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft
Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden.
Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben.
Auf der Stelle treten — oder doch nicht?
Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden. Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben. Du verstehst nicht warum bei allen die persönliche Entwicklung vermeintlich so schnell voranschreitet und du gefühlt immer noch auf der Stelle trittst.
Das Problem ist nicht, dass du denkst du wiederholst deine Geschichte, sondern dass du in geraden Linien denkst. Die Prozesse verlaufen aber in Spiralen. Das bedeutet: jedes Mal wenn du mit deinem Thema konfrontiert wirst, bist du nicht mehr da wo du beim letzten Mal warst.
Das Energiefeld trägt die Erinnerung noch — auch wenn der Gedanke längst weg ist. Das ist der Grund warum du glaubst auf der Stelle zu treten und nichts bewegt sich. Warum sich alte Glaubenssätze so hartnäckig halten
Kopf und Herz ins gleiche Tempo
Ist es nicht so, dass unser Kopf uns oft im Wege ist? Ich habe so viele Menschen kennengelernt die behauptet haben sie wären Kopf-Menschen. Dabei waren sie alles andere als das — sie haben es aber gelernt und wurden davon überzeugt.
Wäre es tatsächlich so, würden sie nicht auf der Suche sein und auch nicht „so komische“ Gedanken haben. Ihr Herz weiß genau was eigentlich Sache ist. Aber einfach aussteigen? Bekanntes hinterfragen? Oh nein. Das Risiko ist doch zu groß.
Aber was wäre wenn du bereit wärst dich zu öffnen? Lass deinen Kopf ruhig an. Er muss noch wissen was du vorhast — also nimm ihn mit ins Boot. Viele versuchen an der Stelle ins Gegenteil zu switchen aber das ist keine gute Idee.
Menschen sind Gewohnheitstiere und deshalb müssen wir Kopf und Herz ins gleiche Tempo bringen, damit wir aus unseren gewohnten Mustern aussteigen können. Und: solange das noch nicht bereit ist, greift keine Technik in der Tiefe. Das ist keine Schuld. Das ist Reihenfolge. Warum Herzwände bleiben auch nach dem Workshop
Wenn Meer die Lösung ist
Bei mir war es so. Ich hatte etwas Neues entwickelt. War fertig. Glücklich. Und dann entdeckte ich dass es etwas Ähnliches schon gibt. Zack — altes Programm an der Oberfläche. Andere können das alles viel besser. Ich bin nicht genug. Ich darf das gar nicht machen.
Ich musste lachen. Weil ich genau wusste was da gerade passiert. Nicht weil es nicht wehtut — sondern weil ich es kenne. Und weil ich weiß was zu tun ist.
Rosi geschnappt. Bus. Südstrand. Wasser.
Wasser ist ein Lösungsmittel — auch für das was im Energiefeld gespeichert ist. Fließendes Wasser, Meer, See. Oder wenn du sowas gar nicht in der Nähe hast — setz dich einfach an den Wasserhahn. Lass ihn ein bisschen tröpfeln, sanft fließen, für die Zeit die du brauchst.
Und dann: Bing. Alles klar.
Nicht weil ich so hart gearbeitet habe. Sondern weil ich hingeschaut habe, angenommen habe — und dann losgelassen habe. Eine Erinnerung. Mehr nicht.
In meinem Beispiel wurde das Selbstsabotage-Muster nicht durch meine innere Arbeit neutralisiert. Es wurde durch Erkennen, Annehmen, die ganze Vorarbeit — und meinen Ausflug zum Wasser neutralisiert.
Was hinter dem Trigger wirklich wartet
Weißt du was? Die Angst vor Triggern ist völlig unbegründet. Ich glaube das ist einfach ein Konstrukt das von Menschen errichtet wurde die selbst nicht den Mut hatten weiterzugehen. Aber hinter allem wartet nicht der Schmerz. Es ist Liebe. Bedingungslose Liebe — die die ganze Zeit da war. Unter eingeschlossenen Emotionen vergraben.
Kannst du dir vorstellen wie sich das anfühlt? Kannst du dir vorstellen warum es sich lohnt den Weg zu gehen und auch mal einen Schmerz auszuhalten? Du hast schon Schlimmeres erlebt, das weiß ich. Dieser Schmerz ist anders. Er ist ein Geburtsschmerz.
Dein Körper weiß es längst
Emotionen sind gespeicherte Ladungen. Wenn etwas nicht ausgedrückt werden durfte setzt es sich fest. Im Laufe unseres Lebens sogar eine ganze Menge davon. Überall in deinem Körper machen sie sich bemerkbar. Manche sind sichtbar, andere spürst du — oder sie werden irgendwann eine Diagnose die dir bestätigt dass da was nicht rund läuft.
Schau genau hin. Lass dich ärztlich begleiten wenn es erforderlich ist — aber lass auch diesen Teil deines ganzen Seins nicht außer acht. Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen
Gefühle sind keine Feinde
Gefühle sind Wellen und deshalb kommen und gehen sie. Wir wollen sie aber pachten — und vor allem die sogenannten positiven Gefühle nicht weiterziehen lassen. Genau das ist der Grund dafür dass wir uns selbst im Weg stehen. Würden wir uns erlauben auf diesen Wellen zu reiten wäre es das Selbstverständlichste der Welt dass alles sein darf.
Stell dir nur mal vor wenn sie einfach fließen. Klar gibt es auch mal kurze heftige Gefühlsausbrüche aus dem Moment heraus. Alles gut. Beobachte. Atme. Und lass sie einfach weiterziehen. Und ja — es ist wirklich so einfach und nur eine Entscheidung weit entfernt. Kindheitssätze die unser Leben prägen — und dazu mein Video: Die Spirale der Entwicklung
Wenn Leichtigkeit unspektakulär wird
Was passiert wenn die Vergangenheit wirklich keine Rolle mehr in deinem Leben spielen würde? Stell dir vor du hast deine Hausaufgaben erledigt. Deine Glaubenssätze und Konditionierungen wurden entkoppelt, deine Emotionen befreit.
Es ist wirklich unspektakulärer als du glaubst. Ein echter Abschied hat keinen Namen mehr danach. Keine Energie. Keinen großen Einfluss auf deine künftigen Entscheidungen. Du bist nicht mal stolz drauf. Es ist einfach kein Thema mehr.
Ich glaube wenn wir das begriffen haben hat alles was jemals passiert ist so wenig Macht über uns dass wir gar nicht mehr verstehen können wie es uns jemals so viel Kummer bereiten konnte.
Drama oder Leichtigkeit — was kennst du besser?
Wir sind es gewohnt mehr auf Drama zu reagieren als auf Leichtigkeit — und genau da ist das Problem. Stell dir vor wie es wäre wenn du dich über nichts mehr ärgern müsstest, nichts deine Aufregung wert ist und du einfach den Tag genießen könntest.
Langweilig ist die neue Freiheit
Das klingt erst mal sehr unwahrscheinlich oder? Aber genau das passiert wenn du deine Hausaufgaben machst und dich entschließt diesen Weg weiterzugehen. Der Alltag fühlt sich zu Anfang sehr langweilig an. Keine Herausforderungen die gelöst werden müssen. Nichts das uns an Grenzen bringt die wir vorher nicht mal als Gefängnis betrachtet haben.
Die Freiheit worüber in der Bubble erzählt wird ist erst mal nicht im Außen — sondern in dir. Und ist es nicht das was es ausmacht? Diese Gefühle der Freiheit und Dankbarkeit in uns zu fühlen? Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?
Und dann: Stille.
Ich habe keinen Bedarf mehr an Drama.
Es ist wie es ist — und es wird wofür ich mich entscheide.
Nicht mehr und nicht weniger.
Wenn du spürst dass du bereit bist loszulassen, ist das Retreat für die Sinne genau dein Raum. Mehr dazu hier.



