Schubladen öffnen: über Verbindung, Beziehung und einen leisen Perspektivenwechsel

Schubladen öffnen: über Verbindung, Beziehung und einen leisen Perspektivenwechsel

Der Moment, in dem etwas nicht mehr passt

Manchmal ist da dieser leise Moment, in dem wir merken, dass etwas nicht mehr stimmt.
Nicht dramatisch. Nicht laut.
Eher wie ein inneres Innehalten, ein kurzes Stocken, während außen alles weiterläuft wie gewohnt. Die Worte sind da, die Konzepte greifen, die Erklärungen funktionieren und trotzdem fühlt sich etwas leer an. Als würde das Wesentliche zwischen den Begriffen hindurchrutschen.

Das sind oft die Momente, in denen wir anfangen, genauer hinzuspüren. Nicht, weil wir müssen, sondern weil etwas in uns weiß: So wie bisher reicht es nicht mehr.

Die Sicherheit der Schubladen

Wir alle nutzen Schubladen. Sie helfen uns, uns zu orientieren, Dinge einzuordnen, Zusammenhänge zu verstehen. Gerade am Anfang eines Weges können sie Halt geben. Sie vermitteln das Gefühl, dass wir wissen, woran wir sind.

Doch jede Schublade hat auch eine Grenze. Sie definiert, was dazugehört und was nicht. Und manchmal merken wir erst spät, dass wir etwas Lebendiges in etwas Starres gepackt haben. Nicht aus Absicht. Sondern aus dem Wunsch nach Sicherheit.

Manchmal öffnen sich die Schubladen und es strömt Staub oder Rauch heraus, der zuvor eingeengt war. Erst wirbelt er kurz auf, dann verbindet er sich mit allem um dich herum. Alles, was festgehalten war, fließt zurück in Verbindung, in Beziehung, in Resonanz. Es ist kein Chaos, sondern ein Leises, das sich ausbreitet und alles miteinander verbindet.

Wo Offenheit leise endet

In Gesprächen zeigt sich das oft sehr deutlich. Menschen sind interessiert, zugewandt, offen, bis etwas nicht mehr benennbar ist. Bis Erfahrung wichtiger wird als Erklärung. Dann entsteht diese feine Schwelle, an der wir innerlich stoppen. Nicht aus Ablehnung, sondern aus dem Bedürfnis heraus, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du hörst zu, nickst, verstehst vieles und doch bleibt etwas ungreifbar. Etwas, das sich nicht einordnen lässt, sondern nur erfahren werden will.

Wenn etwas stimmig ist, aber keinen Namen hat

Es gibt Wahrheiten, die keinen Titel brauchen.
Sie fühlen sich ruhig an. Weit. Klar.
Und genau deshalb sind sie schwer zu vermitteln.

Wenn etwas keinen Namen hat, greifen wir oft nach dem Nächstliegenden. Wir geben ihm einen Begriff, ein Etikett, ein Konzept. Das macht es handhabbar. Und doch geht dabei manchmal das verloren, was es eigentlich ausmacht: die Beziehung, die Tiefe, das lebendige Dazwischen.

Konzept oder Beziehung

Ein Konzept kann man erklären.
Eine Beziehung kann man nur erleben.

Ein Konzept bleibt auf Abstand.
Eine Beziehung berührt.

In dem Moment, in dem wir in echte Beziehung gehen, zur Natur, zu Tieren, zu anderen Menschen oder zu uns selbst, verändert sich etwas Grundlegendes. Die Rollen lösen sich. Es gibt kein Oben und Unten mehr, kein Richtig oder Falsch. Nur Präsenz. Aufmerksamkeit. Verbindung.

Begegnung auf Augenhöhe

Begegnung auf Augenhöhe heißt nicht, alles zu verstehen.
Es heißt, bereit zu sein, sich berühren zu lassen.
Zuzuhören, ohne sofort einordnen zu müssen.
Da zu sein, ohne etwas festhalten zu wollen.

In dieser Form von Verbindung entsteht eine Tiefe, die nicht erklärbar ist, aber spürbar. Still. Ehrlich. Tragend.

Die Schubladen offen lassen

Vielleicht geht es gar nicht darum, alte Schubladen zu zerstören. Vielleicht reicht es, sie offen zu lassen. Nicht sofort zu schließen, nicht gleich neu zu beschriften. Einfach einen Moment Raum zu geben für das, was sich zeigen will.

Wenn der Staub und Rauch aus den Schubladen aufsteigt, trägt er alles, was war, in die Gegenwart. Er verbindet dich mit allem, was ist, und was noch werden wird. Du bist nicht verloren in diesem Fluss, du bist die, die ihn trägt, beobachtet, spürt und lenkt. So entsteht ein inneres Verstehen, das aus dem Erleben kommt, nicht aus dem Kopf.

Eine stille Einladung

Ein Perspektivenwechsel kündigt sich selten laut an.
Er kommt leise.
Fast unauffällig.
Und genau darin liegt seine Kraft.

Vielleicht ist jetzt so ein Moment.
Nicht, um etwas Neues zu lernen.
Sondern um etwas Tieferes zuzulassen.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Sensible Hunde – Engel Auf Pfötchen

Sensible Hunde – Engel Auf Pfötchen

Sensible Hunde sind nicht für klassisches Training gemacht

Warum sie als ENGEL AUF PFÖTCHEN zu uns kommen


Nicht jeder Hund braucht mehr Training. Manche brauchen mehr Wahrnehmung. Sensible Hunde reagieren auf das, was wir sind, nicht auf das, was wir sagen. Diese Geschichte handelt von Lucy, von Spiegeln, von Verantwortung und von einer Beziehung, die jenseits von Methoden gewachsen ist.

Als Lucy zu mir kam

1999 kam meine Schäferhündin Lucy zu mir. Obwohl ich mit Hunden aufgewachsen bin, wusste ich, dass ein Großstadthund andere Anforderungen mit sich bringt. Zu dieser Zeit war ich selbst noch sehr unsicher und glaubte anderen mehr als mir. Also tat ich das, was man mir empfahl, und meldete meinen Welpen und mich in einer Welpengruppe an.

Was dort geschah, überforderte uns beide. Zig Hunde unterschiedlichster Größen, Altersstufen und Charaktere. Lucy wollte sich hinter mir verstecken, suchte Schutz – und mir wurde gesagt, ich müsse weggehen, damit sie lernt, sich mit Artgenossen auseinanderzusetzen. Mein Magen zog sich zusammen, doch ich tat es. Kurz darauf begann mein junger Hund aus purer Überforderung zu kläffen. Dieses Verhalten sollte uns noch lange begleiten.

In der zweiten Einheit zog Lucy bereits kläffend auf den Platz. Mir wurde erklärt, sie freue sich so sehr und sei ungeduldig, weil sie zu den anderen Hunden wolle. Heute weiß ich: Sie hatte längst verstanden, dass sie ohnehin dorthin geschleppt wird. Freude war das nicht.

In der dritten Stunde wurden wir ermahnt, weil mein Welpe so auffällig laut war. Gleichzeitig hatte ein anderer junger Schäferhund seine erste Stunde. Die beiden verstanden sich sofort, spielten ruhig im Liegen miteinander. Dann fragte eine Trainerin, wem der „größere aggressive Schäferhund“ gehöre – sie meinte Lucy.

Ich konnte nicht glauben, was ich hörte. Ich nahm meinen Hund und ging. Hilflos. Traurig. Wütend.

Das Etikett: verhaltensgestört

Was folgte, war eine endlose Suche. Unzählige Hundetrainer. Sogar Hundepsychologen. Das Etikett war schnell vergeben: verhaltensgestört.

Die Monate vergingen. Ich meldete mich in einem Verein an und machte mit Lucy den Hundeführerschein. Wir waren gut. So gut, dass wir zum Turnierhundesport eingeladen wurden. Auf dem Hundeplatz funktionierte alles perfekt – doch unser Alltag wurde immer schwieriger. Jeder Artgenosse wurde zum Feind, und ich fühlte mich zunehmend allein.

Der Punkt, an dem ich es nicht mehr ertragen konnte

Schließlich wurde ich selbst Hundetrainerin. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil ich nicht mehr ertragen konnte, was ich auf Hundeplätzen sah. Ich wollte es anders machen.

Mit Lucy jedoch kam ich trotzdem nicht weiter. Also suchte ich Hilfe bei bekannten Namen, Buchautoren, Menschen mit Rang und Ruf. Die Enttäuschung hörte nicht auf. Am Ende standen zwei Diagnosen im Raum: Lucy sei taub – und wir hätten keine soziale Bindung.

Für mich brach eine Welt zusammen. Ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken, ihr ein anderes Zuhause zu suchen.

Kastration beim Hund - ja oder nein

Der Blickwechsel

Menschen, denen ich selbst erfolgreich geholfen hatte, holten mich zurück in die Gegenwart. Sie fragten mich, warum ich all das glaubte. Also begann ich, Lucy und mich filmen zu lassen. Beim Training, beim Spaziergang, beim Spielen. Ich beobachtete uns – ehrlich.

Der Fehler zeigte sich schnell. Lucy spiegelte mich. Meine Unsicherheit. Meine innere Instabilität. Sie zeigte mir, was ich lernen musste, damit sie sich entspannen konnte.

Diese Erkenntnis veränderte nicht nur den Blick auf Lucy, sondern auf jede Mensch-Hund-Beziehung, die mir später begegnete.

Binnen kurzer Zeit wurden wir ein echtes Team – auch im Alltag. Unsere Kommunikation wurde fein, leise, klar. Ich steuerte sie über meinen Blick, über minimale Körpersignale. Wir probierten Tierkommunikation aus, doch ich hörte sie nur sagen: Sprich mit mir. Sag, was du willst. Also blieb ich bei der Körpersprache.

Erst viel später begriff ich, dass wir längst telepathisch kommunizierten – nur nicht so, wie es in Büchern steht oder in Kursen gelehrt wird.

Sensible Hunde reagieren auf das, was wir sind

Sensible Hunde nehmen uns anders wahr. Sie reagieren nicht auf Worte, sondern auf innere Zustände. Wir können uns selbst etwas vormachen – ihnen nicht.

Für mich wurde klar, dass das vermeintliche Fehlverhalten unserer Hunde meist nur ein Symptom ist.

In meiner Arbeit als ganzheitliche Hundeerziehungs- und Verhaltensberaterin schaute ich deshalb immer zuerst auf das Team. Wie wird geführt? Wie ist die Körpersprache? Wie wird die Leine gehalten? Auch heute, nach 25 Jahren, wundert es mich, dass Menschen in Hundeschulen oft nicht lernen, ihren Hund locker und verbunden zu führen. Dass es um Miteinander geht, nicht um Kommandos. Dass Hunde fühlende Wesen sind und jede Kleinigkeit ihr Verhalten beeinflusst.

Warum ich Gruppen nie wollte

Viele klagen, dass die gemeinsame Zeit so schnell vergeht – und verbringen Jahre auf Hundeplätzen, statt sich wirklich kennenzulernen. Statt zu spüren, zu reagieren, präsent zu sein. Sie hören auf Menschen, die sie einmal pro Woche in Gruppen sehen.

Mein Ansatz musste ein anderer sein. Genau das, was mir gefehlt hatte, wollte ich weitergeben: ganzheitlich, fühlend, wahrnehmend. Hund und Mensch als Team, das sich blind versteht und vertraut.

Gruppenarbeit wollte ich von Anfang an nicht. Zu schnell entstehen Vergleiche, Wettbewerb, subtile Überlegenheit – immer auf Kosten des Hundes. Wenn es Gruppen gab, dann nur mit Menschen und Hunden, die ich lange kannte. Kein Wettkampf. Gemeinschaft.

All in One - Intensivwoche

Wenn Korrektur Abstumpfung erzeugt

Werden Hunde dauerhaft korrigiert, stumpfen sie ab. Manche werden scheinbar gehorsam, ziehen sich zurück, verlieren sich selbst. Gerade sensible Hunde erkennt man daran.

Auch heute sehe ich noch körperliches Einwirken, endloses Gemecker oder ein Abtun von Grenzüberschreitungen. Nach 25 Jahren hat mir das endgültig das Herz gebrochen – und ich habe meinen Beruf aufgegeben.

Es war kein Rückzug, sondern eine Verschiebung. Weg von Methoden – hin zum Wahrnehmen.

Spiegel überall

Ich widmete mich immer stärker den Spiegelthemen. In den Erzählungen der Menschen spürte ich, was hinter dem Verhalten ihrer Hunde lag. Menschen erkannten, dass sie selbst der Auslöser waren. Dass ihre Hunde ihnen zeigten, was sich verändern wollte.

Es ging nicht mehr nur um Hunde. Es ging um Spiegel – überall: Partner, Kinder, Tiere, Kollegen.

Heute bin ich mehr denn je überzeugt, dass unsere ENGEL AUF PFÖTCHEN hier sind, um uns in unserer eigenen Entwicklung zu unterstützen.

Dimensionen & Beziehung

Neulich habe ich den Unterschied der Dimensionen aus meiner Sicht beschrieben. Menschen, die noch stark in 3D unterwegs sind, bekommen oft besonders sensible Hunde – als Einladung, innezuhalten und sich selbst zu hinterfragen.

In der 4D sind viele so eingespannt, dass die Tiere an ihrer Seite eher beruhigend wirken und Eigenschaften spiegeln, die der Mensch bei sich selbst noch nicht sieht. So war es bei Rosi. Lange dachte ich, sie habe keine Aufgabe für mich – bis ich erkannte, dass sie mir meine eigenen Qualitäten zeigte.

In der 5D braucht es keine Spiegel mehr. Der Hund ist dann nicht mehr da, um etwas aufzuzeigen, sondern um gemeinsam zu genießen – und die feine Wahrnehmung, auch die telepathische, weiter zu vertiefen.

Einladung

Wenn du beim Lesen gespürt hast, dass dein Hund dich auf einer tieferen Ebene berührt, dann darfst du dir Fragen erlauben:

  • Spürt ihr euch bereits jenseits von Kommandos?

  • Gibt es Momente, in denen dein Hund reagiert, bevor du selbst einen Gedanken zu Ende denkst?

  • Wie hat sich eure Wahrnehmung füreinander über die Zeit verändert?

Manchmal braucht es kein Training, sondern einen klaren Impuls von außen.

Wenn du möchtest, begleite ich dich in einem ruhigen Impulsgespräch – ohne festgefahrene Methode, ohne Bewertung. Präsenz gegen Präsenz.

SOUL2SOUL
Carola 🐾

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
3D, 4D, 5D: persönliche Entwicklung verstehen

3D, 4D, 5D: persönliche Entwicklung verstehen

Ich habe 2019 und 2022 über Authentizität, Heilung und Bewusstsein geschrieben.
Heute – Ende 2025 – lese ich diese Texte anders.
Nicht, weil sie falsch waren.
Sondern weil Entwicklung weitergeht. Immer.

Rückblick – und warum er heute anders aussieht

2021 stand ich auf einem inneren Plateau.
Ich beschrieb es als Berg, von dem aus ich mein Leben überblickte:
Wege, Abzweigungen, Sackgassen, Brücken, Schluchten.

Damals fühlte sich das wie Ankommen an.

Heute weiß ich:
Es war kein Ankommen.
Es war ein erstes bewusstes Innehalten.

Was ich damals noch nicht sehen konnte:
Dieses Plateau war nicht das Ziel, sondern ein Übergang.

Meine Reise ins ICH – sie begann nicht 2021

Meine Reise begann nicht mit Persönlichkeitsentwicklung.
Nicht mit Spiritualität.
Nicht mit Tools.

Sie begann mit einem Kind, das sehr früh gespürt hat:
Hier stimmt etwas nicht – aber niemand hört zu.

Depression war lange kein Wort für mich.
Es war ein Zustand.
Ein Grundrauschen aus Traurigkeit, Rückzug, Einsamkeit.

Die außerkörperlichen Erfahrungen mit zwei, vier Jahren –
damals konnte ich sie nicht einordnen.
Heute weiß ich:
Das waren frühe Momente von Bewusstseinsweitung, nicht von Flucht.

Die Frage
„Willst du wirklich dieses Leben?“
ist bis heute mein roter Faden geblieben.

Damals: 2021 – der erste klare Blick auf mich

2021 stand ich auf einem inneren Plateau.
Nach Jahren der Depression, der Orientierungslosigkeit und der Suche wusste ich endlich:
Ich lebe. Und ich bleibe.

Ich schrieb über meinen Weg, meine Werkzeuge, meine Entscheidungen.
Meditation. Glaubenssätze. Verantwortung.
Alles war ehrlich. Alles war notwendig.

Und trotzdem:
Heute weiß ich, dass ich damals noch mitten im Übergang war.

Damals dachte ich, ich sei angekommen.
Heute weiß ich: Ich stand erst am Anfang einer Entwicklung, die sich nicht planen lässt.

Die Depression – rückblickend kein Gegner

Lange habe ich geglaubt, meine Depression sei etwas, das „weg“ müsse.
Ein Defizit. Eine Störung. Ein Fehler im System.

Heute sehe ich das anders.
Nicht romantisch. Nicht verklärt. Sondern klar.

Die Depression war kein Gegensatz zu Bewusstsein – sie war der Zugang dazu.

Sie hat mich gezwungen, langsamer zu werden. Ehrlicher.
Sie hat mich aus dem Außen gezogen – dorthin, wo ich mich selbst nicht mehr umgehen konnte.

Der Zusammenbruch, der keiner war

Der tiefste Punkt meines Lebens lag nicht mit 18.
Er lag viele Jahre später – kurz bevor mein „neues Leben“ begann.

Nicht mehr lesen können.
Nicht mehr schreiben.
Nicht mehr rechnen.

Das war kein spirituelles Erwachen.
Das war biologische Überforderung.

Und genau hier beginnt ein wichtiger Teil dieses Updates.

Was ich heute anders sehe – 3D, 4D und 5D

3D – Überleben, Funktionieren, Aushalten

Wenn ich heute von 3D spreche, meine ich keinen Ort
und keine „niedrigere Ebene“.

Ich meine einen Bewusstseinszustand, geprägt von:

  • Identifikation mit Geschichten

  • Schuld, Opferrollen, Rechtfertigung

  • Körper im Dauerstress

  • Emotionen, die sich festsetzen

  • Entscheidungen aus Angst

Meine Depression war kein spirituelles Problem.
Sie war ein 3D-Zustand, in dem mein System zu lange funktioniert hat,
obwohl es nicht mehr konnte.

4D – der Raum dazwischen (den ich früher unerschätzt habe)

Zwischen 2021 und 2023 lebte ich stark in dem, was viele 4D nennen.

  • Innere Arbeit

  • Glaubenssätze

  • Schattenarbeit

  • Erkenntnisse

  • Transformation

  • „Ich bin Schöpferin“

Das war wichtig.
Und gleichzeitig: anstrengend.

Heute weiß ich:
4D ist ein Übergangsraum.
Ein Bewusstwerden – aber oft noch mit Kampf.

Man erkennt Muster,
aber identifiziert sich noch mit dem Prozess.

5D – und warum es nichts mit „hoch schwingen“ zu tun hat

5D ist kein Dauerzustand von Frieden.
Kein Abheben.
Keine Abkürzung.

5D bedeutet für mich heute:

  • Verantwortung ohne Drama

  • Beobachten statt bewerten

  • Gefühle fühlen, ohne sich zu verlieren

  • Entscheidungen treffen, auch ohne Sicherheit

  • Stille aushalten

  • Präsenz statt Erklärung

Der große Unterschied:
Ich muss nichts mehr beweisen – nicht mir, nicht anderen.

Der Moment, in dem sich alles sortiert hat

Ende 2023 habe ich ein großes karmisches Kapitel geschlossen.
Nicht laut.
Nicht spektakulär.
Aber endgültig.

Fünf Jahre Loslösung – familiär, geografisch, energetisch.
Und ja: Es hat sich gelohnt.

Was danach kam, war kein „Happy End“.
Es war Klarheit.

Und Klarheit fühlt sich manchmal nüchtern an.
Still.
Unaufgeregt.

Was ich heute über 3D verstehe

3D ist kein Schimpfwort.
3D ist Funktionieren.

  • Anpassung

  • Bewertung

  • Schuldfragen

  • Durchhalten

  • Sicherheit im Außen suchen

Ich habe dort Jahrzehnte verbracht.
Nicht aus Dummheit. Sondern weil es mir niemand anders gezeigt hat.

Was ich früher als „normal“ empfunden habe, erkenne ich heute als reines Leben im Außen.

4D – der Raum, über den kaum jemand spricht

4D ist unbequem.
4D ist der Raum zwischen dem Alten und dem Neuen.

Hier fällt alles weg:

  • alte Rollen

  • alte Sicherheiten

  • alte Identitäten

Man weiß, was nicht mehr stimmt, aber noch nicht, was trägt.

Zwischen Ausstieg und Klarheit liegt ein Raum, den man nicht beschleunigen kann.
Heute weiß ich: Genau hier findet die eigentliche Transformation statt.

Viele drehen hier um.
Nicht, weil sie schwach sind – sondern weil dieser Raum niemandem gehört.

5D – meine heutige Definition

5D ist für mich kein „höher“.
Keine Licht-und-Liebe-Blase.
Keine Dauerharmonie.

5D bedeutet für mich heute radikale Ehrlichkeit mit mir selbst.

  • Verantwortung statt Opferrolle

  • Wahrnehmung statt Bewertung

  • Präsenz statt Drama

Ich fühle alles.
Aber ich verliere mich nicht mehr darin.

Meine Tools und wie ich sie heute einordne

Die Tools aus meinem Artikel von 2021 sind nicht falsch.
Aber sie sind kein Rezept.

Meditation
Nicht um ruhig zu werden, sondern um wahrzunehmen, was da ist.

Glaubenssätze
Nicht um sie zu ersetzen, sondern um zu erkennen, wann sie steuern.

Dankbarkeit
Nicht als Übung, sondern als Resonanztest.

Entscheidungen
Nicht aus Mut, sondern aus Selbstachtung.

Der Körper war dabei immer schneller als mein Verstand.

Was sich verändert hat – auch in meiner Arbeit

Die Tools von damals funktionieren noch.
Aber sie sind heute nicht mehr das Zentrum.

Was früher Technik war, ist heute Haltung.

Ich arbeite nicht mehr daran, mich zu „verbessern“.
Ich bin da. Präsenz gegen Präsenz.

Auch meine Hunde mussten mir irgendwann nichts mehr abnehmen.
Das war ein leiser, aber entscheidender Wendepunkt.

Entwicklung ist keine Linie

Viele glauben, Entwicklung verläuft aufwärts.
Tut sie nicht.

Sie verläuft spiralförmig.
Man begegnet denselben Themen, auf einer anderen Ebene.

Es war nie ein einmaliger Schritt, sondern eine tägliche Entscheidung, mich selbst nicht mehr zu verlassen.

Was Entwicklung wirklich ist

Entwicklung ist kein linearer Weg von 3D zu 5D.
Man pendelt.
Man fällt zurück.
Man bleibt stehen.
Man geht weiter.

Der Unterschied heute:
Ich bleibe nicht mehr stecken.

Ich erkläre mich nicht mehr.
Ich rechtfertige mich nicht mehr.
Ich rette niemanden.

Ich gehe meinen Weg.
Präsent. Wach. Verantwortlich.

Und heute – Ende 2025

Ich lebe ruhiger.
Nicht, weil alles gelöst ist.
Sondern weil ich weiß, wo ich stehe.

Ich brauche keine Erklärung mehr für meine Klarheit.
Und auch keine Bühne.

Wenn du dich gerade wiedererkennst

Vielleicht stehst du da,
wo ich 2021 stand.
Oder 2023.
Oder irgendwo dazwischen.

Dann nimm diesen Text nicht als Anleitung.
Sondern als Orientierung.

Nicht alles, was sich schwer anfühlt, ist falsch.
Nicht alles, was leicht klingt, ist wahr.

Der Weg zeigt sich im Gehen.
Nicht im Verstehen.

Vielleicht bist du gerade:

  • im Loslassen

  • im Dazwischen

  • im Nicht-mehr-zurück-aber-noch-nicht-weiter

Dann bist du nicht falsch.
Du bist mittendrin.

Einladung – leise und klar

Wenn du spürst, dass du gerade einen klaren Blick von außen brauchst, ohne Coaching-Bla, ohne Push, ohne Reparaturversuch, gibt es Raum für ein Impulsgespräch.
Kurz. Ehrlich. Auf Augenhöhe.

Nicht, um dich zu verändern.
Sondern um wieder klar zu sehen.

Carola | SOUL2SOUL

Übergänge verstehen, wenn Energiearbeit Raum braucht statt Methoden

Übergänge verstehen, wenn Energiearbeit Raum braucht statt Methoden

Wenn ein Jahr endet, aber ein Zyklus viel früher begonnen hat

Zum Ende eines Jahres halten viele inne und schauen zurück.
Ich gehe weiter zurück. Nicht nur auf 2025, sondern auf einen Zyklus, der 2019 begonnen hat. In Etappen. Mit Unterbrechungen. Mit Momenten, in denen scheinbar alles stillstand und innerlich doch alles in Bewegung war.

Gefühlt ist die Zeit verflogen. Und gleichzeitig war es die intensivste Phase meines Lebens. Eine Zeit, in der alles gehen musste, was nicht wirklich zu mir gehört. Strukturen, Sicherheiten, Identitäten. Dinge, die ich mir aufgebaut hatte und die mir Halt geben sollten.

Ich habe viel verloren.
Und ich blicke nicht mit Wehmut zurück.
Ich blicke mit einem Herzen voller Erkenntnisse zurück.

Impulsfrage:
Was in deinem Leben fühlt sich heute nur noch wie eine Hülle an, nicht mehr wie ein Zuhause?

Wenn Zweifel auftauchen, obwohl die Richtung klar ist

Es gab viele Phasen, in denen am Ende wieder alles zusammenbrach. Und mit jedem Zusammenbruch kamen die Zweifel. Nicht an meinem Weg, sondern an meiner Kraft.

Ich fragte mich, warum ich mir das antue. Und wusste gleichzeitig: Zurück will ich nicht. Diese Frage war nie ernst gemeint. Sie war ein Zeichen von Erschöpfung, nicht von Orientierungslosigkeit.

Manches musste in Stress und Ärger enden, weil ich mich sonst nicht bewegt hätte. Ich wäre geblieben. Im Job. In der Wohnung. In Königslutter. Mein goldener Käfig. Meine vermeintliche Sicherheit.

Es war nie vorgesehen, dass ich dort lange bleibe.
Aber ich hätte es getan.

Impulsfrage:
Wo hält dich Sicherheit fest, obwohl du spürst, dass sie dich klein hält?

Stark sein wollen und trotzdem für sich einstehen müssen

Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich eine Frau, die stark sein wollte, ohne kämpfen zu wollen. Die Vertrauen verschenkt hat. Und Enttäuschung geerntet hat. Immer wieder.

Ich will kein misstrauischer Mensch werden. Aber ich sehe heute klarer. Ich schaue genauer hin. Nicht aus Härte, sondern aus Selbstachtung.

Königslutter war kein Zufall. Ich bin dort gelandet, um zu heilen. Wie tief diese Heilung gehen würde, hätte ich mir nicht vorstellen können. Diese Zeit hat viel Energie gekostet. So viel, dass ich Entscheidungen für meine Gesundheit treffen musste.

Eine bewusste Business-Auszeit war die Folge.
Kein Rückzug aus Schwäche.
Sondern ein Akt von Verantwortung mir selbst gegenüber.

Impulsfrage:
Wo hältst du durch, obwohl dein System längst um Pause bittet?

Wenn ein Zyklus sich schließt und etwas Neues leise anklopft

Heute ist dieser Zyklus abgeschlossen. Ein neuer Ort hat mich gefunden. Kein Weglaufen. Ein Hinbewegen. Nach und nach komme ich an. In mir. In meinem Leben. In meiner neuen Energie.

Auch meine Arbeit sortiert sich neu. Nicht, weil sie sich verändert hat, sondern weil mir klar geworden ist, was sie wirklich bewirkt.
Und warum ich mich all die Jahre gegen Tools und Techniken gesträubt habe.

Nicht, weil sie schlecht sind.
Sondern weil du sie nicht brauchst.

Du hast schon viel ausprobiert. Du kennst die Methoden. Die Übungen. Die Ansätze. Und trotzdem blieb der große Durchbruch aus.

Nicht, weil du etwas falsch machst.
Sondern weil Übergänge etwas anderes brauchen.

Impulsfrage:
Was, wenn nicht dir etwas fehlt, sondern einfach der richtige Raum?

Energiearbeit für Mensch und Tier

Übergänge brauchen Raum, nicht noch eine Methode

Übergänge brauchen jemanden, der da ist, wenn die Hütte brennt.
Jemanden, der weiß, wie es sich anfühlt, wenn Zweifel an die Oberfläche kommen.
Jemanden, der Energiearbeit versteht, auch über die Entfernung. Der weiß, dass heilende Hände nicht an Räume gebunden sind.

Sie brauchen jemanden, der Spiegel erkennt:
im Tier.
im Körper.
im Umfeld.

Nicht, um zu erklären, wie etwas funktioniert.
Sondern um den Raum zu halten, während du dich erinnerst.

Du brauchst keinen weiteren Ansatz.
Du brauchst jemanden, der dich fühlt.
Der dich sieht.
Und der dich begleitet, während du deine eigene Wahrheit wieder freilegst.

Leise Werkzeuge für tiefe Übergänge

Vor über einem Jahr habe ich ein meditatives Malbuch und ein Edelstein-Orakel-Booklet erstellt. Erst jetzt erkenne ich ihre Tiefe. Nicht als Technik. Sondern als stille Begleiter in Übergangsphasen.

Wenn sich das Alte löst.
Wenn das Neue noch keinen Namen hat.
Wenn Worte nicht mehr tragen, aber Bilder, Farben und Symbole es können.

Impulsfrage:
Wo darfst du gerade weniger verstehen und mehr spüren?

Meditatives Malen und Krafttierbotschaften

Eine leise Einladung

Wenn du dich gerade in einem Übergang befindest.
Wenn dein Tier dir Dinge spiegelt, die dich verunsichern oder berühren.
Wenn du weißt, wie Energiearbeit wirkt und dir trotzdem jemand fehlt, der den Raum hält.

Dann kann ein Impulsgespräch oder ein Reading genau das sein:
Kein Konzept.
Keine Methode.
Sondern ein klarer, sicherer Raum, in dem sich sortieren darf, was gerade in Bewegung ist.

Still.
Ehrlich.
In deinem Tempo.
Hinterlasse gerne auch einen Kommentar, wie du mit Übergängen und Durchbrüchen klarkommst. Ich freue mich von dir zu lesen.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Es kann so unspektakulär sein

Es kann so unspektakulär sein

Warum ich keine festen Tools weitergebe und was stattdessen wirklich trägt

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich nicht einmal verrate, welche Tools ich verwende, um meinen Weg zu gehen.

Ganz ehrlich, das kann ich nicht. Nicht, weil ich etwas zurückhalte, sondern weil es nichts gibt, das ich regelmäßig anwende. Keine festen Rituale. Keine besonderen Werkzeuge. Keine Abfolge, die man lernen oder nachmachen könnte.

Ich spüre in mich hinein. Und dann kommen Impulse.

Impulsfrage: Was würde sich verändern, wenn du dir selbst öfter zuhörst, ohne sofort etwas daraus machen zu müssen?

Wenn das Leben antwortet, leise und unerwartet

Mal habe ich Lust, mit meinen Heilsteinen zu spielen. Mal ist es beim Gassi gehen ein Tier oder ein plötzlicher Gedanke, der mich findet.

So wie vor zwei Tagen das Rotkehlchen. Ich hatte mich hier noch gar nicht richtig angekommen gefühlt. Alles war neu. Fremd. Kein Halt, noch keine Struktur. Und dann stand dieses kleine Wesen da, mitten im Grau und streckte gefühlt seine farbige Brust hervor.

Ich habe nachgespürt. Und genau diese Botschaft hat meine innere Welt beruhigt.

Ein Neuanfang darf sich erst einmal ungeordnet anfühlen. Fremd. Ohne festen Boden. Und trotzdem gibt es darin etwas Lebendiges. Etwas Buntes.

Impulsfrage: Wo in deinem Leben zeigt sich gerade etwas Kleines, das dir Halt gibt – auch wenn noch nichts sortiert ist?

Übergänge fühlen, statt sie zu erklären

Ja, es ist alles neu. Und der Umbruch, oder vielleicht schon der Durchbruch, ist mitten im Gange.

Ich weiß nicht, warum ich genau hier gelandet bin. Aber ich weiß, dass es einen guten Grund gibt.

Heute Morgen sind Rosi und ich im Sonnenschein eineinhalb Stunden durch die neue Umgebung gelaufen. Ich hatte kein Bedürfnis nach Antworten. Kein inneres Suchen. Ich wollte mir einfach die Bäume anschauen.

Es kann so unspektakulär sein. Und genau das möchte ich vermitteln.

Es braucht keine großen Dinge. Keine lauten Erkenntnisse. Manchmal reicht es, die Wahrnehmung zu verändern.

Ein Perspektivenwechsel kann vieles leichter machen.

Impulsfrage: Wo erlaubst du dir gerade, nichts lösen zu müssen, sondern einfach wahrzunehmen?

Warum Selbsterkenntnis allein nicht reicht

Gestern habe ich an einem Webinar teilgenommen. Wieder wurde versprochen: Wenn du weißt, wie du tickst, geht alles von allein.

Ich kenne diese Tools schon lange. Und aus Erfahrung weiß ich: So funktioniert Veränderung nicht.

Ja, der eigenen Wahrheit näherzukommen ist ein großer Schritt. Aber es ist eben nur ein Schritt.

Ich möchte dich damit nicht entmutigen. Ganz im Gegenteil. Ich möchte dich vorbereiten.

Manche Dinge lassen sich schnell lösen. Andere brauchen Zeit.

Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt.

Impulsfrage: Was in deinem Leben braucht gerade Zeit, auch wenn dein Kopf gern schneller wäre?

Veränderung will verkörpert werden

Es geht nicht darum, schnell „durch“ zu sein. Sondern darum, die Erfahrungen innerer Heilung wirklich zu verkörpern.

Je nachdem, was du hinter dir hast, kann dieser Weg länger dauern. Sich selbst besser zu verstehen, warum du bist, wie du bist, kann helfen. Es kann eine Abkürzung sein.

Aber es ersetzt nicht den Weg.

Und vielleicht ist genau das die ehrlichste Wahrheit daran.

Einladung

Wenn du spürst, dass du an einem Übergang stehst und dir eine ehrliche, klare Begleitung wünschst, dann ist ein Impulsgespräch ein guter Anfang.

Zu jedem gebuchten Impulsgespräch erhältst du ein persönliches Reading kostenfrei dazu, als zusätzliche Unterstützung, um deine Situation klarer zu sehen und einzuordnen.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Seelenweg – Vom Wellenreiten zur Ganzheit

Seelenweg – Vom Wellenreiten zur Ganzheit

Der Seelenweg ist kein Sahnehäubchen, er ist ein Parcours voller Hindernisse, die uns zum Wachstum zwingen. Heute teile ich meine tiefsten persönlichen Erfahrungen: von luziden Kindheitserinnerungen und einer beinahe tödlichen Entscheidung bis zur Erkenntnis, warum gängige Heilmethoden oft nur Pflaster sind. Finde heraus, wie du von der Gefangenschaft deiner Emotionen zum Wellenreiten gelangst.

I. Der Aufruf: Die Philosophie des Lebensrhythmus

Das Leben besteht aus Ups und Downs. Wenn du anfängst, nichts mehr zu bewerten, sondern es als natürlichen Rhythmus anzusehen, werden dich die Wellen nicht mehr umhauen.

Die letzten 6 Jahre durfte ich lernen, diese Wellen zu reiten und nicht mehr zu bewerten. Es gibt kein Gut und kein Schlecht, es ist halt so. Nein, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil es so ist.

Solange wir noch in den Bewertungen stecken, sind wir quasi Gefangene unserer Gefühlswelt.

II. Mein persönlicher Weg: Die Rückholung der Seelenanteile

Ich möchte behaupten, dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Viele Jahre lang habe ich mich selbst aber gar nicht gespürt und auch nicht gesehen.

Die Konfrontation mit alten Mustern

Im Laufe meiner Rückholung und Integrierung meiner angespaltenen Seelenanteile und der Gefühlswelt nahm ich mich mehr und mehr wahr. Es war nicht unbedingt schön, denn ich lehnte mich komplett ab. Alle alten Muster, Gedanken und Glaubenssätze, die mich in der Depression hielten, waren dort gespeichert. Nach und nach gelang es mir, eine gesunde Beziehung zu mir selbst herzustellen.

III. Die Verankerung: Seelenweg und Bestimmung

Für mich war es schon immer mein Seelenweg, der mich führte.

Viele glauben, dass man auf seinem Seelenweg ein Sahnehäubchen nach dem anderen vernascht, dass ein Seelenpartner der berühmt-berüchtigte Märchenprinz sei oder das Seelentier ein unauffälliger pelziger Begleiter ist. Die Wahrheit ist, dass der Weg, den die Seele vorgibt, oft mit Hindernissen gespickt ist.

Die Vorentscheidung und das Tor des Vergessens

In meiner Welt ist es so, dass sich die Seele vorher schon aussucht, was sie (er)leben möchte, und dazu gehören auch andere Menschen, Tiere oder Umstände, die diese Learnings begünstigen. Nun wissen die meisten nichts davon, was, wieso und warum ihnen das immer und immer wieder geschieht – und genau so erging es mir auch.

Normalerweise gehen wir durch ein Tor des Vergessens, meist während der Geburt. Manche Kinder erinnern sich aber noch lange an ihre Seelenaufgaben, und das war bei mir der Fall. Rückwirkend erinnere ich mich an Situationen, die mir immer wieder gezeigt haben, was mein Seelenweg ist.

Die bewusste Entscheidung für dieses Leben

  • Erlebnis 1: Ich erinnere mich, dass ich als kleines Kind (ca. 1,5 Jahre alt) fast ertrunken wäre. Ich sah meinen kleinen Körper im Wasser liegen und schaute zu, was geschah, als ich eine Stimme hörte: „Willst du wirklich dieses Leben?“ Ich (oder meine Seele) antworteten: „Jetzt bin ich hier und ziehe das durch.“ In dem Moment zog mein Vater mich aus dem Wasser und ich schlüpfte in meinen Körper zurück.

  • Erlebnis 2: Eine ähnliche Situation, an die ich mich erinnere, war, als ich ca. 4,5 Jahre alt war. Ständig wurde ich ohnmächtig und an einem Tag sah ich mich von der Zimmerdecke aus auf dem Boden zwischen Sofa und Couchtisch liegen. Wieder die gleiche Frage, nur eindringlicher: „Willst du wirklich dieses Leben?“ Meine Antwort war die gleiche.

Ich bin überzeugt, dass für mich etwas anderes vorgesehen war und ich mich für eine Wiederholung entschieden habe. Vielleicht, weil mir noch Antworten oder Tiefe gefehlt haben – vielleicht.

Das Leben als großer Spielplatz

Außerdem kann ich mich gut erinnern, dass ich immer arbeiten gespielt habe. Ich war immer alleine und wusste gar nicht, dass es solche Berufe gab. Später habe ich tatsächlich alle im realen Leben ausprobieren dürfen. Einige machten Spaß, andere weniger. Aber darum geht es nicht, denn es hat mir eine weitere Überzeugung gebracht: Ich bin hier auf einem großen Spielplatz und probiere mich aus.

Allerdings wurde ich dafür oft verurteilt. Ich sei sprunghaft, könne mich nicht entscheiden, sei unzufrieden… was wurde mir nicht alles unterstellt.

Visionen, Unterdrückung und der weise Opa

Dann erinnere ich mich an eine Situation, als ich mit meinem Opa vor dem Fernseher saß. Pünktlich um 20 Uhr gab es Nachrichten. Ich saß mit am Tisch und kritzelte irgendwas, als ich nebenbei etwas über Berlin hörte. Ohne zu wissen, was das überhaupt ist (ich ging nicht mal zur Schule), hörte ich mich sagen: „Da ziehe ich mal hin.“ Mein Opa guckte nur und grinste: „Ja ja, mach mal.“ Und ich machte. Zwar erst viele Jahre später, aber ich machte es.

Eine Erinnerung ging in die Richtung, dass ich Visionen oder Luzide Träume hatte (natürlich ohne zu wissen das es so etwas überhaupt gibt). Am Tag, als Elvis starb, polterte meine Mutter aufgeregt in mein Zimmer: „Elvis ist tot. Sie haben es gerade im Radio bekannt gegeben.“ Schlaftrunken murmelte ich: „Ich weiß, ich war schon da.“

Meine Mutter fragte mich, wo ich war, und ich erzählte ihr von der Beerdigung und einigen Einzelheiten wie der Gitarre aus Blumen. Drei Tage später wurde diese Zeremonie im Fernsehen übertragen und alles, was ich meiner Mutter erzählte, ließ sich 1:1 überprüfen.

Da sie mich für verrückt erklärte, entschloss ich mich, diesen Seelenanteil ins Exil zu schicken, so wie viele andere auch. Daraufhin nahm die Depression zu. Mal mehr, mal weniger und manchmal ganz viel…

Ich fing an zu suchen und mit zarten 18 Jahren war ich dem Ende schon ziemlich nah und fand mich in diesem Zustand in einer Bibliothek wieder. Meine Anziehungspunkte waren die Psychologie und die Spiritualität. Sie halfen mir über diese dunkle Zeit hinweg, obwohl beides nicht wirklich meins war. Aber zum Überleben reichte es.

Meine Visionen wurden immer diffuser, aber als mein Opa starb, könnte ich schwören, er war da, um sich zu verabschieden. Er wusste auch schon einige Wochen zuvor, dass wir uns an dem Tag zum letzten Mal sahen, und er sagte: „Hör immer auf deine innere Stimme. Du bist auf dem richtigen Weg. Lass dir von niemandem was anderes einreden.“ Das einzige Mal in meinem Leben, dass mir jemand Mut machte und an mich glaubte…

IV. Mein ganzheitlicher Ansatz zur Heilung

Nehmen wir eine Abkürzung in die aktuelle Zeitzone.

Viele wollen uns weismachen, dass wir durch Meditieren, Klopfen, Affirmationen, Kartenlegen oder was auch immer sofort und alles heilen können.

Warum Pflaster nicht ausreichen

Meine Erfahrungen sind anders. Sie sind tolle Begleiter, keine Frage, und sie helfen auch, aber sie sind, wie anfangs schon erwähnt, Pflaster. Es mag sein, dass bei einigen sofort die große Leichtigkeit eintritt oder nur an einer Stelle des Lebens. Wer aber wie ich einen Seelenplan hat, um dann seine Seelenaufgabe zu meistern, kommt mit solchen Pflastern nicht tief genug.

Die Frage ist auch, was man selber will. Für mich persönlich wäre es nicht ausreichend, denn ich will ganzheitlich.

Vierbeiner als Seelenspiegel

Wenn ich mit meinen Kunden arbeite, versuche ich auch darauf zu verzichten, aber manchmal brauchen wir Helfer, und da sind unsere vierbeinigen Begleiter der Spiegel unserer Seele. Nein, es ist selten so, dass sie uns 1:1 spiegeln. Oft dürfen wir durch ihr Verhalten Fähigkeiten entwickeln und uns selbst näher kommen.

Dank Charlie bin ich Seelenseherin

Wiederkehrende Bewusstseinsstufen

Für mich habe ich erkannt, dass wir verschiedene Bewusstseinsstufen durchlaufen. Manche kommen immer wieder und sind dennoch anders, andere zeigen sich immer wieder gleich. Was fällt dir dabei ein? Gerätst du immer wieder an die gleiche Art von Partner? Was ziehst du magisch an?

Nicht nur wir selbst haben Einfluss auf unsere Entwicklung, sondern auch die Menschen in unserem Umkreis. Wir können uns nur selbst in der Spur halten, beobachten, ausbalancieren. Das bedeutet aber nicht, dass nichts mehr passiert.

V. Aktueller Stand und Deine Chance

Persönlich befinde ich mich aktuell in einer Phase von Umbruch zu Durchbruch. Meine Seelenaufgaben sind aufgearbeitet, alle Anteile wie ein Puzzleteil zusammengesteckt.

Ich bin gespannt, was mich erwartet und wie sich was entwickelt. Jetzt ist erst mal Ruhe und Regeneration angesagt.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Dennoch habe ich beschlossen, bis zum Jahresende noch Sprechzeiten anzubieten:

  • Mo, Mi, Fr 9 – 12 oder 16 – 18 Uhr

Und es gibt auch noch ein Geschenk zu jedem gebuchten Impulsgespräch: Bis zum 24.12. bekommst du ein Reading gratis dazu.

SOUL2SOUL – Carola

Zwischen Umzugskartons und Klarheit, wie innere Ruhe entsteht

Zwischen Umzugskartons und Klarheit, wie innere Ruhe entsteht

Die letzten Monate haben es wirklich in sich gehabt Umzugsvorbereitungen, neue Wohnung, alles auf Anfang. Und dennoch konnte ich spüren, wie innere Klarheit und Stabilität entsteht. Nichts ist wirklich perfekt, weder die Vorbereitungsphase noch die neue Wohnung und dennoch: ich bin es, innerlich, Step by Step, in meinem eigenen Tempo.

Eine gute Organisation und alles in meinem persönlichen Rhythmus helfen mir, Stück für Stück wieder Ruhe und Struktur zu spüren. Genau diese Klarheit, die ich in Impulsgesprächen meinen Kunden weitergebe, erlebe ich gerade selbst:

✨ Sofort die Ursache erspüren
✨ Die nächsten Schritte erkennen und mögliche Stolperfallen erkennen
✨ Sicherheit, Halt und Orientierung vermitteln

Keine Tricks, keine vorgefertigten Konzepte, einfach Klarheit, die wirkt.

Was bisher geschah 📦

Am 09.12. stand wie vereinbart der Umzugswagen vor der Tür und wir haben geschleppt, was das Zeug hielt. Leider war der Transporter zu klein, also musste ein zweiter her. Die letzten Sachen verstaut, Feierabend. Während der ganzen Zeit lag Rosi in den Büschen und schaute zu, die Ruhe selbst.

Leute, ich wusste gar nicht, wo ich überall Muskeln habe… Ich bin nicht alt, ich bin knackig – hihi. 😄

Die letzte Nacht in der leeren Wohnung war schon … na ja. Aber so ist das halt.

Früh aufstehen und losfahren 🚗

Mein Plan war es, pünktlich um 5 Uhr loszufahren, um rechtzeitig zum Termin der neuen Wohungsübergabe in WHV anzukommen. Gut, dass ich nicht auf meinen Wecker gehört habe und von alleine um 3 Uhr wach geworden bin, oder habe ich gar nicht geschlafen? 😅

Egal. Mit Rosi kurz Gassi, Kaffee für unterwegs, dann ging es los. Fast auf die Minute, vier Stunden später gelandet und ich habe es noch zur Post geschafft, weil mein Router fälschlicherweise nach WHV geschickt wurde. Leider wurde er schon morgens um 7 Uhr ausgebucht und Retoure vorbereitet. Tief Atmen – ein und aus – erstmal abhaken.

Schlüsselübergabe und Überblick 🗝️

Pünktlich um 9:45 Uhr konnten wir die Schlüssel für die neue Wohnung übernehmen. Ich fragte mich, wie ich alles unterbringen sollte. Trotz mehrfacher Reduzierung hatte ich immer noch sehr viel Kleinkram, der irgendwo hin muss.

Oha – wieder ATMEN, Rosi schnappen und erstmal die Gegend erkunden. Die Gassi-Runde tat uns beiden gut, obwohl ich Rosi etwas überreden musste. Muskelkater kann sie nicht haben, soviel ist klar. 😄

Dann kam die Nachricht: „In 30 Minuten sind wir da.“ Hurra, also zurück zur Wohnung (ohne mich zu verlaufen). Rosi wusste sofort, wo wir lang müssen.

Hunde als stille Lehrer 🐾

Übrigens ist mir das schon bei meinen anderen Hunden aufgefallen: Egal, wo wir waren, alles, was auf meinem Seelenweg lag, wussten sie sofort einzuordnen.

Ich erinnere mich an ein Seminar vor vielen Jahren. Einmal war ich mit Cecilia da und habe mich gnadenlos verlaufen. Cecilia schaute mich an: „Folge mir.“ Ich tat es, kurze Zeit später standen wir nicht nur am richtigen Eingang, sondern auch vor der richtigen Zimmertür.

Das gleiche erlebte ich einige Jahre zuvor mit Lucy. Ich habe so eine schlechte Orientierung, sogar beim Fährtenlegen bin ich von der Spur abgekommen und habe meinen armen Hund mehr verwirrt als beim suchen unterstützt. „Mach die Schleppleine ab, ich zeig dir, was du verloren hast…“ Lucy fand mühelos einen Gegenstand nach dem anderen.

💡 Impulsfrage: Hörst du auf die stillen Botschaften in deinem Leben? Welche Hinweise geben dir deine „Engel auf Pfötchen“?

Chaos und erste Struktur 🏡

Die Transporter waren geleert, das Chaos nahm seinen Lauf. Gefühlt 100 Kartons, klappbare Möbel, Regale, Rosi und ich. Was tun? Wo anfangen?

Atmen ist ja immer gut. Das Schlafzimmer war der einzige Raum mit echten Möbeln, also packten wir dort erst mal die Klamotten aus. Ein paar Kisten später in den Keller, Regal aufbauen, zack, schon fühlte es sich besser an.

Beim Betreten der Wohnung hatte mich allerdings die Realität wieder eingeholt, ABER ich hatte einen Plan. Ich setzte mich erstmal mit Rosi in eine stille Ecke, um mir einen Überblick zu verschaffen. Die innere Ruhe und Gelassenheit nahm zu. Die Zeit nagte an meinen Knochen, die Müdigkeit war spürbar, aber Aufhören? Noch nicht.

Schritt für Schritt Klarheit schaffen ✨

Ich schuf eine Rettungsgasse, so dass ich morgen noch Zugang zum Bad hätte. Innere Ruhe und Gelassenheit, egal wie viel Chaos ringsherum – so fühlen sich meine Kunden nach einem Impulsgespräch.

Ich bemerkte gar nicht, wie viel ich schon ausgepackt und vorsortiert hatte. Kisten landeten in den richtigen Räumen: Küche, Bad, Büro – ähm, na ja, nicht alles sofort, aber das Wohnzimmer nahm langsam Form an.

Die erste Nacht verging unglaublich schnell, am nächsten Tag gingen die Regale an die vorerst endgültigen Plätze und konnten bestückt werden. Alle leeren Kartons wanderten in den Keller, alles wurde übersichtlicher.

Gestern begann ich, meine Schätze zu arrangieren: Trommeln, Klangschalen, Heilsteine, Kerzen. Heute habe ich beschlossen, keinen vierwöchigen Urlaub zu brauchen und biete dir Sprechstunden an.

Impulsgespräche in der Adventszeit 💬

Bis zum Ende des Jahres bin ich Mo, Di, Fr von 9–12 oder 16–18 Uhr für dich da. Und als Special gibt es bis zum 24.12. ein Gratis-Reading zu jedem gebuchten Impulsgespräch.

💡 Impulsfragen für dich:

  • Wo wünschst du dir gerade Klarheit, Halt oder Orientierung in deinem Leben?

  • Welche Schritte kannst du heute gehen, um dein Chaos Stück für Stück zu ordnen?

  • Was brauchst du, um dich trotz überfordernder Umstände sicher und stabil zu fühlen?

Wenn du dich nach innerer Ruhe, Gelassenheit und Klarheit in überfordernden Zeiten sehnst, schreib mir dein Hauptthema in einem Satz. Ich lese dein Energiefeld im Voraus, damit wir in deinem Impulsgespräch sofort den roten Faden erkennen und du Orientierung bekommst.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Loslassen ohne Kampf: Wie mein Umzug zur perfekten weißen Leinwand wurde

Loslassen ohne Kampf: Wie mein Umzug zur perfekten weißen Leinwand wurde

Wenn es einfach mal fertig ist

 

Kennst du das? Du weißt, dass etwas ansteht, es ist längst überfällig, aber du schiebst es vor dir her? Bei mir war das dieser Umzug. Zwei Jahre lang. Nicht, weil ich wie früher auf der Flucht war oder weil ich ein Zigeuner-Wandervogel bin, wie meine Oma immer gerne sagte, sondern weil ich einfach noch nicht wirklich fertig war.

Ich bin damals hierhergezogen, um gesund zu werden. Punkt. Wie tief diese Schattenarbeit gehen sollte, konnte ich nicht ahnen. Aber jetzt? Bin ich fertig.

Was diesen Umzug so anders macht, ist die Art, wie ich heute Herausforderungen anpacke: Ruhig, klar, mit Humor. Kein Drama. Da ist dieses tiefe, stille Vertrauen: Ich bin auf meinem Seelenweg. Keine Hektik mehr, kein „alles muss perfekt sein“. Es ist perfekt, so wie es gerade ist. Es braucht weder Ruhm noch Status. Es braucht nur mich.

I. 20 Jahre Papiermüll und die Freiheit danach

 

Der größte Brocken beim Ausmisten? Die Last der Vergangenheit.

Bei mir waren das 20 Jahre Papierkram. Ordner über Ordner. Dazu all die Geräte und Dinge mit Macken, die ich aufgehoben habe – nur für den Fall, dass ich sie vielleicht, möglicherweise, eventuell… doch nochmal brauchen könnte.

Das Loslassen früher? Das war ein Kampf. Jetzt? Es durfte ohne Schmerz gehen.

Glaub mir, als der letzte Stoß Papier entsorgt war, habe ich körperlich gespürt, wie gut das tut. Ich kann wieder frei atmen. Ich habe Raum geschaffen. Jetzt habe ich meine weiße Leinwand, die ich mit neuen, schönen Inhalten füllen darf. Und ganz ehrlich: Dieses Gefühl der Befreiung ist unbezahlbar.

II. Sortieren ohne Durchhetzen: Mach mal langsam!

 

Veränderung wird oft mit Stress gleichgesetzt. Man muss funktionieren, sich durchhetzen, Hauptsache, es ist schnell vorbei. Aber genau da machen wir den Fehler.

Dieses Mal habe ich entschieden: Ich mache es in Ruhe. Statt mich durch die Kisten zu prügeln, habe ich mir Zeit gelassen. Meine Frage beim Sortieren war nicht: Brauche ich das noch? Sondern: Brauche ich das in meinem NEUEN Leben?

Es geht darum, Entscheidungen bewusst zu treffen, statt aus einem Pflichtgefühl heraus. Das ist der Unterschied, den sich viele wünschen, aber den kaum jemand lebt. Es ist einfach: Nimm den Druck raus.

III. Der Aufbackbrötchen-Masterplan

 

Wer sagt eigentlich, dass man im Wandel perfekt sein muss?

Letzten Samstag stand ich da. Kühlschrank leer. Bauch knurrt. Einkaufen gehört nun wirklich nicht zu meinen Leidenschaften, aber Luft und Liebe machen auf Dauer nicht satt 😉.

Im Supermarkt dann der Moment, wo ich laut lachen musste: Ich stand da und rechnete ernsthaft aus, wie viele Aufbackbrötchen ich bis nächste Woche brauche, plus zwei für die Fahrt nach Wilhelmshaven. Das war mein einziger Plan für die Verpflegung!

Das ist die Leichtigkeit im Alltag. Ein Schmunzeln. Ein Moment der Selbstironie. Der beste Plan ist manchmal der Menschlichste. Es ist die Gewissheit, dass das Leben auch mit Aufbackbrötchen klappt, während man innerlich schon feststellt: Ich kann es kaum erwarten, meinem neuen Leben zu begegnen.

IV. Vertrauen ist der beste Umzugshelfer

 

Ich bin nicht perfekt, und mein Auszug ist es auch nicht… aber fühlt sich so an. Es gibt immer Dinge, die bleiben. Die ungeplant sind.

Aber genau das ist der Punkt: Vertrauen, dass alles seinen Platz findet. Auch die letzten Kisten, die warten. Auch das Ungeplante. Ich vertraue darauf, dass ich jetzt meine Seelenbestimmung erfüllen darf.

Das ist die stille, innere Erkenntnis, die alles verändert: „Ich bin bereit, weiterzugehen.“

V. Schlusswort: Trau dich, den nächsten Schritt FÜR DICH zu gehen.

 

So viele Menschen sagen mir: Ich bewundere deinen Mut. Dabei habe ich mit Depressionen gelebt! Aber ich habe mir diesen Mut erarbeitet. Ich habe gelernt, Entscheidungen zu treffen und meinen Impulsen zuzuhören.

Das größte Abenteuer steht mir jetzt bevor: 320 Kilometer entfernt, in Wilhelmshaven. Diesmal habe ich keinen Bezug zu der Stadt oder den Menschen, kenne die Straßen nicht. Früher hätte mich das nervös gemacht. Heute? Es ist die ultimative weiße Leinwand. Es ist das Vertrauen, dass ich auch ohne vorgefertigte Landkarte ankomme und meinen Platz finde. Das wünsche ich dir auch: Gehe los, auch wenn das Ziel noch unbekannt ist. Dein Kompass bist du selbst.

Ich möchte dir diesen Mut weitergeben!

Vielleicht spürst du tief in dir, dass du lange genug gesucht hast. Vielleicht bist du es leid, dich mitzuteilen, ohne verurteilt zu werden, weil deine Wahrheit anders ist.

  • Vielleicht hast du einen Engel auf Pfötchen, der dir helfen möchte. Unsere Tiere sind oft unsere besten Lehrer. Ich helfe dir dabei, ihre Botschaft zu übersetzen.

  • Oder du willst einfach wissen, was dich noch zurückhält, damit du endlich auf deiner weißen Leinwand loslegen kannst.

Veränderung ist keine Qual. Sie darf warm, klar und lustig sein. Sie darf genau so aussehen.

📞 Bist du bereit dein Leben mit neuen Gedanken zu schmücken?

 

Gönn dir diesen nächsten Schritt. Und zwar FÜR DICH.

Lass uns sprechen und herausfinden, was gerade deine weiße Leinwand blockiert. Schreibe mir oder nutze den Link für dein Impulsgespräch.

Wenn Stille Angst macht: Der ehrliche Weg aus dem Dauerlauf der Ablenkung

Wenn Stille Angst macht: Der ehrliche Weg aus dem Dauerlauf der Ablenkung

Permanent beschäftigt, nur nicht mit dir selbst? Erfahre, warum wir oft vor der Stille flüchten, wie eine persönliche Erfahrung mit Verlust mich zurück ins Fühlen brachte und wie du mit kleinen Stopps wieder zu dir findest.

💛 Wenn die Stille lauter wird als der Alltag

Es gibt Menschen und vielleicht erkennst du dich darin wieder, die sind permanent beschäftigt. Sie räumen auf, helfen hier, springen dort ein, kümmern sich um alles und jeden. Nur nicht um sich selbst. Und wenn der Alltag doch einmal eine Pause einlegt, suchen sie schnell die nächste Ablenkung.

Manchmal reicht schon ein kurzer Moment des Innehaltens in einem Gespräch, und zack, schon bist du gedanklich wieder bei der Nachbarin, beim Kollegen oder beim Partner, der angeblich „schon wieder etwas falsch gemacht hat.“

Viele sagen dann: „Ich bin halt so.

Doch oft steckt dahinter ein stiller, unbemerkter Schutzmechanismus: Bloß nicht fühlen müssen, was wirklich in uns los ist.

Der Dauerlauf – Wenn Funktionieren zur Gewohnheit wird

Dieser Fluchtmodus zeigt sich oft ganz subtil. Du sagst einen kurzen Satz über deine eigenen Gefühle, und sofort geht es weiter mit den Problemen anderer. Es ist wie ein ständiges Ausweichen. Je unangenehmer die eigenen Empfindungen wären, desto lauter wird das Außen, das du dir schaffst.

Das Tückische daran: Du hältst dich dabei für das Opfer der Umstände, obwohl du pausenlos vor dir selbst davonläufst.

Irgendwann wird dieser Dauerlauf das neue Normal. Du spürst dich nicht mehr, du reagierst nur noch. Du funktionierst.

Warum Ruhe manchmal Angst macht

Nicht jede Stille ist wohltuend. Manchen Menschen löst sie sogar Stress aus. Je nach Anspannung oder seelischer Belastung wird die Stille als Bedrohung empfunden. Dann wird das Handy zur Rettungsleine, der nächste Termin zur Beruhigungstablette, der volle Kalender zur Lebensversicherung.

Ich kenne das sehr gut. Mein Leben lang war die Depression ein Begleiter, der niemanden zu interessieren schien. Von außen wurde ich oft belächelt, abgetan, nicht ernst genommen. Also suchte ich Wege, mich selbst zu retten und rutschte dabei in die nächste Ablenkung: Lernen.

Eine Ausbildung jagte die nächste. Es sah aus wie Wachstum und ein Stück weit war es das auch. Aber eigentlich lief ich im Kreis. Es war einfacher, neues Wissen aufzunehmen, als mich meinem Inneren zu stellen. Meditation? Unmöglich. Stille? Überfordernd. Mein Kopf wurde lauter, je stiller der Raum wurde.

Es brauchte Zeit, bis ich den Mut fand, mich wirklich auf mich einzulassen.

Wenn du dich selbst immer an die letzte Stelle setzt

Viele von uns haben nie gelernt, dass sie wichtig sind. Dass sie Bedürfnisse haben dürfen. Dass Grenzen ziehen kein Zeichen von Egoismus ist.

Also stellst du dich hinten an. Und noch weiter hinten. So lange, bis du das Gefühl verlierst, überhaupt irgendwo stehen zu dürfen. Dann kümmerst du dich eben um andere. Sagst überall Ja. Schleppst Lasten, die dir nicht gehören.

Du vergleichst die eigenen Schmerzen mit denen anderer und erklärst deine eigenen für nichtig.

Das hinterlässt Spuren: Ein Mangelgefühl, das sich über die Jahre festfrisst, und ein Selbstwert, der irgendwann nicht mehr zu spüren ist. Und wenn Gefühle zu lange keinen Raum bekommen, werden sie stumm. Du fühlst kaum noch. Vielleicht nur noch Müdigkeit, Einsamkeit, Angst.

Wie Liebe sich anfühlt, wenn man sie endlich spürt

In meinem Leben waren es meine Tiere, die mich zurückgeführt haben. Sie haben mich gehalten, lange bevor ich gelernt hatte, mich selbst zu halten.

Als meine Cecilia starb, dachte ich, ein Teil von mir würde mitgehen. Doch zwei Tage später schickte sie mir eine Botschaft. Sie zeigte mir Bilder aus unserem gemeinsamen Leben, die schönen und die schmerzhaften und ließ mich spüren: „Und das war Liebe.“

Dieses Erlebnis hat mich verändert. Es war der Moment, in dem ich begriff, dass das Leben nicht nur Schmerz kennt, sondern auch Tiefe, Verbindung und echte, leise Liebe.

Der Moment, in dem Menschen anfangen, hinzuschauen

Die Vermeidung der eigenen Gefühle zeigt sich im Alltag oft ganz unscheinbar: im ständigen Griff zum Handy, im reflexhaften Kümmern, im Drang, jede Stille mit Informationen zu füllen. Du rennst. Nicht für etwas – sondern weg von dir.

Ich erlebe es oft in Gesprächen: Wenn jemand das erste Mal bei sich bleibt, statt ins Außen zu flüchten, wird etwas weich. Das Gesicht entspannt sich. Die Atmung verändert sich. Die Worte werden bewusster.

Manchmal ist es nur ein kurzer Moment, aber er bewegt viel.

Und genau dort beginnt die Veränderung. Nicht durch Druck. Nicht durch „Jetzt musst du aber…“. Sondern durch einen schlichten Perspektivwechsel:

„Vielleicht geht es gerade gar nicht um die anderen. Vielleicht geht es um mich.“

Das ist einer der mutigsten Schritte, die ein Mensch gehen kann.

Der lange Weg aus der Schuld

Ich weiß, wie hartnäckig die „fremde“ Schuld sein kann. Wie sie sich festsetzt. Wie man reflexhaft Verantwortung übernimmt, sogar für Dinge, die offensichtlich außerhalb der eigenen Kontrolle liegen.

Ich erinnere mich an einen Unfall, bei dem mir jemand ins Auto fuhr. Mein erster Satz war: „Das war bestimmt meine Schuld.“ Erst als die Polizei mir erklärte, dass solche Unfälle absichtlich herbeigeführt werden, konnte ich kaum fassen, dass es nicht an mir lag. So tief sitzt dieses Muster manchmal.

Warum sich jeder kleine Schritt lohnt

Das ist vielleicht das Wichtigste: Es geht nicht darum, das ganze Leben auf einmal umzudrehen. Es geht darum, dich wieder wahrzunehmen.

Ein paar Sekunden reichen:

  • beim Spülen

  • beim Essen

  • beim Anziehen

  • beim Atmen

Ein kleiner Stopp. Ein bewusstes Wahrnehmen. Ein Moment, der dir zeigt: Ich bin da. Ich fühle. Ich lebe.

Mit der Zeit verändern sich die Dinge. Nicht weil du dich zwingst, sondern weil du anfängst, dich selbst zu sehen. Du wirst weicher, klarer, präsenter. Du erkennst deine eigenen Grenzen. Du setzt sie sogar, ohne Kampf, ohne Drama.

Weil du gelernt hast, dass du wichtig bist.

Dass du ein Recht auf dein Leben hast. Ein Recht auf deine Stille. Ein Recht auf dich selbst.

Mein Wunsch für dich: Dass du diesen Weg gehst, Schritt für Schritt. Dass du lernst, dich selbst wiederzufinden. Nicht, um anderen besser dienen zu können, sondern weil du es verdient hast, ein Leben zu führen, das dir gut tut.

SOUL2SOUL – von Herzen,

Carola

Mein Weg zurück zu mir – für alle, die sich noch nicht trauen

Mein Weg zurück zu mir – für alle, die sich noch nicht trauen

Warum dieser Artikel für dich wichtig sein könnte…

Weil du vielleicht gerade an einem Punkt stehst, an dem du spürst: Da ist mehr in mir, aber noch nicht weißt, wie du diesem „Mehr“ trauen kannst.
Weil du dich nicht überfordert fühlen willst, aber auch nicht länger zurückhalten möchtest.
Weil echte Geschichten uns erinnern, dass wir nicht allein sind.

Momente, die alles verändern

Es gibt Momente im Leben, die wir nie vergessen. Nicht, weil sie laut sind oder spektakulär. Sondern weil sie uns die Wahrheit zeigen, die wir viel zu lange überhört haben.

Ich war 1,5 Jahre alt, als ich das erste Mal fast gegangen wäre. Ich sah mich von oben, hörte eine Stimme, die ruhig fragte:
„Willst du wirklich dieses Leben?“
Und ich weiß noch genau, wie klar die Antwort war:
„Jetzt bin ich hier. Und ich ziehe das durch.“

Mit 4,5 passierte es wieder. Ohnmächtig geworden, lag mein kleiner Körper zwischen Sofa und Couchtisch und ich beobachtete die Szene von der Zimmerdecke aus. Zwei Situationen, die man als Kind eigentlich nicht einordnen kann, aber die etwas tief in mir geprägt haben:
Ich bin hier, weil ich es so wollte. Und weil ich eine Aufgabe habe.

Der Weg, der mich geformt hat

Ich habe lange gebraucht, um das zu verstehen. Und noch länger, um es anzunehmen. Meine Familie war kein Ort für Leichtigkeit. Aber genau deshalb brauchte ich sie. Nicht als Strafe. Sondern als Vorbereitung. Ein Seelenweg ist nun mal kein Sonntagsspaziergang. Der formt dich. Der schleift dich. Der zwingt dich, hinzusehen, auch dann, wenn du es am liebsten nicht würdest.

Als ich vor sechs Jahren nach Königslutter gezogen bin, wusste ich nicht, dass das meine Meisterprüfung werden würde. Rückblickend war es genau das. Schattenarbeit, Ahnenheilung, alte Muster, alte Verletzungen, nichts davon blieb mir erspart. Ich hatte manchmal das Gefühl, als würde das Leben mich Schicht für Schicht auseinandernehmen, nur um mich anschließend wieder neu zusammenzusetzen. Und genau das hat es getan.

Trainingslager für die Seele

Ende 2022  war eigentlich alles erledigt. Aber ich blieb noch. Vielleicht, weil meine Seele noch Zeit zum Durchatmen brauchte. Oder weil ich erst lernen musste, mich in meinem neuen inneren Frieden wirklich zu Hause zu fühlen. Vielleicht auch, weil ich innerlich schon wusste: Das hier ist mein Trainingslager. Danach beginnt ein anderes Kapitel.

Und jetzt bin ich hier. In meinem Leben. Bewusst. Wach. Angekommen. Ich fühle mich manchmal eher wie ein Teenager, der zum ersten Mal wirklich frei atmen kann. Es ist ein schönes Gefühl, nach so vielen Jahrzehnten zu merken: Jetzt beginnt meine Zeit.

Alles erledigt – jetzt beginnt das Leben

Ich habe meine Hausaufgaben gemacht. Alle. Tiefe Schattenarbeit und auch Ahneheilung
Und ich gebe, mein Wissen, mein Erleben und meine Tiefe weiter an Menschen sich fragen, ob es nicht doch mehr gibt, die sich selbst aber noch nicht trauen. Menschen, die spüren, dass da mehr ist. Die manchmal denken, sie seien „komisch“, „zu empfindlich“, „zu anders“ und innerlich ahnen, dass gerade das ihr Schlüssel ist.

Ich schreibe diesen Blog nicht, um mich über jemanden zu stellen oder so zu tun, als hätte ich etwas geschafft, das andere nicht schaffen können.
Ich schreibe ihn, weil ich möchte, dass du weißt:

Du musst dich nicht schämen, wenn es schwer ist.
Du musst dich nicht verstecken, wenn du fühlst.
Du musst nicht warten, bis „irgendwann mal“ alles leichter wird.

Du darfst jetzt beginnen.
Mit kleinen Schritten. Mit ehrlichen Blicken.
Mit dem Mut, deiner eigenen Wahrheit Raum zu geben.

Für dich, wenn du gerade zögerst

Ich bin nicht weiter als du.
Ich bin nur schon einen Schritt gegangen, den du vielleicht gerade noch zurückhältst.
Und wenn meine Geschichte dir zeigt, dass auch du deinen Weg gehen kannst, dann hat sich jedes einzelne Jahr gelohnt.

Wenn du spürst, dass deine Seele schon lange wartet:
Es ist nicht zu spät.
Es war noch nie zu spät.

Dein Weg ruft dich. Und er hört nicht auf, nur weil du zögerst.
Er wartet auf dich – geduldig, liebevoll, und oft viel näher, als du denkst.

Impulsfragen für dich

• Wo hältst du dich im Moment noch zurück und warum?
• Welche Situationen in deinem Leben haben dir gezeigt, dass du stärker bist, als du glaubst?
• Was wäre der erste kleine Schritt, wenn du deiner eigenen Wahrheit heute ein bisschen mehr Raum geben würdest?

Bist du bereit?

Wenn du jemanden suchst, der dich sieht, ohne dich zu überfordern, der mit dir durch schwere Momente geht, ohne sie kleinzureden, und der dich daran erinnert, wer du bist, wenn du es selbst kurz nicht kannst, dann bist du bei mir willkommen.

Nicht, weil du „Hilfe brauchst“.
Sondern weil du dich erinnern möchtest.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option