Meine unfreiwillige Meisterschaft im Eiswasser

Meine unfreiwillige Meisterschaft im Eiswasser

Erkenne die Zeichen

Spontan, mutig und… im Eiswasser

Ok, ich halte mich für spontan, bin mutig und probiere sehr gerne Neues aus. Mein Umzug nach WHV war schon mal ein großer Beweis dafür und nicht nur der. Mein ganzes Leben lang eigentlich schon.

Aber zurück zu spontan und gerne Neues ausprobieren…

Heute Nachmittag war ich so richtig fertig. Ich musste mich mit Dingen beschäftigen, die einfach nicht meine Baustelle sind, aber dennoch gemacht werden mussten. Irgendwann war ich aber so erschöpft, dass ich mich zu einer Pause entschlossen hatte.

Mein Blick fiel zum Fenster und ich stellte entzückt fest, dass es wohl schon lange nicht mehr regnete und sogar die Sonne schien. Na besser geht es nicht. Rosi war verpennt, aber dennoch war es allerhöchste Zeit für ihre Gassi-Runde.

Da wir ja immer noch auf der Suche nach dem nächsten Ort mit Meerblick waren, fand ich den Zeitpunkt für ausgesprochen geglückt. Ab ins Auto und 5 Minuten später waren wir schon auf dem Parkplatz.

Von hier aus sollten es nur noch ein paar Meter zum ersehnten Ziel sein. Da ich aber wusste, dass Rosi dringend musste, sah ich ein paar Büsche, die sie dafür bevorzugte.

Eigentlich wollte ich vorgehen und sie ihr dann zeigen.

Noch während ich das dachte, kam ein unfreiwilliges Eisbad auf mich zu.

Der Moment, in dem alles stillsteht

Ja, spontan und mutig musste das wohl so kommen, denn freiwillig käme mir das nicht in den Sinn. Aber so lustig, wie sich das hier anhört, war das gar nicht.

Es war kein kleiner Graben, in den ich gefallen bin. Er war sogar ausgesprochen tief und ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie ich da hineingeraten bin.

Eisschollen, Panik und… innere Ruhe?

Der Graben war mindestens 1,2m tief und die Eisschollen krachten immer wieder gegen meinen Körper, und so verhinderten sie immer wieder das Herauskrabbeln.

Eine kleine Panikattacke kündigte sich an und in dem Moment wurde ich ganz ruhig.

Meine Klamotten waren bis zu den Schultern im eiskalten Wasser, aber meine durchströmende Ruhe ließ mich Grasbüschel greifen und ganz langsam konnte ich mich zitternd befreien.

Zurück nach Hause – zitternd, geprellt, aber lebendig

Die klatschnassen Sachen klebten an meinem Körper, die Stiefel quietschten und quatschten bei jedem Schritt.

Ich packte Rosi unverrichteter Dinge ins Auto und fuhr schnellstens nach Hause.

Ich zog die nassen Sachen aus und stellte fest, dass ich am ganzen Körper Prellungen hatte und mir alles wehtat. Von der Kälte war ich eine Mischung aus stellenweise rot bis blau.

Aber mir war dennoch nicht wirklich kalt.

Die Entscheidung, die alles verändert

Also legte ich mich trocken und überlegte, wo ich mit Rosi sonst hinfahren könnte.

Als ich angezogen war, wurde es wieder ganz ruhig in mir.

Natürlich fahren wir da hin, wo wir eigentlich laufen wollten…

Früher vs. Heute – Eine radikale Veränderung

Kennst du solche Momente? Wenn etwas Unerwartetes passiert und du merkst: Früher hätte ich jetzt alles anders gemacht?

Es ist noch nicht lange her, da hätte ich um diese Stelle einen riesigen Bogen gemacht. Wahrscheinlich wäre ich nicht mal rausgegangen, hätte mich trocken gelegt und wäre vor der Heizung zitternd in stumpfes Brüten gefallen.

Irgendwann wäre ich vielleicht wieder an einen anderen Ort gefahren, aber der… nee, nie wieder.

Zurück zum Unglücksort – Mit ganz neuen Augen

Wir fuhren also wieder zurück, zum Unglücksort.

Ich schaute mir die Stelle an und ich frage mich immer noch, wie das passieren konnte, und war nur froh, dass Rosi nicht vor mir bei den Büschen ankam.

Wir hatten einen tollen Nachmittag und haben wieder wunderbare Fotos gemacht. Rosi hat noch Schnee gefunden und wieder Rosi-Schneeengel gemacht.

Ich staune immer noch, wie sich meine innere Haltung in den letzten Monaten gewandelt hat.

Was früher fast mein Ende war, ist heute mein Lehrer

Die letzten 2-3 Jahre habe ich meine persönliche Transformation verkörpert und heute durfte ich, wenn auch wieder unfreiwillig, eine weitere Meisterschaft für mich gewinnen.

Aber mich hat die Situation an noch etwas erinnert.

Das Kindheitstrauma, das mich bis heute begleitet

Als kleines Kind wäre ich fast ertrunken, somit hat Wasser für mich eine besondere Faszination, aber niemals würde ich z.B. ins Meer gehen.

Eisbaden ist ja ein regelrechter Hype und bisher habe ich mich immer erfolgreich davor gedrückt – Es ist ja kalt und Kälte ist etwas, das ich gar nicht leiden kann.

Beobachter des eigenen Lebens werden

Aber was noch interessanter war: Ich war wieder Beobachter.

In dem Moment, als sich diese kleine Panikattacke ankündigte und ich innerlich ganz ruhig wurde, stand ich an diesem Graben und etwas half mir, nicht mehr abzurutschen, sondern irgendwie da rauszukommen.

Hooksiel und die drei Endgegner

Rosi und ich hatten gerade einen tollen Ausflug nach Hooksiel. Du weißt inzwischen, dass es drei Endgegner gibt. Wasser, Kälte und das Meer vor der Tür, mit dem ich ein Date machen muss, weil es nicht immer da ist.

Auf der Suche nach dem Strand – Nasse Füße inklusive

So, wir laufen also so rum und suchen den Eingang zum Strand. Hmmm, nix zu sehen, also ab an der Hundewiese vorbei zum gepflasterten Weg, der ja bestimmt irgendwo zum ersehnten Sandstrand führen wird.

Aber der Weg über die Wiese hatte es wieder in sich. Wasser bzw. Pfützen tiefer als erwartet und schnell war klar: beim nächsten Mal Gummistiefel und Schneehose. Aber diesmal eben noch nicht und so gingen wir nassen Fußes weiter.

Rosis Sandstrand-Versprechen einlösen

Irgendwann war es mir egal, schließlich hatte ich Rosi Sandstrand versprochen. Wieder über eine Wiese und da war er. Endlich und Rosi glücklich. Wir führten unseren entspannten Sonntag-Nachmittag-Spaziergang fort und ich hoffte auf schöne Strandfunde, wie ich es von Rügen und Darß kannte. Hmmm, hier jetzt nicht so, aber gut, kommt bestimmt noch.

Wieder diese Panik – Und wieder die Ruhe

Plötzlich blickte ich auf, immer noch am Strand, aber rings herum Gräben und Pfützen, die wirklich riesig waren. Ich wollte eigentlich rüber auf den gepflasterten Weg und langsam Richtung Parkplatz zurück.

Für einen kurzen Moment war wieder diese kleine Panikattacke da. Wasser… Ich liebe es, aber ich habe auch einen riesigen Respekt davor. Ich weiß um die Kraft, die Wasser entwickeln kann und das Erlebnis von letzter Woche war wieder präsent.

Atmen… Carola atme, damit machst du nichts falsch… tief A T M E N… und schon war die tiefe Ruhe wieder da.

Wenn sich Kreise schließen

Ich weiß, dass ich gerade an einem Punkt bin, wo sich erneut Kreise schließen.

Mit Wasser fing es an und jetzt bin ich wieder am Wasser, was mich fasziniert und ängstigt zugleich. Dennoch muss das hier sein, um meine persönliche Heilung endgültig abzuschließen.

Alles Alte muss brechen, damit Neues entstehen kann

Alles macht Sinn und fügt sich. Für einen kompletten Neustart MUSS alles Alte zusammen- und wegbrechen, damit sich Neues entwickeln kann.

Das habe ich selbst manifestiert, obwohl ich was anderes haben wollte. Ich wollte wissen, wer ich ohne meine Vergangenheit bin. Die letzten 7 Jahre habe ich auf das hier unbewusst hingearbeitet. Ich kann nicht mal sagen: „Hätte ich das vorher gewusst, dann…“ Weil ich davon überzeugt bin, dass das mein Seelenweg ist und meine persönliche Heilreise hier ein Ende findet.

Die Seelenaufgabe in neuer Form

Sterbe ich dann? Ich glaube nicht, aber ich werde dann meine Seelenaufgabe wieder aufnehmen können, nur mit anderen Aufgaben wie die Jahre zuvor. Ja, der Kreis schließt sich und langsam blitzt schon das eine oder andere hervor.

Der Frühling einer neuen Ära

Der Frühling einer neuen Ära, wenn du so willst. Die Vorbereitungen laufen und ich bin sehr gespannt, was alles möglich sein wird.

Du kannst nicht am Gras ziehen…

Momentan stecke ich noch im Prozess, obwohl der Durchbruch schon eine Weile hinter mir liegt. Du kennst den Spruch: „Du kannst am Gras ziehen, dennoch wächst es nicht schneller.“ Noch so ein Endgegner: GEDULD MIT MIR UND MEINEM WEG.

Die Geduld, die ich mit anderen habe, wünsche ich mir auch für mich. Ja, ich arbeite dran.

Lass uns in den Austausch gehen

Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Gedanken mit mir teilst:

Welche Erfahrung hast du mit deinen eigenen „Endgegnern“ gemacht? Was hilft dir, wenn die Panik kommt und du trotzdem weitergehen musst?

Schreib mir gerne in die Kommentare, ich bin gespannt auf deine Geschichte und freue mich auf den Austausch mit dir.

Impulsfragen für dich

Vielleicht erkennst du dich in meiner Geschichte wieder? Dann lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten:

    • Was sind deine persönlichen „Endgegner“, die Dinge, vor denen du am liebsten davonlaufen würdest?
    • Gab es Momente in deinem Leben, in denen du zurückgegangen bist, obwohl jede Faser in dir „Flucht!“ geschrien hat?
    • Wie gehst du mit dir selbst um, wenn du merkst, dass dein Prozess länger dauert als erhofft?
    • Wo wünschst du dir mehr Geduld mit dir selbst?
    • Welche innere Ruhe hast du schon in dir entdeckt, von der du vorher nichts wusstest?

    Eine kleine Erinnerung: Du bist genau richtig, genau hier, genau jetzt.

    Steckst du gerade fest?

    Manchmal braucht es einen anderen Blickwinkel, um zu sehen, was wirklich möglich ist.

    Wenn du gerade an einem Punkt bist, wo scheinbar gar nichts passt, wo die Endgegner übermächtig erscheinen oder wo du einfach nicht weiterkommst, dann lass uns sprechen.

    Ich biete dir ein Impulsgespräch für einen Perspektivenwechsel an. Manchmal reicht schon ein anderer Blickwinkel, eine neue Frage oder ein frischer Impuls, um wieder in deine Energie zu kommen.

    Buche dir hier dein persönliches Gespräch: 

    Denn eins weiß ich sicher: Du bist nicht hier, um klein zu bleiben. Du bist hier, um deine Meisterschaft zu leben, vielleicht manchmal unfreiwillig, aber immer genau richtig.

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option

    In Liebe und tiefer Verbundenheit,
    SOUL2SOUL – Carola

    PS: Rosi lässt ausrichten, dass Schneeengel im Sand genauso schön sind wie im echten Schnee. Und dass Gummistiefel wirklich eine gute Investition sind. 😊

    Endlich ankommen: Neustart im Hier und Jetzt

    Endlich ankommen: Neustart im Hier und Jetzt

    Vielleicht kennst du das Gefühl, seit Jahren auf einer Reise zu sein, zu suchen, und irgendwie scheint es kein Ende zu nehmen. Du hast Bücher gelesen, Seminare besucht und vielleicht sogar mit Krankheiten gekämpft, die deine Seele dir geschickt hat, weil du nicht auf deinen Körper gehört hast.

    Meine Reise begann schon als sehr junger Mensch in einer außerkörperlichen Erfahrung, die ich nie vergessen habe. Heute weiß ich, dass die Frage, ob ich dieses Leben wirklich will, eine viel tiefere Bedeutung hatte, als ich es mir je hätte erträumen lassen. Unbewusst habe ich eine Challenge angenommen, die mich auf den Übergang „in die neue Zeit“ als Pionierin und Wegbegleiterin vorbereiten sollte.

    Dieser Seelenweg hat mich alles gekostet, bis ich heute hier bin und weiß, dass es eigentlich nur eine echte Frage für uns Suchende zu beantworten gibt:

    WAS IST DEINE EIGENE WAHRHEIT UND WER BIST DU OHNE DEINE VERGANGENHEIT?

    Dabei liegt der Schatz des Wissens bereits in uns

    Über ein halbes Jahrhundert Erfahrung

    Lange Zeit war mir gar nicht bewusst, dass ich mich bereits auf meiner persönlichen Heilreise befand. Ich habe, wie so viele von uns, versucht zu optimieren. Ich dachte, ich müsste nur tiefer graben, mehr aufarbeiten und mich ständig reparieren, um endlich „richtig und wertvoll“ zu sein.

    Aber nach all den Verlusten, dem Schmerz und den Depressionen habe ich erkannt: Wir sind nicht hier, um uns ständig zu optimieren. Wir sind hier, um uns frei zu machen von den alten Konditionierungen, die wir mitbekommen haben, um unsere eigene Wahrheit zu entdecken.

    Es gibt einige von uns, deren Aufgabe es ist, jetzt eine stabile Brücke zu erschaffen, mit Säulen, die halten, wenn es im Außen ruckelt und sich ein Erdbeben anbahnt; die Lichter aufstellen, damit Suchende den Weg finden. Ich nenne es zu Recht SEELENAUFGABE, weil sie nicht aus Büchern entsteht, sondern aus Erleben und Verkörpern. Diese aufgebaute Resilienz und Kraft im Innen ist das, was Suchende brauchen. Keine Bücher, keine Tools und Techniken, sondern Mitgefühl und Raum halten.

    Was ich vor 50 Jahren von Körnchen lernte

    Als ich auf meinem Weg war und mich verirrt hatte, bekam ich ENGEL AUF PFÖTCHEN UND HUFE an meine Seite. Herkömmliche Methoden funktionierten bei mir nur vorübergehend und brachen schnell wieder ein und genau das habe ich durch meine sensiblen Tiere entdeckt. Sie waren meine wahren Lehrer, Meister und Verbündete.

    Die wichtigste Erkenntnis über das Ankommen liegt bei mir schon über 50 Jahre zurück. Körnchen war damals mein Pflegepferd. Er war es, der mir ohne Worte beibrachte, was bedingungslose Treue wirklich bedeutet. Tiere verlangen weder Zertifikate noch irgendwelche Beweise. Für sie ist es nur wichtig, dass wir echt sind. Ohne Sattel, ohne Zaumzeug, ohne irgendwer sein zu müssen. Diese Erkenntnis ist heute eines der Grundgesetze meiner Arbeit: Die Verbindung von SOUL2SOUL braucht keine Bedingungen.

    Dein Raum für das Hier und Jetzt

    Vielleicht brauchst du gerade keinen neuen Plan, sondern einfach einen Raum, in dem du SEIN darfst. Einen Ort, an dem du nicht funktionieren musst. „Bewusst-Sein“ bedeutet hier, einfach nur diesen gegenwärtigen Moment zu spüren und wahrzunehmen.

    Stell dir vor, welch wichtigen Lehrer du in dir trägst, deinen Atem. Du kannst eine Zeit lang ohne Nahrung auskommen und auch ohne Trinken. Aber ohne Atmen ist das schon schwieriger. Du kannst nicht für morgen schon mal voratmen und auch nicht für gestern deinen Atem nachholen. Er ist immer im gegenwärtigen Moment. Beobachte ihn…

    Für dich habe ich Laternen aufgestellt:

    • Lass den Druck los: Du musst nicht wissen, wohin die Reise geht. Es reicht, wenn du weißt, was sich gerade jetzt für dich stimmig anfühlt.

    • Werde spielerisch: Mein Krafttier-Malbuch ist keine neue Aufgabe. Es ist eine Einladung, deine Sinne zu klären und beim Malen ganz sanft in deine eigene Wahrheit zu finden.

    • Finde deinen Halt: Ich stehe dir als stabiler Leuchtturm zur Seite, während du lernst, mit leichtem Gepäck zu reisen.

    Die Ankunft: Wilhelmshaven 2025

    Meine große und letzte Transformation fand in den letzten 8 Jahren statt. Ja, so lange hat diese Reise gebraucht, bis ich alles verstanden und verkörpert habe. Nur zur Info, falls du noch daran glaubst, dass es mit Affirmationen oder anderen schnellen Pflastern klappt (tust du nicht, sonst wärst du nicht hier).

    Als ich Mitte 2025 anfing zu packen, ohne zu wissen, wann und wohin die Reise ging, aber ich spürte schon lange, dass das endlose Suchen ein Ende hat. Alles um mich herum brach zusammen. Ein Crash nach dem anderen. Aber in mir wurde es immer ruhiger. Ich blieb im Vertrauen.

    Dann fand mich Wilhelmshaven, eine Stadt, zu der ich bisher gar keine Verbindungspunkte hatte. Heiligabend 2025 zog ich um. Viel ist mir nicht geblieben an materiellen Dingen und sogar mein Auto verabschiedet sich nun langsam. Treu hat er mich in mein neues Leben gebracht und jetzt heißt es Abschied nehmen, wie von so vielen anderen Dingen auch.

    Erinnerst du dich?

    Und während ich jetzt hier sitze, diesen Beitrag schreibe, sehe ich plötzlich mein Körnchen vor mir. Er hat mich daran erinnert, wie sich Freude und Leichtigkeit anfühlen. Er hat mir Bilder gezeigt, wie wir beide spielen und einfach nur miteinander da sind. Es gab nur den jeweiligen Moment, ohne Anforderungen, sondern Liebe und gegenseitiges Vertrauen.

    Da habe ich erkannt, dass mein Leben schon immer sinnvoll und erfüllt war, auch wenn ich fast alles verloren habe. In mir ist es ruhig und stimmig. Ich habe meine Wahrheit gefunden, meine Mission, mein Seelenauftrag hat eine neue Richtung eingenommen und alles, wofür ich noch zur Verfügung stehe, findet mich. Heute, mit leeren Taschen, weiß ich, dass ich dieses erfüllte Leben, dass ich so sehnlichst gesucht habe, schon immer hatte, tief in mir, heute mehr denn je. 

    Deine Stimme zählt

    Ich wünsche mir, dass dieser Blog ein Ort des lebendigen Austauschs wird. Deshalb lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten:

    Wofür stehst du ab heute nicht mehr zur Verfügung?
    Was darfst du endlich loslassen, um bei dir selbst anzukommen?

    Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.

    Ein Angebot für deinen nächsten Schritt: „Neustart in WHV“

    Wenn du bereit bist, deinen blinden Fleck zu beleuchten, begleite ich dich mit diesem Paket. Wir nutzen meine telefonische Beratung und ein Reading vorab, damit wir direkt zum Kern kommen.

    • Vorab-Reading: Wir finden den blinden Fleck in deinem Energiefeld.

    • Impulsgespräch (telefonisch, 60–90 Min.): Dein klarer Weg.

    • Energetisches Clearing: Nachbereitung für dein System.

    • Feedback-Impuls: Via WhatsApp nach 7–10 Tagen.

    Komplettpreis: 222 €

    Mehr über mich findest du auf meiner [Über mich Seite] oder in meinen fast 200 YouTube Videos. Wenn du bereit bist, melde dich bei mir.

    SOUL2SOUL – Carola

    Seelengespräche - Impulsgespräche
    Carola Baum Aufgeben ist keine Option
    Wie ich „es“ geschafft habe? Gar nicht. Ich habe mich entschieden.

    Wie ich „es“ geschafft habe? Gar nicht. Ich habe mich entschieden.

    „Wie hast du das geschafft?“ Jahrelang suchte ich nach Antworten in Tools und Techniken. Heute weiß ich: Heilung beginnt mit einer radikalen Entscheidung. Komm mit auf meine Reise von der nächtlichen Suche nach einem Gefängnis in Moabit, über meine tierischen Lehrer bis hin zur unerschütterlichen Ruhe an der Nordsee.

    „Carola, warum verrätst du nicht endlich das Geheimnis? WIE bist du da rausgekommen? Wie knackt man die Depression und dreht sein Leben komplett auf links?“

    Ganz ehrlich? Bis vor fünf oder sechs Jahren hätte ich dir wahrscheinlich noch die Ohren vollgequatscht mit Tools. Ich hätte dir was von Meditation, Affirmationen und Schattenarbeit erzählt. Das war damals mein Rettungsring, meine „Hilfe zur Selbsthilfe“. Aber heute, hier am Meer, weiß ich: Das war’s nicht. Es waren nie die Techniken. Es waren die Entscheidungen. Dieses radikale „Wie innen, so außen“ – das habe ich nicht in Kursen gelernt, das habe ich durchgezogen.

    Dabei fing alles schon viel früher an. Mit zwei und vier Jahren hatte ich diese außerkörperlichen Erfahrungen. Da stand diese Frage im Raum: „Willst du wirklich dieses Leben?“ Ich habe „Ja“ gesagt, die Challenge angenommen und das wurde mein roter Faden. Ich wusste schon immer, dass ich „anders laufe“. Mit fünf Jahren saß ich bei meinem Opa, wir schauten Nachrichten über Berlin und ich sagte staubtrocken: „Da wohne ich mal.“ Ich hatte keine Ahnung, was Berlin ist, aber ich wusste es einfach.

    auf meinem Seelenweg

    Berlin: Ein Aufbruch ohne Landkarte

    Bei einer Geburtstagsfeier meiner Freundin, war jemand, auf der Durchreise von Paris über Königslutter nach Berlin. „Ach, ich komme mit…“ Mehr nicht. Drei Tage später saß ich im Auto. Ohne Plan, ohne Adresse. Ich wusste nur: Meine Tante wohnt in Moabit, irgendwo beim Aldi und beim Gefängnis. Wir haben sie irgendwann nachts tatsächlich gefunden.

    Aus vier Tagen Urlaub wurde mein neues Leben. Ich wollte nicht mehr zurück, denn ich musste einfach bleiben, das war so klar. Als mich die Leute auf der Party scherzhaft „Feigling“ nannten, wusste ich, was zu tun ist und habe ich montags telefonisch alles gekündigt. Aber wisst ihr was? Ich suchte mich damals immer noch im Außen. Meine Seelenanteile waren noch verstreut, und die Depression reiste im Koffer mit.

    Meine Engel auf Pfötchen: Die vierbeinige Universität

    Da ich keine Menschen hatte, die mich ans Händchen nahmen, schickte mir das Leben ab 1999 meine Engel auf Pfötchen. Sie waren meine Schule, mich zu verändern.

    Lucy lehrte mich Selbstvertrauen.

    Charlie gab mir das Geschenk der Tierkommunikation, und teilte mir mit, dass ich mich selbstständig machen soll. Ich durfte sehen, wie seine Seele aufstieg, als ich seinen letzten Herzschlag in meiner Hand spürte.

    Cecilia erinnerte mich an die Kraft der Heilsteine und die Telepathie; ich hörte sie förmlich mit den Augen rollen, wenn ich zum 100. Mal zweifelte, ob ich sie wahrnehme oder es die Stimmen in meinem Kopf sind.

    Und Rosi? Bei ihr dachte ich erst, sie hat keine Aufgabe für mich, dabei hatte sie die schwerste. Durch sie durfte ich erkennen, dass ich sogar positive Eigenschaften habe. Sie lehrte mich, Beobachterin zu sein und diese tiefe Ruhe zu entwickeln, wenn es stürmisch wird.

    2016: Wenn der Verstand kapituliert und die Wahrheit beginnt

    Der echte Aufschlag kam Ende 2016. Das war der Tag, an dem ich gleichzeitig gestorben und neu geboren wurde. Diagnose: schwere depressive Episode. Ich konnte nicht mehr lesen, nicht mehr rechnen, nicht mal mehr meinen Namen schreiben. Mein Verstand hatte kapituliert.

    Aber in diesem Trümmerhaufen war ein Wissen, das messerscharf war: Ich wusste jetzt, mit wem ich es zu tun hatte. Medikamente? Nicht mit mir. Dieser Punkt war nicht verhandelbar. (Wichtiger Hinweis: Dies war meine persönliche Entscheidung für meinen Weg; bitte besprich medizinische Fragen immer mit deinem Arzt oder Therapeuten.) Ich musste meine eigene Wahrheit finden und mich selbst kennenlernen, ganz ohne die Geschichten meiner Vergangenheit.

    Königslutter: Das Trainingslager der Standhaftigkeit

    Diese Ruhe wurde in meinem „Trainingslager“ in Königslutter ab 2019 bis aufs Blut geprüft. Ich verlor alles. Ich war hoch verschuldet, stand kurz vorm Kollaps und wusste doch: Das hier gehört zu meinem Weg.

    Ich suchte mir einen Job, um aus meiner selbstgewählten Isolation wieder in der Menschenwelt zurechtzukommen und zu prüfen, wofür ich noch zur Verfügung stehe und wofür nicht. Ich wollte nicht mehr in den Flucht-Modus gehen, jetzt ging es ums verkörpern dessen, was ich gelernt hatte.

    Unerschütterlich: Wenn die Entscheidung alles verändert

    Mitte 2025 fing ich plötzlich an zu packen. Warum? Keine Ahnung. Dann kam die Nachricht, dass mein befristeter Arbeitsvertrag nicht verlängert wird. Ein Schock? Klar. Aber innerlich habe ich gejubel, denn ich wusste, dass ich für den Job geblieben wäre und das, obwohl meine Zeit längst rum ist.

    Wilhelmshaven fand mich, obwohl es nicht mal suchte. Ich wollte nie an die Nordsee, ich wollte ans Meer, wo das Wasser auch da ist, wenn ich es sehen will!

    Ab dem Moment, wo die Entscheidung für WHV stand, war ich so ruhig wie nie zuvor in meinem Leben. Rings um mich herum brach alles zusammen, noch dazu wickelte sich mein treues Auto um eine Laterne. Und ich? Ich stand daneben und beobachtete mich selbst. Souverän. Chillig. Unerschütterlich.

    Der Crash im Außen will nur sehen, wo wir im Innen stehen…

    Warum es sich heute so leicht anfühlt

    Seit dem 24.12.2025 bin ich hier in Wilhelmshaven. Die Heilung endete an den Bachläufen in Königslutter und beginnt jetzt am Meer.

    Die Leute sagen oft: „Bei dir hört sich das so leicht an.“ Und ja, so fühlt es sich heute auch an, wenn ich auf meinen Weg zurückblicke und das, obwohl ich weiß, was ich gemeistert und verkörpert habe. Aber diese Leichtigkeit kam nicht vor der Entscheidung. Sie kam durch sie.

    Wir warten immer darauf, dass das Gefühl im Innen sich ändert, damit wir im Außen endlich loslegen können. Es ist genau andersrum: Du handelst, und das Innen zieht nach.

    Wenn du mich also fragst, wie ich das gemacht habe: Ich habe aufgehört zu suchen. Ich habe angefangen, Entscheidungen zu treffen und die volle Verantwortung für jede einzelne Konsequenz zu übernehmen. Ich habe die alte Tür sauber zugemacht, ohne Altlasten.

    Entscheide dich. Übernimm die Verantwortung für dich und deinen Weg. Das ist das einzige „Wie“, das ich kenne.

    SOUL2SOUL – Carola.

    Du musst nicht allein da durch

    Vielleicht stehst du gerade an deinem eigenen Nullpunkt und wartest auf ein Zeichen oder das richtige Werkzeug. Doch das einzige Zeichen, auf das du wirklich warten musst, ist dein eigenes ‚Ja‘. Hab den Mut, die Regie zu übernehmen, nicht weil es leicht ist, sondern weil du es dir selbst wert bist. Ich bin den Weg gegangen, und ich weiß: Du kannst das auch. Ich bin für dich da!

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option
    Zwischen der Wahl des Lebens und spiritueller Bodenhaftung

    Zwischen der Wahl des Lebens und spiritueller Bodenhaftung

    Mein Weg begann nicht mit einem Buch, sondern mit einer Frage im Wasser. Erfahre, woher ich meine Überzeugungen habe, wie ein Hirsch zu meinem Beschützer wurde und warum ich heute die spirituelle Szene ein wenig aufräumen und hinterfragen möchte.

    Der Moment im Wasser: Eine lebensverändernde Wahl

    Oft werde ich gefragt, wann mein Weg begann. Er begann nicht mit einem Buch oder einem Seminar. Er begann, als ich ungefähr anderthalb Jahre alt war und im Wasser lag.

    Ich sah mich dort liegen, sah meine Eltern, wie sie panisch zurückgeschwommen kamen. Und mitten in dieser Szene hörte ich diese eine Stimme: Willst du wirklich dieses Leben?

    Es ging nicht um ein einfaches Überleben oder Sterben. Es ging um die Wahl. Ich habe mich für dieses Leben entschieden.

    Mini me

    Die Begegnung mit dem Hirsch: Schutz in Zeitlupe

    Als ich ungefähr 3 oder 4 Jahre alt war, die nächste Begegnung. Ich spielte am Waldrand, meine Mutter war ein Stück entfernt am Hang und pflückte Blumen. Plötzlich, lautes Hundegebell und ein riesiger Hirsch, der direkt auf mich zuraste. Für meine Mutter muss es ein Albtraum gewesen sein, aber für mich lief alles in Zeitlupe ab.

    Mein Krafttier Hirsch

    Ich kann heute noch schwören, das er mir direkt in die Augen blickte und ich hörte ihn sagen: „Keine Angst, dir passiert nichts.“ Wie durch unsichtbare Hände wurde ich hinter einen dicken Baumstamm gelegt, während der Hirsch über mich hinwegsetzte. Meine Mutter kam schreiend angerannt, zog mich den Hang hinunter nach Hause, sie dachte, das Tier wollte mich tottrampeln. Ich verstand ihre Aufregung nicht. Ich wusste, ich war sicher.

    Das Verstummen nach den „Luftschlössern“

    Meine Schutzengel waren immer da. Sie haben mich oft genug sanft irgendwo abgelegt, damit ich nicht lebensgefährlich verletzt werde. Aber die Welt um mich herum konnte mit dieser Realität nicht umgehen und das, obwohl ich väterlicherseits so einiges mitbekommen habe.

    • Mein Opa, der ein Händchen für Tiere hatte,
    • meine Oma, die Heilerin war und
    • mein Vater, der an Geister, Jenseitskontakte und andere Spooky Geschichten glaubte.

    Aber alles musste heimlich bleiben, weil das gefährlich war, es auszusprechen. 

    Ich sah einen Teil meiner Seelenaufgabe darin diese Schleier zu lüften, offen darüber zu sprechen und bin in die Ahnenheilung eingetaucht.

    Elvis und das Ende der „Luftschlösser“

    Einige Jahre später, zeigte sich diese Gabe (ich bin überzeugt, dass sie jeder aktivieren kann) erneut sehr deutlich: 1977 war es Elvis. Ich sah seine Beisetzung, die Details, die Gitarre aus Blumen, alles in der Nacht zuvor. Als meine Mutter die Bilder später im Fernsehen sah, war sie fassungslos.

    Aber statt Bestärkung kam die Abwehr. „Hör auf, Luftschlösser zu bauen“, hieß es dann. Ich lernte schnell: Sei still. Pass dich an. Heute weiß ich, dass ich viele meiner Seelenanteile abgespalten hatte, weil ich sie nicht ausleben durfte und fing an meine Gefühle zu verdrängen. Ein Muster, das mich jahrelang Energie gekostet hat, nur um nicht „anders“ zu sein.

    auf meinem Seelenweg

    Sei realistisch und erwarte Wunder!

     „Hör auf, Luftschlösser zu bauen.“
    „Mit Tieren kann man nicht reden.“
    „Engel gibt es nicht.“
    Gleichzeitig haben sie dir von Weihnachtsmann, Osterhase und dem Klapperstorch erzählt.
    Wie hast du dich seither entwickelt?
    Was hast du als deine eigene Wahrheit erkannt?
    Für mich steht eines fest: Viele meiner „Luftschlösser“ sind wahr geworden, weil ich weiter geträumt habe. Träume sind der erste Schritt, um sie Wirklichkeit werden zu lassen.
    Auch mit Tieren zu sprechen, ist möglich, auf mentaler Ebene, telepathisch, in Seelengesprächen. Es ist faszinierend, wie tief diese Verbindung sein kann. Und Engel? Sie existieren für mich ganz real. Sie haben mir schon oft geholfen und sogar mein Leben gerettet.
    Ja, der Weihnachtsmann und der Osterhase waren eine Enttäuschung, und die Sache mit dem Klapperstorch war definitiv eine kreative Erfindung. Aber die wahre Magie liegt in uns und in dem, was wir zu glauben wagen.
    Deshalb fordere ich dich auf: Sei realistisch und erwarte Wunder! Alles ist möglich. Für mich sind Seelengespräche eines dieser Wunder.
    Bist du bereit, die Wunder in deinem Leben zu entdecken?

    Realitätscheck: Spirituelle Oberflächlichkeit vs. wahres Leben

    Heute, nach fast 25 Jahren Arbeit als Impulsgeberein und Wegbegleiterin für Mensch und Tier, sehe ich eine spirituelle Welt, die mich oft nachdenklich macht. Überall wird das „Schlaraffenland“ versprochen. Es wird suggeriert, dass uns gebratene Hähnchen in den Mund fliegen, wenn wir nur „richtig manifestieren“ oder zu Dagobert Duck mutieren.

    Diese Oberflächlichkeit lässt genau die Menschen im Stich, die ernsthaft an sich arbeiten und dennoch gerade durch ein tiefes Tal gehen. Ihnen zu sagen, sie seien „noch nicht so weit“, ist spirituelle Arroganz. Es führt dazu, dass feinfühlige Seelen sich schämen und an ihrer eigenen Wahrheit zweifeln.

    Den Weg verkörpern: Meisterschaft braucht Zeit

    Selbst ein Timeline-Jump nimmt dir den Weg nicht ab. Er nimmt dir nicht die Erfahrungen, die du machen musst, um deine eigene Wahrheit wirklich zu verkörpern. Wahre Meisterschaft bedeutet, die Vorarbeit geleistet zu haben. Heute verarbeite ich Themen, die mich früher Monate gekostet hätten, in wenigen Stunden. Ich fühle, was da ist, aber es krallt sich nicht mehr fest.

    Der Crash als Geburtshelfer des Durchbruchs

    „Ein Crash ist oft kein Zeichen von Scheitern, sondern die notwendige Konsequenz einer inneren Ganzheit. Wenn wir unsere Schatten integriert haben, hält das alte Leben dem neuen Licht nicht mehr stand. Der Rahmen bricht. Das fühlt sich radikal an, aber es ist der Durchbruch, auf den wir hingearbeitet haben. Wir müssen den Mut haben, in den Trümmern zu stehen und zu wissen: Ich bin bereits heil. Das Außen zieht jetzt nur nach.“

    Ich bin nicht hier, um dir Märchen zu erzählen. Ich bin hier für die, die mitten im Umbruch stecken und echten, bodenständigen Halt brauchen.

    Ein kreativer Impuls für dich: Mein Krafttier-Botschaft-Malbuch

    Wenn du dich erst einmal ganz in deinem eigenen Tempo mit deiner Intuition verbinden möchtest, habe ich etwas Besonderes für dich: Mein meditatives Krafttier-Botschaft-Malbuch. Es ist mehr als nur Ausmalen, es ist ein Raum für dich, um zur Ruhe zu kommen und die Botschaften der Tiere auf dich wirken zu lassen. Ein wunderbarer erster Schritt, um deine eigenen „Luftschlösser“ wieder zu entdecken. 

    Mein Eröffnungsangebot: Das Impuls-Paket

    Für meinen persönlichen Neustart, am neuen Wohnort und in neuer, verkörperter Frequenz, begleite ich dich mit meiner ganzen Erfahrung, hellfühlend, klar und mit Herz.

    • Vorbereitendes Aura-Reading: Energetische Bestandsaufnahme (diskret und achtsam).
    • Telefonisches Impulsgespräch (60–90 Min.): Klarheit für deinen nächsten Schritt finden.
    • Energetisches Ausleiten: Blockaden lösen, um Altes loszulassen und dein System zu befreien
    • Follow-up: Ein stärkender Impuls nach ca. einer Woche.

    Einführungspreis: 222 €

    Bist du bereit, deine eigene Wahrheit zu leben? Ohne spirituelle Maske, aber mit tiefer Kraft? Schreib mir einfach eine Nachricht für dein individuelles, intuitives Impulsgespräch.

    „Schreib mir einfach eine E-Mail an info@carola-baum.de oder nutze das Kontaktformular hier auf der Seite. Wir vereinbaren dann ganz in Ruhe einen Termin.“

    SOUL2SOUL – Carola

    intuitive, ganzheitliche Impulsgeberin und Wegbegleiterin für Mensch und Tier

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option

    Disclaimer

    Wichtiger Hinweis: Meine Arbeit dient der Selbsterfahrung und der Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Sie stellt keine Heilkunde dar und ist kein Ersatz für eine medizinische oder therapeutische Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt, Tierarzt oder Heilpraktiker.

    Echtheit erkennt man nicht mit den Augen

    Echtheit erkennt man nicht mit den Augen

    Authentizität ist nichts, was man darstellen kann

    Bin ich authentisch?

    Eines meiner Lieblingsthemen 😉

    Ich habe ja auch schon das eine oder andere Bild machen lassen, wie Rosi auf dem Umzugskarton oder in der Badewanne mit Quietscheentchen. Auch eine Plüschfigur habe ich erstellen lassen. Die Bilder, auf denen ich selbst mit drauf bin, sehen so falsch und hässlich aus, die könnte ich gar nicht teilen, selbst wenn ich es wollte.

    Gleichzeitig habe ich auch Bilder in verschiedenen Outfits machen lassen, die einfach der Hammer sind. Sie sehen richtig gut aus, keine Frage. Aber sie sind nicht realistisch. Weil ich weder diese Figur habe noch 30 kg weniger wiege.

    Wenn etwas gut aussieht, sich aber nicht gut anfühlt

    Diese Bilder sind schön. Stimmig. Professionell.
    Und trotzdem fühlt sich etwas nicht richtig an.

    Nicht, weil sie gelogen wären.
    Sondern weil sie etwas zeigen, das ich nicht bin.

    Keine Fantasieversion von mir.
    Kein „So könnte ich auch sein“.
    Kein besseres Ich.

    Authentisch zu sein heißt für mich nicht, perfekt sichtbar zu sein.
    Sondern erkennbar.
    Mit allem, was dazugehört.

    Echtheit will nichts beweisen.
    Sie ist einfach da.

    Vielleicht ist es genau das, was mich so irritiert.
    Diese Bilder sind schön. Stimmig. Professionell.
    Und trotzdem fühlt sich etwas nicht richtig an.
    Nicht, weil sie gelogen wären, sondern weil sie etwas zeigen, das ich nicht bin.
    Keine Fantasieversion von mir, keine optimierte Möglichkeit, kein „So könnte ich auch sein“.

    KI, Perfektion und die große Verunsicherung

    Momentan boomt KI von allen Seiten.
    Und ehrlich gesagt erschreckt mich das mehr als alles andere.

    Bilder, Videos, Texte, alles kann heute täuschend echt wirken.
    Und ich frage mich immer öfter:

    Wo hört Authentizität auf?
    Und woran erkennen wir eigentlich noch, was echt ist?

    Diese Frage ist nicht neu.

    Wenn Bilder etwas versprechen, was es nicht gibt

    Ich erinnere mich an einen kurzen Urlaub mit einer Freundin.
    Wir hatten uns sehr darauf gefreut, weil wir beide eine schwere Zeit hinter uns hatten.

    Wir hatten uns eine Ferienwohnung ausgesucht, Villa … Trallala.
    Die Fotos: schön, hell, einladend.

    Als wir ankamen, hat uns fast der Schlag getroffen.
    Schimmel schon am Eingang und damit ist nicht das Pferd gemeint.
    Dreckig, Tapeten hingen teilweise von den Wänden, die Küche musste komplett gereinigt werden.

    Wir hatten nur fünf Tage.
    Und die Diskrepanz zwischen Bild und Realität war enorm.

    Erwartung versus Begegnung

    Ein ähnliches Phänomen höre ich immer wieder beim Thema Dating.
    Menschen lernen sich aufgrund von Fotos kennen und beim ersten Treffen steht dann jemand vor ihnen, der dem Bild kaum ähnelt.

    Frauen machen das natürlich auch, habe ich gehört 😉

    Wer auf der Suche nach Mr. oder Mrs. Right ist, achtet zunächst selten auf die inneren Werte.
    Doch funken kann es nur bei echten Begegnungen. Oder eben nicht.

    Da spielen so viele Faktoren eine Rolle:

    • Präsenz

    • Humor

    • Ausstrahlung

    Wer jemand anderen erwartet, ist im ersten Moment oft überfordert.
    Und dann gibt es selten eine zweite Chance, weil das Vertrauen von Anfang an fehlt.

    Fake ist nicht nur ein Bildproblem

    Fake begegnet uns nicht nur bei Bildern oder Begegnungen.

    Ich selbst bin leider schon öfter auf Fake-Seiten oder betrügerische Anrufe hereingefallen.
    Angeblich habe ich für tausende Euro etwas in Auftrag gegeben, was schlicht nicht stimmte.

    E-Mails, Briefe, Schreiben: alles sah täuschend echt aus.

    Einmal wurde ich sogar von einem Rechtsanwalt mit großem „INKASSO“ angeschrieben.
    Als ich ihn anrief, sagte er mir, dass seine Daten gestohlen worden seien und dass er seit Tagen versuche, diesen Betrug zu stoppen.

    Das hat mir eines sehr deutlich gemacht:
    Wir müssen uns nicht schämen, wenn wir jemandem auf den Leim gehen.
    Wenn selbst Rechtsanwälte betroffen sind, kann es wirklich jeden treffen.

    Wie können wir uns also schützen?

    Bleibt die Frage:

    Wie können wir uns vor Betrug, Täuschung und falschen Inhalten schützen?

    Vielleicht fast gar nicht mehr.
    Oder vielleicht doch, auf eine andere Weise.

    Deine Wahrnehmung ist kein Fehler

    Wenn du meine Blogbeiträge liest oder meine YouTube-Videos ansiehst, bist du vermutlich ein sensibler Mensch.
    Vielleicht weißt du das noch gar nicht.
    Oder du weißt es, kannst aber noch nicht gut damit umgehen.

    Was wäre, wenn genau das dein Schutz ist?

    Diese feine Wahrnehmung.
    Dieses innere „Da stimmt etwas nicht“.
    So, als würdest du den Braten schon riechen, bevor er knusprig im Ofen vor sich hin schmort.

    Authentizität ist gelebte Stimmigkeit

    Ich glaube, dass genau das die ehrlichste und wirksamste Form von Achtsamkeit ist, die wir uns in dieser Zeit aneignen können.

    Nicht perfekt.
    Nicht unfehlbar.
    Aber echt.

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option

    🧭 Impulsfragen für dich

    • Wo spürst du den Unterschied zwischen gut gemacht und stimmig?

    • In welchen Situationen hast du dein Bauchgefühl schon einmal ignoriert?

    • Was zeigst du von dir und was bist du wirklich?

    💬 Einladung zum Kommentieren

    Mich interessiert deine Erfahrung.
    Hast du schon einmal gemerkt, dass etwas nicht echt war, obwohl alles „perfekt“ aussah?
    Oder kämpfst du selbst mit dem Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Echtheit?

    Teile deine Gedanken gern in den Kommentaren 🤍

    Warum dein Hund kein Training braucht, sondern dein wahres Ich

    Warum dein Hund kein Training braucht, sondern dein wahres Ich

    Was wäre, wenn dein Hund kein Trainingsproblem ist, sondern eine Einladung, dir selbst wieder zu vertrauen?

    Viele Hunde brauchen kein weiteres Training.
    Sie brauchen Menschen, die wieder bei sich selbst ankommen.
    Ein Text über Zweifel, Naturzeit und ehrliche Verbindung.

    Die jungen Wilden brauchen entsprechende Partner und das sind nicht die, die ebenso wild veranlagt sind, sondern entspannte ENGEL AUF PFÖTCHEN

    Warum eine Fehlersuche der falsche Weg ist

    Meiner Erfahrung nach ist es unser größter Fehler, direkt am Problem zu arbeiten, um es beheben zu wollen. Nehmen wir an, du möchtest endlich telepathisch mit deinem Hund verbunden sein. Du bist sensibel und gibst dir die größte Mühe. Vielleicht besuchst du Tierkommunikationskurse und ja, vielleicht klappt es das eine oder andere Mal. Aber schnell sind die Zweifel wieder da: „Funktioniert das wirklich?“ „Was, wenn die Stimmen nur in meinem Kopf stattfinden?“

    Glaube mir, ich kenne das nur zu gut. Meine Cecilia hat mehr als 1x genervt mit den Augen gerollt und sie war extrem geduldig.

    Meditation und Achtsamkeit mit Hund

    Die Verbindung zu dir selbst als Schlüssel

    Weißt du, was eine elegantere und ganzheitlichere Lösung wäre? Sich mit dir selbst zu verbinden.
    Denn in den meisten Fällen ist das eigentliche Problem nicht der Hund, sondern wir selbst. Wir vertrauen uns nicht genug und sind oft von unserer Intuition abgetrennt.

    So oft habe ich Kunden sagen hören: „Ich bin ein Kopfmensch. Bei mir geht das nicht.“
    Doch es dauerte gar nicht lange, und sie haben sich ganz anders wahrgenommen – und nicht nur sich selbst.

    Viele denken, das Problem zu eliminieren sei der kürzeste Weg. Doch es ist nur ein Symptom. Man kann es überkleben, aber es verschwindet nicht wirklich. Es taucht in anderer Form wieder auf. Probleme sind Geschenke, die uns zeigen, wo wir hinsehen dürfen.

    Wenn Verhalten nur ein Zeichen ist

    Stell dir vor, dein Hund reagiert aggressiv auf andere Hunde. Dir ist gar nicht bewusst, dass sein Verhalten (das Symptom) durch deine eigene Angst oder Unsicherheit ausgelöst wird.

    Du rennst von Trainer zu Trainer, damit das Verhalten aufhört. Vielleicht funktioniert es nach außen, aber innerlich bleibt etwas unberührt. Dein Hund wollte eigentlich ein sensibles Signal geben, dich warnen oder unterstützen.

    Wir müssen achtsam werden für unsere ENGEL AUF PFÖTCHEN.

    Wenn Zweifel lauter sind als die eigene Wahrnehmung

    Mein größter Zweifel damals: nicht gut genug zu sein. Ich konnte telepathisch nicht „so wie alle anderen“ kommunizieren.

    Ich erinnere mich an einen Tierkommunikations – Kurs mit Cecilia. Ein anderer Hund brachte viel Unruhe. Cecilia schaute mich an: „Mach mal was.“ Ich sagte: „Wir sind hier Gast. Die Leiterin wird sich kümmern.“ Ich hatte es gar nicht bewusst wahrgenommen, für mich war es normal.

    Nach einer Stunde bat ich darum, den Hund anzuleinen, damit er Ruhe bekommt. Und siehe da: alles entspannte sich. Cecilia schaute mich an: „…und? War das jetzt so schwer?“

    Wenn fremde Wahrheiten das Vertrauen zerstören

    Ein Guru sagte mir damals, Lucy und ich hätten keine soziale Bindung. Es war ein schmerzvoller Moment, der mein Selbstvertrauen erschütterte. Fachärzte stellten später fest, dass Lucy nicht taub war, sondern ein Trommelfellproblem hatte.

    Durch diese Erfahrung habe ich Selbstvertrauen aufgebaut. Mein Hund orientiert sich heute an mir, ihre Aggressionen gegenüber Artgenossen ließen nach.

    Dank Charlie bin ich Seelenseherin

    Warum wir verlernt haben, uns selbst zu vertrauen

    Selbstvertrauen ist ein Geschenk an uns selbst. Ich hatte eine massive Rückenverkrümmung und frühe Depressionen. Es hieß, ich würde mit 40 einen Buckel haben. Heute bin ich aufrechter als je zuvor, physisch und seelisch.

    Selbstvertrauen zeigt sich im Alltag: wir stehen zu uns, übernehmen Verantwortung, sehen uns nicht als Opfer. Im Kontakt zu unseren Tieren entsteht eine natürliche Führqualität. Hunde spüren das und können entspannen, ohne dass wir trainieren müssen.

    Naturzeit: Der Weg zurück zu dir

    Naturzeit funktioniert überall – zu Hause, unterwegs, in der Natur. Sie bedeutet nicht stundenlang im Wald zu sein, Mandalas zu basteln oder zu chanten.

    Es geht darum, den gegenwärtigen Moment wahrzunehmen, die Gedanken loszulassen und einfach zu sein. Selbst ein kurzer Atemmoment wirkt Wunder. Die Natur verstärkt nur, was wir bereits gelernt haben.

    Energie tanken beim Waldbaden
    Besser leben mit Depressionen

    Naturzeit im Alltag

    Achtsamkeit ist der Schlüssel. Einfache Übungen wie STOPP sagen:

    • Nimm wahr, was du gerade machst

    • Beobachte einen Gegenstand, rieche, fühle, sieh ihn bewusst

    Solche Mini-Momente über den Tag verteilt bringen Ruhe. Dein Ausdruck, deine Haltung, deine Stimme verändern sich. Dein Tier spürt es, reagiert anders und vertraut mehr.

    Der ehrlichste Weg

    Der Weg ist ehrlich, nicht bequem. Du brauchst keine Tools oder Anleitungen von außen. Wenn du lernst, auf deine ureigene Wahrheit zu hören, entstehen Klarheit und Sicherheit.

    Wenn jemand sagt: „Ich bilde mir das nur ein“, sage ich: „Vielleicht. Aber nur, wenn du um die Impulse herum andere Geschichten erzählst. Meist stammen diese aus dem Kopf.“

    Mensch - Hund - Harmonie

    Unsere sensiblen Engel auf Pfötchen

    Unsere Tiere sind Lehrer, keine Projekte. Wenn wir ihnen erlauben, ihre Aufgaben zu leben, unterstützen sie uns. Cecilia würde sagen:

    „Danke, dass du auf uns gehört hast. Du lebst deine Mission und hilfst Menschen, ihre eigene Wahrheit zu erkennen.“

    Ich wünsche mir, dass Leser:innen Probleme nicht mehr wegmachen, sondern ihnen zuhören und erfahren, was sie wirklich mitteilen wollen.

    Probleme sind nicht gegen uns.
    Sie sind für uns.

    Unsere sensiblen Engel auf Pfötchen kommen nicht, um angepasst zu werden,
    sondern um uns zu erinnern.

    Eine Einladung

    Wenn dich dieser Text berührt hat, wenn du beim Lesen gespürt hast, dass dein Hund dich vielleicht schon länger auf etwas aufmerksam machen möchte, dann darfst du diesem Impuls Raum geben.

    Manchmal reicht ein Reading oder ein Impulsgespräch, um wieder klarer zu sehen, zu fühlen und dir selbst zu vertrauen.

    Nicht, um etwas an deinem Hund zu reparieren.
    Sondern um dir selbst wieder näherzukommen und deinem Tier zu erlauben, seine Aufgabe zu leben.

    Wenn es sich stimmig anfühlt, findest du mich.
    Und wenn nicht, ist auch das genau richtig. 🌿

    Tiere als Verbündete: Bewusstsein in 3D, 4D und 5D

    Tiere als Verbündete: Bewusstsein in 3D, 4D und 5D

    3D, 4D, 5D – es ging nie um neue Welten

    Es ist erst ein paar Jahre her, da ist man noch davon ausgegangen, dass man in eine neue Welt eintaucht, wenn man die Dimensionen wechselt. Es wurde immer nur über 3D und 5D gesprochen, von 4D wollte niemand etwas wissen.

    Heute weiß ich, dass es sich nicht um Ortswechsel handelt, sondern um Bewusstseinserweiterung.
    Darum, die gleiche Welt mit anderen Augen wahrzunehmen.
    Und vor allem: mehr zu spüren.

    Das passiert nicht im Meditationskissen und auch nicht irgendwo „da oben“.
    Das passiert mitten im Alltag.
    Beim Spaziergang.
    In Begegnungen.
    Im Zusammenleben mit unseren Tieren.

    Warum 4D so lange unter den Teppich gekehrt wurde

    4D wurde unter den Teppich gekehrt, weil sich sonst wohl niemand mehr auf den Weg gemacht hätte und viele Coaches arbeitslos geworden wären.
    Wer will sich schon freiwillig in die eigenen Schatten begeben und dort tiefe Heilung praktizieren, die wirklich lange dauern kann und auch wirklich kein Spaziergang ist?

    Einige sprechen von innerer Kind Arbeit.
    Ja, auch das ist ein Teilaspekt, aber eben nur ein Konzept von vielen.
    Jedes für sich hat seine Daseinsberechtigung.
    Einzeln betrachtet sind sie jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    4D bedeutet nicht schönreden, sondern hinsehen.
    Nicht optimieren, sondern aushalten.
    Nicht höher schwingen, sondern ehrlicher werden.

    3D-Kontrollwahn und verlorene Persönlichkeiten

    Die 3D-Welt ist bekannt für ihren Kontrollwahn.
    Tiere werden jahrelang in Hundeschulen „trainiert“, bis sie ihre Persönlichkeit verlieren.
    Hauptsache funktionieren.
    Das gilt für Zwei- wie Vierbeiner gleichermaßen.

    Sensible Hunde sind für mich sichtbar gewordene
    ENGEL AUF PFÖTCHEN.

    Sie sind es, die ihre Menschen dazu bringen können, die Dinge anders zu betrachten.
    Die aus einem engen Sichtfenster einen Perspektivenwechsel ermöglichen –
    nicht durch Druck, sondern durch Präsenz.

    Allein unterwegs – und trotzdem geblieben

    Als ich vor 25 Jahren anfing, mit Menschen und Tieren zu arbeiten, war ich ziemlich allein mit meinen Ansichten.
    Ich musste ordentlich einstecken.

    In den letzten fünf Jahren hat sich auf diesem Gebiet scheinbar viel getan.
    Wirklich?
    Oder wird nicht immer noch in Schubladen gedacht, nur mit neuer Beschriftung?

    Retten, Aussteigen, Herzbruch

    In der 3D-Welt wollte ich andere retten und einen neuen Umgang in die Welt bringen.
    Das hat viele Jahre gut funktioniert, bis ich in die nächste Stufe eingetaucht bin.

    Dann ging es primär um den Menschen.
    Das hat semigut geklappt.
    Nicht, weil ich keinen guten Job gemacht habe, sondern weil ich meine Vermittler nicht mehr einbeziehen konnte.

    Es hat mir das Herz gebrochen, immer mehr Menschen zu sehen, die weiterhin mit Leinenruck, Druck und Kontrolle arbeiteten –
    ohne das sensible Tier wahrzunehmen.

    Man nennt es nett, wenn man körpersprachlich kommuniziert oder Tierkommunikation nutzt.
    Am Ende sind es auch das nur Konzepte, die vergleichbar machen.

    4D: Spiegel – aber bitte nicht oberflächlich

    In der 4D-Phase nehmen Tiere oft eine andere Rolle ein.
    Sie werden ruhiger.
    Sind da.
    Geben Stabilität.

    Gleichzeitig werden sogenannte Spiegelthemen beobachtet.
    Meiner Meinung nach häufig viel zu oberflächlich.

    Denn nur, weil du unsicher bist, heißt das noch lange nicht, dass dein Tier deshalb jeden Artgenossen oder Besucher „weghaben will“.
    Viel eher zeigt es dir Verhaltensweisen, Denkweisen oder Perspektiven, die du bisher nicht sehen konntest.

    Ein Spiegel zeigt dir etwas.
    Ein Verbündeter geht mit dir durch das, was du siehst.

    Der Punkt, an dem ich aussteigen wollte

    Für mich war irgendwann klar:
    Ich will nicht mehr mit Tieren arbeiten.

    Und das meine ich genau so.

    Kastration beim Hund - ein Thema das jeden Hundehalter angeht

    5D: Rückkehr – aber tiefer

    Heute, aus der 5D-Perspektive, sieht alles wieder ganz anders aus.
    Und ja, das hat mich am Anfang ziemlich irritiert.

    Ich bin in die Reflexion abgetaucht und habe erkannt:
    Das, was ich vor 20 Jahren begonnen habe, ist JETZT erst bereit.

    Ich bin nicht zurückgegangen.
    Ich bin tiefer gegangen.

    Von Kontrolle zu Verbundenheit

    Es geht längst nicht mehr um Funktionieren.
    Nicht um Training.
    Nicht um Methoden.

    Es geht um
    Wahrnehmen.
    Achtsamkeit.
    Augenhöhe.
    Fühlen.
    Telepathie auf Seelenebene.

    SOUL2SOUL – zu früh, aber nicht falsch

    Vor sechs oder sieben Jahren hat mich SOUL2SOUL gefunden.
    Erst heute trägt mich dieser Name wirklich.

    Ich bin ganzheitliche, intuitive Impulsgeberin, weil ich nie nach Konzepten gearbeitet habe.
    Aber ich war zu früh.

    Meine Blogartikel habe ich aus der Zukunft geschrieben.
    Ich habe mich gefragt, warum so wenige Menschen bereit sind.
    Heute weiß ich:
    Sie konnten es noch nicht.

    Keine Erklärung mehr – nur noch Resonanz

    Ich habe lange versucht, alles zu erklären.
    Dabei ist meine Energie verwässert und verfälscht worden.

    Heute bin ich hier.
    Und wer mich spürt, auch ohne alles zu verstehen, ist genau richtig.

    Ich erfinde mich nicht neu.
    Ich erkläre mich nicht mehr.

    Tiere als Verbündete

    Dein Hund ist dein Spiegel.
    Ja.

    Aber er braucht keine Kontrolle, sondern jemanden, der ihn sieht.
    Der seine Persönlichkeit nicht bricht.
    Der bereit ist, mit ihm zu gehen, statt ihn zu formen.

    Ich sage dir nicht, was richtig oder falsch ist.
    Es gibt keine Bewertung.

    Nur du fühlst, was sich für dich stimmig anfühlt.
    Diesen Zugang helfe ich dir freizulegen, wenn er gerade verschüttet ist.

    Ich bin da, wenn es ungemütlich wird.
    Und ich begleite dich durch Zeiten des Umbruchs.

    Mensch - Hund - Harmonie
    Schubladen öffnen: über Verbindung, Beziehung und einen leisen Perspektivenwechsel

    Schubladen öffnen: über Verbindung, Beziehung und einen leisen Perspektivenwechsel

    Der Moment, in dem etwas nicht mehr passt

    Manchmal ist da dieser leise Moment, in dem wir merken, dass etwas nicht mehr stimmt.
    Nicht dramatisch. Nicht laut.
    Eher wie ein inneres Innehalten, ein kurzes Stocken, während außen alles weiterläuft wie gewohnt. Die Worte sind da, die Konzepte greifen, die Erklärungen funktionieren und trotzdem fühlt sich etwas leer an. Als würde das Wesentliche zwischen den Begriffen hindurchrutschen.

    Das sind oft die Momente, in denen wir anfangen, genauer hinzuspüren. Nicht, weil wir müssen, sondern weil etwas in uns weiß: So wie bisher reicht es nicht mehr.

    Die Sicherheit der Schubladen

    Wir alle nutzen Schubladen. Sie helfen uns, uns zu orientieren, Dinge einzuordnen, Zusammenhänge zu verstehen. Gerade am Anfang eines Weges können sie Halt geben. Sie vermitteln das Gefühl, dass wir wissen, woran wir sind.

    Doch jede Schublade hat auch eine Grenze. Sie definiert, was dazugehört und was nicht. Und manchmal merken wir erst spät, dass wir etwas Lebendiges in etwas Starres gepackt haben. Nicht aus Absicht. Sondern aus dem Wunsch nach Sicherheit.

    Manchmal öffnen sich die Schubladen und es strömt Staub oder Rauch heraus, der zuvor eingeengt war. Erst wirbelt er kurz auf, dann verbindet er sich mit allem um dich herum. Alles, was festgehalten war, fließt zurück in Verbindung, in Beziehung, in Resonanz. Es ist kein Chaos, sondern ein Leises, das sich ausbreitet und alles miteinander verbindet.

    Wo Offenheit leise endet

    In Gesprächen zeigt sich das oft sehr deutlich. Menschen sind interessiert, zugewandt, offen, bis etwas nicht mehr benennbar ist. Bis Erfahrung wichtiger wird als Erklärung. Dann entsteht diese feine Schwelle, an der wir innerlich stoppen. Nicht aus Ablehnung, sondern aus dem Bedürfnis heraus, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

    Vielleicht kennst du dieses Gefühl: Du hörst zu, nickst, verstehst vieles und doch bleibt etwas ungreifbar. Etwas, das sich nicht einordnen lässt, sondern nur erfahren werden will.

    Wenn etwas stimmig ist, aber keinen Namen hat

    Es gibt Wahrheiten, die keinen Titel brauchen.
    Sie fühlen sich ruhig an. Weit. Klar.
    Und genau deshalb sind sie schwer zu vermitteln.

    Wenn etwas keinen Namen hat, greifen wir oft nach dem Nächstliegenden. Wir geben ihm einen Begriff, ein Etikett, ein Konzept. Das macht es handhabbar. Und doch geht dabei manchmal das verloren, was es eigentlich ausmacht: die Beziehung, die Tiefe, das lebendige Dazwischen.

    Konzept oder Beziehung

    Ein Konzept kann man erklären.
    Eine Beziehung kann man nur erleben.

    Ein Konzept bleibt auf Abstand.
    Eine Beziehung berührt.

    In dem Moment, in dem wir in echte Beziehung gehen, zur Natur, zu Tieren, zu anderen Menschen oder zu uns selbst, verändert sich etwas Grundlegendes. Die Rollen lösen sich. Es gibt kein Oben und Unten mehr, kein Richtig oder Falsch. Nur Präsenz. Aufmerksamkeit. Verbindung.

    Begegnung auf Augenhöhe

    Begegnung auf Augenhöhe heißt nicht, alles zu verstehen.
    Es heißt, bereit zu sein, sich berühren zu lassen.
    Zuzuhören, ohne sofort einordnen zu müssen.
    Da zu sein, ohne etwas festhalten zu wollen.

    In dieser Form von Verbindung entsteht eine Tiefe, die nicht erklärbar ist, aber spürbar. Still. Ehrlich. Tragend.

    Die Schubladen offen lassen

    Vielleicht geht es gar nicht darum, alte Schubladen zu zerstören. Vielleicht reicht es, sie offen zu lassen. Nicht sofort zu schließen, nicht gleich neu zu beschriften. Einfach einen Moment Raum zu geben für das, was sich zeigen will.

    Wenn der Staub und Rauch aus den Schubladen aufsteigt, trägt er alles, was war, in die Gegenwart. Er verbindet dich mit allem, was ist, und was noch werden wird. Du bist nicht verloren in diesem Fluss, du bist die, die ihn trägt, beobachtet, spürt und lenkt. So entsteht ein inneres Verstehen, das aus dem Erleben kommt, nicht aus dem Kopf.

    Eine stille Einladung

    Ein Perspektivenwechsel kündigt sich selten laut an.
    Er kommt leise.
    Fast unauffällig.
    Und genau darin liegt seine Kraft.

    Vielleicht ist jetzt so ein Moment.
    Nicht, um etwas Neues zu lernen.
    Sondern um etwas Tieferes zuzulassen.

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option

    Sensible Hunde – Engel Auf Pfötchen

    Sensible Hunde – Engel Auf Pfötchen

    Sensible Hunde sind nicht für klassisches Training gemacht

    Warum sie als ENGEL AUF PFÖTCHEN zu uns kommen


    Nicht jeder Hund braucht mehr Training. Manche brauchen mehr Wahrnehmung. Sensible Hunde reagieren auf das, was wir sind, nicht auf das, was wir sagen. Diese Geschichte handelt von Lucy, von Spiegeln, von Verantwortung und von einer Beziehung, die jenseits von Methoden gewachsen ist.

    Als Lucy zu mir kam

    1999 kam meine Schäferhündin Lucy zu mir. Obwohl ich mit Hunden aufgewachsen bin, wusste ich, dass ein Großstadthund andere Anforderungen mit sich bringt. Zu dieser Zeit war ich selbst noch sehr unsicher und glaubte anderen mehr als mir. Also tat ich das, was man mir empfahl, und meldete meinen Welpen und mich in einer Welpengruppe an.

    Was dort geschah, überforderte uns beide. Zig Hunde unterschiedlichster Größen, Altersstufen und Charaktere. Lucy wollte sich hinter mir verstecken, suchte Schutz – und mir wurde gesagt, ich müsse weggehen, damit sie lernt, sich mit Artgenossen auseinanderzusetzen. Mein Magen zog sich zusammen, doch ich tat es. Kurz darauf begann mein junger Hund aus purer Überforderung zu kläffen. Dieses Verhalten sollte uns noch lange begleiten.

    In der zweiten Einheit zog Lucy bereits kläffend auf den Platz. Mir wurde erklärt, sie freue sich so sehr und sei ungeduldig, weil sie zu den anderen Hunden wolle. Heute weiß ich: Sie hatte längst verstanden, dass sie ohnehin dorthin geschleppt wird. Freude war das nicht.

    In der dritten Stunde wurden wir ermahnt, weil mein Welpe so auffällig laut war. Gleichzeitig hatte ein anderer junger Schäferhund seine erste Stunde. Die beiden verstanden sich sofort, spielten ruhig im Liegen miteinander. Dann fragte eine Trainerin, wem der „größere aggressive Schäferhund“ gehöre – sie meinte Lucy.

    Ich konnte nicht glauben, was ich hörte. Ich nahm meinen Hund und ging. Hilflos. Traurig. Wütend.

    Das Etikett: verhaltensgestört

    Was folgte, war eine endlose Suche. Unzählige Hundetrainer. Sogar Hundepsychologen. Das Etikett war schnell vergeben: verhaltensgestört.

    Die Monate vergingen. Ich meldete mich in einem Verein an und machte mit Lucy den Hundeführerschein. Wir waren gut. So gut, dass wir zum Turnierhundesport eingeladen wurden. Auf dem Hundeplatz funktionierte alles perfekt – doch unser Alltag wurde immer schwieriger. Jeder Artgenosse wurde zum Feind, und ich fühlte mich zunehmend allein.

    Der Punkt, an dem ich es nicht mehr ertragen konnte

    Schließlich wurde ich selbst Hundetrainerin. Nicht aus Ehrgeiz, sondern weil ich nicht mehr ertragen konnte, was ich auf Hundeplätzen sah. Ich wollte es anders machen.

    Mit Lucy jedoch kam ich trotzdem nicht weiter. Also suchte ich Hilfe bei bekannten Namen, Buchautoren, Menschen mit Rang und Ruf. Die Enttäuschung hörte nicht auf. Am Ende standen zwei Diagnosen im Raum: Lucy sei taub – und wir hätten keine soziale Bindung.

    Für mich brach eine Welt zusammen. Ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken, ihr ein anderes Zuhause zu suchen.

    Kastration beim Hund - ja oder nein

    Der Blickwechsel

    Menschen, denen ich selbst erfolgreich geholfen hatte, holten mich zurück in die Gegenwart. Sie fragten mich, warum ich all das glaubte. Also begann ich, Lucy und mich filmen zu lassen. Beim Training, beim Spaziergang, beim Spielen. Ich beobachtete uns – ehrlich.

    Der Fehler zeigte sich schnell. Lucy spiegelte mich. Meine Unsicherheit. Meine innere Instabilität. Sie zeigte mir, was ich lernen musste, damit sie sich entspannen konnte.

    Diese Erkenntnis veränderte nicht nur den Blick auf Lucy, sondern auf jede Mensch-Hund-Beziehung, die mir später begegnete.

    Binnen kurzer Zeit wurden wir ein echtes Team – auch im Alltag. Unsere Kommunikation wurde fein, leise, klar. Ich steuerte sie über meinen Blick, über minimale Körpersignale. Wir probierten Tierkommunikation aus, doch ich hörte sie nur sagen: Sprich mit mir. Sag, was du willst. Also blieb ich bei der Körpersprache.

    Erst viel später begriff ich, dass wir längst telepathisch kommunizierten – nur nicht so, wie es in Büchern steht oder in Kursen gelehrt wird.

    Sensible Hunde reagieren auf das, was wir sind

    Sensible Hunde nehmen uns anders wahr. Sie reagieren nicht auf Worte, sondern auf innere Zustände. Wir können uns selbst etwas vormachen – ihnen nicht.

    Für mich wurde klar, dass das vermeintliche Fehlverhalten unserer Hunde meist nur ein Symptom ist.

    In meiner Arbeit als ganzheitliche Hundeerziehungs- und Verhaltensberaterin schaute ich deshalb immer zuerst auf das Team. Wie wird geführt? Wie ist die Körpersprache? Wie wird die Leine gehalten? Auch heute, nach 25 Jahren, wundert es mich, dass Menschen in Hundeschulen oft nicht lernen, ihren Hund locker und verbunden zu führen. Dass es um Miteinander geht, nicht um Kommandos. Dass Hunde fühlende Wesen sind und jede Kleinigkeit ihr Verhalten beeinflusst.

    Warum ich Gruppen nie wollte

    Viele klagen, dass die gemeinsame Zeit so schnell vergeht – und verbringen Jahre auf Hundeplätzen, statt sich wirklich kennenzulernen. Statt zu spüren, zu reagieren, präsent zu sein. Sie hören auf Menschen, die sie einmal pro Woche in Gruppen sehen.

    Mein Ansatz musste ein anderer sein. Genau das, was mir gefehlt hatte, wollte ich weitergeben: ganzheitlich, fühlend, wahrnehmend. Hund und Mensch als Team, das sich blind versteht und vertraut.

    Gruppenarbeit wollte ich von Anfang an nicht. Zu schnell entstehen Vergleiche, Wettbewerb, subtile Überlegenheit – immer auf Kosten des Hundes. Wenn es Gruppen gab, dann nur mit Menschen und Hunden, die ich lange kannte. Kein Wettkampf. Gemeinschaft.

    All in One - Intensivwoche

    Wenn Korrektur Abstumpfung erzeugt

    Werden Hunde dauerhaft korrigiert, stumpfen sie ab. Manche werden scheinbar gehorsam, ziehen sich zurück, verlieren sich selbst. Gerade sensible Hunde erkennt man daran.

    Auch heute sehe ich noch körperliches Einwirken, endloses Gemecker oder ein Abtun von Grenzüberschreitungen. Nach 25 Jahren hat mir das endgültig das Herz gebrochen – und ich habe meinen Beruf aufgegeben.

    Es war kein Rückzug, sondern eine Verschiebung. Weg von Methoden – hin zum Wahrnehmen.

    Spiegel überall

    Ich widmete mich immer stärker den Spiegelthemen. In den Erzählungen der Menschen spürte ich, was hinter dem Verhalten ihrer Hunde lag. Menschen erkannten, dass sie selbst der Auslöser waren. Dass ihre Hunde ihnen zeigten, was sich verändern wollte.

    Es ging nicht mehr nur um Hunde. Es ging um Spiegel – überall: Partner, Kinder, Tiere, Kollegen.

    Heute bin ich mehr denn je überzeugt, dass unsere ENGEL AUF PFÖTCHEN hier sind, um uns in unserer eigenen Entwicklung zu unterstützen.

    Dimensionen & Beziehung

    Neulich habe ich den Unterschied der Dimensionen aus meiner Sicht beschrieben. Menschen, die noch stark in 3D unterwegs sind, bekommen oft besonders sensible Hunde – als Einladung, innezuhalten und sich selbst zu hinterfragen.

    In der 4D sind viele so eingespannt, dass die Tiere an ihrer Seite eher beruhigend wirken und Eigenschaften spiegeln, die der Mensch bei sich selbst noch nicht sieht. So war es bei Rosi. Lange dachte ich, sie habe keine Aufgabe für mich – bis ich erkannte, dass sie mir meine eigenen Qualitäten zeigte.

    In der 5D braucht es keine Spiegel mehr. Der Hund ist dann nicht mehr da, um etwas aufzuzeigen, sondern um gemeinsam zu genießen – und die feine Wahrnehmung, auch die telepathische, weiter zu vertiefen.

    Einladung

    Wenn du beim Lesen gespürt hast, dass dein Hund dich auf einer tieferen Ebene berührt, dann darfst du dir Fragen erlauben:

    • Spürt ihr euch bereits jenseits von Kommandos?

    • Gibt es Momente, in denen dein Hund reagiert, bevor du selbst einen Gedanken zu Ende denkst?

    • Wie hat sich eure Wahrnehmung füreinander über die Zeit verändert?

    Manchmal braucht es kein Training, sondern einen klaren Impuls von außen.

    Wenn du möchtest, begleite ich dich in einem ruhigen Impulsgespräch – ohne festgefahrene Methode, ohne Bewertung. Präsenz gegen Präsenz.

    SOUL2SOUL
    Carola 🐾

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option

    3D, 4D, 5D: persönliche Entwicklung verstehen

    3D, 4D, 5D: persönliche Entwicklung verstehen

    Ich habe 2019 und 2022 über Authentizität, Heilung und Bewusstsein geschrieben.
    Heute – Ende 2025 – lese ich diese Texte anders.
    Nicht, weil sie falsch waren.
    Sondern weil Entwicklung weitergeht. Immer.

    Rückblick – und warum er heute anders aussieht

    2021 stand ich auf einem inneren Plateau.
    Ich beschrieb es als Berg, von dem aus ich mein Leben überblickte:
    Wege, Abzweigungen, Sackgassen, Brücken, Schluchten.

    Damals fühlte sich das wie Ankommen an.

    Heute weiß ich:
    Es war kein Ankommen.
    Es war ein erstes bewusstes Innehalten.

    Was ich damals noch nicht sehen konnte:
    Dieses Plateau war nicht das Ziel, sondern ein Übergang.

    Meine Reise ins ICH – sie begann nicht 2021

    Meine Reise begann nicht mit Persönlichkeitsentwicklung.
    Nicht mit Spiritualität.
    Nicht mit Tools.

    Sie begann mit einem Kind, das sehr früh gespürt hat:
    Hier stimmt etwas nicht – aber niemand hört zu.

    Depression war lange kein Wort für mich.
    Es war ein Zustand.
    Ein Grundrauschen aus Traurigkeit, Rückzug, Einsamkeit.

    Die außerkörperlichen Erfahrungen mit zwei, vier Jahren –
    damals konnte ich sie nicht einordnen.
    Heute weiß ich:
    Das waren frühe Momente von Bewusstseinsweitung, nicht von Flucht.

    Die Frage
    „Willst du wirklich dieses Leben?“
    ist bis heute mein roter Faden geblieben.

    Damals: 2021 – der erste klare Blick auf mich

    2021 stand ich auf einem inneren Plateau.
    Nach Jahren der Depression, der Orientierungslosigkeit und der Suche wusste ich endlich:
    Ich lebe. Und ich bleibe.

    Ich schrieb über meinen Weg, meine Werkzeuge, meine Entscheidungen.
    Meditation. Glaubenssätze. Verantwortung.
    Alles war ehrlich. Alles war notwendig.

    Und trotzdem:
    Heute weiß ich, dass ich damals noch mitten im Übergang war.

    Damals dachte ich, ich sei angekommen.
    Heute weiß ich: Ich stand erst am Anfang einer Entwicklung, die sich nicht planen lässt.

    Die Depression – rückblickend kein Gegner

    Lange habe ich geglaubt, meine Depression sei etwas, das „weg“ müsse.
    Ein Defizit. Eine Störung. Ein Fehler im System.

    Heute sehe ich das anders.
    Nicht romantisch. Nicht verklärt. Sondern klar.

    Die Depression war kein Gegensatz zu Bewusstsein – sie war der Zugang dazu.

    Sie hat mich gezwungen, langsamer zu werden. Ehrlicher.
    Sie hat mich aus dem Außen gezogen – dorthin, wo ich mich selbst nicht mehr umgehen konnte.

    Der Zusammenbruch, der keiner war

    Der tiefste Punkt meines Lebens lag nicht mit 18.
    Er lag viele Jahre später – kurz bevor mein „neues Leben“ begann.

    Nicht mehr lesen können.
    Nicht mehr schreiben.
    Nicht mehr rechnen.

    Das war kein spirituelles Erwachen.
    Das war biologische Überforderung.

    Und genau hier beginnt ein wichtiger Teil dieses Updates.

    Was ich heute anders sehe – 3D, 4D und 5D

    3D – Überleben, Funktionieren, Aushalten

    Wenn ich heute von 3D spreche, meine ich keinen Ort
    und keine „niedrigere Ebene“.

    Ich meine einen Bewusstseinszustand, geprägt von:

    • Identifikation mit Geschichten

    • Schuld, Opferrollen, Rechtfertigung

    • Körper im Dauerstress

    • Emotionen, die sich festsetzen

    • Entscheidungen aus Angst

    Meine Depression war kein spirituelles Problem.
    Sie war ein 3D-Zustand, in dem mein System zu lange funktioniert hat,
    obwohl es nicht mehr konnte.

    4D – der Raum dazwischen (den ich früher unerschätzt habe)

    Zwischen 2021 und 2023 lebte ich stark in dem, was viele 4D nennen.

    • Innere Arbeit

    • Glaubenssätze

    • Schattenarbeit

    • Erkenntnisse

    • Transformation

    • „Ich bin Schöpferin“

    Das war wichtig.
    Und gleichzeitig: anstrengend.

    Heute weiß ich:
    4D ist ein Übergangsraum.
    Ein Bewusstwerden – aber oft noch mit Kampf.

    Man erkennt Muster,
    aber identifiziert sich noch mit dem Prozess.

    5D – und warum es nichts mit „hoch schwingen“ zu tun hat

    5D ist kein Dauerzustand von Frieden.
    Kein Abheben.
    Keine Abkürzung.

    5D bedeutet für mich heute:

    • Verantwortung ohne Drama

    • Beobachten statt bewerten

    • Gefühle fühlen, ohne sich zu verlieren

    • Entscheidungen treffen, auch ohne Sicherheit

    • Stille aushalten

    • Präsenz statt Erklärung

    Der große Unterschied:
    Ich muss nichts mehr beweisen – nicht mir, nicht anderen.

    Der Moment, in dem sich alles sortiert hat

    Ende 2023 habe ich ein großes karmisches Kapitel geschlossen.
    Nicht laut.
    Nicht spektakulär.
    Aber endgültig.

    Fünf Jahre Loslösung – familiär, geografisch, energetisch.
    Und ja: Es hat sich gelohnt.

    Was danach kam, war kein „Happy End“.
    Es war Klarheit.

    Und Klarheit fühlt sich manchmal nüchtern an.
    Still.
    Unaufgeregt.

    Was ich heute über 3D verstehe

    3D ist kein Schimpfwort.
    3D ist Funktionieren.

    • Anpassung

    • Bewertung

    • Schuldfragen

    • Durchhalten

    • Sicherheit im Außen suchen

    Ich habe dort Jahrzehnte verbracht.
    Nicht aus Dummheit. Sondern weil es mir niemand anders gezeigt hat.

    Was ich früher als „normal“ empfunden habe, erkenne ich heute als reines Leben im Außen.

    4D – der Raum, über den kaum jemand spricht

    4D ist unbequem.
    4D ist der Raum zwischen dem Alten und dem Neuen.

    Hier fällt alles weg:

    • alte Rollen

    • alte Sicherheiten

    • alte Identitäten

    Man weiß, was nicht mehr stimmt, aber noch nicht, was trägt.

    Zwischen Ausstieg und Klarheit liegt ein Raum, den man nicht beschleunigen kann.
    Heute weiß ich: Genau hier findet die eigentliche Transformation statt.

    Viele drehen hier um.
    Nicht, weil sie schwach sind – sondern weil dieser Raum niemandem gehört.

    5D – meine heutige Definition

    5D ist für mich kein „höher“.
    Keine Licht-und-Liebe-Blase.
    Keine Dauerharmonie.

    5D bedeutet für mich heute radikale Ehrlichkeit mit mir selbst.

    • Verantwortung statt Opferrolle

    • Wahrnehmung statt Bewertung

    • Präsenz statt Drama

    Ich fühle alles.
    Aber ich verliere mich nicht mehr darin.

    Meine Tools und wie ich sie heute einordne

    Die Tools aus meinem Artikel von 2021 sind nicht falsch.
    Aber sie sind kein Rezept.

    Meditation
    Nicht um ruhig zu werden, sondern um wahrzunehmen, was da ist.

    Glaubenssätze
    Nicht um sie zu ersetzen, sondern um zu erkennen, wann sie steuern.

    Dankbarkeit
    Nicht als Übung, sondern als Resonanztest.

    Entscheidungen
    Nicht aus Mut, sondern aus Selbstachtung.

    Der Körper war dabei immer schneller als mein Verstand.

    Was sich verändert hat – auch in meiner Arbeit

    Die Tools von damals funktionieren noch.
    Aber sie sind heute nicht mehr das Zentrum.

    Was früher Technik war, ist heute Haltung.

    Ich arbeite nicht mehr daran, mich zu „verbessern“.
    Ich bin da. Präsenz gegen Präsenz.

    Auch meine Hunde mussten mir irgendwann nichts mehr abnehmen.
    Das war ein leiser, aber entscheidender Wendepunkt.

    Entwicklung ist keine Linie

    Viele glauben, Entwicklung verläuft aufwärts.
    Tut sie nicht.

    Sie verläuft spiralförmig.
    Man begegnet denselben Themen, auf einer anderen Ebene.

    Es war nie ein einmaliger Schritt, sondern eine tägliche Entscheidung, mich selbst nicht mehr zu verlassen.

    Was Entwicklung wirklich ist

    Entwicklung ist kein linearer Weg von 3D zu 5D.
    Man pendelt.
    Man fällt zurück.
    Man bleibt stehen.
    Man geht weiter.

    Der Unterschied heute:
    Ich bleibe nicht mehr stecken.

    Ich erkläre mich nicht mehr.
    Ich rechtfertige mich nicht mehr.
    Ich rette niemanden.

    Ich gehe meinen Weg.
    Präsent. Wach. Verantwortlich.

    Und heute – Ende 2025

    Ich lebe ruhiger.
    Nicht, weil alles gelöst ist.
    Sondern weil ich weiß, wo ich stehe.

    Ich brauche keine Erklärung mehr für meine Klarheit.
    Und auch keine Bühne.

    Wenn du dich gerade wiedererkennst

    Vielleicht stehst du da,
    wo ich 2021 stand.
    Oder 2023.
    Oder irgendwo dazwischen.

    Dann nimm diesen Text nicht als Anleitung.
    Sondern als Orientierung.

    Nicht alles, was sich schwer anfühlt, ist falsch.
    Nicht alles, was leicht klingt, ist wahr.

    Der Weg zeigt sich im Gehen.
    Nicht im Verstehen.

    Vielleicht bist du gerade:

    • im Loslassen

    • im Dazwischen

    • im Nicht-mehr-zurück-aber-noch-nicht-weiter

    Dann bist du nicht falsch.
    Du bist mittendrin.

    Einladung – leise und klar

    Wenn du spürst, dass du gerade einen klaren Blick von außen brauchst, ohne Coaching-Bla, ohne Push, ohne Reparaturversuch, gibt es Raum für ein Impulsgespräch.
    Kurz. Ehrlich. Auf Augenhöhe.

    Nicht, um dich zu verändern.
    Sondern um wieder klar zu sehen.

    Carola | SOUL2SOUL