Manchmal ist es nicht die Bürokratie, die uns aufhält, sondern das Gefühl, keine Grenzen setzen zu können.
Ein ehrlicher Blick auf Trigger, Konditionierung und den Mut, sich selbst anzunehmen, wie man ist.
Kennst du das Gefühl, festzustecken, in einer Schleife, aus der du einfach nicht rauskommst?
Bei mir fing es ganz banal an.
Lies weiter. Das könnte das Ende deiner Warteschleife sein…
Wenn andere über deinen Kopf hinweg entscheiden
Kennen wir nicht alle diese Momente, wo wir auf andere angewiesen sind?
Wir stecken fest, in einer Warteschleife, weil Behörden langsam sind, oder Informationen fehlen, die wichtig sind, um einen Vorgang abzuschließen, werden vertröstet und und und.
Manchmal habe ich das Gefühl, die Hälfte meines Lebens in dieser Warteschleife gesteckt zu haben.
Mir waren die Hände gebunden, weil es seltsame Vorschriften gab, mit denen ich mich nicht zufrieden geben konnte, weil sie mich einschränkten, persönlich und beruflich.
Der Baum, der nicht fallen durfte
Früher habe ich tatsächlich geglaubt, dass man auf seinem Eigentum tun und lassen kann, was man möchte.
Schließlich gehört einem das Grundstück und das Haus. Rate mal…
Schnell war klar, dass das so nicht stimmte. Bäume die eigentlich schon längst abgestorben waren, durften nicht gefällt werden. Dass das zukünftige Haus um diesen toten Baum herumgebaut werden müsste, schien niemanden besonders zu kratzen.
Oder Anträge, die schon lange vor einen Umzug gestellt wurden, damit anschließend auch die Arbeitsgenehmigung nahtlos erteilt würde und man die Selbstständigkeit nicht unterbrechen müsste, wurde monatelang nicht beantwortet.
Für den Betroffenen ist es eine wichtige Angelegenheit, die nicht nur finanziell ein Ruin darstellst, sondern eine komplette Existenz gefährdet, im wahrsten Sinne des Wortes.
Randnotiz oder Lebensgrundlage
Das, was für uns überlebenswichtig ist, scheint für andere maximal belanglos zu sein.
Alles eine Frage auf welcher Seite der Brücke man steht.
Was für andere eine unwichtige Randnotiz ist, ist für dich eine Lebensgrundlage.
Wann hast du das zum letzten Mal erlebt? Wann wurdest du immer wieder vertröstet und hast es versäumt deine Grenze einzufordern?
Wo Grenzen setzen beginnt
Kurz vor Weihnachten traf ich eine verzweifelte Frau, die frisch verlassen wurde und mit ihren Kindern ohne Unterhalt dastand.
Wie sollte sie ihren kleinen Kindern erklären, dass nicht nur der Weihnachtsmann nicht kommt und das es statt eines leckeren Bratens Toast mit billiger Marmelade gibt, weil das Portemonnaie nicht mehr hergibt?
Gibt es aber auch schlicht diese Warteschleife, in die man rutschen kann, weil man schlicht keine Grenzen setzt?
Da wird über deinen Kopf hinweg etwas entschieden, was mit dir zuvor lange abgesprochen war.
Für dich ist es selbstverständlich, dass du dich an Vereinbarungen hältst, für andere nicht unbedingt, vielleicht, weil die Prioritäten anders sind oder schlicht, weil du immer flexibel bist und das einfach als selbstverständlich vorausgesetzt wird.
Die innere Warteschleife
Egal wo du dich gerade siehst oder eine Situation erkennst, lass nicht zu, dass dich die Gefühle unnötig lange gefangen halten.
Finde Möglichkeiten und Techniken, die dich ins Hier und Jetzt zurückbringen. Wenn du spürst, dass du gerade an einem Übergang stehst, begleite ich dich gerne mit einem Atlantis-Reading auf diesem Stück des Weges.
Fang an, dich um dein Energiesystem zu kümmern, dass sich solche Ereignisse und natürlich viele andere auch, gar nicht mehr festklammern, sondern fließen.
Was deine Aura speichert
Wusstest du, dass deine Aura dein Leben speichert?
Das ist auch der Grund, warum dich immer wieder etwas triggert.
Solange es nicht „geheilt“ ist, wirst du mit Altlasten konfrontiert und dein System, deine Reaktionen, körperlich und seelisch, reagieren bis du bereit bist wirklich hinzusehen.
Nicht selten finden solche Ablagerungen in der Kindheit ihren Weg und wir glauben, dass ist ein Charakterzug von uns.
Dabei sind es Konditionierungen und Geschichten, die uns übergestülpt wurden.
Erkennst du dich?
Was hat wirklich geholfen?
Die Frage ist, wie und was kannst du tun, damit du nicht mehr der vermeintliche Spielball für andere bleibst?
Was hast du schon ausprobiert?
Was hat kurzfristig geholfen und wo bist du wieder „rückfällig“ geworden?
Ich könnte fast wetten, dass du schon viele Techniken und Tools angewandt hast und nach der Veranstaltung oder Anwendung hast du dich auch gut gefühlt.
Aber wie lange?
An welchem Punkt der Situation hast du das erste Mal gemerkt, dass es in die falsche Richtung läuft?
Die Nachhaltigkeit hat gefehlt und vielleicht auch der Mut, den Schmerz kurz anzunehmen und durch die alten Erfahrungen durchzubrechen.
Der Makel, den du überdeckst
Stell dir vor, du hast einen vermeintlichen Makel, der wirklich offensichtlich ist.
Du selbst siehst es, jeden Tag, du hasst es und versuchst es zu überdecken, vielleicht mit Make up oder etwas anderem.
Ist es dann weg?
Natürlich nicht.
Es ist überlagert und wenn du dich abschminkst, ist es wieder da.
Wenn du ihn annimmst
Jetzt stell dir mal vor, du nimmst diesen Makel an, du hast keinen Widerstand mehr und gehst selbstbewusst damit um.
Was meinst du?
Wirst du dafür abgelehnt oder eher sogar genau dafür respektiert und ernst genommen?
Das ist keine Preisfrage, sondern eine logische Konsequenz.
In dem Moment, wo du zu dir stehst, dich selbst voll und ganz annimmst, und dazu gehört es auch Grenzen zu setzen, in dem Moment, sieht niemand mehr den Makel, sondern dich als ganzes.
Natürlich geht das nicht über Nacht, meistens jedenfalls, aber die Entscheidung zu sich selbst zu stehen und alles alte loszulassen, was nicht zu einem gehört, ist ein ganz großer Schritt in die innere Freiheit.
Woher weißt du, was zu dir gehört?
Jetzt kommt die Gretchenfrage, die es ein bisschen kompliziert macht: Woher weißt du, was zu dir gehört und was nicht?
Tja, wenn da so leicht zu beantworten wäre…
Das darfst du selbst herausfinden, indem du dich selbst kennen lernst.
Meine persönliche Erfahrung ist, dass Bodyscans oder energetische Readings schon sehr nützlich sind, um schon mal einen ersten Eindruck zu gewinnen, zum Beispiel über meinen Seelenkompass.
Ein Thema, dass dich immer wieder belastet, kann „gesehen / gelesen“ werden und das ist das überraschende, du erinnerst dich dann und kannst es dann loslassen, wenn es soweit ist.
Meist ist es etwas, dass du schon lange verdrängt hast, was dann sichtbar wird.
Diese blinden Flecken tauchen dann ab und zu wieder auf, aber weil es dir dann schon bewusst ist, kannst du Schicht für Schicht abtragen.
Manchmal sind es Prozesse, die eine längere Zeit in Anspruch nehmen, manchmal reicht alleine dieses Erinnern aus.
Annehmen statt sofort lösen wollen
Ich glaube, das auch hier die Warteschleife ihren Ursprung hat.
Wir wollen alles sofort gelöst haben, vor allem unsere vermeintlichen Makel und die ganzen Trigger, die uns das Leben so schwer machen.
Aber wollen wir einen Unterschied machen zu dem, was wir wirklich nicht beeinflussen können und dem, was uns im persönlichen Leben beeinflusst.
Was wir aber sofort ändern können, ist unsere Einstellung dazu.
Die kleine Kunst des Annehmens
Annehmen, was gerade nicht zu verändern ist, bedeutet nicht es einfach zu ignorieren.
Das Annehmen ist eine kleine Kunst, die alles ein bisschen leichter macht.
Atmen ist schon mal ein guter Anfang.
Tief Atmen, ein weiterer Schritt.
Ja, wirklich. Probier es mal aus und schreib mir gerne deine Erfahrungen.
Wenn du erinnert werden möchtest, bin ich auch gerne für dich da, zum Beispiel in SOUL2SOUL.