Kontrolle loslassen – warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Kontrolle loslassen – warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Vertrauen und Kontrolle.

Irgendwo dazwischen stehst du gerade.

Und weißt genau dass da noch was ist. 

Als ehemaliger Kontrollfreak kann ich dir feierlich versprechen: Der wichtigste Teil auf deinem Weg ist das Loslassen der Kontrolle. Es ist so viel einfacher wenn du lernst zu vertrauen. Aber nicht jedem. Nur dir und deinem Körper.

Du hast alles versucht. Und trotzdem hältst du noch fest.

Ich kenne das. Anfangs vielleicht ein kleiner Funken. Ja, könnte was sein. Aber spätestens nach dem zweiten Mal — vorbei.

Das ist keine Wertung. Gib dir die Schuld dafür einfach mal ab. Die braucht hier niemand.

Vieles da draußen verspricht was es nicht halten kann. Fünf Schritte zum neuen Leben. In zehn Wochen alles transformiert. Du hast es versucht. Du weißt wie es sich anfühlt wenn der Funken nach dem zweiten Mal weg ist.

Wenn wir Techniken und Methoden suchen, wollen wir im Grunde eines: die Kontrolle behalten. Wir wollen wissen was uns erwartet. Wir wollen sicher sein bevor wir loslassen.

Aber genau da liegt das Ding.

Solange du noch suchst, hältst du noch fest. Und das ist okay. Das ist genau der Punkt von dem aus du weitergehen darfst. Nicht müssen. Darfst.

→ Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Warum du immer bis zu einem bestimmten Punkt kommst.

Und dann kommt dieser Satz. Leise aber er sitzt: Ich bin einfach nicht geeignet. Warum geht das bei mir nicht? Bei allen anderen funktioniert das.

Dieser Strudel gehört dir. Aber das Thema dahinter hat nichts mit dir zu tun.

Du kommst bis zu diesem Punkt weil du die Kontrolle noch brauchst. Noch. Das ist okay. Aber wenn du wirklich weiterkommen willst — dann ist Vertrauen das nächste was ansteht. Vertrauen in dich. In deinen Körper. In den Prozess der schon längst läuft.

→ Warum sich bei dir nichts verändert — obwohl du alles richtig machst

Was Energiearbeit wirklich ist.

Wir alle haben nicht nur einen physischen Körper. Wir haben energetische Körper — und die speichern alles. Was du erlebt hast. Was du gefühlt hast. Was du weggesperrt hast weil es damals zu viel war.

Energiearbeit setzt genau dort an. Am Kern. Tief. Und du bekommst das, wofür du schon bereit bist. Dein System entscheidet. Du vertraust.

Was viele dabei erleben klingt erstmal komisch: Entgiftungssymptome. Wie beim Heilfasten. Ein Zeichen dass etwas in Bewegung ist. Etwas das lange gewartet hat.

Das ist echte Arbeit. Kein Abkürzungsprogramm. 😄

Wer wirklich tauchen will entscheidet sich bewusst dafür. Du wirst wissen ob du bereit bist.

→ Seelenweg Phasen — niemand sagt dir wie es wirklich ist

Yay. Party. 🎉

Noch etwas das dir niemand sagt: Wenn dich etwas triggert — wenn du beim Lesen denkst oh nein, das trifft mich gerade — dann ist das dein System das dir zeigt wo noch etwas wartet. Wo noch etwas Aufmerksamkeit braucht.

Yay. Party. Du hast wieder was gefunden wo du dran arbeiten darfst.

Wenn dann irgendwann nichts mehr triggert — dann ist es einfach ausgeheilt. Nur noch eine Erinnerung. Alles gut.

Und wenn da noch was ist — geh tiefer. Schau mal was da bei dir los ist.

→ Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Vertrauen ist kein Schalter den du umlegen kannst.

Es ist eine Entscheidung. Immer wieder. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Und wenn du merkst dass du noch festhältst — das ist der ehrlichste Moment überhaupt.

Dein Körper weiß schon wo es hingeht. Du darfst ihm vertrauen.

Wenn du merkst dass jetzt der richtige Moment ist — ich bin da.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil es schneller geht wenn jemand neben dir steht der dich fühlt bevor du den Mund aufmachst.

Impulsgespräch

Veränderung – warum du die falsche Frage beantwortest

Veränderung – warum du die falsche Frage beantwortest

Du hast alles versucht. Wirklich alles. Und du hast nicht aufgehört — das ist keine Kleinigkeit. Aber irgendetwas stimmt trotzdem nicht. Und du weißt es.

Das bist nicht du. Das ist die Frage.

Du kennst das Gefühl.

Irgendetwas stimmt nicht. Du weißt es.

Also suchst du. Du liest, du buchst, du probierst.

Und ein paar Wochen später bist du wieder da, wo du angefangen hast.

Dann kommt dieser Satz. Leise, aber er sitzt: Bei allen anderen funktioniert es doch auch. Warum bei mir nicht?

Was ist falsch mit mir?

Ich kenne diesen Satz. Und ich sag dir: Gar nichts.

→ Du bist nicht verrückt. Du siehst es nur klarer als du denkst.

Niemand hat dir gesagt was wirklich fehlt.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Ich wollte eine neue Website, weil meine alte nicht gefunden wurde. Ich habe viel Geld ausgegeben, mehrere Profis aufgesucht. Ergebnis: nichts verändert.

Nicht weil sie es nicht konnten. Sondern weil niemand den Mut hatte zu sagen, was wirklich fehlte.

Was ich gebraucht hätte, war SEO-Optimierung. Kein Mensch hat es mir gesagt.

Und genau das passiert auch dir.

Das ist kein Einzelfall. Das passiert überall.

Deshalb machen so viele Hundetrainer-Hopping. Nicht weil die Trainer schlecht sind — sondern weil sie ein Programm abspielen, das einfach nicht passt. Viele geben vor, individuell zu arbeiten. Aber das stimmt so nicht.

Als Verbraucher wissen wir gar nicht, was wir wirklich brauchen. Wir nennen Begriffe, die wir kennen — oder von denen wir gehört haben, dass sie bei xy geholfen haben. Wir kommen mit einer Antwort und suchen jemanden, der diese Antwort liefert.

Aber die Antwort passt nicht zur eigentlichen Frage.

Und die eigentliche Frage? Die kennst du noch nicht. Noch nicht.

Hopping ist nicht deine Schuld.

Du strebst den schnellen Weg an — natürlich. Wer will das nicht?

Aber so funktioniert es nicht, wenn du wirklich in der Tiefe aufräumen willst. Du kannst am Gras ziehen, aber es wird dadurch nicht schneller wachsen. Du kannst es sogar rausziehen, wenn du zu schnell vorwärtsgehst und wichtige Elemente auslässt.

→ Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Deine Tools sind nicht das Problem.

Aber sie reichen jetzt vielleicht nicht mehr.

Das Suchen und Austesten — das hast du vielleicht schon durch. Oder steckst noch mittendrin. Beides ist okay.

Wenn du wirklich weiterkommen willst, ist aufräumen angesagt. Deine Tools dürfen weiterhin unterstützen — nur nicht mehr so wie bisher. Denn jetzt sind sie keine Pflaster mehr.

→ Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Echte Veränderung braucht Phasen. Bereit sein. Aufräumen. Transformieren. Verkörpern. Integrieren.

Jede Phase hat ihre Zeit — nicht deine, sondern die richtige.

→ Autopilot oder Vertrauen, was dich wirklich Kraft kostet

Es geht nicht darum, was du sagst.

Es geht darum, was du nicht sagst.

Im Impulsgespräch spüre ich, was du noch nicht erkennst. Manches ist dir so geläufig, so selbstverständlich — dass du quasi blind dafür bist.

Ich fühle dich ohne deine Geschichten. Und wünschte, du könntest dich mit meinen Augen sehen.

Wenn du also sagst „ich brauche Schattenarbeit“ — dann frage ich: Wer sagt das?

Erzähl mal. Ich fühle, ob das wirklich das Passendste ist für den Prozess, der gerade bei dir ansteht. Oder ob wir etwas finden, das noch Stolpersteine aus dem Weg räumt.

Denn nur weil wir uns etwas wünschen, heißt das nicht, dass unser System schon bereit dafür ist.

→ Der Weg zur inneren Freiheit und dem wirklich bei sich Ankommen

Wenn du auf deiner wackelnden Brücke gerade Halt brauchst — ich bin da.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil du merkst, dass jetzt der richtige Moment ist.

Impulsgespräch

Grenzen setzen und dann doch wieder weich werden

Grenzen setzen und dann doch wieder weich werden

„Du willst bei dir bleiben. Und dann wirst du doch wieder weich.

Ich kenne das.

Und ich weiß auch warum das so ist.“

Die Tür fällt zu. Endlich allein.

Du lehnst dich dagegen. Schließt die Augen. Und merkst wie schwer deine Beine sind.

Wieder.

Du hast Ja gesagt. Schon wieder. Obwohl du dir geschworen hattest diesmal bei dir zu bleiben.

Und jetzt sitzt du da. Mit diesem Gefühl im Magen. Dieser Leere. Und kannst dich selbst nicht aushalten.

Schon wieder.

Du kennst das

Du weißt du solltest Grenzen setzen. Du hast es dir fest vorgenommen. Nie wieder.

Und dann kommt die nächste Gelegenheit. Und du wirst weich. Wieder.

In den letzten Wochen kam das Thema immer wieder hoch in den Impulsgesprächen. Menschen die schon riesen Schritte gemacht haben. Die wirklich viel an sich gearbeitet haben. Und die trotzdem an diese Grenze kommen.

Nein, ich mache jetzt mein Ding. Ich lasse mich nicht mehr reindrücken wo ich nicht will. Nie wieder.

Und bei der nächsten Gelegenheit funktionieren sie trotzdem. Für andere. Auch wenn es ihnen selbst nicht gut geht.

Video: Grenzen setzen — und dann doch wieder weich werden

Dann klappen sie zu Hause zusammen. Heulen vor sich hin. Sind müde und erschöpft und KO und krank.

Ja, klar. Wenn du immer gegen dich arbeitest, rebelliert dein Immunsystem. Das ist so.

Ich war nicht stabil genug

Um zu sich selbst zu stehen, braucht es Selbstvertrauen und einen Selbstwert.

Lange Zeit war beides nicht genug in mir vorhanden.

Ich habe Schuld auf mich genommen obwohl es nicht mal ansatzweise etwas mit mir zu tun hatte. Ich habe verhandelt. Und immer wieder festgestellt dass ich mich dadurch in einer gewissen Opferrolle gehalten habe.

Menschen haben meine „Freundschaft“ gewollt aber nur wenn sie etwas von mir wollten. Und ich habe es geduldet. Nicht weil ich es nicht gespürt habe. Sondern weil ich mich nicht wichtig genug genommen habe.

Meine Bedürfnisse habe ich selbst missachtet. Und deshalb war es kein Wunder dass ich nicht genug Kraft und Stabilität aufbringen konnte klare Grenzen zu ziehen.

Obwohl ich es ändern wollte konnte ich es nicht.

Ich habe immer wieder nachgegeben. Und das war schon so tief in mir verankert dass es wie ein Reflex einfach passiert ist.

Einen Reflex kann man nicht steuern. Er ist der Autopilot der durch ein Signal einfach ausgelöst wird.

Anschließend fühlte ich mich wie ein Regenschirm den man bei Bedarf aus dem Schrank holt.

Die Grenze die wirklich gilt

Diese Klarheit dass sich etwas ändern muss war schon lange da. Nur mit der Umsetzung war es so eine Sache.

Es hat eine kleine Ewigkeit gedauert bis ich mutig genug war meine Grenzen zu setzen. Und noch länger sie auch durchzusetzen.

Dennoch gab es noch die eine oder andere „Ausnahme“. Und heute weiß ich dass das kleine Prüfungen waren.

Diese kleinen und großen Prüfungen kennst du auch. Du hast dir etwas vorgenommen und hast es nicht durchgezogen. Dann hast du immer wieder das in dein Leben gezogen bis du diese Lektion gelernt hast.

Erinnerst du dich an eine?

Ich glaube das Schwerste wenn man auf dem Weg zu sich selbst ist ist es im Frieden damit zu sein dass man nicht mehr den Anspruch hat ein Blumenstrauß zu sein.

Aber hey. Nicht mal ein Blumenstrauß gefällt jedem. Oder?

Das Risiko abgelehnt zu werden solltest du in Kauf nehmen. Denn wer nur bei dir ist oder zu dir findet wenn er etwas von dir will oder weil du funktionierst wie ein Uhrwerk – der meint es nicht ernst mit dir.

Hast du solche Erfahrungen gemacht? Oder zumindest so etwas gespürt?

Hier kannst du weiterlesen wie Kindheitssätze dein Leben prägen und warum du nicht mehr sagst was du wirklich spürst.

Was in der Stille passiert

Hast du mal ausprobiert einfach nur da zu sitzen und nichts zu tun?

Einfach in dich hineinzuspüren ohne etwas finden zu müssen. Nur nach innen horchen und wahrnehmen.

Nichts zu bewerten was du spürst. Es einfach sein zu lassen. Und auch nicht wegzumachen wenn es etwas ist das sich unangenehm oder unbequem anfühlt.

Ich sage dir. Wenn du das ein paar Mal gemacht hast und nicht den Anspruch hattest etwas damit zu machen – dann dürfen die angestauten Emotionen und Energien wieder fließen.

Und dadurch lernst du deine eigene Wahrheit kennen. Dich selbst wieder zu fühlen.

Und dann zeigen sich auch deine Grenzen.

Es wird leichter sie einzuhalten. Und das Durchsetzen wird kein Kampf mehr sondern ist deine natürliche Präsenz die keine Fragen mehr offen lässt.

Was es dich kostet nicht zu fühlen – und was auf der anderen Seite wartet.

Du kannst dich selbst nicht aushalten

Viele lenken sich permanent ab weil sie die Stille für sich zu Hause mit sich allein überhaupt nicht aushalten.

Das ist nicht die Langeweile. Es ist das eigene Aushalten.

Und da mal reinzuspüren warum ist das so. Warum hältst du dich selber gar nicht aus.

Ich glaube wenn wir uns da auch mal so ein bisschen auf die Schliche kommen und da mal hinterblicken – das ist ziemlich faszinierend und spannend.

Es gab auch Zeiten in meinem Leben da fiel es mir sehr schwer mich in der Stille auszuhalten und einfach mal nichts zu tun.

Und ich kann mich dran erinnern. Es gab Zeiten da habe ich keine 2 Minuten ausgehalten.

Okay. Fang mit 2 Minuten an.

Das ist wirklich unglaublich wie schwer das am Anfang fällt einfach nur da zu sein.

Nicht ablenken mit Musik. Nicht ablenken mit Radio. Nicht ablenken mit Fernseh gucken. Nicht anfangen die Möbel zu verstellen. Nicht anfangen irgendwie noch einen Strickkurs mal schnell reinhauen.

Sondern wirklich einfach nichts tun.

Lass es am Anfang 5 Minuten sein. Und du glaubst nicht wie lange 5 Minuten sein können.

Mehr über den Seelenweg und was niemand dir sagt findest du hier.

Zu welchem Preis funktionierst du

Wenn du im Funktionsmodus bist. Zu welchem Preis?

Was ist der Preis den du zahlst wenn du für andere immer nur funktionierst und dich selbst immer hinten anstellst und nicht bei dir bleibst?

Du bist 247 mit dir zusammen. Mit niemanden auf der Welt verbringst du so viel Zeit. Nicht mal mit deinem Hund weil du ja auch zwischendurch mal raus musst mal einkaufen oder sonst was.

Wir haben dieses Leben nicht um für andere zu funktionieren.

Für wen lebst du?

Und das ist auch was in den letzten Wochen immer wieder hochkam. Eigentlich lebe ich für andere.

Und dabei geht es gar nicht darum dass du jetzt ständig irgendwo am Reisen bist oder irgendwie ständig feiern musst. Das ist damit gar nicht gemeint.

Man kann sehr gut mit sich selbst auch in der Stille sein.

Wie ich es geschafft habe? Gar nicht. Ich habe mich entschieden.

Wenn du bei dir bleiben willst

Am Anfang wird sich das natürlich blöd anfühlen wenn du auf einmal anfängst deine eigene Geschichte zu machen und für dich selbst da bist. Weil du es nicht gewöhnt bist.

Aber wenn du deine eigenen Prioritäten auch einhältst und dafür einstehst – dann wird sich ganz viel für dich verändern.

Und ich glaube das solltest du dir auch wert sein.

Das ist erstmal auch die Wertschätzung dir selbst gegenüber. Nicht nur immer den anderen gegenüber. Sondern auch dir selbst gegenüber.

Wenn du spürst dass da mehr ist und du gerade nicht weiterweißt:

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SOUL2SOUL – Carola

Schuldgefühle loslassen – wenn das Programm einfach läuft

Schuldgefühle loslassen – wenn das Programm einfach läuft

Du entschuldigst dich. Noch bevor du weißt, wofür. Schuldgefühle brauchen keinen Anlass und sie gehen nicht mit einer Loslassübung.

Was wirklich hilft und warum meine Hündin Lucy meine beste Lehrerin war.

Du entschuldigst dich. Noch bevor du weißt, wofür.

Ich habe damit schon lange nichts mehr zu tun, aber ich merke, dass ich es schnell annehme. Prophylaktisch, sozusagen. Ohne nachzudenken.

Heute weiß ich, wann es sich lohnt, meinen Senf dazuzugeben. Und wann es die Energie nicht wert ist.

Früher habe ich einfach ja und amen gesagt, um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Ich glaube, dass viele Menschen damit zu tun haben.

Beim nächsten Mal probier das

Der Moment ist da und dein Programm läuft ab. Du spürst schon, dass es gar nichts mehr mit dir zu tun hat und trotzdem hast du das so verinnerlicht, dass es ganz einfach abgespult wird. Oh man, ich kenne das so genau.

Halt einfach einen Moment die Luft an. Ganz sanft und weiter atmen. Langsam ein, halten und lange wieder aus.

Spürst du deinen Körper? Spürst du was da passiert? Und jetzt fühl nach ob es sich anfühlt wie echte Schuld, weil du wirklich etwas verursacht hast oder ob es etwas ist, dass dir das Leben schwer macht, weil es gar nicht deins ist, sondern du es irgendwann aufgebürdet bekommen hast.

Spürst du es? Atme. Alles ist gut.

Das fing nicht mit dir an

Meine Mutter hat mir an allem die Schuld zugewiesen. Alles Elend der Welt und ihr eigenes hat sie auf mich abgewälzt. Geheilt ist das wie gesagt schon lange.

Du denkst, das bist du. Dabei ist es gar nicht deins.

Vor ein paar Jahren, ich war noch in der Depression, wollte ich mit meiner Cecilia mal raus und musste noch etwas einkaufen. Anschließend, auf dem Weg vom Parkplatz, rammte mich ein VW Bus.

Die Polizei kam und ich fing gleich an zu heulen. „Ich habe ihn nicht gesehen. Es tut mir so leid. Ich weiß gar nicht wie das passieren konnte.“

Ich habe mich selbst belastet, obwohl der Polizist mir sagte, dass es eine Gang sei, die sich auf solche „Opfer“ spezialisiert hätten. Das hörte ich gar nicht und erfand tatsächlich weitere Geschichten, weshalb ich abgelenkt gewesen sein könnte.

Dein Körper weiß es schon

In dem Moment weißt du nicht, ob das echte Schuld ist oder nicht. Das Programm läuft einfach ab.

Aber dein Körper reagiert — und das ist ein Zeichen.

Hinterher wirst du vermutlich darüber nachdenken, was das gerade wieder gewesen ist. Und du wirst dich ärgern. Das ist ein gutes Zeichen — auch wenn es sich nicht so anfühlt. Denn immer, wenn uns etwas triggert, wissen wir, dass da noch Heilungspotential liegt.

👉 Warum du dich schuldig fühlst, wenn du Nein sagst

Bibedi babedi bu — und du bist geheilt?

Genau das ist ja auch, was in der Bubble erzählt wird. Du machst deine Glaubenssatz-Loslassübung und bibedi babedi bu, du bist geheilt. Aber das stimmt so nicht.

Manchmal ist der Kern so tief vergraben, dass er noch Jahre später brodelt und bei der nächsten Gelegenheit wieder aufploppt.

Einhornstaub hilft hier nicht

Du wirst in Watte gepackt. Innere Heilung passiert aber nicht, indem wir uns schonen und mit Einhornstaub hantieren, sondern wenn wir uns erlauben, wirklich tief zu tauchen und lernen loszulassen, was nicht mehr zu uns gehört. Alles andere ist nur langfristige Kundenbindung.

Es funktioniert auch nicht in einem 10-Schritte-System oder einem vorgegebenen Zeitplan. Wenn du bereit bist, wird sich dein Thema auch auflösen. Aber das geht halt nur, wenn wir den Weg auch gehen. Den kann uns niemand abnehmen.

Der Ursprung liegt tiefer

Das größte Problem ist, dass wir so auf Symptombehandlung ausgelegt sind. Aber das, was uns bewusst ist, ist ja gar nicht das eigentliche Problem. Erst wenn wir uns erlauben, tiefer einzusteigen, können wir die Schichten erreichen, wo der Ursprung ist. Und das geht halt nicht von jetzt auf gleich.

👉 Mein Weg aus der Dunkelheit der Schuldgefühle und Depressionen

Was mir eine sensible Seele beigebracht hat

Am Anfang habe ich mir trotzdem die Schuldgefühle anhängen lassen, auch wenn ich mich schon gar nicht mehr verantwortlich gefühlt habe. Weil ich Auseinandersetzungen vermeiden wollte.

Alles schief. Und trotzdem richtig.

Lucy und ich hatten keinen guten Start. Ich hatte wenig Selbstvertrauen, sie war mein erster Stadthund und ich ehrgeizig genug, alles richtig machen zu wollen.

Was ich damals nicht wusste: dass auf den Hundeplätzen nicht unbedingt Fachpersonal zu finden war und dass es hochsensible Hunde gibt. Vom ersten Tag an ging also alles schief, obwohl ich spürte, dass das so für uns nicht stimmte. Das war auch der Grund, warum ich dann selbst ganzheitliche Hundeerziehungs- und Verhaltensberaterin wurde.

Was an diesem Tag wirklich passierte

Wir wollten uns auf eine Prüfung vorbereiten. Ich hatte zu der Zeit noch extreme Prüfungsangst und fragte auf benachbarten Hundeplätzen nach, ob ich mal kurz auf den Platz dürfte, nicht für Anweisungen oder Trainingstipps, sondern nur um in fremder Umgebung mit meinem Hund „Prüfung spielen“ zu können.

Irgendwann stand ich in einem Vereinsheim und fragte, ob es ok sei. Der Leiter des Vereins hatte eine kleine Kampfmaschine, die unter dem Barhocker saß und meine Lucy wirklich aggressiv angreifen wollte. Und ja, auch kleine Hunde können aua machen.

Lucy hatte inzwischen so viel Vertrauen zu mir, dass sie dem kleinen Kläffer den Rücken zudrehte und es vorzog, sich nicht provozieren zu lassen und stattdessen die Natur durch die geöffnete Tür zu genießen.

Der Vereinschef fing an, sich über meinen Hund lustig zu machen. „Das ist Meideverhalten. Du bist ja wie dein Hund.“

Ich vermied eine Diskussion und bedankte mich für seine Zeit.

In dem Moment war ich so stolz und glücklich, dass Lucy und ich in die Stadt fuhren und wir ein Eis teilten.

Der Perspektivenwechsel

Sie hat mir durch ihr Verhalten geholfen, mich selbst zu entdecken, nicht mehr auf andere, sondern auf mein Bauchgefühl zu hören.

Es geht nicht um den Stolz. Es geht darum, was passiert, wenn man einen Perspektivenwechsel macht und sich selbst dadurch immer näher kommt. Unsere Engel auf Pfötchen sind oft unsere besseren Coaches und Lehrer als die, die schnelle Lösungen versprechen, statt ehrlich zu sagen, dass wir Prozesse zu bewältigen haben. Lucy war mein Einstieg auf dem Weg, mich selbst zu finden.

👉 Der Perspektivenwechsel in der Mensch-Hund-Beziehung

Vielleicht macht dein Hund gerade dasselbe für dich.


Beobachten. Mehr nicht.

Es hat sich alles natürlich entwickeln dürfen. Es gab nicht den einen Moment.

Inzwischen ist da so gut wie keine Reaktion mehr. Ich merke im Nachhinein, dass ich über das Thema noch mal reflektiere und entscheide dann, ob ich es ansprechen sollte oder ob es das wert ist.

Auf meinem Weg gab es eine Phase, in der ich mehr Beobachter war als wirklich Betroffene. Ich hatte schon viel Schattenarbeit gemacht und wurde immer besser im Beobachten des Momentes. Ich hörte auf, gleich zu reagieren, und nahm mir Zeit. Für mich fühlte es sich an wie eine kleine Ewigkeit, aber es waren nur wenige Sekunden.

Einfach nur beobachten. Mehr nicht. Immer wieder. Beobachten, wie sich der Moment anfühlt. Was der Körper sagt, welche Gedanken kommen. Atmen.

Wenn du an dem Punkt bist, wirst du wissen, was es wert ist zu kommentieren, oder ob du es einfach da stehen lässt. Du bewertest nichts mehr. Das ist der Prozess.

👉 Wann nimmst du dein inneres Kind endlich in den Arm?

Wenn du merkst dass du alleine feststeckst und deine blinden Flecken endlich sehen willst, dann bin ich gerne für dich da.

Carola

👉 Seelenkompass

👉 Impulsgespräch

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Ich mache energetische Arbeit und Energie ist kein Wunschkonzert. Ich heile nicht, sondern bin Kanal für das, was für dich jetzt bereit ist. Die Verantwortung trägst du für dein Leben und deine Entscheidungen. Bei mentalen und psychischen Erkrankungen ist immer erst eine ärztliche Untersuchung der erste Weg. Bitte geh diesen Weg, du bist es wert.

Bedingungslose Liebe — sie war die ganze Zeit da.

Bedingungslose Liebe — sie war die ganze Zeit da.

Du bist auf deinem Seelenweg schon so weit gegangen. Und trotzdem fragst du dich ob Liebe ohne Bedingung wirklich für dich gilt. Sie gilt. Bedingungslos und sie war die ganze Zeit da.

Über Respekt, Wertschätzung und das was Cecilia mir nach ihrem Tod gezeigt hat.


Kennst du das?

Jemand sagt „ich liebe dich“ — und du weißt sofort dass da eine Erwartung dahintersteckt.

Nicht weil du zynisch bist. Sondern weil du es spürst. Weil du immer gespürt hast was andere nicht aussprechen.

Vielleicht hast du irgendwann aufgehört darauf zu antworten. Oder du hast gelernt es zu sagen ohne es wirklich zu meinen — weil es erwartet wurde. Weil es bequemer war.

Und irgendwann hast du dich gefragt: Ist das alles was Liebe ist?

Das Wort das ich vorsichtig geworden bin zu hören

Ich bin vorsichtig geworden wenn jemand zu mir sagt „ich hab dich lieb“ oder „ich liebe dich.“

Denn das ist immer aus einer Erwartung entstanden. Aus einer oberflächlichen Sicht heraus gesagt worden. Aus dem Wunsch heraus dass ich bequem bin — nur weil ich eher ruhig veranlagt bin.

Andere haben daraus geschlossen dass ich angepasst bin. Nett.

Obwohl ich nie ein Geheimnis darum mache dass ich meine eigene Wahrheit habe, wurde es mir offensichtlich nicht geglaubt. Vielleicht auch weil ich nicht auf Teufel komm raus alles ausdiskutieren muss oder anderen meine Meinung aufdrücken muss.

Ich merke schnell wann jemand wirklich an mir interessiert ist oder versucht mich zu beeinflussen. Ich merke auch schnell wenn mich jemand fragt weil er wirklich wissen will wie ich ticke — oder einfach nur gegenhalten will weil es sein Ego pusht.

Vielleicht kennst du das auch. Dieses leise Wissen. Und die Erschöpfung die kommt wenn man es immer wieder ignoriert.

Was Liebe wirklich ist

Liebe, Wertschätzung und Respekt sind für mich untrennbar.

Die Liebe ist dabei das was daraus entsteht. Wenn ich Respekt und Wertschätzung für jemanden habe — dann kann sich daraus auch Liebe entwickeln. Und die ist ein Gefühl. Und hat nichts damit zu tun wie Liebe sonst verstanden wird.

Dabei ist es völlig egal ob es ein Tier ist, ein Mensch oder ein Stein.

Was Cecilia mir gezeigt hat

Meine Cecilia hat mir nach ihrem Tod Bilder geschickt. Was wir miteinander durchgemacht haben. Nach jedem Bild hat sie mir gesagt: „So fühlt sich Liebe an.“ Oder: „Das war Liebe.“

Ich habe es zur Kenntnis genommen. Konnte es aber noch nicht in der Tiefe fühlen.

Erst als ich alle Schatten dazu aufgelöst oder neutralisiert hatte war ich in der Lage es nachzuspüren.

Das ist der Unterschied zwischen wissen und erinnern.

Vielleicht kennst du das auch — dass du weißt dass Liebe existiert aber sie irgendwie nicht landen kann. Weder die die du gibst noch die die du bekommst.

Das ist kein Fehler in dir. Das ist das was passiert wenn wir gelernt haben uns zu schützen. Wenn wir alles abgestellt haben — nicht nur den Schmerz. Auch die Liebe.

→ Seelengespräch mit Cecilia: Botschaften aus dem Jenseits

Bedingungslos — was das wirklich bedeutet

Diese Art von Liebe ist wirklich bedingungslos.

Sie passiert weil wir jemanden oder etwas wirklich schätzen und respektieren — für das wer oder was es ist.

Dieses tiefe Gefühl hat es nicht verdient festgehalten zu werden.

Auch das darf fließen. Kommen und gehen. Mal auf der Oberfläche. Mal ganz tief.

Es darf sich lebendig anfühlen.

Und wird erst zum Leben erweckt wenn wir es nicht mehr an Bedingungen knüpfen.

→ Liebe ist alles was zählt. Ich wusste es nur noch nicht.

Du darfst das.

Bedingungslose Liebe gilt auch für dich.

Nicht weil du sie verdienst. Nicht weil du dich genug angestrengt hast. Nicht weil du endlich alle Schatten aufgelöst hast.

Sondern weil sie schon da ist. Sie war die ganze Zeit da. Auf der anderen Seite von allem was du abgestellt hast.

Und wenn du gerade spürst dass du dich daran erinnern möchtest, nicht weil du mich brauchst.

Sondern weil du mich wählst.

→ Impulsgespräch