Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht

Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht

Du kannst nichts? Falsch. 

Du kannste es schon. Nur nicht so, wie die Bubble es dir beibringen will.

Dein Talent liegt direkt vor deiner Nase

Weißt du eigentlich, dass du ganz viele Verborgene Talente hast, die du täglich anwendest ohne es zu wissen?

Ja, genau. Vielleicht hat dir auch schon jemand mal ein Komliment dafür gemacht, wie du eine bestimmte Sache machst und du hast abgewunken, weil es für dich so selbstverständlich ist.

Oder du beobachtest etwas und denkst sofort „ach, das ist ja einfach“ und andere rudern wie wild und bekommen es nicht hin.

Das lustigeist, du hast nicht mal einen Namen für das, was du da machst, aber ein bestimmtes Thema zieht dich immer wieder magisch an.

Das Korsett, das niemand braucht

Du beschließt es zu lernen und sitzt dann in diesem Kurs, gibst dir alle Mühe der Welt und stellst fest „na toll, bin ich die einzige, die das nicht hinbekommt?“

Bei mir war das die Tierkommunikation.

Ich wollte es unbedingt lernen. Also ab zum Kurs und kam mit einem Fragenkatalog zurück. Lucy guckte mich an und fragte ob das wirklich mein Ernst sei.

„ja klar. ich muss üben.“

„aha…“ sagte sie und ging weg. Ich folgte ihr…

Dann kamen meine Fragen, wie es im Plan stand und bekam natürlich keine Antworten. Stattdessen legte sich Lucy zur Wand aber ich spürte ihren verständnislosen Blick trotzdem.

Irgendwann fing ich an zu heulen, weil alle TK können nur ich nicht.

Lucy schaute mich an und sagte „was meinst du, was wir hier machen?“

„wir unterhalten uns“ — sie schaute mich fragend an — „und?“

Ich heulte noch ne Runde und sagte „ich werde es wohl nie lernen.“

Lucy schüttelte den Kopf. „dir ist echt nicht mehr zu helfen…“

Was meinst du? Hast du dich bereits entdeckt? Kommt dir dieses Gefühl bekannt vor? Dann könnte das ein Hinweis auf dein verborgenes Talent sein.

Liebe ist alles was zählt. Ich wusste es nur noch nicht.

Dann gehst du traurig und frustriert nach Hause und machst genau DAS, was du nicht kannst — nur auf deine Art.

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Kommt dir das bekannt vor?

Wenn du dich in die Beispiele hineinversetzt wirst du erkennen, dass es bei dir vielleicht um andere Themen geht — aber im Grunde ist es das gleiche. Du weißt es schon. Du erkennst vielleicht nur dein besonderes Talent noch nicht an.

Ich hatte eine Kundin, die konnte von den Lippen lesen. Nicht, weil sie es gelernt hatte. Für sie war es so normal, dass sie es gar nicht merkte und schon gar nicht als Talent angesehen hatte.

Andere mehr als sich selbst

Erkennst du dich darin wieder?

Vielleicht ist es bei dir auch so, dass du anderen mehr vertraust als dir selbst. Wusstest du, dass das das meistverbreitete Phänomen überhaupt ist?

Kein Name, kein Schleifchen

Ich war schon immer ein Spätzünder und bis ich eingesehen habe, dass ich das nicht lernen muss, weil es schon immer da war — oh man, das hat gedauert.

Vielleicht lag es aber gar nicht daran, dass ich ein Spätzündi war, sondern eher daran, dass ich mir selbst keine besonderen Fähigkeiten zugestanden habe.

Mich hat viel mehr gewurmt, dass ich keinen Namen hatte für das, was ich da eigentlich mache. Alle hatten schicke Namen, konnten was anbieten mit Schleifchen drum. Und ich?

Ich hatte „keine Ahnung was das ist aber es funktioniert.“

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Ich meldete mich zum nächsten TK Kurs an. Am 2. Tag durfte Cecilia mit. Ich stellte die Dozentin und Cecilia einander vor.

Cecilia hat es aber so verstanden, dass sie natürlich die Dozentin ist.

Irgendwann guckte sie hoch „und? willst du nicht mal für Ruhe sorgen?“

Ich sagte ihr, dass wir nur Teilnehmer sind.

Sie guckte mich an „seit wann das denn?“

Oh ja, genau so. Du spürst es auch oder? Nicht in meiner Geschichte — aber in deinem System. Vielleicht spricht dein Körper gerade zu dir und erinnert dich daran, was in dir verborgen ist.

Engel auf Pfötchen und Hufe

Auf deine Art

Vielleicht ist dir auch schon mal aufgefallen, dass du etwas lernen wolltest und du das Gefühl hattest „meine Güte, ist das umständlich.“

Es war für dich fast schon körperlich spürbar. Oder du versuchst und machst und tust und dann gibst du auf, weil du dir damit ein Korsett anlegen lässt.

In dem Moment hast du vielleicht verstanden, dass du es die ganze Zeit machst — nur halt auf deine Art.

Rosi war gerade in der Pubertät. Also meldete ich uns zum Anti Giftköder Wochenende ein. Dann ging es los und ich dachte nur „??? hä ???“

Nachdem die aktiven Teilnehmer mit ihren Übungen fertig waren, ging ich mit Rosi den Parcours ab. Es dauerte keine halbe Stunde und Rosi verstand, dass sie mich fragen soll, wenn sie Pizza, Döner oder sonst was leckeres findet…

Ich musste die ganze Zeit lachen.

Ich kann nichts, was von der Stange kommt.

Und weißt du was? Ich habe schon immer mit meinen Tieren gesprochen und auch Seelenkontakte gehabt. Ich wusste es nur nicht.

Dein blinder Fleck macht sich gerade bemerkbar und sagt: „ja genau, sieh mich an…“

Dein blinder Fleck macht sich gerade bemerkbar und sagt: „ja genau, sieh mich an…“

Überall Spiegel und du siehst dich nicht

Genau, überall Spiegel und du siehst dich nicht.

Wenn du dir die Zeit nimmst, atmest und einfach mal ganz ruhig stehst, dabei in den Spiegel siehst, dann erkennst du, wer DU wirklich bist.

Deine Talente und Fähigkeiten. Und dann wird dir auch klar, dass du nur deiner Wahrheit folgen musst und niemanden mehr fragen brauchst, wer du wirklich bist.

Wie kann ich ich sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin?

Nimm den Hörer und ruf an. Nicht, weil du mich brauchst, sondern weil dir vielleicht nur noch jemand fehlt, der dich wirklich fühlt und sieht, wer du wirklich bist.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Wer ist Carola?

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Wieder ein Workshop-Wochenende. Wieder das Gefühl: „Diesmal klappt es.“

Dann nach zwei Wochen: nichts. Was ist los mit dir?

Ich sag’s dir: Mit dir ist alles in Ordnung.

Und wieder hast du ein Wochenende mit MasterClasses, Workshops oder Seminaren verbracht. Und wieder hast du das Gefühl „Yes, diesmal ist es anders. Diesmal habe ich den Durchbruch.“

Dann kommst du nach Hause und langsam flacht die Gruppendynamik ab. Vielleicht hast du jemanden, dem du deine Erfahrungen mitteilen kannst, dann flackern noch mal kurz die jubelnden Emotionen hoch und die Hoffnung dahinter. Vielleicht bist du aber auch allein. Du sitzt da und reflektierst. Hmmm, fühlt sich immer noch unverändert an.

Eine, zwei oder drei Wochen später ist es immer noch so. Du hast es verstanden und du bist ja auch schon so lange damit beschäftigt. Was ist los mit dir?

Mit dir ist alles in Ordnung

Ich sag’s dir. Mit dir ist alles in Ordnung.

Und weißt du was, viele in den ganzen Jahren, die ich in diesen Kursen und Veranstaltungen getroffen habe, haben nur erwartungsgemäß mit dem Kopf genickt, weil sie sich nicht in die Karten schauen lassen wollten. Hat es bei ihnen funktioniert? Genauso wie bei dir.

Es fühlte sich gut an. Die Gruppenenergie ist ansteckend. Und vielleicht wurdest du sogar auserwählt für eine Demonstration. Wer gibt denn da schon zu, dass er oder sie nichts fühlt?

Weil ich einfach mitgespielt hatte

Meine Erfahrung: Ich war in einem Online Seminar zum Thema Vergebung. Ich fand es zunächst gut, wie viele andere Sachen auch. Aber gebracht hat es nichts.

Ich wurde ausgewählt ein Thema loszulassen. Es gab Rituale, alles ganz huuuuh und haaaaah. Dann wurden Formeln aufgesagt und mit einer Feder à la Harry Potter herumgewedelt. Als ich nach dem 3. Durchgang immer noch nichts spürte, wurde die Veranstalterin schon etwas ungeduldig.

Was machte ich? „Ah ja, jetzt ist es durch und weg.“

Warum? Weil ich einfach mitgespielt hatte. War es die Wahrheit? Nein.

Warum hatte es nicht funktioniert? Weil ich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch keinen emotionalen Zugang zu mir hatte. Ich war noch so weit von mir entfernt, der Mond hat dazwischen Platz gehabt.

Mein Kopf hatte verstanden. Aber mein Herz? Das war noch verschlossen. Kopf, Herz, Energiefeld – die laufen nicht im gleichen Tempo. Und bei mir war das Herz einfach noch nicht bereit.

Durch Cecilia – 7 Jahre nach ihrem Tod – bekam ich Bilder. Was Liebe ist, wie sich Liebe anfühlt. Kopf hat begriffen. Herz? Wurde berührt, hab nur geheult – aber fühlen konnte ich es noch nicht. Das dauerte noch.

Mehr dazu:

Aber was, wenn andere dasselbe machen?

Es ist so frustrierend. Bei allen funktioniert es. Sie machen ihre Vergebung Rituale, sprechen Affirmationen oder meditieren regelmäßig. Ein Glaubenssatz nach dem anderen verabschiedet sich und der Rest wird weggeklopft.

Und bei dir? Du setzt deine Maske auf und nickst brav, weil alle das erwarten.

Aber was, wenn andere dasselbe machen, weil sie sich nicht trauen zuzugeben, dass diese Techniken nur an der Oberfläche etwas bewirken? Ja, im ersten Moment fühlt es sich gut an. Aber wie schnell ist es vorbei? Dann kommt das nächste Pflaster und es nimmt kein Ende.

Weißt du, es geht nicht darum, dass das nicht funktioniert, sondern viel mehr darum, dass es Prozesse sind, die ablaufen und nicht einfach auf Knopfdruck weggehen. Manches ist so tief vergraben, dass es sogar Jahre dauern kann, bis der Kern erreicht ist und die Wurzel entfernt werden kann.

Stell es dir vor wie eine Zwiebelschicht. Nach und nach zeigt sich was noch alles dazugehört. Denn das, was dir schon bewusst ist, ist ja nur die Oberfläche.

Diese ganzen Bubble Sprüche „du bist noch nicht soweit“ sind einfach nur Sprüche, um sich selbst in Schutz zu nehmen. So bleibt die Schuld für das „Versagen“ bei dir. „Musst halt noch an dir arbeiten.“

Es gibt genug Lemminge

Vielleicht geht es gar nicht darum es in einer bestimmten Zeit schaffen zu müssen. Meine Überzeugung ist, dass du dann den Knoten lösen kannst, wenn du bereit bist.

Dabei ist es völlig egal ob du alte Glaubenssätze, Konditionierungen loslassen oder Herzwände auflösen möchtest. Es ist egal ob du dich entscheidest deine Masken nach und nach abzulegen und dich selbst anzunehmen. Es ist egal welche Entscheidungen du wann triffst.

Es geht immer nur darum, ob du schon bereit bist den nächsten Schritt zu gehen. Mehr nicht. Es ist soweit, wenn es soweit ist.

Du kannst es mit dem Kopf verstehen aber wenn dein Herz noch nicht bereit ist zu fühlen, dann sind vielleicht noch blinde Flecken vorhanden, die dir die Sicht auf das Offensichtliche versperren. Vielleicht ist es für dich schon so normal geworden, dass du ringsherum kreist und suchst, was direkt vor dir liegt – und darin bin ich Meisterin 😉

Du brauchst niemanden, dessen Gefühle du vielleicht ähnlich empfindest oder dir einredest, dass es bei dir auch so ist. Es darf sich für dich anders anfühlen, weil du jemand anders bist. Wir haben nicht den gleichen Ausgangspunkt gehabt, nicht die gleichen Erfahrungen gemacht und andere Lernaufgaben als Seele auf diesem Planeten.

Es gibt genug Lemminge. Es wird Zeit für Individuen.

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Du lässt Emotionen einfach fließen

Wenn du soweit bist. Dein Kopf versteht, dein Herz ist bereit Gefühle anzunehmen, dann ist der nächste Schritt deine Traumata und was du so alles in deinem Energiefeld hast zu neutralisieren.

Ab da spielen die Themen deiner Vergangenheit keine Rolle mehr. Sie beeinflussen deine Gegenwart nicht mehr und du wirst innerlich ganz ruhig.

Na klar darf dich auch noch was triggern. Die Erinnerungen sind ja da aber du wirst erkennen, dass sie es nicht mehr wert sind, sich darüber aufzuregen, dich zu ärgern oder sie hochkochen zu lassen. Du lässt Emotionen einfach fließen.

Wenn du bereit bist

Wenn sich das für dich stimmig anfühlt und du eine Erinnerung an dein wahres Ich brauchst stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Vielleicht ist jetzt auch ein Impulsgespräch für dich wichtig, dass wir mal deine blinden Flecke angucken, dass wir vielleicht mal Herzwände lösen oder vielleicht auch mal ein Dlinking machen, wo du deine Knoten noch hast.

Wenn du da Interesse und Lust hast, dann meld dich gerne.

Und ich würde mich auch sehr über eine Nachricht von dir freuen. Wirklich. Was macht das mit dir? Ich würde mich freuen von dir zu hören oder zu lesen.

In diesem Sinne, ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag und mach das Beste draus.

Blinde Flecke – Gedanken die nicht deine sind

Blinde Flecke – Gedanken die nicht deine sind

Blinde Flecke entstehen leise. Du denkst du weißt was du denkst aber woher kommen diese Gedanken eigentlich?

Und was wäre, wenn du anfängst das zu hinterfragen?

Über blinde Flecke, goldene Käfige und die Fragen die dein Leben verändern könnten

Die Gedanken die du denkst — sind sie wirklich deine?

Dir mag es nicht bewusst sein oder vielleicht doch, aber die Gedanken die du denkst sind nicht deine. Sie sind entstanden als du noch klein warst. Dir wurde von Anfang an gesagt was richtig ist und was falsch ist. Diese Bewertungen hast du mitgenommen. Oft laufen sie als stilles Programm weiter — wie bei Schuldgefühlen, die gar nicht deine sind.

Aber hast du dich mal gefragt, was wäre wenn du einfach mal anfängst zu hinterfragen ob es für dich auch so stimmt?

Stell dir nur mal vor wie sich dein Leben verändern würde wenn du dich von all den Konditionierungen lösen würdest. Spür einfach mal in deinen Körper hinein.

Das Verrückte ist ja dass sogar deine Eltern und Großeltern, alle Menschen mit denen du je zu tun hattest, ebenfalls geprägt wurden. Nicht nur die Familie — auch in der Schule wurde dir gesagt wie du dich verhalten sollst und dass du nur gut genug bist wenn du gute Noten schreibst. Ist es nicht so dass es lediglich beweist dass du gut auswendig lernen kannst?

Ich erinnere mich noch gut daran dass ich Dinge machen musste die ich ganz anders fühlte. Es hat auch keinen Spaß gemacht und fühlte sich absolut überflüssig an.

Kennst du das auch? Willkommen im Club. Vermutlich bist du dafür auch gar nicht geschaffen der Herde nachzulaufen und zu funktionieren.

Welcher Gedanke taucht immer wieder auf und fühlt sich nie wirklich wie deiner an?

Was würdest du tun, wenn niemand zuschaut?

Ist dir vielleicht schon mal aufgefallen dass du dich anders verhältst wenn niemand da ist? Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen dass du dich anderen Menschen gegenüber anders gibst oder anders sprichst. Vielleicht sagst du nicht mal was du wirklich denkst.

Und manchmal bist du sogar über dich selbst verärgert weil es dir einfach nicht gelingen will dich so zu zeigen wie du dich wirklich fühlst.

Stell dir nur mal vor du würdest den Mut haben einfach nicht zu funktionieren, sondern dich in den Vordergrund zu stellen. Ich weiß es fühlt sich am Anfang noch nicht gut an. Das liegt aber nicht daran dass es falsch ist, sondern nur dass du es nicht gewohnt bist — und wir klammern uns lieber an das was schon bekannt ist.

Spiel einfach mal mit dem Gedanken. Wer weiß, möglicherweise findest du schon bald Gefallen daran.

Die Version von dir die niemand sieht — die ist nicht falsch. Die ist echt. Und was passiert wenn du anfängst sie zu zeigen? Das habe ich hier aufgeschrieben.

Wo hältst du dich klein und nennst es Vorsicht?

Aber alle anderen sind so viel besser als ich. Sie können besser schreiben, bessere Fotos machen, schönere Canva Bilder zaubern.

Ich kann ein Lied davon singen — aber ich lass das mit dem Singen. 😄

Viele Jahre habe ich sogar darauf verzichtet zu sprechen weil meine Stimme sich für mich nicht gut angehört hat. Kennst du das? Viele Menschen können ihre eigene Stimme nicht ertragen. Was ist es bei dir?

Wo hältst du dich klein und zurück obwohl es schon längst nicht mehr stimmt? Ist es die Angst vor Fehlern oder Zurückweisungen? Davor dass andere dich in Schubladen stecken?

Weißt du was? Hör auf damit. Mach einfach das was sich für dich gut und richtig anfühlt. Du brauchst doch niemanden zu fragen. Du bist kein Kind mehr. Du hast dieses Leben geschenkt bekommen um dich selbst zu finden. Das wird nicht passieren wenn du dich weiterhin anpasst.

Was wäre dein nächster Schritt — wenn du aufhörst zu warten bis du gut genug bist?

Der goldene Käfig

Du hast alles was du dir je gewünscht hast. Eine tolle Familie, ein Haus, Auto, keine Ahnung was. Vielleicht sogar dein Traum-Business. Und trotzdem hast du das Gefühl du sitzt in einem goldenen Käfig.

Mir ging es so mit meiner ALLES IST MÖGLICH WOHNUNG. Sie hatte wirklich alles wovon man nur träumen kann. Alles war perfekt — und ich konnte innerhalb kürzester Zeit das zum Abschluss bringen was noch an Aufgaben unerledigt war.

Eigentlich war das der Zeitpunkt an dem ich meine Zelte abbrechen müsste. Aber ich konnte es nicht. Der Druck wurde immer größer und ich fing natürlich wieder an an mir zu zweifeln. Aber im Vergleich zu früher nur kurz — denn inzwischen wusste ich ja schon längst dass ich auf meinem Seelenweg war.

Ich wollte die Wohnung noch nicht aufgeben und bin weitere 2 Jahre geblieben. Meine Zeit war aber um.

Vielleicht kommt dir das bekannt vor. Du fühlst dich unruhig, du spürst dass sich was verändern will — aber du redest dir ein dass du undankbar bist, nicht einfach die Zelte abbrechen kannst oder was auch immer.

Dann passieren immer öfter Dinge und du denkst dir: immer habe ich Pech. Kann denn nicht mal alles rund laufen?

Es sind Aufbruchsignale. Ich habe gelernt sie ernst zu nehmen. Vielleicht ist es an der Zeit dass du auch anfängst deine Pech-Phasen zu hinterfragen.

Dein goldener Käfig hat eine Tür. Du hast den Schlüssel schon immer gehabt. Manchmal ist das Loslassen selbst die Entscheidung — auch wenn sie sich nicht so anfühlt.

Wenn du die Dinge mit anderen Augen siehst

Out of the Box ist dir vielleicht ein Begriff. Wir haben gelernt geradeaus zu denken, nicht zu hinterfragen, sondern zu machen — fast schon reflexartig.

Aber vielleicht ist es nötig mal den Spiegel auszuwechseln. Vielleicht ist es völlig anders wenn du nicht in Lösungen denkst, sondern in Möglichkeiten.

Stell dir nur mal vor was sich dann alles in deinem Leben entwickeln dürfte.

Du musst noch nicht wissen wohin. Es reicht wenn du anfängst anders hinzuschauen.

Blinde Flecke erkennst du übrigens nicht selbst. Das liegt in der Natur der Sache — sie sind blind. Wenn du das Gefühl hast, dass da noch etwas ist was du selbst nicht siehst — ein Gedanke der sich fremd anfühlt, ein Muster das immer wiederkommt — dann ist vielleicht ein Infinity Reading das was jetzt dran ist. Ich lese zwischen den Zeilen. Du musst mir dafür nicht deine ganze Geschichte erzählen.

Genau das ist ein Infinity Reading.

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

Du versuchst es zu benennen. In Worte zu fassen. Einzuordnen.

Aber was wenn genau das das Problem ist?

Schubladen und Etiketten

Wir suchen für alles Mögliche Namen. Alles muss in Schubladen passen und etikettiert sein. Auf einer Seite ist es wichtig, weil es unsere Sprache ausmacht aber andererseits, sind es nicht die Begriffe, die auch wieder vieles unterschiedlich definieren?

Und, ist es nicht so, dass wir dadurch auch alles viel zu ernst nehmen und auf die Goldwaage legen? Erzeugt es nicht sogar neue Grenzen, wo wir uns doch Freiheit wünschen?

Ich kenne das auch. Dass alle etwas Bestimmtes machen und es augenscheinlich für sie funktioniert. Nur bei dir nicht. Du hast so vieles versucht. Manches hat kurz geholfen. Dann kam es wieder.

Vielleicht liegt es nicht an dir. Vielleicht liegt es daran, dass du versuchst etwas zu benennen, das sich gar nicht benennen lässt.

Holistisches Heilen - Readings

You name it

You Name it. Das ist etwas, das ich seit Jahren zu hören bekomme, wenn ich mit meinem Seelchen kommuniziere oder wer auch immer mit mir in Kontakt steht.

Auch, wenn ich das, was ich eigentlich mache beschreiben bzw. beschriften wollte. Dann begriff ich, dass es gar nicht mehr darum geht Bezeichnungen zu kreieren, weil es ab einem bestimmten Punkt ja nur noch ums Fühlen geht.

Und genau da ist der Knoten geplatzt. Das ist damit gemeint „alles ist Energie“.

Das Problem daran ist, dass es in der 5D Welt wunderbar funktioniert aber in 3D nicht.

Und dann kommen wir auch zu dem Punkt wo wir einander fühlen und kaum noch Worte notwendig sind.

Das ist auch der Grund, warum ich seit Jahren keine Bücher mehr lese oder Videos ansehe, ich fühle, ob das was da ist echt ist oder nicht.

Und wieder habe ich den Fehler zunächst bei mir gesucht und nicht verstanden, was tiefer dahinter sitzt. Meine eigenen blinden Flecken haben mich daran gehindert, solange, bis ich es wirklich verstanden habe.

Der Weg ist zum Gehen da

Wir wollen zu schnell Endergebnisse und Resultate aber den Weg nicht gehen aber so funktioniert das nicht. Der Weg ist ja zum Gehen da und nicht zum Überfliegen.

Dann hätten wir alle Flügelchen und gut. Aber als Seele haben wir uns Erlebnisse ausgesucht. Wir sind hier um zu lernen. Das, was du Fehler nennst ist in Wirklichkeit nichts weiter als Erfahrung, die du auf deinem Weg machst, den du dir vorgenommen hast.

Und manchmal, wenn sich wirklich was bewegt, kommt erstmal mehr hoch als vorher. Du fühlst dich müde, schlapp, irgendwie durch den Wind. Das ist kein schlechtes Zeichen. Das ist dein System, das gerade aufräumt. Entgiftungserscheinungen nach Energiearbeit sind ein Zeichen dafür, dass etwas wirkt – nicht dass es nicht funktioniert.

Gönn dir die Zeit. Trink viel. Lass es sich entwickeln.

Was wenn du einfach annimmst?

Wenn du dir erlaubst das so anzunehmen, wirst du erkennen, wie viel schneller du die Ruhe in dir aufbringst und du fängst an zu beobachten. Deine Reaktionen, das, wie du mit Herausforderungen umgehst und stellst fest, wie du dich veränderst.

Wie gesagt, ab einem bestimmten Punkt ist das so.

Vielleicht bist du gerade an diesem Um- oder Durchbruch, vielleicht aber auch nicht und das ist völlig ok. Es gibt kein richtig oder falsch, weiter oder nicht, es ist so, wie es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Klarheit ist ein Geschenk und tatsächlich fast schon wie eine Belohnung fürs Durchhalten.

Alles aus deiner Vergangenheit wird einfach keinen Einfluss mehr auf deine neue Gegenwart haben, sondern nur noch eine Erinnerung sein, die keinen Schmerz mehr in sich trägt.

Energy Healing

Mit wem habe ich es zu tun?

Das geschieht, wenn du aufhörst, alles was dich stört weghaben zu wollen. Egal was es ist. Bei mir waren es die nahezu lebenslänglichen depressiven Phasen. Erst als ich wusste mit wem ich es zu tun hatte, konnte ich es annehmen und loslassen. Das ist fast schon von alleine passiert. Natürlich nicht über Nacht und achtsam bin ich immer noch.

Nimm das an, was dich gerade belastet. Es ist da und so it is. Dann kümmere dich einfach nicht mehr darum. Das ist alles. Du wirst sehen, nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren ist es gar nicht mehr wichtig oder vorhanden.

Zeit spielt keine Rolle. Weißt du, dass deine Probleme nur so hartnäckig sind, weil du sie mit deiner Aufmerksamkeit fütterst?

Mein Bauchladen ist der Weg in die Freiheit

Wo deine Aufmerksamkeit hingeht

Das funktioniert übrigens überall. Auch bei deinem Hund. Dein Hund kläfft vielleicht jeden an. Artgenossen, wenn es klingelt oder zeigt ein anderes Symptom. Ganz egal. Beobachte dich, wann dein Hund Aufmerksamkeit bekommt. Würdest du den Spieß umdrehen und ihn dabei erwischen, wie er noch das Verhalten zeigt, das du haben willst, wären die Symptome schnell weg.

Deine Aufmerksamkeit füttert das, worauf du schaust. Immer.

Perspektivenwechsel als Meilenstein

Deshalb brauchen wir auch nicht mit deinen Geschichten zu arbeiten. Wir schauen uns an was ist und worauf dein Fokus statt dessen liegen könnte. Ein Perspektivenwechsel ist ein Meilenstein auf deinem Weg.

Du zweifelst vielleicht gerade, ob du hier richtig bist. Ob das hier passt für dich. Aber wenn du das liest und etwas in dir reagiert – dann weißt du es schon. Du musst es nur noch zulassen.

Ich würde mich freuen von dir zu lesen oder mit dir diesen Schritt zu gehen. Deine blinden Flecken zu entfernen, damit du hinter die nächste Biegung schauen kannst.

Impulsgespräch anfragen

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Sicherer Hafen Seelenweg – Ein Samstag im April

Sicherer Hafen Seelenweg – Ein Samstag im April

Manchmal ist ein ganz normaler Samstag der beste Beweis dafür, dass der Seelenweg kein Konzept ist, sondern gelebter Alltag.

Sicherer Hafen bedeutet für mich nicht Stillstand. Es bedeutet ankommen.

Jogginghose, Tai Chi, Rosi und ein langer Nachmittag mit meinem eigenen Kram und plötzlich war da alles was ich schon längst wusste.

Ein Samstag im April

Ich liebe es immer wieder etwas Neues auszuprobieren.

Heute war ich zu einem Schnupperkurs Tai Chi angemeldet. Da ich mich immer wieder überwinden muss freiwillig meine heiligen Räume zu verlassen, ist mir aufgefallen, dass ich heute morgen Ausreden gesucht habe, doch nicht hinzugehen.

So richtig hat es aber nicht geklappt.

Also ab in die Jogginghose — ich wollte zumindest schon mal sportlich aussehen — und ab zum Bus.

Schublade auf. Carola mit Jogginghose rein.

Erstaunlich wie Menschen auf Äußerlichkeiten reagieren.

Im Bus selbst haben die Menschen mich gesehen, haben gegrüßt und freundlich gelächelt. Die an der Bushaltestelle und die auf dem Weg zur Tai Chi Veranstaltung haben mein Outfit gesehen — nicht mich als Person.

Ich spüre ihre Gedanken und normalerweise nehme ich das gar nicht mehr bewusst wahr.

Aber heute war ein besonderer Tag und er zeigte mir, dass ich immer noch richtig liege und meiner Wahrnehmung trauen kann.

Menschen sortieren. Meistens schnell. Meistens nach außen.

Man hat gar nicht die Chance sich einander bekannt zu machen, weil wenn die Schublade erst mal zu ist, kommt man auch nicht mehr raus — selbst wenn man sich eigentlich sympathisch finden würde, wenn man sich auf einem anderen Weg kennenlernen würde.

Vier Frauen, neu in der Stadt

Tai Chi selbst war dann wirklich gut.

Kalt — aber nach einer Weile waren wir durch die Übungen auf Betriebstemperatur.

Das Schöne: keiner hat schief geschaut auf meine Jogginghose, denn in diesem Kreis war es normal, obwohl die meisten in Jeans vor Ort waren.

Ganz witzig war, dass ich noch drei weitere Frauen sah, die alleine da standen, während andere Grüppchen bildeten. Wir kamen ins Gespräch und siehe da — alle waren frisch zugezogene Wilhelmshavenerinnen.

Vier Frauen, neu in der Stadt und tolle Gespräche.

Rosi gibt das Tempo vor

Auf dem Heimweg bin ich am Rüstringer Hafen vorbeigekommen.

Der Vorteil wenn man mit dem Bus unterwegs ist — man hat Zeit für Sightseeing.

Also dachte ich, wir könnten ja mal versuchen mit dem Fahrrad dorthin zu kommen. Kein Muss dahinter, sondern ein: wir schauen mal ob es klappt — und wenn nicht, auch gut.

Es war einfach wunderbar.

Insgesamt waren wir über 8 km unterwegs. Rosi hatte Spaß und natürlich hat sie das Tempo vorgegeben — und auch wann es Zeit für eine Pause war.

Wir haben eine gute Entscheidung getroffen und fühlen uns rundherum wohl in WHV.

Ein sicherer Hafen – von innen betrachtet

Dazwischen ein langer Nachmittag in dem ich mir SOUL2SOUL angeschaut habe — nicht als Projekt, sondern als das was es geworden ist.

Ein sicherer Hafen. Für die die kommen. Und für mich selbst.

Meine Blogs, meine Videos, mein Malbuch, das Edelstein-Booklet. Cecilia. Der Karneol. Der Hirsch aus dem Harz.

Die Geschichten meines Lebens die ich aufgeschrieben habe bevor ich wusste warum.

Ich lese meine Blogs nicht und schaue meine Videos nicht an. Nicht weil ich gleichgültig bin — sondern weil ich weiß dass sie sich zeigen wenn es soweit ist.

Wenn ich mal wieder Tomaten auf den Augen habe und das Offensichtliche nicht sehe.

Heute habe ich gehört und gelesen was ich damals gesagt und geschrieben habe. Und wieder erkannt: ich wusste es schon. Lange bevor es passiert ist.

Das ist vielleicht das Einzige was zählt. Dass es noch stimmt.

Da es nur darum geht zu vertrauen und nichts mehr zu kontrollieren. Loszulassen, damit sich alles von selbst entwickeln kann — so wie es vorbestimmt ist.

Wie war dein Samstag?

Was hast du wahrgenommen — unterwegs, im Bus, beim Einkaufen, mit deinem Tier?

Ich bin neugierig. Schreib mir einfach in die Kommentare. Ein Satz reicht. Manchmal steckt da mehr drin als wir denken.