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Multidimensional leben: Im Hier & Jetzt spüren, was uns ausmacht

Multidimensional leben: Im Hier & Jetzt spüren, was uns ausmacht

Multidimensional leben bedeutet Präsenz im Jetzt und gleichzeitig Verbindung zu allen Ebenen deines Seins. Konkrete Beispiele aus meiner Praxis.

Wir sind mehr als unser Alltag. Multidimensional zu leben heißt, dass wir gleichzeitig auf mehreren Ebenen unseres Seins spüren, denken oder fühlen können, mal sichtbar, mal subtil. Ein persönlicher Einblick, erzählt wie ein Gespräch, mit Impulsen und greifbaren Beispielen.

Multidimensional leben – ein persönlicher Einblick

Manchmal spüre ich, dass die Welt mehr ist als das, was wir sehen und anfassen.

Dinge fließen, Wege teilen sich, kleine Zeichen begleiten mich und ich bin mitten drin.

Multidimensional zu leben (das bedeutet, dass wir auf mehreren Ebenen unseres Seins gleichzeitig wahrnehmen, fühlen oder spüren) heißt für mich vor allem: vollständig im Moment sein.

Kein Hetzen, kein Zeitdruck, einfach da sein. Und trotzdem gibt es diese besonderen Momente: Wege scheinen sich zu teilen und wieder zusammenzufügen, ein kurzes Schwindelgefühl, als würde Zeit leicht verrutschen.

Genau diese Augenblicke zeigen mir: Ich nehme mehr wahr, als das Offensichtliche.

Wir leben in einer Welt, die uns oft sagt: Sei greifbar, erklärbar, sichtbar. Doch das Leben als multidimensionales Wesen geht weit darüber hinaus.

Es bedeutet nicht, dass alles kompliziert oder abgehoben sein muss. Es bedeutet schlicht:

Du bist mehr, als du denkst.

  • Mehr als dein Körper.
  • Mehr als dein Alltag.
  • Mehr als deine Gedanken.

Du nimmst Dinge wahr, die über das Offensichtliche hinausgehen, Momente, in denen Zeit, Raum und Gefühle ineinanderfließen.

Manchmal bist du einfach nur da, präsent im Jetzt. Und gleichzeitig verbunden mit Erinnerungen, Möglichkeiten oder Anteilen von dir, die weit über das Gewohnte hinausreichen.

Vollständig im Moment sein

Multidimensionalität bedeutet, im Alltag präsent zu bleiben, während du gleichzeitig die subtilen Hinweise auf dein Leben auf anderen Ebenen spürst.

Es ist kein „Tun“, sondern ein Erleben: wahrnehmen, fühlen, spüren. Du darfst einfach sein.

Manchmal ist es wie ein sanfter Schubs: der Gedanke taucht aus dem Nichts auf, eine Melodie im Radio verändert sich im Kopf, oder ein Tier kreuzt deinen Weg, genau im richtigen Moment.

Diese kleinen Augenblicke sind wie Wegweiser, sie zeigen: alles ist richtig, alles fügt sich.

Für mich heißt Multidimensionalität vor allem: vollständig im Moment sein. Kein Hetzen, kein Zeitdruck, einfach da sein. Und doch spüre ich manchmal, dass sich etwas verändert.

  • Ein Weg, der sich teilt und wieder zusammensetzt.
  • Ein kurzes Schwindelgefühl, wenn sich Ebenen verschieben.
  • Impulse, die über Musik oder Träume kommen, ein Lied, dessen Text sich verändert, eine Melodie, die eine Botschaft trägt.

Ich verstehe sie nicht mit dem Kopf, aber ich spüre sie, ganz klar.

Impulsfrage: Wann hast du zuletzt bemerkt, dass dich ein Moment oder ein Zeichen intuitiv geführt hat, ohne dass du ihn erklären musstest?

Was bedeutet das in meiner Arbeit?

In meiner Arbeit mit Menschen und Tieren bedeutet multidimensional zu leben vor allem eines: Ich sehe nicht nur, was JETZT ist. Ich spüre, was kommen KÖNNTE, die verschiedenen Wege, die sich öffnen, je nachdem welche Entscheidung getroffen wird.

Das ist keine Hellseherei. Das ist Präsenz.

Wenn ich mit jemandem arbeite, bin ich vollständig da. Und in diesem Moment öffnen sich die Möglichkeiten. Ich sehe die Verzweigungen. Die Alternativen. „Wenn du dies machst, könnte folgendes passieren.“ „Wenn du jenes wählst, öffnet sich ein anderer Weg.“

Ich gebe keine Lösungen vor. Ich zeige die Möglichkeiten. Du entscheidest. Das ist Prävention. Das ist Begleitung. Das ist multidimensional arbeiten.

Cecilias Lektion: Seelengespräche sind nicht soft

Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Vor einigen Jahren war ich bei einem Tierkommunikations-Seminar. Völlig überflüssig, aber ich war komplett im Zweifelmodus.

Wir kommen rein und ich stelle vor: „Cecilia unsere Lehrerin, unsere Lehrerin Cecilia.“ Tja. Betonung etwas verrutscht. Cecilia hat verstanden: SIE ist die Lehrerin. Ups.

Nächster Tag. Eine Teilnehmerin lässt ihren total überforderten Hund frei rumlaufen. Weil sie ja so lieb sein will. Die Unruhe war nicht auszuhalten. Cecilia – normalerweise die Geduld im Hundefell – bekam Schnappatmung. Guckte mich an. Immer wieder. Immer eindringlicher.

Irgendwann sagte sie: „Jetzt mach endlich was.“ Ich so: „Wir sind nur Teilnehmer.“ Sie guckt mich an, total überrascht: „Seit wann denn das?“

Na gut. Ich war auch ziemlich genervt. Sagte der Teilnehmerin, sie möge doch bitte endlich ihren überforderten Hund anleinen und sich auf die Leine setzen.

Der Hund? Brach quasi zusammen und schlief erstmal. Cecilia guckt mich an: „Und? Was war daran so schwer?“

Ein paar Tage später wollte ich dann „üben“. Fragte sie nach ihrer Lieblingsdecke. Ihrem Lieblingsessen. Keine Antwort. Probierte es bei anderen Hunden. Auch nichts.

Irgendwann guckte Cecilia mich an und rollte mit den Augen: „Dir ist nicht mehr zu helfen. Wieviel Beweise brauchst du denn noch?“ Ab da hab ich sie in Ruhe gelassen.

Was ich daraus gelernt habe: Seelengespräche, egal ob mit Tieren, Menschen oder dem geistigen Feld, sind nicht „ach wie süß, was ist deine Lieblingsfarbe?“

Die sind direkt. Manchmal genervt. Und sie antworten nur auf das, was WICHTIG ist. Nicht auf Spielereien. Nicht auf Beweisführung. Nicht auf „üben wir mal schön“. Sondern auf das, was dran ist. Was gesagt werden muss. Was jetzt grade relevant ist.

Und genau SO arbeite ich auch mit Menschen. Ich frage nicht „ach lass uns mal gucken was dein Hund so mag“. Sondern: Was ist das eigentliche Thema? Was zeigt er dir? Was muss gesehen werden? Der Rest interessiert nicht.

Weitere Beispiele aus meiner Praxis

Eine Mutter rief mich an, völlig verzweifelt wegen ihrer Tochter. Wir trafen uns und sprachen eine Weile. Ich war einfach da, hörte zu, fühlte mit.

Eine Stunde später die Nachricht: „Wow, was war das denn!?! Irgendetwas hat sich verändert.“

Was habe ich gemacht? Keine Ahnung. Ich war da. Ich habe gefühlt, was sich lösen wollte. Und dann ist es passiert.

Eine Frau kam zu mir, weil sie nicht schlafen konnte. Wir gingen mit den Hunden spazieren. Wir redeten. Ich spürte, was in ihrer Wohnung blockiert war, obwohl ich nie dort war.

Als sie nach Hause kam, schrieb sie: „Es fühlt sich alles viel heller an. Ich kann endlich wieder schlafen.“

Was habe ich gemacht? Ich habe gespürt. Ich habe gesehen, was sich zeigen wollte. Und dann habe ich ihr gesagt, was sie zusätzlich tun kann.

Das ist multidimensional arbeiten

Ich sehe nicht nur, was IST. Ich sehe, was KOMMEN KÖNNTE. Ich spüre die Blockaden. Die Möglichkeiten. Die Alternativen. Und dann zeige ich sie.

Keine Tools. Keine Techniken. Keine 10-Schritte-Methode. Einfach: Da sein. Fühlen. Sehen. Zeigen. Du entscheidest, welchen Weg du gehst. Ich zeige dir nur die Türen.

Zeichen, Impulse und kleine Hinweise

Impulse erreichen mich oft auf überraschende Weise, durch Lieder, Melodien oder Träume. Manchmal verändert sich ein Songtext, oder eine Melodie trägt plötzlich eine Botschaft, die nur ich spüre.

Besonders kurz vor dem Aufwachen oder im Traum erfahre ich, dass Musik und Worte wie kleine Hinweise wirken, die direkt auf mein inneres Wissen eingehen.

Inneres Wissen ist dieses leise, aber sichere Gefühl: Ich weiß einfach, dass etwas richtig ist, ohne es erklären zu können.

Es kann sich körperlich oder emotional zeigen, ein warmes Gefühl im Bauch, eine klare Gewissheit.

Kleine Zeichen begleiten mich im Alltag: eine Blume, die mir auffällt, ein Tier, das mir begegnet, ein Gedanke, der aus dem Nichts auftaucht. Alles hat seinen Platz und seinen Grund, auch wenn ich ihn nicht sofort erkenne.

💡 Impulsfrage: Wann hast du zuletzt bemerkt, dass dich ein kleines Zeichen intuitiv geführt hat?

Intuition, Zeichen und innere Gewissheit

Multidimensional zu leben heißt, Entscheidungen aus einem inneren Wissen heraus zu treffen.

Oft weiß ich einfach, dass etwas stimmig ist, lange bevor mein Verstand es begreifen kann. Zeichen auf meinem Weg, eine Blume, ein Tier, ein Gedanke aus dem Nichts, zeigen mir, dass alles seinen Platz hat.

Ich habe keine Angst, dass etwas nicht „für mich“ ist. Selbst wenn ich den Sinn noch nicht erkenne, vertraue ich darauf, dass er sich zeigt.

Und ja, ich erlaube mir auch, ins Drama zu gehen, wenn mich etwas überfordert. Weil genau dort, mitten im Menschsein, neue Einsichten entstehen.

Heilung geschieht nicht, wenn wir perfekt funktionieren, sondern wenn wir echt sind. Impulsfrage: Welche Zeichen hast du heute schon wahrgenommen, die dir zeigen: Ich bin genau richtig, wo ich bin?

Das Drama zulassen

Auch schwierige Momente gehören dazu. Ich erlaube mir, ins Drama zu gehen, wenn Ereignisse mich überwältigen. Nicht aus Angst, sondern weil genau dort neue Einsichten und Lösungen auftauchen. Schwierige Situationen haben oft einen Sinn oder bieten Lernmöglichkeiten – auch wenn ich sie erst später erkenne.

💡 Impulsfrage:
Welche Momente haben dich heute überrascht oder dir eine neue Perspektive gezeigt?

Multidimensionalität als Sein, nicht als Konzept

Multidimensional zu leben ist kein Konzept, das man lernen muss. Es ist ein Sein, das sich spüren lässt. Du musst nichts erzwingen, nichts erklären. Du darfst einfach sein, hier, jetzt, auf allen Ebenen, die zu dir gehören.

Es bedeutet: Präsenz, Intuition und Vertrauen verbinden. Dich selbst in deiner ganzen Tiefe spüren. Und manchmal ins Chaos zu gehen, um danach klarer, geerdeter und gestärkter daraus hervorzugehen.

Einladung zum Austausch:
Wenn dich das anspricht oder du eigene Erfahrungen damit hast, teile sie gern in den Kommentaren. Schon ein kleiner Impuls kann jemandem helfen, seine eigene Wahrnehmung zu bestätigen oder selbst neue Klarheit zu finden.

Multidimensionalität ist kein Konzept – sie ist gelebtes Sein

Multidimensional zu leben bedeutet nicht, ständig „in höheren Sphären“ zu schweben.
Es bedeutet, mit beiden Füßen auf der Erde zu stehen und gleichzeitig zu wissen, dass du auf vielen Ebenen verbunden bist.

Es ist kein Konzept, das du lernen musst.
Es ist ein Sein, das du erinnerst.
Du musst nichts erklären, nichts beweisen.
Du darfst einfach da sein, ganz, echt und gegenwärtig.

Wenn du neugierig bist, achte heute bewusst auf die kleinen Zeichen, die dich begleiten:
eine Melodie, ein Gedanke, ein Tier oder ein Satz, der dir plötzlich etwas bedeutet.
Manchmal genügt genau das, um dich wieder an deine Tiefe zu erinnern.

✨ Nachklang – was sich verändert hat ✨

Wenn ich auf meinen eigenen Weg schaue, merke ich:
Multidimensional zu leben hat mich verändert, still, grundlegend, echt.

Früher wollte ich zeigen, wie es geht.
Heute bin ich einfach da, mit dem, was ist.
Ich erkläre weniger und verkörpere mehr.

Früher habe ich Menschen begleitet, die verstehen wollten.
Heute begleite ich Seelen, die erinnern wollen.

Die Texte von damals sind noch immer schön, aber die Energie, aus der ich heute schreibe, ist eine andere. Tiefer. Klarer. Verbundener.
Ich weiß jetzt: Heilung liegt nicht im Tun, sondern im Sein.

SOUL2SOUL war einmal eine Idee.
Heute ist es ein gelebter Raum, für Menschen (und Tiere), die bereit sind, sich selbst zu begegnen.

Alles war wichtig.
Jeder Schritt. Jede Träne. Jede Begegnung.

Ich bin dankbar, für das Werden, für das Dasein und für die Wunder, die geschehen, wenn wir aufhören, sie kontrollieren zu wollen. 🌿

Wenn alles plötzlich rund wird

Ich merke erst jetzt, wie tief sich etwas in mir verändert hat.
Es ist, als wären in den letzten Monaten die letzten Puzzleteile gefallen, Gespräche, Begegnungen, kleine Momente, die plötzlich alles verbinden.
Das Gespräch mit einem besonderen Menschen, das Trainingslager im Job, der letzte Bildungsurlaub, nichts davon war spektakulär für sich.
Aber zusammen waren sie wie ein leiser Kick, der das Ganze rund gemacht hat.

Ich lebe meine Wahrheit schon seit Jahren, aber jetzt begreife ich sie auch mit dem Körper.
Nicht mehr nur verstehen, nicht mehr nur wissen, verkörpern.
Dieses Einrasten fühlt sich ruhig an, nicht laut.
Fast unspektakulär.
Und genau das macht es echt.

Zwischen Demut und Klarheit

Manchmal spüre ich einen kurzen Anflug, so ein feines Gefühl von „Ich könnte drüberstehen“.
Und genau dann weiß ich: da ruft die Demut.
Denn das ist nicht meine Haltung, und sie gehört auch nicht in meine Arbeit.

Ich sehe, dass andere im Außen schon Dinge manifestiert haben, die bei mir erst jetzt in greifbare Form kommen.
Aber ich weiß auch: Nicht alles, was glänzt, ist echt.
Vieles ist schön inszeniert und das darf so sein.
Doch ich spüre, dass mein Weg ein anderer ist.
Ich zeige nicht den Glitzer, sondern den Prozess.
Ich nehme Menschen mit, in die Tiefe, durch die echten Phasen, durch das Werden.

Das braucht Mut, weil Echtheit nicht immer gefällig ist.
Aber sie trägt. Immer.

Echtheit statt Einhornstaub

Wenn ich mich umschaue, sehe ich, wie viel Scheinwelt es gibt, gerade dort, wo alles so lichtvoll wirkt.
Kaum jemand zeigt, wie es wirklich aussieht, wenn man durch den Wandel geht.
Die stillen Tage. Die Zweifel. Das Sortieren. Das Menschsein.

Aber genau da liegt für mich die Kraft.
Ich will keine Bühne.
Ich will Begegnung.
Mit Menschen, die sich selbst wiederfinden wollen, nicht in Perfektion, sondern im Leben.

Impulsfrage:
Wann hast du zuletzt gespürt, dass etwas in dir „rund“ geworden ist, ohne dass du es herbeiführen musstest?

Einladung zum Austausch:

Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest oder neugierig bist, wie sich multidimensionales Leben anfühlen kann, teile gern deine Gedanken oder Erlebnisse in den Kommentaren.
Oder buche dir ein Impulsgespräch, wenn du spüren willst, wo du selbst gerade zwischen den Ebenen stehst.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Einladung zur Vertiefung

Wenn du neugierig bist, probiere heute bewusst, auf kleine Zeichen zu achten:
Eine Blume, ein Gedanke, ein Tier, oder ein Lied, das plötzlich eine neue Bedeutung bekommt. Halte kurz inne, sei präsent und frage dich:
Was möchte mir mein inneres Wissen heute zeigen?

Mach die Augen auf

Mach die Augen auf

Du weißt eigentlich wo es langgeht. Aber du siehst den Eingang nicht.

Blinde Flecken halten dich auf.

Manchmal brauchst du jemanden, der den Vorhang zur Seite zieht, damit du die Tür siehst, damit du sie öffnen kannst.

Blinde Flecken sind genau das, was dich aufhält

Vielleicht kennst du das, du möchtest etwas erzählen, fängst an und plötzlich ist der Faden abgerissen.
Es ist vielleicht nur ein Wort, das dir auf der Zunge liegt aber es kommt nicht raus.
Genau das passiert uns auch immer wieder, wenn wir in unseren unterschiedlichen Prozessen und Bewusstseinsebenen unterwegs sind.
Eigentlich wissen wir wo es langgeht und was gerade dran ist.
Aber wir sehen den Eingang nicht, haben vielleicht sogar Angst vor dem Unbekannten oder davor etwas zu verlieren, wenn wir noch weiter gehen.

Es geht nicht mehr um Tools und Techniken

Und du weißt, dass es längst nicht mehr um weitere Tools und Techniken geht oder Zertifikate zu sammeln.
Du weißt es und bist bereit deine eigene Wahrheit zu erforschen, deinen ureigensten Kern zu finden.
Ja, das ist nicht so leicht bei sich zu bleiben, vor allem, wenn alle anderen etwas anderes erzählen.
Du weißt genau, dass das nichts für dich ist aber dir fehlt noch der Mut dich für dich durchzusetzen und das ist völlig ok.
Vielleicht brauchst du einfach auch nur eine Pause oder auch ein Abwarten, was sich entwickelt.
Der Mut dich für dich einzusetzen ist nicht echt, wenn er aus Trotz oder Wut entsteht, sondern aus einer Entscheidung für dich selbst zu gehen.

Jemand, der den Vorhang zur Seite zieht

Und manchmal fehlt genau an dieser Stelle jemand der zuhört und versteht und spürt, welcher blinde Fleck deinen nächsten Schritt verdeckt.
Jemand, der dich unterstützt, das fehlende Wort oder Puzzleteil zu finden, den Vorhang zur Seite zieht, damit du die Tür siehst und für dich öffnen kannst.
Ich weiß ganz genau wie es sich anfühlt sich selbst nicht mehr zu verraten, aber ein Zurück gibt es nicht mehr. Das ist schon lange keine Option mehr.
Und ja, es kann auch einsam machen, für eine gewisse Zeit.
Aber, wenn du das hier liest, weißt du das bereits und genau deshalb bist du hier. Das ist kein Zufall.

Du bist nicht falsch

Du hast dich bis hierher gekämpft. Wie geht es weiter?

Wie fühlst du dich gerade, während du das hier liest?

Gibt es dir Hoffnung? Mut? Nicht mehr alleine zu sein? Die Gewissheit, dass du weder falsch bist, noch irgendwie ausgeartet?

Dann hat dieser Beitrag seinen Zweck erfüllt.

Manchmal genügt das Lesen eines Blog Beitrages oder ein Austausch, ein Impulsgespräch oder ein Reading, das die Menschen bei mir bekommen und jedes Mal ist es ein kleines Wunder, wenn sich plötzlich Wege zeigen, die zuvor versperrt waren.

Als würde jemand das Licht anknipsen.

Du kannst niemanden mehr fragen

Du bist an einem Punkt angekommen, an dem du niemanden mehr fragen kannst was richtig oder falsch ist oder welche Reihenfolge du während der Meditation einhalten solltest oder ob du die grünen oder rosa Socken anziehen sollst.

Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass du eine Aufgabe hier zu erledigen hast und darauf wartest in die Welt gelassen zu werden.

Lass sie uns entdecken. Eine neue innere Welt, die sich irgendwann im Außen ebenfalls zeigen wird.

Neue Gedanken, Gefühle, grenzenloses Vertrauen in dich selbst.

Das Ziel ist deine Wahrheit

Ich habe lange darüber nachgedacht: Ist der Weg das Ziel oder das Ziel der Weg?

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, das Ziel ist deine Wahrheit!

Jeder, der auf seinem Weg ist und es wirklich ernst meint weiß, dass das auch mit Verlusten verbunden ist und ja, das tut verdammt weh.

Du bist bis hierher gekommen, deshalb weißt du das bereits.

Ich will dir keine Angst machen, sondern dich vorbereiten, damit du für dich ein starkes Fundament aufbauen kannst, keine Abhängigkeiten mehr von anderen.

Blick hinter die Fassaden

Ich sehe da draußen so viele, die vermeintlich auf ihrem Weg sind und spüre gleichzeitig wie einseitig und eingeschränkt ihr Horizont ist.

Es werden verkaufspsychologische Tricks angewandt, die dir etwas vortäuschen, das nicht echt ist. Vielleicht ist das für manche der richtige Weg. Aber ist es DEIN Weg? Wie oft bist du schon drauf reingefallen?

Seelenwege sind oft große Herausforderungen und glaub mir, ich weiß genau wovon ich spreche.

Vielleicht ist es auch nur meine Wahrnehmung, denn nur die zählt für mich.

Ich freue mich, wenn ich dich ein wenig zum Nachdenken und Reflektieren anregen konnte.

Die Welt könnte so viel schöner und bunter sein, wenn jeder seine Wahrheit leben würde.

Keine Marktschreierei, keine Machtkämpfe, kein höher – schneller – weiter mehr.

Hör auf deine innere Stimme

Ich lade dich ein: Mach die Augen auf und fang an hinter die Fassaden zu blicken. Hör auf deine innere Stimme, denn letztendlich zählt nur die.

Schreibe mir gerne in die Kommentare, was dir draußen auffällt.

Ich freue mich von dir zu lesen, was dich an diesem Beitrag inspiriert oder nachdenklich gemacht hat, oder Hoffnung gebracht hat.

💌 SOUL2SOUL – Carola

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Warum SOUL2SOUL anders ist

Warum SOUL2SOUL anders ist

Was mich an der Coaching-Szene nervt? Authentizität als Verkaufspose. Souveränität für Business-Fotos. Bei SOUL2SOUL bekommst du keine Rezepte von der Stange, sondern echte Impulse aus dem Leben. You get what you see.

Was mich an der ganzen Coaching Szene nervt

In der Coaching-Szene begegnen mir oft Dinge, die nicht zusammenpassen. Authentizität wird gepredigt, aber Masken werden getragen. Souveränität wird verkauft, aber nur fürs Foto.

Mein Gedanke dazu: Entweder ich bin es oder nicht. Man kann das nicht trennen.

Viele verkaufen Souveränität als Pose für das nächste Business-Foto. Für mich ist sie das, was übrig bleibt, wenn der Plan scheitert und du trotzdem stehen bleibst.

Souveränität habe ich von den besten gelernt

Ich habe von den besten gelernt, meinen ENGELN AUF PFÖTCHEN. Sie haben mich absolute Souveränität gelehrt und aktiviert, die ich heute lebe. SOUL2SOUL läuft seit 20 Jahren, souveräner als je zuvor.

Souveränität braucht kein Publikum. Echte Führung zeigt sich nicht im Rampenlicht, sondern in den Momenten, in denen kein Mensch zusieht. Es ist die Entscheidung, die du triffst, wenn es ungemütlich wird und kein Applaus folgt.

Meinem Hund kann ich nichts vormachen (früher nannte ich das JOHN-WAYNE-TRAINING für Hundehalter) und der Natur auch nicht. Beide reagieren nicht auf Titel, sondern auf echte Präsenz.

Das lernt man nicht in Seminaren, das wächst aus dem Leben. Wer du bist, wenn es schwierig wird, bestimmt, wie sicher sich andere bei dir fühlen.

Die Prüfung im Eiswasser

Vor kurzem musste ich dies in einer unerwarteten Prüfung im Eiswasser erleben: Ich rutschte ab, bis die Eisschollen mir gegen die Schultern knallten. In diesem Moment gibt es kein Publikum und keinen Plan. Nur die nackte Entscheidung: Panik oder Präsenz.

Ich ermutigte mich zum Atmen: „Ruhig bleiben. Alles ist gut.“ Diese innere Führung hat mich befreit.

Das ist SOUL2SOUL. Kein Marketing-Gedöns, sondern die Kraft, die aus der Ruhe kommt.

Wer du bist, wenn es schwierig wird, prägt das Gefühl, das andere in deiner Nähe haben. 

Was ist SOUL2SOUL?

SOUL2SOUL ist aus dem Leben entstanden. Es ist mein Lebensweg aus Erfahrungen. Es gibt keine Labels, keine Schubladen, kein spirituelles Marketing-Eso-Gedöns, sondern verkörperte Authentizität.

Die Transformation ist durch, jetzt geht es um Verkörperung.

Nenn es, wie du willst, Hauptsache, es wirkt.

Für wen ist SOUL2SOUL?

SOUL2SOUL ist für die Menschen, die genug haben vom Pflaster kleben und an einem Punkt sind, wo sie ihre eigene Wahrheit finden müssen. Nicht weil die ganzen Tools und Techniken falsch sind oder waren, sondern, weil sie jetzt nicht mehr funktionieren.

Ab einem bestimmten Punkt ist es einfach so, dass wir selbstständig werden müssen. Kein Händchen halten mehr und auch nicht mehr in der Vergangenheit wühlen. Ab hier geht es nur noch darum „was kann ich noch nicht sehen?“

Blinde Flecke sind nicht das, was dir bewusst ist, sondern versteckt. Manchmal genügt ein Perspektivenwechsel. Was du ab jetzt nicht mehr brauchst, ist die Bestätigung für das, was du schon weißt.

Für wen ist SOUL2SOUL nichts?

Für die, die noch Tools und Pflaster brauchen und gesagt bekommen wollen „mach dies oder das“. SOUL2SOUL hat ein starkes Fundament auf dem tief getaucht wird.

Was bekommst du bei mir?

Ich gebe Impulse, lese im Energiefeld. Bei mir gibt es keine vorgefertigten Tipps und Tricks von der Stange, nur Individualität. Keine Rezepte.

Bist du bereit?

Du wirst es spüren. Dein Körper wird dir zeigen, ob du bereit bist.

Und wenn du noch nicht soweit bist? Das ist völlig in Ordnung. Du darfst gerne Gast sein. Lies meine Blog-Beiträge, arbeite mit den Impulsfragen, die ich dort stelle. Über 200 Beiträge warten auf dich – sie werden dir helfen, deine eigene Wahrheit zu entdecken. In deinem Tempo. Ohne Druck.

Vielleicht bist du morgen bereit, vielleicht in einem Jahr. Bis dahin begleite ich dich mit meinen Impulsen.

Du findest mich auf meiner neuen Facebook-Seite, meinem neuen YouTube-Kanal und hier im Blog. 

Schau dich um. Fühl rein. Und wenn es passt, bin ich in Wilhelmshaven und online für dich da.

SOUL2SOUL – Carola Baum

Wer diese echte Präsenz sucht, weiß jetzt, wo er mich findet.

Februar-Aktion: Aufgrund meines Neustarts in Wilhelmshaven bekommst du im Februar zu jedem gebuchten Impulsgespräch das vorab Reading gratis dazu.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Nicht alle Wege sind gleich: Warum Verkörperung Zeit braucht

Nicht alle Wege sind gleich: Warum Verkörperung Zeit braucht

„Du musst es nur wollen.“ – „Visualisiere es jeden Tag.“ – „Manifestiere dir dein Traumleben.“

Kennst du diese Versprechen? Ich auch. Zu gut. Und weißt du was? Ab einem gewissen Punkt funktioniert das nicht mehr. Dieser Beitrag ist für alle, die spüren, dass ihr Weg tiefer geht und die bereit sind, die weiße Leinwand zu betreten.

(Schau dir gerne mein Impuls – Video dazu an)

Die einfachen Versprechen

Am Anfang einer Reise genügen vielleicht Pflaster und Affirmationen. Ein paar positive Gedanken hier, ein Visualisierungs-Ritual da. Das kann helfen. Wirklich.

Aber ab einem gewissen Grad nicht mehr.

Da geht es nicht mehr um „mach mal dieses und jenes“ und einen Zaubersatz.

Da geht es in die Tiefe.

Das bedeutet: Die Masken entlarven, die man selbst gar nicht bewusst wahrnimmt. Es geht nicht unbedingt nur darum, alte Glaubenssätze und Konditionierungen aufzulösen, vielleicht als Zwischenschritt.

Es geht viel mehr darum herauszufinden, was die eigene Wahrheit ist.

Das Problem mit dem Bankkonto

Was mich wirklich nervt, ist, dass überall nur am Bankkonto gemessen wird, wie viel Tiefe und Bewusstsein man schon hat oder nicht.

Wenn du nicht so richtig wohlhabend bist, kein Ferienhaus im Allgäu, kein SUV vom Feinsten und kein Traumhaus am Meer, dann bist du halt noch im Mangel.

Das ist einfach nicht wahr.

Und es tut mir für so viele Menschen da draußen leid, die wirklich an sich arbeiten und auf das Schlaraffenland hoffen, aber immer wieder durch solche Aussagen zurückgeworfen werden.

Als würde dein Kontostand über deine innere Reife entscheiden.

Bullshit.

Schau dir Social Media an. Es dreht sich gefühlt alles nur ums Geld bei den Coaches.

Aber ich erlebe es anders.

Ich kann innerlich reich und erfüllt sein und dennoch kann es im Außen noch nicht so sein.

Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich meine Beiträge aus der Zukunft schreibe. Klingt komisch, ist aber so. Das heißt: Ich bin schon mit der Version von mir verbunden, muss aber noch den Weg gehen und auch noch verkörpern.

Vielleicht müssen das andere nicht. Vielleicht gehen sie ohne Umweg direkt auf Ziel.

Aber genau das ist der Punkt: Wir sind nicht alle gleich.

Und das ist für mich auch ganzheitlich zu arbeiten, genau das zu berücksichtigen.

Mein Weg war schon immer anders

Ich selbst habe noch nie so funktioniert wie andere. Eher war alles andersherum.

Vor ein paar Jahren hatte ich das Gefühl: Je näher ich mir selbst komme, desto gegensätzlicher ist mein äußerer Zustand.

Ich weiß aber, dass das für mich dazugehört.

Ich weiß nicht mehr, wann ich darauf gekommen bin. Anfangs war es wirklich schwer das zu akzeptieren. Aber dann habe ich angefangen, alles als Spiel anzusehen.

Ich weiß auch: Je nachdem wie intensiv die jeweiligen Prozesse sind, desto mehr kracht auch die äußere Welt.

Aber das ist okay. Denn ich finde immer Lösungen.

Auch wenn ich manches nicht so gerne machen will, es ist inzwischen einfach Mittel zum Zweck. Nicht mehr und nicht weniger.

Das ist eine Sichtweise, die ich meinen Kunden gerne mit auf den Weg mitgebe. Alles wird dadurch leichter.

Die Jahre 2019–2023: Meine Transformation

Die Jahre 2019 bis 2023 waren meine intensivsten Transformationsjahre.

Ich brauchte diese Zeit, um meinen innersten Kern zu finden.

Danach habe ich mir noch zwei Jahre „Trainingslager“ gegönnt, um wirklich alles, auch meine Energiefelder, zu klären.

In diesen sechs Jahren ist ziemlich alles zusammengebrochen, was nur geht.

Und dennoch stand ich auf einem festen Fundament, das ich mir gebaut habe.

Diese Reise hatte sogar unbewusst eine tiefe Ahnenheilung mit sich gebracht. Und das hat mich noch stärker gemacht. Denn die unbewussten Muster, die ich teils übernommen, teils übergestülpt bekommen habe, haben keinen Einfluss mehr auf meine Entscheidungen.

Ich fühle mich frei.

Und ich habe mehr als einmal, nach solch einem tiefen Prozess, gesehen, wie sich die Puzzleteile fügen und alles Sinn ergibt.

Ich habe so lange nach einem erfüllten und sinnvollen Lebensinhalt gesucht, aber an der falschen Stelle. Hatte Ideen, wie und was es sein könnte.

Und erkannte dann: Meine ganze Vergangenheit war bereits sinnvoll. Und ich fand darin auch Erfüllung.

Was Verkörperung für mich bedeutet

Für mich bedeutet Verkörperung, dass ich mich nicht mehr von irgendetwas im Außen so triggern lasse, dass es mich handlungsunfähig macht.

Klar bin ich auch mal genervt. Aber ich halte so etwas nicht mehr fest.

Gefühle dürfen und sollen weiterhin sein. Aber sie fließen durch mich hindurch. Es bleibt nichts mehr haften.

Verkörpern ist also das Ergebnis, wenn Angst, Ärger, Frust und was es sonst noch gibt, das uns das Leben schwer macht, nur noch von außen betrachtet wird.

Ich hinterfrage: Ist es wirklich so? Oder ist es eine alte Erinnerung?

Und dann darf es wieder gehen.

Ein perfektes Beispiel dafür ist mein Blogbeitrag „Unfreiwillig Eisbaden“.

Dort siehst du, wie Verkörperung in der Praxis aussieht, nicht als Theorie, sondern als gelebte Erfahrung.

Kein Abstieg, sondern innere Heilung

Eigentlich war es kein Abstieg, sondern die Zeit meiner persönlichen inneren Heilung.

Ich wollte wissen: Wer bin ich ohne meine Vergangenheit?

Dieser Spruch fand mich immer und immer wieder, bis er zur Manifestation wurde, unbeabsichtigt.

Und dann machte ich halt, was gemacht werden musste, um das zu erfahren.

Ich musste nicht loslassen. Ich wollte alles loslassen, was nicht wirklich zu mir und meinen Überzeugungen gehörte.

Es hat mich gekostet, dass ich mich zwischendurch immer wieder sehr einsam fühlte, weil ich niemanden zum Austauschen hatte.

Aber es hat mir so viel mehr geschenkt.

Was in den ganzen Jahren wirklich passiert ist, habe ich in meinen Blogbeiträgen festgehalten und auch teilweise bei YouTube geteilt.

Viele fragen mich: „Aber wie war das damals? Was war der Auslöser?“

Ich kann mich an vieles gar nicht mehr erinnern. Es wurde überschrieben und hat keine Relevanz mehr.

Warum sollte ich mich an etwas aus der Vergangenheit erinnern, was mir nicht mehr gut tut?

Das wäre doch genau das, was in herkömmlichen Therapien gemacht wird: Immer wieder im alten Müll graben.

Wem bringt das was, wenn ich doch andere Ergebnisse haben will?

Jetzt ist der gegenwärtige Moment. Und nur jetzt kann ich entscheiden.

Die weiße Leinwand meiner Zukunft

Was ich auf meiner Leinwand sehe?

Eine weiße Leinwand.

Was da draufkommt?

Keine Ahnung.

Ich bin im gegenwärtigen Moment, und das Leben malt das Bild.

Ich beobachte und achte darauf, dass es meine Lieblingsfarben sind.

Was ich jetzt anders mache?

Ich beobachte. Ich reflektiere. Ich reagiere darauf.

Es wird nichts bewertet, weil es ist, wie es ist.

Und ich kann es durch mein Denken und Fühlen beeinflussen.

Das ist die Freiheit der weißen Leinwand.

Für dich, der du dich hier erkennst

Vielleicht erkennst du dich hier wieder:

Du hast schon so viel ausprobiert. So viele Tools, Methoden, Affirmationen.

Und trotzdem fühlt es sich an, als würde es bei dir nicht so laufen wie bei anderen.

Das heißt nicht, dass du was falsch machst.

Das heißt, dass dein Weg tiefer geht.

Wenn du hier bist und das liest, bist du kein blutiger Anfänger mehr.

Du bist jemand, der bereit ist für den nächsten Level.

Und dieser Level ist nicht „mehr manifestieren“, sondern verkörpern.

Wenn du dich in meinen Beiträgen erkennst, hoffe ich, dass du auch entdeckst: Es gibt keinen Grund, dass du dich schämst oder klein fühlst.

Ja, im Moment ist es vielleicht wirklich nicht so toll.

Aber wenn du aufmerksam gelesen hast: Vielleicht ist es auch bei dir gerade ein Säuberungsprozess.

Du bist nicht hier und liest meine Blogs, wenn du blutiger Anfänger bist.

Du hast schon eine Reise hinter dir und vieles ausprobiert.

Vielleicht ist das, was du vermeintlich gerade verlierst, sogar von Vorteil.

Versuche nicht, es krampfhaft festzuhalten.

Du brauchst deine Hände für etwas anderes.

Es gibt keinen Zaubersatz

Ich wünschte, ich könnte dir einen Satz mitgeben, der alles leichter macht.

Aber die Wahrheit ist: Es ist ein Prozess. Und der muss durchlaufen werden.

Die Tatsache anzunehmen, das so ist, wie es ist, ganz ohne Bewertungen.

Kein Satz, keine Zauberformel. Das bringt nichts.

Es ist, wie es ist. Und es wird, was ich daraus mache.

Vielleicht nicht sofort. Aber irgendwann.

Und auch das ist egal, weil es gibt nur den gegenwärtigen Moment, in dem ich handeln kann.

Nicht alle Wege sind gleich

Manche Menschen brauchen einen Funken.
Manche brauchen ein Feuer.
Manche brauchen die Asche.

Und das ist okay.

Lass dir von niemandem einreden, dass dein Weg falsch ist, nur weil er länger dauert. Nur weil er härter ist. Nur weil er nicht dem Schema entspricht.

Dein Weg ist dein Weg.

Und wenn du gerade auf einer weißen Leinwand stehst, leer, aber frei, dann bist du nicht am Ende.

Du bist am Anfang.

Und jetzt kannst du malen, was immer du willst.

Wenn du Klarheit brauchst

Manchmal brauchen wir einen Perspektivenwechsel. Wir sind oft so eingeschränkt in unserer Sichtweise.

Wenn du das Gefühl hast, dass du Klarheit für deinen nächsten Schritt gebrauchen könntest – dann lass uns reden.

Ich biete Impulsgespräche oder manche nennen sie auch Seelengespräche. Keine Problemwälzerei. Kein endloses Kreisen.

Sondern: Atmen. Schauen, was wirklich los ist. Und dann den nächsten Schritt finden.

Vielleicht brauchst du einen Perspektivenwechsel. Vielleicht mehr Klarheit. Vielleicht einfach jemanden, der zwischen den Zeilen liest.

👉 Mehr Infos zu meinen Impulsgesprächen findest du hier.

Deine Gedanken?

Erkennst du dich in diesem Text wieder?

Ich würde mich freuen, wenn du einen Kommentar hinterlässt und teilst, wo du gerade stehst.

Bist du auch gerade auf der weißen Leinwand?
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Lass uns in den Austausch gehen. Ich freue mich auf deine Perspektive.

💬 Schreib mir in den Kommentaren oder, wenn du Klarheit für deinen nächsten Schritt brauchst, buche ein Impulsgespräch.


Für alle, die durch das Feuer gehen ihr seid nicht allein.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Meine unfreiwillige Meisterschaft im Eiswasser

Meine unfreiwillige Meisterschaft im Eiswasser

Warum ich heute nicht mehr vor der Heizung brüte

Kennst du das Gefühl, wenn das Leben dir genau das vor die Füße wirft, was du am wenigsten gebrauchen kannst? Vor ein paar Tagen fiel ich in einen eiskalten, tiefen Graben. Buchstäblich. Und während die Eisschollen gegen meinen Körper krachten, passierte etwas Unerwartetes: Ich wurde ganz ruhig. Was danach geschah, zeigte mir, wie weit ich auf meiner Reise schon gekommen bin – und dass meine drei Endgegner (Wasser, Kälte und das Meer) vielleicht meine größten Lehrer sind.

Erkenne die Zeichen

Spontan, mutig und… im Eiswasser

Ok, ich halte mich für spontan, bin mutig und probiere sehr gerne Neues aus. Mein Umzug nach WHV war schon mal ein großer Beweis dafür und nicht nur der. Mein ganzes Leben lang eigentlich schon.

Aber zurück zu spontan und gerne Neues ausprobieren…

Heute Nachmittag war ich so richtig fertig. Ich musste mich mit Dingen beschäftigen, die einfach nicht meine Baustelle sind, aber dennoch gemacht werden mussten. Irgendwann war ich aber so erschöpft, dass ich mich zu einer Pause entschlossen hatte.

Mein Blick fiel zum Fenster und ich stellte entzückt fest, dass es wohl schon lange nicht mehr regnete und sogar die Sonne schien. Na besser geht es nicht. Rosi war verpennt, aber dennoch war es allerhöchste Zeit für ihre Gassi-Runde.

Da wir ja immer noch auf der Suche nach dem nächsten Ort mit Meerblick waren, fand ich den Zeitpunkt für ausgesprochen geglückt. Ab ins Auto und 5 Minuten später waren wir schon auf dem Parkplatz.

Von hier aus sollten es nur noch ein paar Meter zum ersehnten Ziel sein. Da ich aber wusste, dass Rosi dringend musste, sah ich ein paar Büsche, die sie dafür bevorzugte.

Eigentlich wollte ich vorgehen und sie ihr dann zeigen.

Noch während ich das dachte, kam ein unfreiwilliges Eisbad auf mich zu.

Der Moment, in dem alles stillsteht

Ja, spontan und mutig musste das wohl so kommen, denn freiwillig käme mir das nicht in den Sinn. Aber so lustig, wie sich das hier anhört, war das gar nicht.

Es war kein kleiner Graben, in den ich gefallen bin. Er war sogar ausgesprochen tief und ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, wie ich da hineingeraten bin.

Eisschollen, Panik und… innere Ruhe?

Der Graben war mindestens 1,2m tief und die Eisschollen krachten immer wieder gegen meinen Körper, und so verhinderten sie immer wieder das Herauskrabbeln.

Eine kleine Panikattacke kündigte sich an und in dem Moment wurde ich ganz ruhig.

Meine Klamotten waren bis zu den Schultern im eiskalten Wasser, aber meine durchströmende Ruhe ließ mich Grasbüschel greifen und ganz langsam konnte ich mich zitternd befreien.

Zurück nach Hause – zitternd, geprellt, aber lebendig

Die klatschnassen Sachen klebten an meinem Körper, die Stiefel quietschten und quatschten bei jedem Schritt.

Ich packte Rosi unverrichteter Dinge ins Auto und fuhr schnellstens nach Hause.

Ich zog die nassen Sachen aus und stellte fest, dass ich am ganzen Körper Prellungen hatte und mir alles wehtat. Von der Kälte war ich eine Mischung aus stellenweise rot bis blau.

Aber mir war dennoch nicht wirklich kalt.

Die Entscheidung, die alles verändert

Also legte ich mich trocken und überlegte, wo ich mit Rosi sonst hinfahren könnte.

Als ich angezogen war, wurde es wieder ganz ruhig in mir.

Natürlich fahren wir da hin, wo wir eigentlich laufen wollten…

Früher vs. Heute – Eine radikale Veränderung

Kennst du solche Momente? Wenn etwas Unerwartetes passiert und du merkst: Früher hätte ich jetzt alles anders gemacht?

Es ist noch nicht lange her, da hätte ich um diese Stelle einen riesigen Bogen gemacht. Wahrscheinlich wäre ich nicht mal rausgegangen, hätte mich trocken gelegt und wäre vor der Heizung zitternd in stumpfes Brüten gefallen.

Irgendwann wäre ich vielleicht wieder an einen anderen Ort gefahren, aber der… nee, nie wieder.

Zurück zum Unglücksort – Mit ganz neuen Augen

Wir fuhren also wieder zurück, zum Unglücksort.

Ich schaute mir die Stelle an und ich frage mich immer noch, wie das passieren konnte, und war nur froh, dass Rosi nicht vor mir bei den Büschen ankam.

Wir hatten einen tollen Nachmittag und haben wieder wunderbare Fotos gemacht. Rosi hat noch Schnee gefunden und wieder Rosi-Schneeengel gemacht.

Ich staune immer noch, wie sich meine innere Haltung in den letzten Monaten gewandelt hat.

Was früher fast mein Ende war, ist heute mein Lehrer

Die letzten 2-3 Jahre habe ich meine persönliche Transformation verkörpert und heute durfte ich, wenn auch wieder unfreiwillig, eine weitere Meisterschaft für mich gewinnen.

Aber mich hat die Situation an noch etwas erinnert.

Das Kindheitstrauma, das mich bis heute begleitet

Als kleines Kind wäre ich fast ertrunken, somit hat Wasser für mich eine besondere Faszination, aber niemals würde ich z.B. ins Meer gehen.

Eisbaden ist ja ein regelrechter Hype und bisher habe ich mich immer erfolgreich davor gedrückt – Es ist ja kalt und Kälte ist etwas, das ich gar nicht leiden kann.

Beobachter des eigenen Lebens werden

Aber was noch interessanter war: Ich war wieder Beobachter.

In dem Moment, als sich diese kleine Panikattacke ankündigte und ich innerlich ganz ruhig wurde, stand ich an diesem Graben und etwas half mir, nicht mehr abzurutschen, sondern irgendwie da rauszukommen.

Hooksiel und die drei Endgegner

Rosi und ich hatten gerade einen tollen Ausflug nach Hooksiel. Du weißt inzwischen, dass es drei Endgegner gibt. Wasser, Kälte und das Meer vor der Tür, mit dem ich ein Date machen muss, weil es nicht immer da ist.

Auf der Suche nach dem Strand – Nasse Füße inklusive

So, wir laufen also so rum und suchen den Eingang zum Strand. Hmmm, nix zu sehen, also ab an der Hundewiese vorbei zum gepflasterten Weg, der ja bestimmt irgendwo zum ersehnten Sandstrand führen wird.

Aber der Weg über die Wiese hatte es wieder in sich. Wasser bzw. Pfützen tiefer als erwartet und schnell war klar: beim nächsten Mal Gummistiefel und Schneehose. Aber diesmal eben noch nicht und so gingen wir nassen Fußes weiter.

Rosis Sandstrand-Versprechen einlösen

Irgendwann war es mir egal, schließlich hatte ich Rosi Sandstrand versprochen. Wieder über eine Wiese und da war er. Endlich und Rosi glücklich. Wir führten unseren entspannten Sonntag-Nachmittag-Spaziergang fort und ich hoffte auf schöne Strandfunde, wie ich es von Rügen und Darß kannte. Hmmm, hier jetzt nicht so, aber gut, kommt bestimmt noch.

Wieder diese Panik – Und wieder die Ruhe

Plötzlich blickte ich auf, immer noch am Strand, aber rings herum Gräben und Pfützen, die wirklich riesig waren. Ich wollte eigentlich rüber auf den gepflasterten Weg und langsam Richtung Parkplatz zurück.

Für einen kurzen Moment war wieder diese kleine Panikattacke da. Wasser… Ich liebe es, aber ich habe auch einen riesigen Respekt davor. Ich weiß um die Kraft, die Wasser entwickeln kann und das Erlebnis von letzter Woche war wieder präsent.

Atmen… Carola atme, damit machst du nichts falsch… tief A T M E N… und schon war die tiefe Ruhe wieder da.

Wenn sich Kreise schließen

Ich weiß, dass ich gerade an einem Punkt bin, wo sich erneut Kreise schließen.

Mit Wasser fing es an und jetzt bin ich wieder am Wasser, was mich fasziniert und ängstigt zugleich. Dennoch muss das hier sein, um meine persönliche Heilung endgültig abzuschließen.

Alles Alte muss brechen, damit Neues entstehen kann

Alles macht Sinn und fügt sich. Für einen kompletten Neustart MUSS alles Alte zusammen- und wegbrechen, damit sich Neues entwickeln kann.

Das habe ich selbst manifestiert, obwohl ich was anderes haben wollte. Ich wollte wissen, wer ich ohne meine Vergangenheit bin. Die letzten 7 Jahre habe ich auf das hier unbewusst hingearbeitet. Ich kann nicht mal sagen: „Hätte ich das vorher gewusst, dann…“ Weil ich davon überzeugt bin, dass das mein Seelenweg ist und meine persönliche Heilreise hier ein Ende findet.

Die Seelenaufgabe in neuer Form

Sterbe ich dann? Ich glaube nicht, aber ich werde dann meine Seelenaufgabe wieder aufnehmen können, nur mit anderen Aufgaben wie die Jahre zuvor. Ja, der Kreis schließt sich und langsam blitzt schon das eine oder andere hervor.

Der Frühling einer neuen Ära

Der Frühling einer neuen Ära, wenn du so willst. Die Vorbereitungen laufen und ich bin sehr gespannt, was alles möglich sein wird.

Du kannst nicht am Gras ziehen…

Momentan stecke ich noch im Prozess, obwohl der Durchbruch schon eine Weile hinter mir liegt. Du kennst den Spruch: „Du kannst am Gras ziehen, dennoch wächst es nicht schneller.“ Noch so ein Endgegner: GEDULD MIT MIR UND MEINEM WEG.

Die Geduld, die ich mit anderen habe, wünsche ich mir auch für mich. Ja, ich arbeite dran.

Lass uns in den Austausch gehen

Ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Gedanken mit mir teilst:

Welche Erfahrung hast du mit deinen eigenen „Endgegnern“ gemacht? Was hilft dir, wenn die Panik kommt und du trotzdem weitergehen musst?

Schreib mir gerne in die Kommentare, ich bin gespannt auf deine Geschichte und freue mich auf den Austausch mit dir.

Impulsfragen für dich

Vielleicht erkennst du dich in meiner Geschichte wieder? Dann lade ich dich ein, einen Moment innezuhalten:

    • Was sind deine persönlichen „Endgegner“, die Dinge, vor denen du am liebsten davonlaufen würdest?
    • Gab es Momente in deinem Leben, in denen du zurückgegangen bist, obwohl jede Faser in dir „Flucht!“ geschrien hat?
    • Wie gehst du mit dir selbst um, wenn du merkst, dass dein Prozess länger dauert als erhofft?
    • Wo wünschst du dir mehr Geduld mit dir selbst?
    • Welche innere Ruhe hast du schon in dir entdeckt, von der du vorher nichts wusstest?

    Eine kleine Erinnerung: Du bist genau richtig, genau hier, genau jetzt.

    Steckst du gerade fest?

    Manchmal braucht es einen anderen Blickwinkel, um zu sehen, was wirklich möglich ist.

    Wenn du gerade an einem Punkt bist, wo scheinbar gar nichts passt, wo die Endgegner übermächtig erscheinen oder wo du einfach nicht weiterkommst, dann lass uns sprechen.

    Ich biete dir ein Impulsgespräch für einen Perspektivenwechsel an. Manchmal reicht schon ein anderer Blickwinkel, eine neue Frage oder ein frischer Impuls, um wieder in deine Energie zu kommen.

    Buche dir hier dein persönliches Gespräch: 

    Denn eins weiß ich sicher: Du bist nicht hier, um klein zu bleiben. Du bist hier, um deine Meisterschaft zu leben, vielleicht manchmal unfreiwillig, aber immer genau richtig.

    Carola Baum Aufgeben ist keine Option

    In Liebe und tiefer Verbundenheit,
    SOUL2SOUL – Carola

    PS: Rosi lässt ausrichten, dass Schneeengel im Sand genauso schön sind wie im echten Schnee. Und dass Gummistiefel wirklich eine gute Investition sind. 😊