Schicksalsschlag: Wenn die alte Normalität nicht mehr passt

Schicksalsschlag: Wenn die alte Normalität nicht mehr passt

Manchmal passiert etwas, das uns komplett aus der Bahn wirft. Und dann kommt der Moment, wo alle sagen: "Das Schlimmste ist vorbei."

Aber du stehst da und spürst: Ich kann gar nicht zurück zur Normalität.
Was kommt nach der Stabilisierung?
Über den Weg, den niemand beschreibt und wie dein Tier dich dabei begleitet.

Schicksalsschlag überstanden und jetzt?

Manchmal passiert etwas in unserem Leben, das uns komplett aus der Bahn wirft.

Eine Krankheit. Ein Verlust. Ein Zusammenbruch.

Und dann kommt dieser Moment, wo alle sagen: „Das Schlimmste ist vorbei. Jetzt wird’s wieder normal.“

Aber du stehst da und spürst: Ich will gar nicht zurück zur Normalität.

Zurück zu was eigentlich? Zu dem Leben, das mich hierher gebracht hat? Zu den Mustern, die nicht mehr passen? Zu der Person, die ich war, bevor alles zerbrochen ist?

Vielleicht spürst du schon, dass dieser Schicksalsschlag nicht nur ein Unglück war. Sondern eine Tür. Ein Moment, in dem sich etwas zeigen durfte, das vorher im Verborgenen lag.

Und jetzt stehst du da. Stabilisiert, ja. Aber auch fragend.

Was kommt jetzt?

Der Moment danach

Ich kenne diesen Moment.

Vor anderthalb Jahren saß ich selbst da. Sechs Monate voller Schicksalsschläge lagen hinter mir. Menschen, die ich liebte, waren gegangen. Tiere, die mein Leben begleitet hatten, waren gestorben.

Ich war durch die Stabilisierung durch. Ich konnte wieder funktionieren. Aber da war diese Frage:

Und jetzt?

Alle um mich herum erwarteten, dass ich weitermache wie vorher. Dass ich „stark“ bin. Dass ich „nach vorne schaue“.

Aber ich wollte gar nicht nach vorne schauen, ohne zu verstehen, was gerade passiert war.

Ich wollte fühlen. Ich wollte verstehen. Ich wollte wissen, was diese Schicksalsschläge mir eigentlich zeigen wollten.

Und genau da fängt der Weg an, über den niemand spricht.

Was nach der Stabilisierung kommt

Wenn du einen Schicksalsschlag erlebt hast, durchläufst du Phasen.

Die erste Phase ist der Schlag selbst. Das Unerwartete. Das, was dein Leben aus den Angeln hebt.

Die zweite Phase ist das Überleben. Hier brauchst du professionelle Hilfe – Ärzte, Therapeuten, Menschen, die dich stabilisieren. Hier lernst du, wieder zu atmen. Hier baust du Resilienz auf.

Und das ist wichtig. Das ist die Basis.

Aber dann kommt die dritte Phase.

Die Phase, in der du merkst: Ich habe überlebt. Aber ich will nicht einfach nur weitermachen. Ich will verstehen.

Hier fängt der eigentliche Weg an.

Hier merkst du, dass du nicht mehr zurückkannst. Dass dein altes Leben nicht mehr passt. Dass etwas in dir sich verändert hat.

Und genau hier stehen die meisten Menschen fest.

Weil niemand ihnen sagt, was als Nächstes kommt.

Was du jetzt brauchst

Nach einem Schicksalsschlag brauchst du keine weiteren Methoden. Keine weiteren „5 Schritte zu…“-Programme. Keine Erklärungen, warum es so gekommen ist.

Was du brauchst, ist etwas anderes:

Eine Richtung.
Nicht ein Ziel. Nicht ein Plan für die nächsten 5 Jahre. Sondern eine Richtung, die sich STIMMIG anfühlt. Die nächste Entscheidung. Der nächste Schritt.

Klarheit.
Nicht Antworten von außen, sondern Klarheit von innen. Wer bin ich jetzt? Was fühlt sich jetzt richtig an? Was darf jetzt gehen?

Begleitung.
Nicht jemanden, der dir sagt, WAS du tun sollst. Sondern jemanden, der MIT dir fühlt. Der deine blinden Flecken sieht. Der dich hält, wenn es ungemütlich wird.

Und manchmal: Ein Tier, das dich erinnert.

Wenn dein Tier dich auf etwas hinweist

Ich arbeite seit 25 Jahren mit Menschen und Tieren. Und ich habe etwas beobachtet, das ich nicht mehr ignorieren kann:

Manche Tiere sind nicht einfach nur Haustiere.

Sie sind Engel auf Pfötchen. Verbündete. Wegweiser.

Du erkennst sie daran, dass herkömmliche Methoden bei ihnen nicht funktionieren. Dass sie auf DEINE Emotionen reagieren, nicht auf Kommandos. Dass sie dich spiegeln – manchmal so deutlich, dass es wehtut.

Und manchmal nehmen sie uns etwas ab.

Ich habe es so oft erlebt: Menschen, die Krebs hatten, die gesundet sind – und kurz danach stirbt ihr Hund an genau diesem Krebs.

Das ist kein Zufall.

Das ist Liebe auf einer Ebene, die wir oft nicht in Worte fassen können.

Falls du so ein Tier hast – eines, das dich herausfordert, das dich zwingt, hinzuschauen – dann ist das kein Problem. Das ist ein Geschenk.

Dein Tier zeigt dir, wo du noch nicht frei bist. Wo du noch festhängst. Wo du noch nicht bei dir angekommen bist.

Der Weg durch die Transformation

Was nach der Stabilisierung kommt, ist die Transformation.

Und hier wird’s ungemütlich.

Nicht, weil jemand dir das Leben schwer machen will. Sondern weil echter Wandel nicht im Kopf passiert. Sondern im Körper. Im Fühlen. Im Durchgehen.

Hier löst du eingeschlossene Emotionen. Hier legst du Masken ab. Hier gehst du durch Schmerz, um wirklich frei zu werden.

Das ist keine schnelle Lösung. Das ist kein Sprint. Das ist ein Prozess.

Und genau hier brauchst du manchmal jemanden, der mit dir geht.

Nicht jemanden, der dich in Watte packt. Nicht jemanden, der dir sagt „Alles wird gut“. Sondern jemanden, der dich hält, während du durch die Wellen gehst.

Ein Fundament aufbauen

Hier ist etwas, das mir selbst geholfen hat:

Du kannst ein Fundament aufbauen, BEVOR der nächste Schicksalsschlag kommt.

Nicht, um dich zu schützen. Sondern um stabil zu stehen, wenn die nächste Welle kommt.

Für mich war es die Natur. Das Waldbaden. Das bewusste Atmen. Das Erden.

Für dich kann es etwas anderes sein. Vielleicht kreatives Malen. Vielleicht Tanzen. Vielleicht etwas, das du schon lange nicht mehr gemacht hast, aber das dich ruft.

Setz dich hin. Füße fest am Boden. Augen geschlossen.

Atme drei Mal tief ein und aus.

Und spüre in dich hinein: Was ruft mich gerade? Was brauche ich JETZT?

Nicht das, was du gewohnt bist. Sondern das, was dich wirklich nährt.

Die Frage, die alles verändert

Nach einem Schicksalsschlag stellen sich viele Fragen.

Aber eine Frage ist wichtiger als alle anderen:

Wie möchte ich leben?

Nicht: Was soll ich tun?
Nicht: Was erwarten andere von mir?

Sondern: Wer möchte ich JETZT sein?

Leg eine Hand auf dein Herz. Eine Hand auf deinen Bauch.

Und spüre in dich hinein:

Wie möchte ich mich fühlen?
Wie möchte ich leben?
Was darf jetzt gehen?

Diese Frage verändert alles.

Weil sie dich nicht in die Zukunft katapultiert, sondern ins Hier und Jetzt bringt.

Wenn du bereit bist

Wenn du das Video gesehen hast und spürst: Das bin ich. Genau da stehe ich.

Wenn du merkst, dass dein Tier dir etwas zeigen will, aber du siehst es noch nicht ganz klar.

Wenn du nicht mehr nur überleben willst, sondern wirklich LEBEN.

Dann lade ich dich ein, einen Schritt weiterzugehen.

Ich arbeite nicht mit vorgefertigten Programmen. Ich arbeite nicht mit Langzeitbegleitung.

Ich gebe Impulse. Wenn du festhängst. Wenn du Klarheit brauchst. Wenn du einen blinden Fleck hast.

Du bist dein bester Coach. Aber manchmal brauchst du jemanden, der mit dir fühlt. Der sieht, was du noch nicht siehst.

Eine Einladung

Falls du spürst, dass dieser Weg dich ruft, dann melde dich gerne.

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Ich bin da. Für die Menschen, die tiefer gehen wollen. Die nicht mehr Pflaster kleben wollen. Die ihre Wahrheit finden wollen.

SOUL2SOUL – Carola

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Impulsfragen

  • Wo stehst du gerade? Bist du noch in der Stabilisierung oder schon im "Und jetzt?"-Moment?
  • Gibt es etwas in deinem Leben, zu dem du nicht mehr zurück willst?
  • Hat dein Tier dir in letzter Zeit etwas gezeigt, das du noch nicht verstehst?
  • Was ruft dich gerade? Was möchte gelebt werden?
Erinnere dich: Wenn der Seelenweg dich nicht loslässt

Erinnere dich: Wenn der Seelenweg dich nicht loslässt

„Erinnere dich“ – diese Botschaft höre ich 20 Mal am Tag seit Wochen. Erinnere dich woran? Daran, wie es sich anfühlt, wenn alles zusammenbricht. Warum? Damit ich das Mitgefühl nicht verliere. Über die harten Lektionen auf dem Seelenweg.

Erinnere dich – Wenn der Seelenweg dich nicht loslässt

Halli Hallo, da bin ich schon wieder, eingemummelt, weil heute ein besonderer Tag war. Dir kann ich es erzählen, weil du auf deinem Weg diese Momente genau kennst. Momente, wo du denkst „das kann doch nicht sein. So viel Karma kann kein Mensch alleine angesammelt haben.“

Momentan gibt mein Auto seinen Geist auf. Ich ahnte es bereits im November, als ich ihn um einen Laternenpfahl gewickelt hatte.

Ich wusste, dass es schwierig werden würde, ihn noch mal durch den TÜV zu bringen und auf dem normalen Weg hätte ich mich nicht trennen können. So kam die aggressive Laterne mehr oder weniger zu einem ungünstigen aber dennoch richtigen Zeitpunkt und trat heftig die Beifahrerseite ein.

Ich brachte ihn in die Werkstatt und ließ ihn ausbeulen. Wertvolles Geld, dass mir die Startzeit hier erleichtern sollte. Aber, so it ist. Allerdings machte dieser Werkstatt-Mensch mir ein gutes Gefühl, dass er gar nicht so durch sei, wie unser KfZ Mechaniker immer sagte.

Ich hatte ja noch einige Male WHV und Königslutter zu fahren und hätte ich jetzt nicht dieses gute Gefühl, wäre ich mit Sicherheit nicht so gelassen unterwegs gewesen. Nun ist es dennoch soweit. Wir müssen Abschied nehmen und das tut ja immer weh.

Der Tank ist voll aber die Batterie leer.

Sightseeing Tour im Bus – wenn das Universum dich zwingt hinzusehen

So musste ich heute wieder mit dem Bus zu einem Termin fahren und da war es wieder… Während ich aus dem Fenster sah genoss ich die entspannte Fahrt und entschloss mich dazu eine selbstgeführte Sightseeing Tour daraus zu machen.

Im Auto sitzend kommt man doch nicht dazu. Da ist Konzentration angesagt oder…

Ich war zu früh bei meinem Termin und beschloss mir die Innenstadt ein wenig anzusehen. Auch das hätte ich freiwillig nicht gemacht. Rosi ist die Shopping Queen – ich hasse es. Dennoch dachte ich so „gut, ich bin ja erst 6 Wochen hier und habe mich noch nie aus unserem Kiez rausgewagt. Gut in die Natur, ans Meer, in den Wald. Aber die Stadt besichtigen?“

Dann hellte es um mich herum wieder auf und ich erkannte, dass es immer einen Grund gibt auch, wenn mir die Gründe manchmal auszugehen scheinen.

Ich nutze die Talente meiner Hunde und fördere diese, damit sie entspannte Hunde werden können.

„Erinnere dich“ – Die Botschaft, die nicht aufhört

Aber ich sollte mich an noch etwas erinnern. Wie oft hören wir, dass wir nur die Führung für unser Leben übernehmen müssen und dann läuft alles. Ich glaube das nicht, sondern gehe davon aus, dass auch dieser Spruch einer von vielen ist, der Menschen, die noch ihre Wahrheit oder Mission suchen, stark verunsichern kann.

Seit Wochen höre ich diese Botschaft. Mindestens 20 Mal am Tag: „Erinnere dich.“

Erinnere dich woran?

Daran, wie es sich anfühlt, wenn alles zusammenbricht. Daran, wie es ist, wenn du nicht mehr weißt, wie es weitergeht. Daran, wie sich dieser Schmerz anfühlt, der durch den Körper fließt.

Warum?

Damit ich das Mitgefühl nicht verliere.

Wenn du auf dem Seelenweg bist, wenn du Menschen begleitest, die selbst in dieser Tiefe sind – dann MUSST du dich erinnern. Du musst fühlen können, wie es ist. Sonst wird alles zu einer leeren Seifenblase. Zu Marketing-Floskeln. Zu „Oh ja, ich fühle mit dir“ ohne dass du es wirklich tust.

Mein Weg war nie geplant – er wurde mir geschenkt

Wenn ich mir alleine meinen Businessweg ansehe wird klar, was ich damit meine. Andere machen sich selbstständig, haben einen Plan und wissen genau, sie wollen was verkaufen und manche auch ein Imperium aufbauen.

Bei mir war das anders. Bei mir war es ein tiefgreifendes Eintauchen in die Seele – ein Geschenk, das ich meinem wunderschönen Charlie verdanke.

An dem Tag, als ich entscheiden musste, dass dieser junge, wundervolle Hund sterben sollte, passierte etwas Unglaubliches: Seinen letzten Herzschlag in meiner Handfläche spürend, erlaubte er mir seine aufsteigende Seele zu sehen. Sein Impuls dazu: „Es wird Zeit, dass du dich der Welt zeigst. Du musst den Auftrag annehmen, damit es andere Hunde leichter haben.“

Tja, am Tag darauf bin ich in die Selbstständigkeit gestolpert und wusste gar nicht was es bedeutet, ein Unternehmen zu führen und aufzubauen. Ehrlich gesagt, hat mich das auch gar nicht interessiert…

Ich wollte helfen, Tieren, ihren Menschen und das machte ich auf eine ganz andere Art und Weise als bis dahin bekannt und schnell entwickelte ich mich auf meinem Seelenweg. Mit jedem meiner ENGEL AUF PFÖTCHEN immer weiter, immer tiefer.

Warum muss immer wieder alles zusammenbrechen?

Und jetzt sitze ich im Bus und werde daran erinnert, wie es sich anfühlt, wenn scheinbar kein Stein auf den anderen passt und weiß so genau, dass es nur ein Gefühl ist und das ist so wichtig, damit ich das Mitgefühl nicht vergesse, wenn ich mit dir arbeite.

Die Erinnerung an den Schmerz, der durch den Körper fließt, wenn man nicht mehr weiß, ob man männlein, weiblein oder was dazwischen ist.

Ich habe meine Überzeugungen nicht aus einem Buch, sondern aus meinem Leben.

Ich bin Meisterin darin geworden zu hinterfragen, Perspektiven zu wechseln und das Gute hinter dem Chaos zu erkennen. Ich lebe noch, lache, weine und manchmal alles gleichzeitig, weil es zu mir gehört. Ich verliere mich nicht hinter Marketing-Floskeln und ziehe das gelebte Fühlen vor.

Diese Wellen, diese Extreme, die ich habe, die sind einfach nur dafür da, dass ich mich wirklich immer wieder auch dran erinnere, wie es ist. Gerade in den Bereichen, wo ich die Menschen begleite, da funktionieren ja keine Tools und Techniken mehr. Es funktioniert ja nicht mehr.

Und deshalb ist es so wichtig hinzugucken – ja, ich bin jetzt da, ich muss jetzt was für mich selber finden, weil das alles, was so angeboten wird, das funktioniert nicht. Und wenn ich jetzt aber nicht mehr weiß, wie sich das anfühlt, kann ich auch nicht so stabil begleiten.

Ist es Sabotage oder ist es dein Seelenweg?

Genau das ist auch die Ergänzung zu meinem letzten Video über Sabotage oder Seelenweg. Guck mal bei dir, welche Muster wiederholen sich bei dir? Was ist es bei dir? Ist es der Seelenweg?

Und wenn du sagst, okay, ich spüre ja in mir drin dieses Unerschütterliche, ich weiß, dass das richtig ist, ich weiß, dass das zu mir gehört – dann weißt du ganz genau, egal was rings herum ist, es ist dein Seelenweg, auch wenn du es vielleicht noch gar nicht benennen kannst oder sowas, aber das ist nicht schlimm.

Wenn du weißt, was zu deinem Weg gehört, wenn du weißt, was deine Mission ist, dann fallen dir auch diese Phasen leichter zu überstehen, wo wieder alles zusammenbricht oder wo du dich fragst: Alter, das kann nicht wahr sein, wie viel Karma denn noch? Ist es überhaupt Karma?

Nein, das ist das Gleiche wie mit Sabotagemustern. Nein, das ist kein Karma. Wenn du auf deinem Seelenweg bist, musst du nur herausfinden, was es ist.

Und da ist es wirklich eine Sisyphus-Arbeit, weil ich habe das Gefühl, man wird da wirklich nie fertig. Und das ist es auch. Wer auf dem Seelenweg ist, der ist nicht fertig.

Sonst wäre ich ja nicht mehr hier.

Was du daraus mitnehmen kannst

Gerade wenn du jetzt gerade so eine Phase hast, wo bei dir vielleicht auch wieder alles so… ich verstehe es nicht. Und wenn du gerade in so einer Phase bist, dann nimm dich mal einen Moment zurück, atme und dann guck mal, was du Schönes daraus mitnehmen kannst.

Wie gesagt, ich bin heute mit dem Bus gefahren. Ich hätte nie die Innenstadt gesehen sonst. Ich hätte nie die Umgebung gesehen einfach mal so ganz entspannt, weil wenn ich im Auto sitze, dann muss ich auf andere Sachen achten, dann kann ich mir das nicht alles angucken. Und in die Stadt wäre ich wahrscheinlich freiwillig nie gefahren, weil was soll ich da?

Aber ich bin jetzt neu hier und da gehört das auch, dass ich mir auch mal die Innenstadt angucke.

Guck, was die Geschenke dahinter sind. Was darfst du daraus jetzt gerade mitnehmen? Wie darfst du das jetzt gerade für dich beleuchten? Und dann einfach das Geschenk dahinter finden.

Dazu lade ich dich ein.

Was meinst du?

Wollen wir deinem vermeintlichen Karma oder Sabotagemustern auf die Schliche kommen? Ich bin für dich da, wenn du nach einem Sinn hinter dem Chaos suchst, wo alles nur noch verschleiert scheint.

Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir eine Nachricht schreibst oder wenn du mir deine Erfahrung mitteilen möchtest oder wenn du ein Impulsgespräch brauchst, dann bin ich gerne da und wir gucken mal hinter, was vielleicht die blinden Flecke sind, was du noch nicht siehst, wo wir mal ein bisschen den Vorhang lüften können.

Im Februar gibt’s zu jedem Impulsgespräch ein Reading gratis dazu. Das heißt, du erzählst mir einfach nur, was gerade dein Hauptthema ist und dann verbinde ich mich mit dir und dann wird die Botschaft gechannelt. Und wenn wir dann unser Impulsgespräch haben, dann gehen wir da tiefer rein.

Dieses Reading, was ich vorher für dich mache, das ist dann sozusagen unser roter Faden, der sich dann durch das Gespräch zieht, weil dann kommen wir wirklich gleich an die Ursache. Dann brauchen wir da nicht lange rumzuwühlen, sondern wirklich wir kommen dann an die Ursache und das ist schön.

Dann kennst du gleich den nächsten oder übernächsten Schritt oder du hast Klarheit über deinen Weg, was auch immer. Lass dich da einfach mal drauf ein. Ich bin gespannt.


Carola Baum | SOUL2SOUL
Intuitive Impulsgeberin für Mensch & Tier
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IMPULSFRAGEN 

  1. Welche Muster wiederholen sich in deinem Leben immer wieder?
    Ist es Sabotage oder ist es dein Seelenweg?

  2. Wann hast du das letzte Mal gedacht: „So viel Karma kann doch kein Mensch ansammeln“?
    Was, wenn es gar kein Karma ist?

  3. Spürst du in dir dieses Unerschütterliche?
    Dieses Wissen, dass alles seinen Sinn hat, auch wenn du gerade nicht verstehst welchen?

  4. Was ist das Geschenk hinter deinem aktuellen Chaos?
    Was darfst du gerade daraus mitnehmen?

  5. Hast du schon mal einen Plan gehabt, der komplett anders kam?
    Und im Nachhinein war es genau richtig so?

Selbstsabotage oder Seelenweg? Wenn dein Leben nicht in die Schublade passt

Selbstsabotage oder Seelenweg? Wenn dein Leben nicht in die Schublade passt

Wenn du plötzlich ein Muster siehst

Ich saß da und schaute zurück. Nicht geplant.
Es kam einfach dieser Moment, in dem ich es sah. 

Das Muster: Aufgebaut. Verloren. Neu angefangen. Immer wieder. Ist das Selbstsabotage? Oder dein Seelenweg? Warum nicht alles in die Coach-Schubladen passt und wie du erkennst, was wirklich für dich stimmt.

Wenn sich ein Muster zeigt, das du nicht mehr ignorieren kannst

Manchmal kommt ein Moment, in dem du dich erinnerst. Nicht bewusst, nicht geplant. Du schaust zurück und siehst plötzlich ein Muster, das sich durch dein ganzes Leben zieht. Aufgebaut. Verloren. Neu angefangen. Wieder aufgebaut. Wieder verloren. Und immer ging es irgendwie weiter.

Ich habe mir mein Leben angeschaut. Die Stationen. Die Umzüge. Die Neuanfänge.

Als Kind schon unterwegs. Als Jugendliche weiter. Als junge Erwachsene durch verschiedene Städte. Immer wieder habe ich etwas aufgebaut. Perfekt gemacht. Und dann musste ich gehen. Alles verloren. Improvisation war angesagt. Und trotzdem wurde es jedes Mal irgendwie gemütlich.

Ab einem bestimmten Punkt kam Vertrauensmissbrauch dazu. Das Thema Geld wurde zur echten Herausforderung. Auf dem Weg zu meinem aktuellen Ort ist alles zusammengebrochen. Komplett.

Und jetzt? Neuanfang. Mission noch unsichtbar, aber ich weiß warum.

Die Frage, die sich mir stellte: Ist das ein Selbstsabotagemuster? Oder ist das mein Seelenweg?

Die Schubladen der Coach-Bubble

Überall liest man von Selbstsabotagemustern. Die Coaches haben ihre Tools, ihre Tipps, ihre Schablonen. „Du sabotierst dich selbst.“ „Du hältst dich klein.“ „Du musst deine Blockaden lösen.“

Alles wird in Schubladen gepackt. Ordentlich beschriftet. Erklärt. Gelöst.

Und wenn es nicht funktioniert? Dann hast du nicht richtig mitgemacht. Dann hast du noch eine Blockade. Dann brauchst du noch ein Tool.

Ich bin genervt von diesen Schubladen. Alles wird ordentlich beschriftet. Erklärt. Gelöst. Und wenn es nicht funktioniert? Dann hast du nicht richtig mitgemacht. Dann brauchst du noch ein Tool. Warum wir das tun und warum das oft zu kurz greift, habe ich hier beschrieben.

Was, wenn es gar keine Selbstsabotage ist? Was, wenn du einfach auf deinem Weg bist und dieser Weg anders aussieht als das, was in den Schubladen steht?

Der Moment, in dem ich es verstand

Ich erinnere mich an einen Moment. Ich stand in meiner Wohnung, hatte gerade wieder alles perfekt für mich eingerichtet. Alles lief. Und dann kam dieser Impuls. Nicht laut, nicht dramatisch. Einfach nur: „Du musst hier weg.“

Damals dachte ich: „Schon wieder. Ich mache schon wieder alles kaputt.“

Heute weiß ich: Das war kein Kaputt-Machen. Das war mein Seelenweg, der mich weiter gezogen hat.

Nicht jedes Muster ist Selbstsabotage. Manchmal ist es Transformation.

Wer auf seinem Seelenweg ist, MUSS seine Wahrheit finden. Und dazu gehören auch die vermeintlichen Selbstsabotagemuster.

Meine Geschichte zeigt kein Versagen. Sie zeigt einen Weg. Einen Weg, der mich immer wieder rauskatapultiert hat, damit ich weiterkomme. Damit ich ankomme. Bei mir. Bei meiner Wahrheit. Bei meiner Mission.

Die Improvisation? Die war notwendig, damit ich lerne, flexibel zu bleiben. Präsent zu sein. Im Moment zu leben.

Der Verlust? Der war der Preis dafür, nicht stehenzubleiben. Nicht bequem zu werden. Nicht in Mustern zu erstarren, die nicht mehr passen.

Manchmal kann man das nicht erklären. Manchmal muss man einfach vertrauen und zulassen.

Wie du den Unterschied erkennst

Es gibt Momente, da sitzt du da und fragst dich: Sabotiere ich mich gerade? Oder ist das mein Weg?

Ich kann dir keine Checkliste geben. Aber ich kann dir sagen, wie es sich für MICH angefühlt hat.

Selbstsabotage fühlte sich an wie Kampf. Wie „Ich weiß es besser und tue es trotzdem nicht.“ Wie ein innerer Widerstand gegen etwas, das klar ist.

Seelenweg fühlte sich an wie… ein inneres Wissen. Auch wenn ich es nicht verstanden habe. Auch wenn alle um mich herum gesagt haben „Was machst du denn da?“ Es fühlte sich richtig an. Tief drin.

Bei Selbstsabotage wiederholst du dasselbe Muster und es macht dich klein.

Beim Seelenweg durchlebst du verschiedene Phasen. Jede verändert dich. Jede bringt dich näher zu dir selbst. Auch wenn es von außen aussieht wie Scheitern.

Ich erinnere mich an die Zeit, als das Geldthema richtig hart wurde. Als der Vertrauensmissbrauch kam. Damals dachte ich: „Das kann doch nicht sein. Ich mache doch alles richtig.“

Heute weiß ich: Genau das musste passieren. Damit ich lerne, mir selbst zu vertrauen. Damit ich lerne, was wirklich zählt.

Die Coaches hätten gesagt: „Du musst an deinen Blockaden arbeiten.“

Ich sage: Manchmal brauchst du keine Tools. Manchmal brauchst du Mut. Den Mut, deinem eigenen Weg zu vertrauen, auch wenn er nicht in die Schublade passt.

Wenn dein Weg anders aussieht

Vor sechs Wochen bin ich an meinem jetzigen Ort angekommen. Heilig Abend. Alles war zusammengebrochen. Wirklich alles.

Und zwei Tage später, am 26.12., hatte ich einen Durchbruch. Von der Verkörperung in eine neue Bewustseinsstufe. Keine Erklärung dafür. Einfach nur dieses tiefe Wissen: Jetzt fängt es an. Jetzt bin ich da.

Meine Mission war noch unsichtbar. Aber ich weiß, warum und inzwischen ist sie klar. Es geht inzwischen so schnell. Was früher Monate gedauert hat, ist jetzt in Stunden sichtbar.

Nicht jeder Weg ist gleich. Nicht jedes Leben folgt den Regeln, die in den Ratgebern stehen. Nicht jedes Muster ist eine Blockade.

Manchmal ist es einfach dein Weg.

Dein Seelenweg.

Der Weg, auf dem du deine Wahrheit findest.

Und wenn dich das nächste Mal jemand fragt, warum du nicht endlich ankommst, warum du nicht endlich stabil wirst, warum du nicht endlich erfolgreich bist nach den üblichen Maßstäben, dann darfst du sagen:

„Weil mein Weg anders aussieht. Und das ist gut so.“

Wenn du spürst, dass auch dein Weg nicht in die üblichen Schubladen passt, wenn du dich fragst, ob das wirklich Selbstsabotage ist oder vielleicht dein Seelenweg, dann lass uns sprechen.

Ich höre zu. Ohne Schubladen. Ohne vorgefertigte Tools. Mit der Bereitschaft, deinen Weg zu sehen, wie er ist.

Im Februar gibt’s zu jedem Impulsgespräch ein Reading als Geschenk dazu. Einfach weil ich Bock drauf habe.

info@carola-baum.de

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

IMPULSFRAGEN

  1. Welches Muster zieht sich durch dein Leben, das du bisher als „Problem“ gesehen hast?
  2. Fühlt es sich an wie Kampf gegen dich selbst oder wie ein Fluss, dem du folgst?
  3. Was würde sich ändern, wenn du es nicht als Scheitern, sondern als Teil deines Weges siehst?
  4. Wo passt dein Leben nicht in die üblichen Schubladen?

Multidimensional leben: Im Hier & Jetzt spüren, was uns ausmacht

Multidimensional leben: Im Hier & Jetzt spüren, was uns ausmacht

Multidimensional leben bedeutet Präsenz im Jetzt und gleichzeitig Verbindung zu allen Ebenen deines Seins. Konkrete Beispiele aus meiner Praxis.

Wir sind mehr als unser Alltag. Multidimensional zu leben heißt, dass wir gleichzeitig auf mehreren Ebenen unseres Seins spüren, denken oder fühlen können, mal sichtbar, mal subtil. Ein persönlicher Einblick, erzählt wie ein Gespräch, mit Impulsen und greifbaren Beispielen.

Multidimensional leben – ein persönlicher Einblick

Manchmal spüre ich, dass die Welt mehr ist als das, was wir sehen und anfassen.

Dinge fließen, Wege teilen sich, kleine Zeichen begleiten mich und ich bin mitten drin.

Multidimensional zu leben (das bedeutet, dass wir auf mehreren Ebenen unseres Seins gleichzeitig wahrnehmen, fühlen oder spüren) heißt für mich vor allem: vollständig im Moment sein.

Kein Hetzen, kein Zeitdruck, einfach da sein. Und trotzdem gibt es diese besonderen Momente: Wege scheinen sich zu teilen und wieder zusammenzufügen, ein kurzes Schwindelgefühl, als würde Zeit leicht verrutschen.

Genau diese Augenblicke zeigen mir: Ich nehme mehr wahr, als das Offensichtliche.

Wir leben in einer Welt, die uns oft sagt: Sei greifbar, erklärbar, sichtbar. Doch das Leben als multidimensionales Wesen geht weit darüber hinaus.

Es bedeutet nicht, dass alles kompliziert oder abgehoben sein muss. Es bedeutet schlicht:

Du bist mehr, als du denkst.

  • Mehr als dein Körper.
  • Mehr als dein Alltag.
  • Mehr als deine Gedanken.

Du nimmst Dinge wahr, die über das Offensichtliche hinausgehen, Momente, in denen Zeit, Raum und Gefühle ineinanderfließen.

Manchmal bist du einfach nur da, präsent im Jetzt. Und gleichzeitig verbunden mit Erinnerungen, Möglichkeiten oder Anteilen von dir, die weit über das Gewohnte hinausreichen.

Vollständig im Moment sein

Multidimensionalität bedeutet, im Alltag präsent zu bleiben, während du gleichzeitig die subtilen Hinweise auf dein Leben auf anderen Ebenen spürst.

Es ist kein „Tun“, sondern ein Erleben: wahrnehmen, fühlen, spüren. Du darfst einfach sein.

Manchmal ist es wie ein sanfter Schubs: der Gedanke taucht aus dem Nichts auf, eine Melodie im Radio verändert sich im Kopf, oder ein Tier kreuzt deinen Weg, genau im richtigen Moment.

Diese kleinen Augenblicke sind wie Wegweiser, sie zeigen: alles ist richtig, alles fügt sich.

Für mich heißt Multidimensionalität vor allem: vollständig im Moment sein. Kein Hetzen, kein Zeitdruck, einfach da sein. Und doch spüre ich manchmal, dass sich etwas verändert.

  • Ein Weg, der sich teilt und wieder zusammensetzt.
  • Ein kurzes Schwindelgefühl, wenn sich Ebenen verschieben.
  • Impulse, die über Musik oder Träume kommen, ein Lied, dessen Text sich verändert, eine Melodie, die eine Botschaft trägt.

Ich verstehe sie nicht mit dem Kopf, aber ich spüre sie, ganz klar.

Impulsfrage: Wann hast du zuletzt bemerkt, dass dich ein Moment oder ein Zeichen intuitiv geführt hat, ohne dass du ihn erklären musstest?

Was bedeutet das in meiner Arbeit?

In meiner Arbeit mit Menschen und Tieren bedeutet multidimensional zu leben vor allem eines: Ich sehe nicht nur, was JETZT ist. Ich spüre, was kommen KÖNNTE, die verschiedenen Wege, die sich öffnen, je nachdem welche Entscheidung getroffen wird.

Das ist keine Hellseherei. Das ist Präsenz.

Wenn ich mit jemandem arbeite, bin ich vollständig da. Und in diesem Moment öffnen sich die Möglichkeiten. Ich sehe die Verzweigungen. Die Alternativen. „Wenn du dies machst, könnte folgendes passieren.“ „Wenn du jenes wählst, öffnet sich ein anderer Weg.“

Ich gebe keine Lösungen vor. Ich zeige die Möglichkeiten. Du entscheidest. Das ist Prävention. Das ist Begleitung. Das ist multidimensional arbeiten.

Cecilias Lektion: Seelengespräche sind nicht soft

Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung: Vor einigen Jahren war ich bei einem Tierkommunikations-Seminar. Völlig überflüssig, aber ich war komplett im Zweifelmodus.

Wir kommen rein und ich stelle vor: „Cecilia unsere Lehrerin, unsere Lehrerin Cecilia.“ Tja. Betonung etwas verrutscht. Cecilia hat verstanden: SIE ist die Lehrerin. Ups.

Nächster Tag. Eine Teilnehmerin lässt ihren total überforderten Hund frei rumlaufen. Weil sie ja so lieb sein will. Die Unruhe war nicht auszuhalten. Cecilia – normalerweise die Geduld im Hundefell – bekam Schnappatmung. Guckte mich an. Immer wieder. Immer eindringlicher.

Irgendwann sagte sie: „Jetzt mach endlich was.“ Ich so: „Wir sind nur Teilnehmer.“ Sie guckt mich an, total überrascht: „Seit wann denn das?“

Na gut. Ich war auch ziemlich genervt. Sagte der Teilnehmerin, sie möge doch bitte endlich ihren überforderten Hund anleinen und sich auf die Leine setzen.

Der Hund? Brach quasi zusammen und schlief erstmal. Cecilia guckt mich an: „Und? Was war daran so schwer?“

Ein paar Tage später wollte ich dann „üben“. Fragte sie nach ihrer Lieblingsdecke. Ihrem Lieblingsessen. Keine Antwort. Probierte es bei anderen Hunden. Auch nichts.

Irgendwann guckte Cecilia mich an und rollte mit den Augen: „Dir ist nicht mehr zu helfen. Wieviel Beweise brauchst du denn noch?“ Ab da hab ich sie in Ruhe gelassen.

Was ich daraus gelernt habe: Seelengespräche, egal ob mit Tieren, Menschen oder dem geistigen Feld, sind nicht „ach wie süß, was ist deine Lieblingsfarbe?“

Die sind direkt. Manchmal genervt. Und sie antworten nur auf das, was WICHTIG ist. Nicht auf Spielereien. Nicht auf Beweisführung. Nicht auf „üben wir mal schön“. Sondern auf das, was dran ist. Was gesagt werden muss. Was jetzt grade relevant ist.

Und genau SO arbeite ich auch mit Menschen. Ich frage nicht „ach lass uns mal gucken was dein Hund so mag“. Sondern: Was ist das eigentliche Thema? Was zeigt er dir? Was muss gesehen werden? Der Rest interessiert nicht.

Weitere Beispiele aus meiner Praxis

Eine Mutter rief mich an, völlig verzweifelt wegen ihrer Tochter. Wir trafen uns und sprachen eine Weile. Ich war einfach da, hörte zu, fühlte mit.

Eine Stunde später die Nachricht: „Wow, was war das denn!?! Irgendetwas hat sich verändert.“

Was habe ich gemacht? Keine Ahnung. Ich war da. Ich habe gefühlt, was sich lösen wollte. Und dann ist es passiert.

Eine Frau kam zu mir, weil sie nicht schlafen konnte. Wir gingen mit den Hunden spazieren. Wir redeten. Ich spürte, was in ihrer Wohnung blockiert war, obwohl ich nie dort war.

Als sie nach Hause kam, schrieb sie: „Es fühlt sich alles viel heller an. Ich kann endlich wieder schlafen.“

Was habe ich gemacht? Ich habe gespürt. Ich habe gesehen, was sich zeigen wollte. Und dann habe ich ihr gesagt, was sie zusätzlich tun kann.

Das ist multidimensional arbeiten

Ich sehe nicht nur, was IST. Ich sehe, was KOMMEN KÖNNTE. Ich spüre die Blockaden. Die Möglichkeiten. Die Alternativen. Und dann zeige ich sie.

Keine Tools. Keine Techniken. Keine 10-Schritte-Methode. Einfach: Da sein. Fühlen. Sehen. Zeigen. Du entscheidest, welchen Weg du gehst. Ich zeige dir nur die Türen.

Zeichen, Impulse und kleine Hinweise

Impulse erreichen mich oft auf überraschende Weise, durch Lieder, Melodien oder Träume. Manchmal verändert sich ein Songtext, oder eine Melodie trägt plötzlich eine Botschaft, die nur ich spüre.

Besonders kurz vor dem Aufwachen oder im Traum erfahre ich, dass Musik und Worte wie kleine Hinweise wirken, die direkt auf mein inneres Wissen eingehen.

Inneres Wissen ist dieses leise, aber sichere Gefühl: Ich weiß einfach, dass etwas richtig ist, ohne es erklären zu können.

Es kann sich körperlich oder emotional zeigen, ein warmes Gefühl im Bauch, eine klare Gewissheit.

Kleine Zeichen begleiten mich im Alltag: eine Blume, die mir auffällt, ein Tier, das mir begegnet, ein Gedanke, der aus dem Nichts auftaucht. Alles hat seinen Platz und seinen Grund, auch wenn ich ihn nicht sofort erkenne.

💡 Impulsfrage: Wann hast du zuletzt bemerkt, dass dich ein kleines Zeichen intuitiv geführt hat?

Intuition, Zeichen und innere Gewissheit

Multidimensional zu leben heißt, Entscheidungen aus einem inneren Wissen heraus zu treffen.

Oft weiß ich einfach, dass etwas stimmig ist, lange bevor mein Verstand es begreifen kann. Zeichen auf meinem Weg, eine Blume, ein Tier, ein Gedanke aus dem Nichts, zeigen mir, dass alles seinen Platz hat.

Ich habe keine Angst, dass etwas nicht „für mich“ ist. Selbst wenn ich den Sinn noch nicht erkenne, vertraue ich darauf, dass er sich zeigt.

Und ja, ich erlaube mir auch, ins Drama zu gehen, wenn mich etwas überfordert. Weil genau dort, mitten im Menschsein, neue Einsichten entstehen.

Heilung geschieht nicht, wenn wir perfekt funktionieren, sondern wenn wir echt sind. Impulsfrage: Welche Zeichen hast du heute schon wahrgenommen, die dir zeigen: Ich bin genau richtig, wo ich bin?

Das Drama zulassen

Auch schwierige Momente gehören dazu. Ich erlaube mir, ins Drama zu gehen, wenn Ereignisse mich überwältigen. Nicht aus Angst, sondern weil genau dort neue Einsichten und Lösungen auftauchen. Schwierige Situationen haben oft einen Sinn oder bieten Lernmöglichkeiten – auch wenn ich sie erst später erkenne.

💡 Impulsfrage:
Welche Momente haben dich heute überrascht oder dir eine neue Perspektive gezeigt?

Multidimensionalität als Sein, nicht als Konzept

Multidimensional zu leben ist kein Konzept, das man lernen muss. Es ist ein Sein, das sich spüren lässt. Du musst nichts erzwingen, nichts erklären. Du darfst einfach sein, hier, jetzt, auf allen Ebenen, die zu dir gehören.

Es bedeutet: Präsenz, Intuition und Vertrauen verbinden. Dich selbst in deiner ganzen Tiefe spüren. Und manchmal ins Chaos zu gehen, um danach klarer, geerdeter und gestärkter daraus hervorzugehen.

Einladung zum Austausch:
Wenn dich das anspricht oder du eigene Erfahrungen damit hast, teile sie gern in den Kommentaren. Schon ein kleiner Impuls kann jemandem helfen, seine eigene Wahrnehmung zu bestätigen oder selbst neue Klarheit zu finden.

Multidimensionalität ist kein Konzept – sie ist gelebtes Sein

Multidimensional zu leben bedeutet nicht, ständig „in höheren Sphären“ zu schweben.
Es bedeutet, mit beiden Füßen auf der Erde zu stehen und gleichzeitig zu wissen, dass du auf vielen Ebenen verbunden bist.

Es ist kein Konzept, das du lernen musst.
Es ist ein Sein, das du erinnerst.
Du musst nichts erklären, nichts beweisen.
Du darfst einfach da sein, ganz, echt und gegenwärtig.

Wenn du neugierig bist, achte heute bewusst auf die kleinen Zeichen, die dich begleiten:
eine Melodie, ein Gedanke, ein Tier oder ein Satz, der dir plötzlich etwas bedeutet.
Manchmal genügt genau das, um dich wieder an deine Tiefe zu erinnern.

✨ Nachklang – was sich verändert hat ✨

Wenn ich auf meinen eigenen Weg schaue, merke ich:
Multidimensional zu leben hat mich verändert, still, grundlegend, echt.

Früher wollte ich zeigen, wie es geht.
Heute bin ich einfach da, mit dem, was ist.
Ich erkläre weniger und verkörpere mehr.

Früher habe ich Menschen begleitet, die verstehen wollten.
Heute begleite ich Seelen, die erinnern wollen.

Die Texte von damals sind noch immer schön, aber die Energie, aus der ich heute schreibe, ist eine andere. Tiefer. Klarer. Verbundener.
Ich weiß jetzt: Heilung liegt nicht im Tun, sondern im Sein.

SOUL2SOUL war einmal eine Idee.
Heute ist es ein gelebter Raum, für Menschen (und Tiere), die bereit sind, sich selbst zu begegnen.

Alles war wichtig.
Jeder Schritt. Jede Träne. Jede Begegnung.

Ich bin dankbar, für das Werden, für das Dasein und für die Wunder, die geschehen, wenn wir aufhören, sie kontrollieren zu wollen. 🌿

Wenn alles plötzlich rund wird

Ich merke erst jetzt, wie tief sich etwas in mir verändert hat.
Es ist, als wären in den letzten Monaten die letzten Puzzleteile gefallen, Gespräche, Begegnungen, kleine Momente, die plötzlich alles verbinden.
Das Gespräch mit einem besonderen Menschen, das Trainingslager im Job, der letzte Bildungsurlaub, nichts davon war spektakulär für sich.
Aber zusammen waren sie wie ein leiser Kick, der das Ganze rund gemacht hat.

Ich lebe meine Wahrheit schon seit Jahren, aber jetzt begreife ich sie auch mit dem Körper.
Nicht mehr nur verstehen, nicht mehr nur wissen, verkörpern.
Dieses Einrasten fühlt sich ruhig an, nicht laut.
Fast unspektakulär.
Und genau das macht es echt.

Zwischen Demut und Klarheit

Manchmal spüre ich einen kurzen Anflug, so ein feines Gefühl von „Ich könnte drüberstehen“.
Und genau dann weiß ich: da ruft die Demut.
Denn das ist nicht meine Haltung, und sie gehört auch nicht in meine Arbeit.

Ich sehe, dass andere im Außen schon Dinge manifestiert haben, die bei mir erst jetzt in greifbare Form kommen.
Aber ich weiß auch: Nicht alles, was glänzt, ist echt.
Vieles ist schön inszeniert und das darf so sein.
Doch ich spüre, dass mein Weg ein anderer ist.
Ich zeige nicht den Glitzer, sondern den Prozess.
Ich nehme Menschen mit, in die Tiefe, durch die echten Phasen, durch das Werden.

Das braucht Mut, weil Echtheit nicht immer gefällig ist.
Aber sie trägt. Immer.

Echtheit statt Einhornstaub

Wenn ich mich umschaue, sehe ich, wie viel Scheinwelt es gibt, gerade dort, wo alles so lichtvoll wirkt.
Kaum jemand zeigt, wie es wirklich aussieht, wenn man durch den Wandel geht.
Die stillen Tage. Die Zweifel. Das Sortieren. Das Menschsein.

Aber genau da liegt für mich die Kraft.
Ich will keine Bühne.
Ich will Begegnung.
Mit Menschen, die sich selbst wiederfinden wollen, nicht in Perfektion, sondern im Leben.

Impulsfrage:
Wann hast du zuletzt gespürt, dass etwas in dir „rund“ geworden ist, ohne dass du es herbeiführen musstest?

Einladung zum Austausch:

Wenn du dich in diesen Zeilen wiederfindest oder neugierig bist, wie sich multidimensionales Leben anfühlen kann, teile gern deine Gedanken oder Erlebnisse in den Kommentaren.
Oder buche dir ein Impulsgespräch, wenn du spüren willst, wo du selbst gerade zwischen den Ebenen stehst.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Einladung zur Vertiefung

Wenn du neugierig bist, probiere heute bewusst, auf kleine Zeichen zu achten:
Eine Blume, ein Gedanke, ein Tier, oder ein Lied, das plötzlich eine neue Bedeutung bekommt. Halte kurz inne, sei präsent und frage dich:
Was möchte mir mein inneres Wissen heute zeigen?

Mach die Augen auf

Mach die Augen auf

Du weißt eigentlich wo es langgeht. Aber du siehst den Eingang nicht. Blide Flecken alten dich auf. Manchmal brauchst du jemanden, der den Vorhang zur Seite zieht, damit du die Tür siehst, damit du sie öffnen kannst.

Mach die Augen auf – Blinde Flecken erkennen und deinen Weg gehen | SOUL2SOUL

Blinde Flecken sind genau das, was dich aufhält

Vielleicht kennst du das, du möchtest etwas erzählen, fängst an und plötzlich ist der Faden abgerissen.
Es ist vielleicht nur ein Wort, das dir auf der Zunge liegt aber es kommt nicht raus.
Genau das passiert uns auch immer wieder, wenn wir in unseren unterschiedlichen Prozessen und Bewusstseinsebenen unterwegs sind.
Eigentlich wissen wir wo es langgeht und was gerade dran ist.
Aber wir sehen den Eingang nicht, haben vielleicht sogar Angst vor dem Unbekannten oder davor etwas zu verlieren, wenn wir noch weiter gehen.

Es geht nicht mehr um Tools und Techniken

Und du weißt, dass es längst nicht mehr um weitere Tools und Techniken geht oder Zertifikate zu sammeln.
Du weißt es und bist bereit deine eigene Wahrheit zu erforschen, deinen ureigensten Kern zu finden.
Ja, das ist nicht so leicht bei sich zu bleiben, vor allem, wenn alle anderen etwas anderes erzählen.
Du weißt genau, dass das nichts für dich ist aber dir fehlt noch der Mut dich für dich durchzusetzen und das ist völlig ok.
Vielleicht brauchst du einfach auch nur eine Pause oder auch ein Abwarten, was sich entwickelt.
Der Mut dich für dich einzusetzen ist nicht echt, wenn er aus Trotz oder Wut entsteht, sondern aus einer Entscheidung für dich selbst zu gehen.

Jemand, der den Vorhang zur Seite zieht

Und manchmal fehlt genau an dieser Stelle jemand der zuhört und versteht und spürt, welcher blinde Fleck deinen nächsten Schritt verdeckt.
Jemand, der dich unterstützt, das fehlende Wort oder Puzzleteil zu finden, den Vorhang zur Seite zieht, damit du die Tür siehst und für dich öffnen kannst.
Ich weiß ganz genau wie es sich anfühlt sich selbst nicht mehr zu verraten, aber ein Zurück gibt es nicht mehr. Das ist schon lange keine Option mehr.
Und ja, es kann auch einsam machen, für eine gewisse Zeit.
Aber, wenn du das hier liest, weißt du das bereits und genau deshalb bist du hier. Das ist kein Zufall.

Du bist nicht falsch

Du hast dich bis hierher gekämpft. Wie geht es weiter?

Wie fühlst du dich gerade, während du das hier liest?

Gibt es dir Hoffnung? Mut? Nicht mehr alleine zu sein? Die Gewissheit, dass du weder falsch bist, noch irgendwie ausgeartet?

Dann hat dieser Beitrag seinen Zweck erfüllt.

Manchmal genügt das Lesen eines Blog Beitrages oder ein Austausch, ein Impulsgespräch oder ein Reading, das die Menschen bei mir bekommen und jedes Mal ist es ein kleines Wunder, wenn sich plötzlich Wege zeigen, die zuvor versperrt waren.

Als würde jemand das Licht anknipsen.

Du kannst niemanden mehr fragen

Du bist an einem Punkt angekommen, an dem du niemanden mehr fragen kannst was richtig oder falsch ist oder welche Reihenfolge du während der Meditation einhalten solltest oder ob du die grünen oder rosa Socken anziehen sollst.

Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass du eine Aufgabe hier zu erledigen hast und darauf wartest in die Welt gelassen zu werden.

Lass sie uns entdecken. Eine neue innere Welt, die sich irgendwann im Außen ebenfalls zeigen wird.

Neue Gedanken, Gefühle, grenzenloses Vertrauen in dich selbst.

Das Ziel ist deine Wahrheit

Ich habe lange darüber nachgedacht: Ist der Weg das Ziel oder das Ziel der Weg?

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, das Ziel ist deine Wahrheit!

Jeder, der auf seinem Weg ist und es wirklich ernst meint weiß, dass das auch mit Verlusten verbunden ist und ja, das tut verdammt weh.

Du bist bis hierher gekommen, deshalb weißt du das bereits.

Ich will dir keine Angst machen, sondern dich vorbereiten, damit du für dich ein starkes Fundament aufbauen kannst, keine Abhängigkeiten mehr von anderen.

Blick hinter die Fassaden

Ich sehe da draußen so viele, die vermeintlich auf ihrem Weg sind und spüre gleichzeitig wie einseitig und eingeschränkt ihr Horizont ist.

Es werden verkaufspsychologische Tricks angewandt, die dir etwas vortäuschen, das nicht echt ist. Vielleicht ist das für manche der richtige Weg. Aber ist es DEIN Weg? Wie oft bist du schon drauf reingefallen?

Seelenwege sind oft große Herausforderungen und glaub mir, ich weiß genau wovon ich spreche.

Vielleicht ist es auch nur meine Wahrnehmung, denn nur die zählt für mich.

Ich freue mich, wenn ich dich ein wenig zum Nachdenken und Reflektieren anregen konnte.

Die Welt könnte so viel schöner und bunter sein, wenn jeder seine Wahrheit leben würde.

Keine Marktschreierei, keine Machtkämpfe, kein höher – schneller – weiter mehr.

Hör auf deine innere Stimme

Ich lade dich ein: Mach die Augen auf und fang an hinter die Fassaden zu blicken. Hör auf deine innere Stimme, denn letztendlich zählt nur die.

Schreibe mir gerne in die Kommentare, was dir draußen auffällt.

Ich freue mich von dir zu lesen, was dich an diesem Beitrag inspiriert oder nachdenklich gemacht hat, oder Hoffnung gebracht hat.

💌 SOUL2SOUL – Carola

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