Zeitlinienwechsel: Wenn sich dein Seelenweg plötzlich verschiebt

Zeitlinienwechsel: Wenn sich dein Seelenweg plötzlich verschiebt

Ich saß mit 140 auf der Autobahn, als es passierte. Nicht lustig.

Aber so ist das mit einem Zeitlinienwechsel auf dem Seelenweg, er kündigt sich nicht an.

Mir war schwindelig und das war wirklich unangenehm. Dieser unvorbereitete und überraschende Zeitlinienwechsel passierte und ich war nicht alleine auf der Straße.

Was hätte ich tun können? Es geht so schnell vorbei, wie es kommt, da ist keine Gelegenheit, den nächsten Parkplatz oder Rasthof anzusteuern. Aber diese paar Sekunden können heftig sein.

Wie sich ein Zeitlinienwechsel anfühlt

Für mich fühlt es sich an, als würden verschiedene Ebenen übereinandergeschoben werden. Manchmal, wenn ich in der Natur unterwegs war, konnte ich es sogar sehen.

Manchmal schwankt der Boden so sehr, dass es mir fast die Beine weggehauen hat. Körperlich spürte ich vor allem Schwindel. Von leicht bis Erdbeben. Alles dabei. Planbar war es nie.

Irgendwann hat es sich einfach so ergeben und sie passierten, wie oben beschrieben, plötzlich. In einer meine Ausbildungen haben wir das Zeitsprünge genannt und eine Übung dazu gemacht.

Bei mir ist damals gar nichts passiert. Erst Jahre später wurde es quasi ein Selbstläufer, jedes Mal, wenn ich einen großen Entwicklungsschub hatte, haben sich auch die Zeitlinien verschoben.

Was er für mich nicht ist

Er ist kein Sprung auf Kommando. Ich kann mir nicht vornehmen: so, ich hüpfe jetzt mal rüber. Meiner Erfahrung nach muss eine Ebene wirklich abgeschlossen sein, bevor sich die nächste öffnet. Das passiert nicht durch Vorsatz.

Früher habe ich gedacht, es ist wirklich so, dass ich mir mein Ziel nehme, da hinspringe und aus die Maus. Aber so ist es nicht, die Wege müssen trotzdem gegangen werden.

Ich bin aber überzeugt, dass wir sie ankurbeln können, wenn wir bereit sind, die Konsequenzen für unsere Entscheidungen zu tragen.

Arbeit ja — Kontrolle nein

Die Arbeit selbst — an Gedanken, Entscheidungen, Mustern, Schatten — die ist real und notwendig. Das ist nicht das Problem. Das Problem entsteht, wenn aus der Arbeit ein Hebel wird.

Wenn du sagst: ich tue das, damit X passiert. Dann ist es keine Entwicklung mehr, dann ist es Kontrolle mit spirituellem Anstrich.

Der Zeitlinienwechsel passiert nicht durch Ansteuern. Er ist kein Ergebnis von Arbeit, er ist ein Nebeneffekt von Reife.

Er passiert, weil du aufgehört hast, ihn zu wollen.

Manifestieren funktioniert auf dem Seelenweg nicht so

Wenn ich versucht habe, etwas zu manifestieren, saß mein Seelchen mit Zettel und Stift neben mir und hat einen Lehrplan gestrickt.

Daraufhin bekam ich Prüfungen ohne Ende und habe erkannt, dass Manifestieren etwas mit Kontrolle zu tun hat.

Auf dem Seelenweg funktioniert das nicht, weil es um die Erfahrungen auf dem Seelenweg geht und nicht in fünf Schritten zum Traumleben.

Die Spirale dreht sich — nicht die Welle

Du kennst diese Phasen. Es geht hoch und runter und das ist völlig ok, denn so funktionieren Lernkurven nun mal. Dennoch sind wir im Kopf mit Linien und Abschlüssen beschäftigt und enttäuscht, wenn es zu vermeintlichen Rückfällen kommt.

So ist es aber nicht, denn wir sind spiralförmig auf unserem ENTwicklungsweg unterwegs. Statt zu lernen die Wellen zu reiten, rutschen wir auf den Ebenen in Spiralen. Es geht immer noch hoch und runter. Aber halt anders. Tiefer. Weiter.

Und genau deshalb ist die Arbeit auf jeder Ebene dieselbe und doch eine andere. Du arbeitest nicht, um zur nächsten Ebene zu kommen. Du arbeitest, weil du auf dieser Ebene bist. Die nächste öffnet sich, wenn du hier wirklich fertig bist. Nicht früher.

Kein Rückfall. Eine tiefere Ebene.

Und was du vor Jahren schon mal bearbeitet hast, zeigt sich auf einer tieferen Ebene wieder, nicht weil du nicht fertig bist, sondern weil es jetzt eine andere Dimension hat. Es gibt kein „schon weiter“. Jeder ist genau da, wo er sein soll.

Die Spiralen sind vielleicht sogar die Zeitlinien und können sich schneller drehen. Nicht durch mehr Anstrengung, sondern durch weniger Verkrampfen und vor allem dem Loslassen von Kontrolle und Erwartungen.

Dieselbe Spirale — andere Stelle

Vielleicht fühlst du dich deshalb falsch und unverstanden, weil du auf einer anderen Ebene bist. Du hast schon eine lange Reise in Richtung deiner eigenen Wahrheit hinter dir und hast dich immer wieder gefragt, warum andere das nicht sehen, hören, spüren oder wissen, was du wahrnimmst.

Sie sind vielleicht nicht auf deiner Spur. Das ist völlig ok und ist absolut kein Wettbewerb, obwohl es sich in der Bubble oft so anfühlt. Deine Worte haben einfach eine andere Bedeutung, eine andere Tiefe.

So viele Jahre habe ich mich zurückgenommen, weil es mir genau so ging. Mir hat man immer wieder gesagt, ich muss mich zurücknehmen, weil mich keiner versteht und ich habe mich damit selbst in einen Käfig gesperrt, in eine Schublade gesteckt, in die ich gar nicht gehörte.

Wenn dir das bekannt vorkommt: es ist genau der Grund, warum du dich manchmal so alleine fühlst auf dem Weg. Nicht weil du falsch bist. Sondern weil du gerade woanders bist.

Der Weg muss gegangen werden

Du weißt, dass du hochsensibel bist und kennst vielleicht auch das goldene Cape, das dich vor Triggern schützt.

Wenn du aber deinen Seelenweg gehen willst, musst du es ablegen. Du musst bereit sein, dich triggern zu lassen, damit sich deine Schatten zeigen und du dich damit aussöhnen kannst.

Seine Schattenanteile zu integrieren, sie zu akzeptieren und mit ihnen zu leben, ist eines der wichtigsten Dinge auf deiner Heimreise.

So sah mein Seelenweg aus

Zwischen meinen zig Ausbildungen und dem Timeline-Selbstläufer ist mein Leben einfach weitergegangen.

Ich habe die Entscheidungen für mich getroffen und alles durfte sich zeigen, wenn ich bereit dafür war. Nicht nach einem Zeitplan, sondern weil es soweit war.

Manchmal war es fließend, manchmal hat sich etwas nach Jahren noch mal gezeigt, weil Erinnerungen noch im Energiefeld festklebten.

Es ist nicht so, dass eine Sache abgegessen ist und dann: ok, next level.

Bist du bereit für Veränderungen, die dich dir näher bringen? Dann wirst du auch deine Schatten nicht verdrängen, sondern dich ihnen stellen.

Was deine Heimreise beschleunigt

Nicht mehr krampfhaft versuchen, etwas zu erreichen. Im Vertrauen sein, dass alles für dich ist. Die Zeichen wahrnehmen, den Impulsen folgen, dann kommst du auch auf deinem Seelenweg schneller voran.

Warum wir es erst rückwirkend sehen

Wir erkennen erst rückwirkend, wozu die Learnings wichtig waren und genau das ist oft der Struggle, der uns immer wieder zweifeln lässt. Du kennst das: alles läuft und plötzlich — bähm, vermeintlicher Rückfall oder komplett am Ziel vorbei.

Aber irgendwann, wenn du anfängst dein Leben zu reflektieren, erkennst du, wo sich eine Tür geöffnet hat, die du vorher gar nicht gesehen hast.

Solange wir noch suchen, sind wir abgelenkt. Solange wir noch andere fragen, hören wir nicht auf unsere eigene Weisheit und können die Impulse nicht wahrnehmen, die uns erreichen. Bleib im Vertrauen darauf, dass sich deine innere Welt zuerst verändert.

Ein Zeitlinienwechsel passiert, wenn das aufhört.

Was das für dich bedeutet

Die Fragen, die du heute stellst, sind vielleicht dieselben wie vor zwei Jahren. Aber die Worte haben eine andere Bedeutung. Das ist kein Zeichen, dass du nicht weiterkommst, es ist ein Zeichen, dass du tiefer bist.

Und vielleicht ist das der einfachste Satz, den ich dir mitgeben kann: Der Zeitlinienwechsel passiert nicht, weil du ihn ansteuerst. Er passiert, weil du aufgehört hast, ihn zu wollen.

Wenn du noch nicht weißt, wo du gerade auf der Spirale stehst, schau mal in den Seelenkompass. Vielleicht erkennst du dich. Und wenn du spürst, dass sich gerade etwas verschiebt und du damit nicht alleine sein willst — meld dich.

Vertrauen ist der Weg zu deiner Wahrheit auf deinem Seelenweg

Vertrauen ist der Weg zu deiner Wahrheit auf deinem Seelenweg

Es geht nicht ums Tempo auf deinem Seelenweg,

sonderm um Vertrauen auf dem Weg zu deiner Wahrheit. 

Deine Seelenreise ist ein Abenteuer für deine Seele.

Wenn Vertrauen das einzige ist, was du wirklich brauchst

Du arbeitest schon so lange an dir und eigentlich dachte ich, dir heute mit meinem Blog über Zeitsprünge oder Zeitlinienwechsel die spannenden Phasen deiner ENTwicklung zu beschleuigen.

Aber während des Schreibens über diese Beschleunigung ist mir aber noch mal bewusst geworden, worum es auf unserem Seelenweg wirklich geht…

Es geht nicht um Tempo. Du hast dich nicht für diese Reise (bewusst oder unbewusst) entschieden, um schnell irgendwo anzukommen, sondern um deiner Seele ein Abenteuer zu bieten.

Das Portal des Vergessens

Das eigentliche Problem daran ist, dass wir es bei unserer Geburt oder sogar schon vorher meist vergessen, was wir hier auf diesem Planeten eigentlich wollten.

Im Laufe der Zeit hast du vielleicht schon eine Idee bekommen, dass du anders tickst, und genau ab da fängt deine Seelenreise, dein Seelenweg zu deiner Wahrheit an.

Aber auch das ist noch eine ziemlich undurchsichtige Brühe. 

Bist du anfängst, dich an dich selbst zu erinnern und dir zu vertrauen, nimmt das seine Zeit in Anspruch. 

Du wirst suchen, meist sehr lange und vor allem im Außen. Du wirst transformieren, synchronisieren und letztendlich so weit sein zu verkörpern, was du auf deinem Seelenweg gelernt hast. 

Und du wirst dich erinnern, immer öfter und es wird sich gut anfühlen, deine Wahrheit endlich zu entdecken. 

 

Worum es auf deinem Seelenweg wirklich geht

Im Grunde geht es immer um diese Punkte, egal auf welcher Ebene du dich auch befindest. 

Die Fragen, die du dir stellst werden die gleichen sein, die Antworten jedoch kommen aus einer anderen Quelle und oft, verstehst du die Botschaften erst deutlich später. Denn du brauchst diese Zeit um bei dir selbst anzukommen. 

 

  • Entscheidungen: Die Entscheigungen, die du triffst kommen dir mitunter nicht so klug vor aber letztendlich werden sie immer Sinn ergeben.
  • Konsequenzen: Die Konsequenzen, die deine Entscheidungen mit sich bringen musst du akzeptieren und annehmen.
  • Vertrauen: Das Vertrauen, dass alles zu deinem Seelenweg gehört und deshalb kein Grund besteht mit deinen Entscheidungen zu hadern.
  • Eigenverantwortung: Übernimm die Verantwortung für dein Leben, deine Entscheidungen und glaub mir, es fällt leichter, wenn du aus der Opferrolle ausbrichst und deine Wahrheit anfängst zu spüren.
  • Loslassen: Über nichts wird so oft gesprochen, wie über das loslassen. Oft wird es mit Ritualen eingeleitet und salbungsvolle Worte folgen. Aber letztendlich ist es nur die Kontrolle abzugeben, etwas erzwingen zu wollen. Das Vertrauen entsteht genau daraus.

Wenn blinde Flecke auftauchen

Ab einem bestimmten Punkt auf deinem Seelenweg, geht es dann nur noch darum:

Blinde Flecke aufzudecken und dir Unterstützung zu erlauben, wenn Zweifel aufkommen.

Spätesten jetzt weißt du, dass es niemanden mehr gibt, den du nach dem Weg fragen kannst, weil du bereits weißt, dass jeder Seelenweg einzigartig ist.

Auch du wirst auch noch blinde Flecke haben.

Dinge, die uns so vertraut sind, liegen wie Fleischtomaten auf unseren Augen.

Ich glauben, dass genau das als einziges Sinn macht, jemanden an seiner Seite zu haben, der genau dann den Raum für dich hält.

Nicht um dir zu sagen, wer und wie du bist, sondern um dich zu erinnern, innezuhalten, Stille auszuhalten, langsamer zu werden und das abzuschmeißen, was dir den Blick versperrt. 

Multidimentsional leben

Vielleicht werden Zweifel auftauchen. Nein, sie werden auftauchen, weil du auf einem ganz neuen Terrain unterwegs bist. 

Multidimensional zu leben ist vielleicht inzwischen schon normal für dich . 

Aber es gibt nicht viele, die auf dieser Ebene angekommen sind und deshalb wirst du zweifeln, ob das, was du wahrnimmst wirklich stimmen kann. 

Deshalb wird es einfach guttun, sich auszutauschen oder die Zweifel gemeinsam als nutzlose ERinnerung zu verabschieden.

Wer macht dich eigentlich glücklich?

Wer macht dich eigentlich glücklich?

Ein viraler Post. Zig Likes.

Und eine Frage die niemand stellt:

Was wenn die eine Person die du glücklich machen solltest — du selbst bist?

Wer macht dich eigentlich glücklich? Die Wahrheit die niemand liken will

Neulich habe ich einen Post gelesen: „Wenn jeder Mensch nur einen anderen glücklich machen würde, was wäre das für eine bessere Welt…“ Das klingt toll oder?

Und genau da sind auch zig andere Leser von überzeugt gewesen und haben fleißig kommentiert und geliked was das Zeug hält.

Normalerweise denken wir sofort daran jemand anderes glücklich zu machen. Aber was, wenn du nur eine Person glücklich machen müsstest und das wärst du selbst?

Als ich zum Staatsfeind wurde

Als ich beschlossen hatte mir selbst näher zu kommen, gab es einige Menschen in meinem Umfeld, die noch nicht bereit waren, diesen Schritt sich selbst zuzugestehen. Für diese Menschen wurde ich zum Staatsfeind Nr. 1 auserkoren.

Obwohl sie meinen Weg kannten, wurde ich ausgegrenzt, weil ich mich entschieden habe anders zu leben und glücklich zu werden. Was steckte dahinter?

Ich bin sicher sie haben nicht bewusst gewählt in ihrem Drama zu bleiben. Ich habe sie erinnert, wie es sein könnte, mutig andere Wege zu gehen und Entscheidungen zu treffen, die nicht kontrollierbar waren.

Letztendlich habe ich sie mit ihren Schatten unbewusst konfrontiert und das war für sie alles andere als angenehm.

Aber wir haben dieses Leben und bestimmt ist es nicht gedacht uns für andere aufzuopfern und uns selbst zu vergessen und immer wieder zu vertrösten.

→ Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Wenn ein Spruch gut klingt — aber nicht gut ist

Ist es nicht so, dass dieser Spruch auf den ersten Blick wirklich gut klingt aber in Wirklichkeit gar nicht ist. Ist es nicht so, dass dahinter eine Abhängigkeit, Kontrolle und sogar Bedürftigkeit stecken? Was, wenn du jemanden einen Gefallen tust, einfach weil du gebraucht werden willst?

Wenn Helfen eine Strategie ist

Wie oft funktionieren wir genau nach diesem Plan oder? Wir wollen gemocht und akzeptiert werden und passen uns an. Wir wollen andere glücklich machen und nehmen uns selbst dabei vollkommen raus.

Stell dir nur mal vor, du hast jemanden, den du wirklich sehr gerne magst, vielleicht sogar vermeintlich liebst. Du nimmst dir vor, diese Person wird jetzt zu deiner Herausforderung und soll glücklich gemacht werden. Diese Person ist aber noch gar nicht bereit dazu.

Stopp. Ja, das gibt es wirklich. Und ja, ich kenne so unfassbar viele, dass ich fast schon behaupten würde, dass es in unserer Gesellschaft normal ist unglücklich zu sein.

Vielleicht nicht bewusst. Aber andere Entscheidungen zu treffen, die aus dem unglücklich Sein rausführen, werden nicht gegangen.

Vielleicht aus Gewohnheit, vielleicht weil das unglücklich sein so vertraut ist und sogar einen Nutzen hat.

→ Wir werden in der Kindheit VERwickelt, damit wir uns später ENTwickeln müssen

→ Kontrolle loslassen — warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Was wenn das was wir Liebe nennen in Wahrheit Angst ist

Stell dir nur mal vor, wie es wäre, wenn du dich selbst glücklich machen würdest, ohne etwas oder jemanden von Außen dazu zu gebrauchen. Was müsstest du dafür ändern?

Vielleicht ist das, was wir als Liebe benennen, in Wahrheit Angst. Angst vor dem Alleine sein, keine Ablenkung mehr zu haben, uns selbst zu begegnen…

In der zweiten Reihe ist es bequemer

Wenn wir uns auf andere fokussieren, können wir uns in die 2. Reihe stellen und müssten nicht an unsere Schatten gehen oder unsere Masken ablegen. Andere glücklich zu machen, scheint da einfacher zu sein.

→ Wenn Fühlen alles ist — Trigger, Worte und dein Seelenweg

Dein inneres Kind braucht keine 30 Liebesbriefe

Was, wenn hinter dieser ganzen Kontrolle und Abhängigkeit dein inneres Kind sitzt und endlich gesehen und gefühlt werden will? Ich bin sicher, dass du die Klassiker kennst und auch schon 30 Liebesbriefe an dein inneres Kind geschrieben hast. Keine Frage, diese Ansätze sind gut und hilfreich ABER, haben sie dich zum Glück geführt?

→ Wann nimmst du dein inneres Kind endlich in den Arm?

→ Dein inneres Kind — warum klassische Arbeit oft scheitert

Auf meinem Weg habe ich festgestellt, dass die Fragen die gleichen bleiben aber auf unterschiedlichen Ebenen eine andere Antwort an die Oberfläche kommt. Dann brauchst du auch nicht jahrelang an deinem inneren Kind zu arbeiten, sondern ihm einmal zeigen, dass du die Verantwortung jetzt für dich übernimmst und gut.

Wenn der innere Teenager auftaucht

Vielleicht schaut dann irgendwann auch dein innerer Teenager vorbei und macht sich bemerkbar. In einer Phase, wo du gegen alles im Widerstand bist, könnte es sein, dass er dich erinnert, wie lange du schon im System festhängst. Deine Chance endlich Klarheit für dich zu schaffen.

Erlaube dir dich aus den Abhängigkeiten zu lösen und für dich selbst einzustehen. Du wirst es erleben, wie frei dich das macht und das sich dein glücklich Sein fast von selbst einstellt.

Werden das alle gut finden? Bestimmt nicht. Aber es wird dir leichter fallen, die Entscheidungen für dich zu treffen und damit ziehst du Menschen an, die du wählst und sie dich und nicht aus einer Bedürftigkeit heraus.

Eine Entscheidung. Deine.

Eigentlich ist alles immer nur eine Frage der Entscheidungen. Nur ein Schritt und den dann auch halten können. Was wäre, wenn du dieser einen Person die Entscheidung schenkst und sagst: „ich wähle mich um glücklich zu sein und damit ein wichtiger Teil der Gesellschaft zu sein, weil mein glücklich Sein ansteckend ist.“

Wenn du vertraust, was soll dann schief gehen? Wenn etwas schief geht, willst du den Prozess kontrollieren und bist alles andere als im Vertrauen. Es kann anders sein, als du es dir vorstellst — aber das ist noch lange kein schief gehen.

→ Impulsgespräch

Warum dein Seelenweg sich manchmal wie Stillstand anfühlt

Warum dein Seelenweg sich manchmal wie Stillstand anfühlt

Du hast so vieles versucht. Und trotzdem ist da wieder diese Unruhe.

Was wenn das kein Stillstand auf deinem Seelenweg ist, sondern dein nächstes Level? 

Für eine lange Zeit hast du dich wohl gefühlt mit dem, was du für dich erarbeitet hast. Glaubenssätze transformiert, Konditionierungen aufgelöst. Das Gefühl gehabt, endlich angekommen zu sein.

Und dann, dieses innere Drängen. Wieder.
Also bist du wieder auf die Suche gegangen. Die nächsten Seminare, Workshops, Kurse. Aber der Kick von früher blieb aus.

Das liegt nicht daran, dass die Inhalte schlechter geworden sind. Es liegt daran, dass du dein nächstes Level erreicht hast. Nur hat dir das niemand gesagt.

Was die Bubble dir verspricht und warum sie irgendwann aufhört zu wirken

Du kennst sie alle. Du warst dabei und hast gehofft, diesmal wird es anders. Wurde es auch — solange du ein Teil der Gruppe warst, wurdest du von der Energie mitgetragen. Endlich ein Teil von etwas zu sein, fühlte sich gut an.

Aber was war, wenn du wieder alleine warst? Nach Tagen, Wochen, Monaten ebbte dieses Gefühl immer mehr ab.

Also hast du dich selbst motiviert. Es hat dich Kraft gekostet, aber du hast es geschafft. Immer und immer wieder. Und du hast geglaubt, das ist nur eine kleine Phase — die gehört dazu.

Und das ist auch so. Eine Lernkurve ist nie linear. Ups und downs gehören dazu.

Aber jetzt stellst du fest: es bringt dich nicht weiter. Die Zeit der Pflaster ist vorbei. Und vielleicht sogar die Zeit, wo du andere fragen kannst, wie du funktionierst.

Die leise Stimme

Wie lange du sie schon ignorierst, das weißt nur du.

Aber die Unruhe in dir — dieses Verlangen nach mehr als das, was du bisher gelernt hast — die wird immer stärker. Diese Unruhe fühlt sich anders an. Sie hat eher etwas von Vermissen an sich.

Und weißt du was? Das ist es auch.

Was du vermisst, ist die ganz tiefe Verbindung zu dir selbst.

Warte — klick nicht weg. Ich weiß, dass du schon viel gemacht hast und jetzt möglicherweise getriggert bist, was mir einfällt, dir das zu unterstellen.

Setz dich einen Moment hin. Atme. Und spür mal rein, wenn du das liest: ist da nicht eine ganz zarte Stimme, die dir sagt — ja, du bist schon lange auf dem Weg. Du bist mir schon ein Stück näher gekommen. Jetzt geh weiter.

Du vermisst nicht das, was du lernen kannst. Du vermisst das, was du in dir trägst. Deine eigene Weisheit. Das Vertrauen, das endlich gelebt werden darf.

Spiralen — nicht Kreise

Wenn du dir jetzt vorstellst, dass deine Entwicklungsphasen in Spiralen verlaufen, wirst du auch verstehen, warum es immer wieder diese Momente gibt. Du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst. Mehr dazu findest du hier.

Je tiefer du kommst, desto näher kommst du deinem wahren Kern. Der Version von dir, die du ohne die Verletzungen geworden wärst.

Auf deinem Weg hast du viele Verletzungen erlebt. Manches konnte schnell heilen, anderes hat Jahre gebraucht, um überhaupt erkannt zu werden. Manches hat Narben hinterlassen — und die sind unterschiedlich geprägt.

Jetzt fragst du dich, warum du wieder steckst. Ich verrate es dir.

Du steckst nicht fest im herkömmlichen Sinne. Du bist jetzt an einem Punkt, an dem die Narben tiefer oder wulstiger sind. Du bist schon lange nicht mehr die Person, die angefangen hat zu suchen. Du bist die, die vermisst. Und vielleicht nicht mal weiß was genau.

Das ist die Bruchstelle in der Spirale. Nicht Rückschritt. Übergang.

Die Ungeduld die dich antreibt

Diese Ungeduld die du gerade spürst — obwohl es dir eigentlich gut gehen müsste — die ist kein Zeichen dass etwas falsch ist. Sie ist das Zeichen dass die nächste Ebene ruft. Dass die Spirale sich weiterdreht. Falls du das kennst, lies auch das hier.

Fototapete oder Seelenweg

Jetzt wird es interessant. Weil du dich jetzt entscheiden musst.

All in gehen und dich mit deinen Schatten auseinandersetzen. Oder zurück zur Fototapete der alten Welt.

Ich weiß, dass du zögerst. Und ich verstehe das sehr gut. Denn die Übergänge sind kein Spaziergang. Nur erzählt dir das niemand.

Warum ich diesen Teil übernehme? Weil ich es nur fair finde, dich darauf vorzubereiten. Dich nicht rein stolpern zu lassen, damit du wieder an dir zweifelst. Diese Zeiten sollten für dich vorbei sein. Du darfst wissen und bewusst diese Entscheidung treffen. Denn nur dann hast du auch genug Kraft das durchzuziehen.

Ich kenne so viele tolle Menschen, die die gleichen Fragen immer wieder gestellt haben und sich gewundert haben, warum die Antworten die gleichen bleiben. Nicht weil sie nicht tief genug gegangen sind. Sondern weil sie noch linear gesucht haben. Auf der gleichen Ebene, auf der die Frage entstanden ist. Ich fühle dich. Und ich weiß, dass du dich damit nicht mehr zufrieden geben willst.

Vielleicht fragst du dich gerade auch, ob das Selbstsabotage ist oder einfach dein Weg. Dieser Blog könnte dir Antworten geben.

Wenn du bis hierher gelesen hast

Dann spürst du, dass du nie falsch warst.

Wenn du durch die Phasen durch bist oder die nächsten erreichst, wirst du feststellen: die Fragen sind die gleichen — aber sie fühlen sich ganz anders an. Sie haben eine andere Frequenz. Eine die sich still anfühlt.

Die Fragen, die dich früher aufgewühlt haben, lassen dich innehalten und beobachten. Eine innere Gelassenheit und tiefe Ruhe füllen dich aus. Die Antworten, die du suchst, sind auf einmal da. Kein Suchen mehr. Du hinterfragst dich nicht mehr und kannst alles annehmen wie es ist — ohne dich erklären zu müssen.

Was dich in diesen Phasen erwartet, habe ich hier beschrieben.

Du bist nicht zufällig hier

Das du vielleicht anders tickst als viele in deinem Umfeld ist dir ja nicht neu. Aber dieses Vermissen — das könnte dein eigener innerer Ruf deines Seelenweges sein.

Du spürst es. Du musst nicht zu irgendetwas überredet oder überzeugt werden. Du weißt es, wenn du es liest.

Vielleicht hast du blinde Flecken, die das Offensichtliche für deinen nächsten Schritt gerade verhindern. Ich hatte vor ein paar Tagen selbst einen. Mein Retreat war gerade entstanden und sofort war die Vergleichsmaschine an. Jemand anderes macht etwas Ähnliches, mit allem Zip und Zapp. Und auf einmal meldete sich die alte Narbe: wer bist du, dass du das anbietest?

Verheilt. Und trotzdem noch da.

Egal wo du auf deinem Weg stehst — die Narben erinnern sich manchmal noch. Auch wenn sie längst verblasst und glatt sind. Das macht dich nicht schwach. Das macht dich echt.

Dann bin ich gerne da und halte den Raum, damit du deine wahre Stärke und deinen Weg erkennst.

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden.

Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben.

Auf der Stelle treten — oder doch nicht?

Du verstehst nicht warum bei allen die persönliche Entwicklung vermeintlich so schnell voranschreitet und du gefühlt immer noch auf der Stelle trittst.

Das Problem ist nicht, dass du denkst du wiederholst deine Geschichte, sondern dass du in geraden Linien denkst. Die Prozesse verlaufen aber in Spiralen. Das bedeutet: jedes Mal wenn du mit deinem Thema konfrontiert wirst, bist du nicht mehr da wo du beim letzten Mal warst.

Das Energiefeld trägt die Erinnerung noch — auch wenn der Gedanke längst weg ist. Das ist der Grund warum du glaubst auf der Stelle zu treten und nichts bewegt sich. Warum sich alte Glaubenssätze so hartnäckig halten

Kopf und Herz ins gleiche Tempo

Ist es nicht so, dass unser Kopf uns oft im Wege ist? Ich habe so viele Menschen kennengelernt die behauptet haben sie wären Kopf-Menschen. Dabei waren sie alles andere als das — sie haben es aber gelernt und wurden davon überzeugt.

Wäre es tatsächlich so, würden sie nicht auf der Suche sein und auch nicht „so komische“ Gedanken haben. Ihr Herz weiß genau was eigentlich Sache ist. Aber einfach aussteigen? Bekanntes hinterfragen? Oh nein. Das Risiko ist doch zu groß.

Aber was wäre wenn du bereit wärst dich zu öffnen? Lass deinen Kopf ruhig an. Er muss noch wissen was du vorhast — also nimm ihn mit ins Boot. Viele versuchen an der Stelle ins Gegenteil zu switchen aber das ist keine gute Idee.

Menschen sind Gewohnheitstiere und deshalb müssen wir Kopf und Herz ins gleiche Tempo bringen, damit wir aus unseren gewohnten Mustern aussteigen können. Und: solange das noch nicht bereit ist, greift keine Technik in der Tiefe. Das ist keine Schuld. Das ist Reihenfolge. Warum Herzwände bleiben auch nach dem Workshop

Wenn Meer die Lösung ist

Bei mir war es so. Ich hatte etwas Neues entwickelt. War fertig. Glücklich. Und dann entdeckte ich dass es etwas Ähnliches schon gibt. Zack — altes Programm an der Oberfläche. Andere können das alles viel besser. Ich bin nicht genug. Ich darf das gar nicht machen.

Ich musste lachen. Weil ich genau wusste was da gerade passiert. Nicht weil es nicht wehtut — sondern weil ich es kenne. Und weil ich weiß was zu tun ist.

Rosi geschnappt. Bus. Südstrand. Wasser.

Wasser ist ein Lösungsmittel — auch für das was im Energiefeld gespeichert ist. Fließendes Wasser, Meer, See. Oder wenn du sowas gar nicht in der Nähe hast — setz dich einfach an den Wasserhahn. Lass ihn ein bisschen tröpfeln, sanft fließen, für die Zeit die du brauchst.

Und dann: Bing. Alles klar.

Nicht weil ich so hart gearbeitet habe. Sondern weil ich hingeschaut habe, angenommen habe — und dann losgelassen habe. Eine Erinnerung. Mehr nicht.

In meinem Beispiel wurde das Selbstsabotage-Muster nicht durch meine innere Arbeit neutralisiert. Es wurde durch Erkennen, Annehmen, die ganze Vorarbeit — und meinen Ausflug zum Wasser neutralisiert.

Was hinter dem Trigger wirklich wartet

Weißt du was? Die Angst vor Triggern ist völlig unbegründet. Ich glaube das ist einfach ein Konstrukt das von Menschen errichtet wurde die selbst nicht den Mut hatten weiterzugehen. Aber hinter allem wartet nicht der Schmerz. Es ist Liebe. Bedingungslose Liebe — die die ganze Zeit da war. Unter eingeschlossenen Emotionen vergraben.

Kannst du dir vorstellen wie sich das anfühlt? Kannst du dir vorstellen warum es sich lohnt den Weg zu gehen und auch mal einen Schmerz auszuhalten? Du hast schon Schlimmeres erlebt, das weiß ich. Dieser Schmerz ist anders. Er ist ein Geburtsschmerz.

Dein Körper weiß es längst

Emotionen sind gespeicherte Ladungen. Wenn etwas nicht ausgedrückt werden durfte setzt es sich fest. Im Laufe unseres Lebens sogar eine ganze Menge davon. Überall in deinem Körper machen sie sich bemerkbar. Manche sind sichtbar, andere spürst du — oder sie werden irgendwann eine Diagnose die dir bestätigt dass da was nicht rund läuft.

Schau genau hin. Lass dich ärztlich begleiten wenn es erforderlich ist — aber lass auch diesen Teil deines ganzen Seins nicht außer acht. Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen

Gefühle sind keine Feinde

Gefühle sind Wellen und deshalb kommen und gehen sie. Wir wollen sie aber pachten — und vor allem die sogenannten positiven Gefühle nicht weiterziehen lassen. Genau das ist der Grund dafür dass wir uns selbst im Weg stehen. Würden wir uns erlauben auf diesen Wellen zu reiten wäre es das Selbstverständlichste der Welt dass alles sein darf.

Stell dir nur mal vor wenn sie einfach fließen. Klar gibt es auch mal kurze heftige Gefühlsausbrüche aus dem Moment heraus. Alles gut. Beobachte. Atme. Und lass sie einfach weiterziehen. Und ja — es ist wirklich so einfach und nur eine Entscheidung weit entfernt. Kindheitssätze die unser Leben prägen — und dazu mein Video: Die Spirale der Entwicklung

Wenn Leichtigkeit unspektakulär wird

Was passiert wenn die Vergangenheit wirklich keine Rolle mehr in deinem Leben spielen würde? Stell dir vor du hast deine Hausaufgaben erledigt. Deine Glaubenssätze und Konditionierungen wurden entkoppelt, deine Emotionen befreit.

Es ist wirklich unspektakulärer als du glaubst. Ein echter Abschied hat keinen Namen mehr danach. Keine Energie. Keinen großen Einfluss auf deine künftigen Entscheidungen. Du bist nicht mal stolz drauf. Es ist einfach kein Thema mehr.

Ich glaube wenn wir das begriffen haben hat alles was jemals passiert ist so wenig Macht über uns dass wir gar nicht mehr verstehen können wie es uns jemals so viel Kummer bereiten konnte.

Drama oder Leichtigkeit — was kennst du besser?

Wir sind es gewohnt mehr auf Drama zu reagieren als auf Leichtigkeit — und genau da ist das Problem. Stell dir vor wie es wäre wenn du dich über nichts mehr ärgern müsstest, nichts deine Aufregung wert ist und du einfach den Tag genießen könntest.

Langweilig ist die neue Freiheit

Das klingt erst mal sehr unwahrscheinlich oder? Aber genau das passiert wenn du deine Hausaufgaben machst und dich entschließt diesen Weg weiterzugehen. Der Alltag fühlt sich zu Anfang sehr langweilig an. Keine Herausforderungen die gelöst werden müssen. Nichts das uns an Grenzen bringt die wir vorher nicht mal als Gefängnis betrachtet haben.

Die Freiheit worüber in der Bubble erzählt wird ist erst mal nicht im Außen — sondern in dir. Und ist es nicht das was es ausmacht? Diese Gefühle der Freiheit und Dankbarkeit in uns zu fühlen? Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Und dann: Stille.

Ich habe keinen Bedarf mehr an Drama.

Es ist wie es ist — und es wird wofür ich mich entscheide.

Nicht mehr und nicht weniger.


Wenn du spürst dass du bereit bist loszulassen, ist das Retreat für die Sinne genau dein Raum. Mehr dazu hier.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option