Du bist nicht disziplinlos – du tickst einfach anders

Du bist nicht disziplinlos – du tickst einfach anders

Du liegst nachts wach und denkst: was stimmt eigentlich nicht mit mir?
Nichts. Du hast nur keinen Namen für das, was du längst bist.

Du setzt dir Ziele. Du weißt was du willst. Und trotzdem läuft irgendwas schief. Nicht weil du zu wenig willst. Nicht weil du nicht dran glaubst. Sondern weil für dich andere Regeln gelten – und das hat dir einfach niemand gesagt.

Du kennst dieses Gefühl, oder? Nachts wach liegen und denken: was stimmt eigentlich nicht mit mir? Alle da draußen manifestieren sich in 24 Stunden ihr Traumleben zusammen und bei dir… Prüfung nach Prüfung.

Machst du was falsch?

Nein. Deine Seele sitzt daneben mit Block und Stift und freut sich diebisch über deinen nächsten Lehrplan.

Du hast nur keinen Namen dafür gehabt.

Du spürst schon ewig mehr als andere. Irgendwann hat dir jemand gesagt, du sollst dich schützen – Energievampire und so. Dann solltest du deine Hellsinne trainieren. Vielleicht hat das ansatzweise funktioniert. So richtig… na ja.

Was dir niemand gesagt hat: Du machst das dein Leben lang. Es ist so selbstverständlich für dich, dass du es schlicht nicht gesehen hast. Kein Name, kein Rahmen, kein „ah, DAS ist das.“

Das sind deine blinden Flecken. Nicht das was fehlt – sondern das was schon so lange da ist, dass es unsichtbar wurde. Und genau das hält dich auf.

Kann ich meinen Gefühlen überhaupt vertrauen?

Du weißt gerade nicht mehr, ob du dir was einbildest oder ob das wirklich real ist. Du vermeidest Gespräche, weil du nicht erklären kannst was du fühlst. Und da draußen nickt keiner.

Hier ist die unbequeme Wahrheit: Niemand außer dir kann dir sagen, was deine Wahrheit ist.

Bestätigung von außen ist eine Gewohnheit. Eine tiefe. Sie verunsichert dich, weil du noch niemanden kennst, der einfach macht – auch ohne äußeren Grund. Aber dein Körper weiß das längst. Du wartest nur noch nicht darauf, dass jemand das bestätigt.

Und wie höre ich auf meinen Körper?

Eigentlich simpel und fast schon lustig.

Geh auf Facebook. Scroll. Spür rein. Fake oder echt – dein Körper reagiert sofort anders. Schau Videos ohne Ton an. Welche Energie spürst du? Du wirst schnell merken, dass Worte dich schon lange nicht mehr wirklich erreichen. Du spürst sowieso.

Du machst das übrigens schon längst. Du hast nur nicht „Übung“ dazu gesagt.

Drehe ich mich im Kreis?

Fühlt sich so an. Ist es nicht.

Du kennst deine neue Komfortzone noch nicht, deshalb fühlt es sich an wie stillstehen. Aber denk mal kurz zurück – wie war das, als du noch an deinen alten Glaubenssätzen gearbeitet hast? Hat sich genauso angefühlt. Und jetzt? Beeinflussen sie dich kaum noch.

Das ist dein Beweis. Der war die ganze Zeit schon da.

Und das Umfeld, das mich nicht versteht?

Du hast dich für dich entschieden. Weißt du wie selten das ist?

Diesen Weg zu gehen, auch wenn andere einen schief angucken – das machen die wenigsten durch. Ja, du fühlst dich manchmal wie auf einem anderen Planeten. Das wird nicht verschwinden. Aber wenn du aufhörst zu erklären und einfach machst, kommen die anderen damit erstaunlich gut klar.

Sie verstehen dich trotzdem nicht. Aber das ist nicht dein Problem. Lass es ihres bleiben.

Du weißt das alles schon. Du brauchst niemanden, der dir sagt wie du funktionierst.

Aber wenn du jemanden willst, der deine blinden Flecken mit dir sieht – der dich erinnert, wer du wirklich bist und was du noch nicht bewusst weißt, dann buch dir jetzt dein Impulsgespräch.

Nicht weil du es brauchst. Sondern weil es mit mir schneller geht.

📹 Das Video dazu: https://youtu.be/_wFX7vYH7Vw 📩 Mich erreichst du hier: https://carola-baum.de/kontakt/

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen und was ich dafür bekommen habe

Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen und was ich dafür bekommen habe

Ich habe jahrelang nicht gespürt was Liebe ist. Nicht weil sie nicht da war. Sondern weil ich den Weg dahin nicht gehen konnte. Bis ich es durfte.

Es gibt einen Moment den ich nie vergessen werde.

Ich war ein Kind. Vor mir eine Pferdebox. Darin ein Pferd das niemanden mehr an sich ließ. Gefährlich, sagten die Erwachsenen. Nicht anfassen. Nicht rein. Abstand halten.

Ich hielt keinen Abstand.

Ich stand einfach da. Stunde um Stunde. Nicht weil ich mutig war. Sondern weil ich seine Einsamkeit spürte. Seine Trauer. Diese Hoffnungslosigkeit niemals wieder Freude finden zu können.

Ich kannte das Gefühl.

Körnchen

Irgendwann streckte er mir seinen Kopf entgegen.

Ich fragte ihn innerlich ob etwas davon stimmte was man über ihn erzählte.

Er sagte: „Manches schon.“

Er war so traurig. Und ich weinte mit ihm.

Ohne es zu merken hatte ich mich an ihn geschmiegt. Er drückte sanft seine Nase an meinen Körper. Als ich es bemerkte fragte ich ihn ob ich zu ihm in die Box kommen dürfte.

„So gerne.“

Wir saßen nur da. Stirn an Stirn. Meine Hände an seinem Hals. Ich erinnere mich noch genau wie seine Haut zitterte und sein Puls schlug.

Niemand außer den Tieren hat damals gesehen wer ich war.

Was es mich gekostet hat

Ich habe diesen Moment jahrzehntelang in mir getragen. Aber ich konnte ihn nicht fühlen. Nicht wirklich. Das Fühlen war irgendwann einfach weggegangen, nicht weil ich es wollte, sondern weil es das Einzige war was funktioniert hat um zu überleben.

Depression ist nicht Schwäche. Depression ist oft die einzige Antwort eines Systems das zu viel gespürt hat ohne jemanden der es hält.

Das hat mich mein ganzes Leben gekostet. Nicht der Schmerz. Sondern das Nicht-Fühlen.

Ich habe alles versucht. Klopfen. Affirmieren. Seminare. Glaubenssätze lösen. Und immer wieder das gleiche, kurz was. Dann wieder nichts.

Weil ich nicht an den Ort ran kam wo das alles wirklich lag.

Warum du zugemacht hast

Irgendwann hat jemand gesagt: Stell dich nicht so an.

Oder: Sei nicht so empfindlich. Nimm nicht alles so persönlich. Reiß dich zusammen.

Und du hast das geglaubt. Nicht weil es stimmte. Sondern weil du keine andere Wahl hattest. Weil dicht machen das Einzige war was funktioniert hat wenn niemand da war der dich hält.

Ich weiß wie sich das anfühlt.

Und dann kam noch was obendrauf. Dieser ganze Hype mit Energievampiren. Schutz aufbauen. Grenzen setzen gegen alles was dir Energie zieht. Als wäre das Fühlen selbst das Problem.

Dabei war das Fühlen nie das Problem.

Es war deine Superkraft. Nur hat dir das nie jemand gesagt. Niemand hat dir gezeigt wie du damit lebst ohne daran kaputtzugehen. Also hast du sie weggesperrt. Irgendwann wusstest du gar nicht mehr wo der Schlüssel ist.

Und weißt du was das Traurige daran ist?

Mit der Superkraft hast du alles andere auch weggesperrt. Die Freude. Die Leichtigkeit. Die Liebe.

Die war die ganze Zeit da. Auf der anderen Seite.

Was auf der anderen Seite wartet

Meine Emotionen habe ich befreit und durfte noch einmal zurück zu Körnchen.

Nicht wirklich. Aber auf eine Art die echter war als alles was ich mit Techniken je erreicht habe.

Ich spürte was ich damals hätte fühlen können wenn ich es damals schon gedurft hätte. Diese Stirn an meiner. Dieser Puls. Diese Stille zwischen zwei einsamen Seelen die sich gefunden haben.

Und was kam war nicht Schmerz.

Es war Liebe.

Pure Liebe. Voll. Ganz. Ohne Bedingung.

Das ist es was hinter allem gewartet hat. Nicht als Belohnung. Sondern weil es die ganze Zeit da war. Auf der anderen Seite vom Schmerz.

Was das wirklich bedeutet

Heilung ist nicht linear. Sie ist kein Programm. Kein fünf-Schritte-Plan.

Sie ist der Moment wo du aufhörst die Wellen festhalten zu wollen. Wo du aufhörst zu fragen ob das jetzt richtig oder falsch ist. Wo du einfach da bist. Mit dem was kommt.

Und dann – irgendwann – kommt der Seelenstein.

Der letzte. Der tiefste. Der der wartet bis du bereit bist ihn anzunehmen.

Bei mir war es Liebe. Die ich nicht kannte. Die ich nie gespürt hatte. Die mich mein ganzes Leben lang gesucht hat während ich dachte ich suche sie.

Körnchen wusste es damals schon.

Das ist es was dich erwartet.

Auf der anderen Seite vom Schmerz.


Wenn du spürst dass da mehr ist und du nicht mehr weißt wie du rankommst:

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Für wen bin ich diesen Weg gegangen und was passiert wenn du keine Antwort mehr hast

Für wen bin ich diesen Weg gegangen und was passiert wenn du keine Antwort mehr hast

Du machst die Arbeit. Du gehst durch den Schmerz. Und dann fragst du dich: für wen eigentlich? Dieser Blogbeitrag ist für den Moment wo die Antwort ausbleibt und du trotzdem weitermachst.

Es gibt Tage wo ich weine. Nicht weil ich verletzt wurde.

Sondern weil ich sehe was die meisten Menschen wirklich wollen – und was sie sich einreden zu wollen.

Die 30-Jährige mit Kind und Job als Ausrede. Die 50-Jährige mit Klangschalen die sich gut anfühlen aber nichts auflösen. Die 80-Jährige die weint weil sie nie wusste wer sie ist – weil sie ihr Leben lang für andere da war und jetzt alleine sitzt und fragt: wer bin ich eigentlich?

Und mittendrin diese Frage die ich mir selbst stelle:

Für wen bin ich diesen Weg gegangen?

Ich weiß nicht wohin. Und gehe trotzdem.

Das ist das Ehrlichste was ich dir sagen kann.

Ich habe kein Ziel mehr. Keinen 5-Jahres-Plan. Keine Antwort auf „und was kommt als nächstes?“

Früher hat mich das verrückt gemacht. Heute ist es das Einzige was sich wahr anfühlt.

Weil ich gemerkt habe: jedes Mal wenn ich dachte ich weiß wo es hingeht – war ich auf dem Weg dorthin schon wieder jemand anderes. Der Plan hat nie gepasst. Nicht weil ich falsch lag. Sondern weil ich mich weiterentwickelt habe während ich gegangen bin.

Das kann dir kein Kurs beibringen. Das passiert einfach.

Was Veränderung wirklich bedeutet

Veränderung ist kein Wochenend-Seminar.

Nicht weil Seminare schlecht sind. Sondern weil echte Veränderung in Schichten passiert. Du löst eine – und denkst: geschafft. Und dann kommt die nächste. Tiefer. Älter. Hartnäckiger.

Das ist nicht Rückschritt.

Das ist wie Zwiebeln schälen. Du kannst nicht zwei Schichten gleichzeitig abhaben. Du kannst den Prozess nicht beschleunigen. Du kannst nur da sein – und durchgehen.

Tut das weh? Ja. Absolut.

Lohnt es sich? Jede einzelne Träne.

Auch die von gestern. Auch die von heute.

Was sich wirklich verändert

Ich habe mich verändert. Öffentlich. In Echtzeit.

Was ich vor ein paar Wochen gesagt habe klingt heute manchmal anders. Nicht weil es vorher falsch war. Sondern weil sich mein Bewusstsein erweitert hat. Weil ich keine Tomaten mehr auf den Augen habe die ich letzte Woche noch hatte.

Das werde ich nicht entschuldigen. Das werde ich nicht glätten.

Wer mich eine Weile begleitet merkt: die entwickelt sich wirklich. Die erzählt nicht seit Jahren dieselbe Geschichte.

Das ist kein Versprechen an dich. Das ist einfach was passiert wenn du aufhörst so zu tun als hättest du alles im Griff.

Für dich – wenn du gerade mittendrin bist

Wenn du gerade nicht weißt ob du weitermachen sollst.

Wenn die Arbeit die du tust sich nicht auszahlt. Wenn du erschöpft bist nicht vom Tun sondern vom Fühlen. Wenn du dich fragst ob all das einen Sinn hat.

Dann bist du nicht falsch. Du bist mittendrin.

Das was du gerade durchlebst ist nicht das Problem. Es ist der Prozess. Und der sieht für jeden anders aus. Kein Plan passt. Kein Schritt ist für alle gleich.

Du musst nicht wissen wohin. Du musst nur gehen.

Wenn du spürst dass du gerade jemanden brauchst der den Raum hält ohne dir zu sagen wie es geht –

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche hier aus meiner persönlichen Erfahrung. Wenn du unter Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen leidest, ersetzen meine Inhalte keine professionelle Behandlung. Bitte such dir therapeutische oder ärztliche Unterstützung. Das eine schließt das andere nicht aus.

Du bist nicht verrückt. Du siehst es nur klarer als du denkst.

Du bist nicht verrückt. Du siehst es nur klarer als du denkst.

Da bist du. Pyjama. Bettchen. Augen auf 7:30 Uhr. Und draußen stehen sie schon Spalier. Mit Newsletter. Mit Zehn-Stufen-Plan. Mit Matcha-Kaffee, der natürlich nicht mehr industriell hergestellt wird, sondern von KI – mit ganz natürlichen Mitteln, damit ja nichts Böses aus der alten Welt in dich reinschwabbelt.

Und die sagen: Wir haben so lange auf dich gewartet. Komm, wir zeigen dir, wie die neue Welt funktioniert.

Ein Teil von dir will das glauben. Nicht weil du naiv bist. Sondern weil du so lange gesucht hast, dass sich Hoffnung manchmal anfühlt wie Antwort.

Du spürst, dass da was nicht stimmt.

Schon länger. Vielleicht sagst du es dir nicht laut, aber du spürst es. Dieses leise Ziehen, wenn wieder jemand verspricht, dich liebevoll in die neue Welt zu begleiten. Dieses kurze Zögern, bevor du auf kaufen klickst.

Das ist kein Zweifel. Das ist dein Körper, der dir was sagt.

Du hast die Tools ausprobiert. Die Techniken. Die Kurse. Irgendwas hat sich immer ein bisschen richtig angefühlt – und trotzdem bist du wieder hier. Suchst noch. Fragst noch.

Und dann denkst du: vielleicht liegt es an mir. Vielleicht bin ich nicht konsequent genug. Nicht offen genug.

Nein.

Du kommst nicht weiter, weil dir jemand anderes zeigt wie. Du kommst weiter, wenn du aufhörst anderen mehr zu glauben als dir selbst. Ich weiß, wie das ist. Ich habe das jahrelang gemacht. Die Hoffnung hat mich weitergetragen und das mangelnde Vertrauen in mich selbst hat mich immer wieder in die gleichen Schleifen geführt.

Was bedeutet eigentlich aufwachen?

Nicht das, was gerade überall erzählt wird. Keine neue Welt, die auf dich wartet. Kein Upgrade, das jemand für dich freischaltet.

Es ist ein Bewusstseinszustand. Die Welt zeigt sich in dir. Innen. In dem Moment, wo du anfängst zu erkennen, was für dich stimmt und was nicht mehr.

Das kann dir keiner sagen. Das kann dir keiner zeigen.

Und das Gefühl, nicht voranzukommen? Das ist nur ein Gefühl. Denn in dem Moment, wo du anfängst zu hinterfragen, veränderst du dich bereits. Deine Komfortzone weitet sich und genau das fühlt sich an wie auf dem Fleck treten. Verwirrend. Zäh. Manchmal frustrierend.

Aber es passiert.

Was dich wirklich aufhält, sind deine blinden Flecken.

Nicht die, die du schon kennst. Die anderen. Die, die so normal für dich sind, dass du sie nicht mehr siehst. Die, die du für Wahrheit hältst, weil du sie nie hinterfragt hast.

Die sind der Grund, warum du immer wieder die gleichen Muster erlebst. Warum das Versprechen da draußen sich immer noch nach Hoffnung anfühlt, obwohl du weißt, dass es nicht dein Weg ist.

Du willst das gar nicht mehr. Du suchst das gar nicht mehr. Du weißt es.

Aber blinde Flecken siehst du eben nicht alleine.

Was ich nicht anbiete:

Keinen Fahrplan. Keine Zirbeldrüsen-Aktivierung. Keinen Matcha. Auch keine liebevolle Begleitung in eine neue Welt, die es so nicht gibt.

Ich zeige dir nicht, wer du bist. Ich bin nur da um dich zu erinnern.

Du brauchst mich nicht. Du wählst mich. Nicht aus Abhängigkeit, sondern weil du erkennst, was hinter deinen blinden Flecken steckt. Und wenn du dich erinnert hast und gehst, dann ist das genau richtig so. Das ist deine Entscheidung. Nicht meine.

Das sind Prozesse. Die gehst du. Aber du gehst sie klarer, wenn du weißt, wo du hinschaust.

Wenn sich das für dich richtig anfühlt, nicht weil ich das sage, sondern weil dein Körper gerade nickt, dann weißt du, was zu tun ist.

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Ich bin Carola, die, die dranbleibt. Auch wenn es wehtut. Gerade dann.

Wo sind die Menschen die wirklich aufwachen und warum du dich vielleicht noch nicht gemeint fühlst

Wo sind die Menschen die wirklich aufwachen und warum du dich vielleicht noch nicht gemeint fühlst

Du hast die Nase voll. Nicht von dir. Vom System das dir erzählt du bist noch nicht weit genug. Dieser Blogbeitrag ist für dich wenn du spürst dass da mehr sein muss, aber noch nicht weißt was.

Du weißt dass etwas nicht stimmt. Du weißt nur noch nicht was.

Vielleicht hast du das Video gesehen. Vielleicht hat es dich getroffen. Vielleicht hat es dich genervt. Vielleicht beides gleichzeitig.

Beides ist richtig.

Ich kenne das. Von innen.

Ich habe jahrelang gedacht ich bin zu viel. Zu tief. Zu anspruchsvoll. Zu kompliziert.

Ich habe es geglaubt. Habe mich kleiner gemacht. Habe Tools ausprobiert. Seminare gemacht. Affirmationen gesprochen. Habe funktioniert.

Und dann saß ich auf einem Campingstuhl in einer leeren Wohnung und dachte: ich habe nur Sauerstoff verbraucht.

Das war nicht der Tiefpunkt.

Das war der Moment wo ich aufgehört habe mir einzureden dass das System recht hat.

Die Erschöpfung die keiner benennt

Du bist nicht erschöpft weil du zu viel getan hast.

Du bist erschöpft weil du immer wieder hoffst. Und immer wieder feststellst dass da draußen kaum jemand meint was er sagt. Dass die richtigen Worte benutzt werden – ohne den Inhalt zu leben.

Echte Verbindung. Authentizität. Aufwachen.

Und dann kommt die Kamera aus. Genau wenn es echt wird.

Du kennst das. Du hast es oft genug erlebt.

Was das mit dir zu tun hat

Du bist nicht zu empfindlich.

Du spürst den Unterschied zwischen echt und gespielt. Schon immer. Das ist keine Schwäche. Das ist dein Radar. Und er funktioniert.

Das Problem ist nicht du. Das Problem ist eine Welt die diesen Radar nicht versteht. Die ihn für übertrieben hält. Die dir sagt du sollst weniger fühlen. Weniger hinterfragen. Einfach mitmachen.

Also hast du irgendwann angefangen dich zu fragen: Stimmt was nicht mit mir?

Nein. Es stimmt was nicht mit dem System.

Was die Bubble nicht sagt

Es gibt einen Punkt wo die Tools nicht mehr reichen. Nicht weil du sie falsch anwendest. Sondern weil du schon weiter bist als sie reichen.

Noch ein Kurs. Noch ein Seminar. Noch eine Technik.

Fühlt sich kurz gut an. Und dann stehst du wieder da. Genau da wo du vorher warst – nur mit einer neuen Technik die du nicht mehr brauchst.

Das ist kein Versagen. Das ist der Hinweis dass du in eine andere Phase kommst. Eine wo es nicht mehr um Methoden geht. Sondern um dich.

Das Allein-Gefühl ist real

Du musst dir das nicht schönreden lassen.

Du bist tatsächlich allein damit – weil kaum jemand wirklich versteht wovon du redest. Nicht weil sie böse sind. Sondern weil sie noch nicht dort waren.

Aber du bist nicht die Einzige.

Es gibt Menschen die genauso suchen. Die auch die Nase voll haben von Fototapete vor Gittern. Die auch jeden Morgen aufstehen und hoffen. Die auch schon mal gedacht haben: bin ich vielleicht das Alien hier?

Die findest du nicht in der Bubble. Die stolpern. Über einen Blog. Ein Video. Einen Satz der trifft.

So wie du gerade.

Dein Tier weiß es übrigens längst

Wenn dein Hund nicht zur Ruhe kommt. Wenn dein Tier dich anguckt auf eine Art die du nicht erklären kannst.

Es spielt keine Rolle mit dir. Es sieht dich. Die echte Version. Die die du vielleicht selbst noch nicht ganz siehst.

Tiere lügen nicht. Und sie kennen dich besser als du denkst.

Wenn du beim Lesen nickst – dann weißt du es schon.

Und wenn du spürst dass du jetzt einen klaren Blick von außen brauchst – keinen Fahrplan, keine Verpflichtung, nur du und dein Thema –

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Wichtiger Hinweis: Ich spreche hier aus meiner persönlichen Erfahrung. Wenn du unter Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen leidest, ersetzen meine Inhalte keine professionelle Behandlung. Bitte such dir therapeutische oder ärztliche Unterstützung. Das eine schließt das andere nicht aus.