Diese Trauer ist anders

Diese Trauer ist anders

Was nach Schicksalsschlägen kommt, sind Phasen, in denen wirklich alles auf seine Sinnhaftigkeit hin infrage gestellt wird. 

Nichts ist wie vorher und jetzt zeigt sich, wer du wirklich bist, ohne das, was dir vorher Halt gegeben hat.

Warum diese Trauer sich anders anfühlt als die vorherigen, erfährst du in diesem Blog.

Was bleibt, wenn ein Lebensinhalt wegfällt

Ist ja auch irgendwie klar, wenn man jetzt ein komplett neues Leben führen muss, darf, soll. Hier zeigt sich aber, wie gut du vorher für dich gesorgt hast, wie viel Resilienz du aufgebaut hast, wie viele Altlasten du losgelassen hast oder ob du dir sogar schon ein stabiles Fundament gebaut hast.

Dass der Boden dennoch zwischendurch bebt, ist völlig in Ordnung, schließlich stehst du jetzt auch an einem Punkt, an dem sich Wege kreuzen. Vielleicht stehen große Entscheidungen an. Vielleicht ist es einfach ein Gefühl von verlassen sein, das dich gerade trifft.

Ich hatte viele Impulsgespräche, Menschen haben ihr Leben um einen Partner herum aufgebaut, und es ist egal, ob der 2 oder 4 Beine hatte. Seit 25 Jahren hatte ich immer Hunde an meiner Seite, und ja, mein Tagesablauf hat sich an ihnen orientiert, das ist jetzt weg. Eine Gewohnheit, ein Lebensinhalt, eine besondere Aufgabe.

Ich bekomme meine Botschaften immer durch Musik, und gerade läuft „With or Without You“. Könnte es wieder treffender sein?

Wie sich die Trauer – Wochen unterscheiden

Mit Rosi an meiner Seite habe ich meine tiefste innere Arbeit gemeistert und deshalb kann ich heute erzählen, wie sich für mich Trauer anfühlt, wenn man multidimensional lebt? Die Phasen der Trauer sind nach wie vor da und müssen durchlebt werden. Der Unterschied ist lediglich die Intensität und Dauer. Dadurch, dass alles quasi gleichzeitig oder leicht zeitversetzt stattfindet, ist anstrengend, wenn es sich nicht so anfühlt, wie Anstrengung früher.

In der 1. Woche nach Rosis Tod hatte ich noch mit Schock zu tun. Die Erfahrungen waren komplett anders als bisher und ja, ein geliebtes Wesen gehen zu lassen ist nie leicht, aber diesmal wurde ich wirklich nochmal ganz anders auf die Probe gestellt. Der Unterschied zu früher war, dass ich nicht im Funktionieren-Modus war, sondern klar und handlungsfähig trotz allem.

In der 2. Woche war ich unfassbar müde. Mein Körper und Geist brauchten Schlaf, Ruhe, und ich habe es als tiefe Verarbeitungsphase wahrgenommen. Die Trauer habe ich bewusster wahrgenommen und gleichzeitig wurden die Dankbarkeit und Liebe noch intensiver. Dennoch ist die Trauer öfter aufgetaucht als in der 1. Woche.

Die Gefühle sind intensiv und da, aber fließend. Es haftet nichts an. Der größte Unterschied ist aber, dass ich das, was ich wahrnehme ich selbst bin. Früher habe ich den ganzen Schmerz, Wut, Enttäuschung, Traurigkeit und unverarbeitetes anderer mitgetragen und konnte sie nicht von meinen eigenen Empfindungen trennen.

Ich glaube, das ist der größte Unterschied, wenn man seine Schatten integriert hat und eingeschlossene Emotionen befreit wurden. Der große, lange Zeitraum im Schmerz ist weg. Und man spürt das, was wirklich zählt. Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich deine Erfahrungen zu lesen, schreib sie gerne in die Kommentare.

Die eine Passage, die ich ausschneiden musste

Meine Rosi ist 11 Jahre und 11 Tage alt geworden, und in einem Video, das ich erstellt hatte, habe ich über die letzte Nacht mit ihr gesprochen und etwas gesagt, das einfach nur meine Empfindung war, aber rechtlich ein Genickbruch hätte sein können.

Also habe ich diese kurze Passage ausschneiden müssen, was ich noch nie gemacht habe. Ich schneide nichts, und es wird nicht hübsch geredet. Es kommt raus, was gerade dran ist.

Als ich fertig war und das Video hochgeladen wurde, fühlte ich mich unruhig. Normalerweise schaue ich mir meine Videos gar nicht an, aber da, bei 11 Minuten … dieser eine Satz … ich musste ihn wirklich entfernen.

Aus diesem Video ist dieser Blog entstanden. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du Botschaften für dich entdeckst, dass du dich gesehen fühlst und du ein stabiles Fundament hast, wenn du gerade etwas für dich verarbeiten musst.

Die Seelengespräche mit Rosi bereichern mich und sie erklärt so schön, wieso, weshalb und warum es so sein musste und nicht anders. Die Trauer darf sein, aber sie fließt.

Rosis Erbe

Rosi ist am 22.6.2026 über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich lernte sie kennen, da war sie 2,5 Wochen alt und so groß wie ein Meerschweinchen.

Dass sie von all ihren Vorgängern die schwerste Aufgabe hatte, war mir schon sehr früh klar. Aber alles habe ich gar nicht erkannt, weil sie so ein entspannter Hund war. Sie war die meiste Zeit Beobachterin. Vermeintlich pflegeleicht und einfach da.

Aber nur dadurch konnte, ich mit ihr an meiner Seite, diese tiefe Schattenarbeit machen und mich auf mich selbst fokussieren. Sie hat die Umbrüche miterlebt, Umzüge weggesteckt und hat mich dazu gezwungen, auch die Naturzeit mit ihr zu genießen.

In diesen Zeiten hat sie mir Halt gegeben, und ich konnte, mit jeder Ebene näher zu mir selbst finden, ein Fundament aufbauen, das jetzt standhält.

Kleine Momente, die bleiben

Auch wenn ich manchmal von Verlust spreche, empfinde ich das gar nicht mehr so. Ich sehe die ganz vielen Geschenke, die ich bekommen habe. Jeder meiner tierischen Begleiter hat etwas besonderes und nachhaltiges für mich dagelassen, was ich nach und nach erkennen durfte.

Klar, es gibt Momente im Alltag, die mich an unsere gemeinsame Zeit erinnern: Etwas fällt runter, und ich erwische mich dabei, dass ich um die Ecke schaue und mich vergewissere, hat sie sich gerade erschreckt? Ist sie aufgestanden, hat sich ein ruhigeres Plätzchen gesucht? Vielleicht war sie energetisch da. Ich weiß es nicht.

Wenn ich hier sitze und schreibe, fühle ich sie neben mir liegen und höre sie atmen. Gehe ich in die Küche, warte ich drauf, dass sie im Türrahmen erscheint und mich daran erinnert, dass sie Käse wirklich gerne mag.

Rosi hat mit mir alles geübt, mich auf Tag X vorbereitet. Dadurch, dass sie mir vorab schon Botschaften schickte, war ich vorbereitet. Aber mal ehrlich, wer versucht es nicht zu verdrängen, was offensichtlich ist. Dennoch hätte ich ihr ein anderes Ende gewünscht.

Mit ihr an meiner Seite konnte ich die tiefen Phasen meiner Schattenarbeit halten und konnte meine eingeschlossenen Emotionen befreien. Ich habe so vieles nachempfinden dürfen, was ich früher nicht konnte. Wenn Fühlen alles ist – manchmal brauchst du keine Worte mehr.

Dankbarkeit statt Schmerz

Was jetzt neben der Trauer da ist, ist eine unendliche Dankbarkeit, eine ganz tiefe Liebe. Cecilia hat mir schon gezeigt, was bedingungslose Liebe bedeutet, und durch Rosi wurde das jetzt noch mal verstärkt. Alles ist gleichzeitig da. Tief ist vielleicht auch nicht treffend, vielleicht eher weit. Aber auch das trifft es nicht zu 100 %, denn es ist um mich herum.

Ha, begleitet wird es mit „Love Is All Around“. Ist das nicht schön? Einfach wunderbar. Wieder eine musikalische Botschaft.

Lenke doch deine Achtsamkeit mal auf Botschaften, die dich finden wollen. Vielleicht ist dir das noch gar nicht bewusst, aber sie sind überall, wenn wir achtsam werden. Atme und wenn du magst schließe deine Augen einen Moment. Spür hin, was empfindest du? Was entdeckst du?

Das Bild, das alles vorwegnahm

Als ich den Impuls bekam, dass wir nach WHV ziehen, ahnte ich noch nicht, was ich entdecken würde. Ende 2016 bekam ich endlich eine Diagnose und fing ich an zu malen. Die Depression, die mich über Jahrzehnte mal mehr, mal weniger begleitete hatte endlich einen Namen, konnte somit angenommen und losgelassen werden. Erst hier in WHV, erkannte ich, dass alles vorbestimmt war, in meinen Bildern prophezeit.

Meine Bilder haben jetzt ihren Platz auf meiner Website gefunden, die sich auch ganz anders als zuvor zeigt. Alles fühlt sich stimmig an. Und dass ich das loslassen muss, was mir am meisten bedeutet, stand schon fest. Rosi hat mir immer wieder kleine Hinweise gegeben.

Aber wer will das schon so klar sehen? Wir Menschen sind doch Meister im Verdrängen, oder? Trotzdem müssen wir uns früher oder später den Tatsachen stellen, und genau dann zeigt sich, wie wir mit den Schicksalsschlägen umgehen und wie gut wir uns dann selbst tragen können.

Die letzte Prüfung

Eine von Rosis Aufgaben war, das Fundament mit mir zu bauen, das jetzt meine Seelenaufgabe trägt und die grausame Prüfung war diese letzte Nacht, sie bis zum letzten Herzschlag zu begleiten, sie zu halten und zu versuchen, ihr die Angst zu nehmen.

Zehn Jahre Schattenarbeit waren kein Spaziergang, und Spaß sieht definitiv anders aus. Aber das Ergebnis zählt: was ich jetzt wahrnehme, was jetzt da ist. So wie Übergänge sich anfühlen, fließend, nicht wie Stillstand, sondern wie Steigen.

Was von damals bis heute trägt

Die Blogbeiträge, die ich damals anfing zu schreiben, begleiten auch dich, weil ich weiß, dass du dich schon auf dem Weg zu deiner Wahrheit befindest. Botschaften habe ich nicht nur für mich dort hinterlassen, die ich erst später erkennen sollte, sondern auch Impulse für dich.

Die letzten Jahre waren nicht mehr die Arbeit in der Tiefe. Wenn du ein Steinchen ins Wasser wirfst, geht es irgendwann nicht mehr in die Tiefe, sondern nur noch in die Weite. Ich hatte kein Wort dafür und hab dann Pfannkuchen dafür als Impuls bekommen.

Weißt du, auf welcher Ebene du dich befindest? In welcher Phase du dich gerade mit dir auseinandersetzt? Als ich nach WHV kam, hatte ich den Impuls, den Seelenkompass ins Leben zu rufen. Die Fragen scheinen dir banal. Du bekommst keine vorgefertigten Antworten, sondern einen Begleiter, der dich genau da unterstützt, wo du gerade stehst. Das ist für mich Energiearbeit. Arbeiten und wirken auf allen Ebenen.

Ein letztes, offenes Versprechen

Rosi war meine Lehrerin und eine besondere Herzöffnerin für fast jeden, der sie kennenlernte, auf ihre eigene Art. Die große Anteilnahme hat mir erst gezeigt, was wahre Fülle und erfüllt sein ist.

Ein Versprechen, das ich ihr gab, ist noch offen geblieben. Die Fahrradtour, die ich ihr zum Geburtstag versprochen habe. Ich wollte eine Fahrrad mieten, mit einer integrierten Box für sie. Es sollte anders kommen…

Aber das Versprechen werde ich einlösen, ein „richtiges“ Fahrrad kaufen und wir werden zum Strand fahren. Rosi hat mir schon die grobe Richtung vorgegeben, wo ich langfahren soll, genaues aber noch nicht verraten. Ich werde sie dalassen, da, wo sie sich am wohlsten gefühlt hat. Erst dann ist der Prozess für mich rund und ein Lebensabschnitt wird vollendet.

Und ja, ich habe sie noch in derselben Nacht losgelassen. Vielleicht konnte sie sich deshalb schon am nächsten Tag im Seelengespräch bei mir melden und Botschaften schicken.

Wenn du gerade selbst in einem Übergang steckst, nicht weißt, was als Nächstes kommt, und dir gerade Klarheit fehlt: Genau dafür sind Trauerbegleitung und Retreat der das Impulsgespräch da.

Ich bin für dich da, denn ich weiß, wie es sich anfühlt – aber auch, wie es anders gehen kann.

Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz

Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz

Dieser unerwartete Blog ist eine Ergänzug über das Fühlen. Der Impuls dafür kam über „Hochsensibel und in Trauer“.

Heute gehen wir gemeinsam einen Schritt tiefer, hinein in die Frage, warum uns permanente Schutzmauern oft mehr nehmen, als sie uns geben.

Du bist hochsensibe und erlebst Verluste vermutlich noch intensiver als viele Menschen in deiner Umgebung.

Und vielleicht nimmst du in solchen Zeiten deine eigene Verletzlichkeit besonders wahr und fragst dich, waurm du so viel fühlst.

Wie gehst du in diesen herausfordernden Zeiten mit dir und deiner Sensibilität um?

Versuchst du dich vor der Welt noch mehr zu verschließen, oder bist du bereit dich ganz anzunehmen und die Situation als Chance zu nutzen?

Jede Trauer fühlt sich anders an

Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Natürlich spielt die eigene Befindlichkeit dabei ebenfalls eine große Rolle. In meinem Leben musste ich mit vielen unterschiedlichen Verlusten zurechtkommen.

Was mir besonders aufgefallen ist, war mein inneres Annehmen, Verarbeiten, Loslassen. Welche Gefühle und Emotionen haben sich wann und wie gezeigt. Besonders der Bereich, der mit Fremdenergien zu tun hatte, ist mir aufgefallen.

 

Sensibilität und der Mythos vom „Schützen“

Immer wieder liest und hört man, dass man sich als hochsensibler Mensch schützen soll. Dazu habe ich in anderen Blog-Beiträgen bereits geschrieben und stehe nach wie vor dazu, dass ein Schützen gelegentlich hilfreich sein kann, aber nicht normal werden sollte.

Aus eigener Erfahrung und auch dem Begleiten meiner Soulis kann ich nur immer wieder empfehlen, sich mit seiner Sensibilität auseinanderzusetzen und stolz darauf zu sein. Denn erst dann, wenn man sich mit all seinen Teilen annimmt, kann sich etwas Wundervolles ENTwickeln.

 

Der Schritt in die Eigenverantwortung

Dir wird es am Anfang nicht so leicht fallen, dich bewusst dafür zu entscheiden, dich triggern zu lassen. Aber damit bist du einen großen Schritt in die Eigenverantwortung gegangen und übernimmst selbst die Führung.

Du lernst dich auf eine ganz neue Art und Weise kennen und wirst feststellen, dass du viel weniger anfällig und angreifbar bist als angenommen.

Früher habe ich mir ein dickes Fell gewünscht. Heute weiß ich, dass das nur daran lag, dass man mir immer sagte, ich sei zu sensibel, zu empfindlich, eine Mimose und nehme alles viel zu persönlich.

Statt einem dicken Fell habe ich ordentlich an Gewicht zugelegt und die Depression damals ordentlich gefüttert, weil ich mir immer mehr Schuhe angezogen habe, die mir gar nicht gepasst haben.

 

Der Weg der inneren Arbeit

Seit der Diagnose vor 2016 habe ich den Kampf gegen mich selbst eingestellt. Ich war bereit, die innere Arbeit zu machen, mich triggern zu lassen und alle alten Wunden, Verletzungen, Narben neu zu versorgen.

  • War das ein leichter Weg? – Nein.

  • War das ein schneller Weg? – Auch Nein.

Die innere Arbeit ist ein Prozess und das kostet Zeit. Alles darf sich neu justieren, Emotionen dürfen sich befreien und wollen gefühlt werden.

Alles, was bisher abgelehnt wurde, aus welchen Gründen auch immer, hat endlich die Möglichkeit, sich zu zeigen und angenommen zu werden.

 

Die eigenen Schatten lieben lernen

Das Annehmen der Teile, die man an sich nicht schätzt, nicht mag und trotzdem erstmal akzeptiert und dann im Lauf des Prozesses lernt zu lieben, weil auch diese Eigenschaften wichtig sind.

Wenn wir uns vollständig annehmen, auch unsere Schatten, erst dann haben wir es nicht mehr nötig, uns abzuschirmen und permanent zu schützen. Auch dann, wenn wir noch nicht geheilt sind.

Hier findest du mich und meine Angebote:

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Dieser Beitrag basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen auf meinem eigenen Lebensweg sowie meinen Erfahrungswerten aus der Begleitung von Klienten (Soulis) im Rahmen des Coachings und der spirituellen Beratung.

Meine Impulse dienen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Selbsterkenntnis. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung oder Diagnose dar und ersetzen keine professionelle medizinische oder psychologische Betreuung.

Hochsensibel und in Trauer

Hochsensibel und in Trauer

Hochsensibel in der Trauer.

Du spürst sowieso schon viel und vielleicht hast du nie gelernt damit umzugehen .

Und jetzt, weißt du nicht mehr was wirklich dein Schmerz ist.

Kennst du das?

Schicksalsschläge halten sich nicht an Zeitpläne und Öffnungszeiten.

Sie kommen meist überraschend und werfen uns und unser bisheriges Leben vollkommen aus der Bahn.

Besonders wenn du hochsensibel bist und in Trauer, dann nimmst du noch mehr auf als du ahnst.

Mitleid von allen Seiten. Gut gemeint, ja, aber ist der Schmerz, den du spürst wirklich deiner?

Du bist hochsensibel und in Trauer

Du nimmst auf wie ein Schwamm.

Wie sollst du wissen, was wirklich deine Gefühle und Emotionen sind und was du von anderen aufgenommen hast?

Diese Erfahrung durfte ich machen. Nicht nur einmal. Früher habe ich nur Schmerz gefühlt, Trauer und Einsamkeit. Aber die Geschenke wie Dankbarkeit, bedingungslose Liebe, das Erfüllt sein für die gemeinsame Zeit, die konnte ich nicht spüren.

Heute glaube ich nicht, dass es daran lag, dass ich noch nicht soweit war, wie man in der Bubble immer wieder hört. Sondern dass ich zu viele fremde Energien aufgenommen hatte und viele meiner eigenen Emotionen waren eingeschlossen.

Kennst du das?

Wie das aussieht wenn fremde Emotionen die eigenen überlagern — hier.

Rosi hat mich vorbereitet

Die Trauerbegleitung ist nicht neu. Manche Kunden und ihre Tiere begleite ich vom ersten bis zum letzten Tag und darüber hinaus. Andere kommen in Umbrüchen, weil sie überfordert sind oder wenn das Leben sich verändert und der alte Weg nicht mehr passt.

Vor einigen Jahren habe ich eine Trauercoach Ausbildung gemacht. Aber ich konnte es nicht so anbieten. Was mir fehlte, das hat mir Rosi gezeigt.

Als Rosi sich und mich auf ihren Abschied vorbereitete, gab sie mir den Auftrag meine Community mitzunehmen.

Kein Mitleid – echte Anteilnahme

Sie gab mir den Impuls für einen Post, in dem ich klar mitteilte, wie es ihr ging und was zu erwarten wäre. Aber auch, das ich klar sagen sollte, das wir weder Opfer der Umstände sind, noch Mitleid brauchten. Und was zurückkam war echte Anteilnahme und Mitgefühl.

Natürlich habe ich mich seit den Verabschiedungen meiner vorherigen Begleiter verändert. In den letzten Jahren tiefe Schattenarbeit gemacht. Eingeschlossene Emotionen befreit, sodass die Puzzleteile da andocken konnten wo sie zuvor Lücken hinterlassen hatten.

Deshalb war dieser Abschied so ganz anders. Ich glaube du weißt es, der Zeitpunkt kommt immer zu früh.

Was Rosi wirklich war — und was ihre Bestimmung war.

Die Wunde darf heilen. In ihrem Tempo.

Wen auch immer du nicht mehr an deiner Seite hast, dieser Verlust hat eine Wunde in dir hinterlassen. Die darf heilen. In ihrem Tempo.

Trauer ist Trauer. Seele ist Seele. Der Verlust eines Menschen, eines Tieres, einer Beziehung, einer Lebensphase, er hinterlässt dieselbe Wunde.

Manche tiefer, manche verknüpfen sich mit anderen Schmerzpunkten aus der Vergangenheit und berühren andere Narben.

Jeder hat eine andere Art mit Trauer umzugehen. Das ist gut so. Es gibt kein richtig oder falsch.

Was wirklich Schmerz verursacht und festhält

Meine Erfahrung ist auch: Wir stecken unnötig lange im Leid fest. Nicht weil wir falsch trauern.

Sondern weil wir die Erwartungen anderer erfüllen. Weil gutgemeintes Mitleid klebt, im Energiefeld, in unserer Aura. Weil es uns in einer Rolle hält die wir vielleicht schon verlassen haben.

Wir werden immer wieder getriggert und das reizt die alten Wunden und deshalb können sie heilen.

Jetzt spürst du so viel und weißt gar nicht mehr was wirklich deins ist, deshalb ist es so wichtig dich auf dich zu besinnen.

Was mir in den Trauerphasen geholfen hat war nicht das Wissen darum wie das ganze wissenschaftlich funktioniert.

Warum Liebe nicht aufhört — auch wenn jemand geht.

warum der Weg durch den Schmerz geht — nicht drum herum.

Was heilt wohl gesünder?

Ein Ort an dem sich alles um den Verlust und den Schmerz dreht? An dem immer wieder tief gegraben und das Mitleid aufgekocht wird? Oder ein Ort an dem das sein darf was sich zeigt?

Loslassen bedeutet nicht, dass man nichts mehr fühlt oder das die Liebe aufhört. Es bedeutet auch nicht, dass wir nicht mehr in Erinnerungen schwelgen dürfen.

Es heilt weil die schönen Momente, die lustigen Geschichten, die Dankbarkeit, die Lücken füllen dürfen, die entstanden sind.

Ohne im Energiefeld zu verkleben. Alles darf fließen. Auch die Tränen. Auch das Lachen. Beides gleichzeitig.

Verkleben sieht anders aus. Da wird still gemacht und unterdrückt, was eigentlich atmen will.

So nehme ich meine aktuelle Trauer wahr.

Sie ist tiefer aber die Phasen kommen und gehen. Weine ich in diesem Moment, ist der nächste schon da und ich sehe sie vor mir in einer Situation, die mich zum Lachen bringt.

Genau deshalb ist der Raum den ich zur Verfügung stelle so wertvoll. Niemand erwartet etwas. Alles darf sein.

Die Beziehung zu den eigenen Gefühlen darf sich entfalten und erwachen. Es ist wie es ist.

Und wenn an gemeinsame lustige Geschichten gedacht wird, darf und sollte das gewürdigt werden.

Loslassen und heilen ist an keine Zeit zu messen. Und hat rein gar nichts damit zu tun, dass man nicht vermisst oder weniger liebt.

Die kleinen Lücken mit Liebe füllen

Wir müssen lernen unseren Alltag neu zu gestalten. Nichts ist mehr wie zuvor.

Wenn ich den Kühlschrank aufmache, sehe ich Rosi im Flur stehen, wie sie mich daran erinnert dass sie Käse wirklich gerne mochte und sogar dafür aufgestanden ist.

Der Joghurtbecher in dem ich immer etwas für sie drin gelassen habe. Diese ganzen kleinen Gewohnheiten und Abläufe sind plötzlich weg.

Der Alltag darf neuen Inhalt bekommen. Aber es muss nicht im Schmerz passieren.

Die Erwartungen anderer

Immer wieder erlebe ich es, dass ich angesprochen werde und die Menschen erwarten, dass ich sofort ins Leiden falle.

Das hätten meine ENGEL AUF PFÖTCHEN nicht gewollt. Und durch die tiefe innere Arbeit an mir ist das auch gar nicht mehr nötig.

In der Trauerbegleitung darf sein was gefühlt werden will. Es darf geteilt werden oder geschwiegen, was auch immer sich in dem Moment richtig anfühlt.

Zu erkennen welche Emotionen wirklich die eigenen sind, ist ein wichtiger Prozess auf dem eigenen Weg und dem der Heilung.

Den Weg zu sich und den eigenen Gefühlen finden

Das Gefühl für sich selbst zu entwickeln ist ein wunderschönes Geschenk, dass wir erhalten, denn zurück bleibt die pure Dankbarkeit und tiefe Liebe.

Du bist genau richtig hier, wenn du fühlst dass dir das gefehlt hat. Denn neue Wege gehen, auch in Trauer und in anderen herausfordernden Zeiten, dafür bin ich für dich da.

→ Trauerbegleitung

Rosi hat mir gezeigt was im System fehlt. Einen Raum für Menschen die etwas so Kostbares verloren haben und in dem Moment niemand da ist, der mit einem fühlt. Einen Raum der nicht wartet. Genau dafür ist das Trauer Retreat entstanden.

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Elf Jahre zusammen. Ich dachte, ich kenne ihre Aufgabe.

Ihr Seelengespräch hat mir gezeigt, wie viel größer sie wirklich war und wie viele blinde Flecken sie mir gerade von den Augen rollt. 

Rosi hatte die schwerste Aufgabe aber das Ausmaß kommt jetzt erst ans Licht.

Rosi hat mich geführt. Von Anfang an. Das wusste ich. Nur hatte ich keine Ahnung, was das wirklich bedeutet hat.

Sie war kein Hund der einfach dabei war. Sie war jemand der einen Job hatte und ihn bis auf die Minute genau ausgeführt hat. 0:44. 11 Jahre und 11 Tage. Alles Architektur. Ihre eigene Seelenaufgabe die nichts dem Zufall überließ.

Rosi hat mir von Anfang an gezeigt, wie Multidimensional leben funktioniert und mich in den vergangen 11 Jahren darin begleitet, meinen Seelenweg zu gehen. In ihrem Seelengespräch – Blog hat sie es mir gezeigt. Was wirklich ihre Bestimmung war, wie sie mich begleitet hat und wo sie mir überall Botschaften und Rätsel hinterlassen hat (damit mir nicht langweilig wird).

Langsam verstehe ich, dass ihre Aufgabe so unfassbar viel mehr war als ich eigentlich schon wusste. Ihre Beschreibung, dass sie die Gebäudeversicherung wurde, hat mir die blinden Flecken von den Augen gerollt. Ich versuche hier einen kleinen Einblick zu geben, was mir gerade bewusst wird.

Heute ist der 22.06.2026 und Rosi hat ihre letzte Reise angetreten. Hier erzähle ich dir, wie ich sie empfunden habe und unsere gemeinsame Zeit war.

Wie Rosi zu mir kam

Cecilia hat sie mir geschickt. Mit einem einzigen Satz: „Guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Spiegel, Lebensversicherung, Gebäudeversicherung

Am Anfang war sie mein Spiegel. Ich sollte lernen meine positiven Eigenschaften anzunehmen, die Teile die ich lange nicht annehmen konnte.

Und wirklich, ich dachte, dass wäre die schwerste Aufgabe und das war`s. Im folgenden Seelengespräch macht sie klar Schiff und erzählt, was sie noch an Aufgaben für mich hatte. Und das, hätte ich nie erwartet.

Rosi war einfach da. Beobachterin. Begleiterin. Pflegeleicht und das mit Absicht. Meine eigene Entwicklung ging genau deshalb so schnell, damit ich den Fokus auf meine Seelenaufgabe haben konnte und nicht zu sehr auf sie. Sie hielt sich im Hintergrund, damit ich meine Arbeit machen konnte.

Ab der Diagnose fing ihr Job richtig an.

Sie hat mir Pausen dazwischen geschaffen. Ich hatte Zeit zum Heilen und musste mich um nichts kümmern, weil sie so pflegeleicht war. Das war ihr Geschenk. Und ihr Plan. Deshalb konnte ich mich die zehn Jahre nach der Diagnose vollständig um mich kümmern.

Rosi war da.

Rosi Flower Power

Sie war keine Naturgewalt im Leben. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall. Jeder liebte sie und sie war alles, sie war Multidimensional, gleichzeitig. Lustig und ernst, verspielt und die Ruhe selbst, vollkommen präsent und still und noch viel mehr.

(Das erkenne ich gerade jetzt, wo ich meinen Nachruf für sie verfasse. SIE war alles gleichzeitig und deshalb waren alle Engel zu Anfang da – wow.)

Sie stand im Audi Magazin. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren und ein Tütü als wären sie selbstverständlich.

Als ich sie ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche. Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und war die Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Präsenz, eine echte Persönlichkeit – DAS war Rosi.

Sie hat die Website mitgeschrieben

Sie hat die neue Website mitgeschrieben. Nicht im übertragenen Sinne. Wirklich.

Jede meiner Entwicklungsstufen in den 11 Jahren, jeder Infinity Stein den ich gemeistert habe, jede Bewusstseinsebene, sie war dabei. Als stille Zeugin. Und noch so viel mehr.

Inzwischen weiß ich: sie hat mir Botschaften hinterlassen.

Ich schreibe meine Blogbeiträge aus der Zukunft und verstecke mir selbst Botschaften darin. Rosi hat das auch gemacht. Als ich die Website gebaut habe, hat sie mir den Impuls geschickt: „Erinnere dich.“ Mitten drin. Als Positionierung und als direkte Ansage an mich.

Eine der Fragen die uns die ganzen Jahre begleitet hat: „Wer bist du ohne deine Vergangenheit?“

Jetzt muss ich herausfinden, wer ich ohne Rosi bin.

Und noch etwas hat sie versteckt, etwas das ich für dich, für meine Soulis geschrieben habe: „Du brauchst mich nicht, aber du wählst mich, weil es schneller geht.“ Gemeint ist damit die blinden Flecke aus dem Weg zu räumen.

Rosis Botschaft für mich war dieselbe, nur persönlicher:

„Wenn du bereit bist wieder zu wählen, dann nicht weil du jemanden brauchst, sondern weil es schöner ist.“

Und erzählte mir in ihrem Rosi Seelengespräch, dass sie Botschaften für mich einbaute.

Unsere Abschlussprüfung

In Wilhelmshaven bereiteten wir uns beide auf unsere Abschlussprüfung vor. Ich ahnte es aber wollte es nicht sehen. Sie hat mir das ständig mitgeteilt, durch Engelzahlen, durch Botschaften, durch das was sie mir sagte während ich schrieb.

11:11. 22:22. 0:44. Zahlen für dich und mich aber Botschaften von meinem ENGEL ROSI.

Und dann: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. „Stairways to heaven“ erinnerst du dich? Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie im Leben. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht ohne Notdienst. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Ihre letzten Stunden waren unsere letzte gemeinsame Prüfung. Nicht ihre Aufgabe allein, unsere gemeinsame.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

11.06.15 – 22.06.26. Alles eingebaut. Von Anfang an.

Was Rosi wirklich hinterlassen hat

Ihr Job in Wilhelmshaven ist erledigt. Ich kann mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und es fühlt sich auch nicht real an.

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Und Rosi fühlt sich fröhlich an.

Was sie hinterlassen hat sind Antworten. Es waren Fragen die ich gestellt hatte:

  • Wer bin ich und wenn ja wie viele?

  • Wer bin ich ohne meine Vergangenheit?

  • Wer bin ich ohne meine Arbeit?

Mein Leben in Wilhelmshaven hat eine Wendung bekommen an die ich nicht denken wollte, obwohl es absehbar war.

Dieser Tag, an dem ich nach Hause komme und niemand da ist, der auf mich wartet…

Alles gleichzeitig spüren, Sein. Meine beste Freundin und Begleiterin in allen Lebenslagen nicht mehr an meiner Seite zu haben. Und dennoch zu wissen, dass sie immer da sein wird, weil sie mir Rätsel und Botschaften da gelassen hat.

Zu ihrem Geburtstag wollten wir eine Fahrradtour machen und an der Küste entlang fahren. Ich wollte ein Fahrrad mit Anhänger leihen und mit ihr das Meer genießen. Das haben wir leider nicht mehr geschafft.

Aber ich werde eine Lösung finden und mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war.

Ich vermisse dich, mein Engel.

CaRoSi

Wilhelmshaven unser Landeplatz

Wenn du gerade selbst auf der wackeligen Brücke stehst, ein Schicksalsschlag dich überrascht hat, du im Umbruch steckst und die Gedanken nicht zur Ruhe kommen: ich begleite dich.

Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Voll mit Schuldgefühlen und ein Tag, der mein bisheriges Leben vollkommen umkrempeln wird.

Mein Engel auf Pfötchen, zeigt mir in diesem ersten Seelengespräch zum ersten Mal was Teil ihrer wahren Bestimmung war.

Die Generalprobe

Es war Dienstag der 16.06. als wir das erste Mal hier in Wilhelmshaven zum TA mussten. Es ging ihr seit Sonntag Abend nicht so gut. Aber da ich diese Phasen von ihr kannte, wartete ich ab.

Aber diesmal sollte es doch anders sein und ich hatte von ihr „Stairways to heaven“ als Botschaft bekommen. Aber, Menschen sind nun mal Meister im Verdrängen und obwohl ich es wahrgenommen hatte, wollte ich es noch nicht glauben.

Hier kannst du lesen, wie sie uns beide vorbereitet hat.

Sie sagte: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich bin jetzt der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“ und wieder Stairways to heaven…

Sie hatte auch alles geplant. Die sogenannten Engelzahlen. Alles kam in dieser Nacht an die Oberfläche. Die Schuldgefühle, die ich mir machte, nahm sie mir und zeigte mir nochmal, wie ich was zu ordnen hatte.

Diesen Kontext dazu findest du im Nachruf, den ich noch nach ihrem letzten Atemzug geschrieben hatte.

Das Seelengespräch mit Rosi über Bestimmung

Diese Einleitung ist von gestern, dem 22.06.2026, während ich geputzt hatte, meldete sie sich zum ersten Mal. 

„Carola, das, was wir gestern Abend erlebt haben, war Teil unserer Prüfung. Als wir uns auf den Umzug nach Wilhelmshaven vorbereitet haben, hast du alles verloren. Deine Möbel, Waschmaschine, Geld, du hast alles zurückgelassen und in der Zeit, als wir beide zusammen waren mehrmals. Das war alles Teil meiner Aufgabe. Dich zu begleiten. Dazusein.

Rosi meine Lebensversicherung

Während ich am 23.06. durch das Aufschreiben alles begann zu verarbeiten, nahm Rosi das als Anlass um mir live zu zeigen, was ihre wahre Bestimmung für mich war.

Als ich zu dir kam und du 1 Jahr später die Diagnose bekamst, war ich deine Lebensversicherung. Du hast die Depression schnell geheilt, obwohl man dir was anderes prophezeite und konntest deinen Seelenweg in der Tiefe fortführen. Ich war da aber nicht fordernd. Ich habe dich beobachtet, wie du die Aufgaben eine nach der anderen erledigst, die für dich bestimmt waren.

Dein Weg war auch gleichzeitig meiner, denn so wie du hatte ich mich bewusst für das Leben an deiner Seite entschieden. Erinnere dich…

Cecilias Unterstützung

Diese schwerste Aufgabe von allen, wie du es beschrieben hast, wurde mir zugeteilt und Cecilia ist noch ein halbes Jahr geblieben, um mich zu unterstützen. Seelengespräch mit Cecilia — Botschaften aus dem Jenseits

Erinnerst du dich als du erkanntest, dass ich die Anteile aller deiner Engel auf Pfötchen in mir hatte? Alle haben geholfen und mich gestärkt, damit du den Halt bekommst, den du brauchtest.

Der Umzug und der Start in unsere Abschlussprüfung

Dann kam die Umzugsphase nach Wilhelmshaven und du wusstest schon, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein würde aber du hast es versucht zu unterdrücken. Aber ganz weg war es nie. Erinnere dich…

Dann starb das Auto und du sagtest damals schon, dass du nur noch mich hast. Du wusstest, was es zu bedeuten hatte. Diese Angst davor ganz alleine zu sein, fing wieder an ein kleines Teelicht zu werden und dabei war es bereits nur noch eine alte Erinnerung, nicht mehr echt.

Rosi, meine Gebäudeversicherung

Und genau das war meine Aufgabe. Ich war schon lange keine Lebensversicherung mehr aber eine Gebäudeversicherung. Du hast in den letzten 10 Jahren ein Fundament gebaut, das so stark ist, dass ein Hurricane standhält.

Erinnere dich an euer Gartenhaus. Ein Streifenfundament hätte es auch getan, aber ihr habt eines gebaut, da hätte ein fünfstöckiges Haus drauf gehalten.

Du hast alles verloren, sogar deine Freiheit als du dich vom Auto trennen musstest.

Dein ganzes Haus ist zusammengebrochen, mehrmals während unserer gemeinsamen Zeit aber du wurdest nur noch stärker. Meine Zeit lief weiter der Prüfung entgegen.

Die Botschaften auf der Website

WIR bauten die Website. Ich habe dir dort Botschaften hinterlassen. 😉 Eine erfährst du gleich.

Die letzten Stunden waren unsere Abschlussprüfung. Das Fundament wurde einem Erdbeben ausgeliefert und du warst standhaft. Und trotzdem hast du meine Angst gespürt, obwohl du mit dir zu tun hattest. Die Botschaften, die ich dir über die Zahlen geschickt hatte, hast du sogar schon fast nebenbei erkannt. Multidimensional 😉

Du siehst, ich habe alles genau so arrangiert und vorbereitet, wie es sich gehört. Klar fühlst du dich schuldig aber du kommst schnell darüber hinweg, weil es nichts zu beschuldigen gibt.

Alles gehörte zur Prüfung.

Deine neue Freiheit

Du wirst nicht lange alleine sein. Aber denke dran, Zeit ist relativ.

Du sollst erst mal deine neue Freiheit genießen lernen. Du hast die ganzen Jahre dein Leben uns gewidmet und dich an uns orientiert. Dein Zeitplan hast du nach uns gerichtet.

Das war deine Entscheidung und jetzt musst du lernen, dass du auch mal etwas anderes unternehmen kannst, ohne dir Gedanken zu machen ob ich vielleicht noch mal raus muss oder ob ich zu lange alleine bin.

Jetzt lernst du, wie es ist allein zu sein und nichts zu brauchen. Das ist wichtig und Teil deiner 2. Prüfung.

Erinnere dich

Jetzt schau auf die Startseite. Meine Botschaft an dich: „Wenn du jetzt wählst dann, weil es schöner ist zu zweit. Aber du brauchst uns nicht.“ 😉

Du weißt es, du musst dich nur noch erinnern. Wir haben das die ganze Zeit geübt. Erinnere dich…“

Rosis Seelengespräch über unsere Prüfungen

Wenn du gerade selbst auf der wackeligen Brücke stehst, ein Schicksalsschlag dich überrascht hat, du im Umbruch steckst und die Gedanken nicht zur Ruhe kommen: ich begleite dich.