Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.
Übergänge auf dem Seelenweg fühlen sich selten nach Fortschritt an.
Du bist erschöpft, du suchst, du denkst du drehst dich im Kreis.
Aber das stimmt nicht.
Heute möchte ich mit dir etwas teilen, das dir vielleicht klar macht, warum du dich so erschöpft fühlst. Du suchst schon so lange und vielleicht ist dir gar nicht bewusst, dass du in Übergängen feststeckst.
Du denkst vielleicht, du kommst nicht vorwärts. Aber das stimmt nicht. Meine Geschichte zeigt dir, was uns wirklich aufhält. Wir suchen nach dem Offensichtlichen, dabei liegt es oft ganz woanders, als wir denken.
Was ich als Kind sah und warum ich aufhörte zu fragen
Ich erinnerte mich und sah mich, wie ich als kleines Mädchen auf einer Wiese lag und in den Himmel schaute. Ich sah Energiefäden, wie sie sich bewegten und ich stellte die Frage, was das ist. Geantwortet hat eine mir sehr vertraute Stimme, die ich heute „mein Seelchen“ nenne.
„Das ist Energie. Energiefelder. Sie fließen, sie sind überall. Strick deine Hand aus und schau sie an. Halte sie in die Luft. Siehst du es?“
Wow.
Ich kam nach Hause und fing an zu fragen. Aber niemand sprach darüber. Meine Oma war Heilerin, mein Opa hatte diese besondere Beziehung zu Tieren, mein Vater zu Jenseitskontakten und trotzdem: alles unterm Tisch. Ein gehütetes Familiengeheimnis. Meine Oma kam aus einer Zeit, in der Hexen verbrannt wurden.
Irgendwann hörte ich auf zu fragen.
Was passiert, wenn du alles in dir zum Schweigen bringst
Was passiert, wenn man alles deckelt, was in einem schlummert? Man wird krank. Ewig suchend. Man vergisst, wer man ist.
Wenn du das Gefühl kennst, dich selbst irgendwo verloren zu haben, dann lies gern weiter: Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert
Übergänge sind kein Zusammenbruch — sie sind ein Geburtskanal
So viele Male in meinem Leben habe ich bereits darüber geschrieben, dass es sich anfühlte, als wäre etwas gestorben und gleichzeitig geboren. Das klingt dramatisch, ist es aber eigentlich gar nicht. Denn es waren Übergänge. Abschnitte und Phasen, die zu Ende gingen, um eine neue Version von mir freizulassen, wie ein Schmetterling.
Auch die Reanimationsphase mit dem kompletten Identitätsverlust war nichts anderes, obwohl ich es zunächst als kompletten Zusammenbruch wahrgenommen hatte.
Letztendlich war das ein tiefer Prozess, der gleichzeitig vorbei war und sich aus dem Geburtskanal geschoben hat. Jede Frau, die schon ein Kind geboren hat, weiß, dass es selten im Vorbeigehen passiert und genau so ist es mit den Übergängen. Manche sind sanft, andere eben nicht.
Was Übergänge wirklich brauchen und warum Methoden dabei oft nicht weiterhelfen, darum geht es hier: Übergänge verstehen — wenn Energiearbeit Raum braucht statt Methoden
Die neue Frequenz braucht erst Übung
Nach großen Übergängen fühlte es sich für mich an, als wäre ich ein Frischling. Die neue Energie, die Frequenz, musste sich erstmal einordnen, sortieren und ich durfte lernen, damit umzugehen. Beschreiben würde ich es so: Du wechselst von einem Kleinstwagen auf einen Sportwagen. Das braucht erst mal Übung.
Und in dieser Übungsphase tauchen sie auf.
Du siehst das Offensichtliche nicht, weil es so normal für dich ist wie Atmen. Diese blinden Flecke machen uns die Übergänge oft sehr schwer und halten uns auf, weil wir ringsherum kreisen wie Adler. Das ist kein Makel. Das ist der nächste Schritt zur eigenen Wahrheit.
Mein Selbstvertrauen war lange unterirdisch. Ich habe mich entschieden und es wurde trotzdem ein Prozess. Beides gleichzeitig. Meine eigene Reise dient als Beispiel. Die Welt braucht keine Klone. Lemminge gibt es schon genug.
Blinde Flecke: was dich wirklich aufhält
Vielleicht bist du gerade erschöpft vom Suchen. Vielleicht glaubst du, du drehst dich im Kreis.
Aber hier ist der erste blinde Fleck: Das Beschäftigtsein liegt meistens nicht am Zeitmangel. Es liegt daran, dass wir uns noch nicht ganz trauen, allein mit uns zu sein, mit dem, was da ist. Was das kostet, und wie du es erkennst: Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet
Und der zweite: Die Phasen wiederholen sich, aber spiralförmig, nicht im Kreis. Jedes Mal auf einer anderen Ebene, mit mehr Tiefe. Was sich wie Stillstand anfühlt, ist meistens eine neue Runde auf einer höheren Frequenz. Du bist nicht da, wo du warst. Auch wenn es sich so anfühlt.
Wenn du spürst, dass du gerade in einem Übergang bist und nicht weißt, wo du stehst, dann lass uns sprechen. Das Impulsgespräch ist genau für dich da.
In diesem Video siehst du meinen Impuls, aus dem der Blog entstanden ist. Ich würde mich über einen Kommentar von dir freuen und auch, wenn du meinen Youtube Kanal abonnierst.
Vielen Dank für dein Interesse.

