Warum dein Seelenweg sich manchmal wie Stillstand anfühlt

Warum dein Seelenweg sich manchmal wie Stillstand anfühlt

Du hast so vieles versucht. Und trotzdem ist da wieder diese Unruhe.

Was wenn das kein Stillstand auf deinem Seelenweg ist, sondern dein nächstes Level? 

Für eine lange Zeit hast du dich wohl gefühlt mit dem, was du für dich erarbeitet hast. Glaubenssätze transformiert, Konditionierungen aufgelöst. Das Gefühl gehabt, endlich angekommen zu sein.

Und dann, dieses innere Drängen. Wieder.
Also bist du wieder auf die Suche gegangen. Die nächsten Seminare, Workshops, Kurse. Aber der Kick von früher blieb aus.

Das liegt nicht daran, dass die Inhalte schlechter geworden sind. Es liegt daran, dass du dein nächstes Level erreicht hast. Nur hat dir das niemand gesagt.

Was die Bubble dir verspricht und warum sie irgendwann aufhört zu wirken

Du kennst sie alle. Du warst dabei und hast gehofft, diesmal wird es anders. Wurde es auch — solange du ein Teil der Gruppe warst, wurdest du von der Energie mitgetragen. Endlich ein Teil von etwas zu sein, fühlte sich gut an.

Aber was war, wenn du wieder alleine warst? Nach Tagen, Wochen, Monaten ebbte dieses Gefühl immer mehr ab.

Also hast du dich selbst motiviert. Es hat dich Kraft gekostet, aber du hast es geschafft. Immer und immer wieder. Und du hast geglaubt, das ist nur eine kleine Phase — die gehört dazu.

Und das ist auch so. Eine Lernkurve ist nie linear. Ups und downs gehören dazu.

Aber jetzt stellst du fest: es bringt dich nicht weiter. Die Zeit der Pflaster ist vorbei. Und vielleicht sogar die Zeit, wo du andere fragen kannst, wie du funktionierst.

Die leise Stimme

Wie lange du sie schon ignorierst, das weißt nur du.

Aber die Unruhe in dir — dieses Verlangen nach mehr als das, was du bisher gelernt hast — die wird immer stärker. Diese Unruhe fühlt sich anders an. Sie hat eher etwas von Vermissen an sich.

Und weißt du was? Das ist es auch.

Was du vermisst, ist die ganz tiefe Verbindung zu dir selbst.

Warte — klick nicht weg. Ich weiß, dass du schon viel gemacht hast und jetzt möglicherweise getriggert bist, was mir einfällt, dir das zu unterstellen.

Setz dich einen Moment hin. Atme. Und spür mal rein, wenn du das liest: ist da nicht eine ganz zarte Stimme, die dir sagt — ja, du bist schon lange auf dem Weg. Du bist mir schon ein Stück näher gekommen. Jetzt geh weiter.

Du vermisst nicht das, was du lernen kannst. Du vermisst das, was du in dir trägst. Deine eigene Weisheit. Das Vertrauen, das endlich gelebt werden darf.

Spiralen — nicht Kreise

Wenn du dir jetzt vorstellst, dass deine Entwicklungsphasen in Spiralen verlaufen, wirst du auch verstehen, warum es immer wieder diese Momente gibt. Du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst. Mehr dazu findest du hier.

Je tiefer du kommst, desto näher kommst du deinem wahren Kern. Der Version von dir, die du ohne die Verletzungen geworden wärst.

Auf deinem Weg hast du viele Verletzungen erlebt. Manches konnte schnell heilen, anderes hat Jahre gebraucht, um überhaupt erkannt zu werden. Manches hat Narben hinterlassen — und die sind unterschiedlich geprägt.

Jetzt fragst du dich, warum du wieder steckst. Ich verrate es dir.

Du steckst nicht fest im herkömmlichen Sinne. Du bist jetzt an einem Punkt, an dem die Narben tiefer oder wulstiger sind. Du bist schon lange nicht mehr die Person, die angefangen hat zu suchen. Du bist die, die vermisst. Und vielleicht nicht mal weiß was genau.

Das ist die Bruchstelle in der Spirale. Nicht Rückschritt. Übergang.

Die Ungeduld die dich antreibt

Diese Ungeduld die du gerade spürst — obwohl es dir eigentlich gut gehen müsste — die ist kein Zeichen dass etwas falsch ist. Sie ist das Zeichen dass die nächste Ebene ruft. Dass die Spirale sich weiterdreht. Falls du das kennst, lies auch das hier.

Fototapete oder Seelenweg

Jetzt wird es interessant. Weil du dich jetzt entscheiden musst.

All in gehen und dich mit deinen Schatten auseinandersetzen. Oder zurück zur Fototapete der alten Welt.

Ich weiß, dass du zögerst. Und ich verstehe das sehr gut. Denn die Übergänge sind kein Spaziergang. Nur erzählt dir das niemand.

Warum ich diesen Teil übernehme? Weil ich es nur fair finde, dich darauf vorzubereiten. Dich nicht rein stolpern zu lassen, damit du wieder an dir zweifelst. Diese Zeiten sollten für dich vorbei sein. Du darfst wissen und bewusst diese Entscheidung treffen. Denn nur dann hast du auch genug Kraft das durchzuziehen.

Ich kenne so viele tolle Menschen, die die gleichen Fragen immer wieder gestellt haben und sich gewundert haben, warum die Antworten die gleichen bleiben. Nicht weil sie nicht tief genug gegangen sind. Sondern weil sie noch linear gesucht haben. Auf der gleichen Ebene, auf der die Frage entstanden ist. Ich fühle dich. Und ich weiß, dass du dich damit nicht mehr zufrieden geben willst.

Vielleicht fragst du dich gerade auch, ob das Selbstsabotage ist oder einfach dein Weg. Dieser Blog könnte dir Antworten geben.

Wenn du bis hierher gelesen hast

Dann spürst du, dass du nie falsch warst.

Wenn du durch die Phasen durch bist oder die nächsten erreichst, wirst du feststellen: die Fragen sind die gleichen — aber sie fühlen sich ganz anders an. Sie haben eine andere Frequenz. Eine die sich still anfühlt.

Die Fragen, die dich früher aufgewühlt haben, lassen dich innehalten und beobachten. Eine innere Gelassenheit und tiefe Ruhe füllen dich aus. Die Antworten, die du suchst, sind auf einmal da. Kein Suchen mehr. Du hinterfragst dich nicht mehr und kannst alles annehmen wie es ist — ohne dich erklären zu müssen.

Was dich in diesen Phasen erwartet, habe ich hier beschrieben.

Du bist nicht zufällig hier

Das du vielleicht anders tickst als viele in deinem Umfeld ist dir ja nicht neu. Aber dieses Vermissen — das könnte dein eigener innerer Ruf deines Seelenweges sein.

Du spürst es. Du musst nicht zu irgendetwas überredet oder überzeugt werden. Du weißt es, wenn du es liest.

Vielleicht hast du blinde Flecken, die das Offensichtliche für deinen nächsten Schritt gerade verhindern. Ich hatte vor ein paar Tagen selbst einen. Mein Retreat war gerade entstanden und sofort war die Vergleichsmaschine an. Jemand anderes macht etwas Ähnliches, mit allem Zip und Zapp. Und auf einmal meldete sich die alte Narbe: wer bist du, dass du das anbietest?

Verheilt. Und trotzdem noch da.

Egal wo du auf deinem Weg stehst — die Narben erinnern sich manchmal noch. Auch wenn sie längst verblasst und glatt sind. Das macht dich nicht schwach. Das macht dich echt.

Dann bin ich gerne da und halte den Raum, damit du deine wahre Stärke und deinen Weg erkennst.

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Selbstsabotage auflösen, wenn das alte Muster wieder klopft

Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden.

Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben.

Auf der Stelle treten — oder doch nicht?

Du arbeitest seit Jahren daran, deine Glaubenssätze und Konditionierungen loszuwerden. Und trotzdem hast du das Gefühl immer wieder das Gleiche zu erleben. Du verstehst nicht warum bei allen die persönliche Entwicklung vermeintlich so schnell voranschreitet und du gefühlt immer noch auf der Stelle trittst.

Das Problem ist nicht, dass du denkst du wiederholst deine Geschichte, sondern dass du in geraden Linien denkst. Die Prozesse verlaufen aber in Spiralen. Das bedeutet: jedes Mal wenn du mit deinem Thema konfrontiert wirst, bist du nicht mehr da wo du beim letzten Mal warst.

Das Energiefeld trägt die Erinnerung noch — auch wenn der Gedanke längst weg ist. Das ist der Grund warum du glaubst auf der Stelle zu treten und nichts bewegt sich. Warum sich alte Glaubenssätze so hartnäckig halten

Kopf und Herz ins gleiche Tempo

Ist es nicht so, dass unser Kopf uns oft im Wege ist? Ich habe so viele Menschen kennengelernt die behauptet haben sie wären Kopf-Menschen. Dabei waren sie alles andere als das — sie haben es aber gelernt und wurden davon überzeugt.

Wäre es tatsächlich so, würden sie nicht auf der Suche sein und auch nicht „so komische“ Gedanken haben. Ihr Herz weiß genau was eigentlich Sache ist. Aber einfach aussteigen? Bekanntes hinterfragen? Oh nein. Das Risiko ist doch zu groß.

Aber was wäre wenn du bereit wärst dich zu öffnen? Lass deinen Kopf ruhig an. Er muss noch wissen was du vorhast — also nimm ihn mit ins Boot. Viele versuchen an der Stelle ins Gegenteil zu switchen aber das ist keine gute Idee.

Menschen sind Gewohnheitstiere und deshalb müssen wir Kopf und Herz ins gleiche Tempo bringen, damit wir aus unseren gewohnten Mustern aussteigen können. Und: solange das noch nicht bereit ist, greift keine Technik in der Tiefe. Das ist keine Schuld. Das ist Reihenfolge. Warum Herzwände bleiben auch nach dem Workshop

Wenn Meer die Lösung ist

Bei mir war es so. Ich hatte etwas Neues entwickelt. War fertig. Glücklich. Und dann entdeckte ich dass es etwas Ähnliches schon gibt. Zack — altes Programm an der Oberfläche. Andere können das alles viel besser. Ich bin nicht genug. Ich darf das gar nicht machen.

Ich musste lachen. Weil ich genau wusste was da gerade passiert. Nicht weil es nicht wehtut — sondern weil ich es kenne. Und weil ich weiß was zu tun ist.

Rosi geschnappt. Bus. Südstrand. Wasser.

Wasser ist ein Lösungsmittel — auch für das was im Energiefeld gespeichert ist. Fließendes Wasser, Meer, See. Oder wenn du sowas gar nicht in der Nähe hast — setz dich einfach an den Wasserhahn. Lass ihn ein bisschen tröpfeln, sanft fließen, für die Zeit die du brauchst.

Und dann: Bing. Alles klar.

Nicht weil ich so hart gearbeitet habe. Sondern weil ich hingeschaut habe, angenommen habe — und dann losgelassen habe. Eine Erinnerung. Mehr nicht.

In meinem Beispiel wurde das Selbstsabotage-Muster nicht durch meine innere Arbeit neutralisiert. Es wurde durch Erkennen, Annehmen, die ganze Vorarbeit — und meinen Ausflug zum Wasser neutralisiert.

Was hinter dem Trigger wirklich wartet

Weißt du was? Die Angst vor Triggern ist völlig unbegründet. Ich glaube das ist einfach ein Konstrukt das von Menschen errichtet wurde die selbst nicht den Mut hatten weiterzugehen. Aber hinter allem wartet nicht der Schmerz. Es ist Liebe. Bedingungslose Liebe — die die ganze Zeit da war. Unter eingeschlossenen Emotionen vergraben.

Kannst du dir vorstellen wie sich das anfühlt? Kannst du dir vorstellen warum es sich lohnt den Weg zu gehen und auch mal einen Schmerz auszuhalten? Du hast schon Schlimmeres erlebt, das weiß ich. Dieser Schmerz ist anders. Er ist ein Geburtsschmerz.

Dein Körper weiß es längst

Emotionen sind gespeicherte Ladungen. Wenn etwas nicht ausgedrückt werden durfte setzt es sich fest. Im Laufe unseres Lebens sogar eine ganze Menge davon. Überall in deinem Körper machen sie sich bemerkbar. Manche sind sichtbar, andere spürst du — oder sie werden irgendwann eine Diagnose die dir bestätigt dass da was nicht rund läuft.

Schau genau hin. Lass dich ärztlich begleiten wenn es erforderlich ist — aber lass auch diesen Teil deines ganzen Seins nicht außer acht. Was es mich gekostet hat nicht zu fühlen

Gefühle sind keine Feinde

Gefühle sind Wellen und deshalb kommen und gehen sie. Wir wollen sie aber pachten — und vor allem die sogenannten positiven Gefühle nicht weiterziehen lassen. Genau das ist der Grund dafür dass wir uns selbst im Weg stehen. Würden wir uns erlauben auf diesen Wellen zu reiten wäre es das Selbstverständlichste der Welt dass alles sein darf.

Stell dir nur mal vor wenn sie einfach fließen. Klar gibt es auch mal kurze heftige Gefühlsausbrüche aus dem Moment heraus. Alles gut. Beobachte. Atme. Und lass sie einfach weiterziehen. Und ja — es ist wirklich so einfach und nur eine Entscheidung weit entfernt. Kindheitssätze die unser Leben prägen — und dazu mein Video: Die Spirale der Entwicklung

Wenn Leichtigkeit unspektakulär wird

Was passiert wenn die Vergangenheit wirklich keine Rolle mehr in deinem Leben spielen würde? Stell dir vor du hast deine Hausaufgaben erledigt. Deine Glaubenssätze und Konditionierungen wurden entkoppelt, deine Emotionen befreit.

Es ist wirklich unspektakulärer als du glaubst. Ein echter Abschied hat keinen Namen mehr danach. Keine Energie. Keinen großen Einfluss auf deine künftigen Entscheidungen. Du bist nicht mal stolz drauf. Es ist einfach kein Thema mehr.

Ich glaube wenn wir das begriffen haben hat alles was jemals passiert ist so wenig Macht über uns dass wir gar nicht mehr verstehen können wie es uns jemals so viel Kummer bereiten konnte.

Drama oder Leichtigkeit — was kennst du besser?

Wir sind es gewohnt mehr auf Drama zu reagieren als auf Leichtigkeit — und genau da ist das Problem. Stell dir vor wie es wäre wenn du dich über nichts mehr ärgern müsstest, nichts deine Aufregung wert ist und du einfach den Tag genießen könntest.

Langweilig ist die neue Freiheit

Das klingt erst mal sehr unwahrscheinlich oder? Aber genau das passiert wenn du deine Hausaufgaben machst und dich entschließt diesen Weg weiterzugehen. Der Alltag fühlt sich zu Anfang sehr langweilig an. Keine Herausforderungen die gelöst werden müssen. Nichts das uns an Grenzen bringt die wir vorher nicht mal als Gefängnis betrachtet haben.

Die Freiheit worüber in der Bubble erzählt wird ist erst mal nicht im Außen — sondern in dir. Und ist es nicht das was es ausmacht? Diese Gefühle der Freiheit und Dankbarkeit in uns zu fühlen? Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Und dann: Stille.

Ich habe keinen Bedarf mehr an Drama.

Es ist wie es ist — und es wird wofür ich mich entscheide.

Nicht mehr und nicht weniger.


Wenn du spürst dass du bereit bist loszulassen, ist das Retreat für die Sinne genau dein Raum. Mehr dazu hier.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.

Übergänge auf dem Seelenweg – du drehst dich nicht im Kreis. Du steigst.

Übergänge auf dem Seelenweg fühlen sich selten nach Fortschritt an.

Du bist erschöpft, du suchst, du denkst du drehst dich im Kreis.

Aber das stimmt nicht.

Heute möchte ich mit dir etwas teilen, das dir vielleicht klar macht, warum du dich so erschöpft fühlst. Du suchst schon so lange und vielleicht ist dir gar nicht bewusst, dass du in Übergängen feststeckst.

Du denkst vielleicht, du kommst nicht vorwärts. Aber das stimmt nicht. Meine Geschichte zeigt dir, was uns wirklich aufhält. Wir suchen nach dem Offensichtlichen, dabei liegt es oft ganz woanders, als wir denken.

Was ich als Kind sah und warum ich aufhörte zu fragen

Ich erinnerte mich und sah mich, wie ich als kleines Mädchen auf einer Wiese lag und in den Himmel schaute. Ich sah Energiefäden, wie sie sich bewegten und ich stellte die Frage, was das ist. Geantwortet hat eine mir sehr vertraute Stimme, die ich heute „mein Seelchen“ nenne.

„Das ist Energie. Energiefelder. Sie fließen, sie sind überall. Strick deine Hand aus und schau sie an. Halte sie in die Luft. Siehst du es?“

Wow.

Ich kam nach Hause und fing an zu fragen. Aber niemand sprach darüber. Meine Oma war Heilerin, mein Opa hatte diese besondere Beziehung zu Tieren, mein Vater zu Jenseitskontakten und trotzdem: alles unterm Tisch. Ein gehütetes Familiengeheimnis. Meine Oma kam aus einer Zeit, in der Hexen verbrannt wurden.

Irgendwann hörte ich auf zu fragen.

Was passiert, wenn du alles in dir zum Schweigen bringst

Was passiert, wenn man alles deckelt, was in einem schlummert? Man wird krank. Ewig suchend. Man vergisst, wer man ist.

Wenn du das Gefühl kennst, dich selbst irgendwo verloren zu haben, dann lies gern weiter: Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

Übergänge sind kein Zusammenbruch — sie sind ein Geburtskanal

So viele Male in meinem Leben habe ich bereits darüber geschrieben, dass es sich anfühlte, als wäre etwas gestorben und gleichzeitig geboren. Das klingt dramatisch, ist es aber eigentlich gar nicht. Denn es waren Übergänge. Abschnitte und Phasen, die zu Ende gingen, um eine neue Version von mir freizulassen, wie ein Schmetterling.

Auch die Reanimationsphase mit dem kompletten Identitätsverlust war nichts anderes, obwohl ich es zunächst als kompletten Zusammenbruch wahrgenommen hatte.

Letztendlich war das ein tiefer Prozess, der gleichzeitig vorbei war und sich aus dem Geburtskanal geschoben hat. Jede Frau, die schon ein Kind geboren hat, weiß, dass es selten im Vorbeigehen passiert und genau so ist es mit den Übergängen. Manche sind sanft, andere eben nicht.

Was Übergänge wirklich brauchen und warum Methoden dabei oft nicht weiterhelfen, darum geht es hier: Übergänge verstehen — wenn Energiearbeit Raum braucht statt Methoden

Die neue Frequenz braucht erst Übung

Nach großen Übergängen fühlte es sich für mich an, als wäre ich ein Frischling. Die neue Energie, die Frequenz, musste sich erstmal einordnen, sortieren und ich durfte lernen, damit umzugehen. Beschreiben würde ich es so: Du wechselst von einem Kleinstwagen auf einen Sportwagen. Das braucht erst mal Übung.

Und in dieser Übungsphase tauchen sie auf.

Du siehst das Offensichtliche nicht, weil es so normal für dich ist wie Atmen. Diese blinden Flecke machen uns die Übergänge oft sehr schwer und halten uns auf, weil wir ringsherum kreisen wie Adler. Das ist kein Makel. Das ist der nächste Schritt zur eigenen Wahrheit.

Mein Selbstvertrauen war lange unterirdisch. Ich habe mich entschieden und es wurde trotzdem ein Prozess. Beides gleichzeitig. Meine eigene Reise dient als Beispiel. Die Welt braucht keine Klone. Lemminge gibt es schon genug.

Blinde Flecke: was dich wirklich aufhält

Vielleicht bist du gerade erschöpft vom Suchen. Vielleicht glaubst du, du drehst dich im Kreis.

Aber hier ist der erste blinde Fleck: Das Beschäftigtsein liegt meistens nicht am Zeitmangel. Es liegt daran, dass wir uns noch nicht ganz trauen, allein mit uns zu sein, mit dem, was da ist. Was das kostet, und wie du es erkennst: Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Und der zweite: Die Phasen wiederholen sich, aber spiralförmig, nicht im Kreis. Jedes Mal auf einer anderen Ebene, mit mehr Tiefe. Was sich wie Stillstand anfühlt, ist meistens eine neue Runde auf einer höheren Frequenz. Du bist nicht da, wo du warst. Auch wenn es sich so anfühlt.

Wenn du spürst, dass du gerade in einem Übergang bist und nicht weißt, wo du stehst, dann lass uns sprechen. Das Impulsgespräch ist genau für dich da.

In diesem Video siehst du meinen Impuls, aus dem der Blog entstanden ist. Ich würde mich über einen Kommentar von dir freuen und auch, wenn du meinen Youtube Kanal abonnierst.

Vielen Dank für dein Interesse.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

Du hast dich nicht verloren — du hast dich überlagert

„Kein Kind weiß, dass es gerade verwickelt wird. Du hast dich nicht verloren du hast dich überlagert. Es weiß nur, dass es sich anpassen muss.“

Und irgendwann ist das so normal geworden, dass du gar nicht mehr merkst, du suchst dich.

Dabei bist du die ganze Zeit da gewesen.

Was kein Kind sich fragt

Kein Kind fragt sich, ob es funktioniert oder nicht. Es weiß nur, dass es so, wie es da ist, nicht gewünscht ist. Dass es sich anpassen muss, um dazuzugehören und akzeptiert zu werden. Es fühlt sich falsch in dem, wie es Dinge wahrnimmt. Es fühlt sich unverstanden. Vielleicht stellt es Fragen, die nicht beantwortet werden — und wird als irgendwie komisch hingestellt.

So wird ein Kind im Laufe seiner Entwicklung verwickelt, statt zu einem selbstbewussten, authentischen Erwachsenen zu werden.

Es fängt an, sich mit anderen zu vergleichen. Fragt sich, was mit ihm nicht stimmt. Dabei kommt es nicht auf die Idee zu hinterfragen, ob es nicht die anderen sind, die vielleicht nicht stimmen. Der Fehler steckt immer im Selbst — vermeintlich. Denn alle anderen funktionieren ja.

Wir werden VERwickelt, damit wir uns später ENTwickeln müssen

Die scheinbar endlose Suche

Das Problem ist nicht, dass wir plötzlich wissen: ich bin vollkommen ok, die anderen stimmen nicht. Vielmehr ist es ein Reifungsprozess. Eine scheinbar endlose Suche nach der eigenen Wahrheit — von der wir noch gar keine Ahnung haben, wonach wir eigentlich suchen.

Das ist wohl auch der Grund, warum wir x Seminare, Ausbildungen und Workshops besuchen. Warum wir Gleichgesinnte suchen und uns Antworten auf Fragen erwarten, die uns niemand beantworten kann.

Das ist eine große Falle.

Manchmal fühlt sich etwas stimmig an — aber eigentlich ist es zwar etwas, das in uns vorhanden ist, nur noch nicht weit genug in uns vordringt, um unseren inneren Kern freizulegen. Das freizulegen, was ursprünglich verwickelt wurde.

Mitgespielt. Obwohl nichts stimmte.

Ich kenne das. Ich war in einem Seminar zum Thema Vergebung. Es gab Rituale, alles ganz huuuuh und haaaaah. Als ich nach dem dritten Durchgang immer noch nichts spürte, wurde die Veranstalterin ungeduldig. Was machte ich? „Ah ja, jetzt ist es durch und weg.“ Weil ich einfach mitgespielt hatte. War es die Wahrheit? Nein.

Wir alle spielen viel zu lange ein Spiel mit — weil wir keine Ahnung haben, was wir stattdessen machen sollten. Uns fehlen die Anker. Das, was wirklich zu uns gehört und uns stärkt. Wer kennt es nicht, gegen seine Natur zu arbeiten und es sich schönzureden, damit man einigermaßen damit zurecht kommt.

Das Funktionieren ist unser Normal.

Warum Herzwände bleiben — auch nach dem Workshop

Schätzelein, wach auf

Und dann meldet sich der Körper. Oder die Seele. Meistens beide. Nicht laut, erst leise — und dann immer klarer: da stimmt was nicht. Du solltest jetzt wirklich mal den Kurs ändern.

Es ist ja nicht so, dass wir plötzlich aufwachen und rufen: Yeahaw, endlich kann ich alles loslassen, was nicht zu mir gehört. Weg damit. Tschüss.

Nein.

Es sind Prozesse, die ablaufen. Wir können nur hinterfragen, ob das, was gerade los ist, uns gut tut oder eben nicht. Dann brauchen wir eine Prise Mut, Gewohnheiten zu ändern. Vor allem, wenn andere uns nicht mehr wohlgesonnen sind, weil wir anfangen Nein zu sagen, Grenzen zu setzen und andere Perspektiven zu entwickeln.

Mainstream ist dann vorbei.

Aber im Ernst — dazugehört hast du doch eh nicht. Warum dann nicht gleich den eigenen Weg gehen.

Blinde Flecke — Gedanken die nicht deine sind

Du hast dich überlagert und jetzt erinnerst du dich

Nach und nach fällt dir auf, was wirklich zu dir gehört und was du von anderen übernommen hast. Du lernst zu hinterfragen und lässt alles erst mal wie durch einen Körperfilter laufen. Du wirst spüren, was deins ist und was nicht.

Du brauchst niemanden, dessen Gefühle du dir einredest. Es darf sich für dich anders anfühlen, weil du jemand anders bist. Wir haben nicht den gleichen Ausgangspunkt gehabt, nicht die gleichen Erfahrungen gemacht und andere Lernaufgaben als Seele auf diesem Planeten.

Die Seele macht keinen 5-Schritte-Plan

Deine Seele lernt nicht durch Visualisierung. Sie lernt durch Erfahrung. Durch Durchgehen. Durch Verkörpern.

Und das Loslassen — das klingt immer einfach und harmlos. Aber eigentlich ist es auch immer ein bisschen wie, wenn etwas stirbt. Etwas, das sowieso nie zu dir gehört hat. Fühlt sich das immer gleich toll an? Nicht immer. Aber nie wie Verlust.

Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Du erinnerst dich

Das ist dann auch der Moment, wo du nicht mehr nach links und rechts guckst und dich fragst, warum es für dich nicht funktioniert. Du akzeptierst dich — voll und ganz. Das ist wohl das größte Geschenk, das du dir selbst machen kannst.

Dann sind deine Grenzen auch nicht mehr etwas, das von anderen in Frage gestellt wird, sondern ein: so ist es. Du bist klar und souverän. Und das in einer Stille, die du nie in dir vermutet hättest.

Das Offensichtlichste siehst du zuletzt

Letztendlich ist dein Weg eine Erinnerung. Vielleicht entdeckst du, dass das, was du jetzt wahrnimmst, schon immer da war. Du hast es nur vergessen. Oder du hattest blinde Flecken, die dir das Offensichtliche versperrt haben.

Du findest dich nicht. Du erinnerst dich.

Suchen setzt voraus, dass du etwas verloren hast. Aber du hast dich nicht verloren. Du hast dich überlagert. Mit Erwartungen. Mit Rollen. Mit dem, was man dir gesagt hat, wer du sein sollst.

Diese Gewissheit macht etwas mit dir. Du bist einfach nur noch — ohne zu erklären oder dich anzupassen. Es ist, wie es ist. Und das ist Klarheit und innerer Frieden.

Kannst du es schon fühlen?

Wie kann ich ich sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin?

Wenn du spürst, dass jetzt der Moment ist an dem dich etwas erinnern möchte— ruf mich an.

Oder schreib mir. Wir schauen gemeinsam, was bei dir gerade sichtbar werden will.

Impulsgespräch

 

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Distanz schafft Nähe – Verbindung Hund Mensch ohne Kontrolle

Distanz schafft Nähe – Verbindung Hund Mensch ohne Kontrolle

Im letzten Blog ging es ums Fühlen — darum, dass wir Fühlwesen sind und dass Frequenz mehr sagt als jedes Wort.

Heute wird es konkreter.

Denn das beste Beispiel dafür läuft bei vielen von euch gerade durch die Wohnung.

Was in Hundeschulen seit Ewigkeiten beigebracht wird

Der Hund ist auf einer bestimmten Seite zu führen, er darf nicht selbstständig entscheiden — ok, das wurde schon gelockert, aber wohl nicht vermittelt wie. Die Leine ist ein Kontrollwerkzeug, wird aber so nicht genannt. Der Hund soll möglichst dicht am Fuß laufen.

Und das in einer Zeit, wo immer mehr Menschen ihre Feinfühligkeit entdecken.

Ich bin erschrocken darüber, dass trotz Hundeführerschein viele Hundehalter nicht wissen, wen sie da eigentlich an der Leine haben. Es geht nicht darum, den Hund zu kontrollieren, Situationen zu beherrschen oder irgendetwas zu erzwingen, was gerade überhaupt nicht angebracht ist. Dem Hund wird ein „Sitz“ in Situationen abverlangt, wo er lieber Abstand bräuchte. Oder ihm wird in die Flanke gekickt, damit er den Artgenossen nicht ankläfft.

Lucy hat mir das beigebracht

Mein erster Stadthund, meine Lucy, hat mir gezeigt, dass das so nicht funktioniert. Irgendwann fing ich an, auf sie zu hören. Mir blieb nichts anderes übrig, als andere Wege für meinen hochsensiblen Hund zu finden.

Also fing ich an zu experimentieren und aus meinem kleinen Monster wurde eine entspannte Stadthündin, die mich letztendlich vertrauensvoll fast überall mit hinbegleiten durfte.

Die Art, die Leine zu halten, brachte uns schon ein ganzes Stück weiter. Auch die Art und Weise, wie ich anfing mit ihr zu atmen, den Blickkontakt herstellte und sie ihn mir von sich aus schenkte, wenn sie unsicher war. Ich gab ihr die Möglichkeit selbst zu entscheiden, auf welcher Seite sie laufen möchte, wenn uns jemand entgegenkam, der ihr nicht geheuer war.

Meine Aufgabe bestand darin, sie wahrzunehmen, zu spüren, wie sie sich fühlte. Anfangs mit meinen Augen, aber das nahm nach und nach ab und ich fing an, mich mit ihr mental auszutauschen. Das, was ich mein Leben lang gemacht hatte, erwachte ganz langsam aus dem Winterschlaf. Ich hatte es viel zu lange unterdrückt.

Sensible Hunde – Engel auf Pfötchen 

Die Leine ist ein Stimmungsüberträger

Nicht nur physisch, je nachdem, wie sie gehalten wird, kann der Hund eher nach vorne gehen, weil ihm etwas anderes vermittelt wird als die Worte, die verwendet werden. Körpersprache ist auch ein Kommunikationsmittel. So oft widersprechen sich die Menschen, weil ihre Körpersprache einfach nicht zum gesprochenen Wort passt.

Aber was viele komplett vergessen: Der Mensch hat ein Energiefeld und der Hund nimmt uns ganzheitlich wahr.

Abstand lässt sehen

So eng bei uns ist sein Fokus auf uns sehr eingeschränkt. Er nimmt unsere Stimmung wahr, aber er kann uns nicht wirklich ganzheitlich erkennen, wenn er so dicht dran ist.

Das kennt doch jeder: Wenn wir uns etwas ansehen, das größer ist als wir, brauchen wir Abstand, um alles erfassen zu können. Stehen wir direkt davor, bekommen wir nicht viel mit.

Wenn der Hund lernt, dass er uns vertrauen kann, Abstand halten darf und die Leine locker ist, wird er fast automatisch deutlich mehr Kontakt aufnehmen. Das ist dann unsere große Chance, ihm mitzuteilen, was wir von ihm möchten.

Als Worte aufhörten, nötig zu sein

Damals fing ich an, gar nicht mehr mit Lucy zu sprechen, außer zum Loben. Aber auch das machte ich nicht in einer quietschigen Stimme, sondern in einem tiefen Ton. Sehr ruhig, sehr langsam. Und mein Hund wurde alleine dadurch schon deutlich entspannter. Ich auch.

Richtungswechsel über Augenbrauen

Mittels Körpersprache fing ich an, sie zu führen und die wurde immer subtiler. Zum Schluss konnte ich ihr Richtungswechsel über meine Augenbrauen mitteilen. Die Grundkommandos übermittelte ich über so feine Körperschwerpunktverschiebungen, dass es niemand mitbekam.

Selbst Abrufen brauchte ich nicht mehr verbal, sondern gab ihr Handsignale, die sie zuverlässig ausführte, egal wie groß die Ablenkung war. Das hat richtig Spaß gemacht.

Wenn die Sinne nachlassen

Unsere Hunde werden älter. Der Gehörsinn lässt nach, auch die Augen. Also fing ich mit all meinen Hunden an, taktile Kommunikation einzuführen. Der Vorteil: Der alte Hund muss es nicht mehr lernen. Er kann im Vertrauen bleiben, auch wenn ihm seine natürlichen Sinne nach und nach abhanden kommen.

Meine Tiere sind quasi mehrsprachig aufgewachsen, ohne Druck, sondern über Spaß und einfach machen.

Dieser Perspektivenwechsel, vor 25 Jahren, machte nicht nur aus meinem Hund und mir ein Team. Er machte auch viele andere Hundehalter deutlich entspannter im Umgang mit ihrem Tier. Im Laufe der folgenden Jahre wurde immer weniger Training nötig. Wir spielten, hatten einfach Spaß und das scheint vollkommen vergessen worden zu sein.

Verbindung Hund Mensch — was das mit Fühlen zu tun hat

So geht es unserem Hund und auch Pferden, wenn sie mit uns unterwegs sind. Die Energie, die wir ausstrahlen, ist mehr wert als das, was wir konditionieren und verbalisieren. Das gilt übrigens nicht nur für Tiere.

Das gegenseitige Spüren schafft Vertrauen, weil es keinen Missbrauch über vermeintliche Hilfsmittel mehr gibt.

Ein Hund der funktioniert, ist wie ein Mensch der funktioniert. Mehr oder weniger kommt man durch den Alltag, aber etwas ganz Entscheidendes bleibt auf der Strecke.

Sind wir mit uns selbst verbunden und auch mit unserem Tier, ist das eine ganz andere Qualität, den Alltag zu meistern und durch herausfordernde Situationen zu kommen.

Wenn Fühlen alles ist – Trigger, Worte und dein Seelenweg

Engel auf Pfötchen

Fühlen, wie es meinem Tier geht. Wahrnehmen, wann es Unterstützung braucht. Und was, wenn es mal nicht geklappt hat? Dann habe ich mich zurückgezogen und die Situation reflektiert. Eine ähnliche noch mal herbeigeführt und bin achtsamer gewesen, damit ich nicht den gleichen Fehler mache.

Für mich sind unsere tierischen Begleiter sichtbar gewordene Engel auf Pfötchen. Gerade die sensiblen kommen oft dann zu uns als Helfer, wenn wir bereit sind, uns auf den Seelenweg zu machen. Durch sie sind wir meist erst bereit, uns zu verändern. Das würden wir ohne sie wahrscheinlich erst viel später tun. Für sich selbst verändern? Schwer. Für unseren Fellträger — ja.

Engel auf Pfötchen – dein tierischer Begleiter auf dem Weg zu dir selbst

Vielleicht erkennst du dich gerade. Vielleicht merkst du, dass dein Hund dir schon längst zeigt, was du für dich selbst noch lernst.

Wenn du spürst, dass da mehr ist und du einen Impuls brauchst, um den nächsten Schritt zu gehen, dann bin ich da.

Impulsgespräch

Cecilia geht nach Hause - Botschaften aus dem Jenseits

Disclaimer: Dieser Blog ersetzt keine tierärztliche oder therapeutische Begleitung. Die Inhalte basieren auf meinen persönlichen Erfahrungen und sind als Impulse gedacht — nicht als Anleitung.