Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz
Du bist hochsensibe und erlebst Verluste vermutlich noch intensiver als viele Menschen in deiner Umgebung.
Und vielleicht nimmst du in solchen Zeiten deine eigene Verletzlichkeit besonders wahr und fragst dich, waurm du so viel fühlst.
Wie gehst du in diesen herausfordernden Zeiten mit dir und deiner Sensibilität um?
Versuchst du dich vor der Welt noch mehr zu verschließen, oder bist du bereit dich ganz anzunehmen und die Situation als Chance zu nutzen?
Jede Trauer fühlt sich anders an
Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Natürlich spielt die eigene Befindlichkeit dabei ebenfalls eine große Rolle. In meinem Leben musste ich mit vielen unterschiedlichen Verlusten zurechtkommen.
Was mir besonders aufgefallen ist, war mein inneres Annehmen, Verarbeiten, Loslassen. Welche Gefühle und Emotionen haben sich wann und wie gezeigt. Besonders der Bereich, der mit Fremdenergien zu tun hatte, ist mir aufgefallen.
Sensibilität und der Mythos vom „Schützen“
Immer wieder liest und hört man, dass man sich als hochsensibler Mensch schützen soll. Dazu habe ich in anderen Blog-Beiträgen bereits geschrieben und stehe nach wie vor dazu, dass ein Schützen gelegentlich hilfreich sein kann, aber nicht normal werden sollte.
Aus eigener Erfahrung und auch dem Begleiten meiner Soulis kann ich nur immer wieder empfehlen, sich mit seiner Sensibilität auseinanderzusetzen und stolz darauf zu sein. Denn erst dann, wenn man sich mit all seinen Teilen annimmt, kann sich etwas Wundervolles ENTwickeln.
Der Schritt in die Eigenverantwortung
Dir wird es am Anfang nicht so leicht fallen, dich bewusst dafür zu entscheiden, dich triggern zu lassen. Aber damit bist du einen großen Schritt in die Eigenverantwortung gegangen und übernimmst selbst die Führung.
Du lernst dich auf eine ganz neue Art und Weise kennen und wirst feststellen, dass du viel weniger anfällig und angreifbar bist als angenommen.
Früher habe ich mir ein dickes Fell gewünscht. Heute weiß ich, dass das nur daran lag, dass man mir immer sagte, ich sei zu sensibel, zu empfindlich, eine Mimose und nehme alles viel zu persönlich.
Statt einem dicken Fell habe ich ordentlich an Gewicht zugelegt und die Depression damals ordentlich gefüttert, weil ich mir immer mehr Schuhe angezogen habe, die mir gar nicht gepasst haben.
Der Weg der inneren Arbeit
Seit der Diagnose vor 2016 habe ich den Kampf gegen mich selbst eingestellt. Ich war bereit, die innere Arbeit zu machen, mich triggern zu lassen und alle alten Wunden, Verletzungen, Narben neu zu versorgen.
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War das ein leichter Weg? – Nein.
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War das ein schneller Weg? – Auch Nein.
Die innere Arbeit ist ein Prozess und das kostet Zeit. Alles darf sich neu justieren, Emotionen dürfen sich befreien und wollen gefühlt werden.
Alles, was bisher abgelehnt wurde, aus welchen Gründen auch immer, hat endlich die Möglichkeit, sich zu zeigen und angenommen zu werden.
Die eigenen Schatten lieben lernen
Das Annehmen der Teile, die man an sich nicht schätzt, nicht mag und trotzdem erstmal akzeptiert und dann im Lauf des Prozesses lernt zu lieben, weil auch diese Eigenschaften wichtig sind.
Wenn wir uns vollständig annehmen, auch unsere Schatten, erst dann haben wir es nicht mehr nötig, uns abzuschirmen und permanent zu schützen. Auch dann, wenn wir noch nicht geheilt sind.
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Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Dieser Beitrag basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen auf meinem eigenen Lebensweg sowie meinen Erfahrungswerten aus der Begleitung von Klienten (Soulis) im Rahmen des Coachings und der spirituellen Beratung.
Meine Impulse dienen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Selbsterkenntnis. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung oder Diagnose dar und ersetzen keine professionelle medizinische oder psychologische Betreuung.




