Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Elf Jahre zusammen. Ich dachte, ich kenne ihre Aufgabe.

Ihr Seelengespräch hat mir gezeigt, wie viel größer sie wirklich war und wie viele blinde Flecken sie mir gerade von den Augen rollt. 

Rosi hatte die schwerste Aufgabe aber das Ausmaß kommt jetzt erst ans Licht.

Rosi hat mich geführt. Von Anfang an. Das wusste ich. Nur hatte ich keine Ahnung, was das wirklich bedeutet hat.

Sie war kein Hund der einfach dabei war. Sie war jemand der einen Job hatte und ihn bis auf die Minute genau ausgeführt hat. 0:44. 11 Jahre und 11 Tage. Alles Architektur. Ihre eigene Seelenaufgabe die nichts dem Zufall überließ.

Rosi hat mir von Anfang an gezeigt, wie Multidimensional leben funktioniert und mich in den vergangen 11 Jahren darin begleitet, meinen Seelenweg zu gehen. In ihrem Seelengespräch – Blog hat sie es mir gezeigt. Was wirklich ihre Bestimmung war, wie sie mich begleitet hat und wo sie mir überall Botschaften und Rätsel hinterlassen hat (damit mir nicht langweilig wird).

Langsam verstehe ich, dass ihre Aufgabe so unfassbar viel mehr war als ich eigentlich schon wusste. Ihre Beschreibung, dass sie die Gebäudeversicherung wurde, hat mir die blinden Flecken von den Augen gerollt. Ich versuche hier einen kleinen Einblick zu geben, was mir gerade bewusst wird.

Heute ist der 22.06.2026 und Rosi hat ihre letzte Reise angetreten. Hier erzähle ich dir, wie ich sie empfunden habe und unsere gemeinsame Zeit war.

Wie Rosi zu mir kam

Cecilia hat sie mir geschickt. Mit einem einzigen Satz: „Guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Spiegel, Lebensversicherung, Gebäudeversicherung

Am Anfang war sie mein Spiegel. Ich sollte lernen meine positiven Eigenschaften anzunehmen, die Teile die ich lange nicht annehmen konnte.

Und wirklich, ich dachte, dass wäre die schwerste Aufgabe und das war`s. Im folgenden Seelengespräch macht sie klar Schiff und erzählt, was sie noch an Aufgaben für mich hatte. Und das, hätte ich nie erwartet.

Rosi war einfach da. Beobachterin. Begleiterin. Pflegeleicht und das mit Absicht. Meine eigene Entwicklung ging genau deshalb so schnell, damit ich den Fokus auf meine Seelenaufgabe haben konnte und nicht zu sehr auf sie. Sie hielt sich im Hintergrund, damit ich meine Arbeit machen konnte.

Ab der Diagnose fing ihr Job richtig an.

Sie hat mir Pausen dazwischen geschaffen. Ich hatte Zeit zum Heilen und musste mich um nichts kümmern, weil sie so pflegeleicht war. Das war ihr Geschenk. Und ihr Plan. Deshalb konnte ich mich die zehn Jahre nach der Diagnose vollständig um mich kümmern.

Rosi war da.

Rosi Flower Power

Sie war keine Naturgewalt im Leben. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall. Jeder liebte sie und sie war alles, sie war Multidimensional, gleichzeitig. Lustig und ernst, verspielt und die Ruhe selbst, vollkommen präsent und still und noch viel mehr.

(Das erkenne ich gerade jetzt, wo ich meinen Nachruf für sie verfasse. SIE war alles gleichzeitig und deshalb waren alle Engel zu Anfang da – wow.)

Sie stand im Audi Magazin. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren und ein Tütü als wären sie selbstverständlich.

Als ich sie ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche. Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und war die Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Präsenz, eine echte Persönlichkeit – DAS war Rosi.

Sie hat die Website mitgeschrieben

Sie hat die neue Website mitgeschrieben. Nicht im übertragenen Sinne. Wirklich.

Jede meiner Entwicklungsstufen in den 11 Jahren, jeder Infinity Stein den ich gemeistert habe, jede Bewusstseinsebene, sie war dabei. Als stille Zeugin. Und noch so viel mehr.

Inzwischen weiß ich: sie hat mir Botschaften hinterlassen.

Ich schreibe meine Blogbeiträge aus der Zukunft und verstecke mir selbst Botschaften darin. Rosi hat das auch gemacht. Als ich die Website gebaut habe, hat sie mir den Impuls geschickt: „Erinnere dich.“ Mitten drin. Als Positionierung und als direkte Ansage an mich.

Eine der Fragen die uns die ganzen Jahre begleitet hat: „Wer bist du ohne deine Vergangenheit?“

Jetzt muss ich herausfinden, wer ich ohne Rosi bin.

Und noch etwas hat sie versteckt, etwas das ich für dich, für meine Soulis geschrieben habe: „Du brauchst mich nicht, aber du wählst mich, weil es schneller geht.“ Gemeint ist damit die blinden Flecke aus dem Weg zu räumen.

Rosis Botschaft für mich war dieselbe, nur persönlicher:

„Wenn du bereit bist wieder zu wählen, dann nicht weil du jemanden brauchst, sondern weil es schöner ist.“

Und erzählte mir in ihrem Rosi Seelengespräch, dass sie Botschaften für mich einbaute.

Unsere Abschlussprüfung

In Wilhelmshaven bereiteten wir uns beide auf unsere Abschlussprüfung vor. Ich ahnte es aber wollte es nicht sehen. Sie hat mir das ständig mitgeteilt, durch Engelzahlen, durch Botschaften, durch das was sie mir sagte während ich schrieb.

11:11. 22:22. 0:44. Zahlen für dich und mich aber Botschaften von meinem ENGEL ROSI.

Und dann: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. „Stairways to heaven“ erinnerst du dich? Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie im Leben. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht ohne Notdienst. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Ihre letzten Stunden waren unsere letzte gemeinsame Prüfung. Nicht ihre Aufgabe allein, unsere gemeinsame.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

11.06.15 – 22.06.26. Alles eingebaut. Von Anfang an.

Was Rosi wirklich hinterlassen hat

Ihr Job in Wilhelmshaven ist erledigt. Ich kann mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und es fühlt sich auch nicht real an.

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Und Rosi fühlt sich fröhlich an.

Was sie hinterlassen hat sind Antworten. Es waren Fragen die ich gestellt hatte:

  • Wer bin ich und wenn ja wie viele?

  • Wer bin ich ohne meine Vergangenheit?

  • Wer bin ich ohne meine Arbeit?

Mein Leben in Wilhelmshaven hat eine Wendung bekommen an die ich nicht denken wollte, obwohl es absehbar war.

Dieser Tag, an dem ich nach Hause komme und niemand da ist, der auf mich wartet…

Alles gleichzeitig spüren, Sein. Meine beste Freundin und Begleiterin in allen Lebenslagen nicht mehr an meiner Seite zu haben. Und dennoch zu wissen, dass sie immer da sein wird, weil sie mir Rätsel und Botschaften da gelassen hat.

Zu ihrem Geburtstag wollten wir eine Fahrradtour machen und an der Küste entlang fahren. Ich wollte ein Fahrrad mit Anhänger leihen und mit ihr das Meer genießen. Das haben wir leider nicht mehr geschafft.

Aber ich werde eine Lösung finden und mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war.

Ich vermisse dich, mein Engel.

CaRoSi

Wilhelmshaven unser Landeplatz
Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Voll mit Schuldgefühlen und ein Tag, der mein bisheriges Leben vollkommen umkrempeln wird.

Mein Engel auf Pfötchen, zeigt mir in diesem ersten Seelengespräch zum ersten Mal was Teil ihrer wahren Bestimmung war.

Die Generalprobe

Es war Dienstag der 16.06. als wir das erste Mal hier in Wilhelmshaven zum TA mussten. Es ging ihr seit Sonntag Abend nicht so gut. Aber da ich diese Phasen von ihr kannte, wartete ich ab.

Aber diesmal sollte es doch anders sein und ich hatte von ihr „Stairways to heaven“ als Botschaft bekommen. Aber, Menschen sind nun mal Meister im Verdrängen und obwohl ich es wahrgenommen hatte, wollte ich es noch nicht glauben.

Hier kannst du lesen, wie sie uns beide vorbereitet hat.

Sie sagte: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich bin jetzt der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“ und wieder Stairways to heaven…

Sie hatte auch alles geplant. Die sogenannten Engelzahlen. Alles kam in dieser Nacht an die Oberfläche. Die Schuldgefühle, die ich mir machte, nahm sie mir und zeigte mir nochmal, wie ich was zu ordnen hatte.

Diesen Kontext dazu findest du im Nachruf, den ich noch nach ihrem letzten Atemzug geschrieben hatte.

Das Seelengespräch mit Rosi über Bestimmung

Diese Einleitung ist von gestern, dem 22.06.2026, während ich geputzt hatte, meldete sie sich zum ersten Mal. 

„Carola, das, was wir gestern Abend erlebt haben, war Teil unserer Prüfung. Als wir uns auf den Umzug nach Wilhelmshaven vorbereitet haben, hast du alles verloren. Deine Möbel, Waschmaschine, Geld, du hast alles zurückgelassen und in der Zeit, als wir beide zusammen waren mehrmals. Das war alles Teil meiner Aufgabe. Dich zu begleiten. Dazusein.

Rosi meine Lebensversicherung

Während ich am 23.06. durch das Aufschreiben alles begann zu verarbeiten, nahm Rosi das als Anlass um mir live zu zeigen, was ihre wahre Bestimmung für mich war.

Als ich zu dir kam und du 1 Jahr später die Diagnose bekamst, war ich deine Lebensversicherung. Du hast die Depression schnell geheilt, obwohl man dir was anderes prophezeite und konntest deinen Seelenweg in der Tiefe fortführen. Ich war da aber nicht fordernd. Ich habe dich beobachtet, wie du die Aufgaben eine nach der anderen erledigst, die für dich bestimmt waren.

Dein Weg war auch gleichzeitig meiner, denn so wie du hatte ich mich bewusst für das Leben an deiner Seite entschieden. Erinnere dich…

Cecilias Unterstützung

Diese schwerste Aufgabe von allen, wie du es beschrieben hast, wurde mir zugeteilt und Cecilia ist noch ein halbes Jahr geblieben, um mich zu unterstützen. Seelengespräch mit Cecilia — Botschaften aus dem Jenseits

Erinnerst du dich als du erkanntest, dass ich die Anteile aller deiner Engel auf Pfötchen in mir hatte? Alle haben geholfen und mich gestärkt, damit du den Halt bekommst, den du brauchtest.

Der Umzug und der Start in unsere Abschlussprüfung

Dann kam die Umzugsphase nach Wilhelmshaven und du wusstest schon, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein würde aber du hast es versucht zu unterdrücken. Aber ganz weg war es nie. Erinnere dich…

Dann starb das Auto und du sagtest damals schon, dass du nur noch mich hast. Du wusstest, was es zu bedeuten hatte. Diese Angst davor ganz alleine zu sein, fing wieder an ein kleines Teelicht zu werden und dabei war es bereits nur noch eine alte Erinnerung, nicht mehr echt.

Rosi, meine Gebäudeversicherung

Und genau das war meine Aufgabe. Ich war schon lange keine Lebensversicherung mehr aber eine Gebäudeversicherung. Du hast in den letzten 10 Jahren ein Fundament gebaut, das so stark ist, dass ein Hurricane standhält.

Erinnere dich an euer Gartenhaus. Ein Streifenfundament hätte es auch getan, aber ihr habt eines gebaut, da hätte ein fünfstöckiges Haus drauf gehalten.

Du hast alles verloren, sogar deine Freiheit als du dich vom Auto trennen musstest.

Dein ganzes Haus ist zusammengebrochen, mehrmals während unserer gemeinsamen Zeit aber du wurdest nur noch stärker. Meine Zeit lief weiter der Prüfung entgegen.

Die Botschaften auf der Website

WIR bauten die Website. Ich habe dir dort Botschaften hinterlassen. 😉 Eine erfährst du gleich.

Die letzten Stunden waren unsere Abschlussprüfung. Das Fundament wurde einem Erdbeben ausgeliefert und du warst standhaft. Und trotzdem hast du meine Angst gespürt, obwohl du mit dir zu tun hattest. Die Botschaften, die ich dir über die Zahlen geschickt hatte, hast du sogar schon fast nebenbei erkannt. Multidimensional 😉

Du siehst, ich habe alles genau so arrangiert und vorbereitet, wie es sich gehört. Klar fühlst du dich schuldig aber du kommst schnell darüber hinweg, weil es nichts zu beschuldigen gibt.

Alles gehörte zur Prüfung.

Deine neue Freiheit

Du wirst nicht lange alleine sein. Aber denke dran, Zeit ist relativ.

Du sollst erst mal deine neue Freiheit genießen lernen. Du hast die ganzen Jahre dein Leben uns gewidmet und dich an uns orientiert. Dein Zeitplan hast du nach uns gerichtet.

Das war deine Entscheidung und jetzt musst du lernen, dass du auch mal etwas anderes unternehmen kannst, ohne dir Gedanken zu machen ob ich vielleicht noch mal raus muss oder ob ich zu lange alleine bin.

Jetzt lernst du, wie es ist allein zu sein und nichts zu brauchen. Das ist wichtig und Teil deiner 2. Prüfung.

Erinnere dich

Jetzt schau auf die Startseite. Meine Botschaft an dich: „Wenn du jetzt wählst dann, weil es schöner ist zu zweit. Aber du brauchst uns nicht.“ 😉

Du weißt es, du musst dich nur noch erinnern. Wir haben das die ganze Zeit geübt. Erinnere dich…“

Rosis Seelengespräch über unsere Prüfungen
Rosi | Mein Engel auf Pfötchen hat seinen Kreis geschlossen

Rosi | Mein Engel auf Pfötchen hat seinen Kreis geschlossen

Elf Jahre und elf Tage.

Rosi war mein Engel auf Pfötchen, das sanfteste Wesen das ich je kannte.

Rosi hatte die schwerste Aufgabe von allen.

Ihr letztes Geschenk an mich, zeigte das wahre Ausmaß.

Cecilia hat sie mir geschickt

Rosi | 11. Juni 2015 – 22. Juni 2026

Flower Power. Hurricane. Spiegel. Fundament.


Cecilia hat sie mir geschickt.

Das war kein Zufall und keine spontane Idee. Cecilia hatte einen Plan, wie immer. Als sie spürte dass ihre Zeit sich dem Ende neigte, schaute sie mich an und sagte trocken: „Das mag sein. Aber guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Flower Power — Präsenz ohne Ego

Rosi war Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall.

Sie stand im Audi_Katalog. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Wo immer sie auftauchte, zog sie alle Blicke auf sich, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Einfach durch ihr SEIN.

Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren als wären sie selbstverständlich. Als ich sie später ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche.

Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und spielte Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Das war Rosi. Partymaus. Kinderfreundin. Mittelpunkt ohne Absicht. Präsenz ohne Ego.

Rosi hielt mich. Seit über zehn Jahren. Still. Unerschütterlich.

Sie trug ihre Vorgänger in sich. Lucy. Charlie. Cecilia. Alle da, auf Seelenebene. Nach und nach verblassten die Seelenanteile. Bis nur noch sie selbst übrig blieb.

Mit ihr habe ich positive Eigenschaften an mir entdeckt die ich lange nicht annehmen konnte. Mit ihr habe ich meine Krankheit überwunden, entgegen allen Prophezeiungen. Das war die schwerste Aufgabe die je ein Tier für mich getragen hat.

Und dann noch eine. Am Ende.

Sie war der Hurricane

Am 15. Juni bin ich auf dem Weg zur Arbeit gestürzt. Meine Gedanken waren mehr bei Rosi als bei mir. Der Körper sagt immer die Wahrheit, auch wenn man noch nicht hinschauen will.

Sie bereitete uns beide vor. Ruhig. Auf ihre Art. Und dann sagte sie mir was ich noch nicht wusste:

„Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht. Das tierische Gesundheitssystem versagte, wie damals als ich krank war. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Das war ihr letztes Geschenk. Bewusst. Präzise. Typisch Rosi.

Cecilias Abschied hatte sie mir angekündigt: „Wenn Rosi soweit ist, dass sie den Job alleine machen kann.“

Rosi hat den Job gemacht. Bis zum letzten Atemzug. Rosi kündigte es letzte Woche bereits an „Stairways to heaven.“

Die letzte Nacht

In den letzten Tagen hat sie geschlafen und gefressen was ich ihr gekocht habe. Sie hat sich gestärkt, für eine lange Reise.

Am Abend des 21. Juni wurde sie unruhig. Wir gingen noch einmal raus. Dann brach sie vor unserer Tür zusammen.

Kein Notdienst war erreichbar. Zwei Nachbarinnen haben alles versucht. Zwei Männer haben geholfen sie reinzutragen. Menschen die einfach da waren, ohne zu fragen ob sie dürfen.

Eine Hilfsbereitschaft von Menschen, die man nur flüchtig oder gar nicht kennt. Ich fühlte so eine tiefe Dankbarkeit, dass ich in dem Moment nicht alleine sein musste. 

Als wir alleine waren, war ich bei ihr. Die ganze Zeit. Klar und präsent, so wie sie es immer war.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

Sie war 11 Jahre und 11 Tage alt.

Sie hat ihren Kreis geschlossen. Auf ihre Art. In ihrem Tempo. Zuhause.

Die Botschaften hinter 11:11 habe ich wieder erst später erkannt als es offensichtlich war.

Jetzt sind sie wieder zusammen

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Ich werde mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war. Von Anfang an.

Danke, Rosi. Für dein SEIN.

CaRoSi

Rosi bereitet ihren Abschied vor

Rosi bereitet ihren Abschied vor

Elf Jahre. Ein Fundament, das standhält. Und ein Abschied, den ich nicht in Worte fassen kann, aber in Würde begleiten werde.

Rosi hat grünes Licht gegeben. Ich schreibe.

Ihr Lieben,

in den letzten Jahren habe ich nichts mehr über Rosis Gesundheitszustand geschrieben. Ich wollte sie energetisch davor schützen, bemitleidet zu werden, denn Mitleid tut der Gesundheit nicht gut.

Vor etwa vier Jahren wurde ihr zum zweiten Mal ein bösartiger Tumor entfernt. Zur Kontrolle ließ ich eine Stelle an ihrem Kopf punktieren. Das Ergebnis: ein Herd mit bösartigen Zellen. Die Tierärzte rieten von einer Operation ab. Nach der Punktierung ist diese Stelle schnell gewachsen und wurde zu einem Blickfang.

Das war der Grund, warum ich aufgehört habe, über sie zu schreiben.

Warum ich so lange geschwiegen habe

Denn plötzlich sahen Menschen nur noch diese Stelle. Nicht mehr den lustigen Hund mit den schönen Augen. Sondern ein krankes, wunderschönes Tier und hielten mit ihren Therapieansätzen Gespräche am Laufen, um die ich nicht gebeten hatte.

Also schwieg ich. Und nutzte diese Zeit, um unser Fundament zu bauen. Eines, das standhält, auch wenn die Hütte zusammenbricht.

Ein neues Kapitel und die ersten Zeichen

Am 24. Dezember sind Rosi und ich nach Wilhelmshaven gezogen. In den Jahren dazwischen gab es immer wieder Phasen, in denen es ihr nicht so gut ging.

Ich habe darüber geschwiegen, weil ich weiß, dass auch aufrichtige Anteilnahme den Fokus auf die Krankheit richtet.

Schon vor dem Umzug wurden diese Phasen merklich kürzer. Noch nicht beunruhigend. Aber spürbar.

Am 11. Juni ist Rosi elf Jahre alt geworden. Und mir wurde in diesem Moment klar, wie wertvoll jeder einzelne Tag war, den wir miteinander hatten.

Der Sturz und die Botschaft dahinter

Am nächsten Tag wollte sie nicht mehr raus. Das kannte ich aus anderen Phasen und spürte trotzdem, dass es diesmal anders werden würde.

Am 15. Juni bin ich auf dem Weg zur Arbeit heftig gestürzt. Offensichtlich waren meine Gedanken mehr bei Rosi als bei mir. Mir tat alles weh, und ich erkannte klar die Botschaft dahinter.

Ich rief einen Tierarzt nach dem anderen an. Endlich hatte ich Glück, er nahm uns sogar am nächsten Tag dran. Eine liebe Nachbarin bot an, uns zu fahren, weil Rosi nicht mal bis zur Bushaltestelle gekommen wäre.

Die Diagnose und Rosis Botschaft

Der Tierarzt war einfühlsam und nahm ihre gesundheitliche Vergangenheit sehr ernst.

Rosi hat in den letzten Monaten fünf Kilogramm abgenommen, das ist wirklich viel. Sie bekam Kortison.

Rosi schickte mir die Botschaft: Das war eine Generalprobe.

Drei gute Tage — und dann

Drei Tage lang war sie wieder lustig. Wollte sich noch immer nicht viel bewegen, aber das kenne ich von ihr, erst recht in dieser Hitze, die nicht für einen Berner Sennenhund gemacht ist.

Gestern Abend fing es wieder an. Sie zitterte, kam kaum zur Ruhe. Dazu noch das Gewitter. Was davon Hitze war und was Rosi, das zu filtern war nicht mehr wirklich möglich. Und auch nicht mehr wirklich wichtig.

Gestern hat sie kaum gefressen. Den heutigen Tag hat sie verschlafen. Zwischendurch hat sie sich ein Stück Käse geben lassen, den sie so gerne mag.

Ich hatte mich eigentlich auf einen Besuch beim Nottierarzt vorbereitet. Aber weil sie ganz ruhig und entspannt schläft und nicht mehr hechelt, habe ich sie in Ruhe gelassen. Zur Unterstützung steht eine Schungit-Pyramide bei ihr, die ihr am 16. Juni bereits zur Ruhe verholfen hat.

Die schwerste Entscheidung — Rosis Abschied

Jeder, der ein Tier hatte, musste sich irgendwann diese Frage stellen: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Abschied?

Ich glaube, diese Entscheidung zu treffen ist eine der schwersten überhaupt.

Die Stelle an ihrem Kopf ist in den letzten Tagen gewachsen und hat sich verändert. Deshalb habe ich entschieden: Der nächste MUSS-Tierarztbesuch wird keine Lebensverlängerung. Das wäre egoistisch von mir.

Es bricht mir das Herz. Und der Gedanke, nach Hause zu kommen und sie ist nicht da, den kann ich nicht in Worte fassen.

Was diese Phasen bedeuten

Wie lange wir wirklich noch miteinander haben werden, weiß ich nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese On-off-Phasen viel Kraft kosten. Ich glaube, sie bereiten uns dadurch auf das Unvermeidbare vor.

Cecilia hat darüber erzählt und ich durfte es aus ihrer Sicht aufschreiben: Seelengespräch mit Cecilia — Botschaften aus dem Jenseits

Kein Mitleids-Blog, sondern Rosis Geschichte

Nein, das hier ist kein Mitleids-Blog.

Ich möchte euch mitnehmen. Ich habe mein ganzes Leben dokumentiert und veröffentlicht, aus einem geheilten Zustand heraus.

Rosi habe ich so lange herausgehalten, weil es um sie geht. Sie hat mir jetzt grünes Licht gegeben, an die Öffentlichkeit zu gehen und unsere aktuelle Situation zu teilen.

Sie hat so vielen Menschen und Tieren mit ihrer unvergleichlich liebevollen Art geholfen.

Mein Fundament ist jetzt so stark, dass ich damit umgehen kann. Und dass Mitgefühl standhält, ohne energetischen Schutz. Einfach liebevolle Anteilnahme.

Ich schreibe, um im Kopf klar zu bleiben. Und um die Stärke beizubehalten, die wir für Rosis Abschied brauchen werden.

CaRoSi

In dem Moment, in dem wir unseren Schatten begegnen…

In dem Moment, in dem wir unseren Schatten begegnen…

Ich hatte eine Übernachtung geschafft. Dann bin ich nach Hause gefahren.

Damals war das ein Meilenstein. Heute weiß ich, es waren erst die ersten Stufen.

🎥 Das Video dazu ist von Juni 2020. Was seitdem passiert ist, liest du im Blog.

In dem Moment, in dem wir uns begegnen…

Juni 2020. Mein Sohn hatte gerade geheiratet. Wunderschön, Plau am See, genau wie die Kinder es sich gewünscht hatten. Und für mein System war es Stress pur.

Direkt danach wollte ich sportlich bleiben und bin zu einer Freundin nach Prerow gefahren. Geplant: vier Tage. Geschafft: eine Übernachtung.

Früher hätte ich mich einfach durchgebissen und funktioniert, ohne Gefühl für mich selbst. An diesem Tag habe ich etwas anderes gemacht.

Ich habe mir eingestanden, dass ich nicht so belastbar bin, wie ich gerne hätte. Ich habe es gesagt. Und bin nach Hause gefahren.

Das war neu. Extrem wichtig und die Entscheidung ist getroffen: Ich will meinen Schatten begegnen.

Eine Übernachtung. Und dann nach Hause.

Das Wichtigste, was ich in dieser Phase gelernt habe, war zu mir selbst zu stehen. Mein Sohn und auch meine Freundin haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben: Egal, wie lange ich bleibe und ob ich mich zwischendurch zurückziehen möchte — ES IST OK.

Mehr geht nicht. Genau so, wie ich früher mit meinen Kunden umgegangen bin, durfte ich es dann auch für mich annehmen lernen. Ich musste nichts beweisen, nicht funktionieren. Es war genau so richtig, wie es war. Übrigens habe ich meine Freundin später nochmal besucht und ja, ich habe 5 Tage geschafft. 😉

Such dir die richtigen Menschen.

Das ist mein Tipp für dich: Such dir Menschen, denen du wirklich was bedeutest. Die werden dich nie unter Druck setzen.

Nimm dir ruhig etwas vor, das deine Komfortzone dehnt, nicht zerreißt. Und erlaube dir, offen darüber zu kommunizieren.

Alles ist gut, wenn die anderen mit im Boot sitzen. 

Meine Entscheidung: Diese Krankheit beherrscht mich nicht mehr.

Ich habe in der Phase gelernt, dass ich mich selbst wichtig und ernst nehmen darf. Damals hatte ich noch mit Depressionen zu tun, schon am Abklingen, aber hin und wieder deutlich vorhanden. Aber ich hatte schon längst Entscheidungen getroffen.

Diese Krankheit wird mich nicht weiterhin so beherrschen wie bisher. Ich wollte frei sein. Und das war der Grund, warum ich immer wieder über meine Grenzen gegangen und meinen Schatten begegnet bin.

Wenn dich interessiert, wie das bei mir angefangen hat, lies gerne Mein Weg aus der Dunkelheit der Schuldgefühle und Depressionen.

Ein kleiner Disclaimer: DU entscheidest natürlich für dich, ob du einen Arzt oder Therapeuten brauchst. Ich teile meinen Weg, meine Entscheidungen und gelegentlich auch, was ich gemacht habe. Aber für dich ist das am wichtigsten: Wie möchtest du dich fühlen? Was musst du dafür tun und was lassen?

Du musst keine Angst haben, andere mit deinen Entscheidungen zu verletzen, oder dir Schuldgefühle aufladen, wenn du mit offenen Karten spielst. Natürlich habe ich auf meinem Weg auch diese Emotionen gehabt, ganz klar. Habe mich die ersten Male gar nicht gut gefühlt. Es braucht halt Übung, wenn man sonst anders gehandelt hat. Also, was soll’s. Andere Ergebnisse brauchen andere Handlungen.

Du weißt es doch längst.

Ich glaube, der größte blinde Fleck, mit dem wir durch unser Leben rennen, ist der, dass wir glauben, der oder die zu sein, die wir morgens im Spiegel sehen.

Viele fühlen, dass da mehr ist, aber trauen sich selbst zu wenig zu. Sie glauben das, was man ihnen über sie erzählt hat, und die Angst, dahinter zu blicken und die eigene Wahrheit zu finden, ist einfach da. Die lässt sich nicht wegdrücken.

Aber du spürst doch, dass das nicht stimmt. Du versuchst doch oft genug, gegen den Strom zu schwimmen. Aber dann ruderst du wieder zurück. „Alle anderen sagen was anderes, machen was anderes, also muss das richtig sein.“

Was, wenn du damit aufhörst, zurückzurudern?

Was, wenn genau diese Zeiten vorbei sind, wo alle wie Lemminge dem einen hinterherlaufen?

Stell dir nur mal vor, du sprichst aus, was du fühlst, was du wahrnimmst, und alle gucken dich mit großen Augen an. Erst mal ist es fremd, oder? Aber dann kommt jemand und sagt: „Das ist so mutig von dir. Ich empfinde es ähnlich…“

Und glaub mir, das ging mir so oft so. Nein, viele haben sich nicht getraut. Aber die, die es dann auch gewagt haben, sie selbst zu werden, die haben Meilen der Befreiung hinter sich gebracht.

Vielleicht fragst du dich gerade, ob das, was du durchmachst, wirklich Depression ist, oder schon Aufstiegsschmerz. Dazu habe ich etwas geschrieben, das dir helfen kann einzuordnen: Depression oder Wachstum?

Und wenn du merkst, dass du immer wieder kämpfst und trotzdem nicht weiterkommst, dann lies das hier: Warum du nicht loslassen kannst. 

Wenn wir uns begegnen

In dem Moment, in dem wir uns begegnen, telefonisch oder persönlich, bin ich mit dir verbunden. Ich nehme wahr, was du wirklich sagst, ohne es auszusprechen. Ich bin der Kanal, damit das fließen kann, was jetzt für dich fällig ist.

Du bekommst nie mehr aufgebrummt, als du tragen kannst. Ist es das, was du hören willst? Nicht unbedingt, aber ich glaube, das hast du auch schon oft genug gehört.

Ich weiß, dass manches unbequem sein wird, aber nicht fremd. Ich weiß, dass du einen Widerstand aufbauen wirst, aber auch, dass genau dieser Widerstand dich schützen will.

Wir laufen zu schnell weg, statt dranzubleiben und zu beobachten, was am Ende wirklich dabei rauskommt, wohin sich was entwickelt.

Du wirst es spüren.

SOUL2SOUL – Deine Carola

Eine Einladung für dich

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, nicht irgendwann, sondern jetzt, dann schau gerne hier: Retreat für die Sinne: Farben, Klänge, Natur – wie ich meinen Weg zurück fand oder direkt zum kommenden Retreat.