You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

Du versuchst es zu benennen. In Worte zu fassen. Einzuordnen.

Aber was wenn genau das das Problem ist?

Schubladen und Etiketten

Wir suchen für alles Mögliche Namen. Alles muss in Schubladen passen und etikettiert sein. Auf einer Seite ist es wichtig, weil es unsere Sprache ausmacht aber andererseits, sind es nicht die Begriffe, die auch wieder vieles unterschiedlich definieren?

Und, ist es nicht so, dass wir dadurch auch alles viel zu ernst nehmen und auf die Goldwaage legen? Erzeugt es nicht sogar neue Grenzen, wo wir uns doch Freiheit wünschen?

Ich kenne das auch. Dass alle etwas Bestimmtes machen und es augenscheinlich für sie funktioniert. Nur bei dir nicht. Du hast so vieles versucht. Manches hat kurz geholfen. Dann kam es wieder.

Vielleicht liegt es nicht an dir. Vielleicht liegt es daran, dass du versuchst etwas zu benennen, das sich gar nicht benennen lässt.

You name it

You Name it. Das ist etwas, das ich seit Jahren zu hören bekomme, wenn ich mit meinem Seelchen kommuniziere oder wer auch immer mit mir in Kontakt steht.

Auch, wenn ich das, was ich eigentlich mache beschreiben bzw. beschriften wollte. Dann begriff ich, dass es gar nicht mehr darum geht Bezeichnungen zu kreieren, weil es ab einem bestimmten Punkt ja nur noch ums Fühlen geht.

Und genau da ist der Knoten geplatzt. Das ist damit gemeint „alles ist Energie“.

Das Problem daran ist, dass es in der 5D Welt wunderbar funktioniert aber in 3D nicht.

Und dann kommen wir auch zu dem Punkt wo wir einander fühlen und kaum noch Worte notwendig sind.

Das ist auch der Grund, warum ich seit Jahren keine Bücher mehr lese oder Videos ansehe, ich fühle, ob das was da ist echt ist oder nicht.

Und wieder habe ich den Fehler zunächst bei mir gesucht und nicht verstanden, was tiefer dahinter sitzt. Meine eigenen blinden Flecken haben mich daran gehindert, solange, bis ich es wirklich verstanden habe.

Der Weg ist zum Gehen da

Wir wollen zu schnell Endergebnisse und Resultate aber den Weg nicht gehen aber so funktioniert das nicht. Der Weg ist ja zum Gehen da und nicht zum Überfliegen.

Dann hätten wir alle Flügelchen und gut. Aber als Seele haben wir uns Erlebnisse ausgesucht. Wir sind hier um zu lernen. Das, was du Fehler nennst ist in Wirklichkeit nichts weiter als Erfahrung, die du auf deinem Weg machst, den du dir vorgenommen hast.

Und manchmal, wenn sich wirklich was bewegt, kommt erstmal mehr hoch als vorher. Du fühlst dich müde, schlapp, irgendwie durch den Wind. Das ist kein schlechtes Zeichen. Das ist dein System, das gerade aufräumt. Entgiftungserscheinungen nach Energiearbeit sind ein Zeichen dafür, dass etwas wirkt – nicht dass es nicht funktioniert.

Gönn dir die Zeit. Trink viel. Lass es sich entwickeln.

Was wenn du einfach annimmst?

Wenn du dir erlaubst das so anzunehmen, wirst du erkennen, wie viel schneller du die Ruhe in dir aufbringst und du fängst an zu beobachten. Deine Reaktionen, das, wie du mit Herausforderungen umgehst und stellst fest, wie du dich veränderst.

Wie gesagt, ab einem bestimmten Punkt ist das so.

Vielleicht bist du gerade an diesem Um- oder Durchbruch, vielleicht aber auch nicht und das ist völlig ok. Es gibt kein richtig oder falsch, weiter oder nicht, es ist so, wie es ist. Nicht mehr und nicht weniger. Diese Klarheit ist ein Geschenk und tatsächlich fast schon wie eine Belohnung fürs Durchhalten.

Alles aus deiner Vergangenheit wird einfach keinen Einfluss mehr auf deine neue Gegenwart haben, sondern nur noch eine Erinnerung sein, die keinen Schmerz mehr in sich trägt.

Mit wem habe ich es zu tun?

Das geschieht, wenn du aufhörst, alles was dich stört weghaben zu wollen. Egal was es ist. Bei mir waren es die nahezu lebenslänglichen depressiven Phasen. Erst als ich wusste mit wem ich es zu tun hatte, konnte ich es annehmen und loslassen. Das ist fast schon von alleine passiert. Natürlich nicht über Nacht und achtsam bin ich immer noch.

Nimm das an, was dich gerade belastet. Es ist da und so it is. Dann kümmere dich einfach nicht mehr darum. Das ist alles. Du wirst sehen, nach ein paar Wochen, Monaten oder Jahren ist es gar nicht mehr wichtig oder vorhanden.

Zeit spielt keine Rolle. Weißt du, dass deine Probleme nur so hartnäckig sind, weil du sie mit deiner Aufmerksamkeit fütterst?

Wo deine Aufmerksamkeit hingeht

Das funktioniert übrigens überall. Auch bei deinem Hund. Dein Hund kläfft vielleicht jeden an. Artgenossen, wenn es klingelt oder zeigt ein anderes Symptom. Ganz egal. Beobachte dich, wann dein Hund Aufmerksamkeit bekommt. Würdest du den Spieß umdrehen und ihn dabei erwischen, wie er noch das Verhalten zeigt, das du haben willst, wären die Symptome schnell weg.

Deine Aufmerksamkeit füttert das, worauf du schaust. Immer.

Perspektivenwechsel als Meilenstein

Deshalb brauchen wir auch nicht mit deinen Geschichten zu arbeiten. Wir schauen uns an was ist und worauf dein Fokus statt dessen liegen könnte. Ein Perspektivenwechsel ist ein Meilenstein auf deinem Weg.

Du zweifelst vielleicht gerade, ob du hier richtig bist. Ob das hier passt für dich. Aber wenn du das liest und etwas in dir reagiert – dann weißt du es schon. Du musst es nur noch zulassen.

Ich würde mich freuen von dir zu lesen oder mit dir diesen Schritt zu gehen. Deine blinden Flecken zu entfernen, damit du hinter die nächste Biegung schauen kannst.

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Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Sicherer Hafen Seelenweg – Ein Samstag im April

Sicherer Hafen Seelenweg – Ein Samstag im April

Manchmal ist ein ganz normaler Samstag der beste Beweis dafür, dass der Seelenweg kein Konzept ist, sondern gelebter Alltag.

Sicherer Hafen bedeutet für mich nicht Stillstand. Es bedeutet ankommen.

Jogginghose, Tai Chi, Rosi und ein langer Nachmittag mit meinem eigenen Kram und plötzlich war da alles was ich schon längst wusste.

Ein Samstag im April

Ich liebe es immer wieder etwas Neues auszuprobieren.

Heute war ich zu einem Schnupperkurs Tai Chi angemeldet. Da ich mich immer wieder überwinden muss freiwillig meine heiligen Räume zu verlassen, ist mir aufgefallen, dass ich heute morgen Ausreden gesucht habe, doch nicht hinzugehen.

So richtig hat es aber nicht geklappt.

Also ab in die Jogginghose — ich wollte zumindest schon mal sportlich aussehen — und ab zum Bus.

Schublade auf. Carola mit Jogginghose rein.

Erstaunlich wie Menschen auf Äußerlichkeiten reagieren.

Im Bus selbst haben die Menschen mich gesehen, haben gegrüßt und freundlich gelächelt. Die an der Bushaltestelle und die auf dem Weg zur Tai Chi Veranstaltung haben mein Outfit gesehen — nicht mich als Person.

Ich spüre ihre Gedanken und normalerweise nehme ich das gar nicht mehr bewusst wahr.

Aber heute war ein besonderer Tag und er zeigte mir, dass ich immer noch richtig liege und meiner Wahrnehmung trauen kann.

Menschen sortieren. Meistens schnell. Meistens nach außen.

Man hat gar nicht die Chance sich einander bekannt zu machen, weil wenn die Schublade erst mal zu ist, kommt man auch nicht mehr raus — selbst wenn man sich eigentlich sympathisch finden würde, wenn man sich auf einem anderen Weg kennenlernen würde.

Vier Frauen, neu in der Stadt

Tai Chi selbst war dann wirklich gut.

Kalt — aber nach einer Weile waren wir durch die Übungen auf Betriebstemperatur.

Das Schöne: keiner hat schief geschaut auf meine Jogginghose, denn in diesem Kreis war es normal, obwohl die meisten in Jeans vor Ort waren.

Ganz witzig war, dass ich noch drei weitere Frauen sah, die alleine da standen, während andere Grüppchen bildeten. Wir kamen ins Gespräch und siehe da — alle waren frisch zugezogene Wilhelmshavenerinnen.

Vier Frauen, neu in der Stadt und tolle Gespräche.

Rosi gibt das Tempo vor

Auf dem Heimweg bin ich am Rüstringer Hafen vorbeigekommen.

Der Vorteil wenn man mit dem Bus unterwegs ist — man hat Zeit für Sightseeing.

Also dachte ich, wir könnten ja mal versuchen mit dem Fahrrad dorthin zu kommen. Kein Muss dahinter, sondern ein: wir schauen mal ob es klappt — und wenn nicht, auch gut.

Es war einfach wunderbar.

Insgesamt waren wir über 8 km unterwegs. Rosi hatte Spaß und natürlich hat sie das Tempo vorgegeben — und auch wann es Zeit für eine Pause war.

Wir haben eine gute Entscheidung getroffen und fühlen uns rundherum wohl in WHV.

Ein sicherer Hafen – von innen betrachtet

Dazwischen ein langer Nachmittag in dem ich mir SOUL2SOUL angeschaut habe — nicht als Projekt, sondern als das was es geworden ist.

Ein sicherer Hafen. Für die die kommen. Und für mich selbst.

Meine Blogs, meine Videos, mein Malbuch, das Edelstein-Booklet. Cecilia. Der Karneol. Der Hirsch aus dem Harz.

Die Geschichten meines Lebens die ich aufgeschrieben habe bevor ich wusste warum.

Ich lese meine Blogs nicht und schaue meine Videos nicht an. Nicht weil ich gleichgültig bin — sondern weil ich weiß dass sie sich zeigen wenn es soweit ist.

Wenn ich mal wieder Tomaten auf den Augen habe und das Offensichtliche nicht sehe.

Heute habe ich gehört und gelesen was ich damals gesagt und geschrieben habe. Und wieder erkannt: ich wusste es schon. Lange bevor es passiert ist.

Das ist vielleicht das Einzige was zählt. Dass es noch stimmt.

Da es nur darum geht zu vertrauen und nichts mehr zu kontrollieren. Loszulassen, damit sich alles von selbst entwickeln kann — so wie es vorbestimmt ist.

Wie war dein Samstag?

Was hast du wahrgenommen — unterwegs, im Bus, beim Einkaufen, mit deinem Tier?

Ich bin neugierig. Schreib mir einfach in die Kommentare. Ein Satz reicht. Manchmal steckt da mehr drin als wir denken.

Kontrolle loslassen – warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Kontrolle loslassen – warum Vertrauen dein stärkster Weg ist

Vertrauen und Kontrolle.

Irgendwo dazwischen stehst du gerade.

Und weißt genau dass da noch was ist. 

Als ehemaliger Kontrollfreak kann ich dir feierlich versprechen: Der wichtigste Teil auf deinem Weg ist das Loslassen der Kontrolle. Es ist so viel einfacher wenn du lernst zu vertrauen. Aber nicht jedem. Nur dir und deinem Körper.

Du hast alles versucht. Und trotzdem hältst du noch fest.

Ich kenne das. Anfangs vielleicht ein kleiner Funken. Ja, könnte was sein. Aber spätestens nach dem zweiten Mal — vorbei.

Das ist keine Wertung. Gib dir die Schuld dafür einfach mal ab. Die braucht hier niemand.

Vieles da draußen verspricht was es nicht halten kann. Fünf Schritte zum neuen Leben. In zehn Wochen alles transformiert. Du hast es versucht. Du weißt wie es sich anfühlt wenn der Funken nach dem zweiten Mal weg ist.

Wenn wir Techniken und Methoden suchen, wollen wir im Grunde eines: die Kontrolle behalten. Wir wollen wissen was uns erwartet. Wir wollen sicher sein bevor wir loslassen.

Aber genau da liegt das Ding.

Solange du noch suchst, hältst du noch fest. Und das ist okay. Das ist genau der Punkt von dem aus du weitergehen darfst. Nicht müssen. Darfst.

→ Autopilot oder Vertrauen — was dich wirklich Kraft kostet

Warum du immer bis zu einem bestimmten Punkt kommst.

Und dann kommt dieser Satz. Leise aber er sitzt: Ich bin einfach nicht geeignet. Warum geht das bei mir nicht? Bei allen anderen funktioniert das.

Dieser Strudel gehört dir. Aber das Thema dahinter hat nichts mit dir zu tun.

Du kommst bis zu diesem Punkt weil du die Kontrolle noch brauchst. Noch. Das ist okay. Aber wenn du wirklich weiterkommen willst — dann ist Vertrauen das nächste was ansteht. Vertrauen in dich. In deinen Körper. In den Prozess der schon längst läuft.

→ Warum sich bei dir nichts verändert — obwohl du alles richtig machst

Was Energiearbeit wirklich ist.

Wir alle haben nicht nur einen physischen Körper. Wir haben energetische Körper — und die speichern alles. Was du erlebt hast. Was du gefühlt hast. Was du weggesperrt hast weil es damals zu viel war.

Energiearbeit setzt genau dort an. Am Kern. Tief. Und du bekommst das, wofür du schon bereit bist. Dein System entscheidet. Du vertraust.

Was viele dabei erleben klingt erstmal komisch: Entgiftungssymptome. Wie beim Heilfasten. Ein Zeichen dass etwas in Bewegung ist. Etwas das lange gewartet hat.

Das ist echte Arbeit. Kein Abkürzungsprogramm. 😄

Wer wirklich tauchen will entscheidet sich bewusst dafür. Du wirst wissen ob du bereit bist.

→ Seelenweg Phasen — niemand sagt dir wie es wirklich ist

Yay. Party. 🎉

Noch etwas das dir niemand sagt: Wenn dich etwas triggert — wenn du beim Lesen denkst oh nein, das trifft mich gerade — dann ist das dein System das dir zeigt wo noch etwas wartet. Wo noch etwas Aufmerksamkeit braucht.

Yay. Party. Du hast wieder was gefunden wo du dran arbeiten darfst.

Wenn dann irgendwann nichts mehr triggert — dann ist es einfach ausgeheilt. Nur noch eine Erinnerung. Alles gut.

Und wenn da noch was ist — geh tiefer. Schau mal was da bei dir los ist.

→ Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Vertrauen ist kein Schalter den du umlegen kannst.

Es ist eine Entscheidung. Immer wieder. Jeden Tag ein bisschen mehr.

Und wenn du merkst dass du noch festhältst — das ist der ehrlichste Moment überhaupt.

Dein Körper weiß schon wo es hingeht. Du darfst ihm vertrauen.

Wenn du merkst dass jetzt der richtige Moment ist — ich bin da.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil es schneller geht wenn jemand neben dir steht der dich fühlt bevor du den Mund aufmachst.

Impulsgespräch

Veränderung – warum du die falsche Frage beantwortest

Veränderung – warum du die falsche Frage beantwortest

Du hast alles versucht. Wirklich alles. Und du hast nicht aufgehört — das ist keine Kleinigkeit. Aber irgendetwas stimmt trotzdem nicht. Und du weißt es.

Das bist nicht du. Das ist die Frage.

Du kennst das Gefühl.

Irgendetwas stimmt nicht. Du weißt es.

Also suchst du. Du liest, du buchst, du probierst.

Und ein paar Wochen später bist du wieder da, wo du angefangen hast.

Dann kommt dieser Satz. Leise, aber er sitzt: Bei allen anderen funktioniert es doch auch. Warum bei mir nicht?

Was ist falsch mit mir?

Ich kenne diesen Satz. Und ich sag dir: Gar nichts.

→ Du bist nicht verrückt. Du siehst es nur klarer als du denkst.

Niemand hat dir gesagt was wirklich fehlt.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Ich wollte eine neue Website, weil meine alte nicht gefunden wurde. Ich habe viel Geld ausgegeben, mehrere Profis aufgesucht. Ergebnis: nichts verändert.

Nicht weil sie es nicht konnten. Sondern weil niemand den Mut hatte zu sagen, was wirklich fehlte.

Was ich gebraucht hätte, war SEO-Optimierung. Kein Mensch hat es mir gesagt.

Und genau das passiert auch dir.

Das ist kein Einzelfall. Das passiert überall.

Deshalb machen so viele Hundetrainer-Hopping. Nicht weil die Trainer schlecht sind — sondern weil sie ein Programm abspielen, das einfach nicht passt. Viele geben vor, individuell zu arbeiten. Aber das stimmt so nicht.

Als Verbraucher wissen wir gar nicht, was wir wirklich brauchen. Wir nennen Begriffe, die wir kennen — oder von denen wir gehört haben, dass sie bei xy geholfen haben. Wir kommen mit einer Antwort und suchen jemanden, der diese Antwort liefert.

Aber die Antwort passt nicht zur eigentlichen Frage.

Und die eigentliche Frage? Die kennst du noch nicht. Noch nicht.

Hopping ist nicht deine Schuld.

Du strebst den schnellen Weg an — natürlich. Wer will das nicht?

Aber so funktioniert es nicht, wenn du wirklich in der Tiefe aufräumen willst. Du kannst am Gras ziehen, aber es wird dadurch nicht schneller wachsen. Du kannst es sogar rausziehen, wenn du zu schnell vorwärtsgehst und wichtige Elemente auslässt.

→ Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Deine Tools sind nicht das Problem.

Aber sie reichen jetzt vielleicht nicht mehr.

Das Suchen und Austesten — das hast du vielleicht schon durch. Oder steckst noch mittendrin. Beides ist okay.

Wenn du wirklich weiterkommen willst, ist aufräumen angesagt. Deine Tools dürfen weiterhin unterstützen — nur nicht mehr so wie bisher. Denn jetzt sind sie keine Pflaster mehr.

→ Loslassen oder Vermeidung — kennst du den Unterschied?

Echte Veränderung braucht Phasen. Bereit sein. Aufräumen. Transformieren. Verkörpern. Integrieren.

Jede Phase hat ihre Zeit — nicht deine, sondern die richtige.

→ Autopilot oder Vertrauen, was dich wirklich Kraft kostet

Es geht nicht darum, was du sagst.

Es geht darum, was du nicht sagst.

Im Impulsgespräch spüre ich, was du noch nicht erkennst. Manches ist dir so geläufig, so selbstverständlich — dass du quasi blind dafür bist.

Ich fühle dich ohne deine Geschichten. Und wünschte, du könntest dich mit meinen Augen sehen.

Wenn du also sagst „ich brauche Schattenarbeit“ — dann frage ich: Wer sagt das?

Erzähl mal. Ich fühle, ob das wirklich das Passendste ist für den Prozess, der gerade bei dir ansteht. Oder ob wir etwas finden, das noch Stolpersteine aus dem Weg räumt.

Denn nur weil wir uns etwas wünschen, heißt das nicht, dass unser System schon bereit dafür ist.

→ Der Weg zur inneren Freiheit und dem wirklich bei sich Ankommen

Wenn du auf deiner wackelnden Brücke gerade Halt brauchst — ich bin da.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil du merkst, dass jetzt der richtige Moment ist.

Impulsgespräch

Grenzen setzen und dann doch wieder weich werden

Grenzen setzen und dann doch wieder weich werden

„Du willst bei dir bleiben. Und dann wirst du doch wieder weich.

Ich kenne das.

Und ich weiß auch warum das so ist.“

Die Tür fällt zu. Endlich allein.

Du lehnst dich dagegen. Schließt die Augen. Und merkst wie schwer deine Beine sind.

Wieder.

Du hast Ja gesagt. Schon wieder. Obwohl du dir geschworen hattest diesmal bei dir zu bleiben.

Und jetzt sitzt du da. Mit diesem Gefühl im Magen. Dieser Leere. Und kannst dich selbst nicht aushalten.

Schon wieder.

Du kennst das

Du weißt du solltest Grenzen setzen. Du hast es dir fest vorgenommen. Nie wieder.

Und dann kommt die nächste Gelegenheit. Und du wirst weich. Wieder.

In den letzten Wochen kam das Thema immer wieder hoch in den Impulsgesprächen. Menschen die schon riesen Schritte gemacht haben. Die wirklich viel an sich gearbeitet haben. Und die trotzdem an diese Grenze kommen.

Nein, ich mache jetzt mein Ding. Ich lasse mich nicht mehr reindrücken wo ich nicht will. Nie wieder.

Und bei der nächsten Gelegenheit funktionieren sie trotzdem. Für andere. Auch wenn es ihnen selbst nicht gut geht.

Video: Grenzen setzen — und dann doch wieder weich werden

Dann klappen sie zu Hause zusammen. Heulen vor sich hin. Sind müde und erschöpft und KO und krank.

Ja, klar. Wenn du immer gegen dich arbeitest, rebelliert dein Immunsystem. Das ist so.

Ich war nicht stabil genug

Um zu sich selbst zu stehen, braucht es Selbstvertrauen und einen Selbstwert.

Lange Zeit war beides nicht genug in mir vorhanden.

Ich habe Schuld auf mich genommen obwohl es nicht mal ansatzweise etwas mit mir zu tun hatte. Ich habe verhandelt. Und immer wieder festgestellt dass ich mich dadurch in einer gewissen Opferrolle gehalten habe.

Menschen haben meine „Freundschaft“ gewollt aber nur wenn sie etwas von mir wollten. Und ich habe es geduldet. Nicht weil ich es nicht gespürt habe. Sondern weil ich mich nicht wichtig genug genommen habe.

Meine Bedürfnisse habe ich selbst missachtet. Und deshalb war es kein Wunder dass ich nicht genug Kraft und Stabilität aufbringen konnte klare Grenzen zu ziehen.

Obwohl ich es ändern wollte konnte ich es nicht.

Ich habe immer wieder nachgegeben. Und das war schon so tief in mir verankert dass es wie ein Reflex einfach passiert ist.

Einen Reflex kann man nicht steuern. Er ist der Autopilot der durch ein Signal einfach ausgelöst wird.

Anschließend fühlte ich mich wie ein Regenschirm den man bei Bedarf aus dem Schrank holt.

Die Grenze die wirklich gilt

Diese Klarheit dass sich etwas ändern muss war schon lange da. Nur mit der Umsetzung war es so eine Sache.

Es hat eine kleine Ewigkeit gedauert bis ich mutig genug war meine Grenzen zu setzen. Und noch länger sie auch durchzusetzen.

Dennoch gab es noch die eine oder andere „Ausnahme“. Und heute weiß ich dass das kleine Prüfungen waren.

Diese kleinen und großen Prüfungen kennst du auch. Du hast dir etwas vorgenommen und hast es nicht durchgezogen. Dann hast du immer wieder das in dein Leben gezogen bis du diese Lektion gelernt hast.

Erinnerst du dich an eine?

Ich glaube das Schwerste wenn man auf dem Weg zu sich selbst ist ist es im Frieden damit zu sein dass man nicht mehr den Anspruch hat ein Blumenstrauß zu sein.

Aber hey. Nicht mal ein Blumenstrauß gefällt jedem. Oder?

Das Risiko abgelehnt zu werden solltest du in Kauf nehmen. Denn wer nur bei dir ist oder zu dir findet wenn er etwas von dir will oder weil du funktionierst wie ein Uhrwerk – der meint es nicht ernst mit dir.

Hast du solche Erfahrungen gemacht? Oder zumindest so etwas gespürt?

Hier kannst du weiterlesen wie Kindheitssätze dein Leben prägen und warum du nicht mehr sagst was du wirklich spürst.

Was in der Stille passiert

Hast du mal ausprobiert einfach nur da zu sitzen und nichts zu tun?

Einfach in dich hineinzuspüren ohne etwas finden zu müssen. Nur nach innen horchen und wahrnehmen.

Nichts zu bewerten was du spürst. Es einfach sein zu lassen. Und auch nicht wegzumachen wenn es etwas ist das sich unangenehm oder unbequem anfühlt.

Ich sage dir. Wenn du das ein paar Mal gemacht hast und nicht den Anspruch hattest etwas damit zu machen – dann dürfen die angestauten Emotionen und Energien wieder fließen.

Und dadurch lernst du deine eigene Wahrheit kennen. Dich selbst wieder zu fühlen.

Und dann zeigen sich auch deine Grenzen.

Es wird leichter sie einzuhalten. Und das Durchsetzen wird kein Kampf mehr sondern ist deine natürliche Präsenz die keine Fragen mehr offen lässt.

Was es dich kostet nicht zu fühlen – und was auf der anderen Seite wartet.

Du kannst dich selbst nicht aushalten

Viele lenken sich permanent ab weil sie die Stille für sich zu Hause mit sich allein überhaupt nicht aushalten.

Das ist nicht die Langeweile. Es ist das eigene Aushalten.

Und da mal reinzuspüren warum ist das so. Warum hältst du dich selber gar nicht aus.

Ich glaube wenn wir uns da auch mal so ein bisschen auf die Schliche kommen und da mal hinterblicken – das ist ziemlich faszinierend und spannend.

Es gab auch Zeiten in meinem Leben da fiel es mir sehr schwer mich in der Stille auszuhalten und einfach mal nichts zu tun.

Und ich kann mich dran erinnern. Es gab Zeiten da habe ich keine 2 Minuten ausgehalten.

Okay. Fang mit 2 Minuten an.

Das ist wirklich unglaublich wie schwer das am Anfang fällt einfach nur da zu sein.

Nicht ablenken mit Musik. Nicht ablenken mit Radio. Nicht ablenken mit Fernseh gucken. Nicht anfangen die Möbel zu verstellen. Nicht anfangen irgendwie noch einen Strickkurs mal schnell reinhauen.

Sondern wirklich einfach nichts tun.

Lass es am Anfang 5 Minuten sein. Und du glaubst nicht wie lange 5 Minuten sein können.

Mehr über den Seelenweg und was niemand dir sagt findest du hier.

Zu welchem Preis funktionierst du

Wenn du im Funktionsmodus bist. Zu welchem Preis?

Was ist der Preis den du zahlst wenn du für andere immer nur funktionierst und dich selbst immer hinten anstellst und nicht bei dir bleibst?

Du bist 247 mit dir zusammen. Mit niemanden auf der Welt verbringst du so viel Zeit. Nicht mal mit deinem Hund weil du ja auch zwischendurch mal raus musst mal einkaufen oder sonst was.

Wir haben dieses Leben nicht um für andere zu funktionieren.

Für wen lebst du?

Und das ist auch was in den letzten Wochen immer wieder hochkam. Eigentlich lebe ich für andere.

Und dabei geht es gar nicht darum dass du jetzt ständig irgendwo am Reisen bist oder irgendwie ständig feiern musst. Das ist damit gar nicht gemeint.

Man kann sehr gut mit sich selbst auch in der Stille sein.

Wie ich es geschafft habe? Gar nicht. Ich habe mich entschieden.

Wenn du bei dir bleiben willst

Am Anfang wird sich das natürlich blöd anfühlen wenn du auf einmal anfängst deine eigene Geschichte zu machen und für dich selbst da bist. Weil du es nicht gewöhnt bist.

Aber wenn du deine eigenen Prioritäten auch einhältst und dafür einstehst – dann wird sich ganz viel für dich verändern.

Und ich glaube das solltest du dir auch wert sein.

Das ist erstmal auch die Wertschätzung dir selbst gegenüber. Nicht nur immer den anderen gegenüber. Sondern auch dir selbst gegenüber.

Wenn du spürst dass da mehr ist und du gerade nicht weiterweißt:

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