Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz

Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz

Dieser unerwartete Blog ist eine Ergänzug über das Fühlen. Der Impuls dafür kam über „Hochsensibel und in Trauer“.

Heute gehen wir gemeinsam einen Schritt tiefer, hinein in die Frage, warum uns permanente Schutzmauern oft mehr nehmen, als sie uns geben.

Du bist hochsensibe und erlebst Verluste vermutlich noch intensiver als viele Menschen in deiner Umgebung.

Und vielleicht nimmst du in solchen Zeiten deine eigene Verletzlichkeit besonders wahr und fragst dich, waurm du so viel fühlst.

Wie gehst du in diesen herausfordernden Zeiten mit dir und deiner Sensibilität um?

Versuchst du dich vor der Welt noch mehr zu verschließen, oder bist du bereit dich ganz anzunehmen und die Situation als Chance zu nutzen?

Jede Trauer fühlt sich anders an

Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Natürlich spielt die eigene Befindlichkeit dabei ebenfalls eine große Rolle. In meinem Leben musste ich mit vielen unterschiedlichen Verlusten zurechtkommen.

Was mir besonders aufgefallen ist, war mein inneres Annehmen, Verarbeiten, Loslassen. Welche Gefühle und Emotionen haben sich wann und wie gezeigt. Besonders der Bereich, der mit Fremdenergien zu tun hatte, ist mir aufgefallen.

 

Sensibilität und der Mythos vom „Schützen“

Immer wieder liest und hört man, dass man sich als hochsensibler Mensch schützen soll. Dazu habe ich in anderen Blog-Beiträgen bereits geschrieben und stehe nach wie vor dazu, dass ein Schützen gelegentlich hilfreich sein kann, aber nicht normal werden sollte.

Aus eigener Erfahrung und auch dem Begleiten meiner Soulis kann ich nur immer wieder empfehlen, sich mit seiner Sensibilität auseinanderzusetzen und stolz darauf zu sein. Denn erst dann, wenn man sich mit all seinen Teilen annimmt, kann sich etwas Wundervolles ENTwickeln.

 

Der Schritt in die Eigenverantwortung

Dir wird es am Anfang nicht so leicht fallen, dich bewusst dafür zu entscheiden, dich triggern zu lassen. Aber damit bist du einen großen Schritt in die Eigenverantwortung gegangen und übernimmst selbst die Führung.

Du lernst dich auf eine ganz neue Art und Weise kennen und wirst feststellen, dass du viel weniger anfällig und angreifbar bist als angenommen.

Früher habe ich mir ein dickes Fell gewünscht. Heute weiß ich, dass das nur daran lag, dass man mir immer sagte, ich sei zu sensibel, zu empfindlich, eine Mimose und nehme alles viel zu persönlich.

Statt einem dicken Fell habe ich ordentlich an Gewicht zugelegt und die Depression damals ordentlich gefüttert, weil ich mir immer mehr Schuhe angezogen habe, die mir gar nicht gepasst haben.

 

Der Weg der inneren Arbeit

Seit der Diagnose vor 2016 habe ich den Kampf gegen mich selbst eingestellt. Ich war bereit, die innere Arbeit zu machen, mich triggern zu lassen und alle alten Wunden, Verletzungen, Narben neu zu versorgen.

  • War das ein leichter Weg? – Nein.

  • War das ein schneller Weg? – Auch Nein.

Die innere Arbeit ist ein Prozess und das kostet Zeit. Alles darf sich neu justieren, Emotionen dürfen sich befreien und wollen gefühlt werden.

Alles, was bisher abgelehnt wurde, aus welchen Gründen auch immer, hat endlich die Möglichkeit, sich zu zeigen und angenommen zu werden.

 

Die eigenen Schatten lieben lernen

Das Annehmen der Teile, die man an sich nicht schätzt, nicht mag und trotzdem erstmal akzeptiert und dann im Lauf des Prozesses lernt zu lieben, weil auch diese Eigenschaften wichtig sind.

Wenn wir uns vollständig annehmen, auch unsere Schatten, erst dann haben wir es nicht mehr nötig, uns abzuschirmen und permanent zu schützen. Auch dann, wenn wir noch nicht geheilt sind.

Hier findest du mich und meine Angebote:

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Dieser Beitrag basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen auf meinem eigenen Lebensweg sowie meinen Erfahrungswerten aus der Begleitung von Klienten (Soulis) im Rahmen des Coachings und der spirituellen Beratung.

Meine Impulse dienen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Selbsterkenntnis. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung oder Diagnose dar und ersetzen keine professionelle medizinische oder psychologische Betreuung.

Hochsensibel und in Trauer

Hochsensibel und in Trauer

Hochsensibel in der Trauer.

Du spürst sowieso schon viel und vielleicht hast du nie gelernt damit umzugehen .

Und jetzt, weißt du nicht mehr was wirklich dein Schmerz ist.

Kennst du das?

Schicksalsschläge halten sich nicht an Zeitpläne und Öffnungszeiten.

Sie kommen meist überraschend und werfen uns und unser bisheriges Leben vollkommen aus der Bahn.

Besonders wenn du hochsensibel bist und in Trauer, dann nimmst du noch mehr auf als du ahnst.

Mitleid von allen Seiten. Gut gemeint, ja, aber ist der Schmerz, den du spürst wirklich deiner?

Du bist hochsensibel und in Trauer

Du nimmst auf wie ein Schwamm.

Wie sollst du wissen, was wirklich deine Gefühle und Emotionen sind und was du von anderen aufgenommen hast?

Diese Erfahrung durfte ich machen. Nicht nur einmal. Früher habe ich nur Schmerz gefühlt, Trauer und Einsamkeit. Aber die Geschenke wie Dankbarkeit, bedingungslose Liebe, das Erfüllt sein für die gemeinsame Zeit, die konnte ich nicht spüren.

Heute glaube ich nicht, dass es daran lag, dass ich noch nicht soweit war, wie man in der Bubble immer wieder hört. Sondern dass ich zu viele fremde Energien aufgenommen hatte und viele meiner eigenen Emotionen waren eingeschlossen.

Kennst du das?

Wie das aussieht wenn fremde Emotionen die eigenen überlagern — hier.

Rosi hat mich vorbereitet

Die Trauerbegleitung ist nicht neu. Manche Kunden und ihre Tiere begleite ich vom ersten bis zum letzten Tag und darüber hinaus. Andere kommen in Umbrüchen, weil sie überfordert sind oder wenn das Leben sich verändert und der alte Weg nicht mehr passt.

Vor einigen Jahren habe ich eine Trauercoach Ausbildung gemacht. Aber ich konnte es nicht so anbieten. Was mir fehlte, das hat mir Rosi gezeigt.

Als Rosi sich und mich auf ihren Abschied vorbereitete, gab sie mir den Auftrag meine Community mitzunehmen.

Kein Mitleid – echte Anteilnahme

Sie gab mir den Impuls für einen Post, in dem ich klar mitteilte, wie es ihr ging und was zu erwarten wäre. Aber auch, das ich klar sagen sollte, das wir weder Opfer der Umstände sind, noch Mitleid brauchten. Und was zurückkam war echte Anteilnahme und Mitgefühl.

Natürlich habe ich mich seit den Verabschiedungen meiner vorherigen Begleiter verändert. In den letzten Jahren tiefe Schattenarbeit gemacht. Eingeschlossene Emotionen befreit, sodass die Puzzleteile da andocken konnten wo sie zuvor Lücken hinterlassen hatten.

Deshalb war dieser Abschied so ganz anders. Ich glaube du weißt es, der Zeitpunkt kommt immer zu früh.

Was Rosi wirklich war — und was ihre Bestimmung war.

Die Wunde darf heilen. In ihrem Tempo.

Wen auch immer du nicht mehr an deiner Seite hast, dieser Verlust hat eine Wunde in dir hinterlassen. Die darf heilen. In ihrem Tempo.

Trauer ist Trauer. Seele ist Seele. Der Verlust eines Menschen, eines Tieres, einer Beziehung, einer Lebensphase, er hinterlässt dieselbe Wunde.

Manche tiefer, manche verknüpfen sich mit anderen Schmerzpunkten aus der Vergangenheit und berühren andere Narben.

Jeder hat eine andere Art mit Trauer umzugehen. Das ist gut so. Es gibt kein richtig oder falsch.

Was wirklich Schmerz verursacht und festhält

Meine Erfahrung ist auch: Wir stecken unnötig lange im Leid fest. Nicht weil wir falsch trauern.

Sondern weil wir die Erwartungen anderer erfüllen. Weil gutgemeintes Mitleid klebt, im Energiefeld, in unserer Aura. Weil es uns in einer Rolle hält die wir vielleicht schon verlassen haben.

Wir werden immer wieder getriggert und das reizt die alten Wunden und deshalb können sie heilen.

Jetzt spürst du so viel und weißt gar nicht mehr was wirklich deins ist, deshalb ist es so wichtig dich auf dich zu besinnen.

Was mir in den Trauerphasen geholfen hat war nicht das Wissen darum wie das ganze wissenschaftlich funktioniert.

Warum Liebe nicht aufhört — auch wenn jemand geht.

warum der Weg durch den Schmerz geht — nicht drum herum.

Was heilt wohl gesünder?

Ein Ort an dem sich alles um den Verlust und den Schmerz dreht? An dem immer wieder tief gegraben und das Mitleid aufgekocht wird? Oder ein Ort an dem das sein darf was sich zeigt?

Loslassen bedeutet nicht, dass man nichts mehr fühlt oder das die Liebe aufhört. Es bedeutet auch nicht, dass wir nicht mehr in Erinnerungen schwelgen dürfen.

Es heilt weil die schönen Momente, die lustigen Geschichten, die Dankbarkeit, die Lücken füllen dürfen, die entstanden sind.

Ohne im Energiefeld zu verkleben. Alles darf fließen. Auch die Tränen. Auch das Lachen. Beides gleichzeitig.

Verkleben sieht anders aus. Da wird still gemacht und unterdrückt, was eigentlich atmen will.

So nehme ich meine aktuelle Trauer wahr.

Sie ist tiefer aber die Phasen kommen und gehen. Weine ich in diesem Moment, ist der nächste schon da und ich sehe sie vor mir in einer Situation, die mich zum Lachen bringt.

Genau deshalb ist der Raum den ich zur Verfügung stelle so wertvoll. Niemand erwartet etwas. Alles darf sein.

Die Beziehung zu den eigenen Gefühlen darf sich entfalten und erwachen. Es ist wie es ist.

Und wenn an gemeinsame lustige Geschichten gedacht wird, darf und sollte das gewürdigt werden.

Loslassen und heilen ist an keine Zeit zu messen. Und hat rein gar nichts damit zu tun, dass man nicht vermisst oder weniger liebt.

Die kleinen Lücken mit Liebe füllen

Wir müssen lernen unseren Alltag neu zu gestalten. Nichts ist mehr wie zuvor.

Wenn ich den Kühlschrank aufmache, sehe ich Rosi im Flur stehen, wie sie mich daran erinnert dass sie Käse wirklich gerne mochte und sogar dafür aufgestanden ist.

Der Joghurtbecher in dem ich immer etwas für sie drin gelassen habe. Diese ganzen kleinen Gewohnheiten und Abläufe sind plötzlich weg.

Der Alltag darf neuen Inhalt bekommen. Aber es muss nicht im Schmerz passieren.

Die Erwartungen anderer

Immer wieder erlebe ich es, dass ich angesprochen werde und die Menschen erwarten, dass ich sofort ins Leiden falle.

Das hätten meine ENGEL AUF PFÖTCHEN nicht gewollt. Und durch die tiefe innere Arbeit an mir ist das auch gar nicht mehr nötig.

In der Trauerbegleitung darf sein was gefühlt werden will. Es darf geteilt werden oder geschwiegen, was auch immer sich in dem Moment richtig anfühlt.

Zu erkennen welche Emotionen wirklich die eigenen sind, ist ein wichtiger Prozess auf dem eigenen Weg und dem der Heilung.

Den Weg zu sich und den eigenen Gefühlen finden

Das Gefühl für sich selbst zu entwickeln ist ein wunderschönes Geschenk, dass wir erhalten, denn zurück bleibt die pure Dankbarkeit und tiefe Liebe.

Du bist genau richtig hier, wenn du fühlst dass dir das gefehlt hat. Denn neue Wege gehen, auch in Trauer und in anderen herausfordernden Zeiten, dafür bin ich für dich da.

→ Trauerbegleitung

Rosi hat mir gezeigt was im System fehlt. Einen Raum für Menschen die etwas so Kostbares verloren haben und in dem Moment niemand da ist, der mit einem fühlt. Einen Raum der nicht wartet. Genau dafür ist das Trauer Retreat entstanden.

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Elf Jahre zusammen. Ich dachte, ich kenne ihre Aufgabe.

Ihr Seelengespräch hat mir gezeigt, wie viel größer sie wirklich war und wie viele blinde Flecken sie mir gerade von den Augen rollt. 

Rosi hatte die schwerste Aufgabe aber das Ausmaß kommt jetzt erst ans Licht.

Rosi hat mich geführt. Von Anfang an. Das wusste ich. Nur hatte ich keine Ahnung, was das wirklich bedeutet hat.

Sie war kein Hund der einfach dabei war. Sie war jemand der einen Job hatte und ihn bis auf die Minute genau ausgeführt hat. 0:44. 11 Jahre und 11 Tage. Alles Architektur. Ihre eigene Seelenaufgabe die nichts dem Zufall überließ.

Rosi hat mir von Anfang an gezeigt, wie Multidimensional leben funktioniert und mich in den vergangen 11 Jahren darin begleitet, meinen Seelenweg zu gehen. In ihrem Seelengespräch – Blog hat sie es mir gezeigt. Was wirklich ihre Bestimmung war, wie sie mich begleitet hat und wo sie mir überall Botschaften und Rätsel hinterlassen hat (damit mir nicht langweilig wird).

Langsam verstehe ich, dass ihre Aufgabe so unfassbar viel mehr war als ich eigentlich schon wusste. Ihre Beschreibung, dass sie die Gebäudeversicherung wurde, hat mir die blinden Flecken von den Augen gerollt. Ich versuche hier einen kleinen Einblick zu geben, was mir gerade bewusst wird.

Heute ist der 22.06.2026 und Rosi hat ihre letzte Reise angetreten. Hier erzähle ich dir, wie ich sie empfunden habe und unsere gemeinsame Zeit war.

Wie Rosi zu mir kam

Cecilia hat sie mir geschickt. Mit einem einzigen Satz: „Guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Spiegel, Lebensversicherung, Gebäudeversicherung

Am Anfang war sie mein Spiegel. Ich sollte lernen meine positiven Eigenschaften anzunehmen, die Teile die ich lange nicht annehmen konnte.

Und wirklich, ich dachte, dass wäre die schwerste Aufgabe und das war`s. Im folgenden Seelengespräch macht sie klar Schiff und erzählt, was sie noch an Aufgaben für mich hatte. Und das, hätte ich nie erwartet.

Rosi war einfach da. Beobachterin. Begleiterin. Pflegeleicht und das mit Absicht. Meine eigene Entwicklung ging genau deshalb so schnell, damit ich den Fokus auf meine Seelenaufgabe haben konnte und nicht zu sehr auf sie. Sie hielt sich im Hintergrund, damit ich meine Arbeit machen konnte.

Ab der Diagnose fing ihr Job richtig an.

Sie hat mir Pausen dazwischen geschaffen. Ich hatte Zeit zum Heilen und musste mich um nichts kümmern, weil sie so pflegeleicht war. Das war ihr Geschenk. Und ihr Plan. Deshalb konnte ich mich die zehn Jahre nach der Diagnose vollständig um mich kümmern.

Rosi war da.

Rosi Flower Power

Sie war keine Naturgewalt im Leben. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall. Jeder liebte sie und sie war alles, sie war Multidimensional, gleichzeitig. Lustig und ernst, verspielt und die Ruhe selbst, vollkommen präsent und still und noch viel mehr.

(Das erkenne ich gerade jetzt, wo ich meinen Nachruf für sie verfasse. SIE war alles gleichzeitig und deshalb waren alle Engel zu Anfang da – wow.)

Sie stand im Audi Magazin. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren und ein Tütü als wären sie selbstverständlich.

Als ich sie ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche. Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und war die Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Präsenz, eine echte Persönlichkeit – DAS war Rosi.

Sie hat die Website mitgeschrieben

Sie hat die neue Website mitgeschrieben. Nicht im übertragenen Sinne. Wirklich.

Jede meiner Entwicklungsstufen in den 11 Jahren, jeder Infinity Stein den ich gemeistert habe, jede Bewusstseinsebene, sie war dabei. Als stille Zeugin. Und noch so viel mehr.

Inzwischen weiß ich: sie hat mir Botschaften hinterlassen.

Ich schreibe meine Blogbeiträge aus der Zukunft und verstecke mir selbst Botschaften darin. Rosi hat das auch gemacht. Als ich die Website gebaut habe, hat sie mir den Impuls geschickt: „Erinnere dich.“ Mitten drin. Als Positionierung und als direkte Ansage an mich.

Eine der Fragen die uns die ganzen Jahre begleitet hat: „Wer bist du ohne deine Vergangenheit?“

Jetzt muss ich herausfinden, wer ich ohne Rosi bin.

Und noch etwas hat sie versteckt, etwas das ich für dich, für meine Soulis geschrieben habe: „Du brauchst mich nicht, aber du wählst mich, weil es schneller geht.“ Gemeint ist damit die blinden Flecke aus dem Weg zu räumen.

Rosis Botschaft für mich war dieselbe, nur persönlicher:

„Wenn du bereit bist wieder zu wählen, dann nicht weil du jemanden brauchst, sondern weil es schöner ist.“

Und erzählte mir in ihrem Rosi Seelengespräch, dass sie Botschaften für mich einbaute.

Unsere Abschlussprüfung

In Wilhelmshaven bereiteten wir uns beide auf unsere Abschlussprüfung vor. Ich ahnte es aber wollte es nicht sehen. Sie hat mir das ständig mitgeteilt, durch Engelzahlen, durch Botschaften, durch das was sie mir sagte während ich schrieb.

11:11. 22:22. 0:44. Zahlen für dich und mich aber Botschaften von meinem ENGEL ROSI.

Und dann: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. „Stairways to heaven“ erinnerst du dich? Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie im Leben. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht ohne Notdienst. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Ihre letzten Stunden waren unsere letzte gemeinsame Prüfung. Nicht ihre Aufgabe allein, unsere gemeinsame.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

11.06.15 – 22.06.26. Alles eingebaut. Von Anfang an.

Was Rosi wirklich hinterlassen hat

Ihr Job in Wilhelmshaven ist erledigt. Ich kann mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und es fühlt sich auch nicht real an.

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Und Rosi fühlt sich fröhlich an.

Was sie hinterlassen hat sind Antworten. Es waren Fragen die ich gestellt hatte:

  • Wer bin ich und wenn ja wie viele?

  • Wer bin ich ohne meine Vergangenheit?

  • Wer bin ich ohne meine Arbeit?

Mein Leben in Wilhelmshaven hat eine Wendung bekommen an die ich nicht denken wollte, obwohl es absehbar war.

Dieser Tag, an dem ich nach Hause komme und niemand da ist, der auf mich wartet…

Alles gleichzeitig spüren, Sein. Meine beste Freundin und Begleiterin in allen Lebenslagen nicht mehr an meiner Seite zu haben. Und dennoch zu wissen, dass sie immer da sein wird, weil sie mir Rätsel und Botschaften da gelassen hat.

Zu ihrem Geburtstag wollten wir eine Fahrradtour machen und an der Küste entlang fahren. Ich wollte ein Fahrrad mit Anhänger leihen und mit ihr das Meer genießen. Das haben wir leider nicht mehr geschafft.

Aber ich werde eine Lösung finden und mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war.

Ich vermisse dich, mein Engel.

CaRoSi

Wilhelmshaven unser Landeplatz
Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Voll mit Schuldgefühlen und ein Tag, der mein bisheriges Leben vollkommen umkrempeln wird.

Mein Engel auf Pfötchen, zeigt mir in diesem ersten Seelengespräch zum ersten Mal was Teil ihrer wahren Bestimmung war.

Die Generalprobe

Es war Dienstag der 16.06. als wir das erste Mal hier in Wilhelmshaven zum TA mussten. Es ging ihr seit Sonntag Abend nicht so gut. Aber da ich diese Phasen von ihr kannte, wartete ich ab.

Aber diesmal sollte es doch anders sein und ich hatte von ihr „Stairways to heaven“ als Botschaft bekommen. Aber, Menschen sind nun mal Meister im Verdrängen und obwohl ich es wahrgenommen hatte, wollte ich es noch nicht glauben.

Hier kannst du lesen, wie sie uns beide vorbereitet hat.

Sie sagte: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich bin jetzt der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“ und wieder Stairways to heaven…

Sie hatte auch alles geplant. Die sogenannten Engelzahlen. Alles kam in dieser Nacht an die Oberfläche. Die Schuldgefühle, die ich mir machte, nahm sie mir und zeigte mir nochmal, wie ich was zu ordnen hatte.

Diesen Kontext dazu findest du im Nachruf, den ich noch nach ihrem letzten Atemzug geschrieben hatte.

Das Seelengespräch mit Rosi über Bestimmung

Diese Einleitung ist von gestern, dem 22.06.2026, während ich geputzt hatte, meldete sie sich zum ersten Mal. 

„Carola, das, was wir gestern Abend erlebt haben, war Teil unserer Prüfung. Als wir uns auf den Umzug nach Wilhelmshaven vorbereitet haben, hast du alles verloren. Deine Möbel, Waschmaschine, Geld, du hast alles zurückgelassen und in der Zeit, als wir beide zusammen waren mehrmals. Das war alles Teil meiner Aufgabe. Dich zu begleiten. Dazusein.

Rosi meine Lebensversicherung

Während ich am 23.06. durch das Aufschreiben alles begann zu verarbeiten, nahm Rosi das als Anlass um mir live zu zeigen, was ihre wahre Bestimmung für mich war.

Als ich zu dir kam und du 1 Jahr später die Diagnose bekamst, war ich deine Lebensversicherung. Du hast die Depression schnell geheilt, obwohl man dir was anderes prophezeite und konntest deinen Seelenweg in der Tiefe fortführen. Ich war da aber nicht fordernd. Ich habe dich beobachtet, wie du die Aufgaben eine nach der anderen erledigst, die für dich bestimmt waren.

Dein Weg war auch gleichzeitig meiner, denn so wie du hatte ich mich bewusst für das Leben an deiner Seite entschieden. Erinnere dich…

Cecilias Unterstützung

Diese schwerste Aufgabe von allen, wie du es beschrieben hast, wurde mir zugeteilt und Cecilia ist noch ein halbes Jahr geblieben, um mich zu unterstützen. Seelengespräch mit Cecilia — Botschaften aus dem Jenseits

Erinnerst du dich als du erkanntest, dass ich die Anteile aller deiner Engel auf Pfötchen in mir hatte? Alle haben geholfen und mich gestärkt, damit du den Halt bekommst, den du brauchtest.

Der Umzug und der Start in unsere Abschlussprüfung

Dann kam die Umzugsphase nach Wilhelmshaven und du wusstest schon, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein würde aber du hast es versucht zu unterdrücken. Aber ganz weg war es nie. Erinnere dich…

Dann starb das Auto und du sagtest damals schon, dass du nur noch mich hast. Du wusstest, was es zu bedeuten hatte. Diese Angst davor ganz alleine zu sein, fing wieder an ein kleines Teelicht zu werden und dabei war es bereits nur noch eine alte Erinnerung, nicht mehr echt.

Rosi, meine Gebäudeversicherung

Und genau das war meine Aufgabe. Ich war schon lange keine Lebensversicherung mehr aber eine Gebäudeversicherung. Du hast in den letzten 10 Jahren ein Fundament gebaut, das so stark ist, dass ein Hurricane standhält.

Erinnere dich an euer Gartenhaus. Ein Streifenfundament hätte es auch getan, aber ihr habt eines gebaut, da hätte ein fünfstöckiges Haus drauf gehalten.

Du hast alles verloren, sogar deine Freiheit als du dich vom Auto trennen musstest.

Dein ganzes Haus ist zusammengebrochen, mehrmals während unserer gemeinsamen Zeit aber du wurdest nur noch stärker. Meine Zeit lief weiter der Prüfung entgegen.

Die Botschaften auf der Website

WIR bauten die Website. Ich habe dir dort Botschaften hinterlassen. 😉 Eine erfährst du gleich.

Die letzten Stunden waren unsere Abschlussprüfung. Das Fundament wurde einem Erdbeben ausgeliefert und du warst standhaft. Und trotzdem hast du meine Angst gespürt, obwohl du mit dir zu tun hattest. Die Botschaften, die ich dir über die Zahlen geschickt hatte, hast du sogar schon fast nebenbei erkannt. Multidimensional 😉

Du siehst, ich habe alles genau so arrangiert und vorbereitet, wie es sich gehört. Klar fühlst du dich schuldig aber du kommst schnell darüber hinweg, weil es nichts zu beschuldigen gibt.

Alles gehörte zur Prüfung.

Deine neue Freiheit

Du wirst nicht lange alleine sein. Aber denke dran, Zeit ist relativ.

Du sollst erst mal deine neue Freiheit genießen lernen. Du hast die ganzen Jahre dein Leben uns gewidmet und dich an uns orientiert. Dein Zeitplan hast du nach uns gerichtet.

Das war deine Entscheidung und jetzt musst du lernen, dass du auch mal etwas anderes unternehmen kannst, ohne dir Gedanken zu machen ob ich vielleicht noch mal raus muss oder ob ich zu lange alleine bin.

Jetzt lernst du, wie es ist allein zu sein und nichts zu brauchen. Das ist wichtig und Teil deiner 2. Prüfung.

Erinnere dich

Jetzt schau auf die Startseite. Meine Botschaft an dich: „Wenn du jetzt wählst dann, weil es schöner ist zu zweit. Aber du brauchst uns nicht.“ 😉

Du weißt es, du musst dich nur noch erinnern. Wir haben das die ganze Zeit geübt. Erinnere dich…“

Rosis Seelengespräch über unsere Prüfungen
Rosi | Mein Engel auf Pfötchen hat seinen Kreis geschlossen

Rosi | Mein Engel auf Pfötchen hat seinen Kreis geschlossen

Elf Jahre und elf Tage.

Rosi war mein Engel auf Pfötchen, das sanfteste Wesen das ich je kannte.

Rosi hatte die schwerste Aufgabe von allen.

Ihr letztes Geschenk an mich, zeigte das wahre Ausmaß.

Cecilia hat sie mir geschickt

Rosi | 11. Juni 2015 – 22. Juni 2026

Flower Power. Hurricane. Spiegel. Fundament.


Cecilia hat sie mir geschickt.

Das war kein Zufall und keine spontane Idee. Cecilia hatte einen Plan, wie immer. Als sie spürte dass ihre Zeit sich dem Ende neigte, schaute sie mich an und sagte trocken: „Das mag sein. Aber guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Flower Power — Präsenz ohne Ego

Rosi war Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall.

Sie stand im Audi_Katalog. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Wo immer sie auftauchte, zog sie alle Blicke auf sich, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Einfach durch ihr SEIN.

Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren als wären sie selbstverständlich. Als ich sie später ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche.

Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und spielte Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Das war Rosi. Partymaus. Kinderfreundin. Mittelpunkt ohne Absicht. Präsenz ohne Ego.

Rosi hielt mich. Seit über zehn Jahren. Still. Unerschütterlich.

Sie trug ihre Vorgänger in sich. Lucy. Charlie. Cecilia. Alle da, auf Seelenebene. Nach und nach verblassten die Seelenanteile. Bis nur noch sie selbst übrig blieb.

Mit ihr habe ich positive Eigenschaften an mir entdeckt die ich lange nicht annehmen konnte. Mit ihr habe ich meine Krankheit überwunden, entgegen allen Prophezeiungen. Das war die schwerste Aufgabe die je ein Tier für mich getragen hat.

Und dann noch eine. Am Ende.

Sie war der Hurricane

Am 15. Juni bin ich auf dem Weg zur Arbeit gestürzt. Meine Gedanken waren mehr bei Rosi als bei mir. Der Körper sagt immer die Wahrheit, auch wenn man noch nicht hinschauen will.

Sie bereitete uns beide vor. Ruhig. Auf ihre Art. Und dann sagte sie mir was ich noch nicht wusste:

„Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht. Das tierische Gesundheitssystem versagte, wie damals als ich krank war. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Das war ihr letztes Geschenk. Bewusst. Präzise. Typisch Rosi.

Cecilias Abschied hatte sie mir angekündigt: „Wenn Rosi soweit ist, dass sie den Job alleine machen kann.“

Rosi hat den Job gemacht. Bis zum letzten Atemzug. Rosi kündigte es letzte Woche bereits an „Stairways to heaven.“

Die letzte Nacht

In den letzten Tagen hat sie geschlafen und gefressen was ich ihr gekocht habe. Sie hat sich gestärkt, für eine lange Reise.

Am Abend des 21. Juni wurde sie unruhig. Wir gingen noch einmal raus. Dann brach sie vor unserer Tür zusammen.

Kein Notdienst war erreichbar. Zwei Nachbarinnen haben alles versucht. Zwei Männer haben geholfen sie reinzutragen. Menschen die einfach da waren, ohne zu fragen ob sie dürfen.

Eine Hilfsbereitschaft von Menschen, die man nur flüchtig oder gar nicht kennt. Ich fühlte so eine tiefe Dankbarkeit, dass ich in dem Moment nicht alleine sein musste. 

Als wir alleine waren, war ich bei ihr. Die ganze Zeit. Klar und präsent, so wie sie es immer war.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

Sie war 11 Jahre und 11 Tage alt.

Sie hat ihren Kreis geschlossen. Auf ihre Art. In ihrem Tempo. Zuhause.

Die Botschaften hinter 11:11 habe ich wieder erst später erkannt als es offensichtlich war.

Jetzt sind sie wieder zusammen

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Ich werde mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war. Von Anfang an.

Danke, Rosi. Für dein SEIN.

CaRoSi