Schuldgefühle loslassen – wenn das Programm einfach läuft

Schuldgefühle loslassen – wenn das Programm einfach läuft

Du entschuldigst dich. Noch bevor du weißt, wofür. Schuldgefühle brauchen keinen Anlass und sie gehen nicht mit einer Loslassübung.

Was wirklich hilft und warum meine Hündin Lucy meine beste Lehrerin war.

Du entschuldigst dich. Noch bevor du weißt, wofür.

Ich habe damit schon lange nichts mehr zu tun, aber ich merke, dass ich es schnell annehme. Prophylaktisch, sozusagen. Ohne nachzudenken.

Heute weiß ich, wann es sich lohnt, meinen Senf dazuzugeben. Und wann es die Energie nicht wert ist.

Früher habe ich einfach ja und amen gesagt, um Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Ich glaube, dass viele Menschen damit zu tun haben.

Beim nächsten Mal probier das

Der Moment ist da und dein Programm läuft ab. Du spürst schon, dass es gar nichts mehr mit dir zu tun hat und trotzdem hast du das so verinnerlicht, dass es ganz einfach abgespult wird. Oh man, ich kenne das so genau.

Halt einfach einen Moment die Luft an. Ganz sanft und weiter atmen. Langsam ein, halten und lange wieder aus.

Spürst du deinen Körper? Spürst du was da passiert? Und jetzt fühl nach ob es sich anfühlt wie echte Schuld, weil du wirklich etwas verursacht hast oder ob es etwas ist, dass dir das Leben schwer macht, weil es gar nicht deins ist, sondern du es irgendwann aufgebürdet bekommen hast.

Spürst du es? Atme. Alles ist gut.

Das fing nicht mit dir an

Meine Mutter hat mir an allem die Schuld zugewiesen. Alles Elend der Welt und ihr eigenes hat sie auf mich abgewälzt. Geheilt ist das wie gesagt schon lange.

Du denkst, das bist du. Dabei ist es gar nicht deins.

Vor ein paar Jahren, ich war noch in der Depression, wollte ich mit meiner Cecilia mal raus und musste noch etwas einkaufen. Anschließend, auf dem Weg vom Parkplatz, rammte mich ein VW Bus.

Die Polizei kam und ich fing gleich an zu heulen. „Ich habe ihn nicht gesehen. Es tut mir so leid. Ich weiß gar nicht wie das passieren konnte.“

Ich habe mich selbst belastet, obwohl der Polizist mir sagte, dass es eine Gang sei, die sich auf solche „Opfer“ spezialisiert hätten. Das hörte ich gar nicht und erfand tatsächlich weitere Geschichten, weshalb ich abgelenkt gewesen sein könnte.

Dein Körper weiß es schon

In dem Moment weißt du nicht, ob das echte Schuld ist oder nicht. Das Programm läuft einfach ab.

Aber dein Körper reagiert — und das ist ein Zeichen.

Hinterher wirst du vermutlich darüber nachdenken, was das gerade wieder gewesen ist. Und du wirst dich ärgern. Das ist ein gutes Zeichen — auch wenn es sich nicht so anfühlt. Denn immer, wenn uns etwas triggert, wissen wir, dass da noch Heilungspotential liegt.

👉 Warum du dich schuldig fühlst, wenn du Nein sagst

Bibedi babedi bu — und du bist geheilt?

Genau das ist ja auch, was in der Bubble erzählt wird. Du machst deine Glaubenssatz-Loslassübung und bibedi babedi bu, du bist geheilt. Aber das stimmt so nicht.

Manchmal ist der Kern so tief vergraben, dass er noch Jahre später brodelt und bei der nächsten Gelegenheit wieder aufploppt.

Einhornstaub hilft hier nicht

Du wirst in Watte gepackt. Innere Heilung passiert aber nicht, indem wir uns schonen und mit Einhornstaub hantieren, sondern wenn wir uns erlauben, wirklich tief zu tauchen und lernen loszulassen, was nicht mehr zu uns gehört. Alles andere ist nur langfristige Kundenbindung.

Es funktioniert auch nicht in einem 10-Schritte-System oder einem vorgegebenen Zeitplan. Wenn du bereit bist, wird sich dein Thema auch auflösen. Aber das geht halt nur, wenn wir den Weg auch gehen. Den kann uns niemand abnehmen.

Der Ursprung liegt tiefer

Das größte Problem ist, dass wir so auf Symptombehandlung ausgelegt sind. Aber das, was uns bewusst ist, ist ja gar nicht das eigentliche Problem. Erst wenn wir uns erlauben, tiefer einzusteigen, können wir die Schichten erreichen, wo der Ursprung ist. Und das geht halt nicht von jetzt auf gleich.

👉 Mein Weg aus der Dunkelheit der Schuldgefühle und Depressionen

Was mir eine sensible Seele beigebracht hat

Am Anfang habe ich mir trotzdem die Schuldgefühle anhängen lassen, auch wenn ich mich schon gar nicht mehr verantwortlich gefühlt habe. Weil ich Auseinandersetzungen vermeiden wollte.

Alles schief. Und trotzdem richtig.

Lucy und ich hatten keinen guten Start. Ich hatte wenig Selbstvertrauen, sie war mein erster Stadthund und ich ehrgeizig genug, alles richtig machen zu wollen.

Was ich damals nicht wusste: dass auf den Hundeplätzen nicht unbedingt Fachpersonal zu finden war und dass es hochsensible Hunde gibt. Vom ersten Tag an ging also alles schief, obwohl ich spürte, dass das so für uns nicht stimmte. Das war auch der Grund, warum ich dann selbst ganzheitliche Hundeerziehungs- und Verhaltensberaterin wurde.

Was an diesem Tag wirklich passierte

Wir wollten uns auf eine Prüfung vorbereiten. Ich hatte zu der Zeit noch extreme Prüfungsangst und fragte auf benachbarten Hundeplätzen nach, ob ich mal kurz auf den Platz dürfte, nicht für Anweisungen oder Trainingstipps, sondern nur um in fremder Umgebung mit meinem Hund „Prüfung spielen“ zu können.

Irgendwann stand ich in einem Vereinsheim und fragte, ob es ok sei. Der Leiter des Vereins hatte eine kleine Kampfmaschine, die unter dem Barhocker saß und meine Lucy wirklich aggressiv angreifen wollte. Und ja, auch kleine Hunde können aua machen.

Lucy hatte inzwischen so viel Vertrauen zu mir, dass sie dem kleinen Kläffer den Rücken zudrehte und es vorzog, sich nicht provozieren zu lassen und stattdessen die Natur durch die geöffnete Tür zu genießen.

Der Vereinschef fing an, sich über meinen Hund lustig zu machen. „Das ist Meideverhalten. Du bist ja wie dein Hund.“

Ich vermied eine Diskussion und bedankte mich für seine Zeit.

In dem Moment war ich so stolz und glücklich, dass Lucy und ich in die Stadt fuhren und wir ein Eis teilten.

Der Perspektivenwechsel

Sie hat mir durch ihr Verhalten geholfen, mich selbst zu entdecken, nicht mehr auf andere, sondern auf mein Bauchgefühl zu hören.

Es geht nicht um den Stolz. Es geht darum, was passiert, wenn man einen Perspektivenwechsel macht und sich selbst dadurch immer näher kommt. Unsere Engel auf Pfötchen sind oft unsere besseren Coaches und Lehrer als die, die schnelle Lösungen versprechen, statt ehrlich zu sagen, dass wir Prozesse zu bewältigen haben. Lucy war mein Einstieg auf dem Weg, mich selbst zu finden.

👉 Der Perspektivenwechsel in der Mensch-Hund-Beziehung

Vielleicht macht dein Hund gerade dasselbe für dich.


Beobachten. Mehr nicht.

Es hat sich alles natürlich entwickeln dürfen. Es gab nicht den einen Moment.

Inzwischen ist da so gut wie keine Reaktion mehr. Ich merke im Nachhinein, dass ich über das Thema noch mal reflektiere und entscheide dann, ob ich es ansprechen sollte oder ob es das wert ist.

Auf meinem Weg gab es eine Phase, in der ich mehr Beobachter war als wirklich Betroffene. Ich hatte schon viel Schattenarbeit gemacht und wurde immer besser im Beobachten des Momentes. Ich hörte auf, gleich zu reagieren, und nahm mir Zeit. Für mich fühlte es sich an wie eine kleine Ewigkeit, aber es waren nur wenige Sekunden.

Einfach nur beobachten. Mehr nicht. Immer wieder. Beobachten, wie sich der Moment anfühlt. Was der Körper sagt, welche Gedanken kommen. Atmen.

Wenn du an dem Punkt bist, wirst du wissen, was es wert ist zu kommentieren, oder ob du es einfach da stehen lässt. Du bewertest nichts mehr. Das ist der Prozess.

👉 Wann nimmst du dein inneres Kind endlich in den Arm?

Wenn du merkst dass du alleine feststeckst und deine blinden Flecken endlich sehen willst, dann bin ich gerne für dich da.

Carola

👉 Seelenkompass

👉 Impulsgespräch

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Ich mache energetische Arbeit und Energie ist kein Wunschkonzert. Ich heile nicht, sondern bin Kanal für das, was für dich jetzt bereit ist. Die Verantwortung trägst du für dein Leben und deine Entscheidungen. Bei mentalen und psychischen Erkrankungen ist immer erst eine ärztliche Untersuchung der erste Weg. Bitte geh diesen Weg, du bist es wert.

Bedingungslose Liebe — sie war die ganze Zeit da.

Bedingungslose Liebe — sie war die ganze Zeit da.

Du bist auf deinem Seelenweg schon so weit gegangen. Und trotzdem fragst du dich ob Liebe ohne Bedingung wirklich für dich gilt. Sie gilt. Bedingungslos und sie war die ganze Zeit da.

Über Respekt, Wertschätzung und das was Cecilia mir nach ihrem Tod gezeigt hat.


Kennst du das?

Jemand sagt „ich liebe dich“ — und du weißt sofort dass da eine Erwartung dahintersteckt.

Nicht weil du zynisch bist. Sondern weil du es spürst. Weil du immer gespürt hast was andere nicht aussprechen.

Vielleicht hast du irgendwann aufgehört darauf zu antworten. Oder du hast gelernt es zu sagen ohne es wirklich zu meinen — weil es erwartet wurde. Weil es bequemer war.

Und irgendwann hast du dich gefragt: Ist das alles was Liebe ist?

Das Wort das ich vorsichtig geworden bin zu hören

Ich bin vorsichtig geworden wenn jemand zu mir sagt „ich hab dich lieb“ oder „ich liebe dich.“

Denn das ist immer aus einer Erwartung entstanden. Aus einer oberflächlichen Sicht heraus gesagt worden. Aus dem Wunsch heraus dass ich bequem bin — nur weil ich eher ruhig veranlagt bin.

Andere haben daraus geschlossen dass ich angepasst bin. Nett.

Obwohl ich nie ein Geheimnis darum mache dass ich meine eigene Wahrheit habe, wurde es mir offensichtlich nicht geglaubt. Vielleicht auch weil ich nicht auf Teufel komm raus alles ausdiskutieren muss oder anderen meine Meinung aufdrücken muss.

Ich merke schnell wann jemand wirklich an mir interessiert ist oder versucht mich zu beeinflussen. Ich merke auch schnell wenn mich jemand fragt weil er wirklich wissen will wie ich ticke — oder einfach nur gegenhalten will weil es sein Ego pusht.

Vielleicht kennst du das auch. Dieses leise Wissen. Und die Erschöpfung die kommt wenn man es immer wieder ignoriert.

Was Liebe wirklich ist

Liebe, Wertschätzung und Respekt sind für mich untrennbar.

Die Liebe ist dabei das was daraus entsteht. Wenn ich Respekt und Wertschätzung für jemanden habe — dann kann sich daraus auch Liebe entwickeln. Und die ist ein Gefühl. Und hat nichts damit zu tun wie Liebe sonst verstanden wird.

Dabei ist es völlig egal ob es ein Tier ist, ein Mensch oder ein Stein.

Was Cecilia mir gezeigt hat

Meine Cecilia hat mir nach ihrem Tod Bilder geschickt. Was wir miteinander durchgemacht haben. Nach jedem Bild hat sie mir gesagt: „So fühlt sich Liebe an.“ Oder: „Das war Liebe.“

Ich habe es zur Kenntnis genommen. Konnte es aber noch nicht in der Tiefe fühlen.

Erst als ich alle Schatten dazu aufgelöst oder neutralisiert hatte war ich in der Lage es nachzuspüren.

Das ist der Unterschied zwischen wissen und erinnern.

Vielleicht kennst du das auch — dass du weißt dass Liebe existiert aber sie irgendwie nicht landen kann. Weder die die du gibst noch die die du bekommst.

Das ist kein Fehler in dir. Das ist das was passiert wenn wir gelernt haben uns zu schützen. Wenn wir alles abgestellt haben — nicht nur den Schmerz. Auch die Liebe.

→ Seelengespräch mit Cecilia: Botschaften aus dem Jenseits

Bedingungslos — was das wirklich bedeutet

Diese Art von Liebe ist wirklich bedingungslos.

Sie passiert weil wir jemanden oder etwas wirklich schätzen und respektieren — für das wer oder was es ist.

Dieses tiefe Gefühl hat es nicht verdient festgehalten zu werden.

Auch das darf fließen. Kommen und gehen. Mal auf der Oberfläche. Mal ganz tief.

Es darf sich lebendig anfühlen.

Und wird erst zum Leben erweckt wenn wir es nicht mehr an Bedingungen knüpfen.

→ Liebe ist alles was zählt. Ich wusste es nur noch nicht.

Du darfst das.

Bedingungslose Liebe gilt auch für dich.

Nicht weil du sie verdienst. Nicht weil du dich genug angestrengt hast. Nicht weil du endlich alle Schatten aufgelöst hast.

Sondern weil sie schon da ist. Sie war die ganze Zeit da. Auf der anderen Seite von allem was du abgestellt hast.

Und wenn du gerade spürst dass du dich daran erinnern möchtest, nicht weil du mich brauchst.

Sondern weil du mich wählst.

→ Impulsgespräch

Seelenweg Phasen — niemand sagt dir wie es wirklich ist

Seelenweg Phasen — niemand sagt dir wie es wirklich ist

Du bist auf deinem Weg schon so weit gegangen. Jetzt fühlt sich alles zu eng an statt weit. Du kannst kaum atmen und am liebsten würdest du alles hinschmeißen.

Aber weißt du was? Dieser Moment ist der Shift, wo du über den Berg bist.

Über Korsetts, Wellenreiten und das langweiligste Ankommen deines Lebens.


Was, wenn das zu viel fühlen dein größtes Geschenk ist?

Viele von uns versuchen vor etwas wegzulaufen, etwas wegzubekommen, die Symptome loszuwerden. Aber was, wenn das, was du spürst und wahrnimmst ein Weckruf ist? Was, wenn das vermeintliche zu viel fühlen, das größte Geschenk ist?

Das was du nicht wolltest hast du vielleicht gar nicht selbst entschieden. Du hast nur nie gelernt damit umzugehen. Dann haben sie dir erzählt, dass du dich schützen musst, statt dessen hättest du lernen sollen damit umzugehen.

Vielleicht sind deine Beschwerden, die sich inzwischen bereits körperlich zeigen keine Schwäche, sondern die einzige Möglichkeit deines Systems dir mitzuteilen, dass da was gesehen werden will.

Du bist inzwischen Meisterin im Verdrängen oder?

Du hast dich schon entschieden

Wenn du das hier liest, hast du dich schon entschieden deinen Seelenweg zu gehen. Auch, wenn dir das noch gar nicht wirklich bewusst sein sollte, bist du neugierig was dich erwartet, wenn du vollständig bist.

Die Bubble sagt, dass jeder vollkommen ist. Meine Erfahrung ist anders. Ich hatte so viele Teile von mir abgespalten und war so weit von mir entfernt, dass man durchaus von 2 Planeten sprechen konnte. Vollkommen bist du, wenn du bereit bist, deine Seelenanteile zurückzuerobern.

Kein 10 Stufen Plan

Nein, ich muss dich schon wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen.

Kein 10 Stufen Plan, nicht in 8 Wochen zum neuen ICH, statt dessen möchte ich dich dazu ermuntern, deine Phasen bewusst anzunehmen, sie durchfließen zu lassen. Nichts mehr festzuhalten, was gar nicht wirklich deins ist.

Ich habe es so erlebt, dass es verschiedene Phasen in meinem Leben gab. Manche waren wirklich extrem lange, andere gingen relativ schnell. Aber wie und was sich bei dir zeigen wird, kann dir niemand sagen. Jeder Weg ist speziell und ich glaube, dass das auch den Seelenweg ausmacht.

Ich würde sogar behaupten, dass Menschen, die sich darauf einlassen auch eine Seelenaufgabe haben und alleine deshalb, kann niemand vorhersagen, wie dein Weg und deine Learnings sein werden.

Du musst deine Erfahrungen machen, Transformieren, Verkörpern, Integrieren, was wirklich zu dir gehört und dann, dann bist du bereit du selbst zu sein.

→ Warum bei dir 5-Schritte-Pläne nicht funktionieren

Wie sich das wirklich anfühlt

Ich wurde mein ganzes Leben auf jetzt vorbereitet und habe noch keine Ahnung, was das eigentlich bedeutet. Ich weiß nur, dass jeder Schmerz, jede Träne und jedes fast aufgeben, mich hierher gebracht hat. Alles hat mich stärker gemacht und das Fundament gebaut, das ich habe.

Ob es sich gelohnt hat? Diese Frage stelle ich mir gar nicht mehr, weil ich überzeugt bin, dass es so ist.

Auf meinem Seelenweg habe ich einiges hinter mir gelassen. Ich mag es nicht verloren nennen, denn es hatte alles einen Grund, auch wenn ich ihn damals nicht gesehen habe.

Jetzt fühlt sich in mir alles ruhig und entspannt an. Es gibt keine großen Ängste mehr, die Aufregung hält sich in Grenzen und Emotionen kommen und gehen einfach. Nichts wird versucht künstlich festzuhalten. Es ist wie Wellenreiten. Aber nicht dramatisch.

Es fühlt sich manchmal recht langweilig an und ja, manchmal vermisse ich etwas Wumms. Aber ich würde um nichts in der Welt wieder zurückgehen.

→ Der Weg zur inneren Freiheit und dem wirklich bei sich Ankommen

Der Point of no Return

Weißt du wann es am meisten wackelt? Wenn du die Hälfte der Phase bereits hinter dir hast.

Das ist der Punkt, wo du eigentlich auch schon weißt, zurück ist keine Option und deine Komfortzone wird gerade wieder neu justiert. Es fühlt sich an, als würde alles zu eng sein. Als wärst du in einem viel zu engen Korsett gefangen, du kannst kaum atmen und genau das ist der Point of no Return.

Du bist nicht verrückt — du bist bereit.

Wenn du den überwunden hast, wirst du dich einfach wunderbar fühlen.

→ Du bist nicht verrückt. Du siehst es nur klarer als du denkst.

Was auf der anderen Seite wartet

Ich feiere jede deiner besonderen Phasen, weil jede speziell ist. Du wirst dich auf eine Art kennenlernen, die du nicht erwartet hast.

Die Stille, die dich irgendwann einhüllt ist kein Stillstand. Es ist ein innerliches Ankommen, eine tiefe, weite Klarheit, die sich in dir ausbreitet und du wirst dich nicht mehr in Frage stellen.

Ach, und du musst keine Kurse machen um deine Sinne zu trainieren, das ist ein Nebenprodukt, das sich automatisch einstellt, weil du deine Talente kennenlernst und deiner Intuition vertrauen lernst.

ABER, wie viele Phasen jeder gehen darf ist so individuell, wie es Seelenwege und Menschen gibt, die bereit sind.

Wenn die Brücke wackelt

Wenn du auf deiner wackelnden Brücke auch mal Halt brauchst, bin ich für dich da. Kein Langzeitprogramm, es sei denn du wünschst es dir, sondern für ein Impulsgespräch.

Denn oft wirst du feststellen, dass die Dinge, die für dich so normal sind dass du sie nicht siehst, genau die sind, die dir gerade im Weg stehen. Ich unterstütze dich dann dabei dich zu erinnern.

Nicht weil du mich brauchst. Sondern weil du mich wählst.

Impulsgespräch

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Du bist nicht für Spezialisten gemacht.

Du bist nicht für Spezialisten gemacht.

Alle haben dein Symptom behandelt. Niemand hat dich gesehen. Das ist der Unterschied. Und genau da fange ich an.

Coaching Bubble — warum du nicht für Spezialisten gemacht bist.

Weißt du was? Du hast die Coaching Bubble durch. Alles gegeben und trotzdem gefühlt kein Stück weiter zu sein… Ich kenne das und in diesem Blog erfährst du, warum es so ist.

Was Spezialisten übersehen

Wahrscheinlich wirst du denken „oh man, schon wieder eine die verspricht, was sie nicht hält…“

Und weißt du was, mir ging es damals ganz genau so und genau deshalb verspreche ich dir gar nichts. Ich kann dir deinen Weg nicht abnehmen und auch nicht vorhersagen, wie dein Leben verlaufen wird. Aber ich sehe deine Möglichkeiten. Nur, was du daraus machst ist deine Entscheidung. Jeden Tag.

Warum es bisher für dich nicht funktioniert hat, wie du es dir gewünscht hast, lag nicht daran, dass das, was du bisher gemacht hast falsch war oder du unfähig warst, sondern daran, dass „Spezialisten“ sich um die Symptome kümmern. Um das, was schon offensichtlich ist, um deine Probleme.

Was sie nicht berücksichtigen ist, dass PRO-bleme für dich sind und sich dahinter blinde Flecke verstecken. Warum sollte ich dir erzählen, was du schon weißt? Weil du dann eine weitere Bestätigung bekommst? Willst du das? Ich glaube davon hattest du in der Vergangenheit genug oder?

Und ich sage dir noch was.

Es braucht Mut, das zuzugeben. Dass es trotz allem noch nicht stimmt. Die meisten schweigen darüber — weil sie denken, der Fehler liegt bei ihnen.

Er liegt nicht bei dir.

Getriggert? Gut.

Wenn du hier bist und dich von dem was ich schreibe getriggert fühlst, dann gratuliere ich dir herzlich, denn jetzt kannst du entscheiden, ob du weiterhin Pflaster kleben möchtest oder ob du bereit bist einen nächsten tieferen Schritt zu gehen.

Dein Bauchgefühl reagiert bereits und wahrscheinlich hast du in der Bubble gelernt, dass wenn es sich nicht gleich toll anfühlt, du nicht weitergehen solltest. Ich sage, gerade dann solltest du einen 2. Blick riskieren, denn genau hier könnte für dich der Durchbruch sein und nein, der fühlt sich nicht sanft aufgehoben an.

Ich weiß wie sich das anfühlt.

Dieses Zögern. Diese leise Stimme die sagt — vielleicht ist das diesmal was anderes.

Und dann die andere: schon wieder hingefallen auf so was.

Beide Stimmen kenne ich. Nicht aus einem Lehrbuch.

Was der Markt dir verkauft

Ich glaube, dass es Zeit wird mal alles zu hinterfragen, was so auf dem Markt unterwegs ist.

Hochsensibel? Du musst dich schützen, solltest keine Trigger an dich ran lassen und immer liebevoll und sanft mit dir sein… Natürlich sollst du dich jetzt nicht gleich bis aufs Blut foltern und jedem Auslöser hinterherjagen. Aber wohin hat dich der ganze Schutz gebracht? Du hast doch nie gelernt mit deiner Hochsensibilität umzugehen, sie wirklich kennenzulernen oder? Stattdessen wurden dir Zusatzkurse angeboten, wie du deine Hellsinne trainierst und deine Chakren ausbalancierst. Ein kluger Schachzug und marketingtechnisch einwandfrei.

Du suchst niemanden, der dir Geheimnisse verrät, die du in MasterClasses mit 1000 anderen Teilnehmern ganz pssst — streng geheim — vermittelt bekommst. Diese MasterClass wird aber schon zum xten Mal gelauncht und du kannst dir vorstellen, wie viele Menschen mit diesem Top Secret rumlaufen. Ehrlich, glaubst du den Schwachsinn noch?

Dir wird erzählt, dass du dich nicht mehr kleinmachen musst, dass du genau richtig bist, wie du bist — und im nächsten Absatz sollst du irgendwelche Formeln aufsagen, die genau dir helfen.

Wenn du es nur ernst genug meinst und innerlich schon soweit bist, dann stehst du morgen früh auf und bist in der neuen schönen Welt.

Die Wahrheit

INNERE HEILUNG IST EIN PROZESS — und der hält sich nicht an Zeitpläne und auch nicht an ein 10 Schritte Programm. Und ganz ehrlich, wer bestimmt eigentlich wer weiter ist als andere? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Auf deinem Weg ist nur eins wichtig: finde deine eigene Wahrheit, vertraue dir selbst und deinem eigenen Tempo. Erwarte nichts und sei im Frieden mit dem, was jetzt für dich bereit ist.


Und wenn du dich noch fragst ob du an der richtigen Stelle bist —

ich wünschte, du könntest dich mit meinen Augen sehen.

Was fühlst du?

Spür deinen Körper.

Mehr musst du nicht tun, wenn du fühlst, dass es Zeit ist für dein Impulsgespräch.

Impulsgespräch

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Der Seelenweg hat keine Abkürzungen und das ist gut so.

Der Seelenweg hat keine Abkürzungen und das ist gut so.

Auf meinem Seelenweg habe ich 35 Jahre gesucht ohne zu wissen wonach. Nichts passte zu mir. Dann kam dieser eine Moment, der alles verändert hat.

Über 35 Jahre Suche, eine Diagnose und warum nichts umsonst war.


Disclaimer: Ich bin keine Ärztin oder Therapeutin. Was ich hier teile ist meine persönliche Geschichte. Wenn du gerade in einer akuten Krise steckst, hol dir bitte professionelle Hilfe. Die Telefonseelsorge ist kostenlos und rund um die Uhr erreichbar: 0800 111 0 111

Du suchst. Aber du weißt nicht wonach.

Nicht weil du nicht weißt was du willst.

Sondern weil der Nebel so dicht ist, dass du nicht mal das erkennen kannst.

Du hast es versucht. Kurse. Coaches. Methoden. Bücher. Menschen die sagen sie kennen den Weg.

Und trotzdem sitzt da noch dieses Gefühl. Dieses — irgendwas stimmt nicht. Irgendwas fehlt. Und du kannst es niemandem erklären, weil von außen alles gut aussieht.

Das ist kein Zeichen dass du falsch liegst.

Das ist ein Zeichen dass du auf dem Weg bist.

Die Schublade die nie deine war

Überall gibt es Schubladen.

In der Psychologie. In der spirituellen Welt. In der Bubble. Und du passt in keine rein. Egal wo du Hilfe suchst, irgendwann kommt der Moment wo du merkst: hier werde ich wieder in eine Form gepresst, die nicht meine ist.

Und trotzdem suchst du den Fehler bei dir.

Das ist das Tückische. Wenn du überall nicht reinpasst, fängst du irgendwann an zu glauben, dass du das Problem bist.

Du bist es nicht.

Du passt nur nicht in Schubladen die nie für dich gemacht wurden.

→ Schubladendenken überwinden: Warum Sinnsuche kein Luxus ist

Und dann gibt es diese Momente wo du fast aufgibst. Ich kenne sie. Ich hatte sogar schon ein neues Zuhause für meinen Engel auf Pfötchen gesucht. Und dann kam immer etwas. Ein Zeichen. Eine Botschaft. Etwas das den nächsten Schritt gezeigt hat — ohne Erklärung, ohne Plan.

→ Zahlensprache & Rückfluss — wenn das Leben dir Zeichen schickt

Warum das kein Fehler ist

Ich weiß das nicht aus Büchern.

Nach 35 Jahren bekam ich eine Diagnose. Schwere depressive Episode mit Suizidgefahr.

Ob du es glaubst oder nicht — das war eine Erleichterung.

Nicht weil es schön war. Sondern weil ich endlich wusste mit wem ich es zu tun hatte. Endlich etwas Greifbares. Etwas das einen Namen hatte.

An diesem Tag konnte ich nicht mal lesen, rechnen oder schreiben. Mir ging es so schlecht, dass ich einfach nur da war. Aber ich wusste — das wird alles verändern.

Und das tat es.

Das ist kein Drama. Das ist meine Geschichte.

→ 100% authentisch — meine Reise ins ICH

Und aus diesem dunkelsten Moment heraus entstand irgendwann SOUL2SOUL. Nicht als Plan. Sondern als Zeichen — aus einem Film, aus heiterem Himmel, plötzlich glasklar.

So funktioniert der Seelenweg. Nicht von oben nach unten geplant. Sondern von innen nach außen gefühlt.

→ Erkenne die Zeichen — führte mich zu SOUL2SOUL

Du bist nicht falsch abgebogen

Vielleicht stehst du gerade genau da.

Nicht am falschen Ort. Nicht auf dem falschen Weg. Sondern mittendrin — in dem Raum, wo das Alte nicht mehr stimmt und das Neue noch keinen Namen hat.

Das fühlt sich unbequem an. Manchmal einsam. Manchmal wie Stillstand.

Es ist keiner.

Die Zeichen sind da. Sie waren schon immer da. Du hast sie vielleicht nur noch nicht gelernt zu lesen.

→ Die Sprache der Zeichen — wie deine Seele mit dir spricht

Nichts war umsonst

Irgendwann hatte ich einen Shift.

Ich erkannte, dass alles in meinem Leben vorbestimmt war. Die Depressionen. Das Suchen. Das Nirgends-Reinpassen. Die Diagnose. Alles.

In dem Moment wo ich das annehmen konnte, löste sich die Schwere auf. Nicht sofort. Nicht dramatisch. Aber die Ablehnung — von außen, von mir selbst — durfte gehen.

Vorbestimmung bedeutet nicht, dass nichts wehtut.

Es bedeutet, dass nichts umsonst war.

Ich kann dir nicht sagen wann dein Moment kommt. Ich weiß nicht mal ob er sich so anfühlen wird wie meiner. Vielleicht ist er leiser. Vielleicht lauter.

Aber ich weiß — er kommt.

Weil meiner kam.

Und was ich dir mitgeben möchte: nichts weghaben wollen. Nicht kämpfen. Annehmen wie es ist — das ist nicht Aufgeben. Das ist der leichtere Weg. Der führt nicht über Kampf, sondern über Loslassen.

→ Loslassen ohne Kampf — wie mein Umzug zur perfekten weißen Leinwand wurde

Ich bin dankbar

Ich bin dankbar.

Für jeden einzelnen Tag auf diesem Weg. Für die Depressionen. Für die 35 Jahre. Für die Diagnose. Für alles was mich zu der Person gemacht hat, die ich heute bin.

Das ist keine Phrase.

Das ist mein Leben.

Und wenn du das liest und denkst — ich will das auch irgendwann sagen können —

dann weißt du wo du mich findest.

→ Impulsgespräch