Diese Trauer ist anders

Diese Trauer ist anders

Was nach Schicksalsschlägen kommt, sind Phasen, in denen wirklich alles auf seine Sinnhaftigkeit hin infrage gestellt wird. 

Nichts ist wie vorher und jetzt zeigt sich, wer du wirklich bist, ohne das, was dir vorher Halt gegeben hat.

Warum diese Trauer sich anders anfühlt als die vorherigen, erfährst du in diesem Blog.

Was bleibt, wenn ein Lebensinhalt wegfällt

Ist ja auch irgendwie klar, wenn man jetzt ein komplett neues Leben führen muss, darf, soll. Hier zeigt sich aber, wie gut du vorher für dich gesorgt hast, wie viel Resilienz du aufgebaut hast, wie viele Altlasten du losgelassen hast oder ob du dir sogar schon ein stabiles Fundament gebaut hast.

Dass der Boden dennoch zwischendurch bebt, ist völlig in Ordnung, schließlich stehst du jetzt auch an einem Punkt, an dem sich Wege kreuzen. Vielleicht stehen große Entscheidungen an. Vielleicht ist es einfach ein Gefühl von verlassen sein, das dich gerade trifft.

Ich hatte viele Impulsgespräche, Menschen haben ihr Leben um einen Partner herum aufgebaut, und es ist egal, ob der 2 oder 4 Beine hatte. Seit 25 Jahren hatte ich immer Hunde an meiner Seite, und ja, mein Tagesablauf hat sich an ihnen orientiert, das ist jetzt weg. Eine Gewohnheit, ein Lebensinhalt, eine besondere Aufgabe.

Ich bekomme meine Botschaften immer durch Musik, und gerade läuft „With or Without You“. Könnte es wieder treffender sein?

Wie sich die Trauer – Wochen unterscheiden

Mit Rosi an meiner Seite habe ich meine tiefste innere Arbeit gemeistert und deshalb kann ich heute erzählen, wie sich für mich Trauer anfühlt, wenn man multidimensional lebt? Die Phasen der Trauer sind nach wie vor da und müssen durchlebt werden. Der Unterschied ist lediglich die Intensität und Dauer. Dadurch, dass alles quasi gleichzeitig oder leicht zeitversetzt stattfindet, ist anstrengend, wenn es sich nicht so anfühlt, wie Anstrengung früher.

In der 1. Woche nach Rosis Tod hatte ich noch mit Schock zu tun. Die Erfahrungen waren komplett anders als bisher und ja, ein geliebtes Wesen gehen zu lassen ist nie leicht, aber diesmal wurde ich wirklich nochmal ganz anders auf die Probe gestellt. Der Unterschied zu früher war, dass ich nicht im Funktionieren-Modus war, sondern klar und handlungsfähig trotz allem.

In der 2. Woche war ich unfassbar müde. Mein Körper und Geist brauchten Schlaf, Ruhe, und ich habe es als tiefe Verarbeitungsphase wahrgenommen. Die Trauer habe ich bewusster wahrgenommen und gleichzeitig wurden die Dankbarkeit und Liebe noch intensiver. Dennoch ist die Trauer öfter aufgetaucht als in der 1. Woche.

Die Gefühle sind intensiv und da, aber fließend. Es haftet nichts an. Der größte Unterschied ist aber, dass ich das, was ich wahrnehme ich selbst bin. Früher habe ich den ganzen Schmerz, Wut, Enttäuschung, Traurigkeit und unverarbeitetes anderer mitgetragen und konnte sie nicht von meinen eigenen Empfindungen trennen.

Ich glaube, das ist der größte Unterschied, wenn man seine Schatten integriert hat und eingeschlossene Emotionen befreit wurden. Der große, lange Zeitraum im Schmerz ist weg. Und man spürt das, was wirklich zählt. Welche Erfahrungen hast du gemacht? Ich freue mich deine Erfahrungen zu lesen, schreib sie gerne in die Kommentare.

Die eine Passage, die ich ausschneiden musste

Meine Rosi ist 11 Jahre und 11 Tage alt geworden, und in einem Video, das ich erstellt hatte, habe ich über die letzte Nacht mit ihr gesprochen und etwas gesagt, das einfach nur meine Empfindung war, aber rechtlich ein Genickbruch hätte sein können.

Also habe ich diese kurze Passage ausschneiden müssen, was ich noch nie gemacht habe. Ich schneide nichts, und es wird nicht hübsch geredet. Es kommt raus, was gerade dran ist.

Als ich fertig war und das Video hochgeladen wurde, fühlte ich mich unruhig. Normalerweise schaue ich mir meine Videos gar nicht an, aber da, bei 11 Minuten … dieser eine Satz … ich musste ihn wirklich entfernen.

Aus diesem Video ist dieser Blog entstanden. Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du Botschaften für dich entdeckst, dass du dich gesehen fühlst und du ein stabiles Fundament hast, wenn du gerade etwas für dich verarbeiten musst.

Die Seelengespräche mit Rosi bereichern mich und sie erklärt so schön, wieso, weshalb und warum es so sein musste und nicht anders. Die Trauer darf sein, aber sie fließt.

Rosis Erbe

Rosi ist am 22.6.2026 über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich lernte sie kennen, da war sie 2,5 Wochen alt und so groß wie ein Meerschweinchen.

Dass sie von all ihren Vorgängern die schwerste Aufgabe hatte, war mir schon sehr früh klar. Aber alles habe ich gar nicht erkannt, weil sie so ein entspannter Hund war. Sie war die meiste Zeit Beobachterin. Vermeintlich pflegeleicht und einfach da.

Aber nur dadurch konnte, ich mit ihr an meiner Seite, diese tiefe Schattenarbeit machen und mich auf mich selbst fokussieren. Sie hat die Umbrüche miterlebt, Umzüge weggesteckt und hat mich dazu gezwungen, auch die Naturzeit mit ihr zu genießen.

In diesen Zeiten hat sie mir Halt gegeben, und ich konnte, mit jeder Ebene näher zu mir selbst finden, ein Fundament aufbauen, das jetzt standhält.

Kleine Momente, die bleiben

Auch wenn ich manchmal von Verlust spreche, empfinde ich das gar nicht mehr so. Ich sehe die ganz vielen Geschenke, die ich bekommen habe. Jeder meiner tierischen Begleiter hat etwas besonderes und nachhaltiges für mich dagelassen, was ich nach und nach erkennen durfte.

Klar, es gibt Momente im Alltag, die mich an unsere gemeinsame Zeit erinnern: Etwas fällt runter, und ich erwische mich dabei, dass ich um die Ecke schaue und mich vergewissere, hat sie sich gerade erschreckt? Ist sie aufgestanden, hat sich ein ruhigeres Plätzchen gesucht? Vielleicht war sie energetisch da. Ich weiß es nicht.

Wenn ich hier sitze und schreibe, fühle ich sie neben mir liegen und höre sie atmen. Gehe ich in die Küche, warte ich drauf, dass sie im Türrahmen erscheint und mich daran erinnert, dass sie Käse wirklich gerne mag.

Rosi hat mit mir alles geübt, mich auf Tag X vorbereitet. Dadurch, dass sie mir vorab schon Botschaften schickte, war ich vorbereitet. Aber mal ehrlich, wer versucht es nicht zu verdrängen, was offensichtlich ist. Dennoch hätte ich ihr ein anderes Ende gewünscht.

Mit ihr an meiner Seite konnte ich die tiefen Phasen meiner Schattenarbeit halten und konnte meine eingeschlossenen Emotionen befreien. Ich habe so vieles nachempfinden dürfen, was ich früher nicht konnte. Wenn Fühlen alles ist – manchmal brauchst du keine Worte mehr.

Dankbarkeit statt Schmerz

Was jetzt neben der Trauer da ist, ist eine unendliche Dankbarkeit, eine ganz tiefe Liebe. Cecilia hat mir schon gezeigt, was bedingungslose Liebe bedeutet, und durch Rosi wurde das jetzt noch mal verstärkt. Alles ist gleichzeitig da. Tief ist vielleicht auch nicht treffend, vielleicht eher weit. Aber auch das trifft es nicht zu 100 %, denn es ist um mich herum.

Ha, begleitet wird es mit „Love Is All Around“. Ist das nicht schön? Einfach wunderbar. Wieder eine musikalische Botschaft.

Lenke doch deine Achtsamkeit mal auf Botschaften, die dich finden wollen. Vielleicht ist dir das noch gar nicht bewusst, aber sie sind überall, wenn wir achtsam werden. Atme und wenn du magst schließe deine Augen einen Moment. Spür hin, was empfindest du? Was entdeckst du?

Das Bild, das alles vorwegnahm

Als ich den Impuls bekam, dass wir nach WHV ziehen, ahnte ich noch nicht, was ich entdecken würde. Ende 2016 bekam ich endlich eine Diagnose und fing ich an zu malen. Die Depression, die mich über Jahrzehnte mal mehr, mal weniger begleitete hatte endlich einen Namen, konnte somit angenommen und losgelassen werden. Erst hier in WHV, erkannte ich, dass alles vorbestimmt war, in meinen Bildern prophezeit.

Meine Bilder haben jetzt ihren Platz auf meiner Website gefunden, die sich auch ganz anders als zuvor zeigt. Alles fühlt sich stimmig an. Und dass ich das loslassen muss, was mir am meisten bedeutet, stand schon fest. Rosi hat mir immer wieder kleine Hinweise gegeben.

Aber wer will das schon so klar sehen? Wir Menschen sind doch Meister im Verdrängen, oder? Trotzdem müssen wir uns früher oder später den Tatsachen stellen, und genau dann zeigt sich, wie wir mit den Schicksalsschlägen umgehen und wie gut wir uns dann selbst tragen können.

Die letzte Prüfung

Eine von Rosis Aufgaben war, das Fundament mit mir zu bauen, das jetzt meine Seelenaufgabe trägt und die grausame Prüfung war diese letzte Nacht, sie bis zum letzten Herzschlag zu begleiten, sie zu halten und zu versuchen, ihr die Angst zu nehmen.

Zehn Jahre Schattenarbeit waren kein Spaziergang, und Spaß sieht definitiv anders aus. Aber das Ergebnis zählt: was ich jetzt wahrnehme, was jetzt da ist. So wie Übergänge sich anfühlen, fließend, nicht wie Stillstand, sondern wie Steigen.

Was von damals bis heute trägt

Die Blogbeiträge, die ich damals anfing zu schreiben, begleiten auch dich, weil ich weiß, dass du dich schon auf dem Weg zu deiner Wahrheit befindest. Botschaften habe ich nicht nur für mich dort hinterlassen, die ich erst später erkennen sollte, sondern auch Impulse für dich.

Die letzten Jahre waren nicht mehr die Arbeit in der Tiefe. Wenn du ein Steinchen ins Wasser wirfst, geht es irgendwann nicht mehr in die Tiefe, sondern nur noch in die Weite. Ich hatte kein Wort dafür und hab dann Pfannkuchen dafür als Impuls bekommen.

Weißt du, auf welcher Ebene du dich befindest? In welcher Phase du dich gerade mit dir auseinandersetzt? Als ich nach WHV kam, hatte ich den Impuls, den Seelenkompass ins Leben zu rufen. Die Fragen scheinen dir banal. Du bekommst keine vorgefertigten Antworten, sondern einen Begleiter, der dich genau da unterstützt, wo du gerade stehst. Das ist für mich Energiearbeit. Arbeiten und wirken auf allen Ebenen.

Ein letztes, offenes Versprechen

Rosi war meine Lehrerin und eine besondere Herzöffnerin für fast jeden, der sie kennenlernte, auf ihre eigene Art. Die große Anteilnahme hat mir erst gezeigt, was wahre Fülle und erfüllt sein ist.

Ein Versprechen, das ich ihr gab, ist noch offen geblieben. Die Fahrradtour, die ich ihr zum Geburtstag versprochen habe. Ich wollte eine Fahrrad mieten, mit einer integrierten Box für sie. Es sollte anders kommen…

Aber das Versprechen werde ich einlösen, ein „richtiges“ Fahrrad kaufen und wir werden zum Strand fahren. Rosi hat mir schon die grobe Richtung vorgegeben, wo ich langfahren soll, genaues aber noch nicht verraten. Ich werde sie dalassen, da, wo sie sich am wohlsten gefühlt hat. Erst dann ist der Prozess für mich rund und ein Lebensabschnitt wird vollendet.

Und ja, ich habe sie noch in derselben Nacht losgelassen. Vielleicht konnte sie sich deshalb schon am nächsten Tag im Seelengespräch bei mir melden und Botschaften schicken.

Wenn du gerade selbst in einem Übergang steckst, nicht weißt, was als Nächstes kommt, und dir gerade Klarheit fehlt: Genau dafür sind Trauerbegleitung und Retreat der das Impulsgespräch da.

Ich bin für dich da, denn ich weiß, wie es sich anfühlt – aber auch, wie es anders gehen kann.

Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz

Hochsensibel — warum Selbstannahme stärker macht als jeder Schutz

Dieser unerwartete Blog ist eine Ergänzug über das Fühlen. Der Impuls dafür kam über „Hochsensibel und in Trauer“.

Heute gehen wir gemeinsam einen Schritt tiefer, hinein in die Frage, warum uns permanente Schutzmauern oft mehr nehmen, als sie uns geben.

Du bist hochsensibe und erlebst Verluste vermutlich noch intensiver als viele Menschen in deiner Umgebung.

Und vielleicht nimmst du in solchen Zeiten deine eigene Verletzlichkeit besonders wahr und fragst dich, waurm du so viel fühlst.

Wie gehst du in diesen herausfordernden Zeiten mit dir und deiner Sensibilität um?

Versuchst du dich vor der Welt noch mehr zu verschließen, oder bist du bereit dich ganz anzunehmen und die Situation als Chance zu nutzen?

Jede Trauer fühlt sich anders an

Das ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Natürlich spielt die eigene Befindlichkeit dabei ebenfalls eine große Rolle. In meinem Leben musste ich mit vielen unterschiedlichen Verlusten zurechtkommen.

Was mir besonders aufgefallen ist, war mein inneres Annehmen, Verarbeiten, Loslassen. Welche Gefühle und Emotionen haben sich wann und wie gezeigt. Besonders der Bereich, der mit Fremdenergien zu tun hatte, ist mir aufgefallen.

 

Sensibilität und der Mythos vom „Schützen“

Immer wieder liest und hört man, dass man sich als hochsensibler Mensch schützen soll. Dazu habe ich in anderen Blog-Beiträgen bereits geschrieben und stehe nach wie vor dazu, dass ein Schützen gelegentlich hilfreich sein kann, aber nicht normal werden sollte.

Aus eigener Erfahrung und auch dem Begleiten meiner Soulis kann ich nur immer wieder empfehlen, sich mit seiner Sensibilität auseinanderzusetzen und stolz darauf zu sein. Denn erst dann, wenn man sich mit all seinen Teilen annimmt, kann sich etwas Wundervolles ENTwickeln.

 

Der Schritt in die Eigenverantwortung

Dir wird es am Anfang nicht so leicht fallen, dich bewusst dafür zu entscheiden, dich triggern zu lassen. Aber damit bist du einen großen Schritt in die Eigenverantwortung gegangen und übernimmst selbst die Führung.

Du lernst dich auf eine ganz neue Art und Weise kennen und wirst feststellen, dass du viel weniger anfällig und angreifbar bist als angenommen.

Früher habe ich mir ein dickes Fell gewünscht. Heute weiß ich, dass das nur daran lag, dass man mir immer sagte, ich sei zu sensibel, zu empfindlich, eine Mimose und nehme alles viel zu persönlich.

Statt einem dicken Fell habe ich ordentlich an Gewicht zugelegt und die Depression damals ordentlich gefüttert, weil ich mir immer mehr Schuhe angezogen habe, die mir gar nicht gepasst haben.

 

Der Weg der inneren Arbeit

Seit der Diagnose vor 2016 habe ich den Kampf gegen mich selbst eingestellt. Ich war bereit, die innere Arbeit zu machen, mich triggern zu lassen und alle alten Wunden, Verletzungen, Narben neu zu versorgen.

  • War das ein leichter Weg? – Nein.

  • War das ein schneller Weg? – Auch Nein.

Die innere Arbeit ist ein Prozess und das kostet Zeit. Alles darf sich neu justieren, Emotionen dürfen sich befreien und wollen gefühlt werden.

Alles, was bisher abgelehnt wurde, aus welchen Gründen auch immer, hat endlich die Möglichkeit, sich zu zeigen und angenommen zu werden.

 

Die eigenen Schatten lieben lernen

Das Annehmen der Teile, die man an sich nicht schätzt, nicht mag und trotzdem erstmal akzeptiert und dann im Lauf des Prozesses lernt zu lieben, weil auch diese Eigenschaften wichtig sind.

Wenn wir uns vollständig annehmen, auch unsere Schatten, erst dann haben wir es nicht mehr nötig, uns abzuschirmen und permanent zu schützen. Auch dann, wenn wir noch nicht geheilt sind.

Hier findest du mich und meine Angebote:

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Rechtlicher Hinweis / Disclaimer: Dieser Beitrag basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Erfahrungen auf meinem eigenen Lebensweg sowie meinen Erfahrungswerten aus der Begleitung von Klienten (Soulis) im Rahmen des Coachings und der spirituellen Beratung.

Meine Impulse dienen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Selbsterkenntnis. Sie stellen keine medizinische, psychotherapeutische oder heilpraktische Behandlung oder Diagnose dar und ersetzen keine professionelle medizinische oder psychologische Betreuung.

Hochsensibel und in Trauer

Hochsensibel und in Trauer

Hochsensibel in der Trauer.

Du spürst sowieso schon viel und vielleicht hast du nie gelernt damit umzugehen .

Und jetzt, weißt du nicht mehr was wirklich dein Schmerz ist.

Kennst du das?

Schicksalsschläge halten sich nicht an Zeitpläne und Öffnungszeiten.

Sie kommen meist überraschend und werfen uns und unser bisheriges Leben vollkommen aus der Bahn.

Besonders wenn du hochsensibel bist und in Trauer, dann nimmst du noch mehr auf als du ahnst.

Mitleid von allen Seiten. Gut gemeint, ja, aber ist der Schmerz, den du spürst wirklich deiner?

Du bist hochsensibel und in Trauer

Du nimmst auf wie ein Schwamm.

Wie sollst du wissen, was wirklich deine Gefühle und Emotionen sind und was du von anderen aufgenommen hast?

Diese Erfahrung durfte ich machen. Nicht nur einmal. Früher habe ich nur Schmerz gefühlt, Trauer und Einsamkeit. Aber die Geschenke wie Dankbarkeit, bedingungslose Liebe, das Erfüllt sein für die gemeinsame Zeit, die konnte ich nicht spüren.

Heute glaube ich nicht, dass es daran lag, dass ich noch nicht soweit war, wie man in der Bubble immer wieder hört. Sondern dass ich zu viele fremde Energien aufgenommen hatte und viele meiner eigenen Emotionen waren eingeschlossen.

Kennst du das?

Wie das aussieht wenn fremde Emotionen die eigenen überlagern — hier.

Rosi hat mich vorbereitet

Die Trauerbegleitung ist nicht neu. Manche Kunden und ihre Tiere begleite ich vom ersten bis zum letzten Tag und darüber hinaus. Andere kommen in Umbrüchen, weil sie überfordert sind oder wenn das Leben sich verändert und der alte Weg nicht mehr passt.

Vor einigen Jahren habe ich eine Trauercoach Ausbildung gemacht. Aber ich konnte es nicht so anbieten. Was mir fehlte, das hat mir Rosi gezeigt.

Als Rosi sich und mich auf ihren Abschied vorbereitete, gab sie mir den Auftrag meine Community mitzunehmen.

Kein Mitleid – echte Anteilnahme

Sie gab mir den Impuls für einen Post, in dem ich klar mitteilte, wie es ihr ging und was zu erwarten wäre. Aber auch, das ich klar sagen sollte, das wir weder Opfer der Umstände sind, noch Mitleid brauchten. Und was zurückkam war echte Anteilnahme und Mitgefühl.

Natürlich habe ich mich seit den Verabschiedungen meiner vorherigen Begleiter verändert. In den letzten Jahren tiefe Schattenarbeit gemacht. Eingeschlossene Emotionen befreit, sodass die Puzzleteile da andocken konnten wo sie zuvor Lücken hinterlassen hatten.

Deshalb war dieser Abschied so ganz anders. Ich glaube du weißt es, der Zeitpunkt kommt immer zu früh.

Was Rosi wirklich war — und was ihre Bestimmung war.

Die Wunde darf heilen. In ihrem Tempo.

Wen auch immer du nicht mehr an deiner Seite hast, dieser Verlust hat eine Wunde in dir hinterlassen. Die darf heilen. In ihrem Tempo.

Trauer ist Trauer. Seele ist Seele. Der Verlust eines Menschen, eines Tieres, einer Beziehung, einer Lebensphase, er hinterlässt dieselbe Wunde.

Manche tiefer, manche verknüpfen sich mit anderen Schmerzpunkten aus der Vergangenheit und berühren andere Narben.

Jeder hat eine andere Art mit Trauer umzugehen. Das ist gut so. Es gibt kein richtig oder falsch.

Was wirklich Schmerz verursacht und festhält

Meine Erfahrung ist auch: Wir stecken unnötig lange im Leid fest. Nicht weil wir falsch trauern.

Sondern weil wir die Erwartungen anderer erfüllen. Weil gutgemeintes Mitleid klebt, im Energiefeld, in unserer Aura. Weil es uns in einer Rolle hält die wir vielleicht schon verlassen haben.

Wir werden immer wieder getriggert und das reizt die alten Wunden und deshalb können sie heilen.

Jetzt spürst du so viel und weißt gar nicht mehr was wirklich deins ist, deshalb ist es so wichtig dich auf dich zu besinnen.

Was mir in den Trauerphasen geholfen hat war nicht das Wissen darum wie das ganze wissenschaftlich funktioniert.

Warum Liebe nicht aufhört — auch wenn jemand geht.

warum der Weg durch den Schmerz geht — nicht drum herum.

Was heilt wohl gesünder?

Ein Ort an dem sich alles um den Verlust und den Schmerz dreht? An dem immer wieder tief gegraben und das Mitleid aufgekocht wird? Oder ein Ort an dem das sein darf was sich zeigt?

Loslassen bedeutet nicht, dass man nichts mehr fühlt oder das die Liebe aufhört. Es bedeutet auch nicht, dass wir nicht mehr in Erinnerungen schwelgen dürfen.

Es heilt weil die schönen Momente, die lustigen Geschichten, die Dankbarkeit, die Lücken füllen dürfen, die entstanden sind.

Ohne im Energiefeld zu verkleben. Alles darf fließen. Auch die Tränen. Auch das Lachen. Beides gleichzeitig.

Verkleben sieht anders aus. Da wird still gemacht und unterdrückt, was eigentlich atmen will.

So nehme ich meine aktuelle Trauer wahr.

Sie ist tiefer aber die Phasen kommen und gehen. Weine ich in diesem Moment, ist der nächste schon da und ich sehe sie vor mir in einer Situation, die mich zum Lachen bringt.

Genau deshalb ist der Raum den ich zur Verfügung stelle so wertvoll. Niemand erwartet etwas. Alles darf sein.

Die Beziehung zu den eigenen Gefühlen darf sich entfalten und erwachen. Es ist wie es ist.

Und wenn an gemeinsame lustige Geschichten gedacht wird, darf und sollte das gewürdigt werden.

Loslassen und heilen ist an keine Zeit zu messen. Und hat rein gar nichts damit zu tun, dass man nicht vermisst oder weniger liebt.

Die kleinen Lücken mit Liebe füllen

Wir müssen lernen unseren Alltag neu zu gestalten. Nichts ist mehr wie zuvor.

Wenn ich den Kühlschrank aufmache, sehe ich Rosi im Flur stehen, wie sie mich daran erinnert dass sie Käse wirklich gerne mochte und sogar dafür aufgestanden ist.

Der Joghurtbecher in dem ich immer etwas für sie drin gelassen habe. Diese ganzen kleinen Gewohnheiten und Abläufe sind plötzlich weg.

Der Alltag darf neuen Inhalt bekommen. Aber es muss nicht im Schmerz passieren.

Die Erwartungen anderer

Immer wieder erlebe ich es, dass ich angesprochen werde und die Menschen erwarten, dass ich sofort ins Leiden falle.

Das hätten meine ENGEL AUF PFÖTCHEN nicht gewollt. Und durch die tiefe innere Arbeit an mir ist das auch gar nicht mehr nötig.

In der Trauerbegleitung darf sein was gefühlt werden will. Es darf geteilt werden oder geschwiegen, was auch immer sich in dem Moment richtig anfühlt.

Zu erkennen welche Emotionen wirklich die eigenen sind, ist ein wichtiger Prozess auf dem eigenen Weg und dem der Heilung.

Den Weg zu sich und den eigenen Gefühlen finden

Das Gefühl für sich selbst zu entwickeln ist ein wunderschönes Geschenk, dass wir erhalten, denn zurück bleibt die pure Dankbarkeit und tiefe Liebe.

Du bist genau richtig hier, wenn du fühlst dass dir das gefehlt hat. Denn neue Wege gehen, auch in Trauer und in anderen herausfordernden Zeiten, dafür bin ich für dich da.

→ Trauerbegleitung

Rosi hat mir gezeigt was im System fehlt. Einen Raum für Menschen die etwas so Kostbares verloren haben und in dem Moment niemand da ist, der mit einem fühlt. Einen Raum der nicht wartet. Genau dafür ist das Trauer Retreat entstanden.

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Rosi Seelengespräch und was ich wirklich nicht mal ahnte

Elf Jahre zusammen. Ich dachte, ich kenne ihre Aufgabe.

Ihr Seelengespräch hat mir gezeigt, wie viel größer sie wirklich war und wie viele blinde Flecken sie mir gerade von den Augen rollt. 

Rosi hatte die schwerste Aufgabe aber das Ausmaß kommt jetzt erst ans Licht.

Rosi hat mich geführt. Von Anfang an. Das wusste ich. Nur hatte ich keine Ahnung, was das wirklich bedeutet hat.

Sie war kein Hund der einfach dabei war. Sie war jemand der einen Job hatte und ihn bis auf die Minute genau ausgeführt hat. 0:44. 11 Jahre und 11 Tage. Alles Architektur. Ihre eigene Seelenaufgabe die nichts dem Zufall überließ.

Rosi hat mir von Anfang an gezeigt, wie Multidimensional leben funktioniert und mich in den vergangen 11 Jahren darin begleitet, meinen Seelenweg zu gehen. In ihrem Seelengespräch – Blog hat sie es mir gezeigt. Was wirklich ihre Bestimmung war, wie sie mich begleitet hat und wo sie mir überall Botschaften und Rätsel hinterlassen hat (damit mir nicht langweilig wird).

Langsam verstehe ich, dass ihre Aufgabe so unfassbar viel mehr war als ich eigentlich schon wusste. Ihre Beschreibung, dass sie die Gebäudeversicherung wurde, hat mir die blinden Flecken von den Augen gerollt. Ich versuche hier einen kleinen Einblick zu geben, was mir gerade bewusst wird.

Heute ist der 22.06.2026 und Rosi hat ihre letzte Reise angetreten. Hier erzähle ich dir, wie ich sie empfunden habe und unsere gemeinsame Zeit war.

Wie Rosi zu mir kam

Cecilia hat sie mir geschickt. Mit einem einzigen Satz: „Guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Spiegel, Lebensversicherung, Gebäudeversicherung

Am Anfang war sie mein Spiegel. Ich sollte lernen meine positiven Eigenschaften anzunehmen, die Teile die ich lange nicht annehmen konnte.

Und wirklich, ich dachte, dass wäre die schwerste Aufgabe und das war`s. Im folgenden Seelengespräch macht sie klar Schiff und erzählt, was sie noch an Aufgaben für mich hatte. Und das, hätte ich nie erwartet.

Rosi war einfach da. Beobachterin. Begleiterin. Pflegeleicht und das mit Absicht. Meine eigene Entwicklung ging genau deshalb so schnell, damit ich den Fokus auf meine Seelenaufgabe haben konnte und nicht zu sehr auf sie. Sie hielt sich im Hintergrund, damit ich meine Arbeit machen konnte.

Ab der Diagnose fing ihr Job richtig an.

Sie hat mir Pausen dazwischen geschaffen. Ich hatte Zeit zum Heilen und musste mich um nichts kümmern, weil sie so pflegeleicht war. Das war ihr Geschenk. Und ihr Plan. Deshalb konnte ich mich die zehn Jahre nach der Diagnose vollständig um mich kümmern.

Rosi war da.

Rosi Flower Power

Sie war keine Naturgewalt im Leben. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall. Jeder liebte sie und sie war alles, sie war Multidimensional, gleichzeitig. Lustig und ernst, verspielt und die Ruhe selbst, vollkommen präsent und still und noch viel mehr.

(Das erkenne ich gerade jetzt, wo ich meinen Nachruf für sie verfasse. SIE war alles gleichzeitig und deshalb waren alle Engel zu Anfang da – wow.)

Sie stand im Audi Magazin. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren und ein Tütü als wären sie selbstverständlich.

Als ich sie ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche. Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und war die Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Präsenz, eine echte Persönlichkeit – DAS war Rosi.

Sie hat die Website mitgeschrieben

Sie hat die neue Website mitgeschrieben. Nicht im übertragenen Sinne. Wirklich.

Jede meiner Entwicklungsstufen in den 11 Jahren, jeder Infinity Stein den ich gemeistert habe, jede Bewusstseinsebene, sie war dabei. Als stille Zeugin. Und noch so viel mehr.

Inzwischen weiß ich: sie hat mir Botschaften hinterlassen.

Ich schreibe meine Blogbeiträge aus der Zukunft und verstecke mir selbst Botschaften darin. Rosi hat das auch gemacht. Als ich die Website gebaut habe, hat sie mir den Impuls geschickt: „Erinnere dich.“ Mitten drin. Als Positionierung und als direkte Ansage an mich.

Eine der Fragen die uns die ganzen Jahre begleitet hat: „Wer bist du ohne deine Vergangenheit?“

Jetzt muss ich herausfinden, wer ich ohne Rosi bin.

Und noch etwas hat sie versteckt, etwas das ich für dich, für meine Soulis geschrieben habe: „Du brauchst mich nicht, aber du wählst mich, weil es schneller geht.“ Gemeint ist damit die blinden Flecke aus dem Weg zu räumen.

Rosis Botschaft für mich war dieselbe, nur persönlicher:

„Wenn du bereit bist wieder zu wählen, dann nicht weil du jemanden brauchst, sondern weil es schöner ist.“

Und erzählte mir in ihrem Rosi Seelengespräch, dass sie Botschaften für mich einbaute.

Unsere Abschlussprüfung

In Wilhelmshaven bereiteten wir uns beide auf unsere Abschlussprüfung vor. Ich ahnte es aber wollte es nicht sehen. Sie hat mir das ständig mitgeteilt, durch Engelzahlen, durch Botschaften, durch das was sie mir sagte während ich schrieb.

11:11. 22:22. 0:44. Zahlen für dich und mich aber Botschaften von meinem ENGEL ROSI.

Und dann: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. „Stairways to heaven“ erinnerst du dich? Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie im Leben. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht ohne Notdienst. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Ihre letzten Stunden waren unsere letzte gemeinsame Prüfung. Nicht ihre Aufgabe allein, unsere gemeinsame.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

11.06.15 – 22.06.26. Alles eingebaut. Von Anfang an.

Was Rosi wirklich hinterlassen hat

Ihr Job in Wilhelmshaven ist erledigt. Ich kann mir ein Leben ohne sie gar nicht vorstellen und es fühlt sich auch nicht real an.

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Und Rosi fühlt sich fröhlich an.

Was sie hinterlassen hat sind Antworten. Es waren Fragen die ich gestellt hatte:

  • Wer bin ich und wenn ja wie viele?

  • Wer bin ich ohne meine Vergangenheit?

  • Wer bin ich ohne meine Arbeit?

Mein Leben in Wilhelmshaven hat eine Wendung bekommen an die ich nicht denken wollte, obwohl es absehbar war.

Dieser Tag, an dem ich nach Hause komme und niemand da ist, der auf mich wartet…

Alles gleichzeitig spüren, Sein. Meine beste Freundin und Begleiterin in allen Lebenslagen nicht mehr an meiner Seite zu haben. Und dennoch zu wissen, dass sie immer da sein wird, weil sie mir Rätsel und Botschaften da gelassen hat.

Zu ihrem Geburtstag wollten wir eine Fahrradtour machen und an der Küste entlang fahren. Ich wollte ein Fahrrad mit Anhänger leihen und mit ihr das Meer genießen. Das haben wir leider nicht mehr geschafft.

Aber ich werde eine Lösung finden und mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war.

Ich vermisse dich, mein Engel.

CaRoSi

Wilhelmshaven unser Landeplatz

Wenn du gerade selbst auf der wackeligen Brücke stehst, ein Schicksalsschlag dich überrascht hat, du im Umbruch steckst und die Gedanken nicht zur Ruhe kommen: ich begleite dich.

Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Seelengespräch mit Rosi — ihre wahre Bestimmung

Voll mit Schuldgefühlen und ein Tag, der mein bisheriges Leben vollkommen umkrempeln wird.

Mein Engel auf Pfötchen, zeigt mir in diesem ersten Seelengespräch zum ersten Mal was Teil ihrer wahren Bestimmung war.

Die Generalprobe

Es war Dienstag der 16.06. als wir das erste Mal hier in Wilhelmshaven zum TA mussten. Es ging ihr seit Sonntag Abend nicht so gut. Aber da ich diese Phasen von ihr kannte, wartete ich ab.

Aber diesmal sollte es doch anders sein und ich hatte von ihr „Stairways to heaven“ als Botschaft bekommen. Aber, Menschen sind nun mal Meister im Verdrängen und obwohl ich es wahrgenommen hatte, wollte ich es noch nicht glauben.

Hier kannst du lesen, wie sie uns beide vorbereitet hat.

Sie sagte: „Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich bin jetzt der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“ und wieder Stairways to heaven…

Sie hatte auch alles geplant. Die sogenannten Engelzahlen. Alles kam in dieser Nacht an die Oberfläche. Die Schuldgefühle, die ich mir machte, nahm sie mir und zeigte mir nochmal, wie ich was zu ordnen hatte.

Diesen Kontext dazu findest du im Nachruf, den ich noch nach ihrem letzten Atemzug geschrieben hatte.

Das Seelengespräch mit Rosi über Bestimmung

Diese Einleitung ist von gestern, dem 22.06.2026, während ich geputzt hatte, meldete sie sich zum ersten Mal. 

„Carola, das, was wir gestern Abend erlebt haben, war Teil unserer Prüfung. Als wir uns auf den Umzug nach Wilhelmshaven vorbereitet haben, hast du alles verloren. Deine Möbel, Waschmaschine, Geld, du hast alles zurückgelassen und in der Zeit, als wir beide zusammen waren mehrmals. Das war alles Teil meiner Aufgabe. Dich zu begleiten. Dazusein.

Rosi meine Lebensversicherung

Während ich am 23.06. durch das Aufschreiben alles begann zu verarbeiten, nahm Rosi das als Anlass um mir live zu zeigen, was ihre wahre Bestimmung für mich war.

Als ich zu dir kam und du 1 Jahr später die Diagnose bekamst, war ich deine Lebensversicherung. Du hast die Depression schnell geheilt, obwohl man dir was anderes prophezeite und konntest deinen Seelenweg in der Tiefe fortführen. Ich war da aber nicht fordernd. Ich habe dich beobachtet, wie du die Aufgaben eine nach der anderen erledigst, die für dich bestimmt waren.

Dein Weg war auch gleichzeitig meiner, denn so wie du hatte ich mich bewusst für das Leben an deiner Seite entschieden. Erinnere dich…

Cecilias Unterstützung

Diese schwerste Aufgabe von allen, wie du es beschrieben hast, wurde mir zugeteilt und Cecilia ist noch ein halbes Jahr geblieben, um mich zu unterstützen. Seelengespräch mit Cecilia — Botschaften aus dem Jenseits

Erinnerst du dich als du erkanntest, dass ich die Anteile aller deiner Engel auf Pfötchen in mir hatte? Alle haben geholfen und mich gestärkt, damit du den Halt bekommst, den du brauchtest.

Der Umzug und der Start in unsere Abschlussprüfung

Dann kam die Umzugsphase nach Wilhelmshaven und du wusstest schon, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein würde aber du hast es versucht zu unterdrücken. Aber ganz weg war es nie. Erinnere dich…

Dann starb das Auto und du sagtest damals schon, dass du nur noch mich hast. Du wusstest, was es zu bedeuten hatte. Diese Angst davor ganz alleine zu sein, fing wieder an ein kleines Teelicht zu werden und dabei war es bereits nur noch eine alte Erinnerung, nicht mehr echt.

Rosi, meine Gebäudeversicherung

Und genau das war meine Aufgabe. Ich war schon lange keine Lebensversicherung mehr aber eine Gebäudeversicherung. Du hast in den letzten 10 Jahren ein Fundament gebaut, das so stark ist, dass ein Hurricane standhält.

Erinnere dich an euer Gartenhaus. Ein Streifenfundament hätte es auch getan, aber ihr habt eines gebaut, da hätte ein fünfstöckiges Haus drauf gehalten.

Du hast alles verloren, sogar deine Freiheit als du dich vom Auto trennen musstest.

Dein ganzes Haus ist zusammengebrochen, mehrmals während unserer gemeinsamen Zeit aber du wurdest nur noch stärker. Meine Zeit lief weiter der Prüfung entgegen.

Die Botschaften auf der Website

WIR bauten die Website. Ich habe dir dort Botschaften hinterlassen. 😉 Eine erfährst du gleich.

Die letzten Stunden waren unsere Abschlussprüfung. Das Fundament wurde einem Erdbeben ausgeliefert und du warst standhaft. Und trotzdem hast du meine Angst gespürt, obwohl du mit dir zu tun hattest. Die Botschaften, die ich dir über die Zahlen geschickt hatte, hast du sogar schon fast nebenbei erkannt. Multidimensional 😉

Du siehst, ich habe alles genau so arrangiert und vorbereitet, wie es sich gehört. Klar fühlst du dich schuldig aber du kommst schnell darüber hinweg, weil es nichts zu beschuldigen gibt.

Alles gehörte zur Prüfung.

Deine neue Freiheit

Du wirst nicht lange alleine sein. Aber denke dran, Zeit ist relativ.

Du sollst erst mal deine neue Freiheit genießen lernen. Du hast die ganzen Jahre dein Leben uns gewidmet und dich an uns orientiert. Dein Zeitplan hast du nach uns gerichtet.

Das war deine Entscheidung und jetzt musst du lernen, dass du auch mal etwas anderes unternehmen kannst, ohne dir Gedanken zu machen ob ich vielleicht noch mal raus muss oder ob ich zu lange alleine bin.

Jetzt lernst du, wie es ist allein zu sein und nichts zu brauchen. Das ist wichtig und Teil deiner 2. Prüfung.

Erinnere dich

Jetzt schau auf die Startseite. Meine Botschaft an dich: „Wenn du jetzt wählst dann, weil es schöner ist zu zweit. Aber du brauchst uns nicht.“ 😉

Du weißt es, du musst dich nur noch erinnern. Wir haben das die ganze Zeit geübt. Erinnere dich…“

Rosis Seelengespräch über unsere Prüfungen

Wenn du gerade selbst auf der wackeligen Brücke stehst, ein Schicksalsschlag dich überrascht hat, du im Umbruch steckst und die Gedanken nicht zur Ruhe kommen: ich begleite dich.

Rosi | Mein Engel auf Pfötchen hat seinen Kreis geschlossen

Rosi | Mein Engel auf Pfötchen hat seinen Kreis geschlossen

Elf Jahre und elf Tage.

Rosi war mein Engel auf Pfötchen, das sanfteste Wesen das ich je kannte.

Rosi hatte die schwerste Aufgabe von allen.

Ihr letztes Geschenk an mich, zeigte das wahre Ausmaß.

Cecilia hat sie mir geschickt

Rosi | 11. Juni 2015 – 22. Juni 2026

Flower Power. Hurricane. Spiegel. Fundament.


Cecilia hat sie mir geschickt.

Das war kein Zufall und keine spontane Idee. Cecilia hatte einen Plan, wie immer. Als sie spürte dass ihre Zeit sich dem Ende neigte, schaute sie mich an und sagte trocken: „Das mag sein. Aber guck nach Rosi.“

Beim Züchter hieß sie noch Pinky. Rosa Halsband. Meerschweinchen-groß. Als ich sie auf dem Arm hatte, leckte ihre Mama mir die Hände und dann Rosi und dann wieder mich. Das hat sie mit keinem anderen Welpen getan.

Das war ein Zeichen.

Flower Power — Präsenz ohne Ego

Rosi war Flower Power. Keine laute Aufgabe, kein Drama, das war nie ihre Art. Und trotzdem war sie überall.

Sie stand im Audi_Katalog. Sie spielte in einem Kinderfilm auf Netflix mit. Wo immer sie auftauchte, zog sie alle Blicke auf sich, ohne sich je in den Vordergrund zu drängen. Einfach durch ihr SEIN.

Auf der Hochzeit meiner Schwester trug sie Leopardenohren als wären sie selbstverständlich. Als ich sie später ins Hotel bringen wollte, drehte sie einfach um und legte sich mitten auf die Tanzfläche.

Alle tanzten um sie herum wie um einen Maibaum. Am Nachmittag kümmerte sie sich um die Kinder und spielte Nanny. Niemand hat sie darum gebeten. Sie hat es einfach getan.

Das war Rosi. Partymaus. Kinderfreundin. Mittelpunkt ohne Absicht. Präsenz ohne Ego.

Rosi hielt mich. Seit über zehn Jahren. Still. Unerschütterlich.

Sie trug ihre Vorgänger in sich. Lucy. Charlie. Cecilia. Alle da, auf Seelenebene. Nach und nach verblassten die Seelenanteile. Bis nur noch sie selbst übrig blieb.

Mit ihr habe ich positive Eigenschaften an mir entdeckt die ich lange nicht annehmen konnte. Mit ihr habe ich meine Krankheit überwunden, entgegen allen Prophezeiungen. Das war die schwerste Aufgabe die je ein Tier für mich getragen hat.

Und dann noch eine. Am Ende.

Sie war der Hurricane

Am 15. Juni bin ich auf dem Weg zur Arbeit gestürzt. Meine Gedanken waren mehr bei Rosi als bei mir. Der Körper sagt immer die Wahrheit, auch wenn man noch nicht hinschauen will.

Sie bereitete uns beide vor. Ruhig. Auf ihre Art. Und dann sagte sie mir was ich noch nicht wusste:

„Du hast in den letzten Jahren ein Fundament gebaut. Für uns, für dich, für deine Soulis. Ich war der Hurricane. Der letzte Besuch beim Tierarzt war die Generalprobe. Mehr muss ich nicht dazu sagen. Zeit ist relativ.“

Der Hurricane war nicht sie. Sie war das sanfteste Wesen das ich je kannte. Der Hurricane war ihr Abgang. Was er ausgelöst hat. Die Nacht. Das tierische Gesundheitssystem versagte, wie damals als ich krank war. Das Alleinsein. Alles auf einmal. Damit ich sehe was das Fundament wirklich trägt.

Das war ihr letztes Geschenk. Bewusst. Präzise. Typisch Rosi.

Cecilias Abschied hatte sie mir angekündigt: „Wenn Rosi soweit ist, dass sie den Job alleine machen kann.“

Rosi hat den Job gemacht. Bis zum letzten Atemzug. Rosi kündigte es letzte Woche bereits an „Stairways to heaven.“

Die letzte Nacht

In den letzten Tagen hat sie geschlafen und gefressen was ich ihr gekocht habe. Sie hat sich gestärkt, für eine lange Reise.

Am Abend des 21. Juni wurde sie unruhig. Wir gingen noch einmal raus. Dann brach sie vor unserer Tür zusammen.

Kein Notdienst war erreichbar. Zwei Nachbarinnen haben alles versucht. Zwei Männer haben geholfen sie reinzutragen. Menschen die einfach da waren, ohne zu fragen ob sie dürfen.

Eine Hilfsbereitschaft von Menschen, die man nur flüchtig oder gar nicht kennt. Ich fühlte so eine tiefe Dankbarkeit, dass ich in dem Moment nicht alleine sein musste. 

Als wir alleine waren, war ich bei ihr. Die ganze Zeit. Klar und präsent, so wie sie es immer war.

Um 0:44 Uhr hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

Sie war 11 Jahre und 11 Tage alt.

Sie hat ihren Kreis geschlossen. Auf ihre Art. In ihrem Tempo. Zuhause.

Die Botschaften hinter 11:11 habe ich wieder erst später erkannt als es offensichtlich war.

Jetzt sind sie wieder zusammen

Cecilia hat damals gesagt: „Es war mir immer eine Freude und ein Vergnügen dich und Rosi auf eurer Mission zu beobachten.“

Jetzt sind sie wieder zusammen.

Ich werde mein Versprechen einlösen und sie ans Meer bringen. So wie es abgemacht war. Von Anfang an.

Danke, Rosi. Für dein SEIN.

CaRoSi

Rosi bereitet ihren Abschied vor

Rosi bereitet ihren Abschied vor

Elf Jahre. Ein Fundament, das standhält. Und ein Abschied, den ich nicht in Worte fassen kann, aber in Würde begleiten werde.

Rosi hat grünes Licht gegeben. Ich schreibe.

Ihr Lieben,

in den letzten Jahren habe ich nichts mehr über Rosis Gesundheitszustand geschrieben. Ich wollte sie energetisch davor schützen, bemitleidet zu werden, denn Mitleid tut der Gesundheit nicht gut.

Vor etwa vier Jahren wurde ihr zum zweiten Mal ein bösartiger Tumor entfernt. Zur Kontrolle ließ ich eine Stelle an ihrem Kopf punktieren. Das Ergebnis: ein Herd mit bösartigen Zellen. Die Tierärzte rieten von einer Operation ab. Nach der Punktierung ist diese Stelle schnell gewachsen und wurde zu einem Blickfang.

Das war der Grund, warum ich aufgehört habe, über sie zu schreiben.

Warum ich so lange geschwiegen habe

Denn plötzlich sahen Menschen nur noch diese Stelle. Nicht mehr den lustigen Hund mit den schönen Augen. Sondern ein krankes, wunderschönes Tier und hielten mit ihren Therapieansätzen Gespräche am Laufen, um die ich nicht gebeten hatte.

Also schwieg ich. Und nutzte diese Zeit, um unser Fundament zu bauen. Eines, das standhält, auch wenn die Hütte zusammenbricht.

Ein neues Kapitel und die ersten Zeichen

Am 24. Dezember sind Rosi und ich nach Wilhelmshaven gezogen. In den Jahren dazwischen gab es immer wieder Phasen, in denen es ihr nicht so gut ging.

Ich habe darüber geschwiegen, weil ich weiß, dass auch aufrichtige Anteilnahme den Fokus auf die Krankheit richtet.

Schon vor dem Umzug wurden diese Phasen merklich kürzer. Noch nicht beunruhigend. Aber spürbar.

Am 11. Juni ist Rosi elf Jahre alt geworden. Und mir wurde in diesem Moment klar, wie wertvoll jeder einzelne Tag war, den wir miteinander hatten.

Der Sturz und die Botschaft dahinter

Am nächsten Tag wollte sie nicht mehr raus. Das kannte ich aus anderen Phasen und spürte trotzdem, dass es diesmal anders werden würde.

Am 15. Juni bin ich auf dem Weg zur Arbeit heftig gestürzt. Offensichtlich waren meine Gedanken mehr bei Rosi als bei mir. Mir tat alles weh, und ich erkannte klar die Botschaft dahinter.

Ich rief einen Tierarzt nach dem anderen an. Endlich hatte ich Glück, er nahm uns sogar am nächsten Tag dran. Eine liebe Nachbarin bot an, uns zu fahren, weil Rosi nicht mal bis zur Bushaltestelle gekommen wäre.

Die Diagnose und Rosis Botschaft

Der Tierarzt war einfühlsam und nahm ihre gesundheitliche Vergangenheit sehr ernst.

Rosi hat in den letzten Monaten fünf Kilogramm abgenommen, das ist wirklich viel. Sie bekam Kortison.

Rosi schickte mir die Botschaft: Das war eine Generalprobe.

Drei gute Tage — und dann

Drei Tage lang war sie wieder lustig. Wollte sich noch immer nicht viel bewegen, aber das kenne ich von ihr, erst recht in dieser Hitze, die nicht für einen Berner Sennenhund gemacht ist.

Gestern Abend fing es wieder an. Sie zitterte, kam kaum zur Ruhe. Dazu noch das Gewitter. Was davon Hitze war und was Rosi, das zu filtern war nicht mehr wirklich möglich. Und auch nicht mehr wirklich wichtig.

Gestern hat sie kaum gefressen. Den heutigen Tag hat sie verschlafen. Zwischendurch hat sie sich ein Stück Käse geben lassen, den sie so gerne mag.

Ich hatte mich eigentlich auf einen Besuch beim Nottierarzt vorbereitet. Aber weil sie ganz ruhig und entspannt schläft und nicht mehr hechelt, habe ich sie in Ruhe gelassen. Zur Unterstützung steht eine Schungit-Pyramide bei ihr, die ihr am 16. Juni bereits zur Ruhe verholfen hat.

Die schwerste Entscheidung — Rosis Abschied

Jeder, der ein Tier hatte, musste sich irgendwann diese Frage stellen: Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Abschied?

Ich glaube, diese Entscheidung zu treffen ist eine der schwersten überhaupt.

Die Stelle an ihrem Kopf ist in den letzten Tagen gewachsen und hat sich verändert. Deshalb habe ich entschieden: Der nächste MUSS-Tierarztbesuch wird keine Lebensverlängerung. Das wäre egoistisch von mir.

Es bricht mir das Herz. Und der Gedanke, nach Hause zu kommen und sie ist nicht da, den kann ich nicht in Worte fassen.

Was diese Phasen bedeuten

Wie lange wir wirklich noch miteinander haben werden, weiß ich nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese On-off-Phasen viel Kraft kosten. Ich glaube, sie bereiten uns dadurch auf das Unvermeidbare vor.

Cecilia hat darüber erzählt und ich durfte es aus ihrer Sicht aufschreiben: Seelengespräch mit Cecilia — Botschaften aus dem Jenseits

Kein Mitleids-Blog, sondern Rosis Geschichte

Nein, das hier ist kein Mitleids-Blog.

Ich möchte euch mitnehmen. Ich habe mein ganzes Leben dokumentiert und veröffentlicht, aus einem geheilten Zustand heraus.

Rosi habe ich so lange herausgehalten, weil es um sie geht. Sie hat mir jetzt grünes Licht gegeben, an die Öffentlichkeit zu gehen und unsere aktuelle Situation zu teilen.

Sie hat so vielen Menschen und Tieren mit ihrer unvergleichlich liebevollen Art geholfen.

Mein Fundament ist jetzt so stark, dass ich damit umgehen kann. Und dass Mitgefühl standhält, ohne energetischen Schutz. Einfach liebevolle Anteilnahme.

Ich schreibe, um im Kopf klar zu bleiben. Und um die Stärke beizubehalten, die wir für Rosis Abschied brauchen werden.

CaRoSi

In dem Moment, in dem wir unseren Schatten begegnen…

In dem Moment, in dem wir unseren Schatten begegnen…

Ich hatte eine Übernachtung geschafft. Dann bin ich nach Hause gefahren.

Damals war das ein Meilenstein. Heute weiß ich, es waren erst die ersten Stufen.

🎥 Das Video dazu ist von Juni 2020. Was seitdem passiert ist, liest du im Blog.

In dem Moment, in dem wir uns begegnen…

Juni 2020. Mein Sohn hatte gerade geheiratet. Wunderschön, Plau am See, genau wie die Kinder es sich gewünscht hatten. Und für mein System war es Stress pur.

Direkt danach wollte ich sportlich bleiben und bin zu einer Freundin nach Prerow gefahren. Geplant: vier Tage. Geschafft: eine Übernachtung.

Früher hätte ich mich einfach durchgebissen und funktioniert, ohne Gefühl für mich selbst. An diesem Tag habe ich etwas anderes gemacht.

Ich habe mir eingestanden, dass ich nicht so belastbar bin, wie ich gerne hätte. Ich habe es gesagt. Und bin nach Hause gefahren.

Das war neu. Extrem wichtig und die Entscheidung ist getroffen: Ich will meinen Schatten begegnen.

Eine Übernachtung. Und dann nach Hause.

Das Wichtigste, was ich in dieser Phase gelernt habe, war zu mir selbst zu stehen. Mein Sohn und auch meine Freundin haben mir von Anfang an das Gefühl gegeben: Egal, wie lange ich bleibe und ob ich mich zwischendurch zurückziehen möchte — ES IST OK.

Mehr geht nicht. Genau so, wie ich früher mit meinen Kunden umgegangen bin, durfte ich es dann auch für mich annehmen lernen. Ich musste nichts beweisen, nicht funktionieren. Es war genau so richtig, wie es war. Übrigens habe ich meine Freundin später nochmal besucht und ja, ich habe 5 Tage geschafft. 😉

Such dir die richtigen Menschen.

Das ist mein Tipp für dich: Such dir Menschen, denen du wirklich was bedeutest. Die werden dich nie unter Druck setzen.

Nimm dir ruhig etwas vor, das deine Komfortzone dehnt, nicht zerreißt. Und erlaube dir, offen darüber zu kommunizieren.

Alles ist gut, wenn die anderen mit im Boot sitzen. 

Meine Entscheidung: Diese Krankheit beherrscht mich nicht mehr.

Ich habe in der Phase gelernt, dass ich mich selbst wichtig und ernst nehmen darf. Damals hatte ich noch mit Depressionen zu tun, schon am Abklingen, aber hin und wieder deutlich vorhanden. Aber ich hatte schon längst Entscheidungen getroffen.

Diese Krankheit wird mich nicht weiterhin so beherrschen wie bisher. Ich wollte frei sein. Und das war der Grund, warum ich immer wieder über meine Grenzen gegangen und meinen Schatten begegnet bin.

Wenn dich interessiert, wie das bei mir angefangen hat, lies gerne Mein Weg aus der Dunkelheit der Schuldgefühle und Depressionen.

Ein kleiner Disclaimer: DU entscheidest natürlich für dich, ob du einen Arzt oder Therapeuten brauchst. Ich teile meinen Weg, meine Entscheidungen und gelegentlich auch, was ich gemacht habe. Aber für dich ist das am wichtigsten: Wie möchtest du dich fühlen? Was musst du dafür tun und was lassen?

Du musst keine Angst haben, andere mit deinen Entscheidungen zu verletzen, oder dir Schuldgefühle aufladen, wenn du mit offenen Karten spielst. Natürlich habe ich auf meinem Weg auch diese Emotionen gehabt, ganz klar. Habe mich die ersten Male gar nicht gut gefühlt. Es braucht halt Übung, wenn man sonst anders gehandelt hat. Also, was soll’s. Andere Ergebnisse brauchen andere Handlungen.

Du weißt es doch längst.

Ich glaube, der größte blinde Fleck, mit dem wir durch unser Leben rennen, ist der, dass wir glauben, der oder die zu sein, die wir morgens im Spiegel sehen.

Viele fühlen, dass da mehr ist, aber trauen sich selbst zu wenig zu. Sie glauben das, was man ihnen über sie erzählt hat, und die Angst, dahinter zu blicken und die eigene Wahrheit zu finden, ist einfach da. Die lässt sich nicht wegdrücken.

Aber du spürst doch, dass das nicht stimmt. Du versuchst doch oft genug, gegen den Strom zu schwimmen. Aber dann ruderst du wieder zurück. „Alle anderen sagen was anderes, machen was anderes, also muss das richtig sein.“

Was, wenn du damit aufhörst, zurückzurudern?

Was, wenn genau diese Zeiten vorbei sind, wo alle wie Lemminge dem einen hinterherlaufen?

Stell dir nur mal vor, du sprichst aus, was du fühlst, was du wahrnimmst, und alle gucken dich mit großen Augen an. Erst mal ist es fremd, oder? Aber dann kommt jemand und sagt: „Das ist so mutig von dir. Ich empfinde es ähnlich…“

Und glaub mir, das ging mir so oft so. Nein, viele haben sich nicht getraut. Aber die, die es dann auch gewagt haben, sie selbst zu werden, die haben Meilen der Befreiung hinter sich gebracht.

Vielleicht fragst du dich gerade, ob das, was du durchmachst, wirklich Depression ist, oder schon Aufstiegsschmerz. Dazu habe ich etwas geschrieben, das dir helfen kann einzuordnen: Depression oder Wachstum?

Und wenn du merkst, dass du immer wieder kämpfst und trotzdem nicht weiterkommst, dann lies das hier: Warum du nicht loslassen kannst. 

Wenn wir uns begegnen

In dem Moment, in dem wir uns begegnen, telefonisch oder persönlich, bin ich mit dir verbunden. Ich nehme wahr, was du wirklich sagst, ohne es auszusprechen. Ich bin der Kanal, damit das fließen kann, was jetzt für dich fällig ist.

Du bekommst nie mehr aufgebrummt, als du tragen kannst. Ist es das, was du hören willst? Nicht unbedingt, aber ich glaube, das hast du auch schon oft genug gehört.

Ich weiß, dass manches unbequem sein wird, aber nicht fremd. Ich weiß, dass du einen Widerstand aufbauen wirst, aber auch, dass genau dieser Widerstand dich schützen will.

Wir laufen zu schnell weg, statt dranzubleiben und zu beobachten, was am Ende wirklich dabei rauskommt, wohin sich was entwickelt.

Du wirst es spüren.

SOUL2SOUL – Deine Carola

Eine Einladung für dich

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, nicht irgendwann, sondern jetzt, dann schau gerne hier: Retreat für die Sinne: Farben, Klänge, Natur – wie ich meinen Weg zurück fand oder direkt zum kommenden Retreat.

Gefühle loslassen, wenn es aufhört, eine Übung zu sein

Gefühle loslassen, wenn es aufhört, eine Übung zu sein

Gefühle kommen und gehen einfach, beeinflussen deinen Alltag nicht mehr.

Klingt das zu schön um wahr zu sein?

Heute erzähle ich dir, wie aus Wut Mut wurde, was das Pfannkuchen-Bild damit zu tun hat und warum Gefühle loslassen irgendwann aufhört, eine Übung zu sein.

Gefühle kommen und gehen. Sie fließen einfach und beeinflussen deinen Alltag nicht mehr. Klingt das nicht super? Kannst du dir das vorstellen?

Ich war richtig wütend. Eine Emotion, die ich mein Leben lang unterdrückt hatte.

Ganz ehrlich, wenn du dich mal umguckst, wie Kinder erzogen werden oder Hunde – ist es nicht viel anders oder? Sie haben Emotionen, die aus Bedürfnissen entstehen. Meist ist es etwas, das wir so nicht haben wollen. Und statt eine Lösung zu finden um das Bedürfnis zu befriedigen, fangen wir an zu unterdrücken, weg zu kriegen, nehmen das nicht ernst.

Was daraus entsteht, sind VERwickelte Menschen und Tiere, die sich im Laufe ihres Lebens wieder ENTwickeln müssen.

Verhalten ist nie das Problem

Im Bus saß ich neben einer Mutter mit Baby. Das Baby schrie. Sie hat alles probiert, hochnehmen, Schnuller. Nichts hat geholfen. Das Bedürfnis war ein anderes. Es wollte aufrecht sitzen, nicht liegen.

Bei deinem Hund ist es genauso. Zeigt er ein Verhalten – Bellen, Rückzug, was auch immer – ist das nie das Problem selbst. Das ist ein Symptom. Dahinter steckt ein Bedürfnis.

Bei meinen Hunden fragte ich mich das auch immer wieder: was steckt eigentlich dahinter?

Bin ich vielleicht der Auslöser? Oder geht’s ihr gerade einfach nicht gut? Je besser du dein Tier kennst, desto besser kannst du seine Bedürfnisse erkennen und dann auch zusammen mit ihm das Problem lösen, statt dass es da alleine durch muss. Wenn’s ihr nicht gut geht, bleibe ich bei ihr. Muss ich nicht, aber anders würde ich mich nicht wohlfühlen.

Wird das immer wieder unterdrückt, passiert eins von zwei Dingen. Entweder baut sich Druck auf, bis es irgendwann explodiert, aus heiterem Himmel, sagen dann alle. Oder das Tier zieht sich zurück, wird ruhiger und man denkt, super, geht ja schon viel besser. Dabei hat es vielleicht nur aufgehört zu kämpfen.

Bei uns Menschen ist das nicht anders. Und genau das habe ich gestern bei mir selbst gemacht. Nicht weggedrückt. Hingeschaut.

Aus Wut wurde Mut

Ich war gestern richtig wütend. Eine der am tiefsten eingeschlossenen Emotionen, die ich habe – mein Leben lang unterdrückt.

Ich hab mich hingesetzt und beobachtet, was diese Wut eigentlich will.

Und dann kam’s raus: Ich hatte SEO ausgelagert. Vier Menschen dafür bezahlt. Keiner hat’s gemacht.

Unabhängigkeit ist einer meiner größten Werte. Und jedes Mal, wenn ich diese Aufgabe weitergegeben habe, war das ein kleiner Verrat an genau diesem Wert.

Die Wut hat mir das gezeigt. Nicht weil ich gesucht habe – sie war einfach da und hat den Finger drauf gelegt.

Also habe ich die Zähne zusammengebissen und mich selbst rangesetzt. Website aufgebröselt, SEO komplett selbst gemacht. Mitten in der Wut, nicht danach. Und war danach wahnsinnig stolz auf mich.

Die Energie hat sich nicht aufgelöst. Sie hat sich gewandelt. Aus Wut wurde Mut. Aus Mut wurde Handeln. Und am Ende: ein Stück mehr Unabhängigkeit. Ich brauche niemanden mehr zu fragen.

Und dieser Mut hat noch was anderes mit mir gemacht: er hat mich getraut gemacht, mich auf einer anderen Ebene selbst Hand anzulegen, ohne die Angst, etwas kaputt zu machen, vor der ich mich vorher immer gedrückt hatte.

Und genau in diesem Moment kam ein Bild dazu.

Das Pfannkuchen-Bild

Vor ungefähr zwei Jahren habe ich ein Video gemacht. Da habe ich erkannt: Entwicklung verläuft nicht linear. Sie verläuft in Spiralen.

Das war auch der Moment, aus dem der Seelenkompass entstanden ist. Mir ist aufgefallen: die Themen, die Fragen, die bleiben gleich. Aber die Antworten sind andere. Weil du sie auf einer anderen Ebene wahrnimmst.

Gestern habe ich mir erlaubt, wütend zu sein. Und habe beobachtet, was das mit mir macht.

Das war spannend. Denn die Spirale war immer noch da, aber sie sah aus wie ein Pfannkuchen. Es ging nicht mehr in die Tiefe. Es ging in die Breite.

Und das ist der Grund, warum sich alles so friedlich im Innen anfühlt.

Eine Welle braucht Tiefe, um groß zu werden. Ist das Wasser flach, kräuselt sie kurz die Oberfläche und ist wieder weg. Genauso war die Wut gestern. Sie war da. Ich hab sie gesehen. Und dann war’s gut.

Gefühle loslassen – früher und heute

Früher war Gefühle loslassen für mich eine Übung. Eine Entscheidung, die ich jeden Tag neu treffen musste.

Heute passiert es einfach.

Nicht weil ich’s trainiert habe. Sondern weil nichts mehr da ist, wo ein Gefühl hängenbleiben könnte.

Vor ein paar Jahren habe ich geschrieben: „Was wäre, wenn du nur heute beschließt, deinen Zorn durch dich hindurchfließen zu lassen?“ Das war eine Einladung. Eine Übung.

Heute brauch ich diese Einladung nicht mehr. Es ist einfach so.

Die Trigger sind trotzdem noch da. Du kannst immer noch wütend werden. Aber es wirkt sich nicht mehr so aus wie früher. Die Trigger sind dann wirklich nur noch eine Erinnerung.

Wenn du noch mittendrin bist

Vielleicht bist du gerade noch mittendrin. Die Wellen sind noch da, die Gefühle kleben noch, ziehen dich runter.

Das ist nicht falsch. Das ist Spirale – noch mit Tiefe, noch mit Berührungspunkten. Ich kenne das. War selbst lange genug da.

Falls du noch in den Wellen steckst und spürst, dass da was sein darf, das einfach fließt, genau dafür gibt’s das Retreat „Es darf leicht sein“ und den Seelenkompass. Kein Programm, kein Muss. Einfach Raum.

Zum Nachspüren

  • Gibt es gerade ein Gefühl, das da ist, aber dich nicht runterzieht?

  • Was passiert, wenn du einer Welle zusiehst, ohne zu prüfen ob du sie reiten musst?

  • Gibt es etwas, das dich früher aus der Bahn geworfen hätte und heute einfach durchgeht?

  • Was darf einfach durch dich durchgehen, ohne dass du es festhältst?

  • Was wäre, wenn die Ruhe nicht das Ziel ist, sondern das, was übrig bleibt?

In diesem Sinne, ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag. Macht das Beste draus.

Alles Liebe, Soul2Soul, deine Carola

Warum du nicht loslassen kannst?

Warum du nicht loslassen kannst?

Du versuchst es loszuwerden. Seit Wochen, Monaten, vielleicht Jahren.

Und je mehr du dich damit beschäftigst, desto größer wird es. Loslassen hat nichts mit Versagen zu tun und ist auch kein Zufall.

Deine Aufmerksamkeit ist das Futter. Und solange das Problem im Mittelpunkt steht, bleibt es.

Du willst es loswerden. Genau das hält es fest.

Warum du nicht loslassen kannst und was das mit deinem Fokus zu tun hat

Der Grund warum du immer wieder, vermeintlich oder tatsächlich, stecken bleibst?

Klick jetzt nicht weg, nur weil du denkst du bist im falschen Film. Natürlich willst du dein Ziel erreichen, das ist doch völlig normal, oder?

Die Frage ist nur: was ist eigentlich dein Ziel?

Wenn du sagst „ich will die Angst loswerden“, „ich will die Krankheit loswerden“, „ich will dass mein Hund endlich alltagstauglich ist“, dann ist dein Ziel gar nicht das Ziel. Dein Ziel ist: weg von dem was gerade ist.

Und das bedeutet, dein Fokus liegt immer noch auf dem was du nicht mehr willst. Du siehst was falsch läuft, was dich nervt, was weg soll.

Und das ist Futter für das PROblem. Sieh es mal so, es ist ein PRO-blem, weil es eigentlich FÜR dich ist. Verrückt oder?

Solange es so viel Aufmerksamkeit bekommt, fühlt es sich wichtig. Quasi ein PROblem mit Ego. Und was sich wichtig fühlt, kann gar nicht gehen.

Das ist keine Schwäche. Das ist Physik.

Deine Aufmerksamkeit ist Energie. Energie fließt dahin wo dein Fokus ist.

Solange du auf das schaust was weg soll, bekommt es genau das was es braucht um zu bleiben.

Das klingt frustrierend. Und gleichzeitig ist es die beste Nachricht die du heute bekommen kannst.

Weil es bedeutet: nicht du bist das Problem. Dein Fokus ist es.

Das war auch der Grund, warum sich meine Depression länger bei mir aufgehalten hat als eigentlich notwendig. Wenn ich darüber gesprochen oder geschrieben hab, hab ich sie immer MEINE Depression genannt. Wie soll denn bitte etwas gehen, was ich als MEINS deklariert hab? Ja, wir Menschen stehen uns gerne selbst im Weg. Es könnte so einfach sein.

Das ist nämlich die fiese Falle, die lauert, wenn du dein Problem gelöst hast: du kannst es gar nicht glauben dass es weg ist und suchst danach. Dein Unterbewusstsein sitzt da und würde seinen Kopf schütteln, wenn es einen hätte. Es sieht deine verzweifelte Suche, weil du etwas vermisst — und gibt es dir zurück. Und damit es für dich jetzt einfacher wird, schenkt es dir eine gratis Portion.

Was hier eigentlich fehlt, ist der Unterschied zwischen Loslassen und Annehmen.

Was Loslassen wirklich bedeutet.

Loslassen will noch kontrollieren. Es schaut noch hin, kämpft noch, will steuern wie es geht.

Annehmen entzieht das Futter.

Stell dir Nebel vor. Du kannst ihn anschreien, analysieren, wegwollen mit aller Kraft. Er bleibt. Oder du lässt die Sonne rein.

Der Nebel verschwindet nicht weil du ihn wegwillst. Er verschwindet weil die Sonne scheint.

Übrigens, das was du ablehnst ist oft genau das was du brauchst. Ich kenn jemanden der unbedingt eine ganz bestimmte Katze wollte. Eine die so und so aussieht, so und so ist, auf keinen Fall anders. Beim Aussuchen krabbelte dann genau die Katze auf sie zu, die sie eigentlich nicht wollte. Adoptiert wurde sie trotzdem. Und es war genau richtig.

(Den Unterschied zwischen Loslassen und Annehmen hab ich hier ausführlicher beschrieben. Und warum Loslassen kein Zauberspruch ist — hier.)

Der Perspektivwechsel kündigt sich selten laut an. Er kommt leise.

Als Morgen wo du anders aufwachst. Als Moment in der Natur wo plötzlich etwas klick macht. Als Gespräch das dich noch Tage später beschäftigt.

Er passiert wenn du Raum lässt. Und Raum entsteht wenn du aufhörst zu kämpfen.

Also pack die Boxhandschuhe ein und lass dich auf ein neues Spiel ein.

Sun Tzu wusste das schon: Kennst du deinen Feind und dich selbst, brauchst du den Ausgang hunderter Schlachten nicht zu fürchten. Oder nimm die geheime Zutat aus Kung Fu Panda — ganz egal wofür dein Herz schlägt, letztendlich geht es nur darum, deinen eigenen Weg zu finden und mit dir im Reinen zu sein.

(Was das konkret bedeutet — hier und hier.)

Ich hab das nicht aus einem Buch.

Damals nannte ich meine Arbeit noch Mentaltraining für Hund und Halter. Ich dachte ich helfe Menschen mit ihren Hunden.

Dann kamen die Rückmeldungen. Und ich merkte, die Menschen redeten gar nicht so sehr über ihre Hunde. Sie redeten über sich. Über Dinge die sich verschoben hatten. Über einen Blickwinkel der sich geändert hatte.

Der Hund war die Tür. Was dahinter war, hatte mit dem Hund oft wenig zu tun.

Ihre Testimonials hätten mir eigentlich schon die Augen öffnen können, für das was wirklich dahinter steckte. Aber ich war noch nicht soweit. Ich durfte noch wachsen, lernen, tiefer gehen als ich es mir je hätte erträumen lassen.

Ich verurteile das nicht, ich war ja selbst lange auf der Suche. Bis ich gemerkt hab: es geht nie um Technik, nie darum den Hund „in die Spur“ zu bringen. Es geht um Beziehung. Und Beziehungen verändern sich manchmal so, dass sie sich mit mehr Abstand anfühlen und gleichzeitig viel enger sind. Nicht abhängiger. Sondern freier.

(Mehr dazu hier.)

Aber wie soll man nicht dran denken, wenn es die ganze Zeit nervt?

Gute Frage. Und ich hab da was. Nicht von Ratiopharm, sondern von meinem Seelchen.

Mein Krafttier-Malbuch, der Seelenkompass und das Retreat sind nicht entstanden weil ich sie geplant habe.

Sie sind entstanden weil mein Unterbewusstsein längst verstanden hatte, dass ich nur loslassen kann, wenn ich den Fokus verändere, weg vom Problem, hin zu etwas das mich trägt.

Aus reiner Energie. Für genau diesen Moment.

Egal von welchem Punkt aus du startest.

Egal was du erreichen möchtest. Egal wie tief du zu deiner Wahrheit vordringen willst, oder ob du einfach nur mal den Kopf frei bekommen willst.

Du nimmst etwas mit das sich schwer in Worte fassen lässt. Aber dein Alltag wird es merken.

Wenn du dich an irgendeiner Stelle angesprochen gefühlt hast, bist du reif, die Trilogie für die Sinne in vollen Zügen zu genießen.

→ Mehr zum Retreat „Es darf leicht sein“