„Du musst es nur wollen.“ – „Visualisiere es jeden Tag.“ – „Manifestiere dir dein Traumleben.“
Kennst du diese Versprechen? Ich auch. Zu gut. Und weißt du was? Ab einem gewissen Punkt funktioniert das nicht mehr. Dieser Beitrag ist für alle, die spüren, dass ihr Weg tiefer geht und die bereit sind, die weiße Leinwand zu betreten.
Die einfachen Versprechen
Am Anfang einer Reise genügen vielleicht Pflaster und Affirmationen. Ein paar positive Gedanken hier, ein Visualisierungs-Ritual da. Das kann helfen. Wirklich.
Aber ab einem gewissen Grad nicht mehr.
Da geht es nicht mehr um „mach mal dieses und jenes“ und einen Zaubersatz.
Da geht es in die Tiefe.
Das bedeutet: Die Masken entlarven, die man selbst gar nicht bewusst wahrnimmt. Es geht nicht unbedingt nur darum, alte Glaubenssätze und Konditionierungen aufzulösen, vielleicht als Zwischenschritt.
Es geht viel mehr darum herauszufinden, was die eigene Wahrheit ist.
Das Problem mit dem Bankkonto
Was mich wirklich nervt, ist, dass überall nur am Bankkonto gemessen wird, wie viel Tiefe und Bewusstsein man schon hat oder nicht.
Wenn du nicht so richtig wohlhabend bist, kein Ferienhaus im Allgäu, kein SUV vom Feinsten und kein Traumhaus am Meer, dann bist du halt noch im Mangel.
Das ist einfach nicht wahr.
Und es tut mir für so viele Menschen da draußen leid, die wirklich an sich arbeiten und auf das Schlaraffenland hoffen, aber immer wieder durch solche Aussagen zurückgeworfen werden.
Als würde dein Kontostand über deine innere Reife entscheiden.
Bullshit.
Schau dir Social Media an. Es dreht sich gefühlt alles nur ums Geld bei den Coaches.
Aber ich erlebe es anders.
Ich kann innerlich reich und erfüllt sein und dennoch kann es im Außen noch nicht so sein.
Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich meine Beiträge aus der Zukunft schreibe. Klingt komisch, ist aber so. Das heißt: Ich bin schon mit der Version von mir verbunden, muss aber noch den Weg gehen und auch noch verkörpern.
Vielleicht müssen das andere nicht. Vielleicht gehen sie ohne Umweg direkt auf Ziel.
Aber genau das ist der Punkt: Wir sind nicht alle gleich.
Und das ist für mich auch ganzheitlich zu arbeiten, genau das zu berücksichtigen.
Mein Weg war schon immer anders
Ich selbst habe noch nie so funktioniert wie andere. Eher war alles andersherum.
Vor ein paar Jahren hatte ich das Gefühl: Je näher ich mir selbst komme, desto gegensätzlicher ist mein äußerer Zustand.
Ich weiß aber, dass das für mich dazugehört.
Ich weiß nicht mehr, wann ich darauf gekommen bin. Anfangs war es wirklich schwer das zu akzeptieren. Aber dann habe ich angefangen, alles als Spiel anzusehen.
Ich weiß auch: Je nachdem wie intensiv die jeweiligen Prozesse sind, desto mehr kracht auch die äußere Welt.
Aber das ist okay. Denn ich finde immer Lösungen.
Auch wenn ich manches nicht so gerne machen will, es ist inzwischen einfach Mittel zum Zweck. Nicht mehr und nicht weniger.
Das ist eine Sichtweise, die ich meinen Kunden gerne mit auf den Weg mitgebe. Alles wird dadurch leichter.
Die Jahre 2019–2023: Meine Transformation
Die Jahre 2019 bis 2023 waren meine intensivsten Transformationsjahre.
Ich brauchte diese Zeit, um meinen innersten Kern zu finden.
Danach habe ich mir noch zwei Jahre „Trainingslager“ gegönnt, um wirklich alles, auch meine Energiefelder, zu klären.
In diesen sechs Jahren ist ziemlich alles zusammengebrochen, was nur geht.
Und dennoch stand ich auf einem festen Fundament, das ich mir gebaut habe.
Diese Reise hatte sogar unbewusst eine tiefe Ahnenheilung mit sich gebracht. Und das hat mich noch stärker gemacht. Denn die unbewussten Muster, die ich teils übernommen, teils übergestülpt bekommen habe, haben keinen Einfluss mehr auf meine Entscheidungen.
Ich fühle mich frei.
Und ich habe mehr als einmal, nach solch einem tiefen Prozess, gesehen, wie sich die Puzzleteile fügen und alles Sinn ergibt.
Ich habe so lange nach einem erfüllten und sinnvollen Lebensinhalt gesucht, aber an der falschen Stelle. Hatte Ideen, wie und was es sein könnte.
Und erkannte dann: Meine ganze Vergangenheit war bereits sinnvoll. Und ich fand darin auch Erfüllung.
Was Verkörperung für mich bedeutet
Für mich bedeutet Verkörperung, dass ich mich nicht mehr von irgendetwas im Außen so triggern lasse, dass es mich handlungsunfähig macht.
Klar bin ich auch mal genervt. Aber ich halte so etwas nicht mehr fest.
Gefühle dürfen und sollen weiterhin sein. Aber sie fließen durch mich hindurch. Es bleibt nichts mehr haften.
Verkörpern ist also das Ergebnis, wenn Angst, Ärger, Frust und was es sonst noch gibt, das uns das Leben schwer macht, nur noch von außen betrachtet wird.
Ich hinterfrage: Ist es wirklich so? Oder ist es eine alte Erinnerung?
Und dann darf es wieder gehen.
Ein perfektes Beispiel dafür ist mein Blogbeitrag „Unfreiwillig Eisbaden“.
Dort siehst du, wie Verkörperung in der Praxis aussieht, nicht als Theorie, sondern als gelebte Erfahrung.
Kein Abstieg, sondern innere Heilung
Eigentlich war es kein Abstieg, sondern die Zeit meiner persönlichen inneren Heilung.
Ich wollte wissen: Wer bin ich ohne meine Vergangenheit?
Dieser Spruch fand mich immer und immer wieder, bis er zur Manifestation wurde, unbeabsichtigt.
Und dann machte ich halt, was gemacht werden musste, um das zu erfahren.
Ich musste nicht loslassen. Ich wollte alles loslassen, was nicht wirklich zu mir und meinen Überzeugungen gehörte.
Es hat mich gekostet, dass ich mich zwischendurch immer wieder sehr einsam fühlte, weil ich niemanden zum Austauschen hatte.
Aber es hat mir so viel mehr geschenkt.
Was in den ganzen Jahren wirklich passiert ist, habe ich in meinen Blogbeiträgen festgehalten und auch teilweise bei YouTube geteilt.
Viele fragen mich: „Aber wie war das damals? Was war der Auslöser?“
Ich kann mich an vieles gar nicht mehr erinnern. Es wurde überschrieben und hat keine Relevanz mehr.
Warum sollte ich mich an etwas aus der Vergangenheit erinnern, was mir nicht mehr gut tut?
Das wäre doch genau das, was in herkömmlichen Therapien gemacht wird: Immer wieder im alten Müll graben.
Wem bringt das was, wenn ich doch andere Ergebnisse haben will?
Jetzt ist der gegenwärtige Moment. Und nur jetzt kann ich entscheiden.
Die weiße Leinwand meiner Zukunft
Was ich auf meiner Leinwand sehe?
Eine weiße Leinwand.
Was da draufkommt?
Keine Ahnung.
Ich bin im gegenwärtigen Moment, und das Leben malt das Bild.
Ich beobachte und achte darauf, dass es meine Lieblingsfarben sind.
Was ich jetzt anders mache?
Ich beobachte. Ich reflektiere. Ich reagiere darauf.
Es wird nichts bewertet, weil es ist, wie es ist.
Und ich kann es durch mein Denken und Fühlen beeinflussen.
Das ist die Freiheit der weißen Leinwand.
Ich bin aber auch die weiße Leinwand für meine Klienten
Lies diesen Erfahrungsbericht:
Energiearbeit…
Ein Begriff, mit dem ich lange Zeit nichts anfangen konnte…
Was ist das überhaupt? Wie funktioniert das?
Funktioniert es überhaupt?
Keine Ahnung…
Zu sehr bestrebt, nach den westlichen Ideologien, der Schulmedizin verfallen und der Kopf viel zu laut.
Und doch erlebte ich es wahrhaftig.
Meine kleine Tochter, von Geburt an sehr krank und auf künstliche Ernährung angewiesen.
Vor einiger Zeit hatte sie enorme gesundheitliche Schwierigkeiten und musste lange Zeit im Krankenhaus behandelt werden.
Es war fraglich, wie und ob sie diese Komplikationen durchstehen würde und zudem war ihre Leber, aufgrund der jahrelangen künstlichen Ernährung alles andere als im Normzustand.
Die Ärzte sprachen von „Werten im äußerst kritischen Bereich“
Meine Verzweiflung wuchs und Hilflosigkeit nahm einen großen Raum in mir ein.
Da rief ich Carola an, die schon seit vielen Jahren Teil meines Lebens ist und ich schilderte ihr die Situation.
Ihre Worte klangen ruhig, vertrauensvoll und zuversichtlich….
Ich lehnte mich im Kopf zurück und legte alles in ihre Hände.
Da war es wieder.
Dieses Wort Energiearbeit…
Wo die Ärzte nicht weiterkamen, übernahm sie…
Carola verband sich energetisch mit meiner Tochter.
Selbst ich als ehemalige Skeptikerin, ging vollends ins Vertrauen und ließ los…
Einige Tage später, kam ein Arzt von außerhalb auf uns zu -der für diesen speziellen Fall hinzugezogen wurde- und fragte welcher Arzt denn für die Berechnung der Infusion zuständig wäre, denn noch nie zuvor hatte er erlebt, dass ein Kind, das so lange künstlich ernährt wird, so herausragende Leberwerte vorzuweisen hatte.
Ich dachte, er hätte vielleicht die Patientin verwechselt, denn noch vor kurzem war doch alles so kritisch…
Und da wurde mir klar, es funktioniert!
Carola hat es geschafft, meine Tochter mit ihrer Energiearbeit, wieder in den Normbereich zu bringen.
Selbstheilungskräfte wurden aktiviert und schon einige Tage später, konnten wir aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Seitdem war jeder Zweifel meinerseits für alle Zeit ausgeräumt.
Ein Geschenk, das mich täglich daran erinnert, wie mächtig unsere Energie ist und wie man diese mit Wissen und Erfahrung verbunden, den Körper heilen kann.
Carola führte meine Tochter, auf den Weg der Gesundheit- durch Energiearbeit.
Das werden wir dir nie vergessen.
Tausend mal Danke
Für dich, der du dich hier erkennst
Vielleicht erkennst du dich hier wieder:
Du hast schon so viel ausprobiert. So viele Tools, Methoden, Affirmationen.
Und trotzdem fühlt es sich an, als würde es bei dir nicht so laufen wie bei anderen.
Das heißt nicht, dass du was falsch machst.
Das heißt, dass dein Weg tiefer geht.
Wenn du hier bist und das liest, bist du kein blutiger Anfänger mehr.
Du bist jemand, der bereit ist für den nächsten Level.
Und dieser Level ist nicht „mehr manifestieren“, sondern verkörpern.
Wenn du dich in meinen Beiträgen erkennst, hoffe ich, dass du auch entdeckst: Es gibt keinen Grund, dass du dich schämst oder klein fühlst.
Ja, im Moment ist es vielleicht wirklich nicht so toll.
Aber wenn du aufmerksam gelesen hast: Vielleicht ist es auch bei dir gerade ein Säuberungsprozess.
Du bist nicht hier und liest meine Blogs, wenn du blutiger Anfänger bist.
Du hast schon eine Reise hinter dir und vieles ausprobiert.
Vielleicht ist das, was du vermeintlich gerade verlierst, sogar von Vorteil.
Versuche nicht, es krampfhaft festzuhalten.
Du brauchst deine Hände für etwas anderes.
Es gibt keinen Zaubersatz
Ich wünschte, ich könnte dir einen Satz mitgeben, der alles leichter macht.
Aber die Wahrheit ist: Es ist ein Prozess. Und der muss durchlaufen werden.
Die Tatsache anzunehmen, das so ist, wie es ist, ganz ohne Bewertungen.
Kein Satz, keine Zauberformel. Das bringt nichts.
Es ist, wie es ist. Und es wird, was ich daraus mache.
Vielleicht nicht sofort. Aber irgendwann.
Und auch das ist egal, weil es gibt nur den gegenwärtigen Moment, in dem ich handeln kann.
Nicht alle Wege sind gleich
Manche Menschen brauchen einen Funken.
Manche brauchen ein Feuer.
Manche brauchen die Asche.
Und das ist okay.
Lass dir von niemandem einreden, dass dein Weg falsch ist, nur weil er länger dauert. Nur weil er härter ist. Nur weil er nicht dem Schema entspricht.
Dein Weg ist dein Weg.
Und wenn du gerade auf einer weißen Leinwand stehst, leer, aber frei, dann bist du nicht am Ende.
Du bist am Anfang.
Und jetzt kannst du malen, was immer du willst.
Wenn du Klarheit brauchst
Manchmal brauchen wir einen Perspektivenwechsel. Wir sind oft so eingeschränkt in unserer Sichtweise.
Wenn du das Gefühl hast, dass du Klarheit für deinen nächsten Schritt gebrauchen könntest – dann lass uns reden.
Ich biete Impulsgespräche oder manche nennen sie auch Seelengespräche. Keine Problemwälzerei. Kein endloses Kreisen.
Sondern: Atmen. Schauen, was wirklich los ist. Und dann den nächsten Schritt finden.
Vielleicht brauchst du einen Perspektivenwechsel. Vielleicht mehr Klarheit. Vielleicht einfach jemanden, der zwischen den Zeilen liest.
👉 Mehr Infos zu meinen Impulsgesprächen findest du hier.
Deine Gedanken?
Erkennst du dich in diesem Text wieder?
Ich würde mich freuen, wenn du einen Kommentar hinterlässt und teilst, wo du gerade stehst.
Bist du auch gerade auf der weißen Leinwand?
Gehst du durch das Feuer?
Oder bist du schon auf der anderen Seite?
Lass uns in den Austausch gehen. Ich freue mich auf deine Perspektive.
💬 Schreib mir in den Kommentaren oder, wenn du Klarheit für deinen nächsten Schritt brauchst, buche ein Impulsgespräch.
Für alle, die durch das Feuer gehen ihr seid nicht allein.