Du bist nicht für Spezialisten gemacht.

Du bist nicht für Spezialisten gemacht.

Alle haben dein Symptom behandelt. Niemand hat dich gesehen. Das ist der Unterschied. Und genau da fange ich an.

Coaching Bubble — warum du nicht für Spezialisten gemacht bist.

Weißt du was? Du hast die Coaching Bubble durch. Alles gegeben und trotzdem gefühlt kein Stück weiter zu sein… Ich kenne das und in diesem Blog erfährst du, warum es so ist.

Was Spezialisten übersehen

Wahrscheinlich wirst du denken „oh man, schon wieder eine die verspricht, was sie nicht hält…“

Und weißt du was, mir ging es damals ganz genau so und genau deshalb verspreche ich dir gar nichts. Ich kann dir deinen Weg nicht abnehmen und auch nicht vorhersagen, wie dein Leben verlaufen wird. Aber ich sehe deine Möglichkeiten. Nur, was du daraus machst ist deine Entscheidung. Jeden Tag.

Warum es bisher für dich nicht funktioniert hat, wie du es dir gewünscht hast, lag nicht daran, dass das, was du bisher gemacht hast falsch war oder du unfähig warst, sondern daran, dass „Spezialisten“ sich um die Symptome kümmern. Um das, was schon offensichtlich ist, um deine Probleme.

Was sie nicht berücksichtigen ist, dass PRO-bleme für dich sind und sich dahinter blinde Flecke verstecken. Warum sollte ich dir erzählen, was du schon weißt? Weil du dann eine weitere Bestätigung bekommst? Willst du das? Ich glaube davon hattest du in der Vergangenheit genug oder?

Und ich sage dir noch was.

Es braucht Mut, das zuzugeben. Dass es trotz allem noch nicht stimmt. Die meisten schweigen darüber — weil sie denken, der Fehler liegt bei ihnen.

Er liegt nicht bei dir.

Getriggert? Gut.

Wenn du hier bist und dich von dem was ich schreibe getriggert fühlst, dann gratuliere ich dir herzlich, denn jetzt kannst du entscheiden, ob du weiterhin Pflaster kleben möchtest oder ob du bereit bist einen nächsten tieferen Schritt zu gehen.

Dein Bauchgefühl reagiert bereits und wahrscheinlich hast du in der Bubble gelernt, dass wenn es sich nicht gleich toll anfühlt, du nicht weitergehen solltest. Ich sage, gerade dann solltest du einen 2. Blick riskieren, denn genau hier könnte für dich der Durchbruch sein und nein, der fühlt sich nicht sanft aufgehoben an.

Ich weiß wie sich das anfühlt.

Dieses Zögern. Diese leise Stimme die sagt — vielleicht ist das diesmal was anderes.

Und dann die andere: schon wieder hingefallen auf so was.

Beide Stimmen kenne ich. Nicht aus einem Lehrbuch.

Was der Markt dir verkauft

Ich glaube, dass es Zeit wird mal alles zu hinterfragen, was so auf dem Markt unterwegs ist.

Hochsensibel? Du musst dich schützen, solltest keine Trigger an dich ran lassen und immer liebevoll und sanft mit dir sein… Natürlich sollst du dich jetzt nicht gleich bis aufs Blut foltern und jedem Auslöser hinterherjagen. Aber wohin hat dich der ganze Schutz gebracht? Du hast doch nie gelernt mit deiner Hochsensibilität umzugehen, sie wirklich kennenzulernen oder? Stattdessen wurden dir Zusatzkurse angeboten, wie du deine Hellsinne trainierst und deine Chakren ausbalancierst. Ein kluger Schachzug und marketingtechnisch einwandfrei.

Du suchst niemanden, der dir Geheimnisse verrät, die du in MasterClasses mit 1000 anderen Teilnehmern ganz pssst — streng geheim — vermittelt bekommst. Diese MasterClass wird aber schon zum xten Mal gelauncht und du kannst dir vorstellen, wie viele Menschen mit diesem Top Secret rumlaufen. Ehrlich, glaubst du den Schwachsinn noch?

Dir wird erzählt, dass du dich nicht mehr kleinmachen musst, dass du genau richtig bist, wie du bist — und im nächsten Absatz sollst du irgendwelche Formeln aufsagen, die genau dir helfen.

Wenn du es nur ernst genug meinst und innerlich schon soweit bist, dann stehst du morgen früh auf und bist in der neuen schönen Welt.

Die Wahrheit

INNERE HEILUNG IST EIN PROZESS — und der hält sich nicht an Zeitpläne und auch nicht an ein 10 Schritte Programm. Und ganz ehrlich, wer bestimmt eigentlich wer weiter ist als andere? Ist das nicht ein Widerspruch in sich?

Auf deinem Weg ist nur eins wichtig: finde deine eigene Wahrheit, vertraue dir selbst und deinem eigenen Tempo. Erwarte nichts und sei im Frieden mit dem, was jetzt für dich bereit ist.


Und wenn du dich noch fragst ob du an der richtigen Stelle bist —

ich wünschte, du könntest dich mit meinen Augen sehen.

Was fühlst du?

Spür deinen Körper.

Mehr musst du nicht tun, wenn du fühlst, dass es Zeit ist für dein Impulsgespräch.

Impulsgespräch

Carola Baum Aufgeben ist keine Option
Loslassen ist kein Zauberspruch

Loslassen ist kein Zauberspruch

Loslassen, warum es kein Trick ist und wie es wirklich funktioniert

Fünf Tage. Fünfzehn Stunden täglich. Eine neue Webseite. Und am sechsten Tag saß ich da und habe geheult.
Nicht weil ich versagt hatte. Sondern weil ich endlich bereit war.
Loslassen ist kein Spruch. Kein Kurs. Kein Trick.
Es ist ein Sterben. Und niemand redet darüber.

Loslassen ist kein Zauberspruch. Es ist ein Sterben.

Ich sage dir mal, was mir diese Woche passiert ist.

Fünf Tage. Fünfzehn Stunden pro Tag. Eine neue Webseite.

Die Texte waren schön. Das Design war schön. Alles war schön. Und trotzdem stimmte irgendwas nicht. Diese perfekte Oberfläche hat genau das geschluckt, wofür ich stehe, diese Herzverbindung, diese Seele, dieses Ich.

Am sechsten Tag saß ich da und habe geheult.

Nicht weil ich versagt hatte. Sondern weil ich endlich bereit war.

Was Loslassen wirklich ist und was es nicht ist

In der Coaching-Bubble hört man das ja ständig: Lass los. Manifestiere. Affirmiere. Als wäre Loslassen so ein schnelles Aufräumen in der inneren Schublade.

Das ist kompletter Unsinn.

Loslassen ist kein Trick. Es ist kein 8-Wochen-Kurs. Es ist kein Spruch, den du dir morgens vor dem Spiegel sagst.

Loslassen ist ein Prozess. Und er dauert so lange, wie er dauert.

Und das Härteste daran? Du musst wirklich bereit sein, die Konsequenz zu tragen. Nicht theoretisch bereit. Sondern wirklich. Bis auf die Knochen.

An dem Abend, an dem ich sagte: Okay. Dann schmeiße ich alles hin. Dann gehe ich zurück zum Alten. Dann ist das eben so, in diesem Moment, wo mir wirklich alles egal war, wo ich keine Energie mehr hatte, irgendetwas festzuhalten, da hat es geklickt.

Nicht vorher. Danach.

Das Vakuum, das entsteht

Es gibt diesen Moment im echten Loslassen, den kenne ich inzwischen. Er fühlt sich an wie ein Vakuum.

Keine Gefühle für das Alte. Keine Gefühle für das Neue. Einfach – Stille.

Und in dieser Stille ist Platz. Platz für das, was wirklich sein soll.

Die Webseite? Ich habe danach nur noch die Farben justiert. Die Schriften angeglichen. Und auf einmal, leuchtete sie. Dieselben Texte wie vorher. Plötzlich ganz anders.

Nicht weil ich etwas Neues erschaffen hatte. Sondern weil ich endlich ich war.

Es sind mehrere Tode – nicht einer

Was ich dir sagen will, weil es niemand sagt:

Das ist kein einmaliges Ereignis. Kein großer Knall und dann ist alles anders.

Es sind Schichten. Eine nach der anderen. Wie eine Zwiebel, die sich schält.

Die alte Version von mir, sie ist nicht in einem Moment gestorben. Das waren Prozesse. Phasen. Kleine Abschiede und große. Und ja, manchmal habe ich auch getrauert um das, was geht. Das darf sein. Das gehört dazu.

Die Fledermaus als Krafttierbotschaft hat es heute Morgen nochmal auf den Punkt gebracht:

Altes darf gehen. Neues entsteht. Vertraue dem Wandel.

Und die Frage, die ich dir mitgeben möchte:

Gibt es etwas in deinem Leben, das du loslassen möchtest, aber vielleicht noch brauchst? Wofür brauchst du es noch?

Das ist die eigentliche Frage. Nicht was du loslassen willst. Sondern warum es noch da ist.

Die heimliche Funktion deiner alten Themen

Das ist der Teil, über den wirklich niemand spricht.

Manchmal halten wir an unseren schwierigsten Themen fest – nicht weil wir sie lieben. Sondern weil sie uns dienen.

Als Ausrede. Als Schutzwall. Als Gesprächsstoff. Als Beweis, dass wir nicht können, nicht wollen, nicht müssen.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Wie ich noch lange nach der Depression Ausreden aus dieser Zeit genutzt habe, die längst nicht mehr stimmten. Weil mir das Selbstvertrauen fehlte, einfach Nein zu sagen. Einfach ich zu sein, ohne Begründung.

Wenn du anfängst, diese versteckte Funktion deiner Themen zu sehen, verändert sich etwas. Du brauchst sie nicht mehr. Und dann – erst dann – kannst du sie wirklich gehen lassen.

Und weißt du, was dann passiert?

Du brauchst keine Ausreden mehr. Nein ist ein ganzer Satz. Grenzen brauchen keine Erklärung. Und andere werden das nicht in Frage stellen, weil deine Klarheit keinen Raum mehr lässt.

Der Seelenweg ist nicht sanft

Ich sage das mit aller Liebe: Der Seelenweg ist nicht sanft.

Und all diese Angebote, die dir versprechen, dich sanft zu begleiten, sanft aufzuwecken, das ist eine neue Abhängigkeit. Eine andere Verpackung, aber dieselbe Struktur.

Echte innere Freiheit entsteht nicht im geschützten Rahmen eines Kurses. Sie entsteht, wenn du bereit bist, wirklich hinzuschauen. Wenn du bereit bist, in diesem Vakuum zu sitzen. Wenn du aufhörst, auf Rettung zu warten.

Das kann erschrecken, wenn du es nicht weißt. Aber wenn du es weißt, wenn du erkennst, dass das Teil des Weges ist, dann kannst du es annehmen. Und darin ist so viel Kraft.

Für dich heute

Ich lade dich ein, heute mal ehrlich hinzuschauen:

  • Was möchtest du loslassen?
  • Wofür brauchst du es noch – ganz ehrlich?
  • Bist du bereit, die Konsequenz zu tragen?

Nicht als Aufgabe. Nicht mit Zeitplan. Sondern als Einladung.

Du weißt, wann du bereit bist. Dein Inneres weiß es immer.

Soul to soul. Carola


Wenn du gerade spürst, dass da was ist und gleichzeitig nicht weißt, ob du schon bereit bist:

Du musst nicht bereit sein.

Du musst nur schreiben.

Ein Satz reicht. Was gerade drückt, zieht, nicht loslässt. Mehr brauche ich nicht.

Die Energie fließt in jedem Kontakt. Nicht weil ich sie steuere, sondern weil sie schon auf dem Weg zu dir ist.

Und ja, wir werden vielleicht weinen. Herzlich gerne. Denn das ist keine Schwäche. Das ist Reinigung.

Schreib mir · oder ruf an: 0160 281 28 83

Hier findest du das Video zum Blog