Schicksalsschlag: Wenn die alte Normalität nicht mehr passt
Manchmal passiert etwas, das uns komplett aus der Bahn wirft. Und dann kommt der Moment, wo alle sagen: "Das Schlimmste ist vorbei."
Aber du stehst da und spürst: Ich kann gar nicht zurück zur Normalität. Was kommt nach der Stabilisierung?
Über den Weg, den niemand beschreibt und wie dein Tier dich dabei begleitet.
Schicksalsschlag überstanden und jetzt?
Manchmal passiert etwas in unserem Leben, das uns komplett aus der Bahn wirft.
Eine Krankheit. Ein Verlust. Ein Zusammenbruch.
Und dann kommt dieser Moment, wo alle sagen: „Das Schlimmste ist vorbei. Jetzt wird’s wieder normal.“
Aber du stehst da und spürst: Ich will gar nicht zurück zur Normalität.
Zurück zu was eigentlich? Zu dem Leben, das mich hierher gebracht hat? Zu den Mustern, die nicht mehr passen? Zu der Person, die ich war, bevor alles zerbrochen ist?
Vielleicht spürst du schon, dass dieser Schicksalsschlag nicht nur ein Unglück war. Sondern eine Tür. Ein Moment, in dem sich etwas zeigen durfte, das vorher im Verborgenen lag.
Und jetzt stehst du da. Stabilisiert, ja. Aber auch fragend.
Was kommt jetzt?
Der Moment danach
Ich kenne diesen Moment.
Vor anderthalb Jahren saß ich selbst da. Sechs Monate voller Schicksalsschläge lagen hinter mir. Menschen, die ich liebte, waren gegangen. Tiere, die mein Leben begleitet hatten, waren gestorben.
Ich war durch die Stabilisierung durch. Ich konnte wieder funktionieren. Aber da war diese Frage:
Und jetzt?
Alle um mich herum erwarteten, dass ich weitermache wie vorher. Dass ich „stark“ bin. Dass ich „nach vorne schaue“.
Aber ich wollte gar nicht nach vorne schauen, ohne zu verstehen, was gerade passiert war.
Ich wollte fühlen. Ich wollte verstehen. Ich wollte wissen, was diese Schicksalsschläge mir eigentlich zeigen wollten.
Und genau da fängt der Weg an, über den niemand spricht.
Was nach der Stabilisierung kommt
Wenn du einen Schicksalsschlag erlebt hast, durchläufst du Phasen.
Die erste Phase ist der Schlag selbst. Das Unerwartete. Das, was dein Leben aus den Angeln hebt.
Die zweite Phase ist das Überleben. Hier brauchst du professionelle Hilfe – Ärzte, Therapeuten, Menschen, die dich stabilisieren. Hier lernst du, wieder zu atmen. Hier baust du Resilienz auf.
Und das ist wichtig. Das ist die Basis.
Aber dann kommt die dritte Phase.
Die Phase, in der du merkst: Ich habe überlebt. Aber ich will nicht einfach nur weitermachen. Ich will verstehen.
Hier fängt der eigentliche Weg an.
Hier merkst du, dass du nicht mehr zurückkannst. Dass dein altes Leben nicht mehr passt. Dass etwas in dir sich verändert hat.
Und genau hier stehen die meisten Menschen fest.
Weil niemand ihnen sagt, was als Nächstes kommt.
Was du jetzt brauchst
Nach einem Schicksalsschlag brauchst du keine weiteren Methoden. Keine weiteren „5 Schritte zu…“-Programme. Keine Erklärungen, warum es so gekommen ist.
Was du brauchst, ist etwas anderes:
Eine Richtung.
Nicht ein Ziel. Nicht ein Plan für die nächsten 5 Jahre. Sondern eine Richtung, die sich STIMMIG anfühlt. Die nächste Entscheidung. Der nächste Schritt.
Klarheit.
Nicht Antworten von außen, sondern Klarheit von innen. Wer bin ich jetzt? Was fühlt sich jetzt richtig an? Was darf jetzt gehen?
Begleitung.
Nicht jemanden, der dir sagt, WAS du tun sollst. Sondern jemanden, der MIT dir fühlt. Der deine blinden Flecken sieht. Der dich hält, wenn es ungemütlich wird.
Und manchmal: Ein Tier, das dich erinnert.
Wenn dein Tier dich auf etwas hinweist
Ich arbeite seit 25 Jahren mit Menschen und Tieren. Und ich habe etwas beobachtet, das ich nicht mehr ignorieren kann:
Manche Tiere sind nicht einfach nur Haustiere.
Sie sind Engel auf Pfötchen. Verbündete. Wegweiser.
Du erkennst sie daran, dass herkömmliche Methoden bei ihnen nicht funktionieren. Dass sie auf DEINE Emotionen reagieren, nicht auf Kommandos. Dass sie dich spiegeln – manchmal so deutlich, dass es wehtut.
Und manchmal nehmen sie uns etwas ab.
Ich habe es so oft erlebt: Menschen, die Krebs hatten, die gesundet sind – und kurz danach stirbt ihr Hund an genau diesem Krebs.
Das ist kein Zufall.
Das ist Liebe auf einer Ebene, die wir oft nicht in Worte fassen können.
Falls du so ein Tier hast – eines, das dich herausfordert, das dich zwingt, hinzuschauen – dann ist das kein Problem. Das ist ein Geschenk.
Dein Tier zeigt dir, wo du noch nicht frei bist. Wo du noch festhängst. Wo du noch nicht bei dir angekommen bist.
Der Weg durch die Transformation
Was nach der Stabilisierung kommt, ist die Transformation.
Und hier wird’s ungemütlich.
Nicht, weil jemand dir das Leben schwer machen will. Sondern weil echter Wandel nicht im Kopf passiert. Sondern im Körper. Im Fühlen. Im Durchgehen.
Hier löst du eingeschlossene Emotionen. Hier legst du Masken ab. Hier gehst du durch Schmerz, um wirklich frei zu werden.
Das ist keine schnelle Lösung. Das ist kein Sprint. Das ist ein Prozess.
Und genau hier brauchst du manchmal jemanden, der mit dir geht.
Nicht jemanden, der dich in Watte packt. Nicht jemanden, der dir sagt „Alles wird gut“. Sondern jemanden, der dich hält, während du durch die Wellen gehst.
Ein Fundament aufbauen
Hier ist etwas, das mir selbst geholfen hat:
Du kannst ein Fundament aufbauen, BEVOR der nächste Schicksalsschlag kommt.
Nicht, um dich zu schützen. Sondern um stabil zu stehen, wenn die nächste Welle kommt.
Für mich war es die Natur. Das Waldbaden. Das bewusste Atmen. Das Erden.
Für dich kann es etwas anderes sein. Vielleicht kreatives Malen. Vielleicht Tanzen. Vielleicht etwas, das du schon lange nicht mehr gemacht hast, aber das dich ruft.
Setz dich hin. Füße fest am Boden. Augen geschlossen.
Atme drei Mal tief ein und aus.
Und spüre in dich hinein: Was ruft mich gerade? Was brauche ich JETZT?
Nicht das, was du gewohnt bist. Sondern das, was dich wirklich nährt.
Die Frage, die alles verändert
Nach einem Schicksalsschlag stellen sich viele Fragen.
Aber eine Frage ist wichtiger als alle anderen:
Wie möchte ich leben?
Nicht: Was soll ich tun?
Nicht: Was erwarten andere von mir?
Sondern: Wer möchte ich JETZT sein?
Leg eine Hand auf dein Herz. Eine Hand auf deinen Bauch.
Und spüre in dich hinein:
Wie möchte ich mich fühlen?
Wie möchte ich leben?
Was darf jetzt gehen?
Diese Frage verändert alles.
Weil sie dich nicht in die Zukunft katapultiert, sondern ins Hier und Jetzt bringt.
Wenn du bereit bist
Wenn du das Video gesehen hast und spürst: Das bin ich. Genau da stehe ich.
Wenn du merkst, dass dein Tier dir etwas zeigen will, aber du siehst es noch nicht ganz klar.
Wenn du nicht mehr nur überleben willst, sondern wirklich LEBEN.
Dann lade ich dich ein, einen Schritt weiterzugehen.
Ich arbeite nicht mit vorgefertigten Programmen. Ich arbeite nicht mit Langzeitbegleitung.
Ich gebe Impulse. Wenn du festhängst. Wenn du Klarheit brauchst. Wenn du einen blinden Fleck hast.
Du bist dein bester Coach. Aber manchmal brauchst du jemanden, der mit dir fühlt. Der sieht, was du noch nicht siehst.
Eine Einladung
Falls du spürst, dass dieser Weg dich ruft, dann melde dich gerne.
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Ich bin da. Für die Menschen, die tiefer gehen wollen. Die nicht mehr Pflaster kleben wollen. Die ihre Wahrheit finden wollen.
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Impulsfragen
Wo stehst du gerade? Bist du noch in der Stabilisierung oder schon im "Und jetzt?"-Moment?Gibt es etwas in deinem Leben, zu dem du nicht mehr zurück willst?Hat dein Tier dir in letzter Zeit etwas gezeigt, das du noch nicht verstehst?Was ruft dich gerade? Was möchte gelebt werden?