Loslassen oder Annehmen und warum das nicht dasselbe ist

Loslassen oder Annehmen und warum das nicht dasselbe ist

Du hast es versucht. Mehr als einmal. Und trotzdem bist du hier.

Das ist kein Zufall.

Vielleicht weil Loslassen nie wirklich dein Thema war.

Du bist schon einen weiten Weg gegangen. Hast immer wieder versucht, den Themen deiner Vergangenheit zu entkommen. Und warst vielleicht enttäuscht, dass es bei dir scheinbar nicht klappt wie bei anderen.

Heute habe ich etwas gelesen, das mich nicht losgelassen hat. Nicht weil es alte Wunden aufgerissen hat — die sind geheilt. Aber ich habe mich erinnert.

Es ging um Loslassen. Und darum, dass viele Menschen dabei vergessen was war — und dadurch in die Falle tappen, denselben Fehler wieder zu machen.

Ich sehe was gemeint ist. Aber für mich bedeutet Loslassen oder Annehmen etwas grundlegend anderes.

Loslassen oder Annehmen — das ist nicht dasselbe

Für mich bedeutet Loslassen, dass es keine Macht mehr über mich hat. Wenn es das nicht mehr hat, wird es seltener in meiner Erinnerung sein. Und dann verschwindet es.

Solange du aber versuchst loszulassen, willst du kontrollieren. Und Kontrolle gibt dem, was du loswerden willst, nur mehr Futter.

Was ich dir stattdessen empfehle: Annehmen. Wenn du es annehmen kannst — nicht gut finden, nicht feiern, einfach annehmen — dann hat es keine Macht mehr über dich. Deine Gedanken werden wieder frei. Für schöneres.

Wenn dich das Thema Vermeidung interessiert — ich habe hier bereits darüber geschrieben, was wirklich passiert wenn wir glauben wir lassen los 

Der Morgen, an dem ich es verstanden habe

Ich war mal bei einem Morgenspaziergang mit Rosi. Dichter Nebel, man konnte kaum drei Meter sehen. Irgendwo dahinter wollte die Sonne durch, aber noch nicht.

Die ganze Zeit dieser eine Glaubenssatz. Er ließ mich nicht los. Alles was er mir angetan hatte, was er aus mir gemacht hatte. Es tat weh. Auch körperlich. Ich heulte.

Aber es gab kein Zurück. Weil jetzt der richtige Moment war.

Ich kam an einem Bachlauf an. Fließendes Wasser. In solchen Momenten immer eine Unterstützung.

Und als ich bereit war — kam die Sonne durch.

Klingt kitschig. War aber so.

Danach konnte ich es nicht mal mehr benennen, was losgelassen hatte. Es hatte keinen Namen mehr. Keine Energie mehr. Es war einfach weg.

Es ENTwickelt sich, was irgendwann mal VERwickelt wurde

Nicht nach Zeitplan. Nicht auf Kommando. Ist es nicht so, dass wir versuchen alles zu kontrollieren? Sogar die Ergebnisse? Aber so funktioniert Energiearbeit nicht. Du bekommst das, wofür du jetzt bereit bist.

Bei mir war es immer so, dass ich vorher nicht weiß, was passieren wird. Ich kann ja immer nur nachträglich Rückschlüsse ziehen. Es ist ja auch nicht so, dass ich mich hinsetze und sage: so, jetzt machen wir mal den Glaubenssatz weg.

Es ist ein Prozess. Der entwickelt sich einfach, wenn du bereit bist anzunehmen, was gerade da ist.

Du bist ein Fühlwesen

Weißt du was mich wirklich auf den Keks geht?

Dieses ganze Coaching und Spiri Bubble Gequatsche. Jeder macht es in 5 Schritten und verrät Geheimnisse, die nur die engsten 2000 Menschen kennen.

Du bist ein Fühlwesen. Du weißt das doch schon längst aber warum zweifelst du noch an dir? Das hast du gar nicht nötig. Also fang an dich in das zu fühlen, was gesagt wird.

Was klingt für dich echt? Fühlst du, wenn jemand die Erfahrung gemacht hat — oder wenn er dir was verkaufen will und sein Wissen auch nur erworben ist?

Weißt du, nur weil es im Buch steht muss es nicht stimmen. Nur weil es jemand anders so erlebt hat, muss es für dich nicht genauso sein. Du bist ein Individuum. Erinnerst du dich noch daran? Was ist deine Wahrheit? Atme, schließ deine Augen. Atme, was fühlst du?

Und wenn du magst — hier findest du weitere blinde Flecke, die du vielleicht noch nicht gesehen hast.

Ich weiß, dass du nicht mehr suchst. Dennoch hat dich etwas hierher geführt.

Nein, ich sage dir nicht wie du funktionierst und auch nicht wie es sich für dich anfühlen wird. Aber ich kann dir sagen, was ich spüre und wie ich dich ohne deine Geschichten wahrnehme.

Dich dabei zu unterstützen, dass du dich an deine eigene Wahrheit erinnerst — das ist meine Seelenaufgabe.

Schreib mir — ich freue mich auf dich.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Lies hier gerne weiter und hinterlass gerne einen Kommentar. Vielen Dank für dein Interesse.

Ungeduld auf dem Seelenweg – Warum dein Prozess kein Treibhaus ist

Ungeduld auf dem Seelenweg – Warum dein Prozess kein Treibhaus ist

Dein Seelenweg ist kein Treibhaus. Aber die Bubble verkauft ihn gerne so.

Was wirklich wächst und warum Ungeduld dein größter Feind ist.

Stell dir vor, dein Jahr würde wie ein Garten funktionieren. Es gibt Phasen, wo du etwas sähst, es gibt Phasen des Wachstums, Phasen der Stille und des Ausruhens und des Vorbereitens. Je nachdem, was du für dich erschaffen willst.

Was dabei ganz wichtig ist: den natürlichen Zyklus zu berücksichtigen.

Die Bubble und der Treibhauseffekt

Die Coaching-Bubble nutzt oft einen Treibhauseffekt. Alles muss schnell gehen, wird manipuliert und du wunderst dich vielleicht, warum es sich nicht rund anfühlt. Das liegt daran, dass etwas auf der Strecke bleibt.

Erinnere dich an den Geschmack frisch geernteter Erdbeeren aus dem Garten. Oder frischgezapfter Tomaten vom Strauch. Ich hatte mal einen Garten — und kann dir sagen, die Jahre danach konnte ich kein Obst und Gemüse aus dem Supermarkt essen.

Das ist auch in deinen Prozessen so. Jede Phase braucht gewisse Zutaten, besondere Pflege und die Zeit, die sie braucht um zu reifen.

Die Tücken der Ungeduld zeigen sich übrigens nicht nur auf dem Seelenweg — sie beeinflussen deinen ganzen Alltag.

Wie das mit der Selbsttäuschung zusammenhängt, die dabei entsteht — das habe ich hier beschrieben.

50 Pflänzchen in einem Schuhkarton

Ich erinnere mich, als ich kleine Pflänzchen gekauft hatte für eine Blumeninsel, die in bestimmter Reihenfolge angelegt ein wunderschönes Bild ergeben sollten. Ich bestellte also für — keine Ahnung wieviel Quadratmeter — und bereitete das Feld entsprechend vor.

Dann kamen sie. Ein Karton, noch einer, hä? noch einer… Gefühlt nahm das kein Ende und letztendlich waren ca. 50 Pflänzchen in einem Schuhkarton. Was war ich enttäuscht.

Also Pflänzchen ab in den Rucksack, aufs Fahrrad geschwungen und ab in den Garten. Ich saß fast täglich davor und versuchte zu beobachten, wie sie sich entwickelten. Das ging mir natürlich zu langsam — und ich dachte, vielleicht ist es der falsche Platz. Also mussten die ersten bereits nach ein paar Tagen umziehen.

Du kennst den Spruch: „Nur die Harten kommen in den Garten.“ Er geht noch weiter: „und die ganz Harten überleben bei Carola.“

Viele Köche verderben den Brei

So ist das auch bei dir, wenn du mit diversen unterschiedlichen Methoden, Techniken und Tools arbeitest. Woher willst du wissen, was nun wirklich geholfen hat? War es der letzte Workshop — oder ist der einfach auf den vorbereiteten Boden getroffen, sodass er jetzt wachsen kann?

Oder machst du so viel unterschiedliche Dinge, die sich gegenseitig negativ beeinflussen? Viele Köche verderben den Brei. Auch den Spruch kennst du.

Und falls du dich fragst, ob Spezialisten da wirklich weiterhelfen — das habe ich hier mal genauer angeschaut.

Warum manche Dinge auch nach dem Workshop nicht loslassen — das erkläre ich hier.

Ungeduld aushalten — das Schwerste überhaupt

Wie leicht fällt es dir, dir die Zeit zu geben, die du gerade benötigst?

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, wirst du erkennen, wann du festgesteckt hast. Und jetzt bist du hier und fragst dich vielleicht, warum du die eine oder andere Lektion wiederholen musstest. Vielleicht lag es gar nicht daran, dass du noch etwas lernen solltest — sondern einfach daran, dass du zu schnell sein wolltest.

Weißt du eigentlich wie schön es ist, die einzelnen Prozesse und Phasen bewusst zu erleben? Viele erlauben sich gar nicht hinzusehen — sich dafür wertzuschätzen, was sie da eigentlich gemeistert haben. Auch das gehört unbedingt zum Bewusstseinsprozess dazu.

Vielleicht gibt es diese Momente, wo du von einer MasterClass zur nächsten gehst oder ein Seminar nach dem anderen abarbeitest. Du bist so beschäftigt, dass du gar nicht mitbekommen kannst, ob da jetzt was passiert oder nicht.

Ist es nicht so, dass dir von außen sogar noch zusätzlich Druck gemacht wird? Vielleicht fühlst du dich noch nicht gut genug, nicht weit genug — und weißt du was? Das ist der größte Killer überhaupt.

Du bist soweit, wie du halt bist. Punkt.

Was würde passieren, wenn du einfach sagst: „Stopp. Ich will das nicht mehr.“

Ich sag es dir: Es kehrt Ruhe ein. Tiefe Ruhe. Und dann entscheidest du, was du wirklich willst — weil du anfängst, dich und deine Bedürfnisse zu spüren.

Was Ungeduld mit deinem Körper macht — und warum er oft der erste ist, der Stopp sagt — das habe ich hier beschrieben.

Wie das mit einer echten Entscheidung zusammenhängt — das habe ich hier geschrieben.

Die Phasen — wie sie sich bei mir gezeigt haben

Ich weiß, wie es sich anfühlt. Wie Stillstand. Oder sogar wie Rückschritte. Der Zwang weiterzumachen wird fast unerträglich. Beim Sport würdest du es den inneren Schweinehund nennen, der dich zum Stillstand zwingt und dir beim nächsten Einkauf eine Tüte Chips in den Einkaufswagen schmeißt. Ohne dass du es mitbekommst.

Der Drang sportlich zu werden war bei mir nie so groß, dass ich mich dagegen hätte wehren müssen. In meinen persönlichen Prozessen musste ich mich zur Ruhe anfangs zwingen. Dann habe ich erkannt, dass diese Phasen wichtig sind.

Diese Phasen haben sich bei mir so gezeigt:

— suchen, ausprobieren, verändern — transformieren — verkörpern — synchronisieren — reanimieren — integrieren

Besonders das Verkörpern — Ungeduld, Wurzeln und die Kunst wirklich zu verkörpern — ist eine eigene Geschichte wert.

Deine eigene Wahrheit — sie wartet nicht auf den nächsten Workshop

Vielleicht weißt du gar nicht, warum du dich eigentlich so hetzen lässt. Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt, an dem du entscheidest, dich auf deine eigene Wahrheit einzulassen.

Denn ist es nicht so, dass du einfach noch nicht weißt, wer du wirklich bist? Deine eigene Wahrheit zu entdecken gibt dir das, was du vielleicht auch suchst: Freiheit. Und die ist in dir — wenn du dich entdeckst. Nicht wenn du andere danach fragst, wer du bist.

Mach die Augen auf — nicht für die Welt da draußen. Für dich.

Wenn du spürst, dass du bereit bist, deinen eigenen Weg zu navigieren — ohne den nächsten Workshop, ohne fremde Landkarten — dann schau dir den Seelenkompass an. Der zeigt dir, wo du wirklich stehst.

Und wenn du lieber erst im Gespräch spürst, was jetzt dran ist — dann ist ein Impulsgespräch der richtige nächste Schritt.

Wie sind deine Erfahrungen? Schreib es gerne in die Kommentare.

💌 Soul to Soul — Carola

Selbsttäuschung – Eine Anleitung in vier Schritten

Selbsttäuschung – Eine Anleitung in vier Schritten

Selbsttäuschung ist kein Fehler. Sie ist ein Angebot. Und die meisten nehmen es gerne an.

Hier kommt die Anleitung — damit du garantiert auf dem neuesten Stand bleibst.

Du willst das wirklich wissen? Gut. Dann machen wir das richtig.

Du scrollst täglich an Bildern vorbei, die nicht echt sind. Du liest Versprechen, die sich gut anfühlen aber nichts verändern. Und irgendwo weißt du das. Trotzdem machst du weiter. Ich auch — ich habe mir KI-Bilder erstellen lassen und „Wie lange lässt du dich noch verarschen?“ drübergeschrieben. Die Kommentare waren begeistert. Über die Bilder.

Willkommen in der Selbsttäuschung.

Schritt 1: Schau nur hin. Lies nie.

Neulich habe ich ein Experiment gemacht. Ich habe mir KI-Bilder erstellen lassen — schlank, perfekt ausgeleuchtet, toller Blazer. Und fett drübergeschrieben: Wie lange lässt du dich noch verarschen?

Die Kommentare? Wunderschön. Strahlend. Toll siehst du aus.

Niemand hat den Text gelesen.

Ich habe in den Kommentaren geschrieben, dass das nicht echt ist. Dass ich nicht mal in jungen Jahren so aussah. Es hat nichts geändert. Die Bilder wurden trotzdem verteidigt. Weil sie so schön sind.

Das ist nicht mehr Selbsttäuschung. Das ist eine Entscheidung.

Und wenn du wissen willst, wie sich das anfühlt wenn man aufhört, sich selbst zu belügen — das habe ich hier geschrieben.

Selbsttäuschung funktioniert am besten, wenn man gar nicht erst nachschaut. Das spart Zeit und unbequeme Fragen.

Authentisch oder Fake
Dein Hund als Wegweiser und Spiegel deiner Seele

Schritt 2: Mal alles an.

Jemand findet einen Kieselstein. Schön, glatt, echt. Aber reicht ja nicht. Also Farbe drauf, ein bisschen Glitzer — und schwups, sieht aus wie ein Edelstein.

Alle sind begeistert.

Der Kieselstein ist verwirrt.

Du kannst das auch mit dir machen. Filter, Formeln, Masterclasses. Pssst — streng geheim, nur 1.000 andere wissen das auch. Das Gefängnis sieht danach viel hübscher aus. Verändert hat sich innen nichts, aber es glitzert.

Ich habe das selbst ausprobiert — und in diesem Blog geschrieben, warum es sich trotzdem falsch angefühlt hat.

Schritt 3: Bleib beschäftigt. Immer.

Mit 30 oder 40: Kinder. Job. Keine Zeit. Vielleicht später.

Mit 50: Yoga. Klangschalen. Trommeln. Ich mache so viel für mich. Ja. Stimmt. Nur nicht tief.

Mit 60: Lohnt sich das noch? Und wenn ich mich verändere und mein Mann macht nicht mit?

Mit 70 oder 80 sitzt du dann da. Alleine vielleicht. Und weißt nicht, wer du bist. Weil du dein Leben lang für alle anderen da warst.

Aber du warst schön beschäftigt. Das zählt.

Was dabei wirklich passiert, habe ich in diesem Video erzählt. Schau rein, wenn du magst.

Und falls du gerade merkst, dass du Veränderung willst aber immer wieder Ausreden findest — dann lies das hier.

Schritt 4: Wähle immer das Glitzernde.

Das Echte ist oft unspektakulär. Verwuschelte Haare. Hundeschnauze im Gesicht. Lachen das weh tut und trotzdem rauskommt.

Das Glitzernde verspricht mehr. Fühlt sich besser an. Und solange du das Glitzernde wählst, musst du nie wirklich hinschauen. Nie wirklich fühlen. Nie wirklich du sein.

Blinde Flecken halten dich genau da — im Komfortablen. Das ist keine Schwäche. Das ist menschlich.

Aber irgendwann reicht Glitzern nicht mehr.

Wenn du merkst, dass du aufgehört hast, dich selbst zu täuschen — oder gerade mittendrin bist — dann weißt du, warum du das hier liest.

Du wirst es nicht sehen. Aber du wirst es fühlen.

Vielleicht ist jetzt der Moment für ein Impulsgespräch. Oder du schaust erst noch mal, was Spezialisten übersehen.

Du entscheidest. Jeden Tag neu.

💌 Soul to Soul — Carola

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Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht

Verborgene Talente – du kannst es schon, du weißt es nur nicht

Du kannst nichts? Falsch. 

Du kannste es schon. Nur nicht so, wie die Bubble es dir beibringen will.

Dein Talent liegt direkt vor deiner Nase

Weißt du eigentlich, dass du ganz viele Verborgene Talente hast, die du täglich anwendest ohne es zu wissen?

Ja, genau. Vielleicht hat dir auch schon jemand mal ein Komliment dafür gemacht, wie du eine bestimmte Sache machst und du hast abgewunken, weil es für dich so selbstverständlich ist.

Oder du beobachtest etwas und denkst sofort „ach, das ist ja einfach“ und andere rudern wie wild und bekommen es nicht hin.

Das lustigeist, du hast nicht mal einen Namen für das, was du da machst, aber ein bestimmtes Thema zieht dich immer wieder magisch an.

Das Korsett, das niemand braucht

Du beschließt es zu lernen und sitzt dann in diesem Kurs, gibst dir alle Mühe der Welt und stellst fest „na toll, bin ich die einzige, die das nicht hinbekommt?“

Bei mir war das die Tierkommunikation.

Ich wollte es unbedingt lernen. Also ab zum Kurs und kam mit einem Fragenkatalog zurück. Lucy guckte mich an und fragte ob das wirklich mein Ernst sei.

„ja klar. ich muss üben.“

„aha…“ sagte sie und ging weg. Ich folgte ihr…

Dann kamen meine Fragen, wie es im Plan stand und bekam natürlich keine Antworten. Stattdessen legte sich Lucy zur Wand aber ich spürte ihren verständnislosen Blick trotzdem.

Irgendwann fing ich an zu heulen, weil alle TK können nur ich nicht.

Lucy schaute mich an und sagte „was meinst du, was wir hier machen?“

„wir unterhalten uns“ — sie schaute mich fragend an — „und?“

Ich heulte noch ne Runde und sagte „ich werde es wohl nie lernen.“

Lucy schüttelte den Kopf. „dir ist echt nicht mehr zu helfen…“

Was meinst du? Hast du dich bereits entdeckt? Kommt dir dieses Gefühl bekannt vor? Dann könnte das ein Hinweis auf dein verborgenes Talent sein.

Liebe ist alles was zählt. Ich wusste es nur noch nicht.

Dann gehst du traurig und frustriert nach Hause und machst genau DAS, was du nicht kannst — nur auf deine Art.

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Kommt dir das bekannt vor?

Wenn du dich in die Beispiele hineinversetzt wirst du erkennen, dass es bei dir vielleicht um andere Themen geht — aber im Grunde ist es das gleiche. Du weißt es schon. Du erkennst vielleicht nur dein besonderes Talent noch nicht an.

Ich hatte eine Kundin, die konnte von den Lippen lesen. Nicht, weil sie es gelernt hatte. Für sie war es so normal, dass sie es gar nicht merkte und schon gar nicht als Talent angesehen hatte.

Andere mehr als sich selbst

Erkennst du dich darin wieder?

Vielleicht ist es bei dir auch so, dass du anderen mehr vertraust als dir selbst. Wusstest du, dass das das meistverbreitete Phänomen überhaupt ist?

Kein Name, kein Schleifchen

Ich war schon immer ein Spätzünder und bis ich eingesehen habe, dass ich das nicht lernen muss, weil es schon immer da war — oh man, das hat gedauert.

Vielleicht lag es aber gar nicht daran, dass ich ein Spätzündi war, sondern eher daran, dass ich mir selbst keine besonderen Fähigkeiten zugestanden habe.

Mich hat viel mehr gewurmt, dass ich keinen Namen hatte für das, was ich da eigentlich mache. Alle hatten schicke Namen, konnten was anbieten mit Schleifchen drum. Und ich?

Ich hatte „keine Ahnung was das ist aber es funktioniert.“

You name it – Warum Energiearbeit keinen Namen braucht

Ich meldete mich zum nächsten TK Kurs an. Am 2. Tag durfte Cecilia mit. Ich stellte die Dozentin und Cecilia einander vor.

Cecilia hat es aber so verstanden, dass sie natürlich die Dozentin ist.

Irgendwann guckte sie hoch „und? willst du nicht mal für Ruhe sorgen?“

Ich sagte ihr, dass wir nur Teilnehmer sind.

Sie guckte mich an „seit wann das denn?“

Oh ja, genau so. Du spürst es auch oder? Nicht in meiner Geschichte — aber in deinem System. Vielleicht spricht dein Körper gerade zu dir und erinnert dich daran, was in dir verborgen ist.

Engel auf Pfötchen und Hufe

Auf deine Art

Vielleicht ist dir auch schon mal aufgefallen, dass du etwas lernen wolltest und du das Gefühl hattest „meine Güte, ist das umständlich.“

Es war für dich fast schon körperlich spürbar. Oder du versuchst und machst und tust und dann gibst du auf, weil du dir damit ein Korsett anlegen lässt.

In dem Moment hast du vielleicht verstanden, dass du es die ganze Zeit machst — nur halt auf deine Art.

Rosi war gerade in der Pubertät. Also meldete ich uns zum Anti Giftköder Wochenende ein. Dann ging es los und ich dachte nur „??? hä ???“

Nachdem die aktiven Teilnehmer mit ihren Übungen fertig waren, ging ich mit Rosi den Parcours ab. Es dauerte keine halbe Stunde und Rosi verstand, dass sie mich fragen soll, wenn sie Pizza, Döner oder sonst was leckeres findet…

Ich musste die ganze Zeit lachen.

Ich kann nichts, was von der Stange kommt.

Und weißt du was? Ich habe schon immer mit meinen Tieren gesprochen und auch Seelenkontakte gehabt. Ich wusste es nur nicht.

Dein blinder Fleck macht sich gerade bemerkbar und sagt: „ja genau, sieh mich an…“

Dein blinder Fleck macht sich gerade bemerkbar und sagt: „ja genau, sieh mich an…“

Überall Spiegel und du siehst dich nicht

Genau, überall Spiegel und du siehst dich nicht.

Wenn du dir die Zeit nimmst, atmest und einfach mal ganz ruhig stehst, dabei in den Spiegel siehst, dann erkennst du, wer DU wirklich bist.

Deine Talente und Fähigkeiten. Und dann wird dir auch klar, dass du nur deiner Wahrheit folgen musst und niemanden mehr fragen brauchst, wer du wirklich bist.

Wie kann ich ich sein, wenn ich nicht weiß wer ich bin?

Nimm den Hörer und ruf an. Nicht, weil du mich brauchst, sondern weil dir vielleicht nur noch jemand fehlt, der dich wirklich fühlt und sieht, wer du wirklich bist.

Carola Baum Aufgeben ist keine Option

Wer ist Carola?

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Warum Herzwände bleiben – auch nach dem Workshop

Wieder ein Workshop-Wochenende. Wieder das Gefühl: „Diesmal klappt es.“

Dann nach zwei Wochen: nichts. Was ist los mit dir?

Ich sag’s dir: Mit dir ist alles in Ordnung.

Und wieder hast du ein Wochenende mit MasterClasses, Workshops oder Seminaren verbracht. Und wieder hast du das Gefühl „Yes, diesmal ist es anders. Diesmal habe ich den Durchbruch.“

Dann kommst du nach Hause und langsam flacht die Gruppendynamik ab. Vielleicht hast du jemanden, dem du deine Erfahrungen mitteilen kannst, dann flackern noch mal kurz die jubelnden Emotionen hoch und die Hoffnung dahinter. Vielleicht bist du aber auch allein. Du sitzt da und reflektierst. Hmmm, fühlt sich immer noch unverändert an.

Eine, zwei oder drei Wochen später ist es immer noch so. Du hast es verstanden und du bist ja auch schon so lange damit beschäftigt. Was ist los mit dir?

Mit dir ist alles in Ordnung

Ich sag’s dir. Mit dir ist alles in Ordnung.

Und weißt du was, viele in den ganzen Jahren, die ich in diesen Kursen und Veranstaltungen getroffen habe, haben nur erwartungsgemäß mit dem Kopf genickt, weil sie sich nicht in die Karten schauen lassen wollten. Hat es bei ihnen funktioniert? Genauso wie bei dir.

Es fühlte sich gut an. Die Gruppenenergie ist ansteckend. Und vielleicht wurdest du sogar auserwählt für eine Demonstration. Wer gibt denn da schon zu, dass er oder sie nichts fühlt?

Weil ich einfach mitgespielt hatte

Meine Erfahrung: Ich war in einem Online Seminar zum Thema Vergebung. Ich fand es zunächst gut, wie viele andere Sachen auch. Aber gebracht hat es nichts.

Ich wurde ausgewählt ein Thema loszulassen. Es gab Rituale, alles ganz huuuuh und haaaaah. Dann wurden Formeln aufgesagt und mit einer Feder à la Harry Potter herumgewedelt. Als ich nach dem 3. Durchgang immer noch nichts spürte, wurde die Veranstalterin schon etwas ungeduldig.

Was machte ich? „Ah ja, jetzt ist es durch und weg.“

Warum? Weil ich einfach mitgespielt hatte. War es die Wahrheit? Nein.

Warum hatte es nicht funktioniert? Weil ich zu dem Zeitpunkt überhaupt noch keinen emotionalen Zugang zu mir hatte. Ich war noch so weit von mir entfernt, der Mond hat dazwischen Platz gehabt.

Mein Kopf hatte verstanden. Aber mein Herz? Das war noch verschlossen. Kopf, Herz, Energiefeld – die laufen nicht im gleichen Tempo. Und bei mir war das Herz einfach noch nicht bereit.

Durch Cecilia – 7 Jahre nach ihrem Tod – bekam ich Bilder. Was Liebe ist, wie sich Liebe anfühlt. Kopf hat begriffen. Herz? Wurde berührt, hab nur geheult – aber fühlen konnte ich es noch nicht. Das dauerte noch.

Mehr dazu:

Aber was, wenn andere dasselbe machen?

Es ist so frustrierend. Bei allen funktioniert es. Sie machen ihre Vergebung Rituale, sprechen Affirmationen oder meditieren regelmäßig. Ein Glaubenssatz nach dem anderen verabschiedet sich und der Rest wird weggeklopft.

Und bei dir? Du setzt deine Maske auf und nickst brav, weil alle das erwarten.

Aber was, wenn andere dasselbe machen, weil sie sich nicht trauen zuzugeben, dass diese Techniken nur an der Oberfläche etwas bewirken? Ja, im ersten Moment fühlt es sich gut an. Aber wie schnell ist es vorbei? Dann kommt das nächste Pflaster und es nimmt kein Ende.

Weißt du, es geht nicht darum, dass das nicht funktioniert, sondern viel mehr darum, dass es Prozesse sind, die ablaufen und nicht einfach auf Knopfdruck weggehen. Manches ist so tief vergraben, dass es sogar Jahre dauern kann, bis der Kern erreicht ist und die Wurzel entfernt werden kann.

Stell es dir vor wie eine Zwiebelschicht. Nach und nach zeigt sich was noch alles dazugehört. Denn das, was dir schon bewusst ist, ist ja nur die Oberfläche.

Diese ganzen Bubble Sprüche „du bist noch nicht soweit“ sind einfach nur Sprüche, um sich selbst in Schutz zu nehmen. So bleibt die Schuld für das „Versagen“ bei dir. „Musst halt noch an dir arbeiten.“

Es gibt genug Lemminge

Vielleicht geht es gar nicht darum es in einer bestimmten Zeit schaffen zu müssen. Meine Überzeugung ist, dass du dann den Knoten lösen kannst, wenn du bereit bist.

Dabei ist es völlig egal ob du alte Glaubenssätze, Konditionierungen loslassen oder Herzwände auflösen möchtest. Es ist egal ob du dich entscheidest deine Masken nach und nach abzulegen und dich selbst anzunehmen. Es ist egal welche Entscheidungen du wann triffst.

Es geht immer nur darum, ob du schon bereit bist den nächsten Schritt zu gehen. Mehr nicht. Es ist soweit, wenn es soweit ist.

Du kannst es mit dem Kopf verstehen aber wenn dein Herz noch nicht bereit ist zu fühlen, dann sind vielleicht noch blinde Flecken vorhanden, die dir die Sicht auf das Offensichtliche versperren. Vielleicht ist es für dich schon so normal geworden, dass du ringsherum kreist und suchst, was direkt vor dir liegt – und darin bin ich Meisterin 😉

Du brauchst niemanden, dessen Gefühle du vielleicht ähnlich empfindest oder dir einredest, dass es bei dir auch so ist. Es darf sich für dich anders anfühlen, weil du jemand anders bist. Wir haben nicht den gleichen Ausgangspunkt gehabt, nicht die gleichen Erfahrungen gemacht und andere Lernaufgaben als Seele auf diesem Planeten.

Es gibt genug Lemminge. Es wird Zeit für Individuen.

Mehr zum Thema:

Du lässt Emotionen einfach fließen

Wenn du soweit bist. Dein Kopf versteht, dein Herz ist bereit Gefühle anzunehmen, dann ist der nächste Schritt deine Traumata und was du so alles in deinem Energiefeld hast zu neutralisieren.

Ab da spielen die Themen deiner Vergangenheit keine Rolle mehr. Sie beeinflussen deine Gegenwart nicht mehr und du wirst innerlich ganz ruhig.

Na klar darf dich auch noch was triggern. Die Erinnerungen sind ja da aber du wirst erkennen, dass sie es nicht mehr wert sind, sich darüber aufzuregen, dich zu ärgern oder sie hochkochen zu lassen. Du lässt Emotionen einfach fließen.

Wenn du bereit bist

Wenn sich das für dich stimmig anfühlt und du eine Erinnerung an dein wahres Ich brauchst stehe ich dir gerne zur Verfügung.

Vielleicht ist jetzt auch ein Impulsgespräch für dich wichtig, dass wir mal deine blinden Flecke angucken, dass wir vielleicht mal Herzwände lösen oder vielleicht auch mal ein Dlinking machen, wo du deine Knoten noch hast.

Wenn du da Interesse und Lust hast, dann meld dich gerne.

Und ich würde mich auch sehr über eine Nachricht von dir freuen. Wirklich. Was macht das mit dir? Ich würde mich freuen von dir zu hören oder zu lesen.

In diesem Sinne, ich wünsche dir einen ganz zauberhaften Tag und mach das Beste draus.