Du weißt mehr über dich als die meisten Menschen in deinem Umfeld. Und trotzdem fühlt es sich noch nicht richtig an. Weil Wissen nicht dasselbe ist wie Erinnern.
Über Schubladen, Seelenweg und das was niemand dir sagt.
Du hast alles gemacht. Die Charts, die Profile, die Retreats. Vielleicht sogar Schattenarbeit — ein bisschen zumindest. Du weißt inzwischen mehr über dich als die meisten Menschen in deinem Umfeld über sich selbst.
Und trotzdem.
Irgendwas stimmt nicht. Und du kannst es niemandem erklären, weil von außen alles gut aussieht.
→ Du wusstest es schon immer. Warum konntest du noch nicht danach leben?
Die Schublade, die nie deine war
Ich glaube, das große Problem an der Bubble ist, dass man versucht neue Schubladen zu bauen.
Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich darin gefangen war. Ich sollte mich positionieren. Mal spitz, mal breit und mich auf ein Thema fokussieren. Das hat mich so überfordert, weil ich das einfach nicht war. Ich wollte nichts von meinem Bauchladen aufgeben und was andere gesagt haben fühlte sich für mich so falsch an.
Dennoch habe ich den Fehler bei mir gesucht.
Und bei dir ist es gerade genauso
Du hast auch das Gefühl, dass es bei allen anderen wuppt und nur du kommst einfach nicht weiter.
Und weißt du was — ich gratuliere dir dazu.
Denn das bedeutet, dass dir deine eigene Identität und deine tiefe Wahrheit wichtiger ist als das, was die anderen Lemminge von sich geben.
Dieses ganze Wissen, das du angesammelt hast, ist das Wissen, die Erfahrung anderer. Nicht deins.
Aber wenn du anfängst das fremde Wissen loszulassen und zu hinterfragen, ob das überhaupt zu dir und deiner Veranlagung passt — wirst du spüren, dass sich in dir etwas anfängt zu bewegen. Du wirst immer öfter wahrnehmen, dass dein Körper reagiert.
Ganz ehrlich — willst du überhaupt noch in Schubladen passen?
Ich glaube nicht.
Sie sind stickig, eng und überfüllt mit Dingen aus der Vergangenheit, die mit deiner Gegenwart doch gar nichts mehr zu tun haben. Und guck mal, was sich da noch alles tummelt. Alles, was du dir je versucht hast anzueignen — legt sich immer wieder über dich. Das drückt dich runter. Das macht es so schwer.
Easy peasy. Ja klar.
So zu leben, wie und wer du wirklich bist, ist ein Prozess.
Du kannst dich jeden Tag neu entscheiden, wie du dich fühlen möchtest — und dann offen sein für die Themen, die sich zeigen, weil sie bereit sind losgelassen zu werden.
Die Bubble sagt: „du musst dich nur dazu entscheiden und dann ist alles easy peasy.“
Ja klar. Damit lässt sich Geld verdienen.
Wer will schon Schattenarbeit freiwillig machen?
→ Schubladendenken überwinden: Warum Sinnsuche kein Luxus ist
Antwort: „ich habe mich dazu entschieden ;-)“
Und das war ein langer Ritt — und er hat sich gelohnt.
Meine ganze Timeline habe ich in meinen Blogbeiträgen und YouTube dokumentiert. So kannst du für dich auch forschen, was vielleicht bei dir ähnlich war oder sich ähnlich angefühlt hat.
Was wirklich passiert wenn du loslässt
Loslassen klingt immer einfach und harmlos.
Aber eigentlich ist es auch immer ein bisschen wie, wenn etwas stirbt. Etwas, das sowieso nie zu dir gehört hat.
Fühlt sich das immer gleich toll an?
Nicht immer. Denn wir sind ja Gewohnheitstierchen. Manchmal fühlt es sich ungewohnt an — aber nie wie Verlust. Nie wie ach herrje, wie kriege ich das jetzt wieder zurück.
Die meisten haben nur die Tapete gewechselt
Ich glaube, dass niemand sagt wie der Weg wirklich ist, weil die meisten ihn nicht gegangen sind.
Meine Erfahrung ist, dass viele davon sprechen — aber einfach nur die Räume renoviert haben. Neu dekoriert, neue Fototapete. Die tiefe innere Arbeit wurde nicht getan.
Es ist ok. Das darf jeder für sich entscheiden.
Ich habe nicht den Anspruch, dass meine Wahrheit für dich oder sonstwen auch passen muss. Deshalb sage ich dir auch nicht, was du tun sollst — sondern erinnere dich wer du wirklich bist.
Du selbst wirst es spüren, weil du dich in mir spiegelst.
Ich kann mir nichts schöneres vorstellen als mit dir diesen Moment zu erleben, wo du deine blinden Flecken durchlässig werden lässt und dich mit meinen Augen siehst.
→ Schubladen öffnen: über Verbindung, Beziehung und einen leisen Perspektivenwechsel
Und wenn du gerade denkst — genau das will ich —
dann ruf mich an. Oder schreib mir. Wir spazieren zusammen, trinken Kaffee oder telefonieren einfach.
Es wird gelacht. Versprochen.